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THEMA: Vorstellung Neuanlage - Bitte um Feedback

THEMA: Vorstellung Neuanlage - Bitte um Feedback
Startbeitrag
penta_m - 10.09.25 20:43
Hallo zusammen,
nach Umzug möchte ich eine neue Spur N Anlage (Arnold) bauen und dabei einen Teil aus der ehemaligen Familienanlage integrieren. Die Anlage ist in alle Richtungen 1m verschiebbar, da der Kellerraum deutlich größer ist. Anbei Gleisplan mit Maßen und 3D-Ansicht, wobei die Gebäude fehlen.

Die Fotos enthalten jeweils Untertitel zur leichteren Orientierung. Links vorne befindet sich ein Bergbahnhof mit Dorf. Oben mittig soll ein Schüttgut und Kieswerk sowie ein kleiner Umschlagbahnhof entstehen. Auf der ebenen Fläche vorne habe ich viele Industriegebäude geplant. Mittig vorne soll ein Containerterminal hin. Rechts ein Hauptbahnhof mit großer Stadt.

Die Anlage ist rein aufs Spielen ausgelegt, d.h. keine festen Epochen, ICE und Dampfloks gemischt, etc. Wichtig sind mir viele freie Flächen für die Geländegestaltung, Szenerien, etc.

Auf dem Bild mit dem fertigen Teilstück sieht man von der ehemaligen Hauptstrecke zwei Gleise und der Nebenstrekce 1 Gleis von rechts in den Berg führen. Diese Gleise werden im neuen Plan nicht mehr genutzt, wie kann ich die Portale anders nutzen?

Bitte um Feedback zum Gleisplan, gerne Anregungen und Änderungsvorschläge. Vielen herzlichen Dank vorab 🙂

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Hallo Penta M,

ich finde deinen Anlagenansatz sehr interessant und unkonventionell, und sicherlich sind einige Features der durch die Wiederverwendung geboren. Da du von einer Spielanlage sprichst, werde ich auch nur aus Richtung Spielbarkeit abwägen.

In der Realität gibt es den Ansatz, dass man Bottlenecks vermeiden möchte, deshalb werden mehrere Bahnlinien manchmal über mehrere Kilometer parallel geführt, damit sich die kreuzenden Züge nicht gegenseitig aufhalten. Diesen einzigen Ansatz würde ich aus der Realität übernehmen. Ich glaube, an dieser Anlage gibt es dort einen Engpass, wo aus dem Hauptbahnhof auf die grünen Gleise gefahren werden kann. Es fängt mit einem einzigen Gleis an, dann kommt ein zweigleisiger Bahnhof, das nach noch mehr Richtungen auseinander geht, und dabei zu 2x2-Gleisige Hauptstrecke wird (gut, Wendeschleife, also eigentlich nur 2 Gleise). Also aus der einen Richtung 1 Gleis, aus der anderen 4 Gleise. Entweder müssen die vielen Züge aufeinander warten, oder du kannst die vielen Gleise auf der anderen Seite nicht füllen, Abwechslung kommt nur davon, auf welchem Gleis der eine Zug fährt. Und schließlich vor dem blauen Bahnhof wird dieses eine Gleis in die zweigleisige Hauptstrecke eingefädelt, sodass sich die Hauptstrecke und Nebenstrecke gegenseitig hindern, sodass Parallelfahrten nur eingeschränkt möglich sind.

Was ich machen würde, wenn ich das bauen würde?
1. Aus dem blauen Bahnhof würde ich 3 Gleise ausführen, davon 1 auf die Nebenbahn. Das ist eine Bogenweiche bei der Nebenbahneinfahrt und eine DKW wo sich jetzt die Gleise 1 und 2 trennen.
2. Beim Bahnhof "Braungrün" würde ich die Weichenverbindung zum oberen Tunnel kappen, die Zweigleisigkeit nur mit dem anderen Gleis mit einer Weiche im Tunnel herstellen. Dadurch kommen die Proportionen links und rechts von diesem Bahnhof in etwas mehr Gleichgewicht.
3. Sehr optional: Ich würde die Schleife links unten eingleisig gestalten, abwechselnde Fahrtrichtung wie auf einer Nebenbahn üblich. Man kann auch andeuten, dass das eine einst zweigleisige Strecke war, mit einem Gleis zurückgebaut. Böschung da, Gleise weg. Wenn schon sowieso nur ein bis zwei Züge auf die Nebenbahn gleichzeitig fahrren können, dann soll die Strecke nicht so leer sein. Zugbegegnung kann dann in den beiden Bahnhöfen stattfinden.

Soviel meine Kekse dazu. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß dazu, die Anlage hat absolut Spaßpotential!

LG
Gabor


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Hallo Gabor,
herzlichen Dank für deine Antwort!

Zitat


1. Aus dem blauen Bahnhof würde ich 3 Gleise ausführen, davon 1 auf die Nebenbahn. Das ist eine Bogenweiche bei der Nebenbahneinfahrt und eine DKW wo sich jetzt die Gleise 1 und 2 trennen.


super Idee, das wird direkt so umgesetzt!

Zitat


2. Beim Bahnhof "Braungrün" würde ich die Weichenverbindung zum oberen Tunnel kappen, die Zweigleisigkeit nur mit dem anderen Gleis mit einer Weiche im Tunnel herstellen. Dadurch kommen die Proportionen links und rechts von diesem Bahnhof in etwas mehr Gleichgewicht.


Der braungrüne Bahnhof soll ein kleiner Güter-/Verladebahnhof werden, der dunkelgrüne ist ein Schüttwerk. Die Güterzüge sollen nun nach Ausfahrt aus dem Bahnhof nicht das Schüttwerk passieren müssen, daher hatte ich diesen Ansatz genommen mit der Rückverbindung zum Bahnhof. Vielleicht lässt es sich umgehen, in dem ich beim Schüttwerk ein Durchfahrtsgleich etwas versetzt mache. Oder der braungrüne Bahnhof wird dreigleisig, dann habe ich aber wieder das schon angesprochene Problem, dass die Strecke ins Tal zum blauen Bahnhof eingleisig ist und damit ein Nadelöhr. Das hast du völlig zutreffend beschrieben! Mein Problem ist, dass die orange Strecke schon fertig gebaut ist und ich das gerne übernehmen möchte. Eine Gleisbaustelle wäre ja tatsächlich eine tolle Idee, hier lässt sich sicher viel technisch und Szenerie umsetzen.

Hättest du denn noch einen Tipp für die zwei alten Tunnelportale (siehe Fotos), die vorhanden sind, aber nicht mehr genutzt werden können -> vllt. könnte man auch dort die große Gleisbaustelle machen (genug Platz ist dort mehr als in dem Bogen) und den Übergang von den nicht mehr genutzten Gleisen zu dem orangen Bogen nur andeuten?
schaue dir doch einmal deinen Planung genauer und viel kritischer an, Spielbahn hin oder her.

Es fängt mit den eigenartigen Brücken/Tunnelkonstruktion an und hört mit Brücken auf, das mit keinem Modell nachgestellt werden kann!
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: helko

schaue dir doch einmal deinen Planung genauer und viel kritischer an, Spielbahn hin oder her.

Es fängt mit den eigenartigen Brücken/Tunnelkonstruktion an und hört mit Brücken auf, das mit keinem Modell nachgestellt werden kann!



Gerne Verbesserungsvorschläge oder konkrete Kritikpunkte. Die Brücke ist im 3D-Plan nicht 100% korrekt dargestellt, es ist eine gerade Brücke, der Rest läuft im Gelände. Tunnel im unteren Bereich entsprechen dem bereits gebauten, was wie dargestellt mitgenommen werden soll, da Familienanlage.
Moin Alex,

Es freut mich, daß Du eine große Anlage planst und hier um Feedback bittest, um von den Erfahrungen im Forum zu profitieren.
Da ich mich in den letzten Monaten sehr intensiv sowohl im Forum, als auch im direkten E-Mail-Austausch mit vielen Anlagen beschäftigt habe, schreibe ich Dir eher grundsätzliche Überlegungen zur Planung einer Anlage.

Du hast sehr viel Platz zur Verfügung, nach Deinen Angaben muß dein Raum ca. 600 x 500 cm groß sein.

Meine Tipps:
1. Plane Deine Anlage an der Wand entlang, immer maximal ca. 70 - 80 cm tief. So erhältst Du Raum für lange Strecken und kannst sanfte Steigungen realisieren. Du kannst dann noch z.B. einen Schenkel bis zu 120cm breit in den Raum planen, wie ein „E“. Darauf könntest Du z.B. ein Containerterminal bauen, auch ein großer Bahnhof mit Stadt würde vielleicht passen. Entlang der Strecke kannst du dann Industrie, Abzweig zur Nebenbahn usw. vorsehen.
2. Den Schattenbahnhof würde ich nicht als Gleisharfe, sondern als Zugspeicher in Kehrschleifenform ausführen. Ich habe mal ein Bild zur Verdeutlichung eingefügt. Da kommst Du mit weniger Weichen (Betriebssicherheit) aus und bekommst auf gleicher Fläche mehr Züge unter.
3. Ich würde versuchen den Schattenbahnhof sichtbar zu machen und auch sehr gut erreichbar. So wie Du es jetzt planst, wirst Du Schwierigkeiten haben, die Gleise im Schattenbahnhof gut zu erreichen.
4. Dem Bahnhof würde ich längere Bahnsteiggleise spendieren. Bei deinen Platzverhältnissen kannst Du da viel großzügiger planen.
5. Keine Gleiswendel vorsehen, da fahren dann minutenlang Züge durch, die keiner sieht. Stattdessen großzügige lange Rampen, die zugleich schöne sichtbare Paradestrecken abgeben.

LG Rimbert

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Hallo Penta M,
alle Planungseuphorie hin oder her, ich würde mich einmal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbegeben und die Planung nach einem kritischen Blick erstmal wieder auf Null setzen.
Wenn Du keine Arme wie ein Orang-Utan hast, wirst Du mit den angegebenen Anlagentiefen partout nicht glücklich werden. Auch das Argument mit der verfahrbaren Anlage zieht nicht. Spätestens sobald Du anfängst, die selbst auf Rollen zu verschieben, ist alles an Rollmaterial, was in den umfangreichen Schattenbahnhofsanlagen aufgestellt war, restlos entgleist. Und bei den geschätzten roundabout 5cm Höhendifferenz kommst Du nichtmal daran, das entgleiste Rollmaterial schadenfrei daraus zu bergen, geschweige denn, es wieder aufzustellen.
Jedes entgleiste Fahrzeug, jede verhakte Weiche führt zum Chaos, ein kaputter Weichenantrieb sogar zum Teilabriss der Anlage.

Wenn der Kellerraum größer ist, warum nicht, wie Rimbert es auch schon vorschlägt, den kompletten, zur Verfügung stehenden Raum nutzen und an der Wand entlang mit maximal 60cm Tiefe, bei Gleiswendeln an den Enden darf es dann auch mehr sein,  etwas bauen, eventuell noch mit einer Zunge in die freie Fläche hinein? Wenn es mein Keller wäre, würde ich das garantiert so machen.

Arnold-Gleise? Warum um Himmels Willen? Mir fehlen irgendwie die Argumente dafür. Die sahen schon in den 1980er-Jahren ziemlich bescheiden aus und man kann es eigentlich nur als Segen betrachten, dass es die heute nicht mehr neu zu kaufen gibt.

Den Gleisplan hab ich mir jetzt nicht bis ins letzte Detail angeschaut, kann aber noch nicht so wirklich das dahinterliegende Betriebskonzept entschlüsseln.
Ein paar Dinge stechen aber sofort ins Auge, die die große Bahn so nicht machen würde, z.B. warum jetzt hinter dem kleinen Bahnhof die Strecke in der Kehrschleife unbedingt zweigleisig werden muss. Oder oben am BW/Güterbahnhof (Was denn jetzt von beidem?) der enge Radius vor der Dreiwegweiche, da zwängt sich ja nichtmal eine Straßenbahn hindurch.
Das Containerterminal, ich sehe da nur ein Ausweichgleis, das funktioniert so nicht. Es gibt schöne Beispiele von kleineren Containerterminals beim Vorbild, einfach mal anschauen und Anregungen holen. Genauso BW und Güterbahnhof, was gehört da wo hin, damit das komplett ist und funktioniert.
Gerade wenn es eine "Spielbahn" werden soll, ist das umso wichtiger. Schließlich spielt es sich umso schöner, wenn das alles auch betrieblich auch funktioniert, wenn schon nicht exakt wie beim Vorbild, dann immerhin so ähnlich.

Letztendlich reden wir hier auch über rund 10 m² Anlagen-Grundfläche. Da sind schnell mal 5-10 Jahre Bauzeit verflogen und 20-30.000€ verbaut, ohne dass da eine Lok oder ein Wagen dabei ist. Wäre blöd, wenn das dann trotzdem noch nach Anfänger-Anlage aussieht.

Von daher sehe ich da noch etwas an langwieriger Planungsarbeit auf Dich zukommen, aber das ist ja auch nicht schlimm, macht ja schließlich auch Spass und zahlt sich dann letztendlich auch aus.
Gruß,
Markus
Hallo zusammen,

ein Flaschenhals von der sogenannten "Nebenbahn" a la "Börsenfähigkeit" und ein mäßiger Abstellplatz ohne Infrastruktur für die nicht gebrauchten Lokomotiven.... für den Minigüterbahnhof: Keine Ahnung, wie Du da einen einigermaßen sinnvollen Betrieb machen willst.... baue mal das Konstrukt mal probeweise auf....
Mann, soviel Platz hätte ich grundsätzlich mal gerne, um mich dann so in die Ecke quetschen zu müssen....

und auch schon wieder

tschüss

Viele Grüße
Andreas



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