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THEMA: Minitrix S3/6 Wartung
THEMA: Minitrix S3/6 Wartung
Frederick - 30.10.25 13:29
Hallo, ich bin an eine digital umgerüstete Minitrix (12254) S3/6 Badische Bahn gekommen. Der verbaute Decoder scheint ein alter Minitrix zu sein. Ich kann den Decoder auch mit meiner Z21 ansteuern/programmieren. Die Lok ist natürlich schon recht alt. Rein Optisch aber Topzustand und hat ja glaube ich auch einen Faulhaber Motor. Ich habe erstmal eine Ölung an den Achsen gemacht und auch die untere Platte (wobei ich ganz schön geschwitzte habe) abgenommen und an die Metallschnecken ein bißchen Fett gemacht. Beim fahren macht die Lok aber Geräusche als ob irgend etwas trocken läuft. Meiner Meinung nach kommt das aus dem vorderen Bereich vom Kessel. Ich glaube da ist das Ausgleichsgewicht gelagert oder? Ich hab vorne die Klappe am Kessel geöffnet. Leider sitzt da die Führung für die Beleuchtung im Weg so das man keinen richtigen Durchblick hat.
Hat jemand evt. einen Tipp wie ich das Geräusch weg bekomme?
Viele Grüße
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Hat jemand evt. einen Tipp wie ich das Geräusch weg bekomme?
Viele Grüße
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Hallo Frederick,
oh ja, das ist bekannt. Es ist das vordere Schwungmassenlager. Wenn du die Rauchkammer offen hast, siehst du ein Kunststoffteil. Wenn du das nach vorne herauskriegst, hast du Glück. Das ist das vordere Schwungmassenlager. Wenn nicht, dann muß das Führerhaus runter, dann der Kessel runter. Vorsicht: Motor ist angelötet, am besten ablöten. Dann Motor nach hinten raus, ist gelklipst.
Dann kommt man an die Schwungmasse. Hinteres Schwungmassenlager raus, dann Schwungmasse raus.
Viel arbeit und viel Risiko, alles wieder heil zusammenzubringen.
Viele Grüße
Klaus
oh ja, das ist bekannt. Es ist das vordere Schwungmassenlager. Wenn du die Rauchkammer offen hast, siehst du ein Kunststoffteil. Wenn du das nach vorne herauskriegst, hast du Glück. Das ist das vordere Schwungmassenlager. Wenn nicht, dann muß das Führerhaus runter, dann der Kessel runter. Vorsicht: Motor ist angelötet, am besten ablöten. Dann Motor nach hinten raus, ist gelklipst.
Dann kommt man an die Schwungmasse. Hinteres Schwungmassenlager raus, dann Schwungmasse raus.
Viel arbeit und viel Risiko, alles wieder heil zusammenzubringen.
Viele Grüße
Klaus
Oh nein, das hab ich ja befürchtet
Das ist übel
Hab das gleiche Problem und auch noch keine Lösung. Die Demontage wollte ich eigentlich nicht machen.
Grüße Michael
Grüße Michael
Ja, ich hab auch bedenken da mehr zu machen weil ich es bestimmt nicht wieder zusammen bekomme.
Michael Peters - 30.10.25 17:33
Hallo,
das Einfachste ist wirklich, den Motor (Lokführerstand abklipsen) den Motor herausziehen, die Litzen ablöten Und alles aus dem Kessel entfernen - ist nun wirklich kein Hexenwerk!
Dann kann man uch schön den Kessel von innen reinigen, häufig ist nämlich das Getriebe überölt worden und das Überschüssige Öl verklebt die Schwungmasse mit der Kesselwand.
Grüße Michael Peters
das Einfachste ist wirklich, den Motor (Lokführerstand abklipsen) den Motor herausziehen, die Litzen ablöten Und alles aus dem Kessel entfernen - ist nun wirklich kein Hexenwerk!
Dann kann man uch schön den Kessel von innen reinigen, häufig ist nämlich das Getriebe überölt worden und das Überschüssige Öl verklebt die Schwungmasse mit der Kesselwand.
Grüße Michael Peters
Hallo, wollte nochmal eine Rückmeldung geben zu dem Thema. Ich hab die Geräusche jetzt weg bekommen. Ich hab vorne die Rauchkammertür abgebaut und dann einen kleinen Stoß Sonax Silikonspray reingesprüht. Jetzt läuft sie absolut leise und geschmeidig wieder.
Vielleicht hilft das ja noch jemanden weiter. Werde sie die Tage mal länger fahren und schauen wie sie sich macht.
Viele Grüße
Vielleicht hilft das ja noch jemanden weiter. Werde sie die Tage mal länger fahren und schauen wie sie sich macht.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
das quietschende/kreischende Geräusch kommt definitiv von den Gleitlagern der Schwungmasse im Kessel!
Defekte GAMs sind so selten wie ein Sechser im Lotto. Und Öl oder Silikonspray in die Rauchkammer zu kippen oder sprühen schafft nur vorübergehend Abhilfe, da die Gleitlager der Schwungmasse mit der Zeit ausleiern, dann reibt Kunststoff auf Kunststoff und verursacht die Geräusche.
Die sicherste und preiswerteste Methode ist die Kupplung zwischen GAM und Schwungmasse auszubauen. Dazu müssen die Kabel vom GAM nicht abgelötet werden!
Gerade selber durchgeführt und das Modell schnurrt wie ein Kätzchen.
Viele Grüße
das quietschende/kreischende Geräusch kommt definitiv von den Gleitlagern der Schwungmasse im Kessel!
Defekte GAMs sind so selten wie ein Sechser im Lotto. Und Öl oder Silikonspray in die Rauchkammer zu kippen oder sprühen schafft nur vorübergehend Abhilfe, da die Gleitlager der Schwungmasse mit der Zeit ausleiern, dann reibt Kunststoff auf Kunststoff und verursacht die Geräusche.
Die sicherste und preiswerteste Methode ist die Kupplung zwischen GAM und Schwungmasse auszubauen. Dazu müssen die Kabel vom GAM nicht abgelötet werden!
Gerade selber durchgeführt und das Modell schnurrt wie ein Kätzchen.
Viele Grüße
Michael Peters - 23.02.26 19:54
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Rauchkammertür abgebaut und dann einen kleinen Stoß Sonax Silikonspray reingesprüht
das ist mit dem Risiko verbunden, daß die Schwungmasse sich mit der Kesselwand verklebt, dann bewegt sich nix mehr. Der Innendurchmesser des Kessels ist nur geringfügig größer als der Durchmesser der Schwungmasse.
Besser das vordere Lager der Schwungmasse ausbauen, die Schwungmasse herausholen und die Lager fetten.
Grüße Michael Peters
Klar, kann man alles, wie von Michael vorgeschlagen, machen.
Rauchkammertür ab, Schlot abziehen, vordere Schraube der Befestigung Rahmen-Kessel lösen/raus, passende Zange finden um das vordere Lager ohne Verkantung aus dem Kessel zu ziehen. Achja, Schwungmasse muss dann rausgenommen werden.
Fetten, alles in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen und .... hoffen, dass das Fetten lange, lange anhält ohne das die Teile wieder zu quietschen anfangen.
Die Idee von Minitrix ist eigentlich sehr gut, wenn man sich durchgerungen hätte statt auf Gleit- auf Kugellger zu setzen. So reibt Metall auf Kunststoffe was bei drehenden Teilen zu Abrieb und damit zum Ausschlagen des Kunststofflagers führt.
Wie es scheint, hat Frederick (#6) seine Lösung schon gefunden. Berichte vielleicht mal (hoffentlich in ferner Zukunft) wie das mit dem Silikonöl ausgegangen ist.
Viele Grüße
Rauchkammertür ab, Schlot abziehen, vordere Schraube der Befestigung Rahmen-Kessel lösen/raus, passende Zange finden um das vordere Lager ohne Verkantung aus dem Kessel zu ziehen. Achja, Schwungmasse muss dann rausgenommen werden.
Fetten, alles in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen und .... hoffen, dass das Fetten lange, lange anhält ohne das die Teile wieder zu quietschen anfangen.
Die Idee von Minitrix ist eigentlich sehr gut, wenn man sich durchgerungen hätte statt auf Gleit- auf Kugellger zu setzen. So reibt Metall auf Kunststoffe was bei drehenden Teilen zu Abrieb und damit zum Ausschlagen des Kunststofflagers führt.
Wie es scheint, hat Frederick (#6) seine Lösung schon gefunden. Berichte vielleicht mal (hoffentlich in ferner Zukunft) wie das mit dem Silikonöl ausgegangen ist.
Viele Grüße
Hallo und danke für eure Berichte bzw. Tipps.
Mir wäre es auch lieber gewesen eine langfristige Lösung zu haben. Allerdings trau ich mich nicht die Lok soweit zu zerlegen wie von Michael hier beschrieben.
Bisher läuft die Lok weiterhin ohne Probleme.
Viele Grüße
Mir wäre es auch lieber gewesen eine langfristige Lösung zu haben. Allerdings trau ich mich nicht die Lok soweit zu zerlegen wie von Michael hier beschrieben.
Bisher läuft die Lok weiterhin ohne Probleme.
Viele Grüße
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