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THEMA: Tomix 177er Radius mit DB V100 und 122mm Umbauwagen?

THEMA: Tomix 177er Radius mit DB V100 und 122mm Umbauwagen?
Startbeitrag
mobavossi - 28.09.25 13:55
Moin die Damen und Herren Modellbahner,
ich plane aktuell eine kleine N-Anlage und würde gern an zwei 180° Kehren den 177mm Radius verbauen.
Der Zug soll da sehr moderat durchfahren bzw. schattenbahnhofsartig dort vorübergehend stehen bleiben.

Im Netz findet man Videos, in denen dieser Radius mit (japanischen) Drehgestellloks und Zügen befahren wird.

Hat Jemand diesen Radius verbaut? Komme ich da mit z.B. einer Fleischmann DB V100 plus drei 122mm Umbauwagen zu Rande?

Grüße,
Vossi

Moin Vossi,

ich kann Dir da nur von abraten. Das ist für Straßenbahnen. Wenn Du später Spaß am Betrieb der kleinen Anlage haben willst, versuche mindestens 243 mm bei Tomix oder R2 ca. 220. mm aus einem anderen Gleissystem Versuch dich den Platz für eine 50cm tiefe Anlage zu finden.

LG Rimbert
Ich habe vor einigen Jahren mit 103mm (!) Radius experimentiert, man wird's kaum glauben aber ein Fleischmann BR212 (Produktnummer 7230) hat keine Probleme damit gehabt:

https://www.youtube.com/watch?v=Sq4UHsXDrs8

177mm dürfte also mit den genannten Fahrzeugen möglich sein.
Am besten nur Loks und Wagen wo die Kupplung am Drehgestell befestigt ist.
Kulissenführungen können vielleicht nicht ausreichende seitliche Ausschlag haben.

Gruß, Victor
Hi Vossi

Wenn du dir eine Anlage mit diesem Radius bauen möchtest solltest du sie bauen, jeder versteht unter Spass etwas anderes , Ob die V100 läuft kann ich dir leider nicht sagen,aber ich schließe gerade eine Kofferanlage ab die mit dem Tomix 140mm Radius gebaut wurde und es laufen darauf Minitrix 89.9 ,Arnold T3 mit Tender ,V60 DB und auch eine 94 (D Kuppler ) . Ich baue den Koffer für meinen Onkel.

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Hallo. Fleischmann piccolo gibt 192 mm Bogenradius vor. Im Original wäre das ein 30,72 Meter Radius. Mag sein es geht vom Getriebe und der Auslenkung der DG her auch kleiner, aber dafür drückts unnötig auch auf die Radschleifer des Innenbogens mit "Bremseffekten". Nicht so meine Empfehlung. Im Original wäre das nur ein 28,32 Meter Radius. Das ist was für Schmalspurbetrieb.
KATO Unitrack Schweizer RhB Schmalspurmodelle, die im M 1:150 gehalten sind, können optisch auch als "Normalspur" durchgehen und können ohne Einschränkungen runter bis auf 150 mm Radius laufen. Warum nicht damit ein Schweizer Diorama bauen? Die KATO RhB Loks können auch digital. Viel Spaß.

EDIT: hier mal zur Orientierung die technischen Daten der V100 aka BR 211, BR 212, BR 213 (ex Bundesbahn). Kleinster befahrbarer Gleisbogen beträgt 100 Meter, was im Modell ein 625 mm Gleisbogen wäre. https://www.loks-aus-kiel.de/index.php?nav=1400697&lang=1

Hallo an alle Geschreibselpartner,
danke für die Infos!

Der kleine Radius soll natürlich verdeckt (also nicht sichtbar) sein. Trotzdem komme ich gut dran, die Bedeckung soll leicht abnehmbar gebaut werden.
Wenn ich mir die Kato Schmalspurbahn anschaue, ist die DB V100 / 211 / usw. sogar noch 16mm kürzer. Ich werde es mal mit der DB Lok und zwei Drehgestell-Umbauwagen versuchen.
Der Vergleich mit dem Original ... ... ... ja, kann man machen. Sichtbar werden diese Radien wie schon geschrieben nicht sein.

Ich werde berichten!
Grüße,
Vossi

PS: Ich konnte noch etwas rücken und kann so den 183mm Radius von Kato einsetzen.
Moin Vossi,

der kleine Radius an sich ist das eine - den dürfte gerade eine recht kurze 211/2er schon bewältigen - wobei Loks OHNE Drehgestellkabel dabei vorteilhaft sind.

Speziell kritisch ist jedoch häufig der Übergang zwischen der Geraden und einem sehr kleinen Radius bzw. andersherum: Hier empfiehlt sich, jeweils ein kurzes Kurvenstück mit größerem Radius zwischenzuschalten. Dies macht sich bzgl. knapper Tiefe der Anlage kaum negativ bemerkbar, sondern nur marginal in der Länge.

Beste Grüße, Norrskenet
Moin Norrskenet,
und ich dachte gerade Drehgestellloks wären in engen Radien von Vorteil.
Täusche ich mich da also?
Ist da z.B. ein Schienenbus mit Beiwagen und Steuerwagen besser geeignet?
Grüße,
Vossi

Moin. Nee Starrachser sind noch problematischer! Mit dem 183er Radius sollte es nun mit der V100 funzen, 177 mm ist wirklich bissie zu heftig gewesen. Achja Fleischmann hat statt Kabel Schleifstpücke verbaut. ABER die haben außen Nietlöcher UND eine Seite ist Minus. Schlägt das DG zu weit aus bleibt der Schöleifer im Loch immer hängen, oder es gibt Kurzschluß. An der Schleifleiste sind auch die metallenen Halteklammern für die Hauptplatine befestigt. Diese sind stromleitend. Ein weiterer Grund keinen 177er Radius zu nehmen. LG.
Hallo Vossi,

entscheidend kann auch der Überhang einer Lok sein, also der Abstand zwischen Ende vom Drehgestell bis zum Gehäuse-Ende. Ist dieser Abstand relativ groß, dann schwenkt in engen Kurvenradien das Heck der Lok sehr weit aus und hebelt damit eventuell den ersten Waggon aus der Schiene. So z. B. bei einer engen Kurve auf meiner Anlage mit den Vectrons von Hobbytrain.

VG Martin
Wäre eine V100 eines anderen Herstellers besser geeignet? Minitrix vielleicht oder Arnold? (Die Fahrzeuge sollen digitalisiert werden...)
Hallo,

auf meiner "Lok-Quäl-Anlage" habe ich für Testzwecke eine 90°-Kurve mit ca. 100mm Radius (gedacht für Tests mit Straßenbahnen), da ist mir die (ältere) 212 von Fleischmann mal aus Versehen (falsche Weichenstellung) überraschend durchgefahren, ohne Probleme oder Zwängen. Seitdem darf die da auch absichtlich fahren, wenn mal wieder ein Rangierspiel gemacht wird Die Waggons sollten aber kurz oder auch mit Drehgestellen sein, sonst gibt´s da Probleme.
Ich hänge mal ein Bild ein, die weiße Fläche hat an der Gleisseite die 100mm Radius, die Gleismitte dürften 5mm mehr sein.
Da sind zwar jetzt keine Tomix-Gleise drauf, aber ein wilder Mix aus Atlas, Fleischman, Roco, Trix und Peco C80.

Viele Grüße
Michael

PS: Die Straßenbahnen, für die der Test eigentlich ist, kommen auch durch diese Kurve

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@8: Moin Vossi,

ich schrieb "DrehgestellKABEL" und nicht "Drehgestelle":

Denn Drehgestellkabel reißen gern ab - je enger die Kurven, desto eher.

Wobei wie gesagt die 211/12er ja eine sehr kurze Lok ist, sodass die Drehgestelle recht wenig auslenken.

@9: Hallo DCC-Ex-Freund,

Deine Aussage ist unrichtig: Auch Fleischmann verbaut bei neu konstruierten Tfz (wie eben auch bei den neuen 211/12ern) ebenfalls die umstrittenen, da sich häufig lösenden und die Drehgestellauslenkung hemmenden (je älter die Kabel werden ...) Drehgestellkabel.

@10: Hallo Birdman,

genau deshalb habe ich Übergangsbögen (=> "Hundekurven") empfohlen. Denn in der Kurve selbst ist dieser Effekt weniger ausgepägt.

Eine gute Woche, Norrskenet
Jetzt sehe ich das erst Norrskenet;
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: Norrskenet

ich schrieb "DrehgestellKABEL" und nicht "Drehgestelle":


Moin Norrskenet,
ja ich hab's zu schnell überflogen ... ... wer lesen kann ist klar im Vorteil :D
Danke!

Von daher nochmal die Frage: Gibt's DB V100 die keine Drehgestellkabel haben? Wie ist es z.B. mit Minitrix oder Arnold?


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