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THEMA: Faller Gebäude in zwei teilen

THEMA: Faller Gebäude in zwei teilen
Startbeitrag
JohannesNBahn - 04.10.25 17:02
Hallo zusammen,

ich möchte für mein Industriegebiet ein paar Silos und Gebäude "halbieren", da ich eigentlich nur das Relief benötige und den Platz nach hinten nicht habe. Nun Fällt mir das nach dem Zusammenbau erst auf, bzw. ich möchte es doch anders machen.

Wie "halbiere" ich am besten ein Gebäude?

Heißdraht? Säge?

Ich bin gespannt...

Viele Grüße
Johannes

Hallo Johannes.

Ein seltsames Vorhaben.
Komplette Plastiksachen mit der Säge, na ja. Vermutlich gehen viele Klebestellen dadurch auf und du hast die Einzelteile in der Hand.
Zum Heißdraht. Halte ich ebenfalls nicht gut, denn das Plastik wird am Draht geschmolzen und danach wieder zusammengeklebt. Heist, der Geruch ist enorm und trotzdem hast du sie nicht geteilt. Die beiden Hälften kleben beim Trennen wieder zusammen. Eine Gasmaske ist da Pflicht.
Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich auch keine so richtige Lösung. Für den Dremel gibt's Metallsägeblätter, aber da geht's dann nur außen herum. Wenn innen eine Querstrebe oder Zwischenboden eingebaut ist, kommst du mit dem Sägeblatt auch nicht weit.
Es gibt ja auch noch den Laubsägebogen, mit dem man früher Sperrholzteile händisch ausgesägt hat. Für diese Säge gibt's sogenannte Rundum-Sägeblätter.
Ich würde den gespannten Laubsägebogen in einen großen Schraubstock einspannen und den zu sägenden Gegenstand in der Hand halten und versuchen diesen zu teilen.
Im Prinzip genau umgekehrt.
Säge fest, Plastikteil an gedacht er Linie hin und her schieben um so trennen.
Ansonsten fällt mir nichts vernünftiges dazu ein.
Gruß Klaro
Hallo Johannes

Es gibt ja auch Metallsägen in die ein ca. 3 cm breites Sägeblatt eingespannt wird. Also nicht die schmalen Sägeblätter.
Wenn du ein solches Sägeblatt an einem Ende etwa Handbreit mit stabilem Klebeband (Panzerband o. ä.) umwickelst hast du einen Schutz für die Haut deiner Hand. Und dann das Sägeblatt gleichmäßig und nicht zu schnell, wg. der Wärmeentwicklung, an der geplanten Trennlinie führen sollte es klappen. Alternativ käme vllt noch eine elektrische Dekupiersäge in Betracht. Aber da mußt du wieder die Hitzeentwicklung beachten.

Gruß
Hallo Johannes,

ich habe das früher mit einem Laubsägebogen und feinem Metallsägeblatt gemacht, Gebäude links gehalten und mit rechts gesägt. Gut ist es, wenn das Modell schlecht geklebt ist und man Teile (Dach) vorher zerstörungsfrei abziehen kann. So kann man auch das Unterwasserteil von Schiffen entfernen. Trennscheiben auf Kleinbohrmaschinen fand ich wenig geeignet.

Jetzt mache ich das mit der Proxxon Tischkreissäge, den Berührschutz entfernt. So habe ich schon in Einzelfällen halbfertige H0-Modelle auf N gekürzt.

Viel Spaß,
Nimmersatt

PS. So entstand aus halbfertigen patinierten Bahnwärterhaus und Bahnhofstoilette die Gaswäsche einer Kokerei. Etwa 6mm unten abgesägt und neue Türen eingebaut. Ein abgesägtes Unterteil bildet den Sockel für die Waschtürme.

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Hi Johannes,

vllt. geht es mit einer Resinsäge. Die haben feine, dünne Sägeblätter. Nur wird das ziemlich aufwändig.
Sonst würde ich dir, wie schon genannt, zur Laubsäge raten, allerdings mit einfachem Blatt für gerade Schnitte und feiner Zahnung.

Gruß
Gerald
Hallo Johannes,

mit einer Dekupiersäge müsste das gehen.
Eine gute Säge kann auch die Drehzahl regulieren, so dass der Kunststoff nach dem Schnitt nicht wieder verklebt.

Viele Grüße
Andreas
Hallo Johannes

Idealerweise fällt dir das ein bevor das Gebäude gebaut ist. Dann kannst du mit einem Stahllinineal und dem Cuttermesser die Teile sauber teilen.

Falls du jetzt aber ein fertiges Gebäude hast, kann ja auch sein, dass du ein gebrauchtes Gebäude gekauft hast, dann einfach mal sehen ob es sich wieder zerlegen lässt. Manchmal halten die Verklebungen nicht so gut, aber wenn man es brauchen kann, dann dürften die Klebestellen nach Murphies Gesetzt perfekt zusammenhalten.

In dem Fall kannst du dir mit dem Drehmel oder einem anderen Motorhandgerät (z.B. Proxxon oder ....) helfen, dafür gibt es kleine Kreissägeblättchen mit ca. 20mm Durchmesser die auch sehr fein verzahnt sind. Wenn du eine ruhige Hand hast, dann kannst du das recht schnell hin bekommen.
Eventuell etwas mehr Material stehen lassen, als tatsächlich weg muss. Du wirst dann ja sicher einen Rückwand z.B. aus Holz einpassen und festkleben, dann ist das Gebäude wieder stabil genug, dass du die Schnittkante mit Hilfe von eiem Brett mit aufgeklebtem Schleifpapier glatt schliefen, bis die Kanten mit der Rückwand bündig sind.

Gruß Matthias

Nachtrag zu #3:

Mit der Prxxon Tischkreissäge geteilte gebraucht gekaufte Gebäude Kibri Osterburken.

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ROCO Feinsäge

Rudi


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