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THEMA: Puffer gedruckt 3D
THEMA: Puffer gedruckt 3D
GG - 29.08.25 07:38
Guten Morgen zusammen,
jenen von euch, die den Podcast " Pickelgleis & Nietenzähler" hören, haben sicher bemerkt, dass einige Hersteller mit Pufferverlust zu kämpfen haben, auch in H0.
Bei mir ist das mit der Zeit auch so, dass ich ab und wann einen Puffer verliere.
Nun meine Frage: Gibt es jemanden, der Puffer in 3 D-Druck produzier bzw. Erfahrung hat?
Hintergrund: Ich werde nun einen Kumpel beauftragen drei verschieden Pufferarten zu drucken, allerding im Harzverfahren. Kann auch noch nicht sagen, ob so etwas funktioniert, da dass Material ja doch spröde wird.
Vielleicht hat da jemand schon Erfahrungen, oder es gibt einen "Geheimtipp" im Netz, den ich noch nicht geunden habe.
Viele Grüße und einen schönen Freitag
Ingo
jenen von euch, die den Podcast " Pickelgleis & Nietenzähler" hören, haben sicher bemerkt, dass einige Hersteller mit Pufferverlust zu kämpfen haben, auch in H0.
Bei mir ist das mit der Zeit auch so, dass ich ab und wann einen Puffer verliere.
Nun meine Frage: Gibt es jemanden, der Puffer in 3 D-Druck produzier bzw. Erfahrung hat?
Hintergrund: Ich werde nun einen Kumpel beauftragen drei verschieden Pufferarten zu drucken, allerding im Harzverfahren. Kann auch noch nicht sagen, ob so etwas funktioniert, da dass Material ja doch spröde wird.
Vielleicht hat da jemand schon Erfahrungen, oder es gibt einen "Geheimtipp" im Netz, den ich noch nicht geunden habe.
Viele Grüße und einen schönen Freitag
Ingo
dampfrailfan - 29.08.25 08:05
Moin Ingo,
grundsätzlich bin ich kein Freund von 3D gedruckten Modellen und gleich gar nicht von ab und an doch beanspruchten Teilen aus diesem Material. Ich habe zwar auch schon Modelle aus Resin-gedrucktem Material zusammen gebaut und manches sieht als Ausgestaltung auch der Anlage auch ganz gut aus, aber anfassen kann ich manches nicht so recht. Egal.
zu den Puffern.
Mittlerweile verlieren unsere Loks nicht nur Puffer, mir sind schon aufgesteckte Lampen, Kolbenschutzrohre, Leitern und weiß ich was verloren gegangen. Ich bin dazu übergegangen bei jedem Neuzugang nicht ganz feste Teile zu suchen und mit MKK anzukleben, soweit das irgendwie geht. Manche Loks haben Puffer, die man raus ziehen muss um die Lok überhaupt öffnen zu können, auch nicht optimal.
Aber jetzt wirklich zu den Puffern: Da Angebot verschiedener Puffer an den Modellen ist schier unübersichtlich. Einige z.B. Dampfloks eines Herstellers haben tatsächlich identische Puffer aber im Großen und Ganzen gibt es einfach zu viele. Von Diesel- und Elloks, wo es verschieden große, eckige, halbeckige, runde und weiß ich was gibt, rede ich mal gar nicht. Manche sind in die angespritzte Pufferhülse gesteckt, manche bringen ihre Pufferhülse selber mit.
Fazit: wenn mir irgendwie Puffer verloren gehen dann schaue ich, dass ich ein Originalteil finde. Bei manchen Loks lohnt sich das nicht weil die Puffer von Hause aus zu kurz, zu dick oder wie auch immer unpassend sind. Da wird dann eine Alternative für alle vier oder bei Dampfloks für vorn auch mal nur zwei gesucht.
Bei Modellen die mir besonders wichtig sind hab ich auch schon Puffer gedreht und für eine DB Ludmilla hab ich sie gedreht und auch noch eckig gefeilt.
Ich weiß, da kommt gleich einer ums Eck uns erzählt mir, dass er in der Zeit pro Überstunde 30€ verdient. Ich hab Spaß dran was Individuelles zu bauen.
Die Moral von der Geschicht: Puffer gedruckt für Loks brauche ich nicht, für Wagen gibts Thomschke und die kann man auch an die eine oder andere Lok anpassen.
Grüße Torsten
grundsätzlich bin ich kein Freund von 3D gedruckten Modellen und gleich gar nicht von ab und an doch beanspruchten Teilen aus diesem Material. Ich habe zwar auch schon Modelle aus Resin-gedrucktem Material zusammen gebaut und manches sieht als Ausgestaltung auch der Anlage auch ganz gut aus, aber anfassen kann ich manches nicht so recht. Egal.
zu den Puffern.
Mittlerweile verlieren unsere Loks nicht nur Puffer, mir sind schon aufgesteckte Lampen, Kolbenschutzrohre, Leitern und weiß ich was verloren gegangen. Ich bin dazu übergegangen bei jedem Neuzugang nicht ganz feste Teile zu suchen und mit MKK anzukleben, soweit das irgendwie geht. Manche Loks haben Puffer, die man raus ziehen muss um die Lok überhaupt öffnen zu können, auch nicht optimal.
Aber jetzt wirklich zu den Puffern: Da Angebot verschiedener Puffer an den Modellen ist schier unübersichtlich. Einige z.B. Dampfloks eines Herstellers haben tatsächlich identische Puffer aber im Großen und Ganzen gibt es einfach zu viele. Von Diesel- und Elloks, wo es verschieden große, eckige, halbeckige, runde und weiß ich was gibt, rede ich mal gar nicht. Manche sind in die angespritzte Pufferhülse gesteckt, manche bringen ihre Pufferhülse selber mit.
Fazit: wenn mir irgendwie Puffer verloren gehen dann schaue ich, dass ich ein Originalteil finde. Bei manchen Loks lohnt sich das nicht weil die Puffer von Hause aus zu kurz, zu dick oder wie auch immer unpassend sind. Da wird dann eine Alternative für alle vier oder bei Dampfloks für vorn auch mal nur zwei gesucht.
Bei Modellen die mir besonders wichtig sind hab ich auch schon Puffer gedreht und für eine DB Ludmilla hab ich sie gedreht und auch noch eckig gefeilt.
Ich weiß, da kommt gleich einer ums Eck uns erzählt mir, dass er in der Zeit pro Überstunde 30€ verdient. Ich hab Spaß dran was Individuelles zu bauen.
Die Moral von der Geschicht: Puffer gedruckt für Loks brauche ich nicht, für Wagen gibts Thomschke und die kann man auch an die eine oder andere Lok anpassen.
Grüße Torsten
Hallo Torsten,
Gute Idee, die Puffer zu drehen. Ich habe noch eine alte Goldschmiededrehbank aus den 60er Jahren. Hätte jaxsein können Puffer gibt es eben schon so auf dem freien Markt. Gruß Ingo
Gute Idee, die Puffer zu drehen. Ich habe noch eine alte Goldschmiededrehbank aus den 60er Jahren. Hätte jaxsein können Puffer gibt es eben schon so auf dem freien Markt. Gruß Ingo
Hallo,
hier http://www.tj-modeles.fr/shop/prestashop/fr/71-tampons gibt es auch Puffer (Metall und 3D). Aber eher für SNCF.
Viele Grüße
Georg
hier http://www.tj-modeles.fr/shop/prestashop/fr/71-tampons gibt es auch Puffer (Metall und 3D). Aber eher für SNCF.
Viele Grüße
Georg
GrafKrolock - 29.08.25 08:28
Klar, ich habe schon Puffer 3D-gedruckt. Ist eigentlich unproblematisch. Man sollte jetzt nicht zu hohe Ansprüche haben, etwa dass der Teller leicht abgerundet sein sollte oder so, aber besser als kein Puffer ist es allemal, und aus mehr als 30 cm Entfernung erkennt man solche Details sowieso nicht mehr.
Leider sind solch kleine Filamentdrucke (0,2 mm Düse benutzen) gerne brüchig und daher empfindlich, aber wenn man vorsichtig ist…
Dennoch sind metallene Puffer aus dem Sekundärhandel sicherlich vorzuziehen.
Gruß
Falco
Leider sind solch kleine Filamentdrucke (0,2 mm Düse benutzen) gerne brüchig und daher empfindlich, aber wenn man vorsichtig ist…
Dennoch sind metallene Puffer aus dem Sekundärhandel sicherlich vorzuziehen.
Gruß
Falco
uNdercover - 29.08.25 08:38
Hallo Ingo,
schau mal hier unter #44
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1428327&start=1
Da stellte ich selbstgedruckte Puffer für Minitrix 215 / 217 und 218 vor.
Leider wurde der Thread wie aus dem Nichts torpediert, aber das ändert natürlich nichts daran, dass die Puffer gut gelungen sind und anders als prophezeit - "Banane" seien. Bis heute bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Viele Grüße
uNdercover
schau mal hier unter #44
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1428327&start=1
Da stellte ich selbstgedruckte Puffer für Minitrix 215 / 217 und 218 vor.
Leider wurde der Thread wie aus dem Nichts torpediert, aber das ändert natürlich nichts daran, dass die Puffer gut gelungen sind und anders als prophezeit - "Banane" seien. Bis heute bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Viele Grüße
uNdercover
Hallo zusammen,
vielleicht ist etwas für Euch dabei?
https://www.eichhorn-modellbau.de/?s=Puffer&post_type=product
Gruß
WE
vielleicht ist etwas für Euch dabei?
https://www.eichhorn-modellbau.de/?s=Puffer&post_type=product
Gruß
WE
dampfrailfan - 29.08.25 10:22
Hallo Wutz,
genau, da sind meine Puffer für den 628 her, sehen auch noch besser aus als die originalen.
Grüße Torsten
genau, da sind meine Puffer für den 628 her, sehen auch noch besser aus als die originalen.
Grüße Torsten
Hallo Werner,
da habe ich meine Ersatzpuffer für den 614er her.
Runde Puffer habe ich schon aus Nägeln gebastelt - gebastelt weil ohne Drehbank nur mit Proxxon und einer Feile. Pufferhülse - wenn nötig - aus ein wenig Kabelisolation. Bisschen schwarze Farbe ist auch noch nötig. Ist mit Sicherheit für einige nicht vorbildgerecht, fällt aber auch einem 1/2m weniger störend auf als ein oder mehrere fehlenden Puffer.
Die Nagelmethode funktioniert auch um fehlenden Bolzen bei Dampflokgestänge zu ersetzen, gerade wenn die als ET nicht mehr gelistet sind oder unverhältnismäßig teuer sind.
Gruß Detlef
da habe ich meine Ersatzpuffer für den 614er her.
Runde Puffer habe ich schon aus Nägeln gebastelt - gebastelt weil ohne Drehbank nur mit Proxxon und einer Feile. Pufferhülse - wenn nötig - aus ein wenig Kabelisolation. Bisschen schwarze Farbe ist auch noch nötig. Ist mit Sicherheit für einige nicht vorbildgerecht, fällt aber auch einem 1/2m weniger störend auf als ein oder mehrere fehlenden Puffer.
Die Nagelmethode funktioniert auch um fehlenden Bolzen bei Dampflokgestänge zu ersetzen, gerade wenn die als ET nicht mehr gelistet sind oder unverhältnismäßig teuer sind.
Gruß Detlef
dampfrailfan - 29.08.25 11:08
Moin Detlef,
für Dampflokgestänge geht eine Stecknadel meist besser.. Was auch gut dafür geht ist ein Stück Kunststofflichtleiter, den man mit dem Lötkolben von beiden Seiten einfach platt drückt. Ich male das danach in der Farbe der Brünierung an, fertig.
Grüße Torsten
für Dampflokgestänge geht eine Stecknadel meist besser.. Was auch gut dafür geht ist ein Stück Kunststofflichtleiter, den man mit dem Lötkolben von beiden Seiten einfach platt drückt. Ich male das danach in der Farbe der Brünierung an, fertig.
Grüße Torsten
Hallo,
uNdercover in #5 (bzw. #44 im Link) hat doch gut bewiesen, dass es geht. Und wenn man ABS-like Resin nimmt, ist die gewisse Bruchgefahr auch weitestgehent gebannt. Schwarzes Resin reduziert dazu die Lackierarbeit, vermeidet sie aber nicht ganz: schwarzes Resin ist gerade am Rand des gewölben Puffertellers leicht durchscheinend (also bei dünnen Stellen).
Mit dem Würstchenleger, wie Falco es in #4 vorschlägt, ist es nur ein Kompromiss. Vielleicht zeigt er mal ein Foto, aber ich bin absolut skeptisch, dass bei 0,2mm Schichthöhe etwas Vernünftiges herauskommt. Er verzichtet noch auf die Pufferausrundung, aber uNdercover hat ja gezeigt, dass es geht und auch, dass man den Unterschied sehen kann (in den zugegebenermaßen selteneren Fällen einer Nahaufnahme).
Viele Grüße
Frank
uNdercover in #5 (bzw. #44 im Link) hat doch gut bewiesen, dass es geht. Und wenn man ABS-like Resin nimmt, ist die gewisse Bruchgefahr auch weitestgehent gebannt. Schwarzes Resin reduziert dazu die Lackierarbeit, vermeidet sie aber nicht ganz: schwarzes Resin ist gerade am Rand des gewölben Puffertellers leicht durchscheinend (also bei dünnen Stellen).
Mit dem Würstchenleger, wie Falco es in #4 vorschlägt, ist es nur ein Kompromiss. Vielleicht zeigt er mal ein Foto, aber ich bin absolut skeptisch, dass bei 0,2mm Schichthöhe etwas Vernünftiges herauskommt. Er verzichtet noch auf die Pufferausrundung, aber uNdercover hat ja gezeigt, dass es geht und auch, dass man den Unterschied sehen kann (in den zugegebenermaßen selteneren Fällen einer Nahaufnahme).
Viele Grüße
Frank
GrafKrolock - 29.08.25 15:44
Würstchenleger 🤣…. Muss ich mir merken.
Werde mal einen Puffer drucken und fotografieren, wenn ich mal wieder die 0,2er Düse (Würstchendurchmesser, nicht Schichtdicke ☝🏻) eingeschraubt habe.
Werde mal einen Puffer drucken und fotografieren, wenn ich mal wieder die 0,2er Düse (Würstchendurchmesser, nicht Schichtdicke ☝🏻) eingeschraubt habe.
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