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THEMA: Roco BR 220 (23233) mit Glockenanker hat Anfahrprobleme
THEMA: Roco BR 220 (23233) mit Glockenanker hat Anfahrprobleme
claudio.ludwig - 10.10.25 17:12
Hallo,
Mit meiner Roco BR 220, hatte ich von Anfang an Probleme. Gebraucht gekauft musste ich sie erstmal entfetten und die Zahnrädchen ersetzen. Der Motor hat auch gebockt, also wollte ich ihn durch einen Glockenanker von SB Modellbau ersetzen.
Gesagt, getan. Leider passte die Schwungmasse nicht in das Gehäuse und irgendwie war die Platine auch anders als in der Anleitung. Der Motor wurde von SB neu überarbeitet, da gab es anscheinend am Anfang ein paar Schwierigkeiten. Kann ja passieren. Konnte dann auch alles geklärt werden und der Motor wurde mir sogar eingebaut. Also super Service.
Die Lok läuft auf alle Fälle besser, fährt aber oft erst bei ca. 5V ruckartig an. :/ Dann wieder bei ca. 3V schön langsam. Ich verstehe es nicht…
Ich fahre mit einem analogen Heißwolfregler. Die PWM möchte ich dem Motor nicht antun, da die Frequenzen für einen Glockenanker zu niedrig sind. Das meinte auch SB Modellbau. Leider konnten die mir auch nichts zu dem schlechten Anfahrverhalten sagen.
Woran kann das liegen? Ist das Modell zu schwer oder kann irgendwas falsch verlötet sein? Irgendein Bauteil nicht ausgelötet? Bei Bedarf kann ich auch ein Bild von der Platine reinstellen.
Kann mir wer helfen, bzw. ist das ein bekanntes Problem bei der Lok?
Viele Grüße und schönes Wochenende
Claudio
Mit meiner Roco BR 220, hatte ich von Anfang an Probleme. Gebraucht gekauft musste ich sie erstmal entfetten und die Zahnrädchen ersetzen. Der Motor hat auch gebockt, also wollte ich ihn durch einen Glockenanker von SB Modellbau ersetzen.
Gesagt, getan. Leider passte die Schwungmasse nicht in das Gehäuse und irgendwie war die Platine auch anders als in der Anleitung. Der Motor wurde von SB neu überarbeitet, da gab es anscheinend am Anfang ein paar Schwierigkeiten. Kann ja passieren. Konnte dann auch alles geklärt werden und der Motor wurde mir sogar eingebaut. Also super Service.
Die Lok läuft auf alle Fälle besser, fährt aber oft erst bei ca. 5V ruckartig an. :/ Dann wieder bei ca. 3V schön langsam. Ich verstehe es nicht…
Ich fahre mit einem analogen Heißwolfregler. Die PWM möchte ich dem Motor nicht antun, da die Frequenzen für einen Glockenanker zu niedrig sind. Das meinte auch SB Modellbau. Leider konnten die mir auch nichts zu dem schlechten Anfahrverhalten sagen.
Woran kann das liegen? Ist das Modell zu schwer oder kann irgendwas falsch verlötet sein? Irgendein Bauteil nicht ausgelötet? Bei Bedarf kann ich auch ein Bild von der Platine reinstellen.
Kann mir wer helfen, bzw. ist das ein bekanntes Problem bei der Lok?
Viele Grüße und schönes Wochenende
Claudio
Michael Peters - 10.10.25 17:23
Hallo Claudio,
miß mal bitte die Stromaufnahme der Lok (aber das Glühobst ausbauen. Sind die Getriebe in den Drehgestellen leichtgängig, Klemmt evtl die Kardanwelle und das Schneckengetriebe?
Grüße Michael Peters
RhönbahNer - 10.10.25 17:24
Hallo Claudio,
Du sagst, du hättest Zahnräder ersetz - welche? Ich würde mir die noch einmal genau ansehen, vor allem die Ritzel der Radsätze. Die älteren Roco-Modelle sind bekannt dafür, daß die Achszahnräder zu Rissen neigen. Nimm dazu auf jeden Fall eine Lupe zu Hilfe!
Viele Grüße, Jürgen
Du sagst, du hättest Zahnräder ersetz - welche? Ich würde mir die noch einmal genau ansehen, vor allem die Ritzel der Radsätze. Die älteren Roco-Modelle sind bekannt dafür, daß die Achszahnräder zu Rissen neigen. Nimm dazu auf jeden Fall eine Lupe zu Hilfe!
Viele Grüße, Jürgen
Hallo Claudio,
vielleicht hilft das https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=247145#aw10
Viele Grüße
Georg
vielleicht hilft das https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=247145#aw10
Viele Grüße
Georg
Hallo Claudio,
ich glaube nicht, dass dein Problem vom Motor (egal ob GAM oder Serie) kommt. Vielmehr wird es sich um eine "Schwergängigkeit" von einem der beiden Getriebe handeln. Du solltest die beiden Drehgestelle noch einmal zerlegen und auf Ungereimtheiten prüfen. Oft reicht schon ein winziges Teil von der Anlage aus um den Antrieb kurzzeitig zu blockieren.
Die andere Möglichkeit ist ein Haarriss in einem der Ritzel, der dir noch nicht aufgefallen ist. Hast du alle Zahnräder gegen neue ausgetauscht, oder neue und alte kombiniert?
Du wirst nicht drum herum kommen, das alles noch einmal zu prüfen. Oder du besorgst dir günstig zwei komplette (gebrauchte) Drehgestelle, schon um einfach mal testen zu können.
siehe hier: https://www.ebay.de/itm/136458142533?_skw=dreh...tkp%3ABk9SR9D99ey5Zg
Ich habe mir dort auch schon einmal solche Drehgestelle bestellen müssen, wobei mein Fehler klar ersichtlich war: die Lok sprang bei Höchsttempo an beliebigen Stellen aus dem Gleis. Der Zapfen (Verbinder von Chassis/Drehgestell) war angebrochen.
Auf jeden Fall viel Erfolg, denn die Lok ist zugstark und robust. Ich möchte sie auf meiner Anlage nicht missen, trotz altem Motor.png)
Gruß
Freddie
ich glaube nicht, dass dein Problem vom Motor (egal ob GAM oder Serie) kommt. Vielmehr wird es sich um eine "Schwergängigkeit" von einem der beiden Getriebe handeln. Du solltest die beiden Drehgestelle noch einmal zerlegen und auf Ungereimtheiten prüfen. Oft reicht schon ein winziges Teil von der Anlage aus um den Antrieb kurzzeitig zu blockieren.
Die andere Möglichkeit ist ein Haarriss in einem der Ritzel, der dir noch nicht aufgefallen ist. Hast du alle Zahnräder gegen neue ausgetauscht, oder neue und alte kombiniert?
Du wirst nicht drum herum kommen, das alles noch einmal zu prüfen. Oder du besorgst dir günstig zwei komplette (gebrauchte) Drehgestelle, schon um einfach mal testen zu können.
siehe hier: https://www.ebay.de/itm/136458142533?_skw=dreh...tkp%3ABk9SR9D99ey5Zg
Ich habe mir dort auch schon einmal solche Drehgestelle bestellen müssen, wobei mein Fehler klar ersichtlich war: die Lok sprang bei Höchsttempo an beliebigen Stellen aus dem Gleis. Der Zapfen (Verbinder von Chassis/Drehgestell) war angebrochen.
Auf jeden Fall viel Erfolg, denn die Lok ist zugstark und robust. Ich möchte sie auf meiner Anlage nicht missen, trotz altem Motor
Gruß
Freddie
claudio.ludwig - 10.10.25 18:00
Hallo,
Vielen Dank für eure Nachrichten. Das hat mir schonmal weitergeholfen!
Ja die Schwergängigkeit ist mir auch aufgefallen und da habe ich auch schon einiges verbessert, aber vielleicht noch nicht genug.
Ich habe nur die Zahnräder auf den Achsen gegen welche aus Messing ausgetauscht, die anderen waren noch gut, aber vielleicht sollte ich die auch mal ersetzen!
Ich werde die Lok am Wochenende mal zerlegen und vielleicht finde ich den Fehler ja :)
VG
Claudio
Vielen Dank für eure Nachrichten. Das hat mir schonmal weitergeholfen!
Ja die Schwergängigkeit ist mir auch aufgefallen und da habe ich auch schon einiges verbessert, aber vielleicht noch nicht genug.
Ich habe nur die Zahnräder auf den Achsen gegen welche aus Messing ausgetauscht, die anderen waren noch gut, aber vielleicht sollte ich die auch mal ersetzen!
Ich werde die Lok am Wochenende mal zerlegen und vielleicht finde ich den Fehler ja :)
VG
Claudio
Hallo Claudio,
Da stimmt auf alle Fälle was nicht, mit GAM sollte sich bei knapp unter 1V schon was tuen.
Möglich Fehler sind dann mal die Getriebe in den Drehgestellen, die ja voll von Zahnrädern sind, die könne durch Überfettung, was Roco gerne gemacht hat, auch beschädigt werden. Ein Achszahnrad was nicht positioniert ist kann auch an der Seite schleifen und blockieren / bremsen.
Wen der Abstand von Motorkardanschale zum Getriebekopf zu klein ist kann die Kardanwelle auch Probleme machen.
Schleifende SM erwähne ich nur der Vollständigkeit nach.
Abhilfe:
Drehgestelle komplett entfetten und dann sparsam - auch die Getriebewellen - schmieren, ich verende dafür Teflomöl (Faller). Schneckenwelle und deren Lager nicht vergessen.
Motor ohne Drehgestelle testen und prüfen bei welcher Spannung sich die Welle dreht.
Längsspiel der Getriebewellen - bei eingebauten Drehgestelle - einmal das eine und dann auch das andere. Messen bei welcher Spannung sich sie Welle dreht. das Längsspiel muß bei jeder Lage des Drehgestells vorhanden sein.
Gruß Detlef
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die Lok läuft auf alle Fälle besser, fährt aber oft erst bei ca. 5V ruckartig an. :/ Dann wieder bei ca. 3V schön langsam. Ich verstehe es nicht…
Da stimmt auf alle Fälle was nicht, mit GAM sollte sich bei knapp unter 1V schon was tuen.
Möglich Fehler sind dann mal die Getriebe in den Drehgestellen, die ja voll von Zahnrädern sind, die könne durch Überfettung, was Roco gerne gemacht hat, auch beschädigt werden. Ein Achszahnrad was nicht positioniert ist kann auch an der Seite schleifen und blockieren / bremsen.
Wen der Abstand von Motorkardanschale zum Getriebekopf zu klein ist kann die Kardanwelle auch Probleme machen.
Schleifende SM erwähne ich nur der Vollständigkeit nach.
Abhilfe:
Drehgestelle komplett entfetten und dann sparsam - auch die Getriebewellen - schmieren, ich verende dafür Teflomöl (Faller). Schneckenwelle und deren Lager nicht vergessen.
Motor ohne Drehgestelle testen und prüfen bei welcher Spannung sich die Welle dreht.
Längsspiel der Getriebewellen - bei eingebauten Drehgestelle - einmal das eine und dann auch das andere. Messen bei welcher Spannung sich sie Welle dreht. das Längsspiel muß bei jeder Lage des Drehgestells vorhanden sein.
Gruß Detlef
Hallo Detlev #6
Das Überfettung ein Getriebe schwergängig macht (machen kann?) ist verständlich.Aber zerstören ganz bestimmt nicht - höchstens blockieren!Das kann ich aus langer Berufserfahrung sagen.
Gruß Udo
Das Überfettung ein Getriebe schwergängig macht (machen kann?) ist verständlich.Aber zerstören ganz bestimmt nicht - höchstens blockieren!Das kann ich aus langer Berufserfahrung sagen.
Gruß Udo
Moin Udo,
was Detlev meint ist: zu viel Fett = Verharzung = Schwergängigkeit bis zur Blockade = gerissene Ritzel. Auch das Fett von Roco ist nicht vor Verharzung sicher, vor allem wenn man bedenkt, dass selbst die jüngste Roco Lok auch schon fast 20 Jahre alt ist. Also nach einem Gebrauchtkauf und vor der Inbetriebnahme: entweder U-Schallbad oder mit Bremsenreiniger das Getriebe entfetten und vorsichtig frisch anölen.
Gruß
Freddie
was Detlev meint ist: zu viel Fett = Verharzung = Schwergängigkeit bis zur Blockade = gerissene Ritzel. Auch das Fett von Roco ist nicht vor Verharzung sicher, vor allem wenn man bedenkt, dass selbst die jüngste Roco Lok auch schon fast 20 Jahre alt ist. Also nach einem Gebrauchtkauf und vor der Inbetriebnahme: entweder U-Schallbad oder mit Bremsenreiniger das Getriebe entfetten und vorsichtig frisch anölen.
Gruß
Freddie
Sammler189 - 11.10.25 22:36
Nabbend,
steinigt mich bitte nicht, aber ich fahre auch analog mit Heisswolf-Reglern...habe die schon mehrere Jahre im Einsatz.
Irgendwie habe ich festgestellt, dass ohne jegliche Programmierung , die Lok nicht so schön fährt wie bei einem handelsüblichen Analogtrafo. Warum? Keine Ahnung.
Teste die Lok mal auf nem Testgleis mit klassischem Trafo, wenn möglich.
Soll jetzt keine Heisswolfdiskussion werden...nur Fehlersuche.
Gruß Stefan
steinigt mich bitte nicht, aber ich fahre auch analog mit Heisswolf-Reglern...habe die schon mehrere Jahre im Einsatz.
Irgendwie habe ich festgestellt, dass ohne jegliche Programmierung , die Lok nicht so schön fährt wie bei einem handelsüblichen Analogtrafo. Warum? Keine Ahnung.
Teste die Lok mal auf nem Testgleis mit klassischem Trafo, wenn möglich.
Soll jetzt keine Heisswolfdiskussion werden...nur Fehlersuche.
Gruß Stefan
Klaus Lübbe - 11.10.25 22:45
Ich habe aus der von Roco für 39€/Lok verkauften Serie auch einige Exemplare.
Eine besonders schlecht laufenden Lok habe ich damals digital umgebaut und sie läuft seitdem hervorragend. Die Lastregelung arbeitet gut, auch wenn das sicher nicht die optimale Lösung ist.
Gruß
Klaus
Eine besonders schlecht laufenden Lok habe ich damals digital umgebaut und sie läuft seitdem hervorragend. Die Lastregelung arbeitet gut, auch wenn das sicher nicht die optimale Lösung ist.
Gruß
Klaus
Hallo Udo,
so wie es Freddie schreibt ist es,
Der Motor dreht kräftig mit ordentlich Kraft.
Die Überfettung sorgt schon für ein schwergängiges Getriebe, und wenn das Fett dann noch mit der Zeit aushärtet geht sich nix mehr. Die Zahnräder dann womöglich auch ein relativ spröden Kunststoff. Dann reißen die Zahnräder. Merißt sind es dann auch nur die auf den Achsen da die auch aufgepreßt sind, was zu einer zusätzlichen Belastung führt.
Ich habe diverse Roco Loks die zugeschmiert waren, auch bei Minitrix ist mir das schon vorgekommen, gekauft Testfahrt, alles ok. Aber dann 2 Jahre ich Schrank liegen gehabt, nix mehr. Zu viel fett und zu zäh.
Stärkster Fall - Rivarossie BigBoy aus ebay - läuft nicht stand im Angebot, optisch Top. Getriebe fast schon zu zementiert, da ging gar nichts mehr, Motor tot. Aber im Getriebe nichts kaputt gewesen, dank Messingzahnräder.
Gruß Detlef
so wie es Freddie schreibt ist es,
Der Motor dreht kräftig mit ordentlich Kraft.
Die Überfettung sorgt schon für ein schwergängiges Getriebe, und wenn das Fett dann noch mit der Zeit aushärtet geht sich nix mehr. Die Zahnräder dann womöglich auch ein relativ spröden Kunststoff. Dann reißen die Zahnräder. Merißt sind es dann auch nur die auf den Achsen da die auch aufgepreßt sind, was zu einer zusätzlichen Belastung führt.
Ich habe diverse Roco Loks die zugeschmiert waren, auch bei Minitrix ist mir das schon vorgekommen, gekauft Testfahrt, alles ok. Aber dann 2 Jahre ich Schrank liegen gehabt, nix mehr. Zu viel fett und zu zäh.
Stärkster Fall - Rivarossie BigBoy aus ebay - läuft nicht stand im Angebot, optisch Top. Getriebe fast schon zu zementiert, da ging gar nichts mehr, Motor tot. Aber im Getriebe nichts kaputt gewesen, dank Messingzahnräder.
Gruß Detlef
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