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THEMA: DSB Rangiertraktor 107 - (Olsenbande) Eigenbau Basis V36
THEMA: DSB Rangiertraktor 107 - (Olsenbande) Eigenbau Basis V36
Petermännchen - 01.09.25 21:07
Einen schönen Guten Abend in die Runde,
Und wieder trieb der Mangel an Modellen – speziell von Lokmotiven der DSB, meine Kreativität voran. Diesmal stand der DSB Rangiertraktor 107 von “Ardelt“, bekannt aus “Die Olsenbande stellt die Weichen“, im Mittelpunkt meines Interesses.
Grundlage für die Umsetzung meines Projekts, bildeten zwei sehr preiswert zu habende V36 (im Kombipack, Deutsche Bundespost), in roter und schwarzer Gehäusefarbgebung. Es war absolut kein Nachteil, da ich die Rückfront des einen Führerhauses, mit den 2 großen Fenstern, auch für die Front des Führerhauses der finalen Lok benötigen sollte. Zudem hatte ich mir mal eine Köf III von Arnold zugelegt, welche mir nun als “Spender“ für den Druckluftbehälter der Bremsen und der Frontscheinwerfer dienen sollte. Im ersten Anlauf, nahm ich den Dingler-Motor heraus, da er für das Antriebsgehäuse der Lok baulich zu groß war und ersetzte ihn durch den Arnold-Motor der Köf III. Weil ich aber die 3-Achsenlok von Dingler, auf 2 Achsen und das Antriebsgehäuse (durch Absägen der Zinkgussmulde für den Vorwiderstand und den Entstörkondensator) in der Höhe und in der Länge reduzieren wollte/musste, wäre kaum noch Platz im Führerhaus, für die teils sehr heiß werdenden Bauteile nebst Motor.
Einige Zeit später, nach nochmaligem Studieren der unterschiedlichen Baureihen, verkürzte ich das Führerhaus wieder und verlängerte das Antriebsgehäuse, so wie es beim Original entsprechend auch ist. Dies war, durch den Einsatz eines Glockenankermotors, nun möglich. Da ich die Lok auch nicht stundenlang auf einer Großanlage fahren lasse, ist die Wärmeentwicklung insgesamt zu vernachlässigen.
Weil ich weiterhin “analog“ fahre, war für mich die Berücksichtigung des Platzbedarfs für den Einbau eines Decoders nicht zwingend. Das Chassis, samt Speichenrädern, Schwung-massen und Treibstangen, habe ich mit schwarzer Permanenttinte für Edding-Marker eingefärbt.
Kurz vor Fertigstellung meines Modells, sah ich dann noch von Hobbytrain, eine V20 der DR. Diese kommt, mit ihrem etwas weiteren Achsabstand und ohnehin als zweiachsige Lok, dem Original sehr nahe. Allerdings ist das Modell kaum zu haben, Loslegen nicht sofort möglich und Umbauten wären auch nötig gewesen.
Zu Beginn ein paar Links, zum besseren Verständnis
Alla gut und schaut selbst,
https://www.olsenbandenfanclub.de/filme/dk_film07_h-infos.php
http://www.sebtus.de/steckbrief_dsb_ardelt_a.html
https://www.jernbanen.dk/motor_solo.php?s=9&lokid=75
Grüße Andreas
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Und wieder trieb der Mangel an Modellen – speziell von Lokmotiven der DSB, meine Kreativität voran. Diesmal stand der DSB Rangiertraktor 107 von “Ardelt“, bekannt aus “Die Olsenbande stellt die Weichen“, im Mittelpunkt meines Interesses.
Grundlage für die Umsetzung meines Projekts, bildeten zwei sehr preiswert zu habende V36 (im Kombipack, Deutsche Bundespost), in roter und schwarzer Gehäusefarbgebung. Es war absolut kein Nachteil, da ich die Rückfront des einen Führerhauses, mit den 2 großen Fenstern, auch für die Front des Führerhauses der finalen Lok benötigen sollte. Zudem hatte ich mir mal eine Köf III von Arnold zugelegt, welche mir nun als “Spender“ für den Druckluftbehälter der Bremsen und der Frontscheinwerfer dienen sollte. Im ersten Anlauf, nahm ich den Dingler-Motor heraus, da er für das Antriebsgehäuse der Lok baulich zu groß war und ersetzte ihn durch den Arnold-Motor der Köf III. Weil ich aber die 3-Achsenlok von Dingler, auf 2 Achsen und das Antriebsgehäuse (durch Absägen der Zinkgussmulde für den Vorwiderstand und den Entstörkondensator) in der Höhe und in der Länge reduzieren wollte/musste, wäre kaum noch Platz im Führerhaus, für die teils sehr heiß werdenden Bauteile nebst Motor.
Einige Zeit später, nach nochmaligem Studieren der unterschiedlichen Baureihen, verkürzte ich das Führerhaus wieder und verlängerte das Antriebsgehäuse, so wie es beim Original entsprechend auch ist. Dies war, durch den Einsatz eines Glockenankermotors, nun möglich. Da ich die Lok auch nicht stundenlang auf einer Großanlage fahren lasse, ist die Wärmeentwicklung insgesamt zu vernachlässigen.
Weil ich weiterhin “analog“ fahre, war für mich die Berücksichtigung des Platzbedarfs für den Einbau eines Decoders nicht zwingend. Das Chassis, samt Speichenrädern, Schwung-massen und Treibstangen, habe ich mit schwarzer Permanenttinte für Edding-Marker eingefärbt.
Kurz vor Fertigstellung meines Modells, sah ich dann noch von Hobbytrain, eine V20 der DR. Diese kommt, mit ihrem etwas weiteren Achsabstand und ohnehin als zweiachsige Lok, dem Original sehr nahe. Allerdings ist das Modell kaum zu haben, Loslegen nicht sofort möglich und Umbauten wären auch nötig gewesen.
Zu Beginn ein paar Links, zum besseren Verständnis
Alla gut und schaut selbst,
https://www.olsenbandenfanclub.de/filme/dk_film07_h-infos.php
http://www.sebtus.de/steckbrief_dsb_ardelt_a.html
https://www.jernbanen.dk/motor_solo.php?s=9&lokid=75
Grüße Andreas
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Beitrag editiert am 06. 09. 2025 19:05.
Hallo Schlossgeist 😉
Absolut spitze deine Umsetzung und wie detailliert du die originale Szene umgesetzt hast.
Hut ab sagt Dirk
Absolut spitze deine Umsetzung und wie detailliert du die originale Szene umgesetzt hast.
Hut ab sagt Dirk
Hallo Andreas,
aus meinem Lieblings -Olsenbande-Film direkt ins Modell gesprungen.... Super, das ist eine tolle Umsetzung.
Gruß Mike
aus meinem Lieblings -Olsenbande-Film direkt ins Modell gesprungen.... Super, das ist eine tolle Umsetzung.
Gruß Mike
Guten Morgen,
ein tolles Modell! Hab jetzt aber die Filmmusik im Kopf
...
LG aus dem Siebengebirge... Kai
ein tolles Modell! Hab jetzt aber die Filmmusik im Kopf
LG aus dem Siebengebirge... Kai
Petermännchen - 06.09.25 18:50
Einen schönen guten Abend zusammen,
endlich Wochenende und Zeit für's Forum. Liebe Grüße an Dirk, Mike und Kai für Eure Rückmeldungen.
Ich habe mal den Prozess der Gestaltung, fotografisch systematisch zusammengestellt und hänge ihn mal
mit ran.
Viel Spaß beim Angucken.
Ciao Andreas
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endlich Wochenende und Zeit für's Forum. Liebe Grüße an Dirk, Mike und Kai für Eure Rückmeldungen.
Ich habe mal den Prozess der Gestaltung, fotografisch systematisch zusammengestellt und hänge ihn mal
mit ran.
Viel Spaß beim Angucken.
Ciao Andreas
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Servus Andreas, einfach nur wow!🤩 Ich bin immer wieder von den Fähigkeiten mancher Modellbahner beeindruckt. Gut jetzt weiß ich auch wieder, daß ich völlig talentfrei bin.😳 Respekt und Hut ab. Liebe Grüße Mirko
Petermännchen - 05.02.26 15:29
Servus Mirko,
erst einmal Danke, für Dein Feedback. Ja gut, die Fähigkeiten und Fertigkeiten, sind mir auch nicht in die Wiege gefallen. Oder, wie mein Vater immer zu sagen pflegte „Was nützen dir die besten Pläne im Modellbau, wenn du zwei linke Hände hast und alle voller Daumen!“
Mit der Zeit, wächst nicht nur die Leber mit ihren Aufgaben, es kommen halt auch jede Menge Erfahrungen beim Konstruieren und Bauen dazu. Positive, wie negative.
Das „größte“ Problem, ist die Kleinheit des Modells bei der Umsetzung. Mein DSB-Fuhrpark (hier im Forum bereits vorgestellt), ist auch nur Resultat aufgrund der fehlenden fertigen Industriemodelle, welche es zu Hauf in H0 gibt. Und da ich noch “Old School“ eingestellt bin, versuche ich mich erst gar nicht in Ätztechnik, sondern baue halbwegs passende Industrieware um. Aber, wie bereits in anderen Beiträgen erwähnt, war und ist auch hier und bei mir, der Kompromiss der Taufpate an der Wiege 😊
LG Andreas
erst einmal Danke, für Dein Feedback. Ja gut, die Fähigkeiten und Fertigkeiten, sind mir auch nicht in die Wiege gefallen. Oder, wie mein Vater immer zu sagen pflegte „Was nützen dir die besten Pläne im Modellbau, wenn du zwei linke Hände hast und alle voller Daumen!“
Mit der Zeit, wächst nicht nur die Leber mit ihren Aufgaben, es kommen halt auch jede Menge Erfahrungen beim Konstruieren und Bauen dazu. Positive, wie negative.
Das „größte“ Problem, ist die Kleinheit des Modells bei der Umsetzung. Mein DSB-Fuhrpark (hier im Forum bereits vorgestellt), ist auch nur Resultat aufgrund der fehlenden fertigen Industriemodelle, welche es zu Hauf in H0 gibt. Und da ich noch “Old School“ eingestellt bin, versuche ich mich erst gar nicht in Ätztechnik, sondern baue halbwegs passende Industrieware um. Aber, wie bereits in anderen Beiträgen erwähnt, war und ist auch hier und bei mir, der Kompromiss der Taufpate an der Wiege 😊
LG Andreas
Hallo Andreas,
eine sehr gelungene Umsetzung. Du hast sehr akkurat gearbeitet. Mein Kompliment. Einen ziemlich ähnlichen Typ habe ich mal im Original in Vojens fotographiert, der wurde gerade restauriert. Die Beschriftung war beim Original noch nicht komplett.
Grüße von DSB-Fan
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Grüße von DSB-Fan
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Petermännchen - 05.02.26 18:31
Guten Abend Ralf,
Im Vorfeld meines Projektes bin ich davon ausgegangen, dass es nicht viele Bauarten des Rangiertraktors gegeben hat. Maximal 2 🤠Als ich mich dann intensiver mit der Materie befasst hatte, war mir klar, dass ich einem Irrtum aufgesessen bin. Am Ende war ich dann mit dem Ergebnis meines "107ers" zufrieden, auch wenn ich keine trapezförmigen Einstiege zur Kanzel gefertigt hatte 😀
Grüße Andreas
Im Vorfeld meines Projektes bin ich davon ausgegangen, dass es nicht viele Bauarten des Rangiertraktors gegeben hat. Maximal 2 🤠Als ich mich dann intensiver mit der Materie befasst hatte, war mir klar, dass ich einem Irrtum aufgesessen bin. Am Ende war ich dann mit dem Ergebnis meines "107ers" zufrieden, auch wenn ich keine trapezförmigen Einstiege zur Kanzel gefertigt hatte 😀
Grüße Andreas
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