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THEMA: TEE und V 200 welcher Hersteller ist zu empfehlen ?

THEMA: TEE und V 200 welcher Hersteller ist zu empfehlen ?
Startbeitrag
Heinz-160 - 09.10.25 20:00
Hallo N-Bahner,

Jetzt habe ich wieder einmal Fragen zu den Loks. Meine Anlage ist noch lange nicht fertig, aber schon befahrbar, und das macht Lust auf Loks ! Also gut, was ich gerne hätte wäre auf jeden Fall eine V 200, und wenn es ginge einen TEE. Jetzt die Frage Nummer eins: welchen Hersteller der V 200 würdet Ihr empfehlen, und welchen des TEE ? Was jetzt allerdings erschwerend hinzu kommt ist die Größe meiner Anlage. Es fahren Personenwagen mit ca. 12,5 cm Länge ohne Probleme, die langen IC Wagen aber stoßen an die Brücken, was sie für mich unbenutzbar macht. Deshalb die Frage, könnt Ihr mir sagen wie lang die Wagen, bzw.der  Triebwagen des TEE ist ? oder würdet Ihr sagen der fährt nicht auf R 1 bzw. R2. ich weiß zwar das er nicht auf so eine Anlage paßt, aber schön ist er ja schon !

Viele Grüße

Karl Heinz

Hallo Karl Heinz,

mit TEE meinst du bestimmt den VT 11.5 von Roco bzw. jetzt Fleischmann. Also dee Roco fuhr bei mir in meiner Moba-Anfangszeit auch auf ner kleinen Anlage 4-teilig auf R1.
Über die neue Version( ich vermute aber keine technische Veränderung, da gibts aber bestimmt Kenner der Materie) kann ich nichts sagen.

Beim Thema V200 bin ich ehrlich gesagt Roco-Fan. Weil es die V200.0 ist und nicht wie bei anderen die spätere V200.1
Musst dir anschauen was dir eben besser gefällt. Bei Letzterer würde ich dann Fleischmann priorisieren. Wobei die Piko auch gut zu sein scheint.
Zur Fahrtauglichkeit...Roco kann R1...Piko weiß ich nicht.

Aber es wird bestimmt auch viele andere Stimmen geben. Sind halt alles persönliche Erfahrungen.

Hoffe dir etwas geholfen zu haben.

Gruß Stefan

Hallo Karl-Heinz,

mit der Wagenlänge wirst Du ein Problem bekommen. Es gab damals 140mm lange TEE-Wagen von Minitrix. Kürzere TEE  Wagen kenne ich nicht. Normale Wagen haben eine Länge von 165mm.

Bezüglich der V 200 müsstest Du sagen, ob es eine V 200.0 oder eine V 200.1 sein soll. Möchtest Du eine gebrauchte oder eine neue Lok? Ansonsten wirst Du hier jetzt viele unterschiedliche Vorschläge bekommen.

Gruß
Jürgen

Hallo Karl-Heinz, ich gehe davon aus dass Du analoge Modelle suchst.

Die Piko BR221 kann R1 und ist ein hervorragendes Modell, allerdings haben ich und viele andere bereits Motorschäden damit gehabt.

Die Roco V200 kann ebenfalls R1 und ist immer noch ein tolles Modell, aber ihre Kunststoffzahnräder neigen dazu zu reissen.

So richtig problemlos ist also keine.

Der VT11.5 fühlt sich bei R1 nicht wirklich wohl. Ggf. musst Du da mit längeren Kupplungsstangen experimentieren.

LG Mike

Hallo Karl-Heinz,

beim TEE kommt es stark darauf an, was du damit meinst. Die meisten verbinden damit den VT 11.5 / 601 der Bundesbahn.
Die einzelnen Fahrzeuge des Modells sind über eine Stangenkupplung verbunden. Ich selber habe keinen R1, kann dir aber sagen, dass die Triebköpfe 125 mm und die  Wagen 114 mm lang sind.
Wenn du diesen Zug meinst hast du nur die Wahl zwischen Roco und Fleischmann, wobei es grundsätzlich das selbe Modell ist. Fleischmann hat das Modell etwas modernisiert und ihm eine NEM651-Schnittstelle und auch Sound (je Variante auch in beiden Köpfen) spendiert, außerdem wurde sämtliche Beleuchtung auf LED umgestellt.
Sowohl Roco, wie auch Fleischmann haben serienmäßig Innenbeleuchtung in den Wagen. Beim Modell von Fleischmann wird der erste Wagen hinter dem angetriebenen Triebkopf auch elektrisch mit diesem verbunden. Ich kann mich bei meinem analogen Roco-Modell aber nicht erinnern, dass es nötig war. Beim Sound-Modell vielleicht schon.

Solltest du eine TEE als Wagenzug meinst, dann haben die Wagen im Vorbild eine Länge von 26,4 m, umgerechnet also 165 mm. Wagen dafür findet man bei Arnold, Fleischmann, Minitrix und Piko. Die neueren sind alle 165 mm lang und verfügen über eine KKK, von den älteren findet man auch gekürzte und welche ohne KKK. Die gekürzten habe ich allerdings gemieden und kann deswegen nichts dazu sagen.

Bei der V 200 gibt es ja drei verschiedene Ausführungen:
V 200.0 Vorserie - V 200 001-005
V 200.0 Serie - V 200 006-086
V 200.1 - V 200 101-150

Die V 200.0 Vorserie und Serie sehen sich relativ ähnlich und haben eine schrägere Front, als die V 200.1.

Die V 200.0 Vorserie bekommt man von Arnold und neuerdings von Minitrix.
Die V 200.0 Serie ist von Minitrix und Roco zu bekommen.
Die V 200.1 wurde/wird von Arnold, Fleischmann, Minitrix und Piko angeboten.

Zur V 200.0 Vorserie kann ich dir keine Empfehlung aussprechen, da ich das Minitrix Modell nur von Bildern kenne. Glaube aber, dass es von der Form her besser ist, dafür aber nur mit (schlechtem) Sound ausgeliefert wurde.

Bei der V 200.0 Serie ist die Roco mein Favorit. Es ist zwar die ältere Konstruktion, ich empfinde die Form aber als besser getroffen.

Bei der V 200.1 würde ich zuerst die Piko und dann die Fleischmann empfehlen. Piko hat die modernste Konstruktion und kann Spitzen- und Schlusslicht bieten, Fleischmann hat kein Schlusslicht.
Minitrix hat auch die hier Form nicht getroffen und das Arnold-Modell ist uralt.

Es ist viel Text geworden aber ich hoffe, dass es dir hilft.

Beste Grüße
Daniel
Moin,

Der Bericht von Daniel ist bezgl. der V200.0 im Detail ungenau, bzw leicht fehlerhaft:

Bei der V200.0 sind drei Lieferserien zu unterscheiden:
1. Vorserie: V200 001-005
1. Serie: V200 006-055 (Zu Beginn mit markantem Schriftzug "Deutsche Bundesbahn" auf den Seiten)
2. Serie: V200 056-085 (Die Loks hatten den markanten Schriftzug nie)

Die Erklärung der weiteren Detail-Unterschiede, auch der Modelle gebührt der Expertin.

Daher hier der Link zu Barbaras Seite:

https://barbaras-spur-n-welten.de/modellfahrzeu...-modellbahnsachkunde

Zur V200.1, spätere BR221 ist noch anzumerken, dass diese Loks nicht wendezugfähig waren.

Viele Grüße von Jens
@4: Hallo Daniel,

wofür braucht eine V200.1er / 221er als dezidiert nicht wendezugfähige Lokomotive Schlusslichter?

Das ist für diese Lok m.E. digital ein ziemlich überflüssiges und analog ein sogar eher störendes, sprich kontraproduktives Gimmick.

Und daher im Regelfall beim Kauf keineswegs entscheidungsrelevant bzw. eher als Nachteil zu werten.

Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name:

wofür braucht eine V200.1er / 221er als dezidiert nicht wendezugfähige Lokomotive Schlusslichter?


Zum Beispiel für Alleinfahrt als Lokzug, oder als Schiebelok.
Wenn das Vorbild rotes Rücklicht hatte: dann sollte es ja auch im Modell (schaltbar) vorhanden sein?

LG Didi
Moin zusammen,

Karl-Heinz müsste sich einmal äußern. Zu den Wagen hatte ich bereits in #2 geschrieben, dass die kürzesten Varianten 140mm haben. Mit 12,5mm wird er keinen Wagenzug mit 26,4m Wagen fahren lassen können.

Bei der V200 hatte ich ebenfalls in #2 gefragt, welche er möchte.

Als V200.0 oder BR 220 gibt es auch welche von Minitrix, die durch R1 fahren. Das gilt auch für die V200.1 oder BR 221. Auch da gibt es Modell von Minitrix.

In der Kombination mit TEE-Wagen stellt sich das Wendezugthema nicht, da TEE nicht als Wendezüge gefahren wurden.

Von den 221ern besitze ich je eine von Minitrix, eine von Fleischmann und eine von Piko. Lediglich die Piko-Lok hat einen abschaltbaren Zugschluss. Der Zugschluss wird bei der 221 nur bei Lz bzw. aktuell als Tfzf benötigt. Die beiden von FLM und MTX haben nur Spitzenlicht, was für den Einsatz unerheblich ist.

Gruß
Jürgen
Ok, erst einmal vielen Dank für die sehr ausführliche Aufklärung und den super interessanten Link zu Seite von Barbara 😊nun ist mir der Unterschied von 200.0 und 200.1 bewusster geworden. So gesehen würde ich sagen das für mich eine 200.1 interessant wäre, aber genau genommen, wären für mich detailierung und Qualität wichtig, da ginge auch eine 200.0 allerdings Analog. Und zum Thema TEE, da meine ich den VT. Auch hier Analog. Also die Personenwagen die bei mir laufen, ohne an manchen Stellen an zu Ecken  sind so ca. 125 /130 mm lang. Hierbei geht es sich nur um die Brücken. Ich hoffe Ihr habt etwas Nachsehen über meine Unkenntnis, aber ich habe ja auch gerade angefangen mit der Modellbahn😉
Viele Grüße, und eine großes Dankeschön !
Karl Heinz
Viel Spass, Karl Heinz. Du machst das genau richtig 👍

LG Mike
.. mein Favorit für die V200: Piko.

Hübsch anzusehen, sehr gute Fahreigenschaften bei guter Qualität und fairem Preis.

Gruß
Markus
Hallo Karl-Heinz,

ja auch von meiner Seite aus viel Spaß mit der Entscheidung.

Bezüglich der Wagenlängen würde ich doch einmal prüfen, ob Du die Gleisgeometrie noch ändern kannst. So wirst Du keine Züge mit 26,4m Wagen fahren lassen können.

Gruß
Jürgen
Hallo noch einmal,
Jetzt habe ich einmal geschaut, und des öfteren ist mir die V 200 von Minitrix aufgefallen, was könnt Ihr mir denn zu ihr sagen ? Und was ich noch vergaß, für welche bekommt man denn überhaupt noch Ersatzteile ? Zum Vt noch kurz, also meine längsten Wagen die noch problemlos fahren sind 135 mm lang, so 140/145 ginge auch noch.
Beste Grüße und noch einen schönen Sonntag.
Karl Heinz

Die Minitrix mit Glockenanker ist sehr schön,  hat aber eine sehr bescheidene Zugkraft.
So gering, dass ich sie als erste und bisher einzige Lok beim Händler reklamiert hatte.
Wochen später kam sie ohne Befund zurück.
Seither zieht sie bei mir nur einen Kurzzug mit 3 Wagen. 5 schafft sie nicht.
Die älteren Trix Loks mit herkömmlichen Motoren ziehen alles weg.

Jürgen H.
Moin Karl-Heinz,

ich besitze eine V200.0 (BR 220) von Minitrix, allerdings mit Sound. Das Modell ist sehr schön und auch sehr schwer. Sie fährt auch sehr gut. Auch analog. Über die Zugkraft kann ich mich überhaupt nicht beklagen.  Über den Sound reden wir besser mal nicht. Der gleicht etwa dem meines Dremels .

Aus meiner Sicht ist die Lok empfehlenswert..

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name:

Zum Beispiel für Alleinfahrt als Lokzug, oder als Schiebelok.


Und das sind die aller seltensten Betriebsfälle. Statt dessen sieht man auf Anlagen-Videos nahezu überall rote Loklichter, die den angehängten Zug bestrahlen. Schön wäre es dies nur für Wendezugloks anzubieten und unter dem Lokboden einen Schiebeschalter zur Auswahl einzubauen (ein Schalter wie einst für Oberleitungsbetrieb ein/aus bei Flm). Damit man die Lok zur Schalterumstellung nicht auseinander bauen muß.

BR 110 Bügelfalte, 111, 120, 143, 146, 212, 218, 220 ja
BR 103, 110 Kasten, 150, 181, 221, 228 nein
usw.

Gruß
Olaf
Hallo Olaf,

die Ansicht teile ich persönlich überhaupt nicht.
Lz-Fahrten sind erstens gar nicht so selten und deshalb "streue" ich auch des öfteren eine Lz ein.
Bei mir sind übrigens sämtliche Loks mit NEM 651 und herstellerseitigem Schlusslicht auf unabhängige Schaltbarkeit umgerüstet. Viele andere Modelle erhielten nachträglich Zugschlusslicht.

Zweitens ist Deine Aufzählung auch nicht korrekt.
So erhielten zwar einige der 110 "Bügelfalte" erst in den allerletzten Einsatzjahren eine Wendezugsteuerung. Somit sind beinahe alle Bügelfalten eben nie wendezugfähig gewesen.
Die DR 228 hingegen hatte stets eine Wendezugeinrichtung und diese wurde auch fleißig genutzt.

How ever - eine schaltbare Zugschlussbeleuchtung ist eine tolle Sache, aber sie sollte eben auch richtungsunabhängig schaltbar sein. Rot angestrahlte Stirnseiten des ersten Wagens sind genauso unschön, wie das Fahren mit gesenkten Stromabnehmern.

Aber das ist jetzt OT - hier geht es doch um die Frage nach einer V 200.
Dem Karl-Heinz würde ich die Fleischmann- oder Piko-221 empfehlen, oder die 220 jüngerer Produktion von Minitrix mit Messingzahnrädern.

Einen schönen Sonntag
uNdercover
die Minitrix mit den Metallzahnrädern, ist das vielleicht die 12061 ?
Gruß
Karl Heinz
Karl Heinz, die hat zwar auch Metallzahnräder, aber es ist keine 220 sondern ein nicht mehr zeitgemäßes Minitrix-Alt-Modell der 221. Für eine 221 (V200.1) bist Du bei Fleischmann oder Piko besser aufgehoben.

Soll es aber Minitrix sein so wäre meine Empfehlung eine 220 (V200.0)
Diese hier beispielsweise ist eine Minitrix-220 aus neuerer Produktion und hat Messingzahnräder:
https://www.ebay.de/itm/286695664788?chn=ps&...14-bQgQaAoTREALw_wcB

Gibt es auch in ozanblau-beige unter 16222.
Ansonsten - wie schon gesagt - die 221 von Fleischmann oder eben Piko.
Siehe Dir die Loks ganz in Ruhe an und dann entscheidest Du einfach, welche Dir am besten gefällt.

Viele Grüße
uNdercover

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

wofür braucht eine V200.1er / 221er als dezidiert nicht wendezugfähige Lokomotive Schlusslichter?


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Zum Beispiel für Alleinfahrt als Lokzug, oder als Schiebelok.


falsche Antwort
In beiden fällen schrieb das DB Signalbuch das vereinfachte Schlusssignal Zg4 (bei Nacht ein rotes Licht, bei Tag die rote runde Scheibe) vor.
Aber was will man machen. Die Spielzeugeisenbahner wollen die bunten Lichter halt haben

Gruß Engelbert

Für die Erbsen- bzw. Nietenzähler unter uns sollte man noch erwähnen, TEE-Wagen auf V200 bitte nur in Epoche 3 oder in Epoche 4 mit MD-Drehgestellen ohne Magnetschienenbremse, aber mit Achsgeneratoren zu betreiben 🥳.
Die V 200.0 fuhr den Rheingold zwischen Oberhausen und Arnheim und die V 200.1 den Zwei-Wagen-Merkur auf der Vogelfluglinie, in beiden Fällen mit Dampfheizung und waggonseitiger Vmax 160 km/h. Für die Klimaanlagen gabs den Dynamo. Erst Ende der 70er wurden die Wagen umgebaut, sodass der Betrieb hinter dampfheizenden Dieselloks unmöglich wurde.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die V 200 den Rheingold überhaupt noch in Beige/Rot erlebt hat.

Gruß
Falco
Hallo Falco,

wenn dann nur ganz kurze Zeit. Oberhausen - Emmerich war ab 1966 elektrifiziert. Der Rheingold wurde 1965 Teil des TEE-Netzes, damit kam dann die TEE-Lackierung.

Grüße

Dominik
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: ev

In beiden fällen schrieb das DB Signalbuch das vereinfachte Schlusssignal Zg4 (bei Nacht ein rotes Licht,


Eben.
Oder wie sollte das im Modell bewerkstelligt werden ohne "bunte Lichter"?
Oder meintest du das rote Rücklicht sollte bei verschiedenen Loks noch aufgedröselter schaltbar sein, als Regel- oder vereinfachtes Schlusssignal, letzteres noch links/rechts schaltbar, also noch mehr "Lichtspielereien" für die "Spielzeugeisenbahner"?

LG Didi
Hallo zusammen,

als V200. kann ich die hier empfehlen:

https://www.trix.de/de/produkte/details/article/16223

Die hatte ich mit zugelegt. Die hat ein Metalldruckgussgehäuse und ist daher sehr zugstark.
Auch der Zugschluss lässt sich abschalten

Zg4 gibt es eigentlich nicht mehr im Signalbuch. Ich kenne das noch von Nebenbahnen in der 1980ern mit 798 und 515.
Meines Wissens nach war das auch nur ein Kannsignal. Es hatte keinen Tf daran gehindert auch mit Zg2 zu fahren.

Die Kombination mit dem TEE ist übrigens nur der Assoziation durch den Titel geschuldet. Als TEE möchte Karl-Heinz den VT 601 einsetzen. Aufgrund der geringen Längen kann er keinen Wagenzug mit 26,40m Wagen einsetzen.

Gruß
Jürgen

Jürgen, ich glaube dass Karl-Heinz analog fährt.

LG Mike
Hallo Mike,

ja, ich vermute es auch. Allerdings weiß ich nicht, ob Minitrix noch in jüngster Zeit analoge Modelle davon verkauft hat. Es ist zwar mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber analog fahren die Modelle auch ausgesprochen gut.

Ist halt die Frage, wie viel man dafür ausgeben möchte.

Gruß
Jürgen
Hallo Karl Heinz,

ich möchte nicht auch noch auf der V200 herumreiten, das wurde schon genug besprochen. Aber auf den Trans Europ Express mit den speziellen Dieseltriebköpfen möchte ich gern eingehen. Der Unterschied der laufenden Produktion (schon bei Roco) war der Einsatz einer größeren Schwungmasse, diese sieht man immer wieder in Auktionsangeboten, wenn der Triebkopf mit Motor von unten fotografiert ist. Dadurch hat auch Roco schon ein besseres Fahrverhalten erreichen können. Die grottige Stromabnahme blieb bei Roco unbeachtet und wurde erst durch den Zusammenschluss mit Fleischmann behoben. Die grundsätzlichen Unterschiede der Neuauflage durch Fleischman waren:

1. eine digitale Schnittstelle nach NEM (für einen Analogfahrer erst einmal nicht so wichtig).
2. verbesserte Stromabnahme durch eine elektrisch leitende Kupplung zwischen Triebkopf und dem ersten Zwischenwagen.
3. Innenbeleuchtung sowie Stirn- und Schlusslicht mit LED ausgeführt.

Leider sind die Fleischmann TEE/601 im Gebrauchtmarkt sehr dünn gesät, da wirst du lange suchen und/oder entsprechend viel Geld in die Hand nehmen müssen.

Ich selbst habe den Zug von Fleischmann (Modelljahr 2010) im Jahr 2018 kaufen können, erst mit einem normalen Decoder, dann mit einem Sounddecoder ausgrüstet und immer mal erweitert.

Viel Erfolg bei der Suche und beim Fahren wünscht
Freddie
Hi Dominik,

das stimmt, aber Emmerich-Arnheim zunächst nicht. Und da man nicht zweimal die Lok wechseln wollte, fuhr der Rheingold einige Zeit die gesamte Strecke mit V 200 unter Oberleitung, durchaus nicht nur ganz kurz.
Die Farbfotos, die ich dazu finde, weisen allerdings alle beige-blaue Wagen auf, also noch vor Einführung der TEE-Farben für diesen Zug. Siehe auch hier: http://www.welt-der-modelleisenbahn.com/tee-rheingold.html
Irgendwo hatte ich allerdings detaillierter nachgelesen, wie sich das verhielt.

Gruß
Falco
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: GrafKrolock

Für die Erbsen- bzw. Nietenzähler unter uns sollte man noch erwähnen, TEE-Wagen auf V200 bitte nur in Epoche 3 oder in Epoche 4 mit MD-Drehgestellen ohne Magnetschienenbremse, aber mit Achsgeneratoren zu betreiben.


"Für die Erbsen- bzw. Nietenzähler unter uns sollte man noch erwähnen", dass es 1962 noch keine ausgereiften Scheibenbremsen gab - und die 160 km/h TEE-Wagen deshalb MD-Drehgestellen mit Klotz- und Magnetschienenbremsen bekamen.

Gruß, Victor
Mensch, jetzt habe ich aber wieder viele gute Infos bekommen😊und richtig Mike, ich fahre Analog  ! Jetzt schaue ich mal, was sich schönes finden läßt, der Vt ist ja dann schon schwieriger zu bekommen, und auch teuer, aber es muss ja auch nicht sofort sein. Hauptsache ich weiß Dank Euch schon einmal mehr über die Schätzchen 😊.
Dank an Euch Alle !
LG
Karl-Heinz
Moin Karl-Heinz,

schau doch mal in die Kleinanzeigen hier. Da gibt es auch ein interessantes Angebot:

https://www.1zu160.net/scripte/kleinanzeigen/de...arch&search=V200

Die ist analog.

Gruß
Jürgen

Bei Glockenankermotor im Analogbetrieb aber aufpassen. Wenn man einen ordentlichen Trafo mit PWM verwendet, verträgt sich das nicht so schadlos. Es wurde da schon von Motorschäden berichtet.

Gruß
Falco
Hallo Jürgen,
habe ich mir angeschaut, allerdings dachte ich das sie etwas günstiger sind. Ich habe jetzt öfters die 12843 gesehen, die so um die 50€ liegt. Aber ich weiß ja nicht wirklich eo die Unterschiede liegen. So gesehen ist das mit den Internet bzw. Ebay schon etwas schwierig eine lok zu kaufen, die man nicht kennt
Beste Grüße
Karl Heinz
Hallo Karl Heinz,

eine V 200 aus der letzten Serie von 2006 gibt es bei ebay. Die macht einen sehr guten Eindruck.

https://www.ebay.de/itm/396820734967?_skw=v+200...tkp%3ABk9SR_qMnJm9Zg

Die sind zugstarkt und leise im Lauf. Vielleicht wäre die ja etwas. Bei den ROCO Modellen solltest du in jedem Fall auf die Verpackung achten. Die ganz alten Schätzchen, mit der gleichen Artikel- und Lok Nummer haben eine Styroporkiste mit Pappschachtel drumherum. Die neueren sind in einer Kunststoffbox verpackt. Auf den Bildern ist auf jeden Fall die Unterseite zu beachten: alte Maschinen haben den Motor mit einer Schlitzschraube befestigt, neuere haben dort eine Kreuzschlitzschraube

Viel Erfolg
Freddie - der selbst zwei davon sein eigen nennt.
Hallo Karl Heinz,

Das von dir anvisierte Modell der Minitrix V200.1 (12843) beruht auf der Konstruktion der 221 vom Beginn der 1970er Jahre.
Bei der 12843 handelt es sich nur um eine Beschriftungsvariante für die Ep.3.

Das Modell ist sehr betriebstauglich. Es besitzt den alten Minitrix 3-poligen Motor und ist sehr schwer und zugkräftig.

Die Stirn, vor allem die Lampenringe sind von der Detaillierung nicht sehr fein und heute nicht mehr "State of the Art".

Da du dich weiter oben geäußert hast, dass dir eine gute Detaillierung wichtig wäre, scheidet sie eigentlich aus.
Aber aufgrund deiner Aussagen, dass du verkürzte Wagen einsetzt, ist dein Detaillierungsanspruch eventuell mit der Lok ausreichend erfüllt.

In dem von dir gewünschten Preissegment würdest du aber auch eine Roco V200.0 bekommen, und die ist rundum gut!

Ich habe beide Loks, die ich hier beschrieben habe, die Minitrix allerdings in Ep. IV als 221.

Viel Erfolg beim Aussuchen wünscht Jens

PS: Ein Beispiel -Angebot für die Roco V200:

https://ebay.us/m/kijyQi
Hallo Jens,

du empfiehlst ihm wirklich eine Lok aus den späten 80ern? Das Teil ist 40 Jahre alt - und schau dir mal die völlig überölten Drehgestelle an. Wenn gebraucht, dann nur bei einem Händler. Da hat man dann zumindest ein Rückgaberecht, wenn etwas nicht ok ist.

Lieber ein paar € mehr in die Hand nehmen.

Gruß
Freddie
Das Öl ist nicht so das Problem aber die Zahnräder reißen.

Grüße, Peter W
Moin Karl-Heinz,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich habe jetzt öfters die 12843 gesehen



wie andere schon schrieben, handelt es sich dabei um eine V200.1 oder BR 221.. Ich habe das Nachfolgemodell 12321. Äußerlich unterscheiden die sich auf den ersten Blick nicht. Auf jeden Fall ist das ein solides Modell. Fährt gut und sieht auch gut aus.

Wie schon einmal geschrieben, Du müsstest Dich entscheiden, ob Du eine V200.0 oder eine V200.1 kaufen möchtest. Bei der V200.0 würde auch wegen des Alters von einer Roco-Lok abraten. Für die Modelle von Minitrix muss man natürlich etwas mehr bezahlen. Aber man hat dann eine wertige Lok.

Die von Dir erwähnte 12843 kann man meiner Meinung nach kaufen.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das Öl ist nicht so das Problem aber die Zahnräder reißen.



Hallo Peter W.
das ist mir bekannt, ich habe allerdings 2 dieser Loks von Roco im Bahneinsatz, bei denen das noch nicht passiert ist. Gut, ich habe nach der Anschaffung die Antriebe entfettet und sorgsam geölt. Wobei ich noch nicht einmal glaube, dass ein Riss des Achszahnrades durch altes und zu viel Fett passiert. Es wird möglicherweise durch Alterungsprozesse (Kunststoff wird spröde) und sehr viel Spannung zwischen Achse und Zahnrad passieren.
Ein weiterer Effekt KÖNNTE sein, dass eine analog gefahrene Lok das Getriebe durch abruptes Abbremsen mehr belastet als eine digital gefahrene, die (meist) durch die CV3 langsam abgebremst wird.
Wer nicht gern ölt sondern fetten möchte: es gibt ein spezielles und relativ dünnes Plastik Fett, da sind zumindest schon mal keine Stoffe enthalten, die den Kunststoffen schaden.

Ich finde es auch sehr schade, dass Roco diesen Effekt offenbar bis in die 2000er Jahre noch nicht in den Griff bekommen hat. Allerdings habe ich auch Bilder von kompletten Achsen gesehen (aus neuester Produktion) bei denen die Achse selbst auch aus Kunststoff zu sein scheint. Hier der Link zum Artikel: https://www.ebay.de/itm/326702843327?_skw=roco...tkp%3ABk9SR7y0j8G9Zg

Trotz dieses Mangels finde ich die V200er von Roco wirklich gelungen.

Natürlich sollte man beim Kauf darauf achten, dass sie nicht schon mit gebrochenen Zahnrädern geliefert wird, daher meine Empfehlung, bei einem Händler zu kaufen.

Gruß
Freddie
Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: spur.n.bahner

Für die Modelle von Minitrix muss man natürlich etwas mehr bezahlen. Aber man hat dann eine wertige Lok.

Hallo Jürgen,

optisch sind die Roco-Modelle denen von Minitrix definitiv überlegen, auch konstruktiv. Eine Schnittstelle fehlt, ok. Als wertig würde ich die Minitrix-Modelle nicht bezeichnen, eher als robust.

Grüße,
Uwe
Hallo Uwe,

da gehen die Meinungen auseinander. Wenn ich mir meine Minitrix-Modelle von innen ansehe, sind sie sicherlich robust, was auch eine Wertigkeit darstellt. Einige Modelle haben schon über 50 Jahre auf dem Buckel und laufen immer noch einwandfrei, teilweise auch digital.

Roco hat die Produktion vor vielen Jahren eingestellt. Daher würde ich mir kein Modell mehr kaufen. Allene schon wegen der Ersatzteile. Das kann auch die Optik nicht ausgleichen. Wer schon eine hat, ok. Kaufen eher nicht.

Karl-Heinz muss jetzt entscheiden.

Gruß
Jürgen

Hallo Jürgen,

ich bin kein bekennender Roco Fan, aber ist die Ersatzteilversorgung bei Minitrix denn so viel besser? Ich habe auch solche Loks im Bestand und die sind noch keine 20 Jahre, trotzdem bekomme ich nur nach langer Suche passende Ersatzteile. Und die kommen nicht von MäTrix.
Auch Fleischmann hat diese seltsame Philosophie. Als würde an den Loks nie etwas kaputt gehen.
Da werden ständig "neue" Produkte vorgestellt, aber versuch mal, 2 Jahre nach Einführung Ersatzteile zu bekommen.

N-Spur Reparaturen brauchen viel Zeit, vor allem bei der Ersatzteilsuche.

Gruß
Freddie
Moin,
ich würde auch eher zur Roco als zur Mtx greifen, auch wegen Preis.
Bei mir ist der Fall, ich hab aus 3 Loks 2 gemacht, nichts zu bemängeln sonst außer fehlende KKK.

Die Piko 221 hab ich auch, aber wie schon bereits festgestellt rotes Zugschlusssignal störend.
Versteh nicht, warum das bei Neukonstruktionen nicht per Schubschalter geregelt wird.
Brawas Ferkeltaxe kann das, alles auswählbar. Wobei da die 229 und 234 das auch nicht haben, allgemein,
gar kein Zugschlusssignal. 118 leider auch nicht, hab mir 2 auf einseitiges Licht umbauen lassen.

Sei's drum, Roco wie Piko 220/221 ok.
polle
Hallo Freddie,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich bin kein bekennender Roco Fan, aber ist die Ersatzteilversorgung bei Minitrix denn so viel besser?



ja, da kann ich mich beklagen. Für solche Modelle bekommt man Ersatzteile, und das sehr schnell. Natürlich gibt es auch Teile, die man nicht mehr bekommt.. Aber viele Teile sind auch austauschbar.

Roco produziert nicht mehr, und das ist für mich ein Kriterium. Und wie schön einmal geschrieben, die neuere BR 220 ist ein sehr schönes Modell. Aber auch die alte 221 von Minitrix ist völlig ok.

Wenn es um den Preis geht bin ich raus. Für mich ist der Preis nicht das Hauptkriterium. Man muss schon einen gewissen Betrag zahlen, wenn man ein wenig Qualität haben möchte.

Und:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Piko 221 hab ich auch, aber wie schon bereits festgestellt rotes Zugschlusssignal störend.
Versteh nicht, warum das bei Neukonstruktionen nicht per Schubschalter geregelt wird.



Digital hat man das Problem nicht,

Bei der 220 bleibe ich bei der Empfehlung für Minitrix, wobei Arnold auch eine hat.. Wer die 221 von Piko nicht kaufen möchte, der greift auch hier zu Minitrix oder Fleischmann.

Gruß
Jürgen


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Hallo,

eigentlich schreit alles danach, daß Fleischmann endlich eine neue V200.0 konstruiert. Das Gehäuse der Roco ist doch top und könnte 1:1 für die Neue übernommen werden. Die Formen müssten ja (theoretisch) noch im Hause sein.

Alternative: "PIKO, bitte übernehmen!"

MfG
Rainer

ich sehe das es wirklich nicht einfach ist. Tja dann werde ich etwas mehr Geld in die Hand nehmen müssen und am besten beim Händler kaufen. Ebay und gerade Kleinanzeigen sind ja sehr verlockend, aber wenn es kein Händler ist geht man immer auf Risiko. Gerade im Kleinanzeigenbereich gibt es immer mehr Gauner. Als Beispiel steht jetzt im Kleinanzeigen eine Fleischmann mit fehlender Kupplung und Puffer, hym, aber  ob etwas abgebrochen oder vermurkst ist kann man nicht sehen. Ich denke ich schau da einfach weiter !
Beste Grüße, und Danke !

Karl Heinz
Bei modelleisenbahngebraucht.de stehen aktuell diverse 220 von Roco und 221 von Trix. Dort hat man Rückgaberecht. Ich war da eigentlich immer sehr zufrieden, zumal das Preisleistungsverhältnis stimmt.

Gruß
Falco
Ja prima, dann schau ich auch dort einmal. Jetzt nur noch eine allgemeine Frage zu den Loks,: fahren digitale Loks auch Analog? Ich frage da ich auch  schon mal digitale Loks sehe, oder muß ich diese wieder zurückrüsten ?
Grüße
Karl-Heinz
Hallo Karl-Heinz,

grundsätzlich ja. Der Analogmodus darf nur nicht ausgeschaltet sein. Bei einer Lok mit Steckdecoder kann man diesen auch herausnehmen und durch einen Analog-Dummy ersetzen.

Minitrix Loks mit dem oft gefürchteten 'Zwangsdecoder' fahren übrigen sehr gut analog. Wenn gewünscht, könnte ich mal meine 220 und auch die 221 analog testen.

Gruß
Jürgen
Also Jürgen. Der Analogmodus sollte im Decoder nicht ab sondern eingeschaltet sein, dann fährt jede digitale Lok auch analog. Diese Einstellung ist bei allen modernen Decodern gesetzt und die Loks fahren dann auch am herkömmlichen Trafo von Anno x, sogar sehr viel sanfter.

Die Suche nach einem Analogstecker entfällt komplett. Bei Loks ohne Schnittstelle ist ein Rückbau auf analog nicht ohne weiteres möglich. Immerhin wurden alle alten Entstörteile ausgelötet und Leiterbahnen aufgetrennt.

Gruß
Freddie
Hallo Freddie,

das schrieb ich doch. Der Analogmodus darf nicht ausgeschaltet sein. Dann ist die Analogerkennung eingeschaltet. Und dann fahren die Loks auch analog.

Ein Rückbau ohne Schnittstelle ist in der Regel auch möglich. Die Trennstellen müssen einfach nur gebrückt werden. Die fahren auch ohne Drosseln und Kondensatoren. Die Loks sind dann nur nicht Funkentstört.

Gruß
Jürgen
Guck mal hier, Karl-Heinz:

https://www.fleischmann.de/fde/produkte/sets/st...Vfketat-y8aiV2xCyfiD

Da bekommst Du eine digitale V200, die Du aber auch analog fahren kannst. Ausserdem ein paar Kohlewagons und Gleise, sowas kann man immer gebrauchen. Du hast dann aber auch eine Digitalzentrale und kannst dann mal in die digitale Welt hineinriechen. So habe ich es auch gemacht.

LG Mike
Hallo Jürgen,Hallo Freddie,
Vielen Dank für die Info! Dann bin ich da auch schon einmal im Bilde😊 Jetzt wo Mike das Digitalset gezeigt hat, dafür auch vielen Dank , eine Frage: nehmen wir einmal an ich bin mit meiner analogen  Anlage fertig, kann ich dann einfach die Schienen unter Strom setzen und Digital loslegen , Also ohne großartigen Umbau (ausgeschlossen natürlich die Loks) ? Die Weichen steuere ich mit einem getrennten Schaltpult an, so denke ich eh unabhängig zu sein. Aber das ist jetzt nur eine Frage denn noch will ich Analog fahren.
Beste Grüße
Karl-Heinz
Hallo Karl Heinz,

Ja, das ist so möglich.
Du könntest dir sogar einen Umschalter einbauen, mit dem du die Spannungzufuhr zum Gleis zwischen Trafo und Digitaleinheit umstellen kannst.

Aber: Bevor man auf "Digital" schaltet, müssen alle Analog-Loks runter!

Viele Grüße von Jens

PS: Genau dieses Szenario haben wir bei unserem monatlichen Hamburger Stammtisch.
Moin Karl-Heinz,

ich habe 2016 wie du angefangen, nämlich analog mit einem gebrauchten Fertiggelände von Noch. Das wurde allerdings sehr schnell langweilig. Ich habe mir dann erst einmal eine gebrauchte Multimaus von Fleischmann geleistet und von da an wurde es wirklich interessant. Nach und nach habe ich Komponenten dazu gekauft, das Budget war/ist ja nicht unbegrenzt und der heutige Stand sieht so aus:

alle Loks sind digitalisiert (wechselnder Bestand, immer zwischen 20 und 30 Loks). Unter der Platte wirkt eine weiße z21 Start zusammen mit 3 Multimäusen, getrennt für Dampf-, Diesel- und E-Loks. Das Stellpult für die Weichen ist eine Eigenkonstruktion und wird analog von mir und meinem Enkel bedient.

Nach vielen Planungsfehlern wurde die erste, selbstgebaute Bahn in der Coronazeit entsorgt (Das Fertiggelände war vorher längst verkauft). Der Baustart der neuen Anlage folgte vor etwa 3 1/2 Jahren.

Es müssten hier sehr viele Infos folgen, aber das würde den Rahmen sprengen.

Vielleicht (oder ganz bestimmt) findest du hier noch weitere Anregungen. Die Entscheidung, ob später digital gefahren wird, liegt allein bei dir. Ich will dich keinesfalls in etwas "reinquatschen". Beide Technologien haben ihre Vor- und Nachteile. Ich sehe es aber so, dass die analoge Bahn auf Abwärtskurs ist. Immerhin leben wir im Jahr 2025 und nicht mehr 1970.

Gruß
Freddie

PS: Um deine eigentliche Frage für den Wechsel von analog auf digital zu beantworten: natürlich geht das ohne weiteres: Trafo weg, Zentrale ran und fertig. Alles weitere wie Anzahl der Einspeisepunkte für Fahrspannung etc. hängt von der späteren Größe der Anlage ab.
Na Hervorragend, das beantwortet meine Frage wirklich bestens 😊 aber erst einmal muß ich fertig werden mit dem Gelände😔. Aber auf jeden Fall gewinnt man so an Erfahrung, und kann dann später noch umsatteln, bzw. Ein neues Gelände erstellen. Eine andere Sache ist ja noch die mit der Reparatur/Wartung der Loks. Ich habe da eine Br 215 von Rocco. Sie fährt macht aber laute Laufgeräusche(Getriebe) ich hab die Zahnräder zwar schon kontrolliert und auch herausgenommen aber das Ding ist langsam und sehr laut. Was mir wirklich nicht gefällt ist wie einfach und locker die Plastikräder im Fahrgestell liegen .Mir kommt es so vor, als wenn die Rocco , na ja sagen wir mal so, etwas minderer Qualität ist , aber das will ich natürlich nicht verallgemeinern , finde es bei der Lok eben nicht so dolle.
Beste Grüße und nochmals Danke für EureMühe mir die N-Welt zu erklären !
Karl-Heinz
Hallo Karl-Heinz,

egal ob nun Roco oder sonstwer, alle haben so ihre Mucken und Macken. In diesem Fall noch einmal die Drehgestelle öffnen um die weißen Achszahnräder zu checken. Mindestens eins davon wird einen Haarriss oder schlimmer haben. Das verursacht die Geräusche beim Fahren. Möglicherweise ist der Riss auch so groß, dass die Ritzel auf der Achse durchdrehen, das würde die langsame Fahrt erklären.
Ansonsten mag ich die Roco 215er auch nicht besonders. Die Lok ist zu leicht und die Zugkraft unterirdisch. Zum testen nimmst du einfach mal ein Drehgestell aus der Lok und schiebst es langsam und mit wenig Fingerdruck über einen Gleisabschnitt, dann spürst du ob das Achsritzel einen Riss hat.

Und ja, das ist ein bekannter Fehler bei allen Roco Loks und die Ursache ist sicher noch nicht behoben. Es gibt zwar komplette Ersatzachsen aus neuerer Produktion, da scheinen die Achsen selbst ebenfalls aus Kunststoff zu sein. Und die anderen Hersteller? Minitrix hat ausfallende Polyswitche, bei Fleischmann verölen die Motorkohlen. So hat jeder Hersteller etwas anderes im Programm

Gruß
Freddie
Hallo Karl-Heinz,

auch wenn das einige hier wieder anders sehen, die 215 von Roco ist in meinen Augen kein gelungenes Modell. Die Frontpartie gefällt mir nicht und sie soll auch sehr laut sein, wie einige berichten.

Auch da gibt es von Minitrix ein sehr viel schöneres Modell.

Gruß
Jürgen
Stimmt Jürgen,
das sage ich weil ich die auch habe. War in einer Anfangspackung, läuft viel schneller und vor allem viel Leiser. ich habe jetzt z.B. eine kleine Roco Diesellok aus einem Konvolut die ich versuche zum Laufen zu bringen, aber wenn ich da das Getriebe sehe, bin ich negativ beeindruckt, so ein in meinen Augen Murx ! Gut eine Kohlenfeder ist mir jetzt auch noch weggesprungen (eigene Dämlichkeit) aber die Zahnräder bzw. ihre Lagerung finde ich schon primitiv. Aber vielleicht sage ich das nur weil ich noch groß keine Ahnung von den N-Loks habe 😃 Eine Sache noch kurz zur V 200, Haben die alle die Befestigung über die kleine, ich nenne sie einmal Pufferlaschen ?

Viele Grüße, und einen schönen Wochenanfang !
Karl-Heinz

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Ja, das Gehäuse hält mit den Steckpuffern am Chassis fest. Fleischmann macht das bei seiner v200 auch so.

Gruß
Freddie

PS: solltest du Sorge haben, dass dir die Puffer während des Betriebs im Nirwana verschwinden könnten hast du nicht ganz unrecht. Ich mache einen winzigen Klecks Holzleim auf die Puffer und stecke sie dann ein. Der verklebt dir nicht das ganze Gehäuse und die Puffer lassen sich immer noch entfernen.

Aber Vorsicht: die Pufferlaschen sind sehr filigran, mir sind an meiner Flm V200 schon zwei davon abgebrochen. Das kannst du dann auch nicht mehr reparieren.

Rainer
Hallo Rainer,

das umgeht man, in dem man beim Einstecken der Puffer das Gehäuse auf der jeweiligen Seite auf das Chassis drückt. Dann gehen sie leicht rein und wenn man das Gehäause wieder los lässt schwerer raus. Das Gehäuse sitzt minimal auf Spannung und die Laschen brechen nur, wenn man diesen "Andruck" nicht macht, sondern die Puffer einfach einschiebt.

Gruß
Freddie
Hallo,

um nochmal auf die Diskussion um die Schlusslichter der 221 zurückzukommen:
https://www.michael-vau60.de/2025/202510/20251020/053.jpg
In diesem Beitrag gibt es weitere Bilder von 221 Sandwiches mit Fal Ganzzügen.
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,11267770
Scheint in der Tat planmäßig so gewesen zu sein, und dazu noch vollkommen vorschriftsmäßig richtig!

Gruß Engelbert
Hallo Engelbert,

natürlich ist das vorschriftsmäßig. Mit Zg2 ist bei Lz oder am Zugschluss als Schublok zu fahren. Nur nicht, wenn das Tfz zieht und sich Wagen dahinter befinden.

Gruß
Jürgen
Nur ein kleiner Einwurf zur Roco-215: Bei der fliegen tatsächlich gerne mal die Achszahnräder weg. Bei Spur-N-Teile erhält man zwar hin und wieder Ersatz, aber wenn es ein Radsatz ohne Haftreifen ist, kann man das gerissene Zahnrad auch einfach entfernen. Dann sind nur noch drei Achsen angetrieben, während eine nur mehr mitläuft, aber das beeinträchtigt die Zugkraft nicht wirklich.
Eigentlich ist diese Lok gerade nicht so furchtbar laut. Die Arnold-217 aus der selben Epoche generiert da weit mehr Sound. Eventuell hängt die Welle mit der Schnecke auch einfach zu hoch und schrabbelt am Zahnrad?

Viele Grüße
Falco


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