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THEMA: Minitrix 12026 BR 64 Digitalisieren

THEMA: Minitrix 12026 BR 64 Digitalisieren
Startbeitrag
Yeti - 13.10.25 20:00
Schönen guten Abend in die Runde,

ja ich bin wieder mal am Digitalisieren mit Sound .
Objekt Minitrix BR 64.

Anfang: Motor raus , GAM mit Adapter rein, (hat gedauert bis das gepasst hat) auf den Motor eine Adapter geklebt und dann eine Flüsterschnecke.
Leds eingepasst und angeschlossen, mit Widerstand.  Nun den D&H Decoder (SD08 eingebaut, soweit alles gut.

Die Fahrprobe war nicht das was ich mir dachte. Immer wieder blieb sie stehen. Reinigung vorgenommen, ein bisschen besser, Gleise gereinigt. Es bleibt das selbe immer wieder bleibt sie stecken.
insgesamt kaufte ich weitere 3 Loks, weil ich dachte ... Kontaktprobleme.
Die letzte hat 75 € gekostet , Laufflächen sehen viel Besser aus als die anderen Laufflächen. (wobei alle sahen recht gut aus)
Alles wieder Umgebaut , einen Motor gehimmelt, (Begeisterung    ) Lautsprecher hörte sich grässlich an , Ausgetauscht.

So nun bin ich , immer mit Pausen, fertig geworden.  Das Steckenbleiben ist immer noch.
Einen Stützkondensator habe ich auch eingebaut. Der Platz ist vorgesehen.

Es ist kein Scherz, dieser immer noch nicht fertige Umbau kostet ein Vermögen.  
Habe die Gleise mit meiner Ludmilla, BR 103, Taigatrommel (alle mit Sound) und anderen Loks getestet, alle laufen.

Ich bin am Verzweifeln, könnte mir jemand einen Rad oder Tip geben was dieses Problem eventl. beseitigen kann ??
Mir ist bewusst das dies im Drüben frischen ist.

Trotzdem Danke für das lesen und das Ihr euch die Zeit nehmt eventl. Hilfstellung zu geben.

Alle 3 BR64 habe ich wieder in einen Analogen Modus mir LEDs zurück gebaut und für kleineres Geld wieder Verkauft.

Danke.
Schönen Abend.

Beste Grüße
Yeti

Einen schönen Abend


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Hallo Yeti,

es wird bei deinem Problem nicht direkt helfen, aber wäre es nicht sinnvoller, eine Fleischmann BR 64 zu kaufen und zu digitalisieren oder direkt als digitale Version zu erwerben ? Meines Erachtens nach ist die Fleischmann 64iger von den Proportionen her stimmiger, detaillierter, verfügt über eine gute Stromabnahme und sogar der Motor ist nicht so schlecht.
Ich besitze beide 64iger, also von Minitrix und Fleischmann; digitalisiert habe ich aber nur das Fleischmann-Modell. Grundsätzlich digitalisiere ich nur Triebfahrzeuge, die schon analog langsam und sicher laufen.

Viele Grüße
Frank
Hallo Frank,
ja ich habe auch mit einem Bekannten gesprochen. Ab und zu bauen wir zusammen um.
Für die Rente ist es halt schön und günstiger ( hier ist es das krasse Gegenteil)
Mal sehen.
Zu den Bildern
Hier einige zurück (analog) gebaute BR64 .
Die BR 64 der Zuggarnitur ist digitalisiert.
Ohne Sound.
Hallo Roger,

vielleicht hilft ein Umbau auf Pendelachse, wie von Stefan Glasmachers in N-Bahn-Magazin 6/2007 für die Minitrix V60 beschrieben. Er schlägt vor, das dritte Achslager (unter dem Motor) zu einer Pendelachse umzubauen. Dazu muss das Achslager der 3.Achse oben und unten (nicht seitlich !!) konisch nach außen aufgeweitet werden, Er verwendet dafür einen Bohrer mit Achsdurchmesser, den er schräg über die Lageraußenkante zieht. Eine Schlüsselfeile geht auch. Obacht, das Achsspiel in horizontaler Richtung soll nicht vergrößert werden.

Er sieht grundsätzlich ein gleiches Vorgehen auch bei MTX 24 und 64.

Die mittlere Achse sollte m.E. dann auch etwas Höhenspiel (geschätzt 0,2 mm) bekommen, das hat er nicht erwähnt.
Vielleicht ein Ansatzpunkt meint grüßend
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Danke für diesen Vorschlag.
Dafür, so denke ich mir mal, muss man schon öfters diese Umarbeitungen machen um das gut hin zubekommen.

Da habe ich keine Erfahrung.

Vielen Dank für diesen Hinweise.

Gutes Nächtle
Hallo Roger,

die 24, 64, 85 und 52 (42.9) sind alle nach dem gleichen Prinzip aufgebaut aber auch Kinder ihrer Zeit.

Daher lassen sich viele Hinweise zur "Pendelachse" vornehmlich bei 52 und 85 im Forum finden und das hat auch tatsächlich eine deutliche Wirkung, wenn man beachtet, dass die Führungsachsen (bei diesen Loks sind es die A und E-Achse) weiterhin starr im Rahmen verbleiben.

Ich möchte darauf verweisen, dass nach meiner Ansicht das Höhenspiel nur über die ausgefeilte Bodenplatte erfolgen darf aber keinesfalls am Rahmen gefeilt werden sollte. Bei der 64 sind ja die A und C-Achse die Führungsachsen für die Spur, daher darf mMn. auch nur die B-Achse zur Pendelachse werden.

Wozu Pendelachse:
Die Weichenkonstruktionen der Trix und Co sind so angelegt, dass der Spurkranz der Lok auf den Schlitten der Weiche aufläuft.
Das war und ist erforderlich, weil die der Sache nach völlig überflüssigen Gelenkstücke nicht stabil genug sind und die Weichenzunge fernab jeglicher Vorbildsituation tatsächlich eben ein Blechschlitten ......mit anderer Leitfähigkeit und erhöhtem Übergangswiderstand zum Gleis ist.

Während also Gelenkloks (vornehmlich Diesel- und E-Loks) über so eine Weiche schaukeln und das wie ein Geländewagen mit langem Achsstand ausfedern, laufen die alten kurzen Loks starr auf und bleiben bei langsamer Fahrt verkantet oder eben angekippt stehen und haben wenig oder keinen Kontakt zum Gleis. Oft hat die Zunge selbst  gar keine Spannung anliegen, oder einen zu hohen Widerstand um den erforderlichen Strom zu leiten, weil sie nicht richtig anliegt weil der Antrieb "ausgeleiert" ist oder es mit der allgemeinen "Gleishygiene" etwas hapert.

Früher wurde deshalb kurzerhand der Regler aufgedreht und eine gute Dampflok war gut, wenn man die Kuppelstangen nicht mehr sehen konnte. Heute ist es umgedreht!

Daher müssen die alten Konstruktionen  eben auch zu "Geländewagen" durch Pendelachsen umgebaut werden oder man findet das gute Mittelmaß, wo die Spurkränze nicht mehr auflaufen, aber immer noch sauber in der Spur führen .....indem man sie abdreht.

Gruß Sven
Hallo Sven (#6),

die Pendelachse muss belastet sein. Bei der MTX V60 sind beide Endachsen belastet, weil die Räder des mittleren Radsatzes etwas kleiner im Durchmesser sind und daher keinen Gleiskontakt haben. Daher kann entweder A oder C Pendelachse werden. Stefan Glasmachers empfiehlt die Achse mit dem höchsten Gewicht (C).

Bei der MTX 64 sind aber alle Räder gleich groß. Keine Eindeutigkeit bei der Achslastverteilung. Wenn du die Mittelachse zur Pendelachse machen willst, musst du sie abfedern, damit sie auch sicher auf das Gleis gedrückt wird. Sonst hast du doch nur wieder einen nicht-eindeutigen Dreipunktstand über die starren Achsen A und C oder A und B oder B und C. Mein Vorschlag zielt auf eine eindeutige Gewichtsverteilung ab: "Radsatz A starr und Radsatz C pendelnd" ergibt einen klaren Vierpunktstand, der wegen des vorgeschlagenen Höhenspiels "nach oben" des Radsatzes B nicht ausgehebelt werden kann.
Bei einer Konfiguration "A starr, B und C pendelnd" ist nicht eindeutig, welche der beiden Pendelachsen aktuell das Gewicht trägt und damit den Strom leitet. Könnte aber auch funktionieren, weil bei unebener Gleislage, z.B. in Weichen, die gewichttragende Pendelachse wechseln kann.

Bei meinem Umbau der Kato-86 habe ich deine Konfiguration realisiert: A starr, B abgefedert (!) mit Höhenspiel nach oben und unten, C abgefedert mit ganz kleinem Höhenspiel nach unten, D starr (Haftreifensatz). Ich hatte C ursprünglich mit mehr Höhenspiel ausgestattet, dann hob sich aber bei hoher Anhängelast und Vorwärtsfahrt das Vorderteil der Lok an aufgrund der Kraftübertragung in den Zahnrädern. Das kann dir bei der MTX 64 auch passieren, wenn A und C starr sind und B Höhenspiel nach unten bekommt.

( By the way: bei der Kato 86 wäre für die Stromübertragung m.E. optimal: A starr, B abgefedert mit Höhenspiel nach oben und unten, C als neuer Haftreifenradsatz starr und D ohne  Haftreifen abgefedert mit Höhenspiel nach oben und unten. Das bedeutet aber den Treibradsatz C auf eine Haftreifennut umzubauen)

S.Glasmachers hatte keinen Vorschlag für Konfigurationen wie die MTX 64 ausgearbeitet.

Bei FLM Dampfloks würde dein Vorschlag greifen, weil die Stromschleifer die Zwischenradsätze über die Spurkränze abfedern.

Bei meiner MTX 17.2 habe ich folgende Konfiguration eingestellt: A starr, B Höhenspiel nach oben und unten (Kuppelstangen mit Vertikalauge), C Höhenspiel nur nach unten, damit die Lok in ihrer Horizontallage nicht verändert wird. Gute Stromabnahme, weil alle Treibräder abgefedert sind. So ließe sich auch die FLM P8 konfigurieren, was aber ein heftiger Fahrwerksumbau wäre.

Ein schwieriges Feld. Und jede Lok individuell zu betrachten.

Viel Spaß und gutes Gelingen wünscht
Wolfgang

´Guten Morgen,

habe, leider wieder, viel anderes z.zt. zu erledigen.

Herzlich Dank für eure Anregungen. Werde mich mal mit "mobadigi" in Verbindung setzen.
Diese Art von Umbauten kann ich nicht.

Ein weiteres Vorgehen werde ich dann Berichten.  Es kann etwas dauern.

Danke und Beste Grüße
Roger / Yeti
Hallo und schon mal Frohe ruhige und Gesunde Weihnachten.

Ja, die BR 64 von Minitrix ist , so weiß ich auch heute, in die Jahre gekommen.
Insgesamt habe ich hier 6 verschiedene einzelne Loks versucht um zubauen.
Ich mag den Bubikopf , schon als Kind. Da war es HO.
Ein Umbau auf Glockenanker Motor und dann auch als Sound Version war einfach mein Traum und Wunsch es um zusetzen.
Die Umbau Schwierigkeit wird sogar für Anfänger empfohlen. Alle Modelle liefen im Analog Bereich einwandfrei , kein Ruckeln oder stehen bleiben. Da habe ich darauf geachtet.
Alle Loks, sei es die Ludmilla 3x , V200, V220 (Bachmann? die Blaue) oder Taiga Trommel 2x usw. ließen sich wunderbar Umbauen und waren schnell Einsatz fähig.
(Alle mit Sound)
Bei der BR 64 Minitrix lief es garnicht, immer wieder stehen geblieben, nicht mehr angelaufen.
Dann nach und nach weitere Modelle (5 Stk) gekauft. Immer war es das fast selbe Ergebniss. Läuft und plötzlich bleibt sie stehen oder läuft nicht mehr an.
Eine wirkliche Anleitung hatte ich nicht wirklich. Es gibt (für mich) kurze Videos, aber ich persönlich wünschte mir etwas mehr.  Passgenau waren sie nicht der Guss ist wohl ungenau. Dann lief eine ca. 8 Std. dann war der Motor defekt. Eingeklebten Motor getauscht, dabei gleich einen Mies klingenden Lautsprecher getauscht.
Der vorgegebene SMD Kondensator war auch verbaut.  
Alles war immer wieder das gleiche.
ich hatte alles in die Ecke gelegt und musste erst mal runterkommen.

3 weitere Umbauten klappten, also noch einmal .
3 BR64 habe ich in den Analogen Modus wieder zurück gebaut. Sie laufen OHNE Stehen zubleiben.
Original Motor , aber mit LEDs.
da ich diesen "EINFACHEN" Umbau nicht hin bekam, schicke ich die , immer wieder stehn bleibende Lok dann zu dem, der die Sets Verkauft.

Klar wenn man andere beauftragt , kostet es einiges Geld zusätzlich. Teurer Traum aber für mich auch nötig gewesen

Durch mein ewiges umbauen sind wohl auch seltsame Fehler (litze gebroche usw) mit rein gerutscht.
Letztendlich habe ich , ohne die enorme Zeit, hin und her und wieder zurück, abzüglich der wieder Verkauften Loks für den Umbau fast 300€ bezahlt.
2 Loks werde ich als Bastelware noch verkaufen , die bekomme ich nicht mehr (emotional) zusammen gebaut.

Der Fehler wurde behoben durch einen zusätzlichen SMD Kondensator.  Sie läuft nun ohne Stehen zubleiben und läuft an mit Sound.  Einfach schön.  (Bilder später)
Habe zu Kühlung einen SSD Wärmepad zu geschnitten und ein gebracht.
Hatte aber nichts mit dem Stehen bleiben zutun.

Hauptsache dieses Nerven aufreibende Erlebniss ist nun endlich abgeschloßen.

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