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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: HO Fertiggelände für Spur N verwenden

THEMA: HO Fertiggelände für Spur N verwenden
Startbeitrag
DasUrmele - 16.09.25 17:25
Guten Morgen,
habe dieses Gelände geschenkt bekommen, ist zwar für H0 gedacht,
ABER denke mal das ich da in Spur N auch bauen kann,
oder spricht was dagegen?

Ich möchte die Anlage NUR ANALOG betreiben!

Danke und Grüße

PS:
Wenn Ihr Euch fragt warum ich das machen will, hier meine Erklärung:
1.) Das Gelände ist mir kostenlos "zugeflogen"
2.) Ein Gelände in N (bis 200x100cm) nicht zu bekommen ist, entweder zu Teuer, oder nur per Abholung (habe aber kein KfZ)
3.) Vorhanden ist eine Menge an Gleismaterial in N (Gleise, Flexgleise, Weichen MIT Antrieb), 8 Loks, ca.30 Wagen (Güter+Personen)

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Hallo.
Nimm bitte dafür das KATO Unitrack als Gleismaterial! NOCH Fertiggelände für H0 kann man mit KATO Unitrack auch als N Bahner nutzen. Hier kommen deren große Radien und die langen schlanken Weichen zum Einsatz und voll zur Entfaltung. Plötzlich wird alles weiträumiger, die Spielanlage verliert etwas den "gequetschten" Charakter.
Im Prinzip könntest Du dann auch H0e (entspricht einer 750/760 mm Schmalspurbahn) betreiben. Das macht NOCH genauso.
Würde mich mal reitzen so ein Gelände eines Tages mit meinem KATO Material zum Testen für Jemanden auszulegen.
lg
Frank

Ich glaube ja nicht, dass Urmele das Gleismaterial nochmal komplett neu kaufen will, noch dazu von Kato, wenn er im Prinzip alles hat.

Prinzipiell sehe ich auch wenig Probleme, allerdings sollte bei der Nutzung von Flexgleisen beachtet werden, dass diese sich nur unter Mühe in einen fixen Radius bringen lassen, wie Fertiggelände es meist voraussetzen. Biegt man sie, so ist der engste Radius in der Mitte, nach außen hin nimmt er ab. Eigentlich so, wie es auch sein sollte, denn Kurven beginnen in der Praxis immer sanft und werden dann enger (man reißt beim Autofahren das Lenkrad auch nicht ruckartig in den gewünschten Radius), während sie zum Ende hin sich wieder der Geraden annähern.
Eventuell kann es also nötig sein, dass Du doch noch Gleise für die vorgegebenen Radien wirst kaufen müssen. Wäre einfach auszuprobieren.

Außerdem Check nochmal die Steigungen. 4% wäre das absolute Maximum, was sinnvoll ist. Und schon das limitiert Loks und Zuglänge.

Viele Grüße
Falco
Mache mal eine Stellprobe mit N-Material. Ich denke Du solltest wohl kleinere Tunnelportale verwenden, also diese vor die H0 stellen und alles retuschieren. Bei den hohen Stützwänden vermutlich auch. Aber sonst...?

Die grauen extremen Gefälle auf dem linken Teil sollen kleine Straßen darstellen? Ford und VW im freien Fall? Naja, passt eher zu Ski alpin...

Gruß
Olaf

PS: Und beachte, daß analoge Loks/Züge stark abschüssig SEHR an Fahrt aufnehmen können.

Hi Falco #2
ist das nicht gerade der Sinn von Flexgleisen, dass ich nahezu alle Radien und Übergangsbögen verwirklichen kann?
Problematisch scheint mir eher die Befestigung auf diesem Material zu sein?

Grüße
Eberhard
Funktioniert in der Praxis aber nicht ohne weiteres mit konstantem Radius. Probier es einfach mal aus. Muss nicht mal ein Gleis sein. Auch ein technisches Linealmaß aus Federstahl beispielsweise bekommst Du kaum in einen Viertelkreis gebogen. Das Ding knickt sich in der Mitte immer stärker als zu den Enden hin.

Noch schlimmer wird es, wenn Du einen Gleisübergang damit in die Kurve legen musst. Das geht so gut wie nie ohne Knick. Daher sollte ein Flexgleis immer die komplette Kurve abdecken.

Gruß
Falco
Hallo Jörg,

Radien, etc., das ist alles lösbar, auch mit vorhandenem Material, das sollte nicht das Problem sein...

Die Tunnelportale, sogar für H0 eigentlich schon "Scheunentore", da solltest du auf jeden Fall daran arbeiten; in deinem Fall die H0-Portale entfernen, N-Portale vorsetzen und mit der Landschaft entsprechend verspachteln. Ähnlich sieht es mit den Arkaden aus; die Umsetzung stammt aus einer Zeit, in der man sich auch in H0 wenig Gedanken um maßstäbliche Mauernachbildungen machte . Da wäre eine alternative Lösung sicher angeraten.

Probleme wirst du aber, gerade mit diesem Gelände in Sachen Steigung bekommen, fürchte ich. Die Steigungen auf der Platte bewegen sich in einem Bereich jenseits der 5%, selbst in H0 hatte da schon so manche Lok ihre Probleme. Es gibt, nennen wir es diesbezüglich mal "optimalere" Fertiggelände, als "Wendelstein". Prämisse war halt damals, möglichst viel Gleis und damit Verkehr auf die relativ kleine Fläche zu "pflanzen". In N  wirst du mit diesen Steigungen wahrscheinlich keine Freude haben...

meint grüßend
Roland
Bei 5 % Steigung auf H0 hat man defacto 10 % bei N. Das ist verdammt "steil". Ich befürchte das Projekt könnte daran scheitert, nämlich an den zu steilen kurzen Rampen. Versuch macht klug.
Hallo,

Ich finde ja, probieren geht über Studieren. - und - Gefallen muss es dir. Probier doch auf einem Teil des Geländes, wie sich die N-Gleise legen lassen und fahr probe, wie deine Loks  mit wieviel Wagen iauf einer Steigung klar kommen. Besondrrs empfehlenswert, wenn du im Rollmaterial Lieblingszüge hast.
Dann kannst du dir die Karten legen, ob dir das gefällt.
Danach kannst du dir Gedanken machen, wo und wie du die Landschaft  an N-Massstab anpasst - sprich: stimmiger machst.

Grüße
Ingo (F.)


@#7

Hallo,
ich habe wohl in der Schule nicht aufgepasst. Ich dachte immer dass 5%, egal in welchem Maßstab, immer 5% sind.

Gruß
Wolfgang
Hallo Frank!
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: DCC-EX Freund

Bei 5 % Steigung auf H0 hat man defacto 10 % bei N.

Eine erstaunliche Mathematik! Die Prozente einer Steigung sind das Verhältnis zwischen Länge und Höhenunterschied. Da ändert sich nichts durch einen Wechsel der Spurweite.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo,

5 % H0 ist 5 % in Echt und 5 % in N, der springende Punkt ist jedoch was Anderes. H0 hat c.a. 6-mal so großes Volumen wie N, was man genauso mit Gewicht vollstopfen kann, Bei fast gleicher Fläche zwischen Rad und Gleis und 6-mal größerer Kraft ist die Reibung einfach wesentlich besser in H0 als in N, Außerdem haben wir in N längere Züge, die mehr Widerstand an den Achslagern leisten. Auch deshalb sind wir meistens gut beraten, etwa die Hälfte oder ein Drittel der in H0 üblichen Steigungen zu nehmen.

Daraus ergibt sich auch die Methode, wie man dieses Gelände verwenden kann. Alles was "unten" ist, um 1-2 cm anheben und bis "oben" gleichmäßig abflachen (ohne Anhebung), womit man die Steigungen auf vielleicht 3-4% reduzieren kann. Das ist immer noch sehr viel, aber 4-achsige Loks mit 3 bis 5 Eurofima-Wagen ohne Innenbeleuchtung könnten gehen.

Ich würde die Steigungen provisorisch mit Grundmaterial und Schienen belegen und schauen, was hoch kommt und was nicht. Denke auch an die Abrundungen am Anfang und am Ende der Steigungen, wo die Waggons entkuppeln werden. Das könntest du noch mit Magnetkupplungen in Griff bekommen und damit, würde ich sagen, sind deine Werkzeuge eigentlich schon alle.

LG

Gabor
Hallo,

ich würde das Gelände erst einmal so wie es ist mit N Schienen belegen und ausprobieren. N hat viel weniger Masse als H0, so dass die Gravitation entsprechend zwar weniger Kraft-Vektor nach unten (Haftreibung), aber auch weniger Kraft-Vektor gegen den Vortrieb ausübt, somit muss sich die Lok entsprechend weniger vorwärts anstrengen.

Bei uns im Verein hat sich herausgestellt, dass die haftreifenlosen Fleischmann Zahnradbahn-Kastenloks auch ohne Zahnantrieb die Steigung hochfahren, auch mit zwei gekuppelten BR 01.10 fuhr ich da schon hoch. Von da her mache ich mir über die paar cm Steigung auf dem Gelände nicht so viele Sorgen.

Grüße, Peter W
Hallo,

immerhin ist die "wilde Maus" entschärft da ein 360 mm Radius in N schon etwas großzügiger ist und die Gleise etwas länger ausfallen.

Wunder sind keine zu erwarten aber Spaß machen kann das schon.

Vorsatz-Torportale für N ibt es von Noch. Aber hübsch geht anders.

Peter
Hi Falco #2,
danke für den Hinweis wegen den Flexgleisen!
Da waren meine Überlegungen instinktiv richtig das ich die Flexgleise nur auf den geraden Strecken verwende
und die Kurven mit entsprechenden starren Bogengleise mache. Eine Fehlerquelle weniger

Das natürlich die Tunnelportale geändert werden in N ist natürlich vorgesehen....ist sonst wie "mit Kanonen auf Spatzen schießen"....und das komplette Gelände wird eh optisch "aufgearbeitet" werden.

Bezüglich den Steigungen:
- ich fahre keinerlei langen Güter- und/oder Personenzüge, IC´s, TEE usw.
- mein rollendes "Material" ist in etwa bei Epoche III
- und im "ländlichen Voralpenland" angesiedelt.
- gestern mal mit losem verlegten Gleis Lok + 4 kürzere Personenwagen (ala "Donnerbüchse") die
  Steigung Rechts versucht, was ohne Probleme ging.
- vielleicht setze ich auch den ganzen vorderen Bereich um 1 cm höher....dann sieht es viell.noch besser aus.

#1 Frank:
Für mich ist es ein "wirtschaftlicher Schwachsinn" auf Kato zu wechseln, wenn ALLES bereits vorhanden ist!

Mir wurde zwar jetzt auch HO Gleichstrom Material (Loks, Gleise, Weichen mit Antrieb usw.)
angeboten.
Wobei mich die günstigen Preise echt POSITIV überrascht haben (günstiger als Spur N)!
Aber auch da: ALLES in N verkaufen und mit neuer Spur anfangen?
Finanziell wohl ohne Verlust möglich, aber der ganze Aufwand? Schreckt ab

Gruß Jörg

Hallo,

NeiN, bitte tu es nicht. H0 ist neu nicht billiger und kaum besser als N, das sieht nur so aus!
Du kannst natürlich jedes Gleissystem verlegen, ich denke das war von Frank wohl nur als Tipp für den Neuanfang gemeint.

Günstige bespielte Modelle in H0 sind oft sehr alt und in einem dementsprechenden technischen und oft auch optischen Zustand, dazu kommt der Kupplungssalat - z.B. ältere Fleischmann Loks mit den hohen Spurkränzen und den alten Haken-Kupplungen, die nicht mit den heute üblichen Standard-Bügelkupplungen kuppeln und nicht auf Roco-Line fahren, außerdem hat jeder Hersteller inzwischen seine eigene Kurzkupplung: Fleischmann (ist genau wie in N und somit die einzige, wo man die Wagen raus heben kann ohne dass die Kupplungen verhaken), Roco, Märklin, Liliput und Piko fallen mir ad hoc ein. Jeder musste natürlich auch sein eigenes, inkompatibles KK-System "erfinden". Nur der Kupplungsschacht ist prinzipiell genormt, aber es gibt auch komische Toleranzen bei den Schächten. Radsätze sind zwischen den Marken auch nicht tauschbar und haben unterschiedliche Profile.

Grüße, Peter W.
Moin,

Ich habe ein bisschen in Anyrail gespielt was möglich wäre. Siehe Anhang.
Bin nicht sicher ob Doppelspur möglich ist, sollt gehen denke ich. Wenn nicht, dann sollte jedenfalls ein extra Spur im Tunnel oben möglich sein, damit mann ein kleines SBF hat.
Die Kehrschleife auf das Ebene habe ich weggelassen, der tut mir ein bisschen überladen an.

Die von TweNte zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: kein Name

Die Kehrschleife auf das Ebene habe ich weggelassen, der tut mir ein bisschen überladen an.

Das führt dann dazu, dass irgendwann alle Züge nur noch nach links fahren. Es braucht auch noch eine Wende in Gegenrichtung.

Dietrich
Auf dem Bahnhof kann mann die Lok ümsetzen.
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: DCC-EX Freund

Bei 5 % Steigung auf H0 hat man defacto 10 % bei N. Das ist verdammt "steil".



Und bei 5 % Steigung in LGB sind das in T-Gauge fast 100 % Steigung.
Das geht dann nur mit Lok-Lift.



VG Freetrack
Eigener Fehler: Habe auch mal auf ein Kibri-N-Fertiggelände gesetzt...die allgegenwärtigen dortigen 3 + x % Steigungen waren schon definitiv zu viel !
Gruß
Gert

3% sind 3% ! Egal wo...
[/quote]Zitat - Antwort-Nr.:16[/quote]

Herzlichen Dank,
- eben versucht vom Platz her mit dem 2-gleisigen "Außenring": Passt
   wird so übernommen!
- ebenso unten Mittig mit den zusätzlichen Weichen
- da das Gelände auf HO ausgelegt, denke ich das es nicht zu "voll&überladen"
   ist mit der Spur N
- da ich mir ein DOPPELTES Kehrschleifenmodul bestellt habe, werde ich es mit 2
   Kehrschleifen versuchen, nicht das dann wirklich alle in gleicher Richtung fahren.

Ist schon Klasse wenn man nicht nur so ne Software hat, sonderen sie auch bedienen kann
Ich selbst habe keine Software, außerdem zu Alt um das zu verstehen (wollen)
Hallo, Urmele, DENKE an die Steigungen ! Ich habe es bereut...gibt nicht Blöderes als Züge, die jedesmal nicht hoch kommen...
Gruß
Gert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Daheim



Jo, werde ich Danke!
Erster Versuch war schon mal nicht übel.
Da ich eh die ganze Platte "aufhübschen" muss/will, versuche ich
morgen mal den vorderen mittleren Bereich anzuheben.
Werde da mit 10mm anfangen und bei Bedarf a Weng steigern
Hallo Urmele,

ich möchte auch noch einmal meinen Senf dazu abgeben .

Wenn ich mir die Anlage und den Gleisplan ansehe, sehe ich jetzt kein Problem, alles in Spur N mit Standardgleisen abzubilden. Auch von den Steigungen her sehe ich jetzt keine Steilstrecken. Alles im üblichen Bereich.
Auch Flexgleise lassen sich verlegen. Dazu bohrt man kleine Löcher und verschraubt alles. Wenn man alles geschottert hat sollten sich die Schräubchen auch wieder entfernen lassen, da die Gleise durch das Schottern fixiert sind. Oder man lässt die Gleisschrauben drin.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name:

Herzlichen Dank,
- eben versucht vom Platz her mit dem 2-gleisigen "Außenring": Passt
   wird so übernommen!
- ebenso unten Mittig mit den zusätzlichen Weichen


Gerne gemacht. Viel Spaß damit.
Vielleicht kannst du im Bahnhofbereich noch ein Gleis dabei machen. Ich bin nicht sicher vieviel Platz da genau ist. Wenn du viele Gleise hat, kannst du mal was versuchen. Auch bei der Gleisanschluß sind noch möglichtkeiten was zu ändern.

Ich würde gerne Bilder sehen.
Das ist doch zum aus der Haut fahren

Habe heute vormittag mal meine Gleise durchforstet um die Benötigten zusammen zu suchen.

Und was ist?
Ich habe KEINE EINZIGE Bogenweiche....grummel
Benötige mind. je 1 R + 1 L mit Antrieb den Rest kann ich kaschieren (sonst bräuchte ich je 2)

Aber Preise sind das, da wirds einem schlecht.
Muss dann halt den Baubeginn verschieben
In N brauchst du fur das Plan kleine Bogenweiche, siehe mein Vorschlag ohne. Weil N kleiner ist, hast du den Raum die Bogenweiche zu ersetzen durch normale Weichen.
Hallo Urmele,

da du bisher nicht geschrieben hast, mit welchem Gleishersteller du unterwegs bist, kannst du wegen der Bogenweichen hier mal nachsehen. Dort habe ich alle meine Gleise nachgekauft und war nie enttäuscht:

https://www.ebay.de/str/stampino

Meist bekommt man dort fast neuwertige Ware.

Viel Erfolg beim Bauen

Gruß
Freddie
Weichen, auch Bogenweichen gibt’s doch massenhaft bei Ebay oder auch Kleinanzeigen.de
Roco hätte ich auch noch da und könnte sie abgeben, aber erst nach dem Urlaub.

Gruß
Falco


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