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THEMA: Dritter Händlerkauf hintereinander mit Lieferung von defekte

THEMA: Dritter Händlerkauf hintereinander mit Lieferung von defekte
Startbeitrag
Moba2018 - 14.10.25 22:27
Hallo,

habe momentan echt einen Hals !!

Bin nun bei meiner dritten Lieferung von Spur-N Rollmaterial mit defekter Ware beliefert worden.

Als wenn das Rollmaterial und insgesamt das gesamte Warenmaterial für Modelleisenbahner nicht schon teuer genug ist
und gerade in den letzten Jahre fast schon unverschämt teurer geworden ist, so wird man mittlerweile bei sogar Händlerkäufen immer öfter mit defekter Ware konfrontiert.

Habe bei meinen letzten drei Bestellungen überall defektes Rollmaterial zugeschickt bekommen.

Das ist doch echt langsam nicht mehr tragbar.

Kann folgende Händler nicht mehr empfehlen:

Bestellung 1:

Bestellung eines ICE- Modells.
Hier waren es direkt sechs Beanstandungen bei einer Ware.
Eine Kuppelstange hat gefehlt
Eine Kuppelstange war lose
Vier Radsätze waren nicht eingeklickt.

Das war meine erste und zugleich letzte Bestellung bei diesem Händler !

Bestellung 2:

Bei der bestellten Diesellok ging das Licht nicht.

War ebenso meine erste und letzte Bestellung bei diesem Händler

Bestellung 3:

beim Lux- Schienenschleifwagen lag der dritte komplette Radsatz lose in der Verpackung

Bei diesem Händler war es meine zweite Bestellung, wobei die erste ohne Beanstandung war.

Ich will hier keinen Händler schlecht reden, aber finde das dies langsam auch nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden kann.

Werde in Zukunft nur noch bei DM-Toys und Härtle bestellen.
Da hatte ich trotz mehrfachen Bestellungen noch nie Probleme gehabt.

Ist dies alles nur mir passiert ?.

Was ich nicht glaube.

Was habt Ihr für Erfahrungen mit gerade den von mir angegebenen Händlern?

Viele Grüße.

Peter




Ich hol schon mal Chips und Cola....
...Ring frei zur ersten Runde.
Wenn das verschlossene OVPs waren, kann der Händler doch nichts dafür. Er müsste ja vor Versand jede Box öffnen und checken. Für die meisten ein unverhältnismäßiger Aufwand. Das Problem sind die Hersteller, die die Qualitätsicherung auf den Kunden verlagern.

Ich kenne nur einen Händler, der tatsächlich jede Lok vor dem Versand aus der Box nimmt und probefährt… der heisst Daniel, sitzt in Germering und produziert gerne lustige Videos 😉.

LG Mike
Boa, blöder Mist.

Hättest Du Dein Geld in eine Ducati Panigale oder SuperSport investiert, wäre das nicht passiert!

Linke Hand zum Gruß.

Oh! Falsches Forum! Sorry. :)
Hallo,

also ich kann bei den genannten Händlern nicht negatives sagen. Lippe schickt schon Ersatz los, obwohl die Retoure nocht nicht angekommen.
Mir fällt allerdings immer mehr auf, das man bei zuvielen Reklamationen von Händlern gesperrt wird oder einfach nicht mehr beliefert wird. Ist ein Widerruf doch von nöten, dauert es teilweise bis zum letzten Tag bis das Geld zurück ist.
Oder erst nachdem man nach über 2 Wochen mit einer Betrugsanzeige droht, sein Geld zurück bekommt. Ist mir zum Glück nur einmal passiert.

Grüße
Frank
Hi,

ich denke mir, dass der "Fehler" nicht bei hiesigen Händler zu finden ist, sondern bei der Qualitätskontrolle in den Fabriken, die irgendwo sehr weit hinter unserem Horizont die Produkte -unter mit für unsere Verhältnisse vermutlich fragwürdigen Bedingungen- zusammenlöten und verpacken. Die sagen sich: "ab in den Container und wech damit"
Sollen sich andere damit rumärgern....

Viele Grüße
Andreas

edit: Ist fast so wie Anfang der 1980er, als ich nach der Schule in einem noch heute am Markt tätigen Computer-Unternehmen im Dunstkreis von Stuttgart gejobbt habe, als seinerzeit palettenweise elektronische Bauteile "made in USA" an den Absender per Flugzeug zurückgesandt wurden, weil diese Bauteile in keinster Weise den erforderten Normen entsprachen....   da saßen pro Lieferung mehr als ein halbes Duzend Ingenieure daran, jedes einzelne Bauteile zu testen, ca. 80-90% der Bauteile landeten im Rückflug in die Staaten....
und damals waren auch "die Staaten" sehr weit hinter dem Horizont.... es gab kein Internet, zumindest im zivilen Bereich.  Windows war noch nicht erfunden, "pdf" schon lange nicht. OS2 war angesagt. Also wurden Nachrichten immer auf einem Magnetband gespeichert -"Hallo Operator"- und diese Magnetbänder mit Nachrichten an das Mutter-Unternehmen und deren Niederlassungen, z.B. in Singapore, wurden jeweils per Flugzeug täglich verschickt. Ein kurzes Telefongespräch nach Übersee kostete ein Vermögen und waren teurer, als die Nachrichten gesammelt täglich per Magnetband zu speichern und per Flugzeug zu verschicken....
Die fertigen Produkte des Unternehmens waren damals high end-Rechner -ohne Bildschirm (grün-schwarzer Bildschirm, mehr gab's nicht, selbst für die Bosse)  und natürlich ohne windows- je nach Modell für ca. 25.000,00 bis 35.000,00 US-Dollar (westdeutsche Preise wurden nicht gelistet.... "wir wollen ausschließlich Dollar haben", Wechselkurs damals (ca. DM 2,40 für 1 US-Dollar), für DM 200.000,00 konnte man um Stuttgart herum eine Neubau-Reihenhaus kaufen...., mit einer Rechenleistung, die heute von jedem Tchibo-Taschenrechner übertroffen werden.... und die europaweiten Bestelllisten waren sehr lang, und die Lieferfristen waren so ca. 6-8 Wochen....

Im privaten Bereich war mein damaliger Nebensitzer in der Schule der Einzige weit und breit, der einen "Dampf-"PC hatte. An manchen Nachmittagen versammelten sich mitunter 5-6 Mitschüler, um ein bisschen "Enterprise" auf dem Rechner zu spielen.... jeweils mit dem Taschenrechner in der Hand, um den Abschuss-Winkel der "Photonenwaffe" zu errechnen.... das Programm gab seinerzeit nicht mehr her   Taschenrechner waren übrigens seinerzeit in der Schule verboten, Rechenschieber und Logarithmen-Tafeln waren die einzig erlaubten Hilfsmittel ...

so sieht der heute selbstverständliche "Fortschritt" aus....

Moin,

es liegt definitiv nicht an der Qualitätskontrolle beim Hersteller. Was es nicht gibt, kann auch nicht falsch sein.

Gruß
Klaus
Hi,

meinst Du jetzt die Aktionäre und CAD-Profis hier in Europa, oder die Operetten-Offiziere für die ach so "tollen Gespräche" auf den Ausstellungen, oder meinst Du die eigentlichen no name-Hersteller ganz ganz weit hinter dem Horizont.....?
Man schaue sich mal auf YouTube an, wie dort produziert wird.... und braucht sich nicht zu wundern.... einfach eingepackt, mit dem Container verschickt, der hiesige Händler packt das Zeug aus und verschicken es weiter.... und so kommt halt durchaus beanstandungswürdige Ware in den hiesigen Versand.....
Och, ich hatte auch schon eigentlich sehr interessante Containertragwagen mir zusenden lassen, bei den man aber leider vergessen hatte, einen Zettel beizufügen "bloß nicht die Container abnehmen, du bekommst sie garantiert nicht mehr auf den Wagen drauf"
Wenn's nicht is, dann den Murks postwendend zurückschicken, und Ende.... keine Träne verweinen und vor allem nicht aufregen.... die 1980er "made in USA" lassen grüßen....

Viele Grüße
Andreas


edit: Och, ich war in den 1980er Jahren als Bank-Azubi öfters bei einem Jeans-Großhändler, um Wechsel und Akkreditiv-Unterlagen abzuholen (ja, das war noch "Service am Kunden" )... Die heiß begehrten ORGINAL-"US"-Markenjeans (Wrangler & Co.) kostete dort im Einkauf inklusive Fracht und Zoll ca. DM 13,00 (made in Turkey oder Portugal), im dortigen Verkauf ca. DM 60,00.... und im Einzelhandel fast DM 100,00....
So macht man sich einen bunten Pinsel als Häuptling, rechnet sich gegenüber dem Finanzamt als "arme und bedauernswürdige Kirchenmaus", fährt aber gleichzeitig im Sportwagen spazieren, bis er dummerweise auf einer doofen Landstraße im Stuttgarter Westen ziemlich verkohlte ....
"Leistung muss sich wieder lohnen"..., hieß es damals völlig "verkohlt"
Eine nicht endende tumbe Phrase....
Vielleicht auch die Abzocke.
Ich möchte nicht ansatzweise wissen, wie heute die Gewinnspannen im etablierten  Moba-"Hersteller"-Bereich sind, ausgenommen den eigentlichen "Herstellten" in Fernost...
Bunter Pinsel oder so …



nix neues

Moin,
das mit der fehlerhaften Ware ist mir z.B. bei DM auch schon passiert. Neue 103 (die superteure von Minitrix) mit defektem Licht, erst die Dritte war tadellos. Hin- und hersenden lief anstandslos, Service war ausgezeichnet.
Der Händler kann da nichts für und wird bestimmt nicht jeden Artikel vor Versand auspacken und auf Herz und Nieren prüfen. Das erwarte ich auch nicht.

Wichtig ist, wie sich Reklamation und Umtausch gestalten. Da erkennt man gute Händler.
Aber frustrierend ist das allemal und verleidet einem zunehmend den Spaß an dem Hobby.

Grüße aus der Wetterau
Rudi
Hallo,

puh. Die 80er waren wild aber nicht sooo...

OS2 war der Nachfolger von PC-DOS bei IBM Ende der 80 -man hatte wohl den Fehler mit dem Verzicht auf den Alleinvertrieb in den Verträgen mit Microsoft erkannt - Anfang der 90, außer den Banken kaufte das keiner weil jeder sich längst einen PC mit dem fast gleichen Betriebssystem namens "MS-DOS" vom Microsoft eingedeckt hatte. Deren Windows hatte aber noch mehr Fehler wie ein räudiger Straßenhund Flöhe... Das dauerte noch. Aber die Konkurrenz namens CP/M war schon fertig und der Rest spielte am Markt  keine Rolle mehr.

IBM wollte das im PC Markt was heute Märklin oder Apple macht: anders als die anderen sein. Wie das bei "Mother Blue" endete weiß jeder.

Wie das bei Märklin oder Apple endet weiß keiner.

Der US-Dollsr hatte den höchsten Kurs zu der Zeit 1985 mit fast 3,00 DM/$ wegen weil Angst vor Krieg und Co. Damals schossen die Russen z.B. einen koreanischen Jumbo ab und Gorbatschow wurde vom Kohl noch mit Goebbels verglichen...
Als dann die UdSSR doch friedlicher wurde und der Westen merkte daß der Riese in Moskau auf tönernen Füßen stand wird es ruhiger.
Danach rauschte der Dollar der 2,00 DM zu, der Osten Europas machte Revolution und alles war anders .

Das damals vor allen Dingen Intel das mit der QS nicht im Griff hatte war allgemein bekannt. Der Laden hatte sich damals seinen lausigen Ruf verdient, ausgerechnet IBM sorgte dafür daß AMD als 2. Quelle kam..

Die "Blauhemden" von IBM kenn ich nur aus der Zeit der dicken Rechner, also 370, 400 und so.
Die waren gut drauf und die Techniker hingen auch wenns sein musste zwischen Weihnachten und Neujahr "unter den Kisten" denn die Miete lief nur für laufende Systeme..

Andere Zeiten halt... Meine Handvoll Lochkarten aus den Berichtsheften und die alten Unterlagen sind schon längst entsorgt.

Peter

Moin, ich kann die o.g. Händler nicht bestätigen, weil ich dort noch nicht gekauft habe.

Ich vermute ebenfalls, wie andere hier auch, dass die Händler die Ware vor dem Versand nicht prüfen. Sie - die Händler -sollten sich darauf verlassen können, dass die Hersteller komplette und funktionierende Ware geliefert haben. Der Aufwand, jeden Artikel (auch und besonders bei Rollmaterial) vor dem Versand zu testen, wäre vermutlich ohne Aufpreis für uns Kunden auch nicht leistbar. Ich sehe hier in erster Linie die Hersteller in der Pflicht, adäquate Ware produzieren zu lassen. Die Händler sind da meiner Ansicht nach lediglich das Bindeglied zwischen Hersteller und Endkunde und kriegen die Mecker ab.

VG, Klaus
Hallo Klaus,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

vor dem Versand zu testen, wäre vermutlich ohne Aufpreis für uns Kunden auch nicht leistbar.



wenn Du z.B. eine Lok im Laden kaufst, nimmst Du die dann auch aus dem Regal und kaufst diese ohne Testfahrt?
Ich jedenfalls nicht. Und das erwarte ich dann auch beim Versand - ansonsten sehe ich den Händler nicht als Händler sondern als Warenschubser. Wenn da auch nicht alle Mängel bei erkannt werden (können), sollten doch grobe Schnitzer vermeidbar sein und der Händler sich auch nicht mit den ganzen Retouren rumärgern müssen - Zeit die er wiederum zur Kontrolle über hätte.

Gruß
Raimond
Hallo zusammen,

Thema Kontrolle durch den Versandhändler: dann gibt es wieder den nächsten Aufschrei, wenn die Ware bereits geöffnet wurde und mit der Lupe vielleicht sogar noch Fingerabdrücke zu finden sind. Hilfe, ich habe eine Retoure erhalten!

VG Martin
Die Händler,  die vor Versand die Loks und Wagen getestet haben, sind verschwunden  weil Kunden da kaufen, wo es am billigsten ist.
Da wurde jede Lok vor Versand genauso aufs Testgleis gestellt, als ob der Kunde im Laden gekauft hätte.
Bei manchen Loks war das schon sehr aufwendig, z.B. wenn sie in der Packung verschraubt waren als Transportsicherung.
Loks die den Test nicht bestanden,  wurden vom Techniker bearbeitet und nur echte Defekte zum Hersteller zurück geschickt,  denn das dauerte ewig mit Ersatz, oder war bereits ausverkauft.
Retouren zum Hersteller schicken ist nichts dagegen.  Das macht der Azubi in der ersten Woche.
Soviel zur Nostalgie. Hier wenigsten zum Thema passend.


Jürgen H.


Raimond,
was machst und erwartest du?
Dann geh halt zum Fachhändler und pack dort alles aus. Hatte ich im Übrigen auch gemacht. Allerdings sterben die Händler vor Ort langsam weg oder machen dicht, Nachwuchsprobleme und teurer als die "Warenschubser". Alles da sowieso nicht.
Zudem genanntes Öffnen der OVP. Im Laden biste dabei, wenn Du das Fahrzeug auspackst, im Lager wärst Du es nicht.
polle
Hi

Qualität entsteht nicht durch die QS sondern durch den der fertigt. Es liegt "in den Händen" des Herstellers. Machen die aber nicht.

Nichtsdestotrotz ist der Händler in der Verantwortung dir keine defekte Ware zu schicken. Aber auch der macht es nicht.

Insoweit bleib es an dir hängen. Schreib denen eine Rechnung für den Aufwand.

Ich fürchte aber es läuft bei allen Händlern so, da werden dir langsam die Möglichkeiten schwinden. Ich schicke einfach gnadenlos zurück, den Klaps auf die Finger bekommen die durch ihre zusätzliche Versandkosten.

LG ChristiaN
Hallo,

tja, jedes Fachgeschäft hat das gleiche Problem: Fachkräfte fehlen.

Anscheinend werden auch keine Modellbahner als Aushilfskräfte eingesetzt, die könnten vorab die Qualitätssicherung durchführen...

Na ja, die meisten Modelle von einigen Herstellern lieben eh im Regal/stehen in der Vitrine...

Peter
Moin zusammen,

zunächst einmal wäre ich vorsichtig, Negativempfehlungen in einem Forum zu verbreiten. Das kann auch nach hinten losgehen.

Auch die Urzeit des Erstellen des Ausgangsbeitrags verrät, dass ein langer Tag hinter einem lag. Da sollte man so etwas nicht mehr schreiben. Erst einmal darüber schlafen und tief Luft holen. So versprach das Thema wieder für eine 24Stunden Unterhaltung zu sorgen .

Aber jetzt zur Sache. Die Modelle werden vom Hersteller gefertigt und nicht vom Händler. Und der Aspekt versiegelter Ware wurde schon genannt. Ich bevorzuge versiegelte Ware. Und die Zeiten, dass man zum Händler gehen kann, sind eben leider in vielen Gebieten vorbei.

Zu den Händlern kann ich jetzt nichts Negatives sagen. Der letzte Kauf bei Seyfried war in Ordnung, die Ware war fehlerfrei. Dass es zu Beanstandungen kommt ist leider hin und wieder auch mal der Fall. Hier wohl mit einer Häufung.

Dennoch kann ich nur sagen, dass die wenigen Reklamtionen, die ich hatte, alle zu meiner vollsten Zufriedenheit und sehr schnell abgewickelt wurden. Das macht auch einen guten Händler aus . Wichtig dabei ist auch ein respektvoller Umgang. Dass mich ein Händler nicht mehr beliefert, kenne ich nicht. Eventuell sollte man auch mal selbstkritsch hinterfragen, ob es dafür Gründe geben könnte.

Also kann ich nur empfehlen, freundlich auf die Händler zuzugehen und nach einer gemeinsamen Lösung suchen.

Gruß
Jürgen

Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Raimond schrieb am 15.10.25 08:40

Hallo Klaus,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

vor dem Versand zu testen, wäre vermutlich ohne Aufpreis für uns Kunden auch nicht leistbar.



wenn Du z.B. eine Lok im Laden kaufst, nimmst Du die dann auch aus dem Regal und kaufst diese ohne Testfahrt?
Ich jedenfalls nicht. Und das erwarte ich dann auch beim Versand - ansonsten sehe ich den Händler nicht als Händler sondern als Warenschubser. Wenn da auch nicht alle Mängel bei erkannt werden (können), sollten doch grobe Schnitzer vermeidbar sein und der Händler sich auch nicht mit den ganzen Retouren rumärgern müssen - Zeit die er wiederum zur Kontrolle über hätte.

Gruß
Raimond



Moin,

Ich empfinde das mehr als überheblich, alles was dir nicht in den Kram passt, herabzuwürdigen.
Scheint aber dem Zeitgeist zu entsprechen ....
Die allermeisten Online Händler machen einen sehr guten Job und ich habe schon einige Male direkt bei der Bestellung den Wunsch geäußert. die Ware vorab zu prüfen, was dann auch getan wurde (allerdings gab es davor schon bestimmte Probleme, die ich beschrieben habe und deshalb gebeten habe, dies im Vorfeld zu prüfen - dass unsinnige Versandkosten vermieden werden konnten).

Zum Einen: Es zwingt dich niemand, bei dir nicht genehmen Verkäufern etwas zu erwerben!
Zum Anderen: Es ist eben der Preisunterschied, bei dem dir der Händler vor Ort den roten Teppich ausrollt und nur DU in der Sänfte durch den Laden getragen wirst, oder dass sich alle Kunden den gleichen Service teilen, es dadurch aber effizienter und auch etwas preiswerter wird. Zudem hast du im online Handel das Recht deine Waren zu reklamieren!

Wie Oben schon angemerkt: Ich lege inzwischen auch Wert darauf, wenn ich 1, Wahl kaufe, auch original verpackte Ware zu bekommen!
Auch mir ist es bei allen Händlern schon passiert, dass Defekte auftraten. Diese Reklamationen sind bisher immer vernünftig bearbeitet worden. Es ist auch sinnvoll, das Gegenüber mit Respekt und Höflich zu behandeln. Der Mitarbeiter, der den Vorgang bearbeitet, ist nicht für den Defekt verantwortlich!


Viele Grüße, Franzi
@0: Hallo Peter (moba2018),

Händler gleich halböffentlich anzuschwärzen, weil jeweils nur EINMAL etwas nicht stimmte?

Was können die drei voneinander völlig unabhängigen Händler dafür, dass es bei Dir als Kunden zu einer zufälligen statistischen Häufung kam?

Nichts. Absolut nichts.

Bitte mal relativieren und neu einordnen.

Dass davon unabhängig der Qualitätsstandard ab Werk allgemein gesunken ist bzw. die Qualitäts-Streuung gestiegen (wovon ich ich einzelne Hersteller ausnehme!), ist indes eine wohlbekannte Tatsache.

Händler und Kunden müssen das leider zusammen ausbaden. Aber im gemeinsamen Boot bitte mit möglichst höflichem Umgang untereinander.

10: Hallo Peter (8erberg),

Dein "IBM wollte das im PC Markt, was heute Märklin oder Apple macht: anders als die anderen sein. Wie das bei "Mother Blue" endete weiß jeder" ließ mich zustimmend schmunzeln.

Beste Grüße, Norrskenet
Guten Morgen ins Forum,

wurde diese tolle Plattform, als eine Beschwerdestelle für Händler, Lieferanten und dergleichen geschaffen!

Ich persönlich finde das Ganze nicht in Ordnung im Besonderen, wenn Händler mit Namen usw. aufgeführt werden.

Wenn etwas schiefläuft, setzt euch bitte sachlich mit dem betreffenden Händler auseinander und jetzt wiederhole ich mich:

Im Forum haben solche Auseinandersetzungen - meine Meinung - nichts zu suchen.

In freudiger Erwartung auf weitere sachliche und technische Themen verbleibt

Hubi

Hallo

Der Eröffnungsthread zeigt deutlich, wie weltfremd einige Zeitgenossen mit Ihren Erwartungen durch die Welt laufen.

Die im Erstbeitrag aufgelisteten Fehler passieren beim Hersteller, aber auch beim Versand, wenn ich so von losen Radsätzen oder Kupplungsstangen lese. Dafür kann kein Versandhändler was, wenn die Pakete geworfen werden.  

Ich lese hier den Vergleich mit Ladengeschäften, die die Loks vor dem Verkauf testen. Abgesehen davon, dass ich Händler erlebt habe, die das im Laden auch nicht machen, wie viele Loks verkauft ein Laden am Tag, wieviele ein Versandhandel? Da dürfte es sich um Ordnungsgrösse Differenz handeln. Wenn ein Ladenlokal 4-5 Loks am Tag verkauft, dann ist es viel,

Die Qualität muss da entstehen, wo das Produkt gefertigt wird und nicht im Nachhinein kontrolliert werden.

Bevor man hier Händler an den Pranger stellt, sollte man erstmal reklamieren. Wichtig für eine Händlerbewertung ist, wie dieser mit der Reklamation umgeht. Da trennt die die Spreu vom Weizen, wenn der Service stimmt. Für defekte Neuware kann er nichts. Die Hauptursache ist der Hersteller.

Gruss

Stephan  
Hallo

Ich habe einen Händler der mit Visum getestet quittiert. Trotzdem musste ich schon wegen nicht fahrens reklamieren.

Grüsse
Robert
Hallo zusammen,

Mir kommt das so vor, als ob wir Kunden nur unter uns über Mangelware und bockige Händler diskutieren. In der Fachliteratur scheint es überhaupt keine Probleme mit verölten Loks oder defekten Motoren usw. zu geben. Im „Eisenbahn“ Magazin z.B. werden Loks akribisch genau getestet, da war aber noch nie eine Lok drunter, die nach einer Viertelstunde den Geist aufgab. Auch habe ich noch nie gelesen, dass man neue Loks nach der Entnahme aus der Schachtel erst mal gründlich von Fett und Öl reinigen sollte. Wie kommtˋs

Sind wir demnach alle statistisch zufällig aufgetretene „Opfer“ mit kaputter Wäre ?

Mein Händler hier Vorort sagte auf meine Anfrage, Ja, ich kann Dir wenn’s sein muss eine XXX-Lok besorgen. Aber da gibt es halt immer Scherereien damit.

Aber egal wie wir als Kunden angesehen werden, es wird immer Kritik an Mängeln geben, aber für die Hersteller liegt der Verkaufserfolg auch und vielleicht vor Allem im Ruf. Da manche Hersteller sich offensichtlich nicht drum scheren, wie ihr Produkt in unseren Händen liegt, habe ich für mich meine Lösung gefunden: Von einem bestimmten Hersteller kaufe ich konsequent keine neuen Loks mehr. Da warte ich einfach, bis das Modell lauffähig wohlgemerkt auf dem Gebrauchtmarkt auftaucht.

Von einem anderen Hersteller kaufe ich die Loks mit blindem Vertrauen, denn da hatte ich noch nie Probleme mit der Ware. Zudem bemüht sich dieser Hersteller mit sehr guter Öffentlichkeitsarbeit und Nähe zu den Kunden. Leider hat dieser Hersteller in unserer Spur N noch keine Dampfloks im Programm.

Vielleicht sollten andere Mitbewerber sich mal Gedanken über ihr Geschäftsmodell machen. Aber warum auch ? So lang der Rubel rollt . . .

Grüße
Randy



Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: supermoee

Der Eröffnungsthread zeigt deutlich, wie weltfremd einige Zeitgenossen mit Ihren Erwartungen durch die Welt laufen.



Hallo,

das sehe ich ähnlich. Welchen Fehler sollen die beiden unter 1. und 2. genannten Händler denn gemacht haben? Wenn Peter geschrieben hätte dass sich der Händler bei der Reklamation unkooperativ verhalten hätte könnte man das vielleicht noch nachvollziehen. Aber so? Da darf man sich auch nicht wundern dass manche Kunden von bestimmten Händlern nicht mehr beliefert werden!

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Moba 2018

Ich will hier keinen Händler schlecht reden, aber finde das dies langsam auch nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden kann.



Genau das findet hier mit diesem Händler-Bashing aber statt!!!

Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

In der Fachliteratur scheint es überhaupt keine Probleme mit verölten Loks oder defekten Motoren usw. zu geben. Im „Eisenbahn“ Magazin z.B. werden Loks akribisch genau getestet, da war aber noch nie eine Lok drunter, die nach einer Viertelstunde den Geist aufgab. Auch habe ich noch nie gelesen, dass man neue Loks nach der Entnahme aus der Schachtel erst mal gründlich von Fett und Öl reinigen sollte. Wie kommtˋs


Hi

Vielleicht kommr's wegen der Kohle der Hersteller für die Werbung? Ich denke nur an ADAC und VW...
Aufwachen.

LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Leider hat dieser Hersteller in unserer Spur N noch keine Dampfloks im Programm.



Eine hatte er mal, und die war wohl sehr gut. Leider ausverkauft!

LG Mike
Hallo,
die Händler stehen eben zwischen den Hersteller und den Kunden. Beide wollen möglichst wenig Geld an den Händler abgeben.
Gleichzeitig bekommen die Händler den Unmut von den Kunden ab, egal ob sie dafür verantwortlich sind oder nicht (Qualität des Produktes! Lieferbarkeit) und werden auch von den Herstellern oft nicht als (Handels-)Partner behandelt.

Gleichzeitig sind wir Kunden einfach nicht auf "Preiswert" getrimmt sondern auf "BILLIG".
Sprich, es soll möglichst wenig kosten und nicht "seinen Preis Wert sein"

Es wird einfach Zuwenig vom Endkunden gewürdigt, das Qualität und Service eben Kosten verursacht .

Gleichzeitig versuchen Unternehmen möglichst viel Gewinn zu erzielen. Bestes Beispiel ist die Lufthansa macht 7% Gewinn und baut Personal ab, weil 7% Plus immer noch zu wenig sind!).

"Weiße Ware"  (Kühlschränke, Waschmaschinen, usw.) wird auch oft nur über den Preis verkauft.
Langlebigkeit, Kundendienst, Ersatzteile auch noch nach Jahren immer erhältlich, spielt viel seltener eine Rolle.
Lieber kauft man sich eine billige Waschmaschine anstatt z.B eine Miele. Die hält zwar mindestens Doppelt so lange und kostet damit schlussendlich dann auch nicht mehr als 2 andere billige Maschinen, welche ich dann in selben Zeitraum erwerben muss, weil die Billigmaschine defekt ist und Reparatur zu teuer oder nicht Möglich ist, aber der  "Kaufpreis" entscheidet meistens was die Kunden erwerben.
Alteingesessene Händler, in allen Sparten, verschwinden immer mehr aus unseren Städten. Oft weil sie mit Ketten oder Internetanbietern preislich nicht mehr mithalten können. Beratung, Kundendienst sind aber oft gerade eine Stärke dieser Händler die aufgeben müssen.
Beim billigsten Internethändler einkaufen aber trotzdem teuren und aufwendigen Service und  Qualität zu erwarten ist eben schwierig umzusetzen.

Wir als Kunde sind es also ,die ganz erheblich zum Frust selber beitragen
Günstig gekauft heißt oftmals auch doppelt gekauft

Gruß
Thomas
Guten Tag,

warum macht Ihr euch das Leben schwer?

Auspacken - wenn defekte oder abgefallene Teile sofort wieder einpacken. Wenn Sichtprüfung OK - testen.
Fährt's oder schaltet's nicht oder nur eingeschränkt - Einpacken. Dann kommentarlos zurück.
{Fernabsatzgesetz (FernAbsG) - Widerrufsrecht]

Vor dem Kauf die eigene Erwartungshaltung an Qualität, Funktion und Lebensdauer von SPIELZEUG hinterfragen.

Freundlicher Gruß

Hannah




Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: Throge

Lieber kauft man sich eine billige Waschmaschine anstatt z.B eine Miele. Die hält zwar mindestens Doppelt so lange und kostet damit schlussendlich dann auch nicht mehr als 2 andere billige Maschinen, welche ich dann in selben Zeitraum erwerben muss, weil die Billigmaschine defekt ist und Reparatur zu teuer oder nicht Möglich ist, aber der  "Kaufpreis" entscheidet meistens was die Kunden erwerben.



Hallo

Sorry für OT

das war mal Miele. heute nicht mehr.

Bei mir sind beides, eine Spühlmaschine und eine Waschmaschine, von Miele nach 5 Jahre kaputt gegangen. In beiden Fällen Reparaturkosten von über 1'000Euro vorangeschlagt. Aber es hiess, dass eine Reparatur nicht wirklich lohnenswert wäre, und man hat mir ein Angebot für den Erwerb eines neuen Gerätes gemacht. Habe ich dankend abgelehnt. Dann kaufe ich mir lieber ein Gerät für 700 Euro und schmeiss es alle 4 Jahre weg, als mir jedes Mal teuren Miele####anzuschaffen.
Die Zeiten der Weisswaren von Miele, die 25 Jahre halten, sind schon lange vorbei. Nach meinen Erfahrungen her lohnt sich der Mehrpreis für Miele überhaupt nicht mehr. Ich habe noch einen 23jährigen Trockner von Miele funktionierend im Keller stehen. Das ist mein letztes Produkt aus dem Verein.

Sorry für OT, aber ich musste die Erläuterung klarstellen.

Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: MobahfaN160


Vielleicht kommr's wegen der Kohle der Hersteller für die Werbung? Ich denke nur an ADAC und VW...
Aufwachen.



Wohl eher, weil die Pressemodelle aus der Produktion ausgelesen sind. Der Presse mangelbehaftete Ware zum Test zu schicken wäre grob fahrlässig.  

Gruss

Stephan

OT: Meine AEG ist jetzt 13 Jahre, mal sehen wie lange die nächste hält.

on topic: Es liegt der Verdacht nahe, dass die vom OP genannten Händler die ausgesandte Ware nicht getestet haben, wobei Achsen oder Drehgestelle schon mal heraus springen können, wenn die Paketdienstmitarbeiter wieder mal den Weitwurf geübt haben.

Grüße, Peter W.

[OffTopic]
Miele produziert nicht mehr Alles in Deutschland ...
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/miele-ve...chland-11180065.html
@Stephan #30: Genau So! Die leben Alle noch von der ehemaligen Markentreue ...


AEG ist nur eine Marke der Firma Electrolux ...

Marken sind mehr Schein als Sein
[/OffTopic]
Hallo,

natürlich kann man alles so gut verpacken das so gut wie nichts beim Transport passiert.

Nur strengen die Versender selten ihr Hirn an...

Peter
Hallo Peter,

deinen Unmut verstehe ich bei den hohen Preisen. Die Schuld liegt aber nicht bei den Händlern, sondern den Herstellern. Hier vertraue ich nur noch Piko.

Ich persönlich kaufe daher nur noch sehr wenig Neuware und erfreue mich an dem was ich habe, weil ich mich einfach nicht mehr ärgern mag.

Oder ich kaufe bei meinem örtlichen Händler in Nürnberg, wo eine Probefahrt noch möglich ist.

Vielleicht gibt es ja in deiner Nähe eine Modellbahnbörse mit guten gebrauchten Loks und der Möglichkeit einer Probefahrt?

Liebe Grüße
Markus

Hallo Peter,

Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: 8erberg

natürlich kann man alles so gut verpacken das so gut wie nichts beim Transport passiert.

Nur strengen die Versender selten ihr Hirn an...



Also da muss ich wirklich DM-Toys ausdrücklich loben. Da nimmt man stabile Kartons und polstert auch alles so aus, dass es nur noch durch Vorsatz kaputtgehen kann. Da denkt echt jemand mit. Modellbahn-Union natürlich das Gleiche, nur dass die Pakete rot statt grün sind.
Gerade heute habe ich wieder ein Paket mit dem Sylt Shuttle Plus vor der Haustür gefunden.
Die Post hat sich zwar mal wieder etliche Tage für die "Vorbereitung zum Weitertransport" Zeit gelassen, aber das Paket war unversehrt und beim Hochwuchten von der Fußmatte merkt man gleich, dass DM ganz andere Qualität verwendet, als das was sich Amazon inzwischen erlaubt.

MSL verpackt auch ziemlich stabil, da lag heute mein "Übbsilon-deh-sechzich-sechzenn-ell-enn-err-zeh" vor der Tür.. Nicht ganz so stabil wie bei DM, aber auch gut gepolstert und wenn man nicht gerade mit den Fußballern von DPD versendet ist das absolut ausreichend und das tun sie ja zum Glück nicht.

Ich habe eine minimale Rücksendequote und nachdem ich bei den Fahrzeugen bis auf ganz wenige Arnold-Ausnahmen nur noch Piko und Liliput bestelle habe ich so gut wie keine Probleme.

Gruß,
Helmut
Hallo,

zu dem mal wieder herrlichen "Tagesspiegel-Bericht":
Versuch heute mal Leute für die Produktion zu bekommen, es gibt anscheinend niemanden mehr.

Ein Kunststoffverarbeiter mit übervollen Auftragsbüchern bekommt einfach niemanden der Wechselschicht macht (trotz fürstlicher Zahlung für Samstag-Sonntag oder Nachtschicht).
Was man bekommt sind Leute die sich aufs Ohr legen sobald der Meister sich umdreht...

Anscheinend geht es den Deutschen einfach viel zu gut.

Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

trotz fürstlicher Zahlung für Samstag-Sonntag oder Nachtschicht


Hi Peter,
Klingt wie viele Angebote der Agenturen, bis man dann die fürsterliche Armutszahlung zu Augen bekommt... gute Leute gibt es genug.

LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: Throge

Günstig gekauft heißt oftmals auch doppelt gekauft


Was höchstwahrscheinlich jedoch nicht die Ursache für die Häufung in #0 war... ;)
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: Hannah

Dann kommentarlos zurück.
{Fernabsatzgesetz (FernAbsG) - Widerrufsrecht]


Kann man so machen - ich würde jedoch anders vorgehen: reklamieren, mit Fehlerbeschreibung.
Der Händler bekommt sonst gar nicht mit was nun genau fehlerhaft war, kann daher auch nicht gegenüber dem Hersteller oder Importeur eine fehlerhafte Lieferung geltend machen, und es kann sogar sein dass der nächste Kunde die Lok mit demselben Fehler (unwissentlich) wieder geliefert bekommt.

LG Didi
Nur so als Zwischenruf:
Nicht immer bringt Kritik etwas, aber wenn man dem Händler nicht mitteilt was schief läuft wird es gesichert nicht besser.

Ich hab mich heute bei einem sehr grossen N Spur Lieferanten beschwert, dass bei mir die ersten Kaufvorschläge immer Adolfs liebste Kettenfahrzeuge sind. Und das wenigstens seit letztem Winter.

Nach div hin und her hab ich screenshots von div Geräten und Browsern, ohne dass ich vorher auf deren Seite war, geschickt.

Händlerteam: sind Kaufvorschläge für Restposten
Ich: dann entsorgt die halt, kauft ja scheinbar keiner

Und heute Abend die Mail:
Wir haben das angepasst.

Und tatsächlich: Kein Wehrmachtkram mehr als Kaufvorschlag. Egal ob mein Account oder anonymer Zugriff.

Dankeschön
Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Rudi

Wichtig ist, wie sich Reklamation und Umtausch gestalten. Da erkennt man gute Händler.



das bringt es auf den Punkt.

Egal was (nicht nur Modellbahn) man wo kauft, es können immer Probleme / Mängel.
Davon ist kein Produkt im Warenhandel ausgeschlossen.

Da hilft es wenig zu sagen: Ich habe mangelhafte Ware bekommen, ich kauf bei dem nicht mehr.
Man muß / sollte dem Händler immer die Chance nur Nachbesserung geben.

Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: teppichbahner

es liegt definitiv nicht an der Qualitätskontrolle beim Hersteller. Was es nicht gibt, kann auch nicht falsch sein.


Aus, sitz, Platz, deine Ironie kommt bei dem ein oder andern garantiert wieder in den falschen Hals.

In den letzten Jahren habe ich gerade mal 1 Produkt vorbestellt, und wurde auch nicht enttäuscht.
Und hätte es Probleme gegeben wäre ich beim Händler vorbei gegangen und reklamiert.

Gruß Detlef
@39

Gut gemacht. Das war mir bei diesem Händler auch schon längere Zeit säuerlich aufgestoßen. Kriegsspielzeug aus der Zeit zwischen 1939 und 1945, dem dunkelsten Teil der deutschen Geschichte, braucht doch keine Sau. Arnold und Minitrix hatten hier früher in den achtziger und neunziger Jahren immer wieder Rollmaterial angeboten. Fleischmann brachte zu meiner Verwunderung letztes Jahr als Neuheit ebenfalls solche Fahrzeuge mit Tarnlackierung. Wer kauft denn so was? Die Ewiggestrigen? Mir gefallen eigentlich alle Epochen aber Wehrmachtsfahrzeuge möchte ich persönlich nicht auf meiner Modellbahn haben. Das was du schreibst ist  auch ein schönes Beispiel wie man als Kunde mit einem Händler gemeinsam was verändern kann. Dazu muss man die Kommunikation mit dem Händler aufnehmen. Dazu kann man dem Händler eine E-Mail schreiben oder zum Hörer greifen.

Grüße
Markus
Hallo,

Also es sollte sich hier nicht um ein Händlerbashing handeln

Ich wollte nur einmal zur Kenntnis bringen das es sich bei Bestellungen mittlerweile immer häufiger um die Zusendung von defekter Ware handelt.

Und es handelt sich hier nicht um Fehler der Hersteller, da es sich in meinem Fall bei allen drei Reklamationen um schon geöffnete Verpackungen gehandelt hat.

Frage mich immer, wie man diese Defekte als Händler, vor dem Verschicken übersehen kann.

Find es absolut nicht in Ordnung was da einem mittlerweile als Kunde zugemutet wird.

Die Preise steigen ins Bodenlose, aber zugeschickt bekommt man kaputte Ware.

Und von, Wer Billig kauft, kauft doppelt, kann ja wohl auch keine Rede sein.

Bei einem Preis von fast 200 Euro für einen Schienenschleifwagen von Lux kann man ja von Billig wohl kaum reden.

Dachte eigentlich das dieses Thema vielen aus der Seele spricht und dies einmal angesprochen werden sollte.

Habe mich wohl geirrt.

Sorry !!

Viele Grüße

Peter

Fragt man sich jetzt, weshalb waren die Packungen geöffnet worden. Handelte es sich bereits um Rückläufer?

Grüße, Peter W
Hallo,

habe in meinem Anfangstext die betreffenden Händlernamen wieder gelöscht.

War wohl wirklich etwas zu Krass !

Sorry dafür !

Aber trotzdem bleibt der ursprüngliche Vorwurf bestehen das mittlerweile immer öfter unzureichende Ware verschickt wird.

Finde ich weiterhin nicht in Ordnung.

Wenn ich bei Ebay oder Amazon etwas verkaufe handelt es sich ja auch nicht um defekte, oder wie auch immer unzureichende Ware, sondern um Ware die dem Angebot endsprechend im Zustand gleicht.

Wenn man bei schon geöffneter Ware nicht damit rechnen kann das eine Kontrolle vor dem Versand stattgefunden hat und somit auch einwandfreie Ware versendet wird, wann dann dann sonst ?

Oder es handelt sich, wie von Peter W beschrieben, um Rückläufer die dann einfach wieder weiter versendet werden in der Hoffnung das irgendein Käufer schon den Mund hält.

Das wäre wohl kaum in Ordnung.

ich werde auf jeden Fall in Zukunft bei meinen drei hauptsächlichen Verkäufern bleiben, mit denen es trotz der vielen Bestellungen nie Probleme gab und von Neubestellungen bei unbekannten Händlern Anstand nehmen.

Viele Grüße.

Peter

Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Moba2018

Oder es handelt sich, wie von Peter W beschrieben, um Rückläufer die dann einfach wieder weiter versendet werden in der Hoffnung das irgendein Käufer schon den Mund hält.


Wie schon geschrieben wurde: Wenn der rücksendende (Erst-)Käufer den Defekt nicht angibt, sondern kommentarlos von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, wieso soll ein Händler dann von einem Defekt ausgehen? Insofern sollte man halt immer dazuschreiben, was nicht passt.
Moin Peter,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Frage mich immer, wie man diese Defekte als Händler, vor dem Verschicken übersehen kann.

Find es absolut nicht in Ordnung was da einem mittlerweile als Kunde zugemutet wird.

Die Preise steigen ins Bodenlose, aber zugeschickt bekommt man kaputte Ware.



Das würde bedeuten, dass jeder Händler jede Packung öffnen und die Ware testen muss. Wer soll das leisten? Die Händler haben die Sachen in Regalen liegen. Dann nehmen sie diese heraus und verschicken die. Ansonsten sind die Siegel gebrochen und am Ende kann keiner mehr sagen, ob neu oder Rückläufer. Das sind eben die Randbedingen des Online-Handels. Durch das 14tägige Widerrufsrecht kann es auch zu Rückläufern kommen, weil es sich ein Käufer anders überlegt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein ein renommierter Händler vorsätzlich defekte Ware erneut verkauft.

Es nützt nichts, es ist jetzt gehäuft passiert und die Händler müssen Abhilfe schaffen. Wir hier sind da die falschen Adressaten. Was sollen wir denn tun? Ich kann das auch nicht bestätigen.

Gruß
Jürgen
Hi Peter

Ich fand nicht so krass was du schriebst.

Ich verstehe nicht warum man seine Erfahrungen mit einem Händler in diesem Land nicht aussprechen bzw schreiben darf. Alles ist gleich Rufschädigung. Das gibt es nur hier.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein ein renommierter Händler vorsätzlich defekte Ware erneut verkauft.


Ne. Niemals.

LG ChristiaN

Hallo,

eines ist, wie schon geschrieben,  noch zu beachten.

Alle Verpackungen der von mir reklamierten Waren sind schon einmal geöffnet worden.

Keine war mehr original verschlossen, was eigentlich bei einer angegebenen Neuware sein sollte.

Und wenn die Verpackungen schon mal offen sind, so  finde ich, wäre es doch nicht zu viel verlangt einmal als Verkäufer hineinzuschauen um zu kontrollieren, ob die Ware auch noch in Ordnung ist.

Gerade wenn sie nicht mehr original Versiegelt ist, ist dies meiner Meinung nötig.

Ich bezahle ja schließlich auch für eine Neuware und nicht für eine geöffnete Ware.

Wenn ich mich als Privatverkäufer bei Amazon oder Ebay daran halte, ist dies wohl von einem gewerblichen Verkäufer alle mal zu erwarten.

Sagen wir mal so, es hat ein gewisses Geschmäckle, bei solch einem Verhalten, von wegen Rückläufer oder dem Versuch einen Dummen zu finden, der sich das als Käufer gefallen lässt.

Ich finde, wie auch Christian schreibt, daß dies auch einmal ausgesprochen werden darf, sonst ändert sich bei manchen
Verkäufern nie etwas.

Aber nun genug gemeckert, die meisten Händler sind gute Händler und korrekt.

Werde, wie gesagt, bei meinen drei guten Händlern bleiben und das Risiko bei Bestellungen von unbekannten Händlern meiden.

Viele Grüße.

Peter


Hallo,
wenn ich Neuware bestelle und sie in einer geöffneten Verpackung erhalte, wird es von mir zurückgeschickt.
Ausnahme: Der Händler weist mich darauf hin, dass er die Verpackung zur Prüfung der Ware geöffnet hat.
Hast du bei den Händlern nachgefragt, warum du die Ware in einer geöffneten Packung erhälten hast? Am besten mit Photo dokumentieren.

Gruß Rainer

Zitat - Antwort-Nr.: 49 | Name:

wenn ich Neuware bestelle und sie in einer geöffneten Verpackung erhalte, wird es von mir zurückgeschickt.
Ausnahme: Der Händler weist mich darauf hin, dass er die Verpackung zur Prüfung der Ware geöffnet hat.


Weißt du den Händler darauf hin, nur ungeöffnete Ware zu akzeptieren?

Wäre ich Händler, würde ich dich auf die Blacklist setzen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich bezahle ja schließlich auch für eine Neuware und nicht für eine geöffnete Ware.


Was macht ein Händler, der neben dem Versand ein Ladenlokal betreibt und Rollmaterial in einer Vitrine präsentiert, oder interessierten Kunden vorführt?


Jürgen H.
Es versteht sich von selbst, dass ich geöffnete Neuware nicht annehme. Es muss ja einen Grund haben, dass die Ware geöffnet aber nicht angenommen wurde und wieder zurück zum Händler ging.

Wurde die Ware beim Angebot des Händlers als OVP bereits geöffnet deklariert, obliegt es mir, ob ich sie Bestelle oder nicht.

Ware, die ausgestellt wurden oder zu Präsentationszwecken vorgeführt wurden gelten nicht mehr als Neuware sonder nur noch als Neuwertig und so muss der Händler diese auch ausschreiben. (Vorführmodel)



Liebe Forumskollegen!

Jetzt dreht Ihr Euch aber im Kreis. Einerseits sollen die Moba-Händler die Ware vor der Auslieferung prüfen, andererseits sollen sie Euch ungeöffnete versiegelte Ware schicken. Was wollt Ihr denn nun? Es geht nur eins von beiden.

Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich persönlich kaufe daher nur noch sehr wenig Neuware und erfreue mich an dem was ich habe, weil ich mich einfach nicht mehr ärgern mag.



Hallo, mache ich auch so oder warte zumindest erste Testberichte ab.
Natürlich liegt es an den Herstellern. Der Preisdruck als Ausrede ist auch nicht wirklich der Hauptgrund. Sonst wären ja die günstigen Kato Modelle nicht alle immer einwandfrei.

Zurück zu Beitrag 1: Bei mir wären dann jene Händer top, bei denen ich nur Kato RhB Modelle bestellt habe

Gruss Beat
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Jetzt dreht Ihr Euch aber im Kreis. Einerseits sollen die Moba-Händler die Ware vor der Auslieferung prüfen, andererseits sollen sie Euch ungeöffnete versiegelte Ware schicken. Was wollt Ihr denn nun? Es geht nur eins von beiden.



Elmar, da haste absolut Recht. Noch krasser wärs, wenn das auch noch dieselben Personen wären
Solche Diskussionen zeigen auch prima, wie gut es uns noch geht. (Und wahrscheinlich auch, warum das Modellbahnhobby so oft belächelt wird, weil wohl öfter mal der Blick auf die Realität fehlt ) Ich für meinen Teil hab noch nie darauf geachtet, ob eine Packung schonmal offen war oder nicht. Die sind ja nun auch nicht mit Wachssiegeln verplombt sondern oft einfacher Klebestreifen, den man auch erneuern kann.
Wenn der Artikel nicht in Ordnung ist, geht er halt zurück.

VG
Nico
Es ist ja einfach, Elmar, wenn ein Händler die Ware vorher prüft, wäre das ja auch gut für uns. Was hindert den Händler, an seine Ware ein kleines Etikett „Geprüft“ anzubringen ? Das wäre ja sogar so etwas wie ein Gütesiegel, also als guter Service anzusehen. Ein solches Produkt würde ich sofort kaufen.

Aber eine mehrere Hundert Euro teure „Wundertüte“ kaufe ich nicht, ob nun mit oder ohne Pflaster an der Verpackung.

Grüße
Randy



Zitat - Antwort-Nr.: 54 | Name: fragebsteller

Noch krasser wärs, wenn das auch noch dieselben Personen wären


Klar - man lässt sich im Laden vor dem Kauf die Lok vorführen. Und nimmt dann eine in ungeöffneter Originalverpackung weil ja sonst nicht neu. Aber halt, diese müsste man ja nun auch wieder prüfen. Usw. 😁
(Könnte durchaus irgendwo schon mal vorgekommen sein...)

LG Didi
Hallo Zusammen,
mittlerweile ja selbst ein "getroffenes Huhn"  nein betroffen mit einem Fleischmann-Taurus in gelb, welcher von Anfang
Zicken machte, muss ich einmal mehr hier  " CTD " und auch damit unser Mitglied Jan mehr als loben!
Denn Fakt ist: Die Händler können nix für überfettete oder schlecht montierte Modelle, sind auch servicetechnisch nicht in der Lage, ALLE Neumodelle auf Fehler zu prüfen, zumal dieser Zeitaufwand dann ja fairerweise auch noch auf den UVP dazu käme.
Aber: ich musste meinen nagelneuen gelben Fleischmann-Taurus zweimal wegen technischer Probleme wieder zurück senden. Es wurde sich gekümmert, und mittlerweile habe ich einen gelben Taurus, der wie all meine anderen FLM-Lok´s
einfach nur läuft, und das ohne zicken und mucken.
Deshalb hier mal ein ganz großes LOB und Kompliment, an unsere Händler, welche sicherlich hier, so Sie Zeit haben, auch mitlesen.
Sie baden letztendlich die Nachlässigkeiten der Hersteller aus, um uns zufrieden zu stellen.
Deshalb auch hier noch mal expliziet: Vielen Dank an CTD!

Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas,

der gelbe FLM Taurus von Fleischmann scheint auch eines der Sorgenkinder zu sein, die wie Ölsardinen eingelegt sind. Ich hatte ihn mir allerdings bei DM-Toys gekauft.

Die Lok blieb nach ein paar Runden stehen. Ich zerlegte sie daher, reinigte den Motor und setzte neue Kohlen ein. Eine Retoure war daher nicht notwendig.

Aber, wie schon geschrieben, das ist eine Sache des Herstellers und nicht des Händlers-

Gruß
Jürgen
Hi in die Runde,

da war man mal ein paar Tage nicht "im Lande" und im Forum ...

Vorab, die Mängel dem Verkäufer generell zu unterstellen, halte ich zumindest für gewagt! Neben den Unzulänglichkeiten, die die meisten Hersteller mittlerweile leider an den Tag legen, ist nicht zuletzt der Transportweg oft auch Ursache für Dinge, die so nicht sein sollten! Das betrifft sowohl den Weg der Auslieferung an den Händler, als auch den Transport zum Endverbraucher, dem Käufer!

Ersteres sollte bei einem seriösen Händler eigentlich ausgeschlossen sein; ich schreibe extra "sollte". Weil eben bei vielen Anbietern die Ware inzwischen nur noch ein "Durchgangsposten" ist, raus aus dem Lieferkarton und gleich wieder rein in den Käuferkarton. Daß der eine oder andere Händler dabei mehr vorgibt, als tatsächlich geguckt wird, ist dabei unbenommen. Ich nenne natürlich keinen Namen, aber: vor ein paar Jahren war ich mal bei einem der "großen" Zuhause und mir wurde beschieden, jede Ware, egal, ob Lok, Wagen, Zubehör, werde akribisch geprüft, bevor sie im Verkaufslager oder den Läden landen. Dabei würde alles auf mögliche Beschädigungen geprüft, Loks würden eine Probefahrt machen, usw.. So daß nur einwandfreie Ware das Lager oder die Läden verließen. Dabei sprechen auch dort etliche Threads gegen diese Aussage... - und das Üble (nicht nur dort bei diesem Händler) dabei ist, daß der Kunde gerne mal ausgelistet wird, wenn er zu vieles (begründet...) reklamiert!

Andererseits kennt man auch die Margen im Bereich der Modellbahn; würde ein Händler quasi die Endkontrolle für den Hersteller "übernehmen", weil sie dort inzwischen nicht mehr stattfindet, hätte er wohl zwei üble Optionen: die Arbeitsleistung auf den Endpreis umlegen, keine Chance. Die Modelle wären im Vergleich zur Konkurrenz viel zu teuer! Oder "als Service am Kunden", dann müßte der Tag inzwischen wohl 48 h haben, während der Verdienst dabei, auf Stunden umgelegt, "in den Keller geht". Beides macht ein Händler nicht allzulange...

Und selbst wenn beim Anbieter noch alles "passt", ich möchte gar nicht wissen, wie viele Schäden inzwischen auf die Paketdienste zurückgehen! Und darauf hat leider auch der ambitionierste Händler letztlich keine Antwort außer Tausch. Denn inzwischen kann einem das bei jedem Paketdienst passieren, Unterschiede sind marginal geworden. Wobei sich die besseren Transporteure leider mittlerweile eher "nach unten" orientieren im "Qualitätsmanagement"...

Ich habe beispielsweise bei Lippe nur positive Erfahrungen im Lauf der letzten Jahre "gesammelt". Neuware wird inzwischen fast ausschließlich dort geordert...

Der "Tip", doch beim Fachhandel zu kaufen, ist ein "eher vergifteter Ratschlag"; der Großteil der Modellbahner kann dank gravierend ausgedünnter Läden vor Ort schon gar nicht mehr anders. Oder andernfalls das Hobby aufgeben . Ein Umstand, der übrigens nicht nur die Nische MoBa betrifft, sondern auch im Alltag bei vielerlei Dingen Probleme beschäftigt. Ist ein bisschen, wie die Quadratur des Kreises... - wo nix mehr ist, kommt man eben ums Bestellen gar nicht mehr herum...

Am Rande zum Thema "Winzigweich Fenster" und alternative Systeme: da ist mancher Erklärungsversuch doch ein wenig einfach gestrickt . Fakt ist, daß Microsoft sehr viel "mit Zuckerbrot und Peitsche" darin "investiert" hatte, daß es sich für die Computerhersteller und die Händler "lohnte", auf Redmond zu setzen. Da ist's wie selig anno Dummemal mit den Videokasetten: nicht das beste System setzte sich durch, sondern geschicktes Handeln, wahlweise auch die "finanzielle Brechstange" ließen schließlich das eigentlich schlechteste System den Markt beherrschen!

Ahnlich sieht es doch beim PC aus; lassen wir Apple mal außen vor, der "Mac" war und ist von der Zielgruppe schlecht vergleichbar, so gab es trotzdem Betriebssysteme, die ausgereifter und stabiler waren, als alles, was je an Versionsnummern aus Redmond auf den Rechner purzelte!

Das fing schon zu DOS-Zeiten an, IBM-DOS war MS-DOS in vielem überlegen; aber IBM wollte gerne Geld dafür sehen, während man in Redmond sein System an die Einrichter verschenkte. OS/2 und Windoof 3.1/3.11 trennten eigentlich qualitative Welten! Aber es gab seitens Redmond wirksame "Mittelchen" die Hersteller der Hardware daran zu hindern, daß sie Treiber für die "Konkurrenz" ebenfalls kompilierte. Also musste man sich gegebenenfalls zuhause hinsetzen und Treiber selbst schreiben, wenn die Hardware auch unter OS/2 ansprechbar sein sollte! Das ging teilweise so weit, daß Microsoft sich weigerte, den nötigen Quellcode an Hardwarehersteller zu reichen, wenn diese für OS/2 ebenfalls bereitstellen wollten! Da man aber auch als Hersteller gerne verkauft, um überleben zu können, nahm man halt das kleinere Übel in Kauf...

Daß IBM durch viel Dummheit, Kurzsichtigkeit und hohe Lizenzforderungen es Redmond leicht gemacht hat, unbestritten. Aber trotzdem hat bis heute das schlechteste mögliche Betriebssystem auf den meisten Rechnern der Welt "Platz genommen"!

Aber auch die generelle Dummheit der Endverbraucher ist nicht so ganz von der Hand zu weisen; um einen Computer zu "verstehen" und sicher betreiben zu können, bedarf es eigentlich gewisser technischer Grundkenntnisse. Microsoft aber verstand es, den Leuten weißzumachen, jeder Dummie könne sich an die Rechner setzen und die Kunden glaubten dies nur allzugerne...

An den Folgen solcherlei Leichtsinns knabbern wir bis heute...

meint grüßend
Roland
Danke #39,
Gut gemacht. Dann war die Unterhaltung hier doch zu etwas gut.
Schönes Wochenende Toni
zu #59
Hola,
.............es kann nicht mehr lange dauern, dann veröffentlich er hier ein Buch, dieses gottähnliche Gebilde, das alles kann, alles weiß und alles besser macht. Ein Segen für die Menschheit!!!
Saludos
OFFTOPIC ON

Zitat - Antwort-Nr.: 59 | Name: Trainworld

... da war man mal ein paar Tage nicht "im Lande" und im Forum ...  


jupp - in dieser Zeit waren die Beiträge in gut lesbarer Länge 🤣🤣🤣

Tipp an Trainworld:
Probier mal ob es nicht geht, in jedem Post max.5 Sätze in normaler Länge zu schreiben.
Ich weiß, das ist sauhart für dich, aber evtl. für den Rest eine Wohltat 🤣🤣🤣

Beste MobaGrüße
Gerhard

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


... da war man mal ein paar Tage nicht "im Lande" und im Forum ...  



Da hat sich ganz schön was angestaut
Hey in die Runde,

bin schon seit Weihnachten 2020 dabei, und bald habe ich 5 Jähriges…. und ich staune immer noch,  nachdem ich 6 Sound Fleischmänner nach paar Runden zurückgeben musste, weil die waren einfach defekt. Und da dachte ich, na, da wird aber Fleischmann bald pleite gehen. Offensichtlich doch nicht.

Inzwischen habe ich gelernt, das dieses Geschäftsgebaren, Hersteller baut und Kunde testet und sollte es defekt sein, dann wird bei Fleischmann als Ausschussware deklariert. Und die Kosten für Qualitätskontrolle ist wohl höherer als das obengenannte Geschäftsmodell.

Daher ist die Wahrscheinlichkeit eine echte gute Soundlok zu erwischen viel höher als bei Lotto.

Also, will sagen, ich hatte bisher kein Glück mit Fleischmann.

Alles ist relativ.

Grüße Henning
Moin zusammen,

ich hatte vor 2 Jahren eine dicke Bestellung bei MSL aufgegeben.
Roco Loks, Piko Loks, Piko Startset mit BR 119 DR,
Gleismaterial und Decoder.
Zwar alles in H0, aber ich denke beim Thema ist die Größe unerheblich.

Die bestellte und gelieferte Ware war einwandfrei, gerade bei Piko, die H0 Ware in China produziert.
Das mal ein Puffer abfällt, ist normal und es werden mittlerweile sogar schon Ersatzpuffer mitgeliefert.
Roco lässt zum Teil in Vietnam und Bulgarien produzieren.
Und auch da hatte ich keine defekte Ware geliefert bekommen.

Ich denke mal, das der Peter aus #1 einfach nur Pech hatte. Modellbahn ist so dermaßen zur Massenware verkommen, das die Hersteller sich nicht mehr bemühen.
Wie hat man früher gesagt, das Teil ist ein "Montagsteil".
Und die Margen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Hallo,

ich hatte in letzter Zeit auch kleinere Probleme mit mangelhaften Loks.

Die Händler (J-Scale, Revolution Trains) hatten mir beide angeboten diese zurück zu senden.

Jedoch haben sie mir auch einfache Wege gezeigt (Per Mail bzw. per Web-Seite) die kleinen Mängel selbst zu beheben.

In einem Fall war es etwas komplizierter, da ich versehentlich ein Drehgestell zerlegt hatte, was in der Behebung so nicht vorgesehen war - im anderen Fall war es super simpel - anschließend liefen die Modelle perfekt.

Für mich hatten die Händler hierbei keine Schuld - und die Lösungsangebote waren perfekt (Rücknahme oder selbst ausbessern (gelockerten Stecker einstecken bzw Wagenverbindungen abschrauben - drehen - wieder anschrauben).

Es waren positive Erfahrungen, da die Kommunikation mit beiden Händler perfekt lief und ich mir den Weg zur Post usw. sparen konnte.

Viele Grüße

Robert
Guten Morgen,

ich lese mir das alles nicht durch!
Ich bitte aber beim "Bashing" folgendes zu beachten:

1. Handelt es sich um Neuware?
2. Sind das Einzelfälle?
Also Ein Ereignis bei jeweils einem Händler
(Und der Käufer hat eine Häufung für sich bei verschiedenen Händlern)
3. Betrifft das einen (immer den selben) Hersteller?
4. Wie ist der Service im "after sale" / Wurde kontaktiert, nachgebessert?

Ich könnte noch andere Aspekte anführen, die nicht unerheblich sind, um sich ein objektives Bild zu machen.

Gemeckert ist schnell; mir als Forumsteilnehmer helfen solche Statements nur, wenn ich ein rundes Bild bekomme!

Gruß
Wutz
Hallo Wutz,

ich stimme Dir voll zu.

Darüber hinaus muss ich mich doch wundern. Warum diskutieren wir eigentlich hier im Forum? Es wird doch immer wieder das gleiche diskutiert. Ungeachtet dessen melden sich immer wieder Modellbahner, die völlig losgelöst aus allen Wolken fallen, weil ihre Lok nicht mehr fuhr, Aus dem Grund gibt es immer wieder Beiträge, wie diese. Und dann zum wiederholten Mal auf Hersteller oder Händler herumgehackt. Und das, bis 100 Kommentare voll sind. Und dann kommt der nächste.....

Ich frage mich langsam, ob ich mich an solchen Beiträgen künftig noch beteiligen soll. Man schreibt doch immer wieder das gleiche.

Gruß
Jürgen

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Zwar alles in H0, aber ich denke beim Thema ist die Größe unerheblich.



Hallo,

vielleicht ist die Konkurenz in HO auch größer, weil es wahrscheinlich mehr Modelle gibt, die von diversen Herstellern angeboten werden? In N ist man ja oft froh, wenn es ein Modell überhaupt gibt. Vielleicht wird deshalb bessere Qualität geliefert? Ob HO Modelle natürlich im Schnitt besser sind, kann ich gar nicht beurteilen.

VG
Nico
Hallo,

ich hatte bei den beiden vorgenannten Händlern schon oft geordert (Neuware)- es hatte alles gepasst.

Die beiden defekten Modelle waren Ausreißer - und die Behebung ein Klacks - die Händlerkommunikation perfekt - sehr schnell sehr freundlich - und verschiedene Lösungen angeboten.

Ich habe daher keinen Grund mich bei den Händlern (J-Scale) und Hersteller + Verkäufer (Revolution Trains) zu beschweren.

Für mich sind das positive Beispiele, wie Kunden und Händler mit Produkt-Macken umgehen können. Die Schuld für defekte Loks/Wagons liegt eher beim Hersteller - andererseits können diese auch nicht jedes einzelne Modell auf Herz und Nieren testen.

Viele Grüße

Robert
Hallo Robert#70...und Moba-Gemeinde,

wieviel Prozent vom Kaufpreis wären es, würde der Hersteller bei Triebfahrzeugen zB. Laufverhalten und Sound
generell überprüfen?

Grüsse
Werner V.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Zwar alles in H0, aber ich denke beim Thema ist die Größe unerheblich.

Hallo,

vielleicht ist die Konkurenz in HO auch größer, weil es wahrscheinlich mehr Modelle gibt, die von diversen Herstellern angeboten werden? In N ist man ja oft froh, wenn es ein Modell überhaupt gibt. Vielleicht wird deshalb bessere Qualität geliefert? Ob HO Modelle natürlich im Schnitt besser sind, kann ich gar nicht beurteilen.

VG
Nico



Na ja, ganz unrecht hast du natürlich nicht. Aber die Firmenpolitiken der Hersteller betrifft ja nicht nur eine Maßstabsgröße und die Modelle sind meist nur in begrenzter Anzahl hergestellt worden. Schlimm bei "Premium Hersteller" wie Weinert oder Tillig. Aber auch Märklin / Trix macht das genauso, nicht bei allen Modellen, aber es werden immer wieder nur Limitierte Auflagen ausgegeben. Das gleiche bei Roco.
Man kriegt nicht 1 Modell von allen Herstellern. Wenn man ein bestimmtes Modell sucht dann kann man durchaus Glück haben, das nur 1 Hersteller dieses Modell hat.
Natürlich gibts Modelle die von allen in Massen aufgelegt werden. Und die haben dann auch die bekannten Fehler. QS ist da eine Frage des Geldes.

Von allen Kundendiensten die es so gibt im Modellbahnbereich, ist der von Märklin tatsächlich einer der besseren. Aber man sollte auch Zeit einplanen.

Der Gebrauchtwarenmarkt ist aber auch eine gute Quelle. Meist sind dann auch die Kinderkrankheiten raus....
Das gilt im übrigen auch für die N-Spur.

Da bin ich grad am probieren, ob das doch wieder was für mich ist.
Ich hatte ja von Mitte der 80er Jahre bis 2014 eine N-Spur und mehr oder weniger eine fahrfertige Anlage.

zu#64 und #68 noch einige Anmerkungen.

Ich weiß nicht wie oft hier auch schon geschrieben wurde, dass es auch Händler gibt, die über eigene Werkstätten verfügen und eigene oder vom Hersteller gesammelte Rückläufer ganz einfach auf Vordermann bringen um sie mit etwas Zeitverzögerung quasi als "Nachschuss" in Umlauf zu bringen und daraus auch manchmal wunderbare Aktionsware machen.

Diese Teile sind natürlich nicht mehr ganz so verpackt wie ab Werk, aber getestet und i.d.R.  perfekt eingerichtet.
Wer würde auf Anhieb auch merken, dass diese Loks ein zweites Leben bekommen haben, also schon mal geöffnet wurden. Wenn das professionell erfolgte und kein Kratzer ....zumindest auf den ersten Blick sichtbar ist, was gibt es da zu meckern? Muss der Händler das "melden"?

Ist also eine solche Lok keine Neuware mehr, wenn sie doch besser als der Durchschnitt fährt und eben bloß in der Händlermanufaktur "Germanisiert"* wurde?
(*Eingeführter Begriff von der großen Bahn).

fragt sich grüßend Sven

Guten Tag.

Hab heute seit langer Zeit mal wieder Ware bekommen, wo eine Baugruppe nicht montiert war und lose in der Schachtel lag. Es handelt sich um ein 3er Kesselwagenset aus USA von Micro Trains. Ich hab meinem Händler in der Nähe von Worms becheid gesagt. Mal sehen wie er darauf reagiert. Hatte bei ihm noch keinen Sachmangelfall.

Wo ich keine Ware mehr bestelle und empfehle es auch jedem nicht zu machen ist bei Voelkner. Die Packer werfen die Ware in eine zu große Kartonage und polstern sie nicht aus. Angeblich lt. Eigenwerbung wegen Umweltschutz (Verpackungsmüll) - ich sage dazu Geiz ist geil!
Jedenfalls kam Ware schon sehr oft defekt bei mir an bis es mir zu doof wurde.
Ansteckteile waren lose und abgefallen. Immerhin rumpeln die Pakete über zig Föderbänder in den Sortieranlagen und werden dann lustlos und schon mal mit Schmackes in den DHL LKW oder PKW "sortiert". Personale haben immer mehr Zeitdruck, weil Zeit ist nun mal Geld, auch bei DHL. Liebe Händler polstert eure Pakete gescheit aus!

Ansonsten alle bisherigen kleinen Problemchen wurden reibungslos abgewickelt. Mit Spur N Teile hab ich nur positive Erfahrung gemacht. Da hatte ich mal ne Reklamation von KATO. Hersteller hat ihm wohl defekte Ware verkauft, oder Transportschaden erlitten, und Du kannst nicht hunderte von Schachteln manuell prüfen. Das ist unmöglich für Händler, besonders im Onlinehandel! Na jedenfalls bekam ich ratzfatz Ersatz und noch eine nette essbare Zugabe.

Also 95 % der bestellten Ware ist bei uns allgemein und bei  mir zu Hause im Speziellen an sich heile angekommen. Vielleicht mal ne Packung angedrückt, aber das ist kein Problem, wenn das bestellte Gut sachmangelfrei ist.

Was mir mehr Sorge macht ist die mittlerweile überzogene Philigranität, das geht zu Lasten der Stabilität / Robustheit in unserer Spurweite. Es gibt Modelle - besonders bei Güterwagen und auch manche Lokmodelle - die fasst man besser nicht mehr an und man darf da keinen Unfall mit bauen, wenn sie erst mal auf dem Gleis stehen. Aber das ist so gewollt, sonst kauft keiner mehr Rollmaterial sagen die Hersteller.

Schönen Abend.

Frank

Moin Frank,

ich hab es lieber etwas robuster, in H0 und in Spur N sowieso, als das mir die Wagen und Loks „Auseinanderfallen“. So filigran wie manche Hersteller bauen, kann irgendwann nach hinten los gehen, gerade bei Betriebs und Spielbahner. Die die das immer filigranere „wünschen“ sind meist Vitrinenbahner….. Die haben keine Ahnung was sie damit anrichten.

Ich für meinen Teil bin früher gerne mit Bügel am Draht gefahren. Ob ich das heute mit den filigranen Pantographen machen kann, kann ich nicht sagen, ich habe keine neuere Lok.
Die eine 120er DB E-Lok fährt nicht.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich für meinen Teil bin früher gerne mit Bügel am Draht gefahren. Ob ich das heute mit den filigranen Pantographen machen kann, kann ich nicht sagen, ich habe keine neuere Lok.



Daher rüste ich bei einigen Modellen auf ältere und grobere Stromabnehmer zurück.

Gruß
Jürgen
Mit der Digitalisierung werden Stromabnehmer ausser Funktion gesetzt, da man durch Decoder Vielzugsteurung hat. Dafür werden dann halt filigrane Dachgärten aufmontiert. Mich stört's net, weil fahr ohne Draht auch Elektro. Ich will am Abend oder am WE meinen Spaß haben, das ist alles.

Mahlzeit.
Kurze Rückmeldung. Reklamierte Ware geht in Absprache zurück und ich bekomme einen Gutschein.
Auf solche B Ware verzichte ich dann gerne. Auch bei diesem Stammhändler für US Modelle keine Probleme bisher gehabt.
Gruß.
Moin,
schön wenn man sich mit dem Händler seines Vertrauens immer wieder einig wird.....


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