1zu160 - Forum



Anzeige:
WAWIKO

THEMA: Selectrix Schnittstelle

THEMA: Selectrix Schnittstelle
Startbeitrag
DieterGK - 16.10.25 10:38
Ich habe Loks mit Selectrix - Schnittstelle und möchte DCC-Decoder einsetzen. Was ist zu beachten?

Was verstehst Du unter einer "Selectrix - Schnittstelle"? So etwas gibt es nicht.

Gruß
Eglod
Hallo DieterGK,

es gibt keine speziellen Schnittstellen für die Protokolle SX und DCC.

EInen Überblick über die verschiedenen Schnittstellen findest du auf der Seite https://www.digital-bahn.de/info_tech/schnittstellen.htm

Viele Grüße,
Uwe
Und dann gibt es inzwischen für N noch die E24. Aber die meint er sicher nicht.
https://www.modellbahnshop-lippe.com/article_data/images/29/413683_e.jpg

Gruß
Eglod
Hallo,
gemeint ist wahrscheinlich die fisselige Minitrix-Schnittstelle wo am Besten die Kabel von D&H halten (die es bei DM zu kaufen gibt https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/DH_NEM-Kabel.html

Alternativ geht die Schnittstelle zu entfernen und die Strippen einfach anlöten z.B.
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/DH_PD10MU-3.html
Mahlzeit.
Er hat schon recht was Selectrix Schnittstelle angeht. Damals als SX1 / SX2 auf den Markt kam (DCC ist hier nur ein sog. Mitnahmeeffekt), hat sich Trix - heute Märklin, die das Selectrix System als Patent halten, für die Lösung wohl in Kooperation mit Doehler & Haass mit dem 6 poligen BILLIGES Flachbandkabel (Massenmeterware) entschieden. Meiner Beobachtung nach, hat nur D&H solche Decoder und wenige Partner wie Ratenhaus mit 6 pol. Flachbandkabel hergestellt. Als Klemmhalterung wurde eine einfache BILLIGE Federklemmleiste, die man nicht mal anlöten musste (Schnellmontage), hergenommen. Die Fachwerkstatt, man ging eher nicht von DIY damals aus, hat dann die Friemelei an der Backe gehabt. Übrigens das hält und hat sauberen Kontakt auch ohne Löten. wenn man den Decoder so einbaut wie es vorgesehen ist! Löten ist nicht nötig. Hab davon einige TFZ mit D&H Decodern bestückt. Der Denkfehler den man immer wieder macht und liest ist, dass man von Heute ausgeht und nicht von Damals.
Einen schönen Donnerstag wünsche ich noch.
Was ist zu beachten? Ich würde sagen, das hier:
https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...kelschnittstelle.php

Gruß
Eglod
Hallo,

der Fehler war das der Querschnitt der Kontakte nicht genormt war, nur die Querschnittsfläche.

Alle anderen Hersteller ausser Trix nahmen Rundkontakte...

Ob das mit D&H entstand oder doch von damals von Mangolds ausgedacht war?

BTW ist das Patent längst ausgelaufen (das war aus den 80ern), nur der Markenname ist noch von Märklin geschützt.

Ob die Flachbandkabel billiger sind mag ich bezweifeln, es ging wohl eher darum das auch recht praktisch umsetzbar zu machen, da damals nicht immer über überall Platz für die NEM-Schnittstelle zu schaffen war.
Auch andere Hersteller haben sich dabei nicht mit Ruhm bekleckert, ich denke da an die komische Fleischmann-Schnittstelle "über eck", sodaß man keinen Decoder direkt einstecken konnte.

Peter
@Eglod.

Nein das ist nicht die billige Lösung von Trix, sondern eine verbesserte Eigenlösoung. Ich schrieb ja man muss nichts löten, kann man aber zus. selbst daheim machen. Es sollte so einfach wie billig für die Werkstatt oder bei der Lokmontage (Einbau des Analogdongels) im Werk sein. Immer aus der Sicht von Mangold (ehem. Inhaber von Trix) als Kaufmann, der viel verdienen will, sehen!
Wie Peter schrieb, es gab da noch keine Norm, das war wilder Wetsen.

Lösung: exakt(!) so wie der Analogdongel eingebaut ab Werk (neue Lok) ist, wird der Decoder eingebaut. Also VOR dem Ziehen des Analogsteckers sich merken (Foto?) wie er eingebaut ist und die Drahtlänge exakt wie beim Analogdongel abschneiden. Die Decoderplatine nimmt den Platz bündig und waagrecht zur Hauptplatine innerhalb der Aussparung ein. Keine Sorge das hält und da passiert auch nichts. In der MTX Ludmilla ist er sogar über Kopf unten auf der Hauptplatine eingebaut. Die Lok läuft ohne murren sauber umher. Einfach nur so montiert wie vom Analogdongel vorgegeben.

Hallo,

damals hatte die Familie Mangold schon nicht mehr den größten Spaß am Modellbau.
In der Kreulstraße wurden von Trixxern oft genug Schucos gebaut, die damals wirklich hohe Qualität hatten.
H0 Loks kamen von Märklin, mit Roco wurden N Loks gemeinsam entwickelt.
Nee. Rosig sah das nicht aus.

Oft genug dauerte es Monate bis Sx-Sachen wieder lieferbar waren. Sonst wäre Sx auch erfolgreicher gewesen. Damals waren DCC mit 80 Adressen und 14 Fahrstufen unterwegs, die meisten Dekoder kannten keinerlei Lastregelung, hatten nur niedrige Ansteuerfrequenz des Motors also nix für Glockis...
Alles was jeder Sx-Decoder längst könnte wurde bei Mä und DCC als "Fortschritt" gefeiert.

Egal, lange her und Geschichte wurde schon bei den ollen Römern von Siegern geschrieben.


Peter
Vielen Dank für die ersten Antworten.

Ich präzesiere deshalb meine Frage:
Minitrix Lokomotiven haben die 6-polige Decoder Schnittstelle. In den Betriebsanleitungen wird nur auf den den Einbau von Selectrix-Decodern hingewiesen, nicht auf DCC-Decoder. nach NEM
Die Frage ist, ob DCC-Decoder für den direkten Einsatz geeignet sind oder ob weitere Anpassungen auf der Platine oder bei der Programmierung erforderlich werden?

Ich hatte schon einen Versuch unternommen und eine solche Lok mit DCC bestückt, sie hat aber nicht gezuckt; vieleicht hab ich den Decoder nur verkehrt herum eingesteckt oder es liegt tatsächlich eine mir noch unbekannte Unverträglichkeit vor, der ich begegnen will.
Also nochmals meine Anfrage an die Fachwelt
Vielen Dank im vorhinein
Die für die Schnittstelle gebauten Doehler und Haass Decoder die man aktuell beziehen kann sind i.d.R. plug & play für den Einbau in eine Minitrix Lok. Seit der 2. Generation z. B. der DH10C oder DH18A Serie löte ich keine Teile mehr aus, nicht mehr nötig, das Modell läuft ohne Macken.
Ansonsten schreibt D&H auf seiner FAQ Seite einige Worte bezüglich dem Umgang beim Einbau was der Anwender so alles mit dem Decoder tun kann. Und welche Bauteile vielleicht ausgelötet werden können. Bitte halte / orientiere dich an deren FAQ.

FAQ zum Thema Digitaldecoder und deren Technik. Umbau Licht, Motoreneinstellung, Bedienung und Einbauhilfen: https://doehler-haass.de/cms/pages/haeufige-fragen.php

Die Bauteile zeigen nach dem Einbau normalerweise fast immer nach oben, die Unterseite ist unbestückt, die meisten Lokhauptplatinen mit dieser Technik waren unterseitig auch unbestückt. Steckt ein Analogdongel in der Lok dann bewegt die sich auf DCC keinen Millimeter. Umgekehrt kann ein Digitaldecoder aber auch mit Analogbahnen weiterhin was anfangen, so man es nicht in CV 29 später deaktiviert.

Zum Analogdongel in Minitrix Loks: dieser ist immer von den Abmaßen so groß wie der passende Doehler und Haass Lokdecoder OHNE Sound! So ein Zufall aber auch....sind / waren halt Haus- udn Hoflieferant bei Trix - später bei Märklin für Minitrix. Der besagte Doehler u. Haass Decoder hat die Bezeichnung DH10C-1 oder DH05C-1 (kleinere Ausführung bei kleinen Loks wie eine MTX V60 mit alter Schnittstelle. Du kannst auch einen bei Ratenhaus einen bestellen, die sind von der Größe und den Anschlußdrähten her identisch. Im freien Handel fällt mir spontan DM-Toys ein.

Und so sieht der DH10C-1 mit dem Flachbandkabel aus der da rein gehört: https://images.gestionaweb.cat/2603/imgf-1200-...idas-aux-2082524.jpg

Und nochmals: bitte, bitte keine Hartstiftstecker dafür benutzen! Bei Hartstiftsteckern MUSS die Federleiste ausgebaut werden und gegen eine in SMD Technik ausgeführte NEM 651 Normbuchse ersetzt werden. Alles andere ist elektrischer Murks. die harten und viel dickeren Stifte hebeln die Federleiste aus / hoch und verbiegen die winzigen Federchen. der Decoder steht dann außerdem zu hoch - meisten diagonal mit dem Heck schräg in der Luft und über der Hauptplatine ist technisch sehr wenig Platz (das Gehäuse in Gänze soll ja schön vorbildlich wirken), dann drückt das Gehäuse nachher unnötig auf den Decoder, was die Kontaktfläche nohmals unnötig mechanisch belastet. Bei den E-Loks haste dann noch die Schraube vom Stromabnehmer oft genau ander Stelle an der Backe, die im Weg ist, usw. usf...

Wer's nicht weis, der weis es jetzt besser. Viel Spaß beim Umbau und wer Fremddecoder einbaut möge auch die Schnittstellenbuchse tauschen.

Einstellen des Decoders: sollte bei Neuware ab Werk funzen. Kontaktierung der Drähtchen ist zu prüfen und bisserl ausrichten.

Für Anfänger obacht:
D&H Selectrix Decoder ab Werk gekauft (also Neuware im Laden), die immer auch DCC können, müssen wenigstens VOR Erstinbetriebnahme im eingebauten Zustand auf reinen DCC Anlagen mit einer eigenen Loknummer / Lokadresse (am besten eine 2 stellige Zahl) in CV 1  einprogrammiert werden. Bei diesem Vorgang schaltet der Decoder dauerhaft von SX auf DCC um. Zurück geht es dann mit der Vergabe der gleichen Loknummer ( Lokadresse) die mit SX in Par 1 programmiert wird.

Das Gewicht des Decoders drückt die Drähte gegen die 6 Leiterbahnen, dazu muss er in der Aussparung nämlich hängen. Trix hat sich wirklich Mühe gegeben es für moderne Decoder und Homeanwender kompliziert zu machen....

Ich hoffe ich konnte etwas weiter helfen.

Für die anderen Fragen was es braucht stehen die Kollegen zur Verfügung.

Frank

EDIT: Technische Hinweise und Litaraturhinweise ergänzt

Hallo,

dann sind die Loks doch schon was älter...

Einfache Faustregel: die rote Markierung des Flachbandkabel sitzt am Motoranschluß (Normfarbe wäre ORANGE).

Nach dem Einbau des Lokdecoders immer erst CV1 auslesen und ggf. auf eine neue Adresse setzen. Wenn alles passt läuft das Schätzchen dann, die Feineinstellungen mittels CV kann man dann ja machen.

Peter
Der PIN 1 ist da wo der rote Streifen an der Seite des hellgrauen Flachbandkabels vom D&H Decoder zu sehen ist. Auf der Lokplatine ist ebenfalls an der Federleiste eine 1 neben der Leiterbahn für PIN 1 aufgedruckt, beides sollte eingebaut übereinstimmen. Und dann eben nicht vergessen von SX auf DCC mit hilfe des Programmiertipps umzuschalten. Gute Fahrt.
zum UP zurück:
Die NEM651 Schnittstelle ist seit langem dokumentiert. Es hat sich ein Industriestandard gebildet mit 9x12 Abmessung.

Die Klemmschnittstelle hat entgegen anderer Behauptungen von beginn an Ärger bereitet, egal welche Decoder oder Drahtvarianten mit gewissen Varianten in der Auswirkung der Kontaktschwierigkeiten. Das ist auch jedem klar der überlegt was bei einseitigen Anpressen an eine Platine mechanisch passiert. Insbesondere die Idee das korrodieren der Platinenoberfläche über die Zeit zu ignorieren halte ich für sehr mutig. Gute Schnittstellenbuchsen haben daher 3 oder 4 Federn die mit relativ hohen Druck die Decoderanschlüsse erfassen. NEM651 schreibt 0,4mm Drahtdurchmesser vor.

In Europa gab es wenig Ärger mit den Löschkondnesatoren, aus Fernost werden auch heutzutage noch Modelle mit 100fach zu großen Kondensatoren (jene quer zum Motor) geliefert. Fleischmann, Trix und manchmal Piko haben Kondensatoren von der Schiene zu den Motoranschlüssen. Die Wirkung ist höhere Funk-Störungen im Analogbetrieb und große Chance zur Decoderbeschädigung an der Endstufe. Diese C - gut gemeint aber klar falsch in der Anwendung Modellbahn - gehören weg. Trix ist noch der Meinung zusätzlichen Spielspaß mich schlecht funktionierenden Sicherungen anzubieten. Da wird meist empfohlen diese zu überbrücken, bzw durch ein Stück Draht zu ersetzen.

Die Regelung, für die D&H in den 1990'ern wegen dem ASIC und dadurch platzsparenden Design berühmt ist wird seit den späten 1990'ern von den guten Decoderherstellern die die Regelung via Rechner machen übertroffen. Es gibt zumindest seit 15 Jahren keinen bekannten großen Hersteller mehr der ungeregelte Decoder anbietet. Um's Jahr 2000 war neben D&H einzig ZIMO die das für N anbieten konnten. Das ist aber alles schon sehr lange her.

Also abgesehen von der Wackelschnittstelle mit den damit vorgesehenen Ärger, kann man heutzutage jeden Decoder der zum Datenformat passt das man nutzt benutzen.
-AH-
Hallo DieterGK,

ja geht ohne Probleme.

Grüße
Frank
Hallo Dieter,
ich habe zu dem Thema mal eine kurze Abhandlung geschrieben:
https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...kelschnittstelle.php

Meine Empfehlung: Entweder eine richtige Buchse einlöten oder den Decoder anlöten. Alles andere wird dir über kurz oder lang Probleme bereiten. Insbesondere bei gebrauchten Fahrzeugen weißt du nie, wie ausgeleiert die Buchse und wie korrodiert die Kontakte schon sind.

Einbauen kannst du dann jeden Decoder nach NEM651, egal ob SX oder DCC.

Viele Grüße
Carsten
Hallo,

naja, bei mir waren es nur 3 Loks mit der Schnittstelle und da machte nur eine (Gebrauchtkauf "fährt nicht", analog mit fies behandeltem Dummy in der Schnittstelle.) nix.

Da war jemand grobmotorisch unterwegs und es half wirklich nur Ausbau und Decoder anlöten.

Man kann nur sagen: wir reden über altes Zeuchs, vielfach wäre das als Auto schon mit H-Kennzeichen unterwegs...

Peter
Hallo,

mal was zum Nachlesen:

Eine %20digitale%20Schnittstelle%20für%20alte%20N-Loks.htm

Grüße Michael Peters


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;