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THEMA: Geländehöhe vs. Schiene
THEMA: Geländehöhe vs. Schiene
MichaW - 16.10.25 08:33
Guten Morgen,
ich bin nun fertig mit den Verlegen der Gleise und dem Schottern und am überlegen in welcher Höhe nun Häuser , Strasse etc. typischerweise angelegt bzw. erstellt werden sollten.
Gibt es dazu Hinweise , allgemeine Regeln in welcher höhe die Geländeoberfläche im Verhältnis zur Schiene angelegt werden sollte ?
Ich habe die Gleise auf 3mm Gummi liegen und Frage mich jetzt ob ich Häuser und Strassenoberseite auch um diese 3mm oder ??? anheben sollte ?
Dabei gehe ich jetzt mal von ebenem Gelände aus.
Ich hoffe ich bekomme ein paar tipps, schönen Tag noch.
Danke schon mal,
Michael
ich bin nun fertig mit den Verlegen der Gleise und dem Schottern und am überlegen in welcher Höhe nun Häuser , Strasse etc. typischerweise angelegt bzw. erstellt werden sollten.
Gibt es dazu Hinweise , allgemeine Regeln in welcher höhe die Geländeoberfläche im Verhältnis zur Schiene angelegt werden sollte ?
Ich habe die Gleise auf 3mm Gummi liegen und Frage mich jetzt ob ich Häuser und Strassenoberseite auch um diese 3mm oder ??? anheben sollte ?
Dabei gehe ich jetzt mal von ebenem Gelände aus.
Ich hoffe ich bekomme ein paar tipps, schönen Tag noch.
Danke schon mal,
Michael
teppichbahner - 16.10.25 09:28
Moin,
Mein Tipp: geh Mal durch deine Haustür nach draußen. Das ist da, wo die Sonne scheint und ab und zu Mal Wasser von oben kommt. Nennt sich Regen.
Dann schau doch Mal, ob du dort sehen kannst, ob sich die Häuser, Bäume, Felder auf dem selben Niveau befinden wie die Gleise der Bahn.
Bahnstrecken findest du übrigens, wenn du nach Bahnhöfen im Internet suchst. Meistens gehen von Bahnhöfen solche Bahnstrecken weg.
Spoiler: es gibt manchmal Landschaft, die liegt unterhalb des Niveaus von Gleisen. Ja, da braucht es manchmal sogar Brücken. Ob es auch Landschaft oberhalb von Bahnstrecken gibt?
Noch ein Tipp: im Bereich von Bahnübergängen sind Straßen und Schienen immer auf der selben Höhe.
Gruß
Klaus
Mein Tipp: geh Mal durch deine Haustür nach draußen. Das ist da, wo die Sonne scheint und ab und zu Mal Wasser von oben kommt. Nennt sich Regen.
Dann schau doch Mal, ob du dort sehen kannst, ob sich die Häuser, Bäume, Felder auf dem selben Niveau befinden wie die Gleise der Bahn.
Bahnstrecken findest du übrigens, wenn du nach Bahnhöfen im Internet suchst. Meistens gehen von Bahnhöfen solche Bahnstrecken weg.
Spoiler: es gibt manchmal Landschaft, die liegt unterhalb des Niveaus von Gleisen. Ja, da braucht es manchmal sogar Brücken. Ob es auch Landschaft oberhalb von Bahnstrecken gibt?
Noch ein Tipp: im Bereich von Bahnübergängen sind Straßen und Schienen immer auf der selben Höhe.
Gruß
Klaus
Norrskenet - 16.10.25 09:40
Moin Michael,
ich vermute mal, dass Du den Fall ziemlich ebenen Geländes meinst, bei dem die (noch dazu oft zu klein wiedergegebenen) Häuser neben hohem Schotterbett und vergleichsweise zu hohen Modell-Schienenprofilen förmlich "versinken" würden.
Ja, da empfiehlt es sich optisch schon, das Gelände unter Gebäuden und drumherum ein wenig anzuheben (was natürlich nicht bedeuten soll, dass sie auf "Warften" stehen sollen).
Einfach mal ein wenig ausprobieren.
Ansonsten hat Klaus in seinem ironisch / satirisch gemeinten #1 natürlich Recht, dass die Landschaft / das Gelände neben den Bahnanlagen meist munter auf- und abtanzt:
Also einfach mal hinaus an die frische Luft gehen und die Sachlage(n!) aufmerksam detailliert studieren - im Falle gleisentfernten Wohnens am besten beim nächsten Ausflug.
Beste Grüße, Norrskenet
ich vermute mal, dass Du den Fall ziemlich ebenen Geländes meinst, bei dem die (noch dazu oft zu klein wiedergegebenen) Häuser neben hohem Schotterbett und vergleichsweise zu hohen Modell-Schienenprofilen förmlich "versinken" würden.
Ja, da empfiehlt es sich optisch schon, das Gelände unter Gebäuden und drumherum ein wenig anzuheben (was natürlich nicht bedeuten soll, dass sie auf "Warften" stehen sollen).
Einfach mal ein wenig ausprobieren.
Ansonsten hat Klaus in seinem ironisch / satirisch gemeinten #1 natürlich Recht, dass die Landschaft / das Gelände neben den Bahnanlagen meist munter auf- und abtanzt:
Also einfach mal hinaus an die frische Luft gehen und die Sachlage(n!) aufmerksam detailliert studieren - im Falle gleisentfernten Wohnens am besten beim nächsten Ausflug.
Beste Grüße, Norrskenet
Hallo und danke erst mal,
richtigerweise ging es mit im speziellen um Gebäude welche nahe an der Bahnstrecke bzw. am Bahnhof stehen.
Manchmal braucht man eigentlich nur eine andere Sichtweise um das dicke Brett vor dem eigenen Kopf zu durchbohren.
Grüße
Michael
richtigerweise ging es mit im speziellen um Gebäude welche nahe an der Bahnstrecke bzw. am Bahnhof stehen.
Manchmal braucht man eigentlich nur eine andere Sichtweise um das dicke Brett vor dem eigenen Kopf zu durchbohren.
Grüße
Michael
MobafaN160 - 16.10.25 09:50
Hi Michael
durchaus berechtigte Frage.
Ich vermute du hast die Geländeoberfläche im Verhältnis zur Schiene schon festgelegt als du dich für 3mm entschiedest (wie fast jeder).
Bei Häusern mache ich zB nie den Untergrund dran. Dann liegt das Haus direkt auf der Platte. Was aber wenn die Strasse davor einen Bürgersteig hat? Müsste dann die Strasse 1mm in die Holzplatte vertieft werden? Oder die komplette Landschaft um 1mm erhöht werden?
Fragen über Fragen..
).png)
LG ChristiaN
durchaus berechtigte Frage.
Ich vermute du hast die Geländeoberfläche im Verhältnis zur Schiene schon festgelegt als du dich für 3mm entschiedest (wie fast jeder).
Bei Häusern mache ich zB nie den Untergrund dran. Dann liegt das Haus direkt auf der Platte. Was aber wenn die Strasse davor einen Bürgersteig hat? Müsste dann die Strasse 1mm in die Holzplatte vertieft werden? Oder die komplette Landschaft um 1mm erhöht werden?
Fragen über Fragen..
LG ChristiaN
Ja, im Prinzip hab ich eine Geländeoberfläche definiert aber, als Wiedereinsteiger natürlich auf alle gehört und 3 mm unter die Gleise gelegt.
Zu diesem Zeitpunkt hab ich noch nicht viel weiter gedacht.
Das macht sich auch an anderen Stellen bemerkbar, aber ergibt auch herausfordernde Situationen die ich aber gerne Löse.
Das macht für mich u.a. den Spaß beim Basteln, wenns zu einfach ist wird es langweilig.
Jetzt beim Gestalten ist diese Frage aufgekommen, es ist ja auch kein Problem alles etwas anzuheben .
Deshalb die Frage wie Ihr das gelöst habt.
Grüße
Michael
Zu diesem Zeitpunkt hab ich noch nicht viel weiter gedacht.
Das macht sich auch an anderen Stellen bemerkbar, aber ergibt auch herausfordernde Situationen die ich aber gerne Löse.
Das macht für mich u.a. den Spaß beim Basteln, wenns zu einfach ist wird es langweilig.
Jetzt beim Gestalten ist diese Frage aufgekommen, es ist ja auch kein Problem alles etwas anzuheben .
Deshalb die Frage wie Ihr das gelöst habt.
Grüße
Michael
Norrskenet - 16.10.25 10:58
@3: Hallo Michael,
jetzt (Du schriebst: "Manchmal braucht man eigentlich nur eine andere Sichtweise, um das dicke Brett vor dem eigenen Kopf zu durchbohren") weiß ich endlich, was "bohrende Blicke" sind:
● Augen zugekniffen: 1mm-Bohrer.
● Augen müde: 5mm-Bohrer.
● Augen munter: 1,2mm-Bohrer.
Man lernt doch nie aus: 😉
Dir viel Freude beim Bauen, und Bauen bedeutet zugleich immer (leichtes und manchmal auch hartes,) neugieriges Lernen.
Sonst wäre es ja auch ziemlich langweilig.
Beste Grüße, Norrskenet
jetzt (Du schriebst: "Manchmal braucht man eigentlich nur eine andere Sichtweise, um das dicke Brett vor dem eigenen Kopf zu durchbohren") weiß ich endlich, was "bohrende Blicke" sind:
● Augen zugekniffen: 1mm-Bohrer.
● Augen müde: 5mm-Bohrer.
● Augen munter: 1,2mm-Bohrer.
Man lernt doch nie aus: 😉
Dir viel Freude beim Bauen, und Bauen bedeutet zugleich immer (leichtes und manchmal auch hartes,) neugieriges Lernen.
Sonst wäre es ja auch ziemlich langweilig.
Beste Grüße, Norrskenet
Hallo Michael,
es geht Dir warscheinlich darum welche Materialien man verwenden könnte.Am Beispiel eines Empfangsgebäudes
im Bahnhof folgendes.Mein Kibri Bahnsteig Nr.J539N (Bauart wie Kibri Nr.37754N) hat eine Sockelhöhe von 8mm.
Damit dieser zum Empfangsgebäude gleicher Ebene ist,mußt Du 8mm plus Deiner. 3mm Schienenunterlage unter-
legen.Diese Unterfütterung kann man zB. mit Styrodur-Hartschaumplatten erreichen.Diese gibt es in verschiedenen Stärken.Zum verkleben einen lösungsmittelfreien Kleber verwenden.Styroporplatten würde ich nicht verwenden,da
diese eine läßtige "Bröselei" verursachen.
Grüße
Werner V.
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es geht Dir warscheinlich darum welche Materialien man verwenden könnte.Am Beispiel eines Empfangsgebäudes
im Bahnhof folgendes.Mein Kibri Bahnsteig Nr.J539N (Bauart wie Kibri Nr.37754N) hat eine Sockelhöhe von 8mm.
Damit dieser zum Empfangsgebäude gleicher Ebene ist,mußt Du 8mm plus Deiner. 3mm Schienenunterlage unter-
legen.Diese Unterfütterung kann man zB. mit Styrodur-Hartschaumplatten erreichen.Diese gibt es in verschiedenen Stärken.Zum verkleben einen lösungsmittelfreien Kleber verwenden.Styroporplatten würde ich nicht verwenden,da
diese eine läßtige "Bröselei" verursachen.
Grüße
Werner V.
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Beitrag editiert am 17. 10. 2025 19:33.
Hallo Michael,
Die einen sagen so, die anderen so und ich wüsste nicht, was gerade bei diesem Thema lustig sein soll.
Der Regelquerschnitt des Bahnkörpers zeigt es doch an
https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem122_d.pdf
Demnach kann der Bahnkörper quasi eingebettet sein oder er überragt das Gelände, sehen wir mal von bewusst angehobenen Bahndämmen ab.
Gerade im Flachland , darum geht es im Folgenden, wird daher neben dem Bahnkörper ein Weg, Feld oder ein „Sumpf“ zu finden sein, wo das Niederschlagswasser abschüssig vom Bahndamm weglaufen kann.
Ist der Bahnkörper eingebettet, finden wir das in der Zeichnung unter „Seitengraben“ immer rechts bei zweigleisigem Verlauf und bei eingleisiger Strecke je nach Geländeverlauf.
In regelmäßigen Abständen muss demnach auch ein Durchlass entstehen, wo der Seitengraben entwässern kann und in einer Rinne zumeist zu einem kleinen Weiher verläuft, der gleichwohl aber auch von den meliorierten Feldern gefüllt wird.
Gedanklich muss man sich die Flurstücksgrenzen der Bahn denken, die sehr oft um die 10m (ca 6cm) links und rechts der Trasse verlaufen. Weil das sehr oft aber von geologischen oder baulichen Randbedingungen (zB vorhandene Bebauung bei der Erschließung) beeinflusst ist, sollte das als reine Orientierung genügen.
https://www.bahnbilder.de/1200/atlu-185-507-14102024-mit-1385886.jpg
Erst danach geht es darum, ob Häuser in gleicher Höhe oder wie auch immer zum Gleis stehen, denn es gibt den topfebenen Landstrich mit Bebauung eigentlich nicht, denn dort würde sich kein Nomade ansiedeln.
Aus deren Sichtweise muss man Ansiedlungen betrachten!
Entweder es gibt dort ein Loch, wo sich Wasser sammeln kann oder einen Hügel wo man einen Ausguck hat. Letzterer hat dann zumeist auch gleich ein Loch daneben, weil die Baustoffe für die Fundamente der befestigten Anlagen oder Mauern aus der Erde geholt werden mussten.
Keine Feldsteine (zB Geröll vom Pleistozän) keine Ansiedlung.
Ohne Dorfteich keine Viehhaltung und Lebensgrundlage für die Menschen, denn seine Tiefe ist Grundlage für den nächsten Brunnen mit gefiltertem Wasser, wenn man auch hochstehendes Grundwasser oder Wasseradern mit in Betracht zieht.
Schließlich ist es dann egal wie die Häuser zum Bahndamm stehen.
Katen haben keinen Keller und passen sich dem Gelände an.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/...ensburg%29.2.ajb.jpg
Gebäude mit Keller bis hin zum Souterrain ragen unterschiedlich aus der Erde und setzen immer einen nivellierten Tiefbau voraus.
Vielleicht sollte man aber auch sich selbst gegenüber etwas Modell-Bauamt spielen und darauf achten, dass die Keller etwa gleich aus der Erde ragen, die Traufhöhen auf Vollgeschosse bezogen werden, oder Giebel gleich in ihrer Lage und Fluchten eingehalten werden, was ja einzelne Solitärgebäude aus anderen Zeitepochen dazwischen nicht ausschließt, aber eben auch nicht zur Regel macht.
Übrigens folgen noch heute viele Straßen untergeordneter Klasse uralten verschlungenen Bauernwegen und Straßenverläufe in Dörfern sind nur die Fortsetzung dessen.
Vielleicht hilft das weiter. Vielleicht muss manches noch besser erklärt werden,
Vielleicht war das aber auch nicht die Frage.....
Gruß Sven
Die einen sagen so, die anderen so und ich wüsste nicht, was gerade bei diesem Thema lustig sein soll.
Der Regelquerschnitt des Bahnkörpers zeigt es doch an
https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem122_d.pdf
Demnach kann der Bahnkörper quasi eingebettet sein oder er überragt das Gelände, sehen wir mal von bewusst angehobenen Bahndämmen ab.
Gerade im Flachland , darum geht es im Folgenden, wird daher neben dem Bahnkörper ein Weg, Feld oder ein „Sumpf“ zu finden sein, wo das Niederschlagswasser abschüssig vom Bahndamm weglaufen kann.
Ist der Bahnkörper eingebettet, finden wir das in der Zeichnung unter „Seitengraben“ immer rechts bei zweigleisigem Verlauf und bei eingleisiger Strecke je nach Geländeverlauf.
In regelmäßigen Abständen muss demnach auch ein Durchlass entstehen, wo der Seitengraben entwässern kann und in einer Rinne zumeist zu einem kleinen Weiher verläuft, der gleichwohl aber auch von den meliorierten Feldern gefüllt wird.
Gedanklich muss man sich die Flurstücksgrenzen der Bahn denken, die sehr oft um die 10m (ca 6cm) links und rechts der Trasse verlaufen. Weil das sehr oft aber von geologischen oder baulichen Randbedingungen (zB vorhandene Bebauung bei der Erschließung) beeinflusst ist, sollte das als reine Orientierung genügen.
https://www.bahnbilder.de/1200/atlu-185-507-14102024-mit-1385886.jpg
Erst danach geht es darum, ob Häuser in gleicher Höhe oder wie auch immer zum Gleis stehen, denn es gibt den topfebenen Landstrich mit Bebauung eigentlich nicht, denn dort würde sich kein Nomade ansiedeln.
Aus deren Sichtweise muss man Ansiedlungen betrachten!
Entweder es gibt dort ein Loch, wo sich Wasser sammeln kann oder einen Hügel wo man einen Ausguck hat. Letzterer hat dann zumeist auch gleich ein Loch daneben, weil die Baustoffe für die Fundamente der befestigten Anlagen oder Mauern aus der Erde geholt werden mussten.
Keine Feldsteine (zB Geröll vom Pleistozän) keine Ansiedlung.
Ohne Dorfteich keine Viehhaltung und Lebensgrundlage für die Menschen, denn seine Tiefe ist Grundlage für den nächsten Brunnen mit gefiltertem Wasser, wenn man auch hochstehendes Grundwasser oder Wasseradern mit in Betracht zieht.
Schließlich ist es dann egal wie die Häuser zum Bahndamm stehen.
Katen haben keinen Keller und passen sich dem Gelände an.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/...ensburg%29.2.ajb.jpg
Gebäude mit Keller bis hin zum Souterrain ragen unterschiedlich aus der Erde und setzen immer einen nivellierten Tiefbau voraus.
Vielleicht sollte man aber auch sich selbst gegenüber etwas Modell-Bauamt spielen und darauf achten, dass die Keller etwa gleich aus der Erde ragen, die Traufhöhen auf Vollgeschosse bezogen werden, oder Giebel gleich in ihrer Lage und Fluchten eingehalten werden, was ja einzelne Solitärgebäude aus anderen Zeitepochen dazwischen nicht ausschließt, aber eben auch nicht zur Regel macht.
Übrigens folgen noch heute viele Straßen untergeordneter Klasse uralten verschlungenen Bauernwegen und Straßenverläufe in Dörfern sind nur die Fortsetzung dessen.
Vielleicht hilft das weiter. Vielleicht muss manches noch besser erklärt werden,
Vielleicht war das aber auch nicht die Frage.....
Gruß Sven
Beitrag editiert am 16. 10. 2025 15:58.
Moin,
also im städtischen direkten Bahnhofsumfeld hat man es häufig so, dass die Höhe der Schwellenoberkante dem Geländeniveau entspricht, das Schotterbett geht also flach, ohne Böschung in das Nachbargelände über.
Viele Grüße
Dirk
also im städtischen direkten Bahnhofsumfeld hat man es häufig so, dass die Höhe der Schwellenoberkante dem Geländeniveau entspricht, das Schotterbett geht also flach, ohne Böschung in das Nachbargelände über.
Viele Grüße
Dirk
Vielen Dank für die Anregungen,
wie schon angemerkt ist es dieser Austausch der dabei Hilft Lösungen zu finden.
Das hier geschriebene hilft auf jeden Fall weiter und erweitert die eigene Perspektive und ich denke ich habe jetzt einige Ideen wie es weitergeht.
Grüße
Michael
wie schon angemerkt ist es dieser Austausch der dabei Hilft Lösungen zu finden.
Das hier geschriebene hilft auf jeden Fall weiter und erweitert die eigene Perspektive und ich denke ich habe jetzt einige Ideen wie es weitergeht.
Grüße
Michael
Analogfahrer - 17.10.25 14:47
Hallo Michael,
meiner (leidvollen) Erfahrung nach hast Du ein weithin unterschätztes Problem der Anlagenplanung angesprochen. Man lernt viele gegenseitge Abhängigkeiten kennen.
Ich hatte ziemlich naiv angefangen: Bahnhofsgleise mit Bahnsteigen an der vorderen Anlagenseite, dann Empfangsgebäude, dahinter Straße mit Häuserzeile… Ganz neue Erkenntnis: Die Straße hinter dem Bahnhof hat keinen Bahnsteig, also musste nach hinten alles stufenweise höher gebaut werden: Straße, Gehwege, Gebäude usw.
Seither hat die Bahnhofstraße bei mir auf einer Seite eine kleine Steigung, von der Kato-Straßenbahn locker zu schaffen. Die Häuserzeile bekam einen Höhenabsatz, was gar nicht mal schlecht aussieht. Die Straße zum Bahnübergang läuft (schon wegen Höhe der Gleistrasse) auf einem gering ansteigenden Damm. Die Gartenkolonie vor der Straße brauchte eine kleine Böschung, kaschiert mit einer Hecke usw. Von den zusätzlichen Problemen für die Straba-Schienen ganz zu schweigen.
Eine flächige Höhenanpassung geht ganz gut mit Trittschalldämmung aus dem Baumarkt.
Zu nennen sind noch Forumsbeitrag „Gebäude im Gefälle“ https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1280738&start=5 , bei BDEF.de die Planungshilfe “ Bahnsteige und Laderampen sowie allgemein die NEM bei Morop.eu.
Schöne Grüße aus Hildesheim
Ulrich Analogfahrer
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meiner (leidvollen) Erfahrung nach hast Du ein weithin unterschätztes Problem der Anlagenplanung angesprochen. Man lernt viele gegenseitge Abhängigkeiten kennen.
Ich hatte ziemlich naiv angefangen: Bahnhofsgleise mit Bahnsteigen an der vorderen Anlagenseite, dann Empfangsgebäude, dahinter Straße mit Häuserzeile… Ganz neue Erkenntnis: Die Straße hinter dem Bahnhof hat keinen Bahnsteig, also musste nach hinten alles stufenweise höher gebaut werden: Straße, Gehwege, Gebäude usw.
Seither hat die Bahnhofstraße bei mir auf einer Seite eine kleine Steigung, von der Kato-Straßenbahn locker zu schaffen. Die Häuserzeile bekam einen Höhenabsatz, was gar nicht mal schlecht aussieht. Die Straße zum Bahnübergang läuft (schon wegen Höhe der Gleistrasse) auf einem gering ansteigenden Damm. Die Gartenkolonie vor der Straße brauchte eine kleine Böschung, kaschiert mit einer Hecke usw. Von den zusätzlichen Problemen für die Straba-Schienen ganz zu schweigen.
Eine flächige Höhenanpassung geht ganz gut mit Trittschalldämmung aus dem Baumarkt.
Zu nennen sind noch Forumsbeitrag „Gebäude im Gefälle“ https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1280738&start=5 , bei BDEF.de die Planungshilfe “ Bahnsteige und Laderampen sowie allgemein die NEM bei Morop.eu.
Schöne Grüße aus Hildesheim
Ulrich Analogfahrer
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Beitrag editiert am 17. 10. 2025 14:56.
Servus,
Am Anfang war die Landschaft.
Erst am (biblisch schwach dokumentierten) 8. Tag schuf Gott die Eisenbahntrassen.
Insofern erübrigt sich die Frage "Geländehöhe vs. Schiene", da bei der Erschaffung des Geländes keine Rücksicht auf Schienen zu nehmen war.
VG Freetrack
Am Anfang war die Landschaft.
Erst am (biblisch schwach dokumentierten) 8. Tag schuf Gott die Eisenbahntrassen.
Insofern erübrigt sich die Frage "Geländehöhe vs. Schiene", da bei der Erschaffung des Geländes keine Rücksicht auf Schienen zu nehmen war.
VG Freetrack
Hallo Freetrack,
ich denke langsam ist es genug Ironie ( siehe auch Gras…..).
Ich will nicht kleinlich sein aber würde mich über ernstgemeinte Antworten und Tipps durchaus freuen.
Die von mir gestellte Frage ist durchaus ernst gemeint, wenn das Thema für Dich zu simpel ist dann halte Dich doch einfach zurück.
Vielen Dank nochmal an die anderen im Forum die mir hier hilfreiche Tipps gegeben haben.
Schönen Abend noch,
Grüße Michael
ich denke langsam ist es genug Ironie ( siehe auch Gras…..).
Ich will nicht kleinlich sein aber würde mich über ernstgemeinte Antworten und Tipps durchaus freuen.
Die von mir gestellte Frage ist durchaus ernst gemeint, wenn das Thema für Dich zu simpel ist dann halte Dich doch einfach zurück.
Vielen Dank nochmal an die anderen im Forum die mir hier hilfreiche Tipps gegeben haben.
Schönen Abend noch,
Grüße Michael
Hallo Michael,
mein Schreibstil war ironisch, aber inhaltlich meine ich das ernst.
Wenn man so wie du mit der Gleisverlegung fertig ist, sagt die Höhe der Gleise über den möglichen oder wahrscheinlichen Geländeverlauf kaum etwas aus.
Außer, man hätte bereits Viadukte, Galerien, Brücken, Tunnelportale verbaut, aber dann hätte ja auch zuvor eine gewisse Klarheit über den Geländeverlauf bestanden und sich die Eingangsfrage erübrigt.
VG Freetrack
mein Schreibstil war ironisch, aber inhaltlich meine ich das ernst.
Wenn man so wie du mit der Gleisverlegung fertig ist, sagt die Höhe der Gleise über den möglichen oder wahrscheinlichen Geländeverlauf kaum etwas aus.
Außer, man hätte bereits Viadukte, Galerien, Brücken, Tunnelportale verbaut, aber dann hätte ja auch zuvor eine gewisse Klarheit über den Geländeverlauf bestanden und sich die Eingangsfrage erübrigt.
VG Freetrack
Hallo Ulrich #11
.... ich möchte mich für dein Bild 1 mit Durchlass, Graben und Abfluss ausdrücklich bedanken, denn das hatte ich oben beschrieben und gemeint, .....aber bei mir nichts passendes gefunden
Technisch ist das sehr sehr gut dargestellt!
Weiterhin viel Erfolg 😏👍
Gruß Sven
.... ich möchte mich für dein Bild 1 mit Durchlass, Graben und Abfluss ausdrücklich bedanken, denn das hatte ich oben beschrieben und gemeint, .....aber bei mir nichts passendes gefunden
Technisch ist das sehr sehr gut dargestellt!
Weiterhin viel Erfolg 😏👍
Gruß Sven
Guten Tag,
Grundlage der Landschaftsplanung sollten Höhenprofile für die Anlage als Ganzes und ihrer einzelnen Abschnitte sein. Für einen geplanten Bahndamm kann das so aussehen:
Hier bestimmt die geplante Topographie die Höhenlage der Gleise.
Liegt hingegen die Höhe der Gleise fest bestimmt diese die umgebende Topographie:
In obigem Beispiel bestimmt die Höhe des bündig im Planum zu verlegenden Gleises das Niveau des Planums.
(Roter Pfeil)
Auf der Hauptgleisseite der Haltestelle hingegen ist die Höhe der Bahnsteigoberkante das bestimmende Maß.
Freundlicher Gruß
Hannah
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Grundlage der Landschaftsplanung sollten Höhenprofile für die Anlage als Ganzes und ihrer einzelnen Abschnitte sein. Für einen geplanten Bahndamm kann das so aussehen:
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Hier bestimmt die geplante Topographie die Höhenlage der Gleise.
Liegt hingegen die Höhe der Gleise fest bestimmt diese die umgebende Topographie:
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In obigem Beispiel bestimmt die Höhe des bündig im Planum zu verlegenden Gleises das Niveau des Planums.
(Roter Pfeil)
Auf der Hauptgleisseite der Haltestelle hingegen ist die Höhe der Bahnsteigoberkante das bestimmende Maß.
Freundlicher Gruß
Hannah
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Beitrag editiert am 18. 10. 2025 09:06.
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