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THEMA: 4 statt 2 Haftreifen Baureihe 39 Fleischmann

THEMA: 4 statt 2 Haftreifen Baureihe 39 Fleischmann
Startbeitrag
lokhenrik - 07.11.25 23:29
Hallo, liebe N-Bahn Gemeinde,
habe vor meine BR 39 von Fleischmann den Tenderantrieb von 2 auf 4 Haftreifen umzurüsten, für eine bessere Zugkraft.
Bei der Werksausführung ist die Achse mit den Haftreifen an 2. Position, von vorn gezählt.
Die Stromaufnahme erfolgt über Radinnenschleifer von allen Rädern, alle Achsen sind angetrieben.
Jetzt zu meiner Frage, wo soll ich die beiden Achsen mit den Haftreifen am Besten positionieren ?
Achse 1 mit Haftreifen, Achsen 2 + 3 ohne Haftreifen, Achse 4 mit Haftreifen oder
Achse 1 mit Haftreifen, Achse 2 ohne Haftreifen, Achse 3 mit Haftreifen, Achse 4 ohne Haftreifen oder
Achse 1 ohne Haftreifen, Achse 2 mit Haftreifen, Achse 3 ohne Haftreifen, Achse 4 mit Haftreifen.
Welche Version würdet ihr empfehlen bzw. habt  ihr im Einsatz ?
Danke für eure Tips
Viele Grüsse
Peter



Hi Peter
Sie läuft nach meinen ebenfalls durchgeführten Tests am ruhigsten mit Gummis auf Achse 1 und 4.
Wenn die Lok Stromkontakte an den Tenderrädern hat (meine hat keine) dann die Haftreifen an die jeweils andere Stelle.
Grüße Dieter


Moin Peter,

wenn Du mit der 39er vorwiegend vorwärts fährst, dann müssten Haftreifen auf den Radsätzen 3 & 4 vorteilhaft sein, da physikalisch bedingt vorwärts immer primär die vorderen Radsätze ENTlastet werden.

Wenn Du die Lok hingegen in BEIDEN Richtungen betreibst, dann dürften behaftreifte Radsätze 1 & 4 das Optimum darstellen.

Beste Grüße, Norrskenet
Moin. Setze die bereits vorhandene Haftreifenachse an Position 3 und mache mit deinem Zügen Probefahrten. Schlepptenderdampfoks laufen / liefen im Betrieb zu 98 % nur Kamin voraus. Sonst hätte man sich Drehscheiben ja schenken können.
Konstruktive Ausnahmen von Serienmaschinen waren z. B. die BR 50 (DRB) und BR52 (DRB) und B23 (DB) mit dem Ziel Drehscheiben auf Nebenstrecken einzusparen und / oder Wendezeiten zu verkürzen.
Und im Modell macht man es ja nicht viel anderst. Reicht das noch nicht, dann noch Achse 2 wieder mit Haftis bestücken, sowie zusätzlich Achse 4. Stromabnahme sollte dann aber auch durch die Lokräder erfolgen. Gruß. Frank

Hallo Peter,

damit wir auch für die anderen Varianten Argumente haben, finde ich die zweite und vierte Achse mit Haftreifen die effektivste.
Im Anhang hab ich mal zwei Skizzen eingefügt.
Wenn in den Übergängen zu einer Steigung ein minimales "Tal" oder "Berg" entsteht, haben entweder die zwei mittleren Achsen oder die zwei äußeren Achsen, nicht den maximalen Druck auf das Gleis. Sie hängen, wenn auch nicht sichtbar, etwas in der Luft.
Wenn aber immer eine von den mittleren und eine von den äußeren Achsen die Haftreifen haben, hat immer eine Achse Kontakt zum Gleis.
Fleischmann hat das bei der BR 50 erfolgreich auch so gemacht.
Die Fleischmann BR 52 hat dagegen die Haftreifen auf der dritten und vierten Achse.
Das ist bei mir die Lok mit schlechtesten Zugkraft.

Herzliche Grüße
Thomas

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Hallo Peter,

Meine Dar 39 hat die HR vom Werk aus auf der 4. Achse. Damit zieht sie deutlich besser als die 44 aus dem selben Haus.
Die alte 39, deren Tender jetzt eine andere Lok schiebt hat 2 HR Achsen, die erste und letzte... vielleicht wäre auf der 2.Achse noch besser aber ich habe keine Kresse Berg- und Talbahn. Trotzdem würde ich sagen, dass die andere Lok auch nicht besser zieht als die 39... mehr als 8 oder 9 Vierachser müssen die aber nicht und Scheifer haben meine Wagen auch nicht.
Wichtig ist, dass die HR und die Gleise sauber sind... ATF schadet bei mir aber auch nicht.

Grüße Torsten
Hallo liebe N-Gemeinde,

vielen Dank für eure zahlreichen Tips.
Habe mich jetzt, nach mehreren Probeläufen, für die Variante 2. und 4. Tenderachse mit Haftreifen entschieden.
Begründung: 1. das Gewicht des Motors liegt auf der 2. u. 3. Tenderachse,
                        2. bei Anhängelast wird die 1. Tenderachse etwas entlastet, und hat somit weniger Traktion,
                        3. die Stromaufnahme der 1. Tenderachse ist für ein gutes Fahrverhalten, gerade in Weichen-                                                                  
                            straßen wichtig,

Wünsche einen störungsfreien Abend auf eurer Moba.

Viele Grüße
Peter
Hallo liebe N-Gemeinde,

hier noch eine Ergänzung zu meinem obigen Umbau.
Habe jetzt auch noch einen Glockenankermotor von sb-Modellbau eingebaut und zwar eine Sonderanfertigung, ausgehend von dem Umbausatz 2038 für eine Fl BR 23, mit einer längeren Motorachse und einer zweiten Schnecke. Der Motor wird ganz easy mit der vorhandenen Motorklammer befestigt und durch sein 10 g höheres Gewicht trägt er auch zu einer sehr viel besseren Traktion und Zugkraft bei.
Der Umbau hat sich wirklich gelohnt, kann ich nur empfehlen.

Viele Grüße
Peter



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