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THEMA: Vossloh G1000BB EVB (Hobbytrain) H308 bleibt stehen.

THEMA: Vossloh G1000BB EVB (Hobbytrain) H308 bleibt stehen.
Startbeitrag
Heki - 26.08.25 11:08
Hallo zusammen,
ich habe vor 2 Monaten oben benannte Lok (digitalisiert) gekauft.
Ein schönes Modell, aber:

extrem schlechter Lauf, bleibt trotz gereinigter Gleise schon nach Millimetern Fahrt wieder stehen. Bekommt keinen richtigen Kontakt, auch lichter gehen aus. Mit höherer Geschwindigkeit geht`s einigermaßen.
Die Demontage ist nirgends richtig erläutert. Scheinbar kommt man an die Drehgestelle und den Kontaktfedern nur von oben heran.
Ich möchte aber nichts beschädigen. Kann da wer helfen? Andere Loks ( auch 4-achsig) fahren problemlos.

Mahlzeit.
Die Bodenwannen der Drehgestelle lassen sich sicherlich ausklipsen, I.d. R. an den schmalen Seiten. Dann kann man die Schleiferontakte und Radsätze prüfen bzw. säubern. Ich kenne bisher keine DG Lok wo das nicht geht. Schau Dir gründlich nocheinmal die Explosionszeichnung in der BA (Waschzettel) an. Dort werden alle Baugruppen "demontiert" abgebildet. Man erkennt dann meistens schon gut die Einhängepunkte.. Benötigt wird dann nur noch ein passendes Werkzeug.
lg

EDIT: die Artikelnummer lautet korrekt H3080 - falls wer den Waschzettel bei Lemke herunter laden will

Sehr interessant...ähnliche Lok gleiche Baureihe HT und gleiches Problem. Also doch (!) kein "Einzelfall"........
Gruß
Gert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich habe vor 2 Monaten oben benannte Lok (digitalisiert) gekauft.

= noch Gewährleistung / Garantie drauf => zurück damit zur Einkaufsquelle... !

Gruß
Eglod
Hallo DCC-Ex-Freund,
vielen Danke für Deine Tipps. Bin daher etwas "mutiger" an die Sache herangegangen. Auf dem Waschzettel sieht man die Einhängepunkte nur sehr schlecht, wenn überhaupt.
Man muß auf jeden Fall unten in der Mitte zuerst den "Tank" herausnehmen. Da ist ein kleines Gewicht drin, bei den Soundmodellen wahrscheinlich der Lautsprecher. Dann die Hängerkupplungen ziehen, und von der inneren Seite mit sanfter Gewalt die Bodenwannen heraushebeln. Achtung: die Radsätze fallen raus!
Bei mir war alles überölt, und auf den Achsen hatten sich feinste Härchen umeinandergewickelt. Ebenso waren die Radschleifer nur so schwach an den Rädern, dass diese den Kontakt bei kleinster Seitwärtsverschiebung einseitig verloren.
Dafür, dass die Lok bei mir noch keine 10minuten reine Fahrzeit weg hat, sah es mächtig mau aus da unten.

jetzt läuft sie nach Säuberung und leichter Nachbiegung der Schleifer.
Noch einmal Dank an DCC-Ex-Freund.
Hallo, "Heki", hast Du vlt. Bilder gemacht ?
gruß
gert
Mitesser ähm -leser:...........ich habe die (habe die Soundversion) einfach aufgemacht, und siehe da: alles voll Schmadder, die Schleifer nachgebogen, und: DANKE ! Erstmals fährt sie v.a. im Langsamgang ohne Stottern !
LG
Gert

Hallo zusammen.
Na, so richtig toll fährt die Lok immer noch nicht auf Dauer. Ich werde die Kupplungen gegen stromführende Magnetkupplungen tauschen, da liefert der erste Waggon auch noch Strom  mit, evtl. damit besser.
Melde ich wieder.

Lg Heki
Wenn Du "Glück" hast ist der beliebte chinesische Wegwerfmotor (wird gerne als wartungsfrei beworben) eingebaut und die nicht zu wartenden Motorkollektorfederchen sind je nach Qualität und falscher Wellensinterlagerölung ab Werk früher oder später im Eimer. Bei 1001 digital hat Carsten mal so ein Teil geöffnet. Sieht gruselig aus. Die Lok hat ja seit deinem ersten Post immerhin weitere 3 Monate nach Revisionierung funktioniert. Ich hoffe es ist also nicht der Motor. Ansonsten bliebe noch ein abgebrochens Kabel an irgendeinem Drehgestellschleifkontakt. Soweit ich weiß hat die Lok keinen Splitframe wie die Kastenloks von HT. Prüfe mal ob eines oder mehrere Kabel an den Kontaktblechen am DG angelötet durch die mechanische Bewegung in Gleisbögen halt abgebrochen ist. Das Problem haben auch schon mal Roco, Fleischmann, Minitrix, PICO & Co..

Hallo Heki,

in der G 1000 BB von Hobbytrain kann man einen STACO4 als Energiespeicher einbauen. Das habe ich (inkl. Sound und Digitalkupplungen) bei meiner ÖBB Lok gemacht. Seit dem fährt sie ohne irgendwelche Kontaktprobleme.
https://www.youtube.com/watch?v=T27WaP-P2LE

LG
Markus
Anbei Bilder für das Öffnen der Drehgestelle. schon gesagt: erst unten in der Mitte den kleinen Kasten aushängen. Bei mir ( ohne Sound) ist hier ein Ballast versteckt. Außerdem vor den weiteren Tätigkeiten die Kupplungen herausnehmen.
Jetzt von der Innenseite her die Achsabdeckung etwas aufdrücken und nach oben nehmen. Geht etwas schwer. Achtung die Achsen kommen in der Regel mit raus. Beim Zusammenbau muß man sehr vorsichtig die Achsen einlegen, weil die elektrischen Schleifer sonst verbogen werden können.
Bei mir war hier alles völlig überölt und nach ca. 15min Loklaufzeit jede Menge Fusseln um die Achsen. (Bild 01 &02)
Hier sieht man auch genau die Rastnase, über welche die Achsabdeckung gehoben werden muß.
Der Zusammenbau war wie das Zerlegen etwas tricky, weil das Führerhaus überall an dem Geländer hängenbleibt.
Die Radschleifer habe ich gesäubert, sie auch die Laufräder ( auch Innenseiten!). Ebenso habe ich die Schleifer vorsichtig nachgebogen, weil diese teilweise den Kontakt verloren, wenn die Achsen das seitliche Spiel ausnutzen.
Seither läuft die Lok einigermaßen. Ich erwäge noch den Einbau eines Staco4 (Tipp von Harwaredesinger ). Jetzt bekommt sie erst einmal Magnetkupplungen mit Stromführung, da kann der Waggon beim "kontaktieren" mithelfen.

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Die G1000 Frage schon wieder.

Hab jetzt uff wieviele in der Werkstatt gehabt? Zehn?? Fünfzehn...???
Tolles Model von aussen aber das wars dann auch schon.

1. Komplett auseinander nehmen und alle beweglichen Teile reinigen (Ultraschallbad - teuer oder Bremsenreiniger - billig)
2. Dabei den Motor anschauen, bisschen grinsen und in die Tonne kloppen.
3. Bei Daniel den Glockenanker Motor kaufen und einbauen
4. Die Zahnräder überprüfen ob sie in der Halterung noch halbewegs "halten" sonst grinsen und in die Tonne damit
5. Neue Zahnräder besorgen - die dann auch in der Zahnradhalterung halten (und nicht FETT erstetzt miserable CAD arbeit)
6. Gear Flon is the way to go (nur ein wenig anhauchen reicht)
7. alles wieder zusammen bauen und merken, dass die verbauten Kabel echt sch... sind
8. alles wieder auseinander nehmen und neue Micro Kabel verlöten
9. alles wieder zusammenbauen und merken, dass man vergessen hat, den digital Decoder ein zu setzten
10. wenn man gerade schon alles offen hat schnell noch bisschen altern und einen Triebfahrzeugführer einbauen
11. merken, dass man noch platz für nene Staco hat - auch noch gleich einsetzten
12. alles wieder zusammen setzen und sich über eine toll laufende Lok freuen
13. das den Vereinskollegen erzählen (und zeigen) und von 30 Leuten gefragt werden ob "man das nicht für einen machen könnte"
14. denen erzählen, das der Umbau ca 20 Stunden (inlkusive Alterung) dauert und ob sie denn dafür auch was bezahlen möchten
15. in viele dumme Gesichter schauen und sich anhhören man sei doch bekloppt das könne man selber viel besser machen
16. abwarten - die kommen schon von selber

Ja ist leider fast bei der kommpletten "G" Serie von Hobbytrain so.
Fängt bei der G1000 an und geht über die G2000 und jetzt neu bei der DE18 das selbe Spiel.

Na ja - so hat man wenigstens Arbeite. Hihi.
Also das Railion Modell der Vossloh G2000 BB von MEHANO selbst ist kein Pflegefall bisher. Die ist richtig gut damals geworden. Den unabhängigen R/W Lichtwechsel habe ich selbst noch umgebaut. Zwischendrinn hat mir ein Kollege noch die Hauptplatine etwas überarbeitet. Ich meine MEHANO hatte auch noch die Vossloh G1700 BB geplant, aber nicht mehr umgesetzt. Das N Sortiment wurde später an Lemke verkauft und die G1700BB kam dann auf den Markt. Heute haben sie nur noch H0 im Angebot.

Hallo Christian # 11

ich habe mindestens 15 bis 20 Loks der Serie G1000, G1700, DE 18, G2000.

Sie laufen alle seit Jahren sauber und ordentlich auf meiner Anlage.
Deine Kritik kann ich in keinster Weise zustimmen.

Tolle Modelle und sehr gute Fahreigenschaften.
Klar muss man mit der Zeit die Achsen oder die Stromaufnahme mal säubern aber alles im Rahmen.

Ich hoffe auf weitere Modell un diesen Serien.

Gruß Peter


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