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THEMA: Sound-Loks N und H0 im Vergleich

THEMA: Sound-Loks N und H0 im Vergleich
Startbeitrag
Daheim - 27.09.25 16:51
Ich habe mir gerade Videos der BR80 von ESU angeschaut/angehört. Nun ist das mit der Qualität des Audiosignals so eine Sache...
Hat mal wer den direkten Vergleich gemacht/gehört ? Meine Spur N 80-er haben Zimo MS drin...hört sich passabel an. Wie ist das wirklich / größere Lautsprecher dürften ja einen geringeren Klirrfaktor haben !?
Gruß
Gert

Ps: Diese H0-Loks glänzen alle so......

Hallo,

ich habe hier kleine H0 Loks, da ist ein N. Motor drin und ein N Lautsprecher, nur mehr Volumen.

Grüße, Peter W
H0 hat nun mal mehr Resonanzkörpervolumina unter der Haube. Eine schlechte Endstufe kann Dir das aber wieder verhageln. Da ist also pauschal kein Vergleich zu ziehen. Außerdem hört jeder Mensch anders, besonders im Alter.
Guten Tag,

Gehäuse oder Kessel als Resonanzkörper zu verwenden führt nur zu "Dröhnen", nicht zur Klangverbesserung.

Die Grenzen setzen die Gesetze der Physik und Akustik. Ihnen zufolge können kleine (SpurO/HO) und winzige (SpurN) Lautsprecher Dampfstoß und Dieselgrummeln nicht glaubhaft wiedergeben, weil sie dafür schlicht zu klein sind und ihr Schalldruck (db) zur Wiedergabe tiefer Frequenzen zu gering ist.

Dröhnen tritt bei meinem selbst gebauten Oe-Triebwagen mit PIKO-Lautsprecher aus der für den Bau geschlachteten HO-V200 von PIKO auf:

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Kein Dröhnen aber auch keine befriedigende Tiefenwiedergabe trotz größerem Lautsprecher bei meinem Tm 2/2 in Spur Om:

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An den ESU Soundprojekten liegt es nicht, die klingen, Lautsprecherausgang des Decoders direkt an mein BOSE Soundsystem angeschlossen, toll.

Abhilfe könnten Sounddecoder schaffen, die das Audiosignal zusätzlich drahtlos an einen aktiven Subwoofer mit Empfänger senden.

Audiophiler Gruß

Hannah



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ich vergleiche den "Sound" (auf deutsch: Klang) von N-Loks mit dem Vorbild.
Und deshalb spare ich mir die überteuerten Decoder samt Lautsprecher und unbefriedigendem Klangergebnis, sprich Geräuschkulisse..

Rudi
Hallo Rudi,

hab ich auch so gemacht, als die Soundgeschichte in unserer Spurweite aufkam. Und als ich auf Messen die ersten Soundmodelle gehört habe, dachte ich: nein danke!
Heute sage ich: falsches Denken.

Fehler eins: in einer Messehalle, in der zig Fahrzeuge und Besucher ihre Geräuschkulisse absondern, hat nicht im entferntesten mit der ruhigen Atmosphäre eines Moba-Raumes zu tun, wo (wie bei mir) maximal zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit Sound unterwegs sind.

Fehler zwei: man hat einen gewissen Abstand zu den Loks, der im Maßstab umgerechnet doch eine größere Entfernung ergibt.
Größere Entfernung = leiseres Geräusch mit reduzierten tiefen Frequenzen, was uns bei den Mini-Lautsprechern entgegenkommt.

Deshalb ist die Soundlautstärke bei meinen Tfz eher leise eingestellt, gerade so, daß man noch die charakteristischen Merkmale zu hören bekommt. Am interessantesten sind ja die Anfahrgeräusche, ist die Fuhre dann am Rollen, klingts nicht mehr so gut, wo ich aber bei den ZIMO-Decodern mit einer geringeren Fahrlautstärke entgegenwirken kann. Und in Tunnels wird die Mute-Funktion aktiviert.

MfG
Rainer

Edit
@ Hannah: in Spur 0 ist der Abstand zu den Fahrzeugen größenbedingt geringer, deshalb sind die Tiefen hier wichtiger...



Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Hannah

Gehäuse oder Kessel als Resonanzkörper zu verwenden führt nur zu "Dröhnen", nicht zur Klangverbesserung.

Ich empfehle folgendes Experiment:
Sounddecoder mit angeschlossenem Lautsprecher als fliegenden Aufbau betreiben. Im Betrieb einen passenden Resonanzkörper an den Lautsprecher drücken. Man (Frau) hört eine deutliche Klangverbesserung, kein Dröhnen. Ob der Resonanzkörper ein separates Teil oder in Gehäuse oder Kessel ist, spielt dabei keine Rolle.

Dietrich
Hallo zusammen,

man kann schon ordentlichen Sound hinbekommen.
Eine möglichst große Schallkapsel hinter dem LS ist da durchaus hilfreich, vor allem bei Dampf- und Dieselloks.
Außerdem lasse ich meine LS nicht direkt nach außen abstrahlen (also unten zwischen den DGs direkt zur Schiene), sondern oft in das Gehäuse hinein.
Entscheidend sind natürlich auch die zur Verfügung stehenden Soundprojekte und nicht zuletzt der Dekoder und dessen Einstellmöglichkeiten.
Aus einer Sounddatei der Diesellok von nur heulenden Lüftergeräuschen direkt am Bahnsteig stehend aufgenommen kann ich im Modell keine super Audiovision erwarten.

hab das mal an einem Diesel Langsamläufer hier versucht:

https://www.youtube.com/watch?v=twAEp9ggBy4

mke
Zitat

Eine möglichst große Schallkapsel ....


... in N-Loks? Dein Ernst mke?

Also der "Zuckerwürfel" von ESU ist für sich schon ein n-lokfüllendes Teil. Und der liefert nur Zischen, Zirpen und Fiepen.
Das aber Modellbahnraum füllend, wenn die Lautstärke im Decoder nicht auf ein Drittel reduziert wird.

Dieses Bild
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(Zuckerwürfel 15 x 11 x 3 mm)

Bei deinem "Diesel Langsamläufer" sind das Nageln der Ventile, Getriebe-und Stangengeräusche, undefinierbares Zischen, aber nicht das Dieselgeräusch zu hören?

Ungeachtet dessen eine tolle, mich beeindruckende Arbeit.

Freundlicher Gruß




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Hallo,
um diese Frage zu diskutieren, könnte man mal zusammentragen, was es an gelungenen Soundmodellen ab Hersteller (wegen der Vergleichbarkeit) in N überhaupt gibt.

Weit vorne dabei ist für mich zum Beispiel die Ludmilla von Brawa mit dem Henning Sound.

Anschließend kann man mal schauen welche Komponenten, wie verbaut wurden und welchen Anteil das Soundprojekt, also die Aufnahme und deren Bearbeitung, dazu beiträgt. Muss das über ein HIFI-System realitätsnah klingen oder eher für ein kleines Modell noch ganz anders modifiziert werden?

Ich denke das Thema ist so komplex und nicht umsonst ein Ausbildungsberuf/ Studienfach, dass es hier nur auf einen Daumen rauf oder runter über das persönliche Empfinden bei einem ausgewählten Modell hinauslaufen kann. Dampfloksound - also die tiefen Schläge - wird man in keinen Maßstab erreichen können, solange der Sound direkt aus dem Modell kommt.

Beste Grüße
Frank
Guten Tag

und hier noch gute Gründe auf Sound zu verzichten:

Die Dampflok "pfiffelt" nur statt zu "Dampfen" und der Triebwagen "dieselt" nicht wirklich. Und das in Baugröße Oe:
https://www.youtube.com/watch?v=dvkflpYPmvk
In der Dampflok werkelt ein ESU-Zuckerwürfel, im Triebwagen der Lautsprecher einer PIKO-HO-V200.

Eine Nummer größer (Om) und mit großem KS-Lautsprecher klingt es auch nicht "dieseliger":
https://www.youtube.com/watch?v=qUO_zwKexvU

Trotzdem viel Spaß Allen, die diese Mittelton lastigen Geräuschkulissen akzeptieren.

Freundlicher Gruß



Also meine FLM 44 mit “Henning Sound” beschallen den ganzen Raum, ebenso meine Arnold 141R. Auch die Piko V200 und der Arnold RGP2 haben sehr schönen Sound.

Es macht Spass! - und darauf kommt es an. Da ich nunmal N fahre, muss ich mich damit zufrieden geben. Wie der Ami sagt: “Better than nix!”

LG Mike
Also wenn man den Originalsound in 1:1 um den Spur N „Faktor“ 160 verschlimmert 🤓 finde ich, dass wir in 1:160 doch gar nicht sooo schlecht dran sind.

SCNR
Ja, die 44 von FLM N hat auch bezüglich der gewählten CV-Sets einschl. passenden Dampfschlägen einiges vorgemacht...
Ok, ob Sound ja oder nein, war nicht die Frage...eher, ob der größere Platz bei H0 positiv genutzt wird.
Gruß
Gert


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