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THEMA: Krauss-Maffei ML 5400 3motorige Doppellok auf V200 Basis

THEMA: Krauss-Maffei ML 5400 3motorige Doppellok auf V200 Basis
Startbeitrag
Huntebahner - 26.09.25 17:26
Im N- Bahn Magazin Spezial 4 erschien ein ausführlicher Artikel zu o.a. Lok.
Für Aprilscherz zu früh. Als KI- Probeartikel sehr gut  Zu lösende Frage: Fake oder echt.
Weiss jemand mehr??
Ich vermute einen Fakeartikel.
Lok hat sogar eine Computernummer : 254 001- 1a / 1b.

Hallo Rolf,

im Thread zum NBM-Spezial Nr. 4
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1469592&start=4
gab es schon eine Diskussion zur ML 5400 - und auch die Auflösung.

Der Hinweis zum Aprilscherz war im Editorial versteckt, aber das Heft erscheint nun mal im September bzw. Oktober, daran konnten wir nichts ändern.

KI war aber definitiv nicht im Spiel - ich lehne das grundsätzlich ab - insbesondere für Redaktionen und den Journalismus allgemein, damit graben wir uns unser eigenes Grab :(

Die "254" auf dem "Originalbild" war mal eine 221-Doppeltraktion (was man am unterschiedlichen Verschmutzungsgrad noch erkennen kann). In Photoshop habe ich aber auch die Fenster- und Lüfteranordnung genau ans Modell angepasst.

Die Zeichnung war eine Handarbeit auf Basis verschiedener Originalzeichnungen mit Schere und Kleber von Martin Kernl, die ich mit Hilfe von Photoshop dann noch gesäubert und in den Grautönen angeglichen habe.

Ja, Fake kann man das nennen, aber es war kein böswilliger, sondern einer, der Spaß gemacht hat und der auch den Lesern Spaß machen sollte. Ich hoffe, das ist uns gelungen.

Viele Grüße
Andreas Bauer-Portner



Hallo,

zumindest auf dem Papier gab es mal etwas äußerlich ähnliches. Ist zum Glück nicht realisiert worden.
https://www.bz-duisburg.de/damals/DB%20Atomloks.jpg

Gruß Engelbert
Moin,

Gab’s nicht mal Überlegungen zu einer V160 Doppellok (mit Mittel-Drehgestell)? Ich habe, soweit ich mich erinnere, hier im Forum einen Baubericht dazu gesehen. Wäre aber wohl nur zweimotorig (oder vielleicht doch ein kleiner Reaktor 😀?).

Gruß,

Andy
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Gab’s nicht mal Überlegungen zu einer V160 Doppellok (mit Mittel-Drehgestell)?


Beim Vorbild jedenfalls nicht. Die V 160 Doppellok war eigentlich die V 320, und für die sah die DB schon keinen Bedarf.

Gruß Engelbert
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Ganz besondes bedanke ich mich bei ABP für die ausführlichen Erklärungen.
Das Lesen und das Betrachten der Umbaubilder hat grosses Vergnügen bereitet.
Hallo,

Zitat

Gab’s nicht mal Überlegungen zu einer V160 Doppellok (mit Mittel-Drehgestell)? Ich habe, soweit ich mich erinnere, hier im Forum einen Baubericht dazu gesehen.


Erbauer war JMPET, aber seine Website gibt es wohl nicht mehr. Eventuell findet sich im Forum mit dem Namen des Erbauers noch der Baubericht.

Viele Grüße
Rico
Moin,

gut das irgendeiner das Internet auf CD gebrannt hat:
https://web.archive.org/web/20120515164514/http...el-lok_250_001-5.htm

Gruß
Kai
Danke Kai, ich wusste die genaue Adresse nicht mehr, da funktioniert dann auch der Abruf über die WayBack-Maschine nicht mehr.
Hallo Zusammen,

...es wäre aber sicher nochmal zu diskutieren, ob so eine Lok auf einem Bo' Jacobsdrehgestell überhaupt eine Option ist.

Nein, ich denke nämlich nicht, denn wir müssten dann über das Antriebskonzept sprechen:

Damals hatten die deutschen Bahner zwar viele Schlosser, aber wenig Elektriker und favorisierten daher den stufenlosen Antrieb über hydraulische Kupplungen, die aber nur eine begrenzte Leistungsübertragung gewährleisten konnten. Grundlage dafür war immer ein hochdrehender Dieselmotor im Gegensatz zur langsam laufenden Motor- Generatorübertragung auf die Gleichstrommaschine dieselelektrischer Loks.
Daher wäre ein langsam laufender U-Bootmotor, wie ihn die Russen oder Amis verwendeten nicht denkbar gewesen.

So lag denn die V200 als Bo' Bo' mit fast 20Tonnenn schwer im Gleis und hätte dann im Jacobsdrehgestell die Achslast pro Achse von nahezu 40 Tonnen gehabt, wenn eine identische Motorisierung und Kraftübertragung geplant worden wäre.

Zwei Motoren waren schlussendlich den technischen und technologischen Zwängen und nicht der Lust an einem Reservemotor geschuldet....und ....der konservativen "Brückenphilosophie" beim Traktionswandel.
Hier wie da in Deutschland!

Im Gegensatz zu einem Triebzug, macht also eine mittig aufgelagerte Lok keinen Sinn, denn ein starres, nicht über Führungsachsen angelenktes Co' Drehgestell neigt zum Zwängen und verursacht Oberbauschäden und gar ein angelenktes Do' wäre in sich selbst zu schwer und womöglich Bruchanfällig.

Interessant wäre vermutlich eine Lok- Tenderlösung gewesen, wo die Zuglok den führerstandslosen Powerblock anhängt und damals Doppelgespanne mit doppelter Besatzung entfallen wären.

Ganz besonders effektiv wäre das heute, wenn zwischen Nürnberg und Hof ein solcher Dieselblock vollautomatisch ans Zugende gefahren, die E- Lok bis zur nächsten Oberleitung schiebt ohne, wie bei der Zweikraftlok. ständig das andere Aggregat mitführen zu müssen!
Ähmnem.... bis dann mal die Verkehrsexperten "den Finger gezogen" und wir eine in Europa einheitliche Mittelpufferkupplung haben....

Gruß Sven




Guten Morgen

ich bin durch + durch begeistert.  Klasse Idee das ganze

Was den Senf zu 1, 2, 4 etc Motorigkeit angeht / "DB Schlauheiten" von 19xx verweise ich auf
- V200 + Co Wartungsaufwand zu hoch wegen Doppelanlagen.
- BR 245 + Co Rolle retoure (wie schreibt man rückwärts?)

Was den Senf zu 6 Achsen und "groß" angeht / "DB Schlauheiten" 19xx:
- Kein Bedarf, zu schwer zu böse zum Gleis....
- Euro x-tausend + Co

Was den Senf zu mittigen DG jedweder Art angeht:
- geht nicht ist nix etc
- SBB + FS (SNCF neue Triebwagenzüge) Loks diverser Versionen (Indien + Spanien + Japan) [Ja, ich weiss, zT keine echten Jakobs bauarten]

Wer wo was wirklich "gut" ist + Sinn macht vermag ich nicht zu sagen.
Optisch finde ich das eine sehr interessante Abwechslung.

Auf jeden Fall ist es eine KLASSE Idee eine "Spinnerei" (Das meine ich durchwegs pos. !) nicht nur in der Theorie durchzudenken und das so, dass es verblüffend echt rüber kommt, sondern  dem Ganzen noch ein greifbares Modell zu verpassen um etwas handfestes zu haben.

Ich freue mich auch, den alten Doppel V160 Atrikel nochmal sehen zu können. Danke f d Link!

Weiter so, das Hobby macht eine Heidenfreude (darf ich das heute noch schreiben...))

Gruß
Wutz, der gerade an das Konzept der angedachten Weiterentwicklung der ET 420 zum damals 422 mit Übergängen etc etc denkt (Auch VT 603)
Gab es da nicht `mal Studien mit Bild und Beschreibung?!?!
(Zumindest das hier wäre eine Umbauüberlegung wert : https://stockholm.baureihe420.de/ )



Hallo zusammen,

vielen Dank für die positiven Rückmeldungen zur ML 5400.
Auch vom mittlerweile "enthüllten Vorbild" her war das Konzept recht detailliert durchgedacht, die Konstruktion mit den technischen Details konnte allerdings im Artikel nur in den Grundzügen dargestellt werden.
Bei entsprechendem Interesse könnte ich hier im Forum noch weiter auf die "Vorbildlok" eingehen.
Das möchte ich aber erst NACH der vollständigen Auslieferung der Hefte machen und hier nichts vorwegnehmen.
Nur soviel: die Konstrukteure bei Krauss-Maffei hatten Handlungsfreiheit und keine hinderlichen Vorgaben seitens irgendwelcher Controlling-Schlaumeier in den Chefetagen, einfach mal die Ingenieure machen lassen.

Zu Beginn des Projekts war eine Veröffentlichung gar nicht geplant, dann hat Andi Bauer auch noch das Bild vom Vorbild entdeckt....

Grüße
Martin



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