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THEMA: Grashalmhöhe vs. Schiene

THEMA: Grashalmhöhe vs. Schiene
Startbeitrag
Freetrack - 16.10.25 16:42
Servus,

gibt es da Erfahrungswerte, Richtlinien etc.?

VG Freetrack

Hallo Freetrack,

kommt drauf an!
Wenn's maßstäblich sein soll:
Englischer Rasen o,3 mm,
Pampasgras https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanisches_Pampasgras bis zu 2 cm.
Dazwischen liegen viele Möglichkeiten.

Es grüßt
arl
Die Frage hatte ich mir auch schon gestellt. Ich persönlich würde in der Stadt nicht mehr als 2mm nehmen. Wobei, wenn du das mit 160 multiplizierst, ist das auch schon zu viel.
Muss also ein Kompromiss zwischen Vorbildtreue und gutem Aussehen sein.

Gruß Thomas
Salut Freetrack,

das kommt gemäß Radio Erivan darauf an:

Wenn Du bereits die - da hier im Forum einst rege diskursiert - bekannten digitalen Schienennägel verwendest, benutzt Du gemäß einschlägiger Konformitätsregel sicher auch die digitale Version der hier gegenständlichen Grashalme.

Dieselben wachsen gemäß aktuell heruntergeladender Gebrauchsanleitung (Version 2.1.37) in Abhängigkeit von Luftfeuchtigkeit, Temperatur-Zeitschiene sowie Lichteinfall (wobei bei Analoglampen ein Zehntel, bei Digitallampen jedoch immerhin ein Fünftel direkter Sonnenlicht-Induktion als Mittelwert angesetzt wird) p.a. im Durchschnitt um rund 11,32%.

Insofern empfehle ich Dir zuerst, dem Gras regelmäßige Pflege in Form der Trockenrasur angedeihen zu lassen, wohingegen die Relation zur Schienenhöhe m.E. zunächst als eher nachrangig - wenngleich keinesfalls nichtig - eingestuft werden sollte.

Ich hoffe, Dir hiermit zumindest ein wenig weitergeholfen zu haben können dürfen.

Viel Zuchterfolg & beste Grüße, Norrskenet

Im Netz schwer wiegend ist der Sachverhalt dass Heki den Grasanbieter gewechselt hat und jetzt innerhalb kurzer Zeit nur noch Restbestände erhältlich sind.

# 0 und 3 ....habt ihr das Zeug wirklich geraucht?
Mensch, .. . das ist doch illegal oder andersherum gesagt: Ich verstehe weder die Frage noch die Antwort und das will  bei meiner "speziellen Art" ®️ Beiträge zu schreiben schon etwas heißen☝️🤣

Gruß Sven

Moin Sven,

... Intention des diesen Faden eröffnenden Fachautors  war m.E., einen aktuellen, ähnlich lautenden Faden humorvoll zu persilflieren.

Eingedenk dieser nicht von den Gleiskörpern zu weisenden Vermutung erlaubte ich mir frechterdings, eine formal möglichst adäquate Entgegnung zu formulieren.

Anderes Thema: Bezieht bezeichnete Firma ihr Gras jetzt aus den Niederlanden, und von wo dort genau?

Btw. rühre (nicht schüttle) ich mir - da ich weder rauche, noch mit jener Qual zu beginnen gedenke - das Gras stets in den guten Rotwein, welcher heute i.ü. mal aus Romania stammt:

Denn wenn schon ein Vectron von NL bis RO hemmungslos durchrauscht, so sollte sich dies m.E. auch bei der abendlichen Degustation eines N-Bahners geflissentlich widerspiegeln.

Hmh, noch Fragen, Svienzle? 😉

Beste Grüße in die Nacht, Norrskenet
Danke für Eure Beiträge.

Aktuell suche ich nach einem NEM-Blatt, welches zwischen den Lichtraumprofilen von Grashalmen differenziert, die entweder innen oder außen von kurvenüberhöhten Gleisen liegen.

VG Freetrack

@6: Moin Freetrack,

Kurven und Lichtraumprofil: Nun denn.

Ganz klare Antwort: Das hängt davon ab.

Mithin befindet sich das gegenständliche NEM-Blatt seit mehreren Jahren in einer international hochkarätig besetzten Beratung(sphase).

Aktuell wird diskursiert, um wieviele Prozente mehr die Seitenneigung von Grashalmen durch Wind beeinflusst als jene von Zügen in überhöhten Kurven.

Bei dieser sog. "winduktiven Zugbeeinflussung" sind zahlreiche Parameter zu berücksichtigen, welche bei Umsetzung in 1:160 ggf. zu weiteren Kosten- und somit Preissteigerungen in der Modellbahnindustrie führen könnten.

Hier gilt es Maß und Mitte zu wahren - wenngleich dort elektrotechnisch zwar nicht auf Punktkontakte, jedoch im Einzelfall auf neumodische digitale Schienennägel Rücksicht genommen werden muss.

Auch ist z.B. noch ungeklärt, in welchem Radius um den Gleiskörper herum die Schräglage der Grashalme von den die Kurvenüberhöhung passierenden Zügen in Abhängigkeit von Bogenradius und V-Ist in genau welchem signifikanten Umfang beeinflusst wird.

Fragen über Fragen. Und mit jedem Schienennagel-Loch tut sich ein neues auf.

Wir müssen uns schlicht in Geduld üben; da wird noch viel Bahnstrom fließen.

Beste Grüße, Norrskenet

Hallo,
habt Ihr eigentlich noch Zeit zum Bauen oder Fahren?
Fragt sich
Struwelpeter
Struwelpeter, ich gebe dir vollkommen recht!  
Tastenbahner sind etwas ganz schlimmes,  ....und dann lassen sie sich auch noch  gebrauchtes Arnoldgleis schicken um final über die Wupper zu gehen..

Das Titelthema erregte im Ernst mein Temperament,  weil es ja Straßenbahngleise im Rasenbett gibt (Dresden hatte sich das zB. in der Partnerstadt St Petersburg abgeguckt) und auch die Gestaltung von etwas vernachlässigten Nebenbahngleisen mit Gras, Büschen und kleinsten Bäumchen wäre der Rede wert gewesen.
Ob dann das Code 55 noch erste Wahl ist? Hat jemand ganz im Ernst sowas betriebsfhig gebaut und...   was sagen die freiliegenden Zahnrädchen mancher Hersteller dazu?

So hat sich aber der Faden als entbehrlich erwiesen, verschwendet Speicherplatz und erzeugt unnützes  CO2, weil es .   aber siehe selbst

🤔



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Hallo Sven,

na bzgl. Rasengleis (= Fachausdruck für die absichtliche Gleis-Begrünung) gibt es doch eine klare Antwort: Das Gras sollte bei der Modellbahn nicht über die Schienenköpfe hinausragen, da dies zu Komplikationen mit tief liegenden Wagenteilen führen würde.

Beim Vorbild verhält es sich übrigens so, dass zumindest bei Straßenbahnbetrieben mit ihren engen Fahrplan-Takten die Tramzüge das Gras großteils von allein kurz halten / kämmen.

Aktive Rasengleis-Vorreiter waren schweizer und später auch französische Trambetriebe: Als stadtklimatisch absoluter Gegenpol zu sowohl wasserundurchlässigem als auch brütend heiß werdendem Straßenasphalt bzw. Schotter.

Davon abgesehen sieht es einfach gut aus.

Bei der Eisenbahn hingegen spricht man bei (von allein) begrünten Gleisen nicht von "Rasengleisen", da Humusbildung Elastizität und Wasserabfuhr-Funktion des Schotterbetts erheblich beeinträchtigen und daher möglichst vermieden werden sollen.

Beste Grüße, Norrskenet
Guten Tag,

gemäß angehängter Tabelle lässt sich Rasen mangels passend großer Grasfasern nicht darstellen.
Verfügbare Grasfasern 2 bis 4 mm eignen sich lediglich für Wiesen, Bahndämme und "freie Natur".
Für Getreidefelder eignen sich 6 mm Fasern.
Mit langen Fasern bis 12 mm gelingen heimische Maisfelder oder exotische Zuckerrohrplantagen und Bambusflächen,

Der vorbildnahen "Begrasung" von N-Anlagen sind somit enge Grenzen gesetzt.

Freundlicher Gruß

Hannah




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Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: Hannah

Der vorbildnahen "Begrasung" von N-Anlagen sind somit enge Grenzen gesetzt.



Bambusgras - bis 30 Meter - 1:160 = 18.75 mm

@ 11:
Schon ganz gut, aber vergessen gegangen sind die "Magerwiesen":
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Gemäss der heutigen Direktzahlungsverordnung dürfen Ökowiesen je nach Land-
wirtschaftszone frühestens am 15. Juni, 1. Juli oder 15. Juli geschnitten werden.


Die sind dann schon mindestens kniehoch.
Und dann noch die Ruderalstandorte ...
Bin ja schon weg
Struwelpeter


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