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THEMA: D&H Programmer

THEMA: D&H Programmer
Startbeitrag
ZK - 28.10.25 11:37
Hallo,

weiss jemand, ob der D&H-Programmer auch unbekannte Adressen auslesen kann (so wie die FCC), oder ob man, wie bei POM üblich, die Adresse des Decoders wissen muss (um z.B. die Adresse zu ändern).

HG
Franz

Hallo Franz,

bei PoM ist immer die Adresse nötig, unbekannte Adressen muss man mit CV-Programmierung einlesen.

Grüße, Peter W.
Moin Franz,
ja, der D&H Programmer liest selbstverständlich die CV 1 (Adresse) auf dem Programmiergleis aus.
Liebe Grüße
Lothar
Hallo Lothar,

auch lange Adressen?

HG
Franz
Ist u.a. ja auch auf der Herstellerwebseite bebildert[1] zu finden.

[1] https://doehler-haass.de/cms/media/bilder4/programmer6.png
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Franz

Hallo Lothar,

auch lange Adressen?



Der Programmer liest die CVs aus, die Du ihm zum Auslesen vorgibst, also auch ggfs lange Adressen. Dazu musst Du aber wissen, wie die lange Adresse programmiert wird und welche CVs dazu gesetzt werden müssen. Siehe dazu auch https://www.maerklin.de/de/service/technische-informationen/dcc-rechner
Liebe Grüße
Lothar
Mein Problem ist, dass ich einen Decoder habe, bei dem ich offensichtlich durch Schusseligkeit die Adresse verstellt habe und ich die Lok jetzt nicht mehr ansprechen kann. Ich verwende BiDiB und da ist es mir nur über POM möglich, den Decoder zu programmiern. Da dachte ich mir, dass es vielleicht mit dem Programmer möglich ist.

HG
Franz
Mahlzeit. Der Programmer kann auf dem PROG optional entweder CV01 (Kurzadresse) oder CV17+CV18 (Langadresse auslesen. Einfach per Mausklick anwählen welche Adressform Du suchst. Siehe Bedienungsanleitung. Viel Erfolg. Frank
Vielen Dank an alle, die mir hier behilfich sind,

die Beschreibung habe ich gelesen. In der wird u.a. auf POM verwiesen und es ist auch für mich nicht klar ersichtlich, ob ich zum auslesen eine Adresse eingeben muss oder nicht.

Auszug aus der Bedienungsanleitung:
"Alle CV-Werte können während des Betriebes über das sogenannte POM (Programming On The Main)
verändert werden. Falls der Lokdecoder die bidirektionale Übertragung unterstützt und diese auch
entsprechend aktiviert ist, können während des Betriebes auch alle CV-Werte ausgelesen werden"

Mittlerweile habe ich von D&H die Information erhalten, dass ich den Programmer direkt an ein Programmiergleis anschließen kann und dann im "service mode" auch unbekannte Adressen auslesen kann.

HG
Franz
Hallo Franz,

lies erst einmal die CV 29 aus. Wenn dort lange Adressen vorgesehen sind, dann die CV 17 und 18 lesen.

Diese Adressen setzt Du auf der Seite von deer Dir Lothar den Link gegeben hat ein und Du erhältst die Adresse.

Viele Grüßé
Christian
Moin, im obigen Bild zum Programmer gibt es ein Feld lange Adresse. Dieses anwählen und auslesen. Den Rest macht der Programmer. Ist ganz einfach.

Gruß Jürgen
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Lothar

Der Programmer liest die CVs aus, die Du ihm zum Auslesen vorgibst, also auch ggfs lange Adressen. Dazu musst Du aber wissen, wie die lange Adresse programmiert wird und welche CVs dazu gesetzt werden müssen.

Nicht ganz... Wenn du bei "DCC-Adressen" auf "Auslesen" drückst (siehe Bild in #4), werden die CVs 1, 17, 18 und 29 per direct read gelesen. Dann werden kurze und lange Adresse angezeigt und markiert, welche aktiv ist.

Hier kann man dann auch eine neue kurze oder lange Adresse eingeben und komplett programmieren lassen. Dazu muss man nicht wissen, wie es funktioniert.

Ich benutze den D&H-Programmer seit Jahren und halte ihn für ein sehr gutes Gerät mit vielen Möglichkeiten.
Bei mir landet jede neue oder neu umgebaute Lok zuerst auf dem daran angeschlossenen Gleis.

Dietrich
Hallo Dietrich,

Was ist denn
Zitat

direct read

?

Es werden die notwendigen CVs der Reihe nach ausgelesen und in der Software umgerechnet und angezeigt ..

-----

Ansonsten stimme ich dem zu, ich nutze den Programmer schon viele Jahre...

Ich komme aber nicht drauf klar, warum man einen expliziten Programmer per POM betreiben will ..

Bei MIR laufen solche Teile - auch von anderen Herstellern - grundsätzlich im Modus Programmiergleis

Viele Grüße, Franzi
Hallo Franzi

Direct Read ist das Lesen im Programmiergleismodus.

Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Franzi

Ich komme aber nicht drauf klar, warum man einen expliziten Programmer per POM betreiben will ..

Lese mal einen kompletten Decoder mit POM oder Programmiergleismodus aus, dann merkst du den Unterschied.

ICH habe nicht mehr so viel Lebenszeit übrig.

Dietrich

Moin,

Klar geht POM schneller, hat aber das Problem, dass ich die Adresseinstellung - in den meisten Fällen - nicht hinbekomme, bzw einen definierten Anfangszustand brauche, wo ich die Adresse kenne.

Um einen Decoder einzurichten nutze ich immer den Programmiergleis Modus, weil dort immer korrekt gelesen wird, solange der Decoder iO ist

Viele Grüße, Franzi
Hallo,

die NMRA hat den CV-Modus "Direct Mode" genannt zur Abgrenzung zu dem zuvor hauptsächlich in USA gebräuchlichen "Paged Mode", der auf der Registerprogramierung (R1...R8) basiert, wobei R6 als Index und R1...R4 als Datenregister benutzt werden. Es sind also max. 256 Seiten zu je 4 Register ansprechbar, daraus ergeben sich max. 1024 CVs. Das wurde durch das CV-Banking über CV31/32 abgelöst. Es gibt aber noch immer Hersteller, die kein CV-Banking nutzen (wollen).

Grüße, Peter W.
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: Franzi

Klar geht POM schneller, hat aber das Problem, dass ich die Adresseinstellung - in den meisten Fällen - nicht hinbekomme, bzw einen definierten Anfangszustand brauche, wo ich die Adresse kenne.

ICH programmiere zuerst die Adresse, dann kann ich alles andere problemlos mit POM machen.

Dietrich
Hallo,

nach den vielen hilfreichen Informationen, habe ich mir einen D&H-Programmer bestellt!

Vielen Dank noch allen

HG
Franz
Wenn Du sortenrein fähsrt - also nur 1 Hersteller kaufst lohnt sich ein Programmer. Wobei man bei D&H deren Programmer regelmäßig für sehr kleines Geld ausleihen kann. Find ich wirklich anständig von D&H. Und ich hab noch keinen Tag bereut D&H Decoder zu verbauen. Außnahme: es gab entweder keine passende Bauform damals, oder es gab für die Lok keine bessere Lösung, oder wegen einem Soundprojekt. Das deckt ZIMO besser als ESU ab. Fremddecoder für Loks inkl. Sound habe ich genau 4 Stück. Bei F-Decodern nehme ich gerne die von TAMS, weil hat das beste Preis-Leistungsverhältnis in dem Segment.
Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: DCC-EX Freund

Wobei man bei D&H deren Programmer regelmäßig für sehr kleines Geld ausleihen kann. Find ich wirklich anständig von D&H.


Genau. Deswegen habe ich inzwischen auch einen gekauften D&H Programmer hier werkeln, zusammen mit dem Programmier-Adapter. Weil ich es einfach auch anständig finde, das Teil dann auch zu kaufen, bei meiner Menge an Decodern.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und ich hab noch keinen Tag bereut D&H Decoder zu verbauen.


Dazu sehe ich auch keinerlei Anlass.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bei F-Decodern nehme ich gerne die von TAMS,


Da bin ich gerade am experimentieren. Bei der Wackelweißwurst ICE-T probiere ich gerade, den unsäglichen Schleppschalter zu ersetzen. Aber die Zeit, die Zeit... und so viele Baustellen.

Gruß,
Helmut
Hallo Helmut!

Zu der Entscheidung, beim ICE-T die Schleppschalter zu ersetzen, kann ich Dich nur beglückwünschen. In meinen beiden Endwagen werkeln FH05 zu meiner großen Zufriedenheit, wobei diese auch die Innenbeleuchtung des Zuges steuern (über Magnetkupplungen). Es wäre aber im Prinzip auch möglich, allerdings auch etwas komplizierter, daß der Decoder im Motorwagen die Spitzen- und Schlußlichter steuert.

Herzliche Grüße
Elmar


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