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THEMA: GAM Motoren kompatibel zu analogen Trafos
THEMA: GAM Motoren kompatibel zu analogen Trafos
saphir - 31.10.25 21:32
Hallo zusammen. Ich habe mal eine blöde Frage, an die Fachleute unter euch. Ich habe in einigen Artikeln gelesen, daß einige GAM Schwierigkeiten mit normalen analogen Trafos haben. Da ich gerne ein paar alten Arnold Lok's gerne einen Umbausatz spendieren möchte, interessiert mich dieses Thema. Weiß jemand von euch ,etwas über die Thematik.
Gruß Stephan
Gruß Stephan
dampfrailfan - 31.10.25 21:40
Hallo Stephan,
Wenn das in anderen Artikeln schon steht, und das steht da... und da gibt es auch vorgeschlagene Lösungen... Warum soll man das hier und jetzt noch einmal diskutieren?
Grüße Torsten
Wenn das in anderen Artikeln schon steht, und das steht da... und da gibt es auch vorgeschlagene Lösungen... Warum soll man das hier und jetzt noch einmal diskutieren?
Grüße Torsten
fipsangeln - 31.10.25 21:51
Hallo Stephan,
ich habe mehrere alte Arnold und Flm Loks umgebaut. Bisher hab ich noch keine Probleme mit den alten Trafos gehabt.
Gruß Philipp
ich habe mehrere alte Arnold und Flm Loks umgebaut. Bisher hab ich noch keine Probleme mit den alten Trafos gehabt.
Gruß Philipp
DCC-EX Freund - 31.10.25 22:58
Hallo.
Echte Glockenankermotoren lieben gleichmäßigen ungepulsten Gleichstrom über die gesamte Spannungsbreite des Modellbahntrafos.
Moderne analoge Gleichstromfahrregler die mit PWM ausgestattet sind, sind weniger bis eigentlich gar nicht geeignet habe ich mal gelernt.
PWM aus analogen Gleichstromfahrreglern dagegen mögen wiederum konventionelle Gleichstrommotoren mit einem klassichen Anker. Aber das wird schon in zig Threads seit Jahren rauf und runter diskutiert.
Man kann das auch daran erkennen, wenn man Digital fährt zum Beispiel, soll man die sog. Motorfrequenz für GAMs auf 32- 40 kHz anheben. Umgekehrt füttert man die klassischen Ankermotoren mit 16 kHz - 20 kHz (Wert ist abhängig vom Decodrehersteller). Die Impulsbreite ist auf kurz und die Regelvariante ist auf sehr weich bei GAM einzustellen.
LG
EDIt: an der Stelle noch ein Hinweis. Gekapselte Motoren, wo man scheinbar keine Schleifkohlen (Kohlebürsten) mehr tauschen kann / braucht, sind noch kein Hinweis auf einen Glockenankermotor!
Echte Glockenankermotoren lieben gleichmäßigen ungepulsten Gleichstrom über die gesamte Spannungsbreite des Modellbahntrafos.
Moderne analoge Gleichstromfahrregler die mit PWM ausgestattet sind, sind weniger bis eigentlich gar nicht geeignet habe ich mal gelernt.
PWM aus analogen Gleichstromfahrreglern dagegen mögen wiederum konventionelle Gleichstrommotoren mit einem klassichen Anker. Aber das wird schon in zig Threads seit Jahren rauf und runter diskutiert.
Man kann das auch daran erkennen, wenn man Digital fährt zum Beispiel, soll man die sog. Motorfrequenz für GAMs auf 32- 40 kHz anheben. Umgekehrt füttert man die klassischen Ankermotoren mit 16 kHz - 20 kHz (Wert ist abhängig vom Decodrehersteller). Die Impulsbreite ist auf kurz und die Regelvariante ist auf sehr weich bei GAM einzustellen.
LG
EDIt: an der Stelle noch ein Hinweis. Gekapselte Motoren, wo man scheinbar keine Schleifkohlen (Kohlebürsten) mehr tauschen kann / braucht, sind noch kein Hinweis auf einen Glockenankermotor!
Beitrag editiert am 31. 10. 2025 23:06.
Hallo DCC Ex Freund,
Könntest Du mir das bitte mal näher erläutern
„PWM aus analogen Gleichstromfahrreglern dagegen mögen wiederum konventionelle Gleichstrommotoren“
So ganz kriege ich das nicht auf die Rolle.
Vor allem PWM aus analogen Reglern!
Grüße Karl
Könntest Du mir das bitte mal näher erläutern
„PWM aus analogen Gleichstromfahrreglern dagegen mögen wiederum konventionelle Gleichstrommotoren“
So ganz kriege ich das nicht auf die Rolle.
Vor allem PWM aus analogen Reglern!
Grüße Karl
Beitrag editiert am 31. 10. 2025 23:22.
DCC-EX Freund - 31.10.25 23:24
Nabend Karl.
Warum dank PWM bei Gleichstrommoteren eine feinfühlige Regelung mit einem modernen Analogfahrpult möglich wird. Lies Dir am Besten mal das hier durch: https://www.arrow.de/research-and-events/artic...eed-control-with-pwm
Gruß.
Warum dank PWM bei Gleichstrommoteren eine feinfühlige Regelung mit einem modernen Analogfahrpult möglich wird. Lies Dir am Besten mal das hier durch: https://www.arrow.de/research-and-events/artic...eed-control-with-pwm
Gruß.
Beitrag editiert am 01. 11. 2025 11:19.
Nabend all,
PWM ist ein Mittel, aus normalen Eisenankermotoren ein höheres Drehmoment, insbesondere in niedrigen Drehzahlbereich zu erzeugen als das mit ungepulster Gleichspannung möglich ist. Das macht sich besonders im Langsamfahrbereich, beim Anfahren und beim Anhalten bemerkbar. Glockenankermotoren sind anders aufgebaut als Eisenankermotoren. Bei ihnen ist es weniger hilfreich, sie mit PWM Fahrspannung zu betreiben. Sie arbeiten mit reiner Gleichspannung effizienter. Moderne Modellbahnfahrzeuge mit guten mechanischen Eigenschaften und Glockenankermotoren können sich schon bei sehr geringer Spannung in Bewegung setzen. Hier ist PWM weniger hilfreich. Herkömmliche Modellbahntrafos mit Fahrregler haben oft das Problem, dass sie zwar Gleichspannung oder ungeglättete Gleichspannung liefern, oft aber als Mindestspannung ab ca. 2V oder höher mit ihrem Regelbereich beginnen. Das führt bei solchen Modellen zu einem Sprung beim Anfahren bzw. abrupten Stopp beim Anhalten. Daher muss ein geeigneter Fahrregler für Glockenankermotoren mit seinem Regelbereich absolut bei 0V beginnen können und gleichmäßig die Gleichspannung linear steigern können.
Diese Überlegungen führten zur Entwicklung des Fahrreglers 2035 von Digimoba. Er ist universell nutzbar. Neben absoluter Gleichspannung liefert er auch PWM mitFrequenzen von 100Hz bis 25.000Hz. Dieser PWM kann auch Gleichspannung mit einem Wert bis 50% hinzu gemischt werden. Die Gesamtspannungshöhe ist zudem zwischen 9 und 12V wählbar.
https://www.digimoba.de/Digimoba-Neushop/shopro....php?products_id=190
Bedienungsanleitung ist hier zu finden:
https://www.digimoba.de/Bedienungsanleitung%20Fahrregler%202035.pdf
Gruß Holger
PWM ist ein Mittel, aus normalen Eisenankermotoren ein höheres Drehmoment, insbesondere in niedrigen Drehzahlbereich zu erzeugen als das mit ungepulster Gleichspannung möglich ist. Das macht sich besonders im Langsamfahrbereich, beim Anfahren und beim Anhalten bemerkbar. Glockenankermotoren sind anders aufgebaut als Eisenankermotoren. Bei ihnen ist es weniger hilfreich, sie mit PWM Fahrspannung zu betreiben. Sie arbeiten mit reiner Gleichspannung effizienter. Moderne Modellbahnfahrzeuge mit guten mechanischen Eigenschaften und Glockenankermotoren können sich schon bei sehr geringer Spannung in Bewegung setzen. Hier ist PWM weniger hilfreich. Herkömmliche Modellbahntrafos mit Fahrregler haben oft das Problem, dass sie zwar Gleichspannung oder ungeglättete Gleichspannung liefern, oft aber als Mindestspannung ab ca. 2V oder höher mit ihrem Regelbereich beginnen. Das führt bei solchen Modellen zu einem Sprung beim Anfahren bzw. abrupten Stopp beim Anhalten. Daher muss ein geeigneter Fahrregler für Glockenankermotoren mit seinem Regelbereich absolut bei 0V beginnen können und gleichmäßig die Gleichspannung linear steigern können.
Diese Überlegungen führten zur Entwicklung des Fahrreglers 2035 von Digimoba. Er ist universell nutzbar. Neben absoluter Gleichspannung liefert er auch PWM mitFrequenzen von 100Hz bis 25.000Hz. Dieser PWM kann auch Gleichspannung mit einem Wert bis 50% hinzu gemischt werden. Die Gesamtspannungshöhe ist zudem zwischen 9 und 12V wählbar.
https://www.digimoba.de/Digimoba-Neushop/shopro....php?products_id=190
Bedienungsanleitung ist hier zu finden:
https://www.digimoba.de/Bedienungsanleitung%20Fahrregler%202035.pdf
Gruß Holger
Hallo DCC Ex Freund,
ich dachte immer, dass Analogfahrpulte eine Gleichspannung von ca. -14V bis ca. +14V analog zur Einstellung des Drehreglers liefern.
PWM Geräte jedoch bei konstanter Ausgangsspannung Impulse mit variabler Breite und Polarität liefern.
So kann man sich täuschen…
Karl
ich dachte immer, dass Analogfahrpulte eine Gleichspannung von ca. -14V bis ca. +14V analog zur Einstellung des Drehreglers liefern.
PWM Geräte jedoch bei konstanter Ausgangsspannung Impulse mit variabler Breite und Polarität liefern.
So kann man sich täuschen…
Karl
Beitrag editiert am 01. 11. 2025 01:26.
Hallo Stephan,
da hier die Expereten ihr Fachlatein von sich gegeben haben, die Erfahrung eines laienhaften Anwenders.
GAM und diverse Fahrregler (Fleischmann Arnold, MTX und PWM Regler von Conrad (120Hz) und auch testweise ein Step-UP-Dowm Konverter.
Der GAM laßt sich mit allen Reglern betreiben.
Bei den konventionellen Trafos gibt es das Problem das die nicht sauber von der Mittelstellung (0) an von 0V an kontinuierleich Spannung abgegeben sondern direkt bei 2-3V liegen. Ein GAM beginnt schon bei unter 1V zu drehen, also "springt" die Lok, vergleichbar einer Digitalen Lok die man analog betreibt. Bei meinem PWM Regler beginnt die schon mit der Kriechfahrt.
Abhilfe schaffen 2 antiseriell geschaltete Z-Dioden 2,7V. Bei höheren Werten kann man noch V max. reduzieren, ich hem da die 5,6V Z-Dioden. Auch die Verwendung von SM mindert das (Bockspringen)
Gruß Detlef
PS: Der PWM Regler von Conrad hat keine harten Flanken bei der PWM Kurve sondern was ziemlich abgerundetes, vermutlich ist das der Grund warum es kein Problem mit den GAM gibt. Ich hatte den mal eine ein Oszilloskop hängen.
da hier die Expereten ihr Fachlatein von sich gegeben haben, die Erfahrung eines laienhaften Anwenders.
GAM und diverse Fahrregler (Fleischmann Arnold, MTX und PWM Regler von Conrad (120Hz) und auch testweise ein Step-UP-Dowm Konverter.
Der GAM laßt sich mit allen Reglern betreiben.
Bei den konventionellen Trafos gibt es das Problem das die nicht sauber von der Mittelstellung (0) an von 0V an kontinuierleich Spannung abgegeben sondern direkt bei 2-3V liegen. Ein GAM beginnt schon bei unter 1V zu drehen, also "springt" die Lok, vergleichbar einer Digitalen Lok die man analog betreibt. Bei meinem PWM Regler beginnt die schon mit der Kriechfahrt.
Abhilfe schaffen 2 antiseriell geschaltete Z-Dioden 2,7V. Bei höheren Werten kann man noch V max. reduzieren, ich hem da die 5,6V Z-Dioden. Auch die Verwendung von SM mindert das (Bockspringen)
Gruß Detlef
PS: Der PWM Regler von Conrad hat keine harten Flanken bei der PWM Kurve sondern was ziemlich abgerundetes, vermutlich ist das der Grund warum es kein Problem mit den GAM gibt. Ich hatte den mal eine ein Oszilloskop hängen.
Die gewöhnlichen Modellbahn Stelltrafos geben keine konstante Gleichspannung, sondern eine pulsierende Gleichspannung aus. Das Bild zeig das Oszillogramm eines traditionellen Trix Trafos. Die waagerechte Mittellinie ist 0 Volt. Mit einer Frequenz von 100 Hz pulsiert die Spannung und hat eine Spitze von 24,4 V. Für den extrem temperamentvollen GAM bedeutet das, alle 10 Millisekunden wie ein klapperndes Relais angestoßen zu werden. Dazwischen sind Pausen in denen er kaum Energie bekommt. Nicht wirklich gut.
Gruß von Aron
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Gruß von Aron
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Hallo
Man kann es auch so sagen: was jemand mit seinem Eigentum macht ist seine Sache...
Ich hab genug faktenresistente Meinungstreue erlebt - einige Leute brauchen halt "Schaden" um klüger zu werden.
Peter
Man kann es auch so sagen: was jemand mit seinem Eigentum macht ist seine Sache...
Ich hab genug faktenresistente Meinungstreue erlebt - einige Leute brauchen halt "Schaden" um klüger zu werden.
Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Peter
Ich hab genug faktenresistente Meinungstreue erlebt - einige Leute brauchen halt "Schaden" um klüger zu werden.
Hallo Peter, soll das heißen, nach deinen Fakten, erleiden GAM´s Schaden bei Trafos mit PWM Regelung?
Und deine Meinung zum Gerät von Heißwolf ?
Gruß ðŸ˜„tto
Hallo,
nach meiner jahrzehntelangen praktischen Erfahrung sind GAM's im Vergleich zu Eisenankermotoren deutlich robuster und unempfindlicher, ganz egal womit man sie betreibt. Ich hatte schon PWM, Halbwelle, NF Dauerzugbeleuchtung, EMS, das alles hat den GAM's nicht geschadet. PWM ist für keinen Motor wirklich gut, das verbrennt Kollektor und Bürsten. Da aber GAM´s in der Regel Edelmetallbürsten haben, sind sie diesbezüglich eher unempfindlich.
Ich muss aber dazu schreiben, dass ich mit den China GAM's noch nicht viel Erfahrung habe. Mein ältester Faulhaber läuft jetzt schon seit 39 Jahren.
Gruß Engelbert
nach meiner jahrzehntelangen praktischen Erfahrung sind GAM's im Vergleich zu Eisenankermotoren deutlich robuster und unempfindlicher, ganz egal womit man sie betreibt. Ich hatte schon PWM, Halbwelle, NF Dauerzugbeleuchtung, EMS, das alles hat den GAM's nicht geschadet. PWM ist für keinen Motor wirklich gut, das verbrennt Kollektor und Bürsten. Da aber GAM´s in der Regel Edelmetallbürsten haben, sind sie diesbezüglich eher unempfindlich.
Ich muss aber dazu schreiben, dass ich mit den China GAM's noch nicht viel Erfahrung habe. Mein ältester Faulhaber läuft jetzt schon seit 39 Jahren.
Gruß Engelbert
Hallo,
habe seit Jahren die preiswerten GAM von DM-Toys in problemlosem Einsatz, und ich bin ob der langen Züge und deren nicht gerade wenig Laufleistungen voll zufrieden .Gesteuert wird mit analogen Trafos Mtx und Flm. auf der Strecke und mit Titan Fahrreglern im Bahnhof ' Biefang ". Auch die Zugkraft ist sehr zufriedenstellend.
Beste Grüße
Frank
habe seit Jahren die preiswerten GAM von DM-Toys in problemlosem Einsatz, und ich bin ob der langen Züge und deren nicht gerade wenig Laufleistungen voll zufrieden .Gesteuert wird mit analogen Trafos Mtx und Flm. auf der Strecke und mit Titan Fahrreglern im Bahnhof ' Biefang ". Auch die Zugkraft ist sehr zufriedenstellend.
Beste Grüße
Frank
dampfrailfan - 01.11.25 16:48
Hallo Engelbert,
du hattest NF Dauerzugbeleuchtung?. Also Sinusgenerator und dann in den Wagen mit Kondensator die Wechselspannung wieder ausgekoppelt? Da wüsste ich gern welches industriell hergestellte Gerät du verwendet hast. Ich hatte mir das Ding selber gebaut, also 16kHz Generator, 50VA HIFI Endstufe nachgebaut und dann auf die Gleisspannung drauf gekoppelt. Die Trafos mussten mit selbstgewickelten Drosselspulen entkoppelt werde.
Die Lämpchen wurden mit 100nF Kondensatoren von der Gleichspannung getrennt... Das hat super funktioniert, ich hatte sogar eine Schaltung um die Belecuhtung der Loks fahrtrichtungsabhängig zu schalten. Beim Bau dieser Schaltungen hab ich SMD-Löten von Hand gelernt.
Zum GAM. Ich hatte damals beim C ein paar Faulhabermotoren günstig bekommen, ABER, beim ersten Fahrversuch hat es mir da einen gebraten. Der hat nämlich die NF in Wärme umgesetzt weil die Induktivität zu klein war. Hab mir dann ein paar winzige Spulen besorgt, die in Reihe zum Motor, dann ging es halbwegs. Ich kann also keineswegs sagen, dass NF den GAM nix tut. Vielleicht war dein Gerät aber auch weniger leistungsfähig, wie gesagt, meine NF konnte 50VA, heißt, theoretisch wären da um die 5A Strom möglich gewesen, die Endstufe war natürlich kurzschlussfest und hatte auch eine Abschaltung.
Ansonsten gebe ich dir Recht, mit einem normalen Trafo (100Hz ungesiebt) passiert mit GAM nichts, jedenfalls hab ich noch keinen schädlichen Einfluss gesehen. Nervig ist halt das loshüpfen, da hab ich die antiseriellen Dioden direkt am Trafo. Die brauche ich allerdingsnur zum Rangieren, auf Strecke fahre ich mit gesiebter Gleichspannung, der beim Anfahren eine etwas höhere Halbwelle beigemischt wird. Einiger meiner GAM sind über 30 Jahre im Einsatz und bisher hatte ich genau zwei Mal ein Problem mit einem GAM, ein Faulhaber, der gekreischt hat und der Motor in der Minitrix 44,
Grüße Torsten
du hattest NF Dauerzugbeleuchtung?. Also Sinusgenerator und dann in den Wagen mit Kondensator die Wechselspannung wieder ausgekoppelt? Da wüsste ich gern welches industriell hergestellte Gerät du verwendet hast. Ich hatte mir das Ding selber gebaut, also 16kHz Generator, 50VA HIFI Endstufe nachgebaut und dann auf die Gleisspannung drauf gekoppelt. Die Trafos mussten mit selbstgewickelten Drosselspulen entkoppelt werde.
Die Lämpchen wurden mit 100nF Kondensatoren von der Gleichspannung getrennt... Das hat super funktioniert, ich hatte sogar eine Schaltung um die Belecuhtung der Loks fahrtrichtungsabhängig zu schalten. Beim Bau dieser Schaltungen hab ich SMD-Löten von Hand gelernt.
Zum GAM. Ich hatte damals beim C ein paar Faulhabermotoren günstig bekommen, ABER, beim ersten Fahrversuch hat es mir da einen gebraten. Der hat nämlich die NF in Wärme umgesetzt weil die Induktivität zu klein war. Hab mir dann ein paar winzige Spulen besorgt, die in Reihe zum Motor, dann ging es halbwegs. Ich kann also keineswegs sagen, dass NF den GAM nix tut. Vielleicht war dein Gerät aber auch weniger leistungsfähig, wie gesagt, meine NF konnte 50VA, heißt, theoretisch wären da um die 5A Strom möglich gewesen, die Endstufe war natürlich kurzschlussfest und hatte auch eine Abschaltung.
Ansonsten gebe ich dir Recht, mit einem normalen Trafo (100Hz ungesiebt) passiert mit GAM nichts, jedenfalls hab ich noch keinen schädlichen Einfluss gesehen. Nervig ist halt das loshüpfen, da hab ich die antiseriellen Dioden direkt am Trafo. Die brauche ich allerdingsnur zum Rangieren, auf Strecke fahre ich mit gesiebter Gleichspannung, der beim Anfahren eine etwas höhere Halbwelle beigemischt wird. Einiger meiner GAM sind über 30 Jahre im Einsatz und bisher hatte ich genau zwei Mal ein Problem mit einem GAM, ein Faulhaber, der gekreischt hat und der Motor in der Minitrix 44,
Grüße Torsten
Hallo Torsten,
Ja, die "Prima Lux" von Fleischmann und auch Trix EMS als Dauerzugbeleuchtung, Habe ich ausgebaut weil mir das dauernde Putzen der Radsätze zu lästig war, nachdem die Anzahl der beleuchteten Wagen eine gewisse Schwelle überschritten hatte, und ich auch zu viele Fahrzeuge hatte, die nicht vernünftig zu beleuchten waren.
Gruß Engelbert
Ja, die "Prima Lux" von Fleischmann und auch Trix EMS als Dauerzugbeleuchtung, Habe ich ausgebaut weil mir das dauernde Putzen der Radsätze zu lästig war, nachdem die Anzahl der beleuchteten Wagen eine gewisse Schwelle überschritten hatte, und ich auch zu viele Fahrzeuge hatte, die nicht vernünftig zu beleuchten waren.
Gruß Engelbert
Hallo liebe Ratgeber.
Darf ich mal zusammenfassen. Ein GAM mit einem normalen Analogtrafo betrieben, ist durchaus geeignet einen GAM Motor anzuteiben. Da der GAM aber schon ab etwa 1 Volt loslegt ,ist das Anfahrverhalten eines mit GAM ausgerüsteten Motors etwas "sprunghaft" ,ebenso beim Anhalten des Modells. Ich werde mir also bei SB ,und DM mal einen Motor kaufen und ihn einbauen.
Danke noch mal für eure Erklärungen für einen Laien
Gruß Stephan
Lieber Thorsten,
wenn ich die Ausführungen des Artikels ja kapiert hätte, hätte ich nicht gefragt.
Darf ich mal zusammenfassen. Ein GAM mit einem normalen Analogtrafo betrieben, ist durchaus geeignet einen GAM Motor anzuteiben. Da der GAM aber schon ab etwa 1 Volt loslegt ,ist das Anfahrverhalten eines mit GAM ausgerüsteten Motors etwas "sprunghaft" ,ebenso beim Anhalten des Modells. Ich werde mir also bei SB ,und DM mal einen Motor kaufen und ihn einbauen.
Danke noch mal für eure Erklärungen für einen Laien
Gruß Stephan
Lieber Thorsten,
wenn ich die Ausführungen des Artikels ja kapiert hätte, hätte ich nicht gefragt.
Beitrag editiert am 02. 11. 2025 20:48.
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