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THEMA: FLM Re 460: Grünes Zeug in Schwungmasse

THEMA: FLM Re 460: Grünes Zeug in Schwungmasse
Startbeitrag
RF - 30.09.25 00:40
Hallo,

ich habe hier eine FLM Re 460 (Artikelnummer 7570012) mit einem komischen Verhalten. Bei bestimmten Stellungen des Motors fährt die Lok nicht an bzw. bleibt der Motor stehen. Auch bei FS128 zuckt sich nix. Zur Weiterfahrt lässt sich die Lok nur durch händisches Drehen der Schwungmasse bewegen (natürlich in halb demontierten Zustand) bzw. durch "rütteln" an der Lok. (So hatte ich sie zum Stammtisch zum Weiterfahren bewegen können).

Meine Vermutung war, dass der Motor irgendwo an einer Wicklung einen Schaden hat. Dann könnte ich den einfach durch einen GAM von SB ersetzen (ja, ich bin faul...) und gut ist. Aber: den Motor habe ich ausgebaut zum Testen, in ausgebautem Zustand kann ich den Fehler rein am Motor nicht nachstellen. Ist der Motor eingebaut bleibt die Lok sporadisch hängen. Auch, wenn sie langsam fährt. Immer in der gleichen Stellung des Motors, aber nicht jedes mal, wenn der Motor in dieser Stellung steht.

Beim Ausbauen habe ich aber auch noch festgestellt, dass in der Schwungmasse so eine harte Masse klebt (siehe Bild). Weiß jemand, was das ist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die da hingehört. Vielleicht ist die sogar die Ursache für den Fehler? Dass die irgendwo ganz komisch schleift? Aber bevor ich da was rauskratze frage ich lieber mal nach.

Und natürlich auch, ob jemand schon mal so generell diesen Fehler hatte.

Viele Grüße
Rico

P.S.: Gekauft hab ich die Lok im Urlaub in der Schweiz als Souvenir. Eine Garantieabwicklung über den Händler wird mich vermutlich Geld kosten, da kann ich auch gleich selber den Motor wechseln.

P.P.S.: Da: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1437653 habe ich gelesen, aber so hundertprozentig passt es nicht. Anstupsen lässt den Motor laufen, das passt nicht zu einem abgeschalteten Decoder.

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Hi Rico,
diese "grüne Masse" könnte zum Auswuchten der Schwungmasse dienen.
Zu Deinem anderen Problem kann ich leider nichts sagen.
Gruß
Eberhard
Hallo

Ich hatte schon mal einen Fleischmann Vectron Neuerwerb wo eine Wicklung nicht angeschlossen war, resp gebrochen. Je nach Stellung lief der Motor dann nicht an. Das ist es aber hier nicht denke ich.

Aber dass FL Loks einfach so stehen bleiben, kenne ich auch so. Könnte sein dass die Kohlebürsten am Kommutator nicht richtig anliegen. Habe aber auch schon aufgegeben und einen SB Umbausatz eingebaut.

Gruss Ralph
Moin Rico,

dass das "grüne Zeug" eine Masse zum Auswuchten ist, war auch mein erster Gedanke.

Ausblühungen vermute ich eher nicht (... ?).

Vor weiteren Experimenten würde ich testweise einfach mal andere Kohlen einsetzen oder die Köpfe der vorhandenen marginal befeilen - denn manchmal sind Lösungen viel einfacher als gedacht: Da Fleischmann-Kohlen in ihren Gängen "zappeln" können, nutzen sie sich häufig ungleichmäßig / einseitig ab (insbesondere, wenn man längere Zeit nur in eine Richtung fährt), was dann zu u.a. solch seltsamem und unschönem Motorverhalten führen kann.

Viel Erfolg, Norrskenet.
Hallo,

auch ich habe dasselbe Problem gehabt, wenn auch an einem ICE1

Die Ursache waren bei mir die Kohlebürsten. Irgendwie hatten die wohl in bestimmten Motorstellungen keinen richtigen Kontakt zum Kollektor (siehe auch #3). Lösung war bei mir, diese einfach mal zu tauschen. Seitdem fuhr er wieder gut.

Bis nach einigen Monaten das gleiche Problem wieder auftrat. Mit den neuen Kohlebürsten!

Dann flog der Motor raus, sb rein.

Beste Grüße!

Hallo

Kommt bei mir leider regelmässig vor. Zuletzt heute morgen bei einer Lok mit Ruhezeit von einem Jahr. Nachdem dies bei mir nun schon mindestens 10 mal aufgetreten ist habe ich zwei Lösungen gefunden:
1/ Stundenlanges rumprobieren, putzen, Kohlen wechseln, rumprobieren, putzen, ärgern, neuer Originalmotor, ärgern, putzen -> Motor von SB -> Ruhe

2/ Direkt GAM von SB, Problem in 2 Minuten dauerhaft gelöst.

Ich habe mich damit abgefunden, dass die Modelle halt Folgekosten mitbringen und kaufe mir meist billig im Sonderangebot einen Ersatzteilspender sobald ich denselben Loktyp mehrere Male habe. Puffer, Platinen usw kosten als Ersatzteil meist mehr als ein neues Modell im SALE. Ich ärgere mich nicht mehr über kurze Lebensdauer gewisser Komponenten sondern versuche meine (beschränke) Lebensdauer mit guten Komponenten zu geniessen.

Allen einen schönen Herbsttag und viel Freude mit dem Hobby! Valentin
@5: Bonjour Valentin(-2),

mit "Ich (...) versuche meine (beschränkte) Lebensdauer mit guten Komponenten zu geniessen" hast Du das sehr treffend formuliert.

Nun mögen sicher einige einwenden, dass einen das insgesamt recht teuer kommt.

Für jene könnte eine Lösung darstellen, günstige Gebraucht-Tfz in recht gutem Zustand zu erwerben und diese sofort mit SB-GAM auszurüsten (vorher natürlich prüfen, für welche Modelle es die GAMs gibt).

Mit dieser Lösung würde man an perfekt fahrende Tfz gelangen, ohne mehr bezahlen zu müssen, als für ein neues, jedoch per se problembehaftetes Tfz.

Den Herstellern ist / wäre eine solche Herangehensweise natürlich ein Dorn im Auge - doch liegt es ja allein an ihnen, ihre Tfz gleich ab Werk mit gut und lang funktionierenden "Herzen" auszustatten - ein ggf. durchaus "hilfreicher" Regelkreis ...

Beste Grüße, Norrskenet
Hi Rico,

das kenne ich auch und dies unabhängig von den Herstellern.
Ich schmeiße seit dem alle Motoren raus und ersetze diese mit GAM's von SB.

Dann habe ich dauerhaft Ruhe!

Grüße
Christian
Hallo,

SB hat vorgestern von mir eine Bestellung bekommen, ich löse das Problem also auf die, ääh, bequeme Art

Viele Grüße
Rico


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