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THEMA: Radsatzinnenmaß falsch - welche Konsequenzen ?

THEMA: Radsatzinnenmaß falsch - welche Konsequenzen ?
Startbeitrag
ottopa - 25.09.25 21:42
Aus gegebenem Anlass möchte ich auf die Wichtigkeit des richtigen Radsatz-Innenmaßes eingehen. Das ist sicher für die Anfänger im Anlagenbau interessant.
Auf meiner Anlage gibt es eine komplexe Fahrtrasse, Weichenstrassen mit Flm- und ROCO Weichen, Überwege, Spurkranzleitschienen, vor und nach dem Eintauchen in die Unterwelt (verdeckte Srecken z.B.Schattenbahnhof, Wendeln) mehrere Eingleisschienen verschiedener Fabrikate. Und alles verhähltnismäßig dicht beisammen.
Überall da können die Räder klemmen oder abrutschen, aufklettern oder ins Bodenlose fallen. Des weiteren fahre ich aller Herren Fahrzeuge in allen möglichen Zugzusammenstellungen, und am liebsten Züge, so lange wie möglich.
Und dann trotzdem ein nahezu fehlerfreien Betrieb, ohne laufende Entgleisungen, aufrecht zu erhalten ist nur möglich, wenn die Radsatz-Innenmaße aller Fahrzeuge korrekt eingestellt sind.

Wenn in einem Zug immer wieder der gleiche Wagen an der gleichen Stelle entgleist (oder entkuppelt, dazu später) ist in fast allen Fällen ein falsches Radsatzinnenmaß die Ursache.

Also Radsatz nachmessen. Bei falschem Maß ausklinken (bei den Loks natürlich manchmal umständlich ausbauen) und nachjustieren.
Bei meiner Anlage hat sich ein Sollmaß von 7,5 bis 7,6 mm bewährt. Das kann bei anderen Anlagen anders sein. Bei den meisten ist es 7,45 bis 7,55 mm.

Bei manchen Wagen ist auch das Maß „D“ zu groß, auch das sollte korrigiert werden.
Aber das ist ein anders Thema und einen anderen Thread wert.
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Das leidige Entkuppeln ist eine weitere Störkomponente. Manche und auch ich bisher, behelfen sich bei geschlossenen Zugverbänden mit festen Kupplungen, Kupplungsstangen, Magnetkupplungen oder gar mit lösbarem Kleber verklebte Kupplungen.
Flexible Rangiereinheiten jedoch sollten schon von A nach B kommen, ohne die halbe Fracht zu verlieren.
Ein uralter Fuchs, der Leiter der hiesigen Modellbaugruppe (H0), behauptete, alles Krampf, wenn  die Schienen gut verlegt und die Wagen sauber laufen gibt es keine ungewollten Entkupplungen!!
Recht hat er, seit ich die ganze Fahrtrasse überarbeitet und alle Radsatzinnenmaße stimmen ist bei mir das Entgleisen um 90% zurückgegangen. Auch die 18-Wagenzüge drehen zuverlässig ihre Runden.
Denn von kleinsten Nickbewegungen der Wagen, bei zu großen Abständen der Gleise bei den Anlagenteilen, kleinsten Aufkletterbewegungen wird das Entkuppeln begünstigt.
Also auch für das Entkuppelsichere Fahren sind die Radsatzinnewnmaße enorm wichtig.

Für das einfache und problemlose Justieren das Radsatzinnenmaßes habe ich mir zwei kleine Hilfsvorrichtungen gebaut.
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Ist das Radsatzinnenmaß zu eng wird mit dem Spreizer gearbeitet.
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Ist es zu weit, wird der Drücker eingesetzt.  (Fehler im Bild: heißt bei zu weitem.....)
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Bei festsitzenden Rädern springt beim Lösen eines Rades das Rad meist um mehrere 10tel mm nach außen.
Dann muß mit dem Drücker nachjustiert werden. Ist eine Übungssache.
Auf jeden Fall läuft der Fahrplanbetrieb und das Rangieren wieder durchgängiger.

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Sehr interessant,  vielen Dank für diese Ausführungen!
Als Anfänger habe ich dazu natürlich auch eine Frage: Wie ermittle ich für meine Anlage das ideale Radsatzinnenmaß? Indem ich bei Waggons nachmesse, die immer perfekt laufen? Oder den inneren Schienenabstand?

VG Martin
Hallo Martin genau so. Die Wagen messen die über die ganze Anlage keine Probleme machen. Liste aufstellen und den Mittelwert als Nonplusultra für deine Anlage verwenden. Die Schienenabstände sind zu unterschiedlich und innerhalb der Weichen nicht aussagekräftig.
😀tto

PS: auch in beide Richtungen prüfen. Bei unserer sehr empfindlichrn Spur kann es bei Vor-oder Rückwärtsfahrt, nicht nur bei den Wagen, sondern auch in der Anlage, unterschiedliche Ergebnisse  geben.

Hallo Ottopa,

deine Erfahrungen kann ich alles aus Sicht des zuerst privaten Anlagenbetreibers und jetzigen Modulbahner nur bestätigen.

Radsatz-Innenmaß nicht kleiner als 7,4mm und nicht 7,6mm oder mehr. Bei uns ist die Peco 10° einfache Kreuzungsweiche oder die 10° Kreuzung ohne Weichenzungen die Stelle mit den meisten Entgleisungen/falsch abbiegen. Ursache in der Regel <7,4mm ab Werk   ... Ursache ist hier die große Lücke bei 10° Herzstücken, da fehlt die Führung der Achsen.

Entkuppeln ist leider inzwischen den Kulissenführungen sehr häufig geschuldet - Kupplungskopf hängt schräg oder Höhe stimmt generell nicht. Ausstellungsbetrieb läuft in Ganzzügen nur mit Magnetkupplungen ohne Abhänger, aber das jetzt auch mit 40 Wagen oder mehr.
Auf unserer Anlage war Fleischmann Profi-Kopf genauso sicher wie die Standard-Kupplung, aber wir haben festgestellt, jeder Schienenstoß kann dazu führen, das sich die kleinen Kuppelhaken langsam nach oben auf die Köpfe hinaufschieben und dann irgendwann den Halt verlieren. Dafür konnte man aber vorentkuppelt die Wagen an die gewünschte Stelle schieben.

Als Werkzeug im Verein haben wir von Fohrmann Lehre und Radabzieher. Dabei muss man nur Aufpassen, das man das isolierte Rad nicht von der Kunststoffbuchse zieht.
https://www.fohrmann.com/de/spurmass-lehre-modellbahn-spur-tt-n-und-z.html
https://www.fohrmann.com/de/abzieher-fuer-raede...-z-bis-28-mm-oe.html
https://www.fohrmann.com/de/radsatz-richtgeraet-fuer-modellbahn-spur-h0.html
Nicht jeder ist so geschickt beim Werkzeug herstellen wie du
Die Abzieher für Räder sind auch meistens ausreichen, um kaputte Plastik-Zahnräder von den Loks durch aufpressen von Metall-Zahnräder zu ersetzen.

Schöne Grüße aus München
Peter

www.n-f-m.eu
Hallo Runde!

Noch einen Löffel Senf?
Ja, auch von mir, für die Wichtigkeit des richtigen Radsatz-Innenmaßes.

Meine Vorgehensweise erklären die Bildchen am besten.

BG, Lutz!


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Hallo

Leider hat die Fohrmann-Lehre immer noch 7,4 mm als Maß. Ich benutze diese nur noch zur Grobkontrolle.
Die Norm wurde vor einigen Jahren von 7,4 (+0,2) mm auf 7,5 (+-0,1) mm geändert. Der Gesamtbereich ist dabei gleich geblieben, aber das SOLL-Maß ist nun 7,5. Ich suche daher schon einige Zeit nach einer passenden Lehre.

Dietrich
Hallo Dietrich,

vielleicht einen Bohrer mit 7,5mm Durchmesser kaufen, den kann man dann einfach mit der Einspannseite zwischen die Radscheiben halten.

Viele Grüße

Dirk
Guten Tag,

beim Rollmaterial von FLEISCHMANN und PIKO sind die Radsatzmaße ab Werk NEM-konform und konsistent, wie abgebildet:

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Zumindest bei Betrieb auf Code-55-Gleismaterial und Weichen von PECO besteht kein Prüfungs- oder Änderungsbedarf.

Freundlicher Gruß

Hannah

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Hallo Hannah,

das ist nicht NEM-konform, da das Radsatzinnenmaß nicht zwischen 7,4 und 7,6mm liegt.

Viele Grüße

Dirk
Hallo Dirk,

dann sind Fleischmann- und Piko-Radsätze halt nicht NEM-konform, weil ihre Radscheiben zu dick sind.

Freundlicher Gruß

Hannah
Frage: Wie genau sind diese Radsatz-Lehren ? Ich mühe mich immer bei den Aderendhülsen (Beleuchtung) mit dem Messschieber ab, um die auf ca. 7,45 bis 7,5 zu bekommen...irre Fummelei...
Gruß
Gert
Hallo Hannah,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

dann sind Fleischmann- und Piko-Radsätze halt nicht NEM-konform, weil ihre Radscheiben zu dick sind.



die Dicke passt schon. Würde man das Radsatzinnenmaß um 0,2mm erhöhen wäre blau auf 7,4 und grün auf 8,6 und damit beides innerhalb der NEM.

Viele Grüße
Dirk
Guten Tag.
Die NEM sagt uns eindeutig das Radsatzinnenmaß von Radscheibe zu Radscheibe gemessen soll eine lichte Weite von mind. 7,4 bis max. 7,6 mm haben. Darüber hinaus werden weitere Radnormen festgesetzt, damit das ganze untereinander Kompatibel bleibt.

Bitte einfach mal das Normenblatt lesen: https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem310_d.pdf

Falsch dimensionierte Radsätze bedeuten Entgleisungsgefahr, Aufschneiden von Weichenzungen, schlechte Kurvenlaufeigenschaften, oder Gefahr von nervigen Kurzschlüssen in Weichenzonen.

Schönes WE.

Frank


Die meisten Fleischmänner in meinem Stall haben korrekt 7,5o mm
und laufen supper. doch viele Roco und andere 7,4 - ,sind Problemkinder.
Wie gesagt, auf meiner Anlage ist 7,5 + Toleranz 0,05 ok

Gruß
😆tto

Ich wollte die Zeichnung von.Hanna hier einsetzen. Aber.geht nicht.

Und WIESO hält sich nicht jeder daran ?
Einfache verständliche Frage, oder ?
Gruß
Gert
Weil einige nicht glauben wollen dass es manche einfach wissen. 😄👍 😭tto
Na das hat doch mit einer NORM nichts zu tun !
Ok, doch, seitdem das Ziel nicht mehr ist, der BESTE zu sein, sondern nur noch ETWAS besser als der Schlechteste !
RIP
Gert
Moin,

Normen sind schon wichtig, aber dann muß sich auch jeder daran halten. Rollmaterial- und vor allem Gleishersteller. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Für mich käme es darauf an, daß meine Lokomotiven und Wagen gut auf meinen Gleisen laufen. Und so pfriemel  ich am Innenmaß rum, bis alles funktioniert. Das geht leichter als am Gleismaterial Änderungen vorzunehmen.

Ich kann mir daher gut vorstellen, daß meine Werte nicht der Norm entsprechen, aber das ist mir dann irgendwie egal. Es kann auch durchaus sein, daß zwei- und vor allem dreiachsige Drehgestelle unterschiedlich Innenmaße haben, solange es funktioniert und das Drehgestell gut geführt über eine Weiche oder Kreuzung kommt.

Gruß,

Andy
Es heißt
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die NEM sagt uns eindeutig das Radsatzinnenmaß von Radscheibe zu Radscheibe gemessen soll eine lichte Weite von mind. 7,4 bis max. 7,6 mm haben.

...da liegen die 7,5 mm doch genau dazwischen - guter Kompromiss. Wenn's denn passt, wen stört es dann?

Gruß aus Nordertown
Wer sagt, dass die Norm auch gut für alle Anwendungsfälle ist?
Hersteller haben das Problem, dass das hauseigene Rollmaterial zuerst auf eigenen Gleisen laufen muss und man nicht auf alle Unzulänglichkeiten anderer eingehen kann.

Ich finde, es wird da aber ein guter Job gemacht, denn ich muss nur ganz selten mal was korrigieren.
Wenn, dann sind es fast immer Vor- und Nachlaufachsen an Dampfern, von denen ich nicht weiß, ob da nicht schon mal jemand dran war.
Zum Messen nutze ich, der Name ist Programm, eine Schieblehre.
Auf meiner Anlage kann es auch vorkommen, das einzelne Achsen auch mal ausserhalb der Norm liegen und trotzdem, oder darum keine Probleme machen.

Jürgen H.
Hallo Jürgen H.

Genau so ist das. Theorie ist grau, Praxis bunt.
Und so kommt es, dass sich bei mir 7,35 bis 7,4mm bewährt haben und Radsätze mit mehr Problemen machen, mit weniger oft unauffällig sind. Gerade lange Zweiachser machen mit mehr nur Probleme.
Und ich fahre im sichtbaren Bereich auf Peco 55 und Fleischmann Weichen mit Bettung in Untergrund. Die waren damals einfach da und passten ganz gut zum GT Flexgleis.

Grüße Torsten
Guten Tag,

so oft ich auch messe - gerundet bleiben nachstehende Maße:

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Die freihändigen Messungen mit der Schieblehre schwanken natürlich im Nachkommabereich je nach ausgeübtem Druck oder Schub.

Selbst bei diesem herstellerneutralen Radsatz stimmen die Maße mit denen der Radsätzen von FLEISCHMANN und PIKO quasi überein.

Damit reduziert sich die Thematik auf alte, beschädigte und/oder "exotische" Radsätze.

In diesen Fällen ist Tausch die Lösung der Wahl.. Im Zehntelmillimeterbereich drücken oder schieben, mit welchen Werkzeugen auch immer, bleibt Lösung der zweiten Wahl.

Freundlicher Gruß

Hannah

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Und wie passt das jetzt zu den Maßen der Norm oder den anderen publizierten mm!-Angaben?

Gruß aus Nordertown

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

je nach ausgeübtem Druck oder Schub


Hi Hannah

Da sollte nicht sein wenn man dazu das geübte Händchen nimmt.

LG ChristiaN
Ich traue mir zu bei 65 Jahre Übung mit der Schieblehre (Meßschieber) auf 0.05 mm genau zu messen. Mit dem geübten Druck, ohne verkanten (Schieblehre parallel zur Radsatzachse).
Also Tatsache:.7, 5 mm Idealmaß
😉tto

Also ich denke, dass das Radsatzinnenmaß garnichts aussagt.
Entscheidend ist dieses Maß K+T, denn nur dieses Maß ist entscheidend für die Spurführung.

Mal ehrlich, ob innen der Spurkranz mehr oder weniger dick ist hat vielleicht bei N-Präzisionsgleisen der Kategorie Code 40 eine Bedeutung. Bei Kato bis Fleischmann mit den überbreiten Herzstückübergängen ist es eben eher von Vorteil, wenn der Spurkranz nicht in das Zungenstück hineinfällt, sondern das ganze Rad AUF dem "Blechrücken" rollt. So kann man halt Spurkränze "nach Art eines RP25"  anbieten und wird dafür auch noch gelobt..

Bei älteren Modellen oder Mtx wurde/ wird das über einen extra großen Spurkranz geregelt, der eben AUF dem Unterblech der Zunge quasi Führungslos entlang rollen kann.
In der ehemals tiefen Mtx- Weiche fällt das weniger auf, bei der Flm eher.

Daher wackeln zB. alte Piko- Fahrzeuge in den "Westweichen" ganz besonders, weil sie auflaufen....trotz NEM gerechtem Innenmaß.

Es zählt demnach das Außenmaß und auch hier gibt es Radsätze, die, wie oben erwähnt, spezifisch auf das Gleissystem ausgerichtet sind.
Bei einem Thema um Pikowagen zeigte ich einen Radsatz von IG- Met, der im Außenmaß NUR für Pikogleis geeignet war und in allen anderen Systemen, auch dem von Pilz/ Tillig völlig unbrauchbar ist. Im Innenmaß wäre auch er NEM- gerecht gewesen....

Gruß Sven


Zitat

Umd wie passt das jetzt zu den Maßen der Norm


Hallo Exitus,

gar nicht - aber es funktioniert bestens; zumindest auf PECO Code 55, Mindestradius 450 mm und mit aktuellem Rollmaterial.

Freundlicher Gruß

Hannah

Hast Du denn auch eine Empfehlung für gemischten Betrieb?
Ich meine damit, Verbindung verschiedener Gleismaterialien?
Konkretes Beispiel:
Im Untergrund Roco oder Trix-Gleis, im sichtbaren Bereich peco55...

Gruß aus Nordertown
Zitat

Hast Du denn auch eine Empfehlung für gemischten Betrieb?



NEIN...

Aufgrund meiner miserablen Erfahrungen in HO mit Gleismaterial von Fleischmann und Tillig setzte ich in O/Oe auf PECO und wurde nicht enttäuscht. Deshalb ist PECO auch in N für mich erste Wahl.

...ABER:

Wenn im Untergrund ROCO und TRIX (Code 80?) störungsfreien Betrieb ermöglichen bedarf es nur akkurat ausgeführter Übergänge mit passenden Schienenverbindern zum PECO-Gleis. Ohne Verbinder (Löten) wird's knifflig und im Ergebnis vielleicht störungsanfällig.

Allerdings rate ich in diesem Falle davon ab, das Radsatzinnenmaß auf den hier propagierten, optimalen(?) Wert einzustellen.

Freundlicher Gruß

Hannah

Somit kurz zusammen gefasst:

Wenn der Übergang von Gleissystem zu Gleissystem (Hersteller neutral) sauber und geschmeidig ausgeführt ist, wird das einmal ermittelte störungsfreie Radsatz Maß überall funktionieren.

Gruß aus Nordertown
Guten Abend

und vor'm zu Bett gehen:

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In der Welt der großen Spur gibt es Schablonen zum Prüfen und Einstellen des Radsatzmaßes. Einfach aber wirkungsvoll.

Gute Nacht (www.ab-ins-bett.de)

Hannah

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Hallo, Hannah, siehe #10, wie genau bzw. wie ausreichend sind diese Schablonen ?
Gruß
Gert
Hallo Zusammen,

um es kurt auch den Punkt zu bringen: Stimmt das Radsatzinnenmaß nicht kann es zu Entgleisungen kommen, es gibt Modelle wo sich die Radscheiben auch schon mal lösen und sich so das Maß verstellt. Dann läuft der "Bock" halt nicht mehr gescheit. Ich bin bei mir mit einem Maß von 7,5mm mit maximal 0,05mm Abweichung bestens bedient. Und ja es stimmt das die Spurlehre von Fohrmann eher bei 7,4mm  bis 7,45mm liegt (wenn ich mit dem Messschieber nachmesse) Aber um das rad rauszubekommen brauche ich ein Hauch eines Luftspalt, und da bin ich auch dem richtigen Maß um den Rads auch wieder zu entfernen.
Bei Werten außerhalb von 7,4mm und 7,6mm habe ich Probleme.

Ich kann mich auch daran erinnern das Bei der Verwendung von alten Arnoldgleismaterial der Wert etwas höher sein soll / kann / muß?

Gruß Detlef
Hallo Gert,

passt ein Radsatz in die Schablone entspricht er exakt NEM. Nur Messen - nicht Einstellen. Bearbeitet werden die Radsätze mit den üblichen Werkzeugen und Vorrichtungen. Besonders praktisch zum raschen Überprüfen von Neuzugängen.

Ob es Vergleichbares für unsere Spur gibt muss Du selbst herausfinden - ich wurde nicht fündig.

Freundlicher Gruß

Hannah
Guten Morgen

0# Otto

In der Skizze ist ein doch relevanter Fehler enthalten, die Variable "D" ist nicht min. 8,4mm, wenn der max. Wert bei 0,9mm ist.
Welcher min. Wert korrekt ist, bitte aus der NEM310 entnehmen.

Und vielleicht die "Überschrift" bearbeiten >> Radsatzinnenmaß falsch = welche Konsequenzen ?? <<

Noch ein Zusatz zu dem Radsatz, die mittigkeit der Radscheiben auf der Achse selbst ist mit wichtig, sind die Radscheiben nicht mittig auf der Radsatzachse kommt es auch zu Problemen.


Was man aus der Diskussion auch entnehmen kann ist, das ein Mischen von Gleismaterial auch zu Problemen führt, da durch die zu großen Maßunterschiede der Gleise Weiche, sich nur schwer eine Ideale Einstellung der Radsätze finden lässt und das diese dann sogar teilweise außerhalb der aktuellen Norm vorgaben sind.


Wer versucht Güterwagen von Modellbahn Union mit der N-tram Kupplung auszustatten, wird fest stellen das die aktuellen Normvorgabe sehr ungewöhnlich umgesetzt wurde.... aber gut das ist ein anderes Norm Thema.


Messen mit Lehren, kann irgendwie auch zu Problemen führen....


schönen Tag noch
Jens
Zitat

Messen mit Lehren, kann irgendwie auch zu Problemen führen....


...wohl wahr Jens und bei neuem Rollmaterial völlig müßig.

Alle vorhandenen 40 Radsätzen von Fleischmann, Piko und einem Radsatzlieferanten gleichen sich wie ein Ei dem anderen - NEM eben.

Ich werde nie wieder einen N-Radsatz nachmessen. Sollte ich einmal eine "Krücke" erwischen wird sie einfach getauscht.

Freundlicher Gruß

Hannah
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

sind die Radscheiben nicht mittig auf der Radsatzachse kommt es auch zu Problemen.



Ich könnte schwören, dass bei mir die Radscheiben aussen auf den Achsen sitzen  

Aber ich verstehe, was du meinst.

Jürgen H.
# 34
Hallo Jens, Überschrift korrigiert,  war auch so gedacht, beim Schreiben gepennt. Danke für den Hinweis.
😉tto
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: Hannah

In der Welt der großen Spur gibt es Schablonen zum Prüfen und Einstellen des Radsatzmaßes. Einfach aber wirkungsvoll.

Die gibt es auch für N:
https://www.fohrmann.com/de/lehre-fuer-radsatz...re.html?number=71661
https://shop.tillig.com/de/schmalspurbahnen/ne.../radsatzlehre-n.html

Dietrich
PS: Die Tillig-Lehre habe ich seit einigen Jahren, aber noch nie benutzt...
Hi

Masse sind aber leider nicht angegeben.

LG ChristiaN
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: Christian

Masse sind aber leider nicht angegeben.

Die Maße findest du hier: https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem310-311_d_bbl2.pdf

Dietrich
Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

In der Skizze ist ein doch relevanter Fehler enthalten, die Variable "D" ist nicht min. 8,4mm, wenn der max. Wert bei 0,9mm ist.



Das ist mir auch aufgefallen. Es muss wohl 0,84mm heißen.

Ich messe und mache da gar nichts, sofern die Fahrzeuge fahren. Und das machen eigentlich alle. Erst, wenn ein Fahrzeug an Weichen holpert, schaue ich mir das an. Einseitig isolierte Achsen lassen sich eigentlich gamz gut justieren.

Gruß
Jürgen
Hi Dietrich

Ja das SOLLTEN die Maße sein...

LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: Jens

Was man aus der Diskussion auch entnehmen kann ist, das ein Mischen von Gleismaterial auch zu Problemen führt, da durch die zu großen Maßunterschiede der Gleise Weiche, sich nur schwer eine Ideale Einstellung der Radsätze finden lässt und das diese dann sogar teilweise außerhalb der aktuellen Norm vorgaben sind.


Hallo Jens, wie schon erwähnt, nicht nur verschiedenes Gleismaterial, sondern auch alle Vergewaltigungen am Gleis, seien es Führungsschienen die sich verbogen haben, Bahnübergange und andere Gleiseinebnungen die nicht einwandfrei gemacht sind und vieles mehr, brauchen das richtige Radsatzinnenmaß.
Glücklich (oder auch nicht!) der nur Peco 55 eben, ohne drumherum auf der Platte liegen hat, der braucht sich darum nicht zu kümmern.
🤪tto
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Glücklich (oder auch nicht!) der nur Peco 55 eben, ohne drumherum auf der Platte liegen hat, der braucht sich darum nicht zu kümmern

...das habe ich leider erst viel zu spät entdeckt. Da war der Unterbau bereits fertig. Ich wollte das Rad der Zeit und des Aufbaus nicht nochmal zurück drehen.😫
Es hat gerade dazu gereicht, den sichtbaren Bereich damit auszustatten. Incl. Umbau der 35 Gleisabgänge der Drehscheibe.

Gruß aus Nordertown
Hallo Christian

Zitat - Antwort-Nr.: 42 | Name: Christian

Ja das SOLLTEN die Maße sein...

Was willst du uns jetzt damit sagen?

:-? Dietrich



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