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THEMA: FLM Weichenantriebe schalten nicht mit Z21
THEMA: FLM Weichenantriebe schalten nicht mit Z21
Heki - 06.11.25 10:56
Hallo,
ich habe bei älteren Weichenantrieben (FLM) das Problem, dass diese zwar schalten wollen, aber bei Ende des Impulses wieder zurückspringen.
Ich habe das Gefühl, dass durch das Betreiben der WEichen mit Gleichspannung eine Magnetisierung erfolgt, und die eingebaute Feder hängen bleibt.
Ist jemanden von Euch das Problem bekannt? Abhilfe durch Wechselspannung ist nicht möglich, da bei den Z21 Decodern Gleichspannung die Vorgabe ist.
Gruß Heki
ich habe bei älteren Weichenantrieben (FLM) das Problem, dass diese zwar schalten wollen, aber bei Ende des Impulses wieder zurückspringen.
Ich habe das Gefühl, dass durch das Betreiben der WEichen mit Gleichspannung eine Magnetisierung erfolgt, und die eingebaute Feder hängen bleibt.
Ist jemanden von Euch das Problem bekannt? Abhilfe durch Wechselspannung ist nicht möglich, da bei den Z21 Decodern Gleichspannung die Vorgabe ist.
Gruß Heki
Moba-Macher - 06.11.25 11:11
Hallo Heki,
es können 2 Ursachen dafür sein, ohne weitere Details zu kennen:
1. Mechanisches Problem. Das heißt, die Weiche kann nicht schalten, bzw. ist blockiert und somit lässt sich grundsätzlich nicht umstellen.
2. Zu wenig Spannung oder Zeit am Antrieb, der damit nicht schafft, die Weiche umzustellen und springt dann durch eine Feder wieder in die Ausgangslage.
Bitte prüfe erst ein Mal die Mechanik und dann bitte posten mit welcher Spannung und Zeit du die Weichen schalten möchtest.
es können 2 Ursachen dafür sein, ohne weitere Details zu kennen:
1. Mechanisches Problem. Das heißt, die Weiche kann nicht schalten, bzw. ist blockiert und somit lässt sich grundsätzlich nicht umstellen.
2. Zu wenig Spannung oder Zeit am Antrieb, der damit nicht schafft, die Weiche umzustellen und springt dann durch eine Feder wieder in die Ausgangslage.
Bitte prüfe erst ein Mal die Mechanik und dann bitte posten mit welcher Spannung und Zeit du die Weichen schalten möchtest.
Hallo Heki,
die Weichenantriebe von Fleischmann benötigen WECHSEL-Strom. Es gibt für die Z21 auch Decoder welche Weichenantriebe mit Wechselstrom schalten können.
Nachtrag: In den Anleitungen und Schaltpänen der Fleischmann Weichenantriebe wird überall 12-14V Wechselstrom angegeben. Mit abweichenden Spannungen kann es laut Fleischmann zu Störungen der Weichenantriebe kommen. Aber das Lesen von Anleitungen wird total überbewertet und Fleischmann empfiehlt bei den Z21 Weichendecodern dann tatsächlich Gleichstrom zum Schalten ihrer eigenen Weichenantriebe 😉
Grüße
Markus
die Weichenantriebe von Fleischmann benötigen WECHSEL-Strom. Es gibt für die Z21 auch Decoder welche Weichenantriebe mit Wechselstrom schalten können.
Nachtrag: In den Anleitungen und Schaltpänen der Fleischmann Weichenantriebe wird überall 12-14V Wechselstrom angegeben. Mit abweichenden Spannungen kann es laut Fleischmann zu Störungen der Weichenantriebe kommen. Aber das Lesen von Anleitungen wird total überbewertet und Fleischmann empfiehlt bei den Z21 Weichendecodern dann tatsächlich Gleichstrom zum Schalten ihrer eigenen Weichenantriebe 😉
Grüße
Markus
DCC-EX Freund - 06.11.25 11:38
Decodereingangsspannung ist bei mir abhängig vom Weichendecoderhersteller 16 - 18 Volt DC, die in meiner Zentrale eingestellte Schaltdauer beträgt mind. 250 ms. In manchen Schaltdecodern kann man ebenfalls eine Schaltzeit einstellen. Sie sollte 250 ms je Ausgang in Korrelation zur Zentrale sein. Klappt einwandfrei. Die Energieaufnahme der Spule benötigt gute 7 VA um den Schlitten zu bewegen.
Beitrag editiert am 06. 11. 2025 12:30.
Hallo Heki,
ich betreibe seit Jahren einige dieser Weichenantriebe mit Gleichstrom. Das funktioniert nach meinen Tests genauso gut wie mit Wechselstrom.
Du schreibst, dass der Antrieb wieder zurückspringt. Ein solches Verhalten ist mir nicht aufgefallen. Bist du denn sicher, dass der Antrieb überhaupt richtig durchschaltet, d.h. der innenliegende Eisenzylinder ganz in die Spule reingezogen wird?
Mein größtes Problem mit diesen Antrieben war die nicht immer leitende Endabschaltung, die ein Umschalten ganz oder teilweise verhinderte. Dann hilft nur Kontakte säubern oder umbauen. Für beides muss der Antrieb geöffnet werden.
Zu der digitalen Stromversorgung kann ich nichts beitragen. Jedenfalls muss die anliegende Gleichspannung hoch genug sein. Bei mir sind es 20 V geglättete Gleichspannung.
Viel Erfolg bei der Fehlersuche und viel Spaß mit unserem Hobby!
j_jakob
ich betreibe seit Jahren einige dieser Weichenantriebe mit Gleichstrom. Das funktioniert nach meinen Tests genauso gut wie mit Wechselstrom.
Du schreibst, dass der Antrieb wieder zurückspringt. Ein solches Verhalten ist mir nicht aufgefallen. Bist du denn sicher, dass der Antrieb überhaupt richtig durchschaltet, d.h. der innenliegende Eisenzylinder ganz in die Spule reingezogen wird?
Mein größtes Problem mit diesen Antrieben war die nicht immer leitende Endabschaltung, die ein Umschalten ganz oder teilweise verhinderte. Dann hilft nur Kontakte säubern oder umbauen. Für beides muss der Antrieb geöffnet werden.
Zu der digitalen Stromversorgung kann ich nichts beitragen. Jedenfalls muss die anliegende Gleichspannung hoch genug sein. Bei mir sind es 20 V geglättete Gleichspannung.
Viel Erfolg bei der Fehlersuche und viel Spaß mit unserem Hobby!
j_jakob
Vielen Dank für die Antworten.
1. Ich habe 18Volt Gleichspannung.
2. Die Z21-Decoder erlaubennur Gleichspannung, welche Decoder erlauben Wechselspannung?
3. Schaltdauer ist 0,5sek.
4. Hat anfänglich funktioniert.
Spulen ziehen an, schaffen es aber nicht die Klebende Feder wegzuziehen, ergo schnellt es wieder zurück.
Ich muss wohl servos einbauen.
Allerdings wäre es unlogisch, die weichen nur für Wechsrlspannung auszulegen, und dann ein digit. System dazu anzubieten, welches nur auf Gleichspannung aufbaut.
Welche Decoder (DCC) erlauben Ansteuerung digital, und Schalten mit Wechelspannung?
Grüsse Heki
1. Ich habe 18Volt Gleichspannung.
2. Die Z21-Decoder erlaubennur Gleichspannung, welche Decoder erlauben Wechselspannung?
3. Schaltdauer ist 0,5sek.
4. Hat anfänglich funktioniert.
Spulen ziehen an, schaffen es aber nicht die Klebende Feder wegzuziehen, ergo schnellt es wieder zurück.
Ich muss wohl servos einbauen.
Allerdings wäre es unlogisch, die weichen nur für Wechsrlspannung auszulegen, und dann ein digit. System dazu anzubieten, welches nur auf Gleichspannung aufbaut.
Welche Decoder (DCC) erlauben Ansteuerung digital, und Schalten mit Wechelspannung?
Grüsse Heki
Nachtrag:
meine Anmerkungen beziehen sich auf die Antriebe für Fleischmann Gleise mit Schotterbett.
Diese Antriebe funktionieren definitiv mit Gleichspannung, auch mit 18 V.
VG
j_jakob
meine Anmerkungen beziehen sich auf die Antriebe für Fleischmann Gleise mit Schotterbett.
Diese Antriebe funktionieren definitiv mit Gleichspannung, auch mit 18 V.
VG
j_jakob
DCC-EX Freund - 06.11.25 14:33
Der Spule ist es wurscht ob sie mit DC odre AC Strom gefüttert wird. Bei beiden Stromtypen wird ein notwendiges Magnetfeld erzeugt, welches den ebenfalls magnetisierenden Schlitten hin und her bewegt. Natürlich muss auch genug Strom angeboten werden. Der liegt egal ob AC oder DC bei max. 0,75 - 1 Ampere pro Weiche im absoluten Sollbereich. Die Weiche(n) hat / haben wohl eher ein Mechanikproblem. Mal das Gehäuse geöffnet und alle Umschaltkontakte in der Weiche (Endabschaltung) auf Schäden geprüft? Beobachte bei geöffneter Weichendeckel - man kann den Antrieb ja abstecken - mal was passiert beim Schalten, wenn keine Weichenmechanik dran hängt?
Beitrag editiert am 06. 11. 2025 14:39.
Hallo,
man kann auch Lenz LS 150 Schaltdecoder nehmen und diese mit 16 Volt aus einem großen Trafo versorgen.
Die Doppelspulenantriebe sind stromhungrig und laufen mit dem Alter nicht besser...
Peter
man kann auch Lenz LS 150 Schaltdecoder nehmen und diese mit 16 Volt aus einem großen Trafo versorgen.
Die Doppelspulenantriebe sind stromhungrig und laufen mit dem Alter nicht besser...
Peter
Hi, das "Kleben" passiert auch wenn die Weiche vom Antrieb getrennt ist. Auch wenn das Gehäuse offen der Msgnete offen ist. Dabei habe ich gesehen, wie der Eisenkern versucht hat in die Spule zu kommen. Nach 3/4 der Strecke bleibt er stehen, und nach Abschalten der Spannung springt er wieder zurück, weil die Feder nicht umgesprungen ist. Ein ganz leichter Druck mit dem Schraubendreher lässt die Feder umspringen.
Der Nötige Strom fliesst durch die Spule, und die 18Volt liegen im Schaltmoment auch an der Spule an.
Deswegen vermute ich eine Aufmagnetisierung durch gleichspannung.
Gruss Heki
Der Nötige Strom fliesst durch die Spule, und die 18Volt liegen im Schaltmoment auch an der Spule an.
Deswegen vermute ich eine Aufmagnetisierung durch gleichspannung.
Gruss Heki
GrafKrolock - 07.11.25 07:41
Der MU-Magnetartikeldecoder hat separate Einspeisung, und dem kann man natürlich auch Wechselspannung vorwerfen. Das juckt den wenig, denn der Saft geht ja eh nur durchs Relais.
Ich hab dabei allerdings beobachtet, dass der Strom für die hungrigen Uralt-Roco-Unterflurantriebe dann nicht ausreichend ist, wenn beide Pole durch den Decoder gehen. Erst wenn ich den gemeinsamen Leiter des Weichenantriebs ohne Umweg am Trafo anschließe, geht es. Vielleicht hilft das auch bei Dir?
Viele Grüße
Falco
Ich hab dabei allerdings beobachtet, dass der Strom für die hungrigen Uralt-Roco-Unterflurantriebe dann nicht ausreichend ist, wenn beide Pole durch den Decoder gehen. Erst wenn ich den gemeinsamen Leiter des Weichenantriebs ohne Umweg am Trafo anschließe, geht es. Vielleicht hilft das auch bei Dir?
Viele Grüße
Falco
Arnold_Huebsch - 07.11.25 07:48
Hi!
Aufmagnetisieren halte ich für unwahrscheinlich, da bei jedem Umschalten der Eisenkern neuerlich ein umgepoltes Magnetfeld hat.
Mein Eindruck ist dass das ein Mechanik Problem vorliegt.
Es ist oft so dass man in N 16V oder noch höher braucht es nicht zur Spurweite passt wenn man den Strom aus den Gleissignal nehmen will.
-AH-
Aufmagnetisieren halte ich für unwahrscheinlich, da bei jedem Umschalten der Eisenkern neuerlich ein umgepoltes Magnetfeld hat.
Mein Eindruck ist dass das ein Mechanik Problem vorliegt.
Es ist oft so dass man in N 16V oder noch höher braucht es nicht zur Spurweite passt wenn man den Strom aus den Gleissignal nehmen will.
-AH-
Hallo,
meist ist es die Mechanik, die man nur mit höherer Spannung (bei ausreichender Stromlieferfähigkeit) in den Griff bekommt.
Es wundert mich immer wieder warum nicht endlich einmal ein Hersteller was Gescheites herausbringt. Die Beispiele aus Japan gibt es doch!
Peter
meist ist es die Mechanik, die man nur mit höherer Spannung (bei ausreichender Stromlieferfähigkeit) in den Griff bekommt.
Es wundert mich immer wieder warum nicht endlich einmal ein Hersteller was Gescheites herausbringt. Die Beispiele aus Japan gibt es doch!
Peter
Arnold_Huebsch - 07.11.25 10:00
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name:
Es wundert mich immer wieder warum nicht endlich einmal ein Hersteller was Gescheites herausbringt
Das gibt's schon seit Jahren, wollen manche nicht nutzen weil dann der Spielspaß mit falsch geschalteten Weichen entfällt.
Schau' mal nach, was man aus Prag von mtb bekommt. Da gibt es sogar Antriebe mit integriertem DCC Decoder. Das ist die DP# Serie, preislich extrem attraktiv!
Die klassischen Antriebe (ohne eingebauten Decoder) funktionieren bereits ab etwa 9V besser 12V sehr zuverlässig. Ansteuerung mit Schaltern oder Decodern, Antrieb hat Endabschaltung und 1 oder 2 Umschalter je nach Typ. Einzige Herausforderung die schlechten Primitivdecoder die keine langen Impulse abgeben können passen nicht. Man benötigt etwa 2 bis 3 Sekunden für den Umlauf.
-AH-
Hallo Heki,
ich hatte auf Dauer auch Probleme mit den Weichenantrieben. Ich habe dann die Endabschaltung an allen Weichenantrieben überbrückt. Danach hatte ich überhaupt keine Probleme mehr. Es ist lediglich darauf zu achten, dass die Weichen keine Dauerspannung bekommen, da sonst die Spule durchbrennt.
Gruß Gebhard
ich hatte auf Dauer auch Probleme mit den Weichenantrieben. Ich habe dann die Endabschaltung an allen Weichenantrieben überbrückt. Danach hatte ich überhaupt keine Probleme mehr. Es ist lediglich darauf zu achten, dass die Weichen keine Dauerspannung bekommen, da sonst die Spule durchbrennt.
Gruß Gebhard
Moin,
@Heki:
mache den Weichenantrieb auf und schaue dir die Kontaktflächen an.
Ich vermute ein "Verzundern" der Kontaktflächen. Diese kannst du mit einem Glasfaserradierer reinigen und alles
ist wieder gut
meint
Günter
@Heki:
mache den Weichenantrieb auf und schaue dir die Kontaktflächen an.
Ich vermute ein "Verzundern" der Kontaktflächen. Diese kannst du mit einem Glasfaserradierer reinigen und alles
ist wieder gut
meint
Günter
Danke für alle Ratschläge. Mir scheint, das Problem mit den Antrieben ist so unbekannt nicht.
Und nein, ich nehme den Schaltstrom nicht vom Digitalstrom. Nur die Ansteuerung der Decoder geht darüber, eine separate Konstantspannungsquelle ist zuständig für die Magnetspulen.
Das mit dem Verzundern ist eine Möglichkeit.
Allerdings habe ich auch schon 4 Weichen umgerüstet mit MTB1-Servos aus der Tschechei. Die funzen gut.
Werde ich wohl oder übel alles umrüsten.
Danke nochmal für die vielen Gedanken, welche Ihr Euch gemacht habt.
GRuß Heki
Und nein, ich nehme den Schaltstrom nicht vom Digitalstrom. Nur die Ansteuerung der Decoder geht darüber, eine separate Konstantspannungsquelle ist zuständig für die Magnetspulen.
Das mit dem Verzundern ist eine Möglichkeit.
Allerdings habe ich auch schon 4 Weichen umgerüstet mit MTB1-Servos aus der Tschechei. Die funzen gut.
Werde ich wohl oder übel alles umrüsten.
Danke nochmal für die vielen Gedanken, welche Ihr Euch gemacht habt.
GRuß Heki
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