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THEMA: Abstellgleise (DCC) ständig unter Strom oder besser nicht?

THEMA: Abstellgleise (DCC) ständig unter Strom oder besser nicht?
Startbeitrag
NMike - 10.10.25 18:11
Guten Abend liebe Gemeinde,

Loks auf Abstellgleisen, speziell im Lokschuppen, werden ja oft längere Zeit nicht benutzt während ansonsten der Betrieb auf der Anlage mit den „Lieblingszügen“ läuft.

Nun kann ich ja (wie beim Analogbetrieb üblich) diese Gleise stromlos schalten. Vorteil:

- die Lok steht quasi stromlos und geschützt wie in der Schachtel, der Decoder bekommt nur dann Strom wenn sie auch tatsächlich benutzt wird
- ich benötige kein extra Programmiergleis sondern kann neue Loks einfach auf der Anlage programmieren, während die anderen auf den stromlosen Abstellgleisen stehen.

Wenn ich hingegen alle Gleise ständig unter DCC Strom habe, sehe ich den einzigen Vorteil darin, dass ich mehrere Loks gleichzeitig vor den Lokschuppen fahren und Sound/Licht machen lassen kann.

Dahingegen sind dann ja auch alle Dekoder aller Loks ständig unter Strom… tut das denen gut oder verursacht das früheren Verschleiß/Durchbrennen?

Was ist besser? Vielen Dank für Eure werte (möglichst erfahrungsbasierte) Meinung!

LG Mike

Tach zusammen.

Einfach erklärt: eine Frage der Stromrechnung?*ggggg*

Den digitalen Modellen ist es egal ob sie im Leerlauf dahin nudeln oder aus sind.

Geparkt mit gedämpften Licht an mögen die US Bahner gerne. Meine 3 KATO USA Loks haben diese Funktion ab Werk in der Decoderplatine eingestellt. Hat den Vorteil, dass man sieht ob eine Störung, wenn mal kein Licht an der Lok / Triebwagen brennt, anliegt. Diese Logik gefällt mir.

Ich habe fast alle meine Loks die in Europa als Vorbild rumfahren ebenso beim Licht programmiert, dass die Stirnlampen im Stand dunkler sind, bei Fahrt heller. Also ich schalte keine Abstellgleise ab. Das gilt auch im Beriebswerk. Es sei denn die Lok steht auf dem Werkstattgleis zur Abholung in's AW.

AUSNAHME: da ich beleuchtete Reisezugwagen ohne Decoder habe, habe ich dafür ein / zwei Abstellgleise mit Abschaltung über die Weichenlage (die bekannte STOP Funktion ausnutzend) in der Abstellgruppe für Reisezugwagen eingeplant.

Also dann viel Spaß mit voller Beleuchtung.

Schönes WE.

Frank

Hallo Leute,

Mikes Frage interessiert mich auch. Ebenfalls interessiert es mich, wie man die Gleise Stromlos schaltet.

Grüße

Randy
Hi Mike,
Also um das Programmiergleis kommst du vernünftigerweise nicht herum. Oder hast du nur 1 Triebfahrzeug ausserhalb der Abstellgleise??
Für mich ist es keine Frage: digital bedeutet für mich, die Erleichterung zu haben, keine Gleise ein- resp. ausschalten zu müssen. Ob die Decoder deswegen schneller altern? Keine Ahnung. Ich habe uralte Arnold-Decoder in Betrieb, die tadellos funktionieren. Aber natürlich nicht seit 40 Jahren ständig in Betrieb sind.

Heinzpeter
Ohne Strom keine Besetztmeldung.
Wenn mit Software gesteuert wird, stellt sich die Frage also gar nicht erst.

Jürgen H.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ebenfalls interessiert es mich, wie man die Gleise Stromlos schaltet.



Bei mir erledigt das die Stopweichenfunktion der Kato Weichen und die Drehscheibe vor em Lokschuppen, die immer nur das angesteuerte Gleis mit Strom versorgt.

Und tatsächlich kann ich dadurch alle Fahrzeuge auf der Anlage stromlos schalten, so dass ich kein Programmiergleis benötige. Denn da ich nur eine weisse Z21 besitze, müsste ich sonst jedesmal umverkabeln bzw. umschalten.

LG Mike
Für's was gibt es POM? Um eine Lok auch mal auf der Hauptanlage zu programmieren. Wird nämlich  gebraucht z.B. um Mehrfachtraktion für einen Wagenzug zu bilden. Ich benötige also kein als Abstellgleis "getarntes" PROG Gleis mehr. Und wenn eine Wartung mal ansteht geht die Lok an die Testzentrale. Einmal eine Lok richtig eingestellt besteht i. d. R. kein Handlungsbedarf. Ach ja und da gibt es ja noch RailCom! Dann hat man auch ACK zur Kontrolle auf der Strecke, sofern man einen RC Sniffer betrieblich einsetzt. Geht dann auch deutsch schneller als am PROG Gleis eine Lok - wenn's denn wirklich sein muß - umzuprogrammieren. RailCom mit Steuerungssoftware ist schon klasse.
Hallo,
nachdem meine Anlage noch analog geplant wurde haben die Gleise im Schattenbahnhof Abschnitte, die ich stromlos schalten kann. Dafür wurden Isolier-Schienenverbinder und simple Schalter verbaut. Im sichtbaren Bahnhof kann ich ebenfalls die Gleise abschalten.  Ein freies Gleis wird dann einfach für die Programmierung genutzt und ich kan̈n problemlos Geschwindigkeit, Beschleunigung usw.  auf der Strecke testen.
Viele Grüße


So wie Du, Siegi habe ich das auch vor, denn die Frage von Mike hat schon ihre gute Berechtigung.  Zum einen wurde anderweitig geschrieben, dass abgestellte Loks unter Strom dennoch einen Grundstromverbrauch haben und zum Anderen kann ich mir gut vorstellen, dass Decoder durch nicht abgefangen Schlüsse oder Überspannungen zu Schaden kommen können. Brände durch Strom auf oder in der Anlage sind ja immerhin auch nicht ausgeschlossen.

befürchtet

Randy
Facts gegen Vermutungen, analoges gegen digitales Denken….

Heinzpeter
Analog und digital widersprechen sich ja nicht unbedingt, sondern man kann es so miteinander kombinieren dass man von beidem die Vorteile hat.

Ist ja im echten Leben auch so. Manche Dinge gehen analog einfach schneller und einfacher.

LG Mike
Moin Mike,

Ich habe meine Gleise alle immer mit Strom versorgt. Das ist in meinen Augen der Vorteil der digitalen Anlage, man spart sich den ganzen Kram mit abschaltbaren Gleisen etc. Wenn ich die Anlage nicht benutze, habe ich schaltbare Steckdosenleisten, über die ich die Anlage in verschiedenen Stufen stromlos schalte.

LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

dass abgestellte Loks unter Strom dennoch einen Grundstromverbrauch haben


Ich schätze so 0.005A per Decoder wenn sonst Licht, Sound, Rauch aus ist. So ein voller Rundlokschuppen mit 48 Ständen ist soviel wie eine Lok die fährt.

Grüße,
Harald.
Hallo Mike
Ob es den Decodern , bei mir sind es alles Sounddecoder, schadet, wenn sie dauernd an Digitalspannung sind,
kann ich eigentlich verneinen.
Ich habe einen Loklift (verfahrbare Vitrine) seit über 20 Jahren in Betrieb und alle Züge in dem Loklift sind ständig unter Spannung, so ca. 20 Züge mit Wagonbeleuchtung.
Ausserdem sind noch auf der Anlage ca. 30 Züge in Schattenbahnhofsgleisen abgestellt oder auf der Anlage unterwegs. Bisher hatte ich noch keinen Decoderausfall dadurch πŸ‘πŸ‘πŸ‘
Ebenso ist es bei meinem Ringlokschuppen mit Fleischmann Drehscheibe.
Ist doch gerade bei den Soundloks und beleuchteten Wagen ,schön, wenn mal ein Zufallsgeräusch bei der einen oder anderen Lok ertönt oder wenn man mal einen Rauchgenerator, die Beleuchtung oder die Triebwerkbeleuchtung bei der einen oder anderen Lok im BW aktivieren kann.
Meint Dieter
https://youtu.be/sf4seXv5d5g?si=KTsVnYqP1xOpDwTl
Hi,

die Eingangsfrage war m.E. eher, ob es schadet, den Strom abzustellen. Also ich sehe es auch so, dass es nicht unbedingt notwendig ist, sicherlich aber auch nicht schadet.

Ich kann durchaus auch Vorteile im Abstellen des Stroms sehen:

- Was aus ist, kann auch nix machen (und im Extremfall auch nicht schmoren / zu heiße Decoder bei Dauerbetrieb). Gerade in Aktion befindliche Züge hat man im Blick, abgestellte schaut man im Regelfall nicht an.
- Fehlbedienungen (falsche Lok ausgewählt bei manueller Fahrt) fahren nicht in irgendwelche freizuhaltenden Bereiche
- Je nach Anzahl der Loks/Größe des SB spart das ggf. einen Booster
- zu spätes Halten o.ä. kann bei entsprechender Steuerung verhindert werden
- Lichter, Sound etc. kann ggf. eingeschaltet bleiben
- Schonung von Bauteilen
- ggf. können bereits vorhandene Analogsteuerungen weitergenutzt werden und brauchen keinen SW-Ersatz (ggf. sogar ganze Anlagenteile mit analoger Zugbeeinflussung). Ich hatte mal einen Schattenbahnhof und auch Signalhalte (bzw. Nothalte bei Nichtbeachten) auf einer einfachen Rundumstrecke so gelöst, so dass ich komplett ohne Rechnersteuerung automatisiert gesichert fahren konnte (das war insb. für "nicht unterwiesene" Personen gedacht. Das hatte funktioniert, benötigt aber entsprechenden Verkabelungsaufwand.

Dem gegenüber stehen die genannten Nachteile (eben kein zufälligs Licht mal, abgedimmte Abstellung, ggf. höherer Verkabelungsaufwand, Schalter/Relais o.ä.) etc.

Effektiv läuft es auf die Bewertung der Vor- und Nachteile raus. Wenn der Parkplatz eh im unsichtbaren Bereich ist (und damit auch keiner ein mal blinkendes Licht o.ä.) sehen würde und es die Verkabelung aufgrund früherer Analoganlage es auch schon hergibt, sieht das sicherlich anders aus als bei einem Neubau.

Ich finde grundsätzlich aber immer gut, nicht ein Auge (egal ob das analoge oder das digitale) zu schließen. Je nach konkretem Fall kann analoge Technik bei Digital helfen und auch umgekehrt.

Grüße Micha
Guten Tag Mike,

Gleise manuell stromlos Schalten macht bei Digitalbetrieb keinen Sinn und bedingt nur störanfälligen "Kabelsalat".

"Umfangreiche" CV-Konfigurationen mittels Programmiergleis gehören nicht auf die Anlage. Der allfällige "Programmer" und das zugehörige Gleis sind auf der Arbeitsplatte besser aufgehoben. Selber benutze ich dafür den ESU-Programmer.

"Große" Betriebswerke und Schattenbahnhöfe mit dutzenden, abgestellten Lokomotiven und/oder beleuchteten Personenzügen sollten mit eigenen Boostern versorgt werden. (Stromaufnahme!)

Decodern macht Dauerbetrieb nichts aus - es sei denn sie sind schadhaft.

Meine Erfahrungen gründen auf DCC-Betrieb mit O-, Om- und Oe Modellen auf diversen Betriebsdioramen; in Baugröße N bleibt's bei Analogbetrieb.

Freundlicher Gruß

Hannah
Vielen Dank für Eure Antworten, vor allem Dieter aus #13 hat ja einen echten Langzeit-Erfahrungsbericht geschrieben.

Momentan halte ich es so wie Siegi aus #7, dessen Anlagenkonzept (Petersheim) ich ja auch für meine Anlage als Grundlage übernommen hatte. Ich empfinde es ebenfals als praktisch, nach Programmierung die eingestellten Werte für Anfahr/Bremsverzögerung und Höchstgeschwindigkeit sofort auf der Strecke ausprobieren zu können.

Der Verkabelungsaufwand für die „analoge“ Lösung ist ja gleich Null, das übernehmen die Stopweichen und die Drehscheibe. Will ich hingegen alles permanent auf „on“ haben, muss ich z.B. an der Drehscheibe 21 Einspeisekabel anbringen.

Dennoch sehe ich natürlich auch den Punkt für eine einheitliche permanente Stromversorgung. Hauptargument wären für mich die Rauchgeneratoren… die hab ich mir aber verkniffen, weil ein guter Freund von mir COPD hat und permanentes Einatmen von Öldämpfen nicht soooo toll ist.

Nochmals vielen Dank für Eure Gedanken. Ein schönes Wochenende!

LG Mike
Hi Mike,
Mich würde nach wie vor deine Antwort auf meine Frage interessieren: hast du nur 1 Triebfahrzeug ausserhalb der Abstellgleise?
Heinzpeter
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Randy

Brände durch Strom auf oder in der Anlage sind ja immerhin auch nicht ausgeschlossen.



Hallo,

für dieses Argument spricht eigentlich die ausschließliche Nutzung einer Brio-Holzeisenbahn

Beim Thema Brände darf man sich nicht verrückt machen. Es kommt sehr selten vor das es in einen Haus brennt. Der Anteil der Modellbahnen als Brandursache liegt vermutlich in einem nicht messbaren Promille-Bereich. Und ob digitale Modellbahnanlagen schneller brennen als analoge bezweifle ich mal. Bei der Modellbahn wird analog und digital stets mit "Kleinspannung" gearbeitet. Heute gibt es die Möglichkeit Rauchmelder zu nutzen. Auch ein Feuerlöscher im Modellbahnzimmer ist nicht verkehrt. Und ohne Aufsicht sollte man eine Modellbahn so wie so nie betreiben.

Abschaltbare Bereiche kann man belassen wenn man eine vorhandene Modellbahnanlage von analog und digital umstellt. Bei neu gebauten Modellbahnen machen abschaltbare Bereiche meiner Meinung nach kein Sinn.

Bei der Umstellung von Analog auf Digital habe ich die Fleischmann Drehscheibe so umgebaut dass alle abgehenden Gleise dauerhaft Strom bekommen. Ab Werk werden diese ja nur dann mit Strom versorgt wenn die Bühne auf der Position steht. Das hat den digitalen Fahrzeugen jahrzehntelang nichts ausgemacht.

Ein Nachteil gab es. Im Bw standen dann nach dem Umbau der Drehscheibe auf einmal 20 zusätzliche digitale Loks auf den Gleis. Das war dann zu viel für meine Digitalzentrale. Ich habe dann ein Booster benötigt. Also ein extra Stromkreis mit zusätzlichen Lichttrafo und dem Booster.  Das ist ab einer gewissen Anzahl von digitalen Loks auf dem Gleis aber immer der Fall. Aus diesen Grund würde ich mich aber nicht im Digitalbetrieb mit abschaltbaren Gleisen rum ärgern

Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Randy

Mikes Frage interessiert mich auch. Ebenfalls interessiert es mich, wie man die Gleise Stromlos schaltet.



Hallo Randy, wie schon beschrieben über die STOP-Funktion der Weichen, oder einfach eine Schiene abtrennen (Trennstelle).
Beim Stromlos trennen, muss natürlich wieder bei Bedarf eingeschaltet werden. Schalter  im Stellpult,Taster direkt am Abstellgleis, der Möglichkeiten viele.
Ich hatte ja schon meine Spielerei mit Zuschalttaster hier beschrieben. https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1415820&start=1
Im BW habe ich beim Lokstand den Kamin (Rauch-Absauger) dazu mißbraucht. Auf das Kamin gedrückt, fährt die Lok aus dem Schuppen. Eine schöne Veregnetersonntagnachmittagbastelei!
Gruß πŸ˜ƒtto
Hallo N-Freunde.

zu dem Post von Markus #18 habe ich eine grundsätzliche Frage: ab wie vielen Loks auf dem Gleis muss man einen Booster haben? Ich habe eigentlich selten mehr als 5 Loks auf den Gleisen stehen, das geht ohne Booster vollkommen ohne Probleme.
Theoretisch könnte ich aber auch 20 weitere im BW parken, ohne das sie im aktiven Betrieb sind. Ich meine sogar, dass mein Enkel unbedingt gaaanz viele Loks auf der Bahn haben wollte und wir kamen zum Ende unserer Spielerei auf 5 fahrende und 8 abgestellte Loks auf den Abstellgleisen und im Betriebswerk. Auch das war noch ohne Probleme machbar. Abschaltbare Gleise habe ich nicht auf der Platte, eben weil digital.

Ab wann ist denn ein Booster unumgänglich?

Gruß
Freddie
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Freddie

Ab wann ist denn ein Booster unumgänglich?



Hallo Freddie,

das hängt von verschiedenen Faktoren ab:

1. Die Ausgangsleistung der Digitalzentrale
2. Die Anzahl der fahrenden Loks
3. Die Stromaufnahme der fahrenden Loks (kann bei längeren Zügen auch höher sein wie bei einem kurzen Zug)
4. Die Anzahl der zugeschalteten sonstigen Verbraucher (Spitzenlicht, Innenbeleuchtung, Rauchgenerator, Sound)
5. Die Anzahl der abgestellten Digitalloks (ohne zugeschalteten Verbraucher)

Mein Problem konnte ich nach dem Umbau der Drehscheibe erstmal so lösen indem ich bei allen Digitalloks das Spitzenlicht ausgeschaltet habe. Das hat bei 50 Fahrzeugen auf dem Gleis dazu geführt dass die Digitalzentrale wieder zugeschalten werden konnte. Der Fahrbetrieb war dann aber nur noch mit 1-2 Zügen möglich. Letztendlich lief es auf ein Booster für das Bw hinaus. Im Bw standen später dann bis zu 60 Fahrzeuge abgestellt. Die Digitalzentrale konnte 4-5 fahrende Züge und 10 abgestellte Fahrzeuge mit Energie versorgen.

Grüße
Markus



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Man messe einfach mal die Stromaufnahme der Zentrale bei maximaler Auslastung, dann kann man ganz leicht erkennen, ob ein Booster gebraucht wird.
Ich habe keinen Booster, bei 43 Loks unter Strom, fast alle Züge mit Schlussleuchten und einige permananent erhellte Wagen.
Die Zentrale leistet 3A am Gleis und 1A am Bus.
Durch die Zuleitung vom Trafo gehen im Stillstand 1.7A, davon 0,73A in den Bus. (Differenzmessung)
Es bleiben also immer noch satte 2A für den Fahrbetrieb.
Das reicht für 5 schwere Züge gleichzeitig.

Jürgen H.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ab wie vielen Loks auf dem Gleis muss man einen Booster haben?


Hallo Freddie,

zusätzliche Booster benötigts Du, wenn die Stromaufnahme aller Lok,- Funktions- und Schaltdecoder >= der maximalen Leistung (A) deiner Zentrale ist.

Gesondert zu Berücksichtigen sind Decoder mit Speicherkondensatoren, die bis zur vollständigen Ladung einen erhöhten Einschaltstrom verursachen, auch wenn die Loks und Triebzüge nur abgestellt sind.

Beispiel:
Leistung Zentrale 5 A geteilt durch Stromaufnahme Decoder 0,1 A = 50 Decoder.

Freundlicher Gruß

Hannah

Bitte macht doch einen Neuen Thread auf: "Boster und ...."

(unter Abstellgleise finde ich später keine Lösung zu Boosterfragen)
GrußπŸ˜€tto
Hallo,
hier wird wohl viel spekuliert.
Ich weiss nicht, ob heutige Booster, bzw. deren Bauteile evtl. anderst / besser arbeiten als vor 10 Jahren.

Ich fahre noch mit SX1 und hab keinerlei zusätzliche Speicherkondesatoren in meinen Loks verbaut.

Mein Gedanke ist auch, mangels Messmöglichkeit - Ruhestrom eines Decoders ähnlich Hajos Aussage
ca. 5 mAh.

Beim Umbau meines Abstellbahnhofs wollte ich etwas Sicherheit haben (bzw. unliebsame Überraschungen vermeiden - davon hatte ich schon mehr als genug) und habe aus diesem Grund meine Booster mal getestet.

Ich habe mehrere SX Booster von insgesamt 4 verschiedenen Hersteller - alle mit 3A Leistungsangabe.

Testaufbau - Abst.Bhf. mit nur 1 Boostereingang. Stromversorgung über eine 8A Ringkerntrafo.

Bis  50 Loks auf dem Gleis hatte keiner der Booster ein Problem, den Abst.Bhf einzuschalten.

Bei  80 Loks auf dem Gleis (  80 Loks a' (geschätzt) 5 mA = 400mA - sollte ein 3A Booster mit einem müden Lächeln wegstecken können ), haben es 2 Booster nach einer Kurzschlußabschaltung nicht mehr geschafft, den Abst.Bhf wieder einzuschalten.
Ein Booster brauchte 5-6 Einschaltversuche, bis er den Abst. Bhf wieder eingeschaltet hatte und halten konnte.
Nur 1 Booster konnte die 80 Loks sofort wieder einschalten.
Ich habe daraufhin meinen neuen Abst. Bhf auf einen Betrieb mit 2 Boosternkreisen umgebaut.

Gruss Klaus
Hallo,

da ich Fan der guten alten Stoppweichenfunktion bin sind halt viele Fahrzeuge ohne "Saft"
Letztlich eine Geschmacksache - es gibt viele "Philosophien" eine MoBa zu betreiben.

Peter

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hi Mike,
Mich würde nach wie vor deine Antwort auf meine Frage interessieren: hast du nur 1 Triebfahrzeug ausserhalb der Abstellgleise?
Heinzpeter



Hallo Heinzpeter,

ausserhalb der abschaltbaren Abstellgleise/Schattenbahnhof/BW habe ich normalerweise nur zwei Loks permanent am DCC hängen. Alle anderen Digi-Loks werden erst durch Stellen der Stopweichen bzw. der Drehscheibe zugeschaltet.

Wenn ich eine neue Lok programmieren will, fahre ich also die beiden o.g. Loks vorher in den Lokschuppen πŸ˜‰

LG Mike
Servus Mike,

genauso mache ich das auch. Ich habe wechselnd immer so ca. 8 Züge/Lokomotiven auf der Anlage und im nicht einsehbaren Abstellbereich, den Rest in TrainSafeRöhren oder in Vitrinen zwischengelagert bis zum nächsten Einsatz.

Der Abstellbereich und einzelne Gleise sind partiell stromlos. Die Abschaltfunktion geschieht durch Stoppweichen, da brauche ich keine zusätzliche Verkabelung. Strom haben nur die fahrenden Züge. Oder auch abgestellte Züge, wenn es notwendig ist, z.B. dass im Bahnhof die Innenbeleuchtung der Wagen weiter leuchten soll.

Und den größten Vorteil sehe ich bei der Programmierung direkt auf der Anlage: Man kann die neuen Werte, Bsp. CV 2, 3 und 4 Anfahr- und Bremsverzögerung, sofort testen und solange ändern, bis es passt, ohne die Lok ständig hin und her wechseln zu müssen zwischen Programmiergleis und Anlage.

VG
Roderick

Moin Roderik,

Zitat

Man kann die neuen Werte, Bsp. CV 2, 3 und 4 Anfahr- und Bremsverzögerung, sofort testen und solange ändern, bis es passt, ohne die Lok ständig hin und her wechseln zu müssen zwischen Programmiergleis und Anlage.



hat man dafür nicht POM erfunden?

Gruß
Kai
Hallo Mike,

Danke für deine Antwort!
Das ist alles gut und recht, solange es bei kleiner Anlage und wenig Tfz bleibt. Aber spätestens, wenn man sich ärgert, weil man aus Versehen mehrere Loks umprogrammiert hat, wünscht man sich ein Programmiergleis und nutzt auch PoM.

Heinzpeter
Und was ist das berühmte POM?
Der Digital unbedarfte aber neugierige  πŸ˜„tto
Hallo Otto,

POM ist das "Programming On Main" Verfahren. Man schaltet es innerhalb der MM Einstellungen ein und kann dann selbst bei x fahrenden Loks nur die eine einstellen, die man an der Multimaus gewählt hat. Damit man die Änderungen auch sehen kann, sollte auch die einzustellende Lok fahren (meine Erfahrung). Es gibt nämlich nicht das spezielle Motorzucken wie auf dem Programmiergleis. Die CV Werte werden ohne Rückmeldung des Motors übernommen und sofort ausgeführt.

So oder so ähnlich steht es auch in der Anleitung der Multimaus auf Seite 16.

Gruß und Freude beim Probieren.

Freddie
Das mit den Boostern ist natürlich so eine Sache! In freudiger Erwartung zukünftigen Erwerbs weiterer Digi/Soundloks habe ich meine Lokschuppenkapazität in den beiden BWs auf - bis jetzt - insgesamt 48 Stände ausgebaut. Denn meine Loks sollen ihr Dasein ja nicht in der Verpackung fristen, sondern regelmäßig ausgeführt werden. Was bei einem Grenzbahnhof ja auch kein Problem ist, denn die Garnituren müssen ja umgespannt werden. Zusammen mit dem Schattenbahnhof und den Streckenblocks sowie weiteren Abstellgleisen wäre dann Platz für rund 70 Digi-Loks, die alle gleichzeitig Strom ziehen würden. Ich glaube ich bleibe bei meinem jetzigen Konzept πŸ˜‰

LG Mike



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Hi Mike,

da hab ich mich gründlich getäuscht! Es geht hier offenbar um viele Loks... Und um eine grössere Anlage.

Auf dieser grösseren Anlage (ohne Abstellgleise gerechnet) willst du nur bis zu 2 Loks haben?
70 Digi-Loks - und sparen bei Boostern?

Bei unsern spur-N-schweiz-Modulanlagen haben wir die Erfahrung gemacht, dass Booster auch sinnvoll eingesetzt werden, um einzelne Teile einer Anlage abzusichern, ohne dass es wegen Belastung nötig wäre. Denn wenn irgendwo ein  Problem/Kurzschluss entsteht, wird nicht gerade das ganze Arrangement ausgeschaltet, dass man also auf den nicht betroffenen Teilen weiter fahren kann.

Heinzpeter
Guten Tag Mike,

und mit Verlaub: Angesichts deiner zuletzt eingestellten Bilder fühle ich mich durch deine Eingangsfrage "verarscht"!

Ansonsten:
Das Ein/Aus-Schalten der einzelnen BW-Gleise ist schon deshalb angesagt, weil 70 "Sound-Loks" bei eingeschaltetem Fahrgeräusch einen "Höllenlärm" durch ihre nicht beeinflussbaren Zufallsgeräusche veranstalten würden.

Allerdings wird jeder Decoder nach Einschalten der Gleisspannung seine "Betriebsbereitschaft" mit Pfiff/Tut und allerlei anderem, unsinnigem Geräusch wie z.B. Bahnsteigs-Durchsagen kundtun.

Dein Vertrauen in die langfristig zuverlässige Funktion "Denkender Weichen" und Drehscheibenelektromechanik von FLEISCHMANN & KONSORTEN bewundere ich. Das ist selbst in Baugröße HO "Verreckerli"-Technik und war zusammen mit den Magnetartikeln der Grund für das unrühmliche Ende meiner ehemaligen HO-Anlage auf der Mülldeponie.

Freundlicher Gruß

Hannah

Hallo Heinzpeter,

leider habe ich ja noch nicht so viele Loks )  ... aber was nicht ist, kann ja noch werden!

Ich habe die gesamte Anlage in zwei Teilen aufgebaut: basierend auf dem Kato Doppelgleis, bei welchem die beiden Gleise elektrisch nicht miteinander verbunden sind, ist das innere Oval analog mit Blockstellen gesteuert, so dass hier ständig mehrere Loks kreisen, die sich im Blockstellenbetrieb miteinander abwechseln.

Das äussere Oval ist digital und wird manuell bedient.

D.h. der ständige "Zughintergrundverkehr" ist in Blockstellen unterteilt und analog automatisiert über einen alten Arnold ABS Mehrzugbaustein, was wunderbar funktioniert und mir das Umrüsten meiner alten analogen Triebfahrzeuge erspart. Kostenpunkt waren ca. € 50.- für den ABS Baustein.

Der digitale Kreis hingegen ist rein manuell gesteuert, hier fahre ich wahlweise nach Fahrplan oder Gusto, kann aber maximal 3 Fahrzeuge gleichzeitig unter Kontrolle halten (zwei kreisen und mit einer rangiere ich). Eine Automatisierung ist hier nicht gewünscht, da mir der manuelle Betrieb sehr viel Spass macht und ich ja im Hintergrund ohnehin die analogen Modelle automatisiert zirkeln lasse. Wenn ein Mitspieler mitmacht, schaffen wir ca. 4-5 digitale Loks gleichzeitig.

Sowohl der analoge als auch der digitale Bereich sind mit eigenen Abstellgleisen und eigenen BWs ausgestattet. Es sind also quasi 2 Anlagen in einer!

LG Mike

P.S. ich habe nochmals Bilder in etwas besserer Qualität angehängt, die vorherigen waren vom i-phone hochgeladen und aus irgendeinem Grund kommen die dann hier im Forum nicht hoch aufgelöst an

P.P.S. falls ich später den digitalen Bereich doch PC-gesteuert o.ä. machen will, sieht die Sache natürlich anders aus! Für diesen fall habe ich auf der Hauptstrecke bereits Blockstellen angelegt und verkabelt.

Die von NMike zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

@ Hannah #35: Deine Gefühle in allen Ehren, aber ich finde meine Eingangsfrage nachvollziehbar.

Meine erste Anlage (Arnold analog, begonnen 1988) existiert und funktioniert noch, mitsamt Arnold Drehscheibe. Auf den Müll würde ich sie niemals werfen.

LG Mike
Hallo Mike,
so, jetzt ist so ziemlich alles klar. Ich bin gespannt, wie es in Zukunft weiter geht.

Hallo Hannah,
abgestellte Loks sollten doch wohl den Sound abgestellt haben (im  M 1:1 sind sie ja auch ruhig), also stellt sich auch kein Höllenlärm ein. Wird das Abstellgleis elektrisch abgeschaltet und der Sound ist vorher ausgeschaltet worden, dann sollte doch beim Wiedereinschalten des Gleises nicht auch gleichzeitig der Sound einschalten - oder ist das doch der Fall? Kann ich eigentlich nicht beurteilen, weil ich die Gleise nie abschalte, ausgenommen natürlich beim Abschalten der Gesamtanlage. Bei Inbetriebnahme der Gesamtanlage ist mir so etwas noch nie etwas aufgefallen. Die neuesten Soundloks besitze ich allerdings nicht...

Heinzpeter
Servus zusammen,

wird das Abstellgleis elektrisch abgeschaltet und bei der Lokomotive ist der Sound vorher ausgeschaltet worden, dann wird beim Wiedereinschalten des Gleises nicht auch gleichzeitig der Sound aktiviert. Den muss man jeweils separat wieder einschalten.

VG
Roderick

Guten Tag Heinzpeter,

meine zwei LENZ?- und acht ESU-LokSound5-Decoder jedenfalls melden sich beim Aufgleisen grundsätzlich mit erwähnten Geräuschen wenn DCC-Gleisspannung anliegt. Dasselbe wenn die Gleisspannung ab- und wieder angestellt wird. Beispiel LENZ-Zentrale An/Aus: https://www.youtube.com/watch?v=BqRdKRRCZOM

Wenn das Fahrgeräusch deaktiviert ist, verstummen die Decoder nach "Bereitschaftsmeldung" wieder.

Allerdings liegen zwischen 3 bis 4 Loks auf einem Diorama bei mir und bis zu 70 Loks in zwei BWs auf einer großen Anlage Welten, die Steuerung der Fahrzeuge und Spannungsversorgung der Anlage betreffend.

Freundlicher Gruß

Hannah
Guten Morgen Hannah,

da muss ich mich mal ganz genau achten, was bei mir abläuft. Momentan bin ich allerdings eher nicht im Moba-Keller....

Heinzpeter
Hallo Heinzpeter,

den Gang kannst Du dir sparen weil es zu viele Decodertypen mit unterschiedlichsten Werks- und Benutzereinstellungen gibt.

Vorteil des Digitalbetriebs ist ja gerade, dass hunderte Triebfahrzeuge mit individuellen Fahr- und Funtionseinstellungen unabhängig voneinander im selben Fahrstromkreis betrieben werden können. Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass die DCC-Spannung über das ganze Layout hinweg konsistent anliegt.

Abschaltbare Gleise sind damit obsolet.

Freundlicher Gruß

Hannah

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Nebenbei

Vorbildgerecht abgestellte Lokomotiven:
Für alle Typen gilt: Stirn- und/oder Zugschlußsignal AUS.

Diesel- und Elektroloks:
Motoren (Fahrgeräusch) sind ausgeschaltet, Pantografen gesenkt.

Dampfloks in Betrieb:
Kesseltemperatur und Dampfdruck müssen aufrechterhalten werden (Zufallsgeräusche)
Dampfloks ausser Betrieb: Sound ausgeschaltet.


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