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THEMA: Schattenbahnhof Konzept

THEMA: Schattenbahnhof Konzept
Startbeitrag
felixs - 01.09.25 20:36
Hallo zusammen

Ich befasse mich seit längerem mit der Planung meiner Traumanlage. Ich benutze dazu Wintrack 16. Der angefügte Gleisplan (Minitrix) zeigt die Ebene Schattenbahnhof in meinem Kellerraum. Die Anlage soll auf Rollen verschiebbar sein, so dass ich von allen Seiten an die Anlage herankomme.

Die Idee ist, von der eigentlichen Anlage über einen Gleiswendel in den Schattenbahnhof herunter zu fahren und dann über drei Weichen in die 4 Gleisstränge einzufahren. Die einzelnen Gleisstränge sind ca. 13 Meter lang. Die würde ich in ca. 1 Meter lange Blöcke aufteilen um möglichst viele unterschiedlich lange Züge abstellen zu können, was mit Rocrail möglich ist. Ein Zug belegt dann je nach Länge 1 – 3 Blöcke.

Um einen Zug aus der Mitte eines Gleisstranges zu holen, besteht die Möglichkeit, beim Ausgang des Schattenbahnhofs den Gleiswendel zu umfahren und wieder in den Schattenbahnhof einzufahren, so dass der gewünschte Zug nachrücken kann.

In der Aktuellen Planung liegt der Schattenbahnhof auf ca. 70 cm Höhe, so dass ich zur Not auch von unten in den Gleiswendel gelangen kann. Der unterste Teil der Anlage liegt ca. 20 cm über dem Schattenbahnhof.

Im Normalfall ist die Anlage ca. 20 cm von der Wand entfernt. Eigentlich kann ich alle Anlagenteile von vorne erreichen, um etwa einen entgleisten Wagen zu entfernen. Wieder Aufgleisen dürfte schwierig sein, vor allem, wenn die benachbarten Gleise belegt sind. Das ist aber kein Beinbruch, ich kann ja den oder die Wagen später auf der Oberfläche wieder einfügen.

Und hier noch einige generellen Angaben:  In der ganzen Anlage ist der mind. Radius R3. Die Steigung beträgt max. 2.1 Promille. Auf der Hauptstrecke sind nur einfache Weichen vorgesehen, keine Bogenweichen, keine Doppelkreuzungsweichen. Die max. Zuglänge im Bahnhof beträgt 2.6 – 3.0 Meter, in den Kehrschleifenabschnitten 5.5 Meter.

Nun meine Fragen an euch versierte Anlagenbauer:

- Sind die Höhen genügend bemessen oder sollte ich besser noch ein oder zwei weitere Wendelkreise einbauen, um auf 30 cm lichte Höhe über dem Schattenbahnhof zu kommen?
- Reichen die Anstände zur Wand von ca. 40 cm und ca. 60 cm für den Notfall?
- Ist mein Konzept für den Schattenbahnhof zielführend?
- Kann eine so grosse Anlage im Notfall verschoben werden?
- Weitere Gedanken und Tips.

Ich bin gespannt auf eure Kritik, Anregungen und Bedenken. Herzlichen Dank dafür im Voraus.

Beste Grüsse
Felix


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Hallo Felix,

2,1Promille Steigung sind ein Wunsch, es sollte wohl2,1% heißen,
30cm Eingriffhöhe sind empfehlenswert
Die Abstände zur wand sind zu knapp, versuche mal Dich in 40-60cm quer zur Anlage zu stellen und dann in die Knie zu gehen und dann auch wieder aufzustehen, das sind Maße für Sportler.

Grüße Michael Peters
Moin Felix,

schön, daß Du Dir so eine anspruchsvolle Anlage planst. Zu Deinen Fragen:

- Sind die Höhen genügend bemessen oder sollte ich besser noch ein oder zwei weitere Wendelkreise einbauen, um auf 30 cm lichte Höhe über dem Schattenbahnhof zu kommen? 20 cm sind grundsätzlich ausreichend, bei meiner Anlage (hier findest Du Photos von meinem SBhf https://www.mobablog.info/blog.php?id=2895) habe ich 6 Gleise parallel in zwei Ebenen mit 20cm Abstand an der Wand und komme problemlos an. Wenn es Dein Platz erlaubt, solltest Du eher versuchen die Steigung im Wendel geringer machen (ergo größerer Durchmesser) Für bis zu 3m lange Züge könnte das schwierig werden. Hängt halt davon ab, was Du für Loks einsetzen willst.
- Reichen die Anstände zur Wand von ca. 40 cm und ca. 60 cm für den Notfall? So wie Du es jetzt geplant hast, kommst Du überall auch von vorne an. Ich weiß nicht, was Du in der oberen Ebene planst. Bei den Möglichkeiten, die Dein Raum bietet, würde ich eher ein U planen, dessen einer Schenkel im Raum von drei Seiten erreichbar ist und den SBhf an die Wand, evtl. in zwei Ebenen, Verbindung über Rampe.
- Ist mein Konzept für den Schattenbahnhof zielführend? So plant man SBhf, das ist das richtige Konzept. Du könntest die Gleiswendel auch zu Abstellen von Zügen verwenden.
- Kann eine so grosse Anlage im Notfall verschoben werden? Halte ich für nicht zielführend.

Das mal als erstes, wenn Du noch etwas mehr über Deine eigentliche Anlage verrätst, kann ich noch besser Tipps geben.

LG Rimbert

Hallo Felix,

ein Verschieben der kompletten Anlage in dieser Größe als Ganzes per Hand halte ich für ziemlich unrealistisch. Das dürfte selbst mit mehreren Personen, die sehr koordiniert ziehen schwierig werden, ohne dass zu starke Hebelkräfte auf die Anlagenschenkel wirken, die die Konstruktion überlasten und beschädigen können.
Der Anlagenrahmen bzw. die Verbindungen der Teile müssen dann sehr fest sein und das bedeutet dann wieder ein hohes Gewicht, was wiederum das Verschieben erschwert.
Vielleicht wäre es mit einer sehr starren Verbindung, einem sehr steifen Rahmen zwischen den Beinen, an denen die Rollen befestigt sind, knapp oberhalb der Rollen möglich. Und dann sollte dort unten gezogen/geschoben werden.

Und: Von welchem Durchmesser der Rollen, deren Material und welchem Untergrund sprechen wir hier?
Ist der Bodenbelag sehr hart und glatt? (Also kein PVC, kein nachgebender Holzbelag oder Laminat, sondern Beton, sehr hartes, nicht federndes Holz o.ä)
Sind die Laufflächen der Rollen ebenfalls sehr hart? (kein Gummi)
Ist der Rollendurchmesser sehr groß? (10-12cm halte ich noch für sehr wenig.)
Dann lassen sie sich evtl. auch bei hohem Gewicht der Anlage verschieben.

Aber ich würde sehr gut planen und vorallem unter realistischen Bedingungen - also mit dem kompletten Unterbau mit Rollen und das ganze mit realistischen Gewichten beschwert - vortesten.

Gruß Ulrich
2,1%… für z.B. FLM Schlepptender Dampfloks kann das in einer Kurve (Gleiswendel) schon zu viel sein.

Du hast doch viel Platz und eine ordentliche Raumlänge. Aus einschlägiger Erfahrung würde ich eher versuchen, mittels langen Rampen auf 1% zu kommen. Dann bist Du nicht limitiert in der Auswahl Deiner Fahrzeuge und hast mehr Betriebssicherheit, was gerade beim SBhf superwichtig ist.

Das mit der Höhe sehe ich wiederum nicht so eng, mir reichen 20cm um überall gut ranzukommen.

Du müsstest also 20m Strecke haben um 20cm Höhendifferenz bei 1% zu erklimmen. Bei Deiner Raumgrösse dürfte das kein Problem sein… zweimal komplett hin und her und die Sache ist geritzt. Quasi eine Gleiswendel mit 5m Durchmesser, die ovalförmig ist 😉

LG Mike

P.S. ich schliesse mich Rimbert und Ulrich an: das mit den Rollen würde ich bei dieser Grösse sein lassen.
Moin Felix,

eigentlich ist das Wesentliche gesagt: 2,1 % sind bei Zuglängen von bis zu drei Metern keine Option. Und auch ein kreisrunder Gleiswendel wird leider bei dieser Zuglänge nicht gehen. Warum? Weil der Zug ungefähr einen kompletten Kreis ausfüllt. Dadurch wirken Kräfte auf den Zug, die den Zug nach innen abstürzen lassen. Es muss also ein ovaler Gleiswendel werden, bei dem die Geraden mindestens zwei Meter lang sein sollten. Je länger, desto besser. Und das Ganze bitte auch nur mit 1-1,5 % Steigung, denn drei Meter Zug bringen schon in der Ebene einige Loks an die Grenzen. Dazu noch die Steigung und die Kurven kosten zusätzlich Zugkraft.

Noch eine Frage zu den schwarzen Rechtecken: Sind das die Positionen der Stützen? Dann musst du auf jeden Fall bei der geplanten Tiefe die MoBa von der Wand abziehen können. Dafür dürfen die Segmente maximal zwei Meter lang sein, aus den von Anderen bereits genannten Gründen.

Die Alternative wäre, die Gleise des Schattenbahnhofs an der vorderen Kante zu verlegen. Aber zeig doch erstmal die Abmessungen der Lanschaftsebene, bevor ich weiter spekuliere.

Viele Grüße

Yves
Hallo Felix,

wie schon oben erwähnt, ist eine Grundveraussetzung um eine Anlage in diesen Ausmaßen verschieben zu können, absolut ebener, harter, nicht nachgebender Untergrund.
Bei einer Konstruktion mit mehr als 4-6 Drehrollen wirst du, unabhängig des Gewichtes, die Anlage nicht mehr bewegen können, da sich die Rollen beim Verschieben in unterschiedliche Richtungen positionieren und schwer in Einklang zu bekommen sind.
Gegebenenfalls kann dir eine Schienenführung mit feststehenden Rollen weiterhelfen.
Z.B.
https://www.castinfo.de/produkte/ra-der-rollen/rolle/spezialrollen.html

Beim gleichen Lieferanten bekommst du Rollen, die ohne weiteres mit 200Kg und mehr belastbar sind.
Das Gesamtgewicht deiner Anlage wird also nicht unbedingt das Hauptproblem darstellen.

So meine Erfahrungen beim Verschieben von Bühnenpodesten u.Ä. in dieser Größenordnung.

Mit freundlichen Grüßen
Roman


Nur meine 50 Pfennig: Verschiebbarkeit ist erstmal kein Problem, wenn man an die Beine Rollen schraubt. Die Form der Anlage mit dem schlanken Mittelstück setzt allerdings voraus, dass die Konstruktion stabil genug ist. Besitzt der Unterbau senkrechte Latten von 2 cm Dicke und z.B. 7 oder 8 cm Höhe rundherum und verschraubt man die Komponenten an diesen (Löcher rein und Bolzen durch) an mehreren Stellen, hält das eigentlich bombenfest, und durch den Lattenrahmen ist jedes Einzelkonstrukt steif genug.
Wie schon erwähnt wurde, kann es aber sinnvoll sein, die Anlage lieber zu zweit zu bewegen.

Aber noch ein anderer Aspekt: Fasse ins Auge, dass die Anlage eventuell auch mal aus dem Raum raus muss, ohne dass man sie komplett abreißen will. Ich würde es so gestalten, dass die Einzelteile trennbar sind und man sie mit vertretbarem Aufwand auch wieder zusammenmontieren kann. Dazu die Gleisübergänge in der Nähe der Nahtstellen plazieren und wasserlöslich schottern. Außerdem die Verdrahtung entsprechend trennbar gestalten.
Bei mir sind die Beine umklappbar, damit das Zeug auch durch die Tür passt.
Gerade im Keller würde ich nicht damit rechnen, dass da alles von Dauer ist. Stichworte Wassereinbruch oder Notwendigkeit, am Boden oder an der Decke was zu machen.

Gruß
Falco
Hallo Felix,

Ich hab da mal ein paar Fragen...
Wie sieht denn die Planung Deiner "sichtbaren" Anlage aus?
Welcher Betrieb ist denn geplant?

Ich frage, da ich auch mit riesigen Schattenbahnhöfen zum planen angefangen habe....
Als ich mir aber mein Fahrkonzept überlegt habe, bin ich zum Ergebnis gekommen, dass ich maximal acht Züge dafür auf der Anlage brauche.
Bei Lust oder Bedarf kann ich ja die Züge endweder wechseln (Trainsafe) oder im Fiddleyard umstellen.

So spare ich mir den Aufwand eines Schattenbahnhofs (Eingriffshöhe, Rampen, Wendel).

ABER, Bei einer Anlage, auf der "nur" so viele Züge wie möglich durchfahren sollen,  ist natürlich ein sehr großer Schattenbahnhof notwendig (Miwu-Land). Da würde ich aber auf Wendel verzichten.

Gruß Thomas
Der Einwand von Thomas ist durchaus berechtigt, ich hatte die gleichen Überlegungen. So ein Schattenbahnhof ist viel Arbeit, regelmässig Quelle von viel Ärger, erfordert gute Planung und beinflusst die Gestaltung der gesamten Anlage. Mit Rückmeldesystemen etc. kostet er richtig viel Kohle und ist doch letzten Endes nur ein Zugparkhaus. Ist es das wert? Ich in froh dass ich bei meiner neuen Anlage darauf verzichtet habe. Lieber ordentlich viele "überirdische" Abstell- und Überholgleise. Das Rollmaterial welches nicht auf der Anlage Platz findet, wird in der Originalverpackung in Rollcontainern verstaut, welche ich unter die Anlage schieben kann (der Platz darunter ist dank nicht vorhandenem Schattenbahnhof komplett frei und zugänglich).

LG Mike
Hallo Felix,

nun auch mal meinen Senf dazu ... hatte zusammen mit einem Freund eine größere Anlage im Betrieb und ein Schattenbahnhof (bei uns zwei) ist m.E. sehr sinnvoll, da Mann immer mehr Fahrzeuge hat als auf die Gleise passen. Dauernd wechseln ist auch nicht einfach, da man entsprechend platzsparende Aufbewahrung braucht.

Generell unsere Erfahrung, große (hohe Gleiswendeln erzeugen viel Fahrzeit und damit Verschleiß an den Loks, besonders Dampfloks kommen in Gleiswendeln schnell an ihre Leistungsgrenzen sprich geringe Zuglänge. Eine Alternative könnte ein Paternosteraufzug als Zugspeicher sein, selber hab ich nur einen Kesselbauer H0 Paternoster im Einsatz gesehen. Zusätzlich war aber ein Abstellbahnhof im Untergrund vorhanden, für Züge die rasch wieder auftauchen.

Der Abstand zwischen den Schattenbahnhöfen war bei uns 18cm minus Trassenbrett und Schienenhöhe ... hat ausgereicht um mal einzugreifen, auch wenn man mal links und rechts daneben den Zug ausfahren lassen musste, damit die Finger dran kamen. Wichtig war nur, Schienen-Trennschnitte müssen bestens in der Ausführung gemacht werden, da mussten wir noch mal ran und neue Gleise verlegen, weil an einer Segmenttrennung die Trennspalten zu groß waren und wegen Kurvenlage da ab und zu etwas entgleist ist.
Wir haben dann auch nachträglich die Gleise noch mal in zwei Blockabschnitte getrennt, damit zwei kurze (Lok+5x lange Schnellzugwagen) oder ein langer Zug (ca. 2m) Platz hatten. Wir haben Selectrix und einen PC zur Steuerung des Untergrundes und der Züge über Fahrpläne eingesetzt, da konnte die Software sich die Einfahrt jeweils passend stellen und den Zug ggf. in den vorderen Blockabschnitt aufrücken lassen.
Der Schattenbahnhof war direkt an der Anlagenvorderseite und konnte ohne Klimmzüge eingesehen und eingegriffen werden. Verbaut war Peco Flexgleise mit den Bogenweichen oder den Weichen mit großen Radius - schluckt zwar Platz, aber ist da wo man nicht hinsieht wichtig für reibungslosen Betrieb. Übrigens, die Gleise waren nur mit Heißkleber und U-förmigen Klebestellen an den Schewellenköpfen fixiert, daher konnte das Gleismaterial beim Abbau gerettet werden. Geräuschentwicklung war geringer als bei flächiger Verklebung und rasch verlegt.

Es gibt immer Züge die auch beim Vorbild häufig "sichtbar" auftauchen so wie Eilzüge oder einfache Güterzüge. Dazu hat man dann noch Exoten an Zügen die seltener fahren ... Rollende Landstraße, Reisebüro Sonderzüge, Ganz-Züge mit Erz, Kohle oder Öl ... also etwas was nur ab und zu den Schattenbahnhof verlässt, aber auf der Anlage (unsichtbar) auf den nächsten Einsatz wartet. Die richtig langen Züge überfordern gerne mal den sichtbaren Bahnhof der Anlage, dann fahren die halt nur durch. bei uns war es eine 12teilige Rola, die den Personenbahnhof nicht besucht hat, denn bei Lok + 10 Wagen war da die Gleislänge am Ende. Der 20teilige 4ax Kesselwagenzug oder Kohlezug mit Doppeltraktion sind auch nur auf der Paradestrecke am Bahnhof vorbeigefahren, hätte nicht genug Abstellplatz dort gefunden und ein Tanklager oder Hochofen hatte keinen Platz mehr

Daher prüfe wer sich ewig binde ... oder so ähnlich

Schöne Grüße aus München

Peter

jetzt Moduler der N-Bahn Freunde München
www.n-f-m.eu

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Hi,

auch ich habe meine Anlage ähnlich aufgebaut und auch auf Rollen.
Hier noch ein Tipp, den ich heute extrem praktisch finde:

Ich habe die Anlage unterteilt in rollbare Segmente, von denen jedes einzelne Segment auch durch die Tür gefahren werden kann. Die verschiedenen Ebenen sind dabei rein aufeinandergestellt, so dass ich die gesamte Anlage in Einzelteile zerlegen kann und dann auch wieder einfach zusammensetzen. Damit ist Umzug/Renovierung kein Problem, für Arbeiten kann ein Segment auch mal auf die Seite oder den Kopf gestellt werden und für größere Arbeiten kann auch der SBF von überliegender Landschaft befreit werden. Für größere Arbeiten kann ich einen Teil auch in die Werkstatt mitnehmen.

Die einzelnen Segmente habe ich dabei mit konischen Messingverbindern ausgerichtet und mit Sternschrauben fixiert. Kabel entsprechend steckbar und unter die obere Ebene noch eine LED-Leiste zur SBF-Beleuchtugn gepackt, Die Gleise sind dabei jeweils an den Segmentgrenzen fest verlötet. Hab ich schon zigmal auf und abgebaut und das hat sich extrem bewährt (man wird nicht jünger, auch wenn ich das früher nie glauben wollte)

Grüße Micha
Hallo zusammen

Erst mal herzlichen Dank für die vielen Rückmeldungen. Bevor ich darauf eingehe lade ich euch noch die weiteren Ebenen hoch. Der grossen Schattenbahnhof liegt auch Ebene 5. Hier die nächsten Ebenen.

Gruss Felix

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Hallo Felix,

soo viel Schatten???

...und scheinbar kein Konzept für die "wirkliche Anlage"...

Ich verabschiede mich.

Viel Glück
Thomas
Hallo zusammen

Im Anhang findet ihr die restlichen Ebenen.

Als Vorbild diente mir die Anlage WunschhausenXL, welche ich für meine Verhältnisse in der Spur N umgesetzt habe. Im Original sind in den beiden unterirdischen Hundeknochen-Kehren viel mehr Gleise verbaut, welche so als Schattenbahnhof dienen. Da die lichte Höhe knapp 10 cm beträgt, erachtete ich das Ganze als zu fummelig und eng, um bei einer Betriebsstörung eingreiffen zu können.

Ich habe deshalb diese beiden Ebenen (8 + 9) abgespeckt und nur noch je ein Ausweichgleis geplant, dafür aber den grossen Schattenbahnhof auf der Ebene 5 angelegt. Wichtig war mir auch, dass man zwischen den beiden Ebenen wechseln kann, so dass nicht jeder Zug wieder aus dem Tunnel auftauchen muss, in dem er verschwunden ist.

In der Ebene 10 befindet sich der Hauptbahnhof. Der Rangierbereich ist nur ein Platzhalter, das werde ich später noch überdenken. Der Durchgangsbahnhof hat folgende Gleise (von links) Güter, Güter, Personen, Bahnsteig, Personen, Güter, Personen plus Nebenbahn, Bahnhof

So, jetzt muss ich mit dem Hund raus, ich melde mich später wieder.

Herzliche Grüsse
Felix

Da scheint was mit den Bildern nicht geklappt zu haben.

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Hallo zusammen

Ich hoffe, ich konnte schon ein paar Fragen beantworten.

Eure Kommentare zur Konstruktion, Gewicht und Verschiebbarkeit der Anlage beschäftigen mich sehr. Ich könnte mir vorstellen, dass Anstelle von rundum drehbaren Rädern, die eh immer nur in eine andere Richtung wollen, starre Räder zum Einsatz kommen, so dass ich die Anlage links/rechts verschieben kann. Das sollte eigentlich reichen. Das die Konstruktion robust sein muss, ist mir sehr bewusst.

Mit den Steigungen ist es so eine Sache. Mit wenig Steigung komme ich kaum auf Höhe, zu steil verkürzt mir die max. mögliche Zuglänge. In meiner Testanlage ziehen Doppeltraktionen 25 Wagen die Rampe hoch, 22 Promille mit R4 bei 2.2 Meter Zuglänge. Ich denke, im Wendel könnte ich noch eine Drehung mehr einbauen und die Steigung auf ca. 18 Promille zurücknehmen.

Das Verhältnis von Schatten zu sichtbar ist halt immer ein Kompromiss. Aber meine Enkel haben sicher auch Freude an den Zügen, die sich Wendel rauf und runter schrauben. Und auch der Schattenbahnhof ist von vorne grossenteils einsehbar.

Jetzt bin ich gespannt auf eure Komentare zum Rest der Anlage.

Herzliche Grüsse
Felix

Eine schöne Anlage! Aber eigentlich ist alles gesagt... ausser vielleicht dass die Vielzahl an Minitrix Kreuzungsweichen im Bahnhofsbereich ebenfalls keine Freude im Betrieb machen werden...

Jeder hat halt so seine Erfahrungen und Präferenzen. Ich persönlich würde...

- kein Minitrix verwenden
- keine Steigungen über 1%
- keinen Schattenbahnhof bauen
- das Ganze fix montieren und nicht rollbar machen, aber durch entsprechende Abmessungen für gute Zugänglichkeit sorgen

Aber das ist nur meine unmassgebliche Meinung!

LG Mike
Hallo,

Schattenbahnhöfe sind immer ein Kompromiss, egal ob unter der Anlage oder hinter einer Sichtblende.
Ideal wäre ein Loklift, so wie Herr Stollner von Digirail ihn konstruiert hatte, aber das ist ja Schnee von gestern.

Grüße Michael Peters
Moin nochmal,

ehrlich gesagt ist mir nicht ganz klar, wie die Anlage getrennt werden soll, damit die Anlagenteile so verschoben werden können, dass man an die Rückseite kommt. Ich würde dazu einen Ausdruck auf DIN A4 machen und die Anlagenteile ausschneiden. Dann auf einem zweiten Ausdruck hin und her schieben, um zu sehen, ob das Ganze klappt.

Zu der Testanlage mit 2,2 m-Zügen: Das mag im Einzelfall klappen. Je nach Loktyp, Antriebsart, Gewicht etc. aber auch nicht. Auf 3 m-Züge ist es aber auf jeden Fall nicht übertragbar, da werden die Züge im Gleiswendel nach innen stürzen (sowohl bergauf als auch bergab, je nach Gewicht, Achsenzahl, Schwerpunkt etc. der Güter- oder Personenwagen.

Viele Grüße

Yves
Wenn Schattenbahnhof, dann unbedingt Beleuchtung einbauen. Beste Möglichkeit: Einbau von LED-Band mit Stromversorgung aus der Steckdose. Gibt es meist in Längen von 5 m (z.B.gerade bei Lidl für 9,99 EUR).
Moin Felix,

Du hast hier jetzt eine ganze Menge Kommentare zu Deinem Entwurf erhalten, manche ergänzen sich, manche widersprechen sich.

Als jemand der in den letzten Jahren beim Bau seiner Anlage viel Lehrgeld bezahlt hat, kann ich Dir nur raten: reduzieren, reduzieren, reduzieren!! Du willst viel zu viel und wirst über kurz oder lang den Spaß verlieren.

In #17 hat NMike schon die wesentliche Punkte genannt, die ich zum Großteil teile.
- Steigung darf etwas mehr sein, kleiner als 2% ist ok
- Schattenbahnhof sichtbar machen

Vielleicht hilft Dir dieser thread https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...nschhausen#x1431109. Da habe ich für Markus Wunschhausen auf kleinerer Fläche umgesetzt.

Du hast einen schönen großen Raum zur Verfügung, den würde ich anders nutzen.
Wunschhausen bietet einen großen Durchgangsbahnhof mit BW, lange Paradestrecke, eingleisige Nebenstrecke und viele Abstellgleise im Schattenbahnhof. Es ist eine typische Märklin-Anlage und bedient die klassischen Wünsche einen Modellbahners. Der wesentliche Nachteil: Du willst Deine Züge doch fahren sehen und nicht die meiste Zeit in Wendeln und nichtsichtbaren Ebenen verschwinden lassen.

Versuche doch mal die Planung mal anders anzugehen, um genau die Elemente Durchgangsbahnhof, Paradestrecke, Nebenstrecke und Platz für Züge unterzubringen:
Bei Deiner Raumgröße würde ich zunächst einmal 70 - 80 cm an der Wand lang als maximale Tiefe an der Wand einzeichnen. Damit hast Du mindestens ein großes U. Je nachdem was noch in den Raum soll (Arbeitstisch, Abstellmöglichkeiten) kannst Du den einen Schenkel noch weiter in Richtung Tür ziehen. Das muß nicht verschiebbar sein, da kommst Du von vorne überall problemlos an. Du kannst auch einen Schenkel E-förmig in den Raum legen, der Schenkel kann gerne bis zu 130 cm tief sein, weil Du von beiden Seiten ran kommst. Der Abstand zu den beiden anderen Schenkeln sollte mindestens 55 - 60 cm sein.
Jetzt zeichnest Du die Grundzüge deines Bahnhofes. Dabei beginnst Du mit dem längsten Bahnsteiggleis, das Du realisieren möchtet. Mehr als 2m Bahnsteiglänge halte ich für nicht nötig. 4-6 Durchfahrtsgleise sind zunächst ausreichend. Den Rest planst Du später. Diesen Bahnhof kannst Du jetzt auf dem Plan positionieren und ein bisschen rumprobieren. Soll er ganz gerade liegen, vielleicht kann er leicht in ein einer Kurve liegen. An beiden Seiten kannst Du ein Stück Paradestrecke einzeichnen. (50 - 80 cm reichen)

Das wäre meine erster Schritt. Wenn Du willst, können wir das hier Stück für Stück weiterentwickeln.

LG Rimbert
Das mit dem Reduzieren kann ich voll unterschreiben.
Ich sag Dir was: Lass den Schattenbahnhof ganz weg und sorg für genügend Abstellraum. Sei es im Bahnhof (eben nicht nur drei Gleise, besser fünf oder sechs), oder irgendwo an der Güterabfertigung, einem Steinbruch oder anderswo. Da bringst Du genug Rollmaterial unter, dass man schöne Szenen spielen kann.
Wenn Deine Platte kein Untergeschoss hat, gestaltet sich das nämlich gleich viel einfacher. Und das Ding wird kein tonnenschweres Monster.

Steigungen unter 2% zu bauen, halte ich darüberhinaus für auch nicht so einfach. Schon bei 2% benötigt man 2 Meter Strecke, um gerade mal auf eine Etage Höhendifferenz zu kommen.

Also: Vielleicht nicht die eierlegende Wollmilchsau planen. Sonst wird das nie fertig.

Viele Grüße
Falco
Felix, für den Fall dass Du bei Minitrix Gleisen bleiben willst: in den Kleinanzeigen bietet jemand einen kompletten Bahnhof für EUR 30.- an… das ist praktisch geschenkt! Dann hast Du schon mal das Herzstück Deiner Anlage, und Rimbert plant Dir bestimmt gerne den Rest der Anlage drumherum.

LG Mike

https://www.1zu160.net/scripte/kleinanzeigen/detail.php?id=105801&start=9
Hallo zusammen

Welche Anlage ich schlussendlich bauen werde, weiss ich noch nicht. Aber einige eurer Anregungen werde ich mir zu Herzen nehmen.

Eine verschiebbare, eventuell sogar modulare Anlage zu bauen habe ich mir aus dem Kopf geschlagen. Ich wohne im eigenen Haus und der nächste Umzug geht wahrscheinlich ins Alters- oder Pflegeheim, da kann ich die Anlage eh nicht mitnehmen. Die Anlage wird fix eingebaut im Wissen, dass sie irgendwann abgerissen werden muss.

Das erspart einiges an konstruktivem Aufwand, ich muss einfach darauf achten, dass ich von vorne, oder Durchstieg von unten an alle Anlageteile herankomme.

Ich habe heute die Anlage Wunschhausen in abgänderter Form neu gezeichnet. Wenn ich den ganzen Keller voll ausnutze, komme ich mit einer Steigung von 1.2% auf die nötigen Höhen. Das ist ein Kompromis, mit dem ich leben kann.

Ich möchte mich bei allen für die konstuktiven Beiträge bedanken, ich bin einen Schritt weiter.

Herzliche Grüsse
Felix

Gerne, Felix. Viel Spass bei der weiteren Realisierung und halte uns auf dem Laufenden!

LG Mike
Moin Felix,

guter Ansatz, für die Erreichbarkeit großzügig sein. Ich habe meine Anlage so gebaut, daß ich auf einem kleinen Hocker bequem unter der Anlage im Sitzen arbeiten kann.

Wie Mike schon schrieb, bitte berichte weiter, ist nicht nur interessant, sondern man kann immer noch ein paar Anregungen bekommen.

LG Rimbert
Moin Felix,

Du hast zwar geschrieben, daß Du Wunschhausen bereits weiter erfolgreich geplant hast. Mich hat das Thema auch sehr interessiert und so habe ich mal versucht, deine Vorstellungen / Erwartungen, so wie ich sie aus den Posts gelesen habe, in deinem Raum unterzubringen.
Vorgabe war ein Durchgangsbahnhof mit möglichst langen Bahnhofsgleisen, BW, Paradestrecke, einspurige Nebenstrecke und Schattenbahnhof. Der Klassiker unter den Anlagenwünschen

Ich habe mir zusätzlich noch als Auflage möglichst viel Strecke sehen und sehr gute Erreichbarkeit gemacht.
Die Schenkel an der Wand sind 80 cm breit.  Im Bahnhof können Züge bis 2m Länge problemlos halten.
Der Schattenbahnhof ist fast vollständig sichtbar und mit 20cm Abstand sehr gut in der unteren Ebene erreichbar. Die Abstelllänge beträgt knapp 20m oben und gut 25m unten. Der kleinste Radius ist 28cm, die maximale Steigung 1,9%

Vielleicht kannst Du ein paar Ideen für deine Planung übernehmen.

LG Rimbert

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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Schattenbahnhof ist fast vollständig sichtbar und mit 20cm Abstand sehr gut in der unteren Ebene erreichbar.



Hallo Rimbert,
das halte ich für ein Gerücht, es sei denn Du hast die Hände eines 10jährigen: miß mal bitte die Länge vom Handgelenk bis zu den Fingerspitzen, dazu mußt Du dann noch die Armdicke rechnen, der muß ja auch noch unter der Platte durch.
Ich habe bei mir 30cm Abstand bis zur Unterkonstruktion der Ebene 0. Umterflürantriebe für Weichen und Signale habe ich nicht.

Und immer daran denken: wir werden alle älter und die Knochen und Gelenke werden steifer. Vor 30Jahren hatte ich keine Probleme damit, unter und vor der Anlage herum zu krabbeln,, aber inzwischen mit Ende 70 fluche ich schon manchmal.

Grüße Michael Peters
Moin Michael,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

der muß ja auch noch unter der Platte durch.

Ich glaube, Du verstehst meinen Plan falsch. Ich gehe nicht von zwei 70cm tiefen Platten aus, sondern von offener Rahmenbauweise mit Trassenbrettchen. Damit sind alle in der Draufsicht sichtbaren Schienen von oben erreichbar. Lediglich der linke Bogen und die Unterführungen müssen von der Seite von oben oder unten erreicht werden. Bei gut 15 cm Tiefe des Trassenbretts für 4 Gleise ist das bei 20cm Höhenunterschied überhaupt kein Problem. Zur Konstruktion siehe auch meinen Hinweis in #2.

LG Rimbert
Urlaubsbedingt meinen Händelmaiersenf dazu:

- Wendel sind völlig unnötig, Rampen wesentlich flexibler was die Steigung angeht

- der 2. Wendel ist genauso überflüssig, da die Züge über die Rampe wieder zurück hochfahren und sich erst dann verteilen auf die einzelnen Bahnhofsköpfe.


Hallo zusammen

Ich habe auch weiter an meiner Anlage geplant und einige von euren Gedanken (herzlichen Dank dafür) eingearbeitet.
An meinem Schattenbahnhof habe ich festgehalten und auch der Wendel in ovaler Form ist geblieben. Das hat für mich den Vorteil, dass ich all mein Rollmaterial auf Abruf habe und bei Bedarf in die eigentliche Anlage einfahren kann. Zudem kann ich beim Bau auf der Ebene Schattenbahnhof bereits Betrieb machen, sonst komme ich noch auf Entzug.

Hier ein paar Eckdaten:
- Im sichbaren Bereich nur Radius R5+6, ausser im Bahnhofsbereich und auf der Nebenbahn.
- Steigung max. 1.5%.
- Min. Geislänge im Bahnhof 2.5 Meter für Personen und 3 Meter für Güterzüge.
- Gleislänge im Schattenbahnhof 4x 11.5 Meter.
- Gleislänge in den beiden Kehrschleifenbereichen 7 Meter.

Ich denke, ich habe ausreichend Platz zwischen und unter den Gleisen, um überall hinzukommen. Es gibt noch viel zu tun in der Planung des Unterbaus.

Herzliche Grüsse
Felix





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Das sieht schon sehr ordentlich aus 👍 ich bin gespannt!

LG Mike
Moin Felix,

ich kann Dir jetzt auch nur viel Erfolg wünschen. Sei mir nicht böse, aber in meinen Augen hast Du viele der Anregungen hier nicht aufgegriffen. Um nur zwei zu nennen: Maximale Tiefe, um auch in der oberen Ebene überall anzukommen (oben links sind es gut 150 cm bis in die Ecke, herausnehmbare Landsxhaft oder wie hast Du Dir das vorgestellt?) und Reduktion des Gleisplanes (auf das wesentliche). Aber am Ende ich bin immer noch der Überzeugung, daß man am besten aus den eigenen Fehlern lernt. Ich habe auch eine Anlage bauen und komplett wieder abreißen müssen, bis mir klar war wie wichtig gute Erreichbarkeit und reduzierte Gleisführung ist. Insofern fang an und probier aus

LG Rimbert

Edit: Anrede korrigiert

Hey Rimbert, das hier ist Felix - Alex baut seine Anlage in dem anderen Thread 😉

Ich denke, wir sollten unsere eigenen Erfahrungen und Rückschlüsse nicht überbewerten. Für uns haben sie sich als richtig erwiesen, aber jeder muss und sollte nach seiner eigenen Facon glücklich werden. Wir können Tips und Ratschläge geben, aber wenn sich jemand in sein eigenes Konzept verliebt hat, sollten wir es ihm nicht ausreden. Schliesslich heisst die Anlage “Wunschhausen”, da ist also alles drin was Felix sich wünscht 😜

LG Mike


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