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THEMA: Dampflok pendelt und spring auf dem Rollenprüfstand (H0e)

THEMA: Dampflok pendelt und spring auf dem Rollenprüfstand (H0e)
Startbeitrag
NSemmel - 04.10.25 08:45
Hallo FreuNde,
ich bin fremd gegangen - aber ich konnte der Lok nicht widerstehen - zudem passt sie auf 9 mm Gleise .
Ich habe diese Lok, denke ich günstig letzte Woche bekommen. Es ist eine Weinert 99 5633 in H0e. Also 1:87 und 9mm Spurweite. Ich hoffe Ihr verzeiht mir und ich werde nicht für immer aus dem Forum verbannt . Aber die war zu hübsch und zu günstig.

Leider "springt" sie etwas wenn sie in eine Richtung fährt. Ich komme nicht dahinter warum. Das Gestänge ist i. O. Die Zahnräder sind Top, wenn ich die Motorschnecke demontiere, dann kann ich das Fahrwerk sehr leicht drehen, Manchmal stelle ich bei vorwärtsantreiben an einer Stelle einen leichten Widerstand fest - ich kann aber nicht lokalisieren wo der herkommt.

Könnt ihr mir helfen und ein paar Tips geben. Ich möchte nicht direkt gleich das ganze Fahrwerk komplett zerlegen ohne ein paar Anhaltspunkte, da ich Bedenken habe es wieder ganz genau zusammenzubekommen.

Bin für jeden Tipp dankbar und ich hoffe ich werde nicht "gesteinigt". Vielen Dank vorab!

Grüße
Andreas

Hier ein Bild:
https://up.picr.de/50117748zi.jpeg

Und hier das Video mit dem Fehler:

Rückwärts ganz ok:
https://youtu.be/90_oGfE72Wo

Vorwärts leider nicht:
https://youtu.be/9jOjZad7XeI


Hallo, nur als Versuch (vor dem Steinigen
Könnte es sein, dass in einem Zwischenzahnrad ein kleiner Dreckknubbel sitzt, der nur beim Vorwärtsdrehen minimal hemmt und beim  Rückwärtsdrehen nicht oder kaum? Mal mit einem kleinen Draht alles Zahnräder reinigen (auskratzen) und dann immer wieder probieren...
Gruß
Stefan
Hier wird niemand gesteinigt!
Stimmt die Ausrichtung der Räder auf den Achsen?
Es ist häufig zu beobachten, das kleine Abweichungen zu genau diesem Laufverhalten führen.
Einige Loks sind so empfindlich, dass, wenn einmal verdreht, man nur noch in eine Richtung einen fehlerfreien Lauf hinkriegt.
Das ist kaum noch mit dem Auge zu erkennen.
Hilfreich könnte das Entfernen einiger Radbolzen sein, um eine Verbesserung zu erkennen. Dann hat man die Ursache schon mal.

Jürgen H.
Hallo Andreas,

ich bin bei Jürgen - und jetzt wissen wir wohl auch, warum es so günstig war.
Verdrehte Radscheiben lassen sich mit dem Auge kaum erkennen, erst recht nicht, wenn man für so Kleinzeuchs 'ne kräftige Lesebrille brauch.
Bolzen ziehen ist der eine Weg, präzise peilen ist eine andere Möglichkeit.
Das "präzise" nur mit dem Auge ist allerdings so 'ne Sache.
Früher hab ich das über einem Winkel gepeilt - geht mit meinen Augen heute nicht mehr.

Inzwischen hab ich eine viel bessere Methode für mich entdeckt.
Ich bediene mich dafür gerne eines Hilfsmittels, welches sicherlich nahezu jeder in der Tasche hat.
Unser Handy - speziell die Foto und Zoomfunktion.

Hab gerade einen ähnlichen Kandidaten zerlegt und eine kurze Fotosession eingelegt.
( hab das eben mal so auf die Schnelle gemacht - Räder sind nicht wirklich genau in der Mitte, aber man erkennt, worauf es ankommt und ich hab nur eine Seite fotografiert)

Räder so einstellen, das der Kurbekzapfen bei einem Rad direkt unter der Achs sitzt.
Lok parallel an eine z.B. Tischkante stellen - Abstand zur Tischkante so gross, damit das Handy bei max. grossem Zoom noch scharf stellen kann. Handy an der Tischkante anlehnen, damit auch das Handy parallel zu Tischkante und möglichst senkrecht zur Tischkante ist.
Jetzt nur noch das Handy an der Tischkante entlang verschieben und jede Achse der Lok fotografieren.
Darauf achten, das sich die Radachse immer möglichst genau in der Bildmitte befindet.
Werden Radachse oder Kurbelzapfen durch Gestänge oder Sonstiges verdeckt, Fotooptik etwas höher oder tiefer an der Tischkante entlang heben oder senken bis Kurbelzapfen UND Achse auf dem Bild sichtbar sind - aber immer Radachse in der Mitte vom Bild.
Die ganze Aktion noch einmal für die andere Seite der Lok.
Bilde auf den Rechner laden und auf dem Monitor betrachten.
Auf dem vergrößerten Bild kann man auch mal ein Blatt Papier über das Zentrum der Radachse und des Kurbelzapfens legen, um besser erkennen zu können, ob diese wirklich in der Flucht sind.

So lässt sich der vermeintliche Übeltäter eingrenzen.

Den Versatz zu richten ist wieder eine andere Baustelle.
Man muss dafür Sorgen tragen, das sich das richtige Teil auch wirklich an der richtigen Stelle dreht, sonst wird das Gehoppel evtl. noch schlimmer, bzw. es hoppelt in beide Fahrtrichtungen.

Bilder sagen mehr als Worte...

Bild 1 Das Fotostudio - gerade Aluflagfläche - parallel zur Tischkante - (da war ich drangestossen - beim fotografieren war die parallel auf 1mm genau)

Bild 2 vordere Achse
Bild 3 mittlere Achse
Bild 4 hintere Achse - das lässt schon etwas vermutenen...

Bild 5 auf dem Rechnermonitor - vordere Achse
Bild 6 mittlere Achse
Bild 7 hintere Achse - stimmt - das Blatt ist nicht wirklich senkrecht.
Kann jetzt aber jeder selbst noch mal ein Blatt vor das Bild halten - die Flucht stimmt nicht.
Muss aber immer noch nicht der Übeltäter sein - die Kuppelstangen haben Langlöcher.
Aber diese Radscheibe werde ich auf jeden Fall richten.
Auf Bild 7 sieht man auch rechts vom Kurbelzapfen ein Stück vom Langloch der Kuppelstange. Das dürfte schon grenzwertig sein.

Gruss Klaus



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Hallo Andreas,
das lässt sich nicht leicht beurteilen anhand von Beschreibung, Fotos und Videos.
Deine Rollen im Rollenprüfstand wackeln auch ein wenig hin und her .
Klaus und Jürgen könnten da richtig liegen mit ihrer Diagnose und das ist ein wenig verzwickt.
Großserienhersteller haben oft (aber nicht immer) vierkantige Zapfen, die das verhindern, solange die Räder nicht auf der Achse verdreht sind.
Es gibt Leute, die bauen ihre Loks selber, und die haben entweder eine Lehre oder ein gutes Auge. Und keine Langlöcher an den Kuppelstangen, die solche Unzulänglichkeiten bei der Radausrichtung wegtricksen.
Dein Hinweis "leichter Widerstand" deutet auf sowas wie falsches "Quartering" hin. Das darf nicht sein. Das muss (je nach Konstruktion) frei auslaufen. "Nicht Haken" bei Daumenantrieb ist ein zu schwaches Kriterium.
Guck mal eventuell das da an, so ab Minute 17 https://www.2mm.org.uk/articles/jubilee/pt3.html   Die Räder fliegen quasi.
Wenn Du Dich der Meinung anschliesst, dass da die Ursache liegen könnte, kann ich Dir  was raussuchen, das hier weiterhelfen kann. (per PN). Ist aber englisch. Und ich muss es erst suchen... Versuch und Irrtum ist durchaus eine probate Methode.
Gruß    Klaus
Hallo FreuNde,

erstmal vielen Dank für Eure ausführlichen Tipps und die Anleitungen zum ausrichten mit den Handy sind echt Super-Klasse.

Ich habe jetzt ca. 2h gebastelt. Zuerst das Getriebe gereingt, aber das hatte keine Effekt.

Dann habe ich begonnen Radbolzen einzeln zu entfernen. Die Lok hat ja 3 Achsen und die beiden vorderen Radbolzen sind geschraubt und lassen sich relativ leicht entfernen.

Wenn die Radbolzen in der mittleren Achse fehlen oder drauf sind ist das Verhalten quasi identisch.

Wenn ich die Radbolzen der vorderen Achse entferne wird es deutlich schlechter. Die Lok taumelt mehr oder hopst.
So bald auf einer Seite zwei Radbolzen entfernt sind blockiert das System komplett. Natürlich hab ich darauf geachtet, das die lose Kuppelstange sich nicht irgendwo verklemmt. Auch wenn ich es mit dem Daumen versuche muss ich eine deutlichen Widerstand überwinden der dazu führt, das die vordere Achse einen Art "Hopser" macht. Es macht den Eindruck für mich als ob die Kuppelstangen eine anderes Problem kompensieren.

Ich bin kein Dampflok-Spezialist aber ich bin davon ausgegangen das Getriebe treibt die Räder und die Kuppelstangen sind "Show" bei den Modellen. Hier sieht es für mich so aus als ob das Getriebe eine Macke hat und die Kuppelstangen kompensieren das. Die Radbolzen sind im oberen Bereich genau passend zu den Bohrungen in den Kuppelstangen. Ein Radbolzen war nicht ganz drin, dadurch hatte die Kuppelstange Spiel. Das anziehen dieses Radbolzen hat es schon ein wenig verbessert.

Kann das sein oder bin ich völlig auf der falschen Fährte?

Grüße
Andreas
Hallo, hab jetzt mal den ersten Versuch mit der Technik von Klaus gemacht. Hab es etwas optimiert und die vertikalen Linien mit ein Bildverarbeitung eingezeichnet. Das sind die grünen Striche. Das sieht nicht so verkehrt aus, oder?
Sorry das Bild ist "riesig"
Grüße
Andreas


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So einfach ist es leider nicht. Man muss ja noch Spiel beachten. Es kann optisch gut aussehen, wenn eine Achse am linken Anschlag des Zahnradspiels ist und die Nebenachse am rechten.
Ich nehme Loks dazu in die Hand und bewege mit dem Daumen der einen Hand je eine Achse hin und her und fühle mit der anderen Hand das Spiel der Achse daneben.
Die Gegengewichte können auch einen optischen Anhaltspunkt geben, aber nicht bei allen Loks.
Hier sieht es z.B. in Bild 4 so aus, als ob die Gewichte nicht gleich wären.
Ich habe schon Stunden mit einzelnen Loks verbracht.

Jürgen H.
…und meine Annahme der nur „Show“ war falsch… die hintere Achse wird nur über die Kuppelstangen angetrieben deshalb blockiert auch das System wenn ich die Stange abnehme… siehe Bild…

Aber damit habe das zumindest kapiert.

Gruß
Andreas


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Die optische Methode hilft halt nur, wenn das System nicht verspannt ist. Wenn die Kuppelstange das "zurechtdrückt", dann fällt der Winkelversatz der Zapfen geringer aus und fällt ggf. garnicht auf. Wenn das System krass verspannt ist, dann merkt man das gleich, wenn die Räder kaum Spiel haben. Ein bisschen Getriebespiel muss nämlich immer da sein.

Ansonsten ist das vorliegende Modell m.E. recht gut untersuchbar, weil genau zwei Achsen per Getriebe angetrieben werden. Die Bolzen sind auch geschraubt. Das macht die Demontage halb so wild. ich würde wie folgt vorgehen:
1. Alle Kuppel- und Treibstangen runter. --> Läuft was unrund, liegt es nicht an den Stangen.
2. Kuppelstange auf einer Seite an 1. und 2. Achse befestigen --> Läuft was unrund, dann passen die zwei auf dieser Seite nicht zusammen! --> Einstellen und ggf. mit der optischen Methode kontrollieren.
3. Kuppelstange auf der anderen Seite an 1. und 2. Achse befestigen --> Läuft was unrund, dann passen die zwei auf dieser Seite nicht zusammen --> Einstellen und ggf. mit der optischen Methode kontrollieren.
4. Kuppelstange auf einer Seite mit der dritten Achse verbinden, das System von Hand gegen das vorhandene Spiel hin- und her bewegen und dabei die andere Seite der dritte Achse betrachten: Das Loch der Stange und im Rad müssen übereinstimmen. Es kann sein, dass das Spiel so groß ist, dass das Loch der Stange vorne und hinten über das Loch im Rad hinauswandert. In dem Fall müssen der Überstand wegen dem Spiel in die eine und andere Richtung gleich sein.

Gruß
Andi
Hallo, erstmal nochmals vielen Dank an die masstabsübergreifende Hilfe. Spitze.

Mein Namensvetter Andi hat die entscheidenden Tipps gegeben!!!

Ich habe jetzt die angetrieben Achsen von den Kuppelstangen befreit und jetzt läuft sie wie eine Eins.

Anbei ein kurzer Clip.

Jetzt mache ich wie beschrieben weiter um die  Verdrehung raus zu finden. Mal sehen ob das auch so gut klappt!!

Nochmal Danke!

Grüße, schönen Sonntag
Andreas

https://youtu.be/UM4oFCqL2bc
Hallo FreuNde,
ich schon wieder! 😀

Wie bekomme ich die Kuppelstange von der dritten Achse ab - sonst kann ich Andis Technik ja nicht nutzen, da ein einseitig gekuppeltes Fahrwerk aufgrund der Konstruktion und des Antriebes der dritten Achse nur über die Kuppelstangen unweigerlich immer zu einer „Blockade“ führt.

Gruss
Andreas




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Hallo Andreas,

vermutlich den Kurbelzapfen von der Radscheibe abziehen.
Nur Abziehen, nicht dabei drehen.
Da kommt oft als Verdrehsicherung ein Vierkant ( wie von meinem Namensvetter Klaus in #4 beschrieben) zum Einsatz.
Prüf auch mal, ob die letzte Achse leicht läuft. Ein falscher Tropfen Öl kann gerade an dieser Stelle Probleme bereiten.
Auf deinem Bild vom Fahrwerk der rechte Lagerbock der nicht angetriebenen Achse sieht etwas anderst aus als die anderen. Fotoansichtsproblem oder etwas weggebrochen und dadurch evtl. eine Hackelkante entstanden?

Gruss und viel Erfolg.
Klaus
Hallo Andreas

Du kannst auch versuchen, die Räder mit Kuppelstangen so zu verdrehen, dass der 90°-Versatz passt.

Dietrich
Hallo FreuNde,

Danke für die vielen Tipps.

Es müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

-Die Kurbelzapfen der Räder links zu rechts sind um 90 Grad versetzt
-auf jeder Seite liegen die Kurbelzapfen auf einer Linie (z B: alle auf 12 Uhr)

Korrekt?

Auf dem ersten Bild oben habe ich das Rad von Innen fotografiert, da sieht Mann so einen schwarzen Punkt an der Stelle wo der außen der Kurbelzapfen liegt. Da kann nicht der Kurbelzapfen irgendwie verpresst oder so sein??

Edit: Das ist aus weichem Kunststoff, das Schwarze..

Edit2: würde es Eurer Meinung nach etwas helfen, wenn ich die Löcher der Kuppelstange Achse 1 und 2 in Langlöcher ändere? Oder nur Achse 1. Die Achse 1 sieht am ehesten versetzt aus…


@Klaus: Die dritte Achse dreht sich super schön alleine. Nein es ist Nix abgebrochen oder hakt. Danke für die Hinweise!
Grüße
Andreas

Freut mich, dass es voran geht! Und schonmal gut, dass es nicht das Getriebe ist.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

vermutlich den Kurbelzapfen von der Radscheibe abziehen.
Nur Abziehen, nicht dabei drehen.
Da kommt oft als Verdrehsicherung ein Vierkant ( wie von meinem Namensvetter Klaus in #4 beschrieben) zum Einsatz.

Bei Kleinserienmodellen nicht unbedingt! Bei Lemaco ist dieser typischerweise auch verschraubt. Der Zapfen selbst hat ein Gewinde. Die Kurbel mit dem Exzenter wird dann aufgelötet, wenn der Zapfen verschraubt ist, damit es im eingeschraubten Zustand stehts passt. Ggf. kann man von der Innenseite vom Rad her beurteilen was hier zur Anwendung kam. Falls dir die Demontage der Kurbel zu heikel ist, gibt es noch andere Möglichkeiten, weiter zu testen. Viele Wege führen nach Rom...

Da die ersten beiden Achsen jetzt frei liegen, kann man hier mal die o.g. optische Methode anwenden. Dabei nicht vergessen: Ein Rad festhalten und das Getriebespiel des anderen mal in eine, mal in die andere Richtung maximal ausschlagen. Das Getriebe scheint mir vom Video her sehr spielarm zu sein, was hierfür sehr vorteilhaft ist. Das Foto am besten mit Teleobjektiv bzw. Zoom aus möglichst großer Entfernung machen, um Parallaxenfehler zu minimieren. Wenn du im Verdacht hast, dass eine der ersten beiden Getriebeachsen nicht zu den anderen Beiden passt, kannst du die Kuppelstange mal mit einer der vorderen beiden und der hinteren Achse verbinden. Wenn mit der verdächtigen Achse gekuppelt ist, sollte es hakeln bei der anderen nicht. Wenn es bei beiden hakelt und der optische Test erfolgreich war, dann ist es wohl die dritte Achse, die nicht passt.

Edith: der schwarze Punkt sieht mir nach einer Plastikhülse zur Isolation aus. Das spricht m.E. dafür, dass hier auch der Kurbelzapfen geschraubt ist. Was Vergleichbares müsste auch bei den anderen Zapfen/Schrauben vorhanden sein. Zweck: die Räder sind samt Speichen Vollmetall. Die Stuerung muss von den Rädern isoliert werden um einen Kurzschluss zu vermeiden.

Gruß
Andi
Andreas,
die 2. mittlere Achse darf m.E. keine Langlöcher an der Kuppelstange haben, auch nicht die 3., denn die 3. Achse wird ja über die Kuppelstange angetrieben. Erstmal lieber nicht weiten.
Da sowohl Treibstange als auch über die Kurbel und Schwingenstange die ganze Ventilsteuerung über die 3. Achse angetrieben ist, würde zu viel Spiel störend wirken. Ein Bisschen Spiel ist OK, denn jeweils vor dem Totpunkt übernimmt ja die andere Seite mit der Kraftübertragung.
Das mit den 90° Versatz der Seiten wird gern genommen, weil es für diesen Wechsel der Kraftübertragung optimal ist und fertigungstechnisch oft Vorteile hat. Gerade aber bei Handarbeit kann das aber auch mal 85° oder 95° sein. Dann aber natürlich bei allen Achsen genauso. Und die Achsen müssen alle fluchten. Hört sich banal an, aber man sollte nicht glauben, was alles passieren kann. Wir suchen ja einen Fehler Deshalb ist Andis Hinweis mit "Tele" wichtig.

Dass die Räder ohne Kuppelstangen wenig zappeln besagt nur, dass es die Zahnräder wohl nicht sind.
DIe 3. Achse ist evtl. auf einer Kunststoffmuffe? Da ist ein schwarzer Rand um die Achse.
Und ich würde Andi zustimmen, das sieht von innen so aus wie eine Isolierbuchse für den Kurbelzapfen. Das würde zusammenpassen.
Der wunde Punkt ist, dass Worte, Fotos und Videos nur hilfreich sind, aber nur Du hast das Teil vor Dir und Du hast nur eins. Vorsicht béi allen irreversiblen Aktionen ( wie Vierkant verdrehen oder Gewinde abziehen).
Machmal hat man uach Glück: wieder zusammengebaut ist es viel besser, ohne dass man ewas verändert hat
Viel Glück und Erfolg!
Gruß Klaus der 2.
Hallo FreuNde,
vielen lieben Dank für die Tipps!

Auf der 3ten Achse ist es ein Kunststoffelement das den Kuppelzapfen hält. Die geschraubten Achsen 1 und 2 sind nicht isoliert. Kann also eigentlich bis mit Isolation zu tun haben, da ein Radschleifer alle Räder zusammenfasst.

Ich habe jetzt die Original Kuppelzapfen durch M1 Schrauben ersetzt, dann bin ich schneller mit montieren und demontieren. Zudem sind die Schrauben etwas dünner was dem Ganzen etwas mehr Spiel gibt. Evtl. werde ich die nächsten Tage die Schrauben in dem Bereich der Kuppelstange noch etwas verjüngen- das geht ohne Risiko da ich noch 198 dieser Schräubchen habe.

Egal welche Kombination ich probiere es wird etwas besser aber geht nie ganz weg. Am Besten ist es wenn ich 2 Achse ohne Zapfen links und rechts teste.

Ich habe noch etwas Hemmungen die Räder abzuziehen, weil ich mir nicht sicher bin alles wieder sauber zusammenzubringen.

Grüße
Andreas



Hallo Andreas

Im zweiten Bild von #11 sieht es so aus, als ob bei der dritten Achse die 90° nicht ganz stimmen. Probiere doch mal, ob du das mit zwei Zangen vorsichtig hindrehen kannst. Einfach jedes Rad mit einer Zange packen.

Dietrich
Hallo Dietrich, Du meinst das Rad minimal im Uhrzeigersinn drehen, korrekt?
Grüße
Andreas
Hallo FreuNde,
folgende Erkenntnis nach x Versuchen.

Wenn auf Achse zwei beidseitig keine Kuppelzapfen und auf Achse 1 Kuppelzapfen mit viel Spiel (M1 Schraube) verbaut ist wir das ruhigste Fahrverhalten erzielt.

Oder was meint Ihr? Würdet ihr das im Vergleich zum ersten Video auch so sehen??


Was heißt das? Sorry aber ich Blicke immer noch nicht richtig durch? Ich baue lieber wieder Miniaturfahrwerke….😉

Grüße
Andreas


Rückwärts:
https://youtu.be/ySctjqWZ3is

Vorwärts:
https://youtu.be/vmVrplu2ydw
Hallo Andreas

Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: Andreas

Du meinst das Rad minimal im Uhrzeigersinn drehen, korrekt?

Um es korrekt zu sagen:
Mir scheint der Winkel kleiner als 90° zu sein.
Also müsstest du das im Bild obere Rad festhalten und das untere leicht im Uhrzeigersinn drehen.
Du musst es kontrollieren:
Wenn auf einer Seite der Treibstangenzapfen genau nach hinten zeigt, muss der andere genau nach unten zeigen.
Oder du schaust die Gegengewichte an:
Wenn eines waagerecht steht, muss das andere senkrecht stehen.

Dietrich


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