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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Konzeptwechsel

THEMA: Konzeptwechsel
Startbeitrag
Wutz - 19.10.05 09:12
Guten Morgen.

ich weiss, in einigen Abwandlungen hatten wir solche Themen bereits.
Mich würde aber nun interessieren, wer von Euch bereits einmal sein Konzept komplett über den Haufen geworfen hat und neu angefangen; wie habt Ihr das bewerkstelligt? Was hat Euch dazu bewogen? Welche konkreten Änderungen wurden vorgenommen?
(Ich denke da zB Weg von der Hauptbahn hin zu NEB oder Weg vom Fahrdraht; nur noch Diesel etc etc)

CU
WE

Hallo Wutz,

ja, habe ich auch. Meine Plattenanlage stand schon mal fast fertig im Keller. Auch mit Oberleitung, zweigleisig mit Straßenbahnradius (oder wie mal ein Forumteilnehmer meine "enger als die Schuppenrückwand") und wenig solidem Unterbau. Wenn Du die ganze Geschichte wissen willst, unter http://www.lokalbahn-modelle.de in der Modellbahn-Ecke ist beschrieben. Jetzt bin ich nur noch Modulist.

Gruß JürgeN
Da ich momentan nicht soviel fahre, aber mir dennoch hin und wieder was gönne, habe ich den Entschluß gefaßt mir keine E-Loks mehr zu kaufen. Grund: Das liebe Geld :)
Wobei, bei der Hobbytrain E10 könnte ich noch schwach werden, aber die schaue ich mir vorher an.
Und meine Idee für eine Anlage, ist von dem "normalen" Rundkurs mit Bahnhof etc. zu einer reinen Paradestrecke geworden, mit Stichstrecke zu einem kleine Güterteil, wo man ein wenig rangieren kann.
Moin Wutz,
ja, den Wechsel habe ich auch hinter mir. Ist schon ein paar Jahre her. Damals baute ich an ca 20qm 2-gleisige Haupt- und Nebenbahn. Vor lauter in sich verworrenen Gleisdreiecken und Kehrschleifen habe ich den Überblick verloren.
Habe dann radikal den Kurs gewechselt und erstmal lange geplant.
Dann habe ich den Fuhrpark bereinigt und fahre jetzt Dampf und Diesel in Epoche 3. Ich habe mich dann für eine "AnderWandlang-Anlage" in Modul-/Segmentbauweise enschieden. Thema eingleisige Nebenbahn mit kleinem Durchgansbahnhof, von hier zweigt eine Schmalspurstrecke (Rollbockbetrieb) ab und Endbahnhof mit mehreren Anschlüssen. Betrieb von A nach B mit vielen Rangieraufgaben. Ein Fahrplanbetrieb ist in Vorbereitung.
Seiddem klappt es mit der MOBA.

Gruß HerbertK

PS. Ach, ich vergaß, ich fahre in HO.
Jo.Bei 70% Fertigstellung habe ich 90% davon abgerissen.(Wieviel ist das jetzt vom Ganzen?)
Statt ein L mit dickem dreieckigen Schenkel, jetzt ein U mit dünner Basis vorm Fenster.Dadurch viel mehr Fläche und längere Fahrstrecke.Vorher 8,5 qm jetzt 11qm.
Jetzt vorbildlicher Fahrbetrieb durch Schattenbahnhöfe an beiden Enden des Hundeknochens und ein weiterer am Ende der Nebenbahnstrecke.
Vorher Rundkurs mit Schattenbf. und seperater Kehre mit beidseitig angebundenem Nebenbf.
Jetzt kleinster sichtbarer Radius ca. 850mm (ausser Gegenbogen der Weichen und Industrieanschluss mit R4)
Vorher R3.
Jetzt 19 Schattengleise.
Vorher 5.
Jetzt BW ca. 2,40m lang und schlank.
Vorher nur 1,35 m .
Von der geplanten Oberleitung über dem Hbf.und der gesamtem Strecke ausser Nebenbahn habe ich mich verabschiedet.
Jetzt geplant nur noch Strippe über der Paradestrecke,die mit einer vierten Kehre vom Hbf. unabhängig zu befahren ist.
Jetzt längster Zug am Bahnsteig 145m möglich.Auf der Paradestrecke incl. Schattenbahnhof 1 jetzt 185m lange Züge möglich.

Fazit:Weg von der Spielbahn,hin zum Vorbild,wenn es auch immer noch Lichtjahre entfernt ist.
Aber wer will schon eine eingleisige gerade Linie ohne Bahnhof ?  ))


Jürgen H.(der sich das Hirn zermartert, warum er nicht viel eher auf dieses Strecken und Grundflächenkonzept gekommen ist,trotz langer Planung)  


Beitrag editiert am 19. 10. 2005 10:58.
Warum spinnt den der PC?Der letzte Satz war doch in der Vorschau noch in der Mitte des Beitrages?Seltsam...

Hoppla es gibt ja die Edit.
Besser jetzt im obigen Posting.
Jürgen H.

Beitrag editiert am 19. 10. 2005 10:59.
@4 Ich bin neidisch, Züge dis 185m, ich fall vom Stuhl... und ich häng bei max 2m rum.

Gruß Christian
Hallo,
stellt doch bitte mal alle Eure Pläne zur Verfügung! Alt gegen neu! Würde mir sicher sehr helfen meine "Überplanung" in den Griff zu bekommen: http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=146571

lg Willi
@ 4
na Jürgen die besten Ideen kommen halt immer wenn man am bauen ist!!!!!
gruß Detlev
@7: Da sind bestimmt "N-Meter" gemeint
letztenendes war ja der Grund für meine H0-Ambitionen auch ein Konzeptwechsel, darum passt das auch hier rein: Beschränkung auf EINE Epoche.
@10: Kai, hast Du jetzt auch einen Mindestradius von 1700mm (siehe #4)?
Moin,

also, ich habe in der Hinsicht einen Umstieg vor rund vier Jahren gemacht, als ich von Epoche III-V auf Epoche III-IV zurückgegangen bin und alles Ep. V mäßige abgegeben habe (mittlerweile kurvt geldverschwenderischerweise wieder ein IR auf meiner Anlage !).
Meine Anlage - im mittelgebirgsstil gehalten, mit GFN-Gleisen - ist zu 90 % fertig, und mittlerweile plagen mich manchmal schlaflose Nächte von wegen, "es gibt ein paar Sachen, die nicht so gelungen sind auf der Anlage, aber für eine Änderung es schon zu spät ist oder die zu aufwendig ist........ und am liebsten hätte ich einen Neubau, mit Code 55 nach Ruhrpottvorbild (Zeche und/oder Hütte; großes Bw, mittelgroßes Hbf; Nebenbahn mit kleinem Güterbahnhof....)", aber dann denke ich, "dann kannst Du wieder ewige Zeit nicht fahren etc.". Aber, ich habe noch die Hoffnung, wenn ich im nächsten Jahr umziehe eine 4-Zimmer Wohnung mit ausgebauten Keller oder Dachboden zu bekommen, wo ich meine jetzige Anlage reinstelle und ins zweite Kinderzimmer eine neue Anlage (oder umgekehrt) mehr ans Vorbild angelehnt baue. *träum* ......und später, wenn die neue Anlage einigermaßen als fertig bezeichnet werden kann, die andere abgebaut wird........ aber, alles nur Spekulationen im Moment..... leider.


Gruß

Marco...... der auch heute ein wenig müde ist


Edit: Habe noch etwas konkreteres zu meiner neuen Bahn geschrieben!

Beitrag editiert am 19. 10. 2005 12:05.
Ups. Hier die fehlenden Zeichen ,, oder wahlweise c und c.
Also entweder in die 185 und 145 ein Komma hinter die 1 oder nach Belieben ein schönes kleines c vor dem m.
Oder um es anschaulich zu machen:Die E 103 zieht 9 IC Wagen.Ein 10.er wäre noch möglich.

Jürgen H.
@ 12 : Die schlaflosen Nächte kenn ich.Seh es positiv.Wer denkt lebt.Will sagen der ist auch kreativ und aktiv.Sorgen mach ich mir wenn das mal aufhört.



Jürgen H.
Manchmal habe ich das Gefühl das ich meine Konzepte schneller wechsle wie meine Unterhosen.... Ich habe ein elementares Problem. Dauernd Ideen, aber wenig Zeit und viel zu wenig Platz diese umzusetzen. Allerdings habe ich mich in letzter Zeit mal mit mir selbst auf ein Grundkonzept geeinigt. Das besteht daraus einen vorstädtischen GbF mit BW nachzubilden. Dazu noch ne Paradestrecke für ICE und Interregio, das ganze in Epoche V. Jetzt habe ich das Problem mir selbst verständlich zu machen das es keinen oder nur kleinen Personenbahnhof geben wird.....Da habe ich jeden Tag eine neue Idee, ne kurze Sammlung:

1. Bahnhof zu einem Viertel vorhanden, Bahnhofshalle endet mit Kulisse, dahinter ab in den Schattenbahnhof.

2. Endbahnhof einer fiktiven Messestadt mit ICE Verkehr, aber nur 4 Gleisen. Ist ja nur ein Messebahnhof, dachte ich so.

3. Ein Kopfbahnhof mit zwei abgehenden Strecken. An der Idee hing ich lange, obwohl mir klar war das es nie im Leben geht....

4. Ein Nahverkehrsendbahnhof für RE und S-Bahn..... Den werde ich überhaupt nicht los.

5. usw....

Und davon jeweils einen Haufen Varianten. Zum Glück habe ich mich vom überstützten Baustart verabschiedet. Sonst hätte ich schon 40mal umgebaut. Mindestens

Bei meiner letzten HO habe ich den kompletten Plan so lange verändert bis es mir selber zu blöd wurde, und ich den ganzen Kram abgerissen, eingelagert und mit N angefangen..... Jetzt muss ich mich mit Plänen von zwei zu erstellenden Anlagen rumschlagen...

Das Nebenbahnkonzept habe ich mal in HO angegangen. Jetzt kommt das abstruse, ich habe keinen Platz dafür gefunden. Wenn ich schon ein Gleis durch die Pampa schicke, dann richtig großzügig und kompromisslos. Das ging bei mir mal so richtig in die Hose. Daher ist seitdem das Dauerthema Vorstadt, hier hat es tausende Varianten, und schön viel Abstell, Aufstell, Durchfahrts, Bahnhofs, Ladegleise. Und Brücken, Überführungen, Häuserzeilen, eben einen Haufen einen Zug realistisch durch einen kurzen Sichtbereich zu schicken. Ich habe die Nase von Tunnel, Bahnhof, Tunnel ziemlich voll. In der Stadt kann ich gut kaschieren, Züge verschwinden und auftauchen lassen, Schattenbahnhöfe unter herausnehmbaren Straßenzeilen einplanen, etc. Ach ja, ich habe auch kaum/keine Nebenbahnfahrzeuge, und bin auf N weil ich lange Züge der Epoche V fahren wollte....

So weit von mir,
Gruß Christian
@11: eh, nicht wirklich. Aber immerhin keine 360er-Ecken.

@15: krall dir den H0-Plan und bau ihn in N nach (mit den gleichen Radien etc.), das sieht meistens am besten aus.
Hallo,

also ich sehe, dass ich nicht der einzige bin der sich oft den Kopf zermartert ob den nun das "Begonnene" entspricht oder nicht. Habe mich auf CD sowie OEBB spezialisiert daher sind fast alle CD Loks Eigenbauten oder Kleinserie. Meine Aufgabe war oder vielleicht noch ist: Auf eine Platte (3.4m x 0.90) einen kleinen Schattenbahnhof, 2 Bahnhoehfe und Strecke sowie keine Steigungen zu bringen.
Fast unmoeglich oder ?

Meine Loesung: Basis ist ein Oval wobei die Bahnhoefe jeweils auf der Innenseite liegen + in der Mitte eine Art Nebenstrecke.....visuel will ich in der Mitte eine Kulisse eiunbauen um die Welten von einander zu trennen........

Zu diesem Konzept kam ich erst nach einigen Jahren nachdenken und ausprobieren, was dennn spieltechnisch den Kick bringt...........

Tja soviel zu diesem Thema,

Gruss Patrick
@Kai

Geht nicht, anderer Raum, andere Vorrausetzungen, andere Form, alles anders...
Und, in HO habe ich Epoche 3 Material Nebenbahnlastig, in N Epoche V ICE & Co. Das beisst sich dann doch ein bißchen von den Anforderungen her.

Gruß Christian
....mist; wenn mir das alles schon eher einer gesagt (Eingeprügelt) hätte.....
Was ich mir Zeit und Kohle sparen hätte können....
Hatte GFN Gleis, dann MIx (Jung=keine Kohle) Dann Shinohare; alles weg nun Peco. Das ist hoffe ich OK bis ich in die Kiste gekickt werde.
Die Module bei den NFM Nun die Segmente roh fertig aber schon erste Zweifel ob Nebenbahn besser wäre.
Ach Jehhhhhhh  
CU
WE
andere Leute wechseln das Konzept aber nicht....
Ich habe den Entwurf für meine N-Schweiz ziemlich genau so umgesetzt wie geplant.

Sicher kommt mir meine fast 40-jährige Modellbahnerfahrung zugute und die Tatsache, dass ich zusätzlich auch Module habe, die ganz andere Ideen erlauben.

Bewährt hat sich aus meiner Sicht, die grundsätzliche Struktur von Gleisanlagen bei Vorbild zu studieren. Diese sollen betriebliche Abläufe zulassen welche man auf der Modellbahn nachbilden will. Also muß man vom Prinzip her ähnlich bauen!
Sicher kann man die Anzahl von Gleisen in einer Abstellgruppe reduzieren und die Gleislängen kürzen, aber der Verzicht auf (Um-)Fahrmöglichkeiten verdirbt den Spielspaß nachhaltig.

Hinsichtlich der Epoche bin ich mir treu geblieben und besitze keine Fahrzeuge der Epochen 1 und 2 bis auf ein paar Wagen, welche man mir mal geschenkt hat.
Auch habe ich bis heute keine Loks der Baureihen 18, 96, 54, 39 oder 98 und mit Ausnahme der 194 auch keine deutschen Altbau-Eloks erworben, da diese nicht in meine Sammlung passen. Dafür habe ich dann eben eine 03, 50, 41 oder 01.10 mehr.
Natürlich habe ich auch schweizer Triebfahrzeuge für die N-Schweiz!

Gruß
Klaus

Beitrag editiert am 19. 10. 2005 13:28.
... auch ich habe nun fast 40 jahre Erfahrung (Ab 3 mit N Lok in Leim und Gras gefahren    :-o    )
Meine Epoche ist auch seit ewigen zeiten klar, wie auch schon seit mehr als 10 Jahren Modul/Segment Konzept und 2 gl Hundeknochen etc etc:
Trotzdem habe ich Zweifel.
....wie schon mal angesprochen:
Engeres Beschränken der Epoche
Nur noch Diesel
Nur noch Nebenbahn
Nur noch Eingleisig......

Vielleicht rührt der Frust von der Angst vorm Verdrahten etc her,
was eine direkte Folge von "zu groß / zu viel" sein könnte

WE
@16: Stell Dir mal 360mm in N vor! Das wären dann ja 160mm!!!
@20: Was! Keine 18, 96, 54, 39 oder 98!!! Unglaublich!
@xwilli:
die passen einfach nicht nach Norddeutschland und auch nicht in die Schweiz!
Gruß
Klaus
Angst vorm Verdrahten? Unglaublich.Es gibt doch nichts Schöneres, als Strippen zu ziehen und anschliessend gleich den Erfolg zu sehen.Hat ja was Digitales :
Entweder es geht, oder nicht.

Jürgen H.
@22: nicht schonwieder (so rechnen einige H0-Bahner auch, wenn ich denen sage, dass doch in N auch unverkürzte Wagen auf R1 funktionieren). H0 360mm sind umgerechnet irgendwas bei 194mm in N, also EXAKT das, was hier auch R1 ist.
Hier ist die Geschichte meiner Konzeptwechsel beschrieben:
http://www.kazmedia.de/bahn/module-planung.html
Durch die lange Bauzeit und das modulare Konzept habe ich nur einen zu kleinen Wender mit engen Radien fälschlicherweise gebaut. Der staubt jetzt vor sich hin. Dazu gab es einen etwas größeren Umbau zugunsten der Betriebssicherheit (http://www.kazmedia.de/bahn/bauphasen-in-bildern.html ), aber keinen kompletten Neuanfang. Die Fahrzeuge entstammen Epoche 3, bisschen 4. Erst kürzlich bin ich schwach geworden und habe das eine oder andere Epoche 5 Modell erworben. Fazit: Durch das kombinierte Segment/Modulkonzept kann ich immer dann, wenn mir danach ist, das Neues bauen und das dann nahtlos integrieren, ohne alles abreissen zu müssen.
Gruss, Stefan
In schneller Folge neue Ideen, dafür baue ich umso langsamer ..
Bis jetzt: In den 80ern einen Nebenbahn-Ednbahnhof (mit richtig schön langen Bahnsteigen - im Bogen verlegt. Sollte dann in einen darunter gelegenen Schattenbahnhof münden.
In den 90ern das Glück, (fast) ein eigenes Zimmer für die MOBA zu haben. Also, der ewige Traum, ein (relativ) großes Dampf-BW (ich staune selber, fast fertiggestellt.
Wie binde ich den Endbahnhof an? -;)
"Zwischendrin" eine kleine elektrifizierte Paradestrecke für die Eloks, mit kleinem Bahnhof, gebaut. Die kam vor's BW. Der Bahnhof ist angenommenerweise ein Vorortbahnhof; zum nahegelgenen Hbf.führt (fiktiv) parallel die Zuleitung zum BW.
Naja, der Endbahnhof wird - durch eine "Wand" optisch vom Rest der Anlage abgetrennt - an den gemeinsamen (natürlich bis jetzt auch nur geplanten) Schattenbahnhof angeschlossen.
Inzwischen laufen Planungen für einen -an Baden-Baden angelehnten - Endbahnhof auf der gegenüberliegenden Zimmerseite (das Original hatte nämlich auch nur zwei Personengleise und ein Umsetzgleis. Den Güterbahnhof verschiebe ich fiktiv in das Vorfeld. Anfang des Jahres sah ich bei einem Händler Arnold - Straßenbahnen ... also Straßenbahnendhaltestelle in "Baden-Baden".
Damit's nicht langweilig wird, überlege ich mir, was ich mit der E 69 02 und E 69 03 in ...ähem ... HO anfange, die ich vor kurzem erwarb; nachdem ich meine Hoffnung auf N-Modelle nun doch begraben habe...
Das soll wirklich nur ein ganz, ganz kleiner HO-Endbahnhof werden ... - Die maßstäblichen Silberlinge von Roco sind ernüchternd lang.
Soweit Baubericht/Planungsstand 19.10.05  14:55 MEZ
Gruß  malleto

P.S.: Ich hasse Verdrahtungsarbeiten; dementsprechend "vollständig" sind die Fahrmöglichkeiten auf den bisher fertiggestellten Anlageteilen ..
@christian
Wird doch langsam mal Zeit das du zu uns kommst, und wir dich von unserem Modulgedanken anstecken können. Halt dir mal den 5-6.11 frei, und komm nach Karlsdorf, da kannst du richtig lange Züge gucken.
Gruß Uwe,
der ja letztes Jahr seine Anlage verkauft hat und nun mit (fast)finescale was macht.
Allerdings ähnliches Konzept wie zuvor, halt nur noch einen halben Bahnhof nachbauen will. Dafür alles ein bißchen großzügiger. Wenn´s klappt
@Wutz

Ich hatte anfangs auch die Idee eine doppelspurige Hauptbahn (Hundeknochen, nur Fahrstrecke) mit abzweigender Nebenbahn und Endbahnhof zu bauen und bin dann konzeptionell auf "nur Nebenbahn" umgestiegen. Ausserdem baue ich heute nur noch Module (Segmente...) was vorher so auch nur teilweise vorgesehen war.

Der Nachbau eines echten Bahnhofs (auch wenn er klein ist) ermöglicht einen Betrieb, der sich eben irgendwie an der Realität anlehnt. Zeitlich habe ich mich auf 1960 (+-) festgelegt, weil die Ep.III für Wasserburg tatsächlich zuviele "dramatische" Veränderungen gebracht hat und damit schon einen zu grossen Zeitraum abdeckt. Das macht auch die Gestaltung einfacher, weil durch das Vorbild vorgegeben. Augenzwinkern hier und da gibt mir natürlich den nötigen Gestaltungs-Spielraum trotzdem...

Ich empfinde das HEUTE absolut NICHT mehr als Beschränkung. Als ich mich dazu entschlossen und auch angefangen habe, war ich ständig am Zweifeln. Das Thema in fiNescale umzusetzen lässt mich ohnehin ständig etwas Neues (er-) finden und macht mir jeden Tag auf's Neue Spass. Ich habe es definitiv nicht bereut... Einschränkung ist mehr, denn es ensteht wenigstens etwas - und nur das motiviert, dran zu bleiben!

Grüsse Frank
@28 Ich hoffe das passt. Ich habe so ein Zeitproblem, am 5.11 bin ich mal wieder nicht in Karlsruhe, am 6.11 habe ich nachmittags noch ein Spiel. Ich versuchs auch noch mit ein wenig Sport. Ich hoffe es noch unterzubringen. Meine Wochenenden sind generell sehr voll, was heisst die Wochenenden, unter der Woche sind auch nicht besser. Ich will aber unbedingt mal vorbeikommen. Habe die Anlage schon mal in Ettlingen gesehen....Glaube ich zumindest.

Meine neue Anlage wird sowieso Segmentiert (1m x 0,5m Stücke) aufgebaut, da ist sowieso die Möglichkeit da mit Übergangsstücken an Module anzudocken.

Schau mer mal wie es weitergeht,
Christian
@23: aber dazwischen!
@25: funktionieren tut das schon, aber wie sieht das aus?
Jetzt hört auf, was von Modulen und Segmenten zu erzählen, sonst muss ich auch mein Konzept wechseln!
@31 Besser jetzt als in zwei Jahren wenn du gerade mit deinen Hochalpen fertig geworden bist.....

Gruß Christian
Hi Wutz,
du HATTEST mal ein super Konzept ...
Heimanlage haben und trotzdem Module, die auch die Öffentlichkeit mal sehen kann (nich nur immer virtuell übers interblöd) - war zwar bautechnisch bisserl schwierig, aber genial!
Dann wärst du gezwungen, bestimmte Sachen bis zu einem bestimmten Termin fertig zu haben - so wie ich jetzad meine komischen Gleise bis zum Januar fix und fertig eingebaut / elektrifiziert etc. haben muss - da geht was voran - muss!
Stell dir vor, du müsstest deinen ja wirklich sehenswerten Bf. mal ausm Keller holen :(( noch paar (( gefällig?
Trotzdem: Fang jetz nich noch mit Nebenbahn an - des wär ja wieder verzetteln ...
lg Andi BP
@33: Genau! Das mit dem Verzetteln ist das größte Problem! Zumindest meins! Ich hab mir schon viel zu viel vorgenommen. Und da rede ich noch gar nicht von meiner Anlage! Es haben sich bei mir ca. 20 Loks angesammelt, die zumindest eine große Inspektion brauchen. Die Hälfte davon müssen richtig repariert werden. Alle Loks müssen auch irgentwann auf digital umgebaut werden. und alle Wagen brauchen ne vernünftige Kupplung und z.T. neue Achsen und und und und und und ich hab mich schon verzettelt, ohne dass ich ein Stück Holz für den Anlagenbau in die hand genommen habe.
@31: Das hat ja auch noch Zeit! Zur Not bis zur Rente! Sieht aber schon mal krass spektakulär aus, oder?
Was mir noch aufgefallen ist - die Modulbahner scheinen nach meiner "Auswertung" die glücklicheren N-Bahner zu sein - vielleicht sollte ich da mal einen Umfrage-Thread starten ....
Also für mich trifft das nämlich auch zu, dass ich, als ich das erste Modul wirklich fertig hatte, doch sehr froh war nach vielen vergeblichen Stationär-Anlagen-Versuchen - und dieser Zustand stellt sich dann bei jedem weiteren Modul wieder so ein ... - naja, es gibt auch noch ein paar unfertige Teile - und die liegen einem halt im Magen.

Desweiteren: ein Upgrade auf z. B. jetzt eben die Code40-Schienen ist bei einer stationären Anlage, sobald sie eine gewisse Größe einnimmt, einfach nicht machbar bzw. da kann ma sich halt schwer dazu entschließen.

Des heißt aber jetzt wiederum nicht, dass stationär immer schlecht ist, aber manchmal zunächst eventunnel schon ....

ABP

Beitrag editiert am 19. 10. 2005 20:34.
Die schwierigste Frage überhaupt, Wutz. Wenn Du beim Konzept danebengreifst, kannst Du neu anfangen.

Keinesfalls würde ich (andere schon), mich auf Spezialthemen wie beispielsweise RhB festlegen. Selbst Kaisers Bimmelbahn oder die Reichsbahn lassen sich noch umändern, DAS jedoch nicht. Und man ist einem Lieferanten ausgeliefert. Macht der dicht, ist Essig.

Das gilt auch für Anlagenthemen wie eine Winterlandschaft.

Es ist nur allzu menschlich, daß man sich an irgendetwas leid sieht, auch wenn man vorher Feuer und Flamme war (Ich habe da keine Nebengedanken, wirklich nicht!) Man weiß nicht, welch schädlichen Einflüssen man unterliegt (nein, auf Dampf steige ich nicht um) und seinen Geschmack ändert und da sollte man schon etwas neutraler bauen. Irgendwann will auch der eingefleischte RhB-Fan einen Intercity oder Habis-Ganzzug sehen....

Wer Module baut, verschenkt Modellbahnfläche, das ist Fakt. Es sind nur wenige Gleisführungen möglich. Es macht jedoch absolut Sinn, wenn man in einer Mietwohnung lebt oder viel mit Freunden fährt. Oder wenn man in besagter Wohnung keine Bastel-Schweinerei oder Lärm veranstalten darf. Das spricht auch meist gegen Segmentanlagen.

Und dann die Größe: Wer auf einer Großanlage Selbstbaugleise verwenden möchte, erlebt das Ende der Arbeiten nicht mehr. Da geht der Überblick verloren und man muß endlos lange die gleichen Arbeiten durchführen.

Und Digital? Würde ich bei einer Anlage realisieren, die weitgehend manuell gefahren wird. Das spricht schon nicht für digital bei einer Großanlage, die man alleine betreibt. Die wird nämlich ohnehin mit Blockautomatik versehen werden müssen, sonst beherrscht man sie nicht. Für Blöcke und Schattenbahnhof brauche ichs nicht, da gibt es bewährte Systeme. Und nur um im Bahnhof zu rangieren, brauche ich keine Digitaltechnik. Eventuell kann man da eine Kombination für Bahnhof und Nebenstrecke digital verwirklichen.

Eine interessante Variante der Straßenbahnkollegen habe ich lange überlegt: Scharfer Fahrdraht mit Plus + am Draht. Geht aber nur, wenn man ausschließlich Elloks fährt. Das ist eher was für Kehrschleifen-Fans. Ich habs nicht gemacht, weil ich dann auf die Fertigstellung des Fahrdrahtes hätte warten und den auch im verdeckten Bereich hätte legen müssen.

Wutz, ich denke, das Konzept muß in viele Teilkonzepte gegliedert werden. Kombinationen sind möglich.

Gruss
Cox

Module kommen für mich nur als Ergänzung einer stationären Anlage in Frage.
Wenn ich vor jedem Fahrbetrieb aufbauen muß, vergeht mir schnell die Lust.
Sicher dauert es bei einer stationären Anlage länger, bis man endlich fahren kann. Dann aber richtig und ohne Rüstzeit.
Ganz wichtig ist, sich die Zeit für reichlich dimensionierte Schattenbahnhöfe zu nehmen und diese ausgiebig zu testen (Ein- und Ausfahrt provisorisch verbinden).
Ein Problem ist bei einem offenen Schattenbahnhof ist um ein Vielfaches leichter zu beheben, als wenn erst die Landschaft oben drauf ist.
Gruß
Klaus
Meine stationäre Anlage "Rheine-Nord" entstand in erster Linie wegen meiner Vorliebe zum schweren Hauptstreckenverkehr (Ep. 3-4, Öldampfloks) mit langen Zügen durch große Radien und schlanke Weichenstraßen in ausgedehnten Bhf-Vorfeldern, alles sehr für Spur N sprechend. Das Konzept hat sich bis heute bewehrt.
Weiteres Interesse an SBB und Ep. 5 Fahrzeugen (ICE, Taurus usw.) führten zum Bau einer  zweiten Anlage in Segmentbauweise, transportabel und kompatibel mit unserer Club-Modulanlage. Trotzdem voll betriebsfähig in den eigenen 4 Wänden, werde ich demnächst auch im NBM vorstellen.

Gruß
Gabriel
Hi

Da bin ich nun wieder ein wenig ruhiger geworden; Danke Euch allen.
Segmente hab ich; könnte also auch mal ungestraft eines durchgestalten, was die Monotonie erheblich reduzieren würde. Fahrtechnisch ist es auch "idiotensicher" doch die Strippenziehere langweilt mich fett!
Habe doch nun schon die Fulgurexantriebe an fast allen Weichen mit Bowdenzügen und s funzt!

Vielleicht sollte ich zum Fun einfach mal Spannung an die Hauptstrecke anlegen um manuell zu fahren. Dann vergeht evtl der Frust.

Die armen TFZ wollen eigentlich alle schon raus auf die Piste und sehen mich immer so traurig an.

Muss echt mal anpacken, doch da Tag hat nur 24 Stunden...........

CU
WE
Ja, das kenne ich Werner, der Tag ist viel zu kurz für die Modellbahn, leider.

Und der traurigen Blicke wegen, werde ich meine jetzige Anlage auch nicht eher abreißen, bevor ich keine neue zum fahren habe, da plagt mich dann immer das schlechte Gewissen.

Adele...
....man hat so seine Steckenpferde und das was da nicht dazu zählt langweilt eben krassest......
Bei mir ist das Elektrik (Kommt mir nun ja nicht mit Digital oder so).....
Ich denke ich werde mal ein Segment fertigstellen, damit das Auge N-dlich was hat
(Wenn ich Euch sage was ich alles noch nebenher mache wunderts Euch nicht mehr)
Ich frag mich bloss wie andere das alles schaffen?!
WE
Digital, bei mittlerweile über 30 Loks ist mir das zu teuer, da alles umzurüsten. Das Geld stecke ich lieber in Fahrzeuge, Zubehör.....

Ja, die Verkabelung macht mir zwar auch nicht so einen großen Spaß, schlimmer finde ich da die Holzarbeiten, wenn man am Rohbau arbeitet, nichts schlimmer als das.
Aber, wenn ich mir meinen Traum von der ´Pott-Anlage` erfüllen kann, werden dieser leider wieder mal erforderlich. Es hat halt alles seine Vor- und Nachteile.

Gruß....


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