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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Schienenspalte

THEMA: Schienenspalte
Startbeitrag
Kleinanlage - 23.08.25 15:23
Hallo,

ich habe ein Trenngleis gebastelt und dabei ist mir ein Stückchen
rausgebrochen.
Bildlich gesprochen also ein V.
Jetzt machen Züge dort ein "Klack" Manchen Fahrzeuge springen auch raus.
Daher Frage an die Experten hier:
Womit kann ich das V am besten schließen, löten kommt ja nicht in Frage wegen der Trennung.
Es soll aber auch eine Weile halten. Hab Mal gehört man kann eine Plastikflasche schmelzen und was davon  reintropfen. Geht das tatsächlich und kriege ich das überflüssige Material mit einer
kleinem Fräse runter?
Was könnte ich sonst für ein Material verwenden.

Besten Dank und liebe Grüße
Hans


Hallo Hans!

Ich empfehle Dir Stabilit express. Das ist ein spaltfüllender Zweikomponentenkleber. Nach dem Aushärten kannst Du den sogar mit der Schleifscheibe nachbearbeiten und auch lackieren, so daß er fast "unsichtbar" ist.

Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich empfehle Dir Stabilit express.



Hätte ich auch gesagt. Leider gibt es das nicht mehr zu kaufen...
Schade!
meint
Klaus
Hallo Hans!

Ich habe Lücken im Gleis schon öfter mit Pappstückchen und Sekundenkleber gefüllt, die Graupappe muss richtig durchgetränkt sein. Am nächsten Tag nach dem Aushärten kann man das mit einer Schleifscheibe an das Schienenprofil anpassen und einfärben.

Viele Grüße
Michael
Hallo Klaus!

Das finde ich ja sehr unerfreulich. Ich arbeite schon seit Jahrzehnten mit Stabilit express. Aber wenn ich es richtig sehe, scheint es ein Nachfolgeprodukt zu geben namens Pattex Füll-Mix.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Hans und Klaus,

Der vormalige HENKEL Stabilit Express nennt sich jetzt PATTEX 2K-Kleber Stabilit Express.Es ist genau der selbe
2-Komponenten Kleber wie Früher.

Grüße Werner V.

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Hallo.
Wäre es nicht besser das Gleis zu ersetzen?
LG
#5 Hallo Werner!

Wo bekommt man den? Ich finde ihn nirgends, nicht einmal auf der Homepage von Pattex.

Herzliche Grüße
Elmar
Es geht jeder beliebige Zweikomponentenkleber.
Es muss nicht immer Marke sein.
Einfach mal im Baumarkt des geringsten Misstrauens schauen.
Hallo Elmar,

er scheint bei mehreren Anbietern zur Zeit nicht lieferbar zu sein.

Güße Werner V.

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Hi Zusammen,


Ist der 2-Komponentenkleber Uhu plus eine Alternative? Der gibt auch eine klebrige Masse, die irgendwann fest wird.

Hab ihn bislang aber nur als Kleber genutzt.


Grüßle


Ralf
Glück auf,

Ich schneide bei Trennstellen aus ausgedienten Kredit-/EC-Karten ein winziges Stück raus und drücke das ist den Spalt. Falls der Spalt großer ist, dann mehrere Lagen. Immer etwas überstehen lassen und dann nachschleifen, damit es wieder schön eben ist.

Gruß, Felix B.
Hallo LaNgsambahNer,

nicht jeder beliebige Zweikomponentenkleber hat diese Eigentschaft wie dieser STABILIT-EXPRESS.Der UHU Plus
Endfest 300 oder der UHU-Schnellfest sackten ab bis diese fest werden.Habe alle die genannten Kleber selbst
im Gleisbau verwendet.

Grüße Werner V.
PS: sobald der Stabilit Express mit dem Härterpulver vermischt ist nimmt er Geelartige Konsistenz an.Das verhindert
das Absacken im Spalt.

Hallo,

noch eine Ergänzung zum Sekundenkleber: Der wird mit Backpulver auch spaltfüllend und härtet schneller aus als die 2K-(Epoxy)kleber. Davon einen "Klumpen" in die gereinigte Lücke, dann kannst Du schon nach spätestens einer Stunde beischleifen.
Ich bevorzuge allerdings die Graupappe aus #3, da muss ich nicht so schnell sein und ich habe nicht mit dem weißen Staub (=Backpulver) zu kämpfen

Viele Grüße
Michael
Hallo,

der "gute alte" UHU Plus mit der langen Aushärtungszeit wird während der Aushärtung richtig dünnflüssig.  Man muss dann die Klebestelle z.B. mit eine Tesafilm abdichten, dass nichts rausläuft.
Mein Vater hat früher alles mit UHU Plus geklebt, die Klebungen halten noch nach fünfzig Jahren    Später haben wir dann viel mit Stabilit geklebt.

Schöne Grüße
Christoph
Beim Uhu plus halt einfach nochwas mitreinrühren damit er zäh wird.
Z.B. Mehl.
Oder Talkum (Puder), oder Backpulver, oder Holzmehl (Schleifstaub) oder Baumwollflocken (aus Windeln gewinnbar), oder Microballons, oder Fasermehl, oder pyrogene Kieselsäure (Aerosil), oderoderoder....

Das funktioniert alles.
Besonders gut schleifbar: Talkum oder Microballons.

Grüße Michael

Puderzucker geht auch.

Guten Morgen euch allen und herzliches Dankeschön . Dann probiere ich es mit Kleber und Back-Pulver.
Austauschen geht leider nicht. Das Gleisstück ist fest verlegt und eingeschottert.

Schönes Wochenende und liebe Grüße Hans
Bitte nicht irgendeinen KLEBER verwenden. Das muss schon HART werden, sonst lässt sich das nicht gut in Form schleifen.
Stabilit oder eben mit Füllstoffen Uhu plus oder Sekundenkleber sind da geeignet.
Wobei letzterer etwas Übung im Umgang braucht, sonst gibts schnell ne Sauerei.

Weißleim oder Alleskleber z.B. würde ich hierfür nicht nehmen.
Das Zeug bleibt zähelastisch und lässt sich nicht gut nachbearbeiten.

Grüße Michael
Hallo nochmal von mir,

aber ganz wichtig: Beim Beischleifen nach dem Aushärten unbedingt eine Maske tragen, der feine Schleifstaub (egal welcher Kleber oder Füllstoff) ist nicht gesundheitsfördernd!   

Viele Grüße
Michael
Moin,
es sind nun einige Fotos von dem Kleber hier gezeigt worden, mich interessiert aber viel mehr ein Foto von dem Schienenspalt.
Gruß, Thomas S.
#18: Schleifstaub lässt sich mit etwas Wasser binden.

Grüße Michael
Hallo,

sowas
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name:

Schleifstaub lässt sich mit etwas Wasser binden.


auf der (vermutlich gestalteten) Anlage?
Eher noch ein Staubsauger (zusätzlich zur Maske), vermeidet auch den Dreck auf der Anlage.

Viele Grüße
Michael (der andere )
Hallo Hans,
ich verwende zum verschließen von Trennstellen den UV-Kleber von Bondic, der ist nicht ganz so flüssig wie Sekundenkleber und wird durch das UV-Licht in Sekunden hart und lässt sich dann einfach runter schleifen.

Gruß Ben
Hallo miteinander,

ich verwende UHU hart zum Schließen der Trennfugen. Er ist nach einem Tag gut ausgehärtet. Zum Anpassen verwende ich eine Schlüsselfeile. Die ersten Trennstellen habe ich auf meiner Anlage vor 30 Jahren damit verfüllt und die halten heute noch.

Gruß Uli
Hallo Zusammen,
.. .Hand aus Herz: Wer hat schon mal exakt das Mischungsverhältnis von 2K- Klebern eingehalten, wenn es nicht zwangsweise einem Dübel innewohnte?

Entgegen früherer Empfehlungen in so einem älteren Ottopa- Faden stellte ich  doch fest, dass  diese Express- Kleber nachreagieren und habe das Zeug nebst Stoß dann doch entfernt. Einerseits habe ich das gemacht durch geradeschleifen und nachschieben der Schiene, anderseits durch Rekonstruktion.

Ich bin leider heute nicht zu einem anderen Versuch gekommen:
Mich interessiert der Versuch mit der Heißklebepistole, denn das müsste doch superschnell aushärten und danach auch noch warm zu bearbeiten sein.

Hat das schon mal jemand gemacht oder muss ich morgen selber mal "glühen" gehen

fragt grüssend Sven
Hallo Sven,

ja, ich habe Heißkleber in Verbindung mit einer Pappe (wegen sicherer Isolation) als "Schlitzfüller" benutzt -- geht schnell, man kann das _nach_ dem Erkalten mit einem scharfen Messer gut zurechtschneiden. Bloß nicht schleifen, das gibt eine Schmiererei (weiß ich definitiv )!
Mache ich aber nicht so gern, mit Sekundenkleber und Pappe erscheinen mir die Ergebnisse besser.
Den Heißkleber nutze ich jetzt eher zum Fixieren der Gleise im Untergrund.

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,
Danke für deine Rückmeldung  Sehr schön!

Ich hatte eher gedacht, dass man die Klebemasse mit einem alten Lötkolben der 25W - Klasse nachbearbeitet und damit  alles glatt streicht....

Beim Sekundenkleber mit Backpulver klebte bei mir alles am Spachtel, sprich Schraubendreherspitze und nicht in der Lücke oder wie in dem Falle dem zu klebenden Teil.
Überdies kristallisierte sich heraus, dass diese Mischung trotzdem kristallisiert und das auch längere Zeit so weiter macht. Trotz Reinigung mit Verdünner und Waschbenzin, etwa zu erkennen am grauen Film der sich bildet.
Vielleicht muss man aber auch einfach nur flüssiges Uhu nehmen, denn Gel geht nicht!

Gruß Sven
Moin,

ich werfe noch eine Idee in die Runde, die ich aber noch nicht ausprobiert habe: Polystyrol (Bausatzreste o.ä.) und Plastikkleber. Mit letzterem  den Kunststpff etwas anlösen und dann in die Lücke schmieren, am nächsten Tag alles zurecht schnitzen oder feilen.

Gruß
Kai
Hallo,

vor ein paar Jahren habe ich zu diesem Thema einen Artikel in der Zeitschrift N-Time veröffentlicht. Hier der Text und die Bilder:


Viele Methoden wurden schon in den diversen Literaturquellen genannt.
Trotzdem hier meine Methode.

Die Trennstelle wird wie gehabt mit einer Trennscheibe hergestellt. Nun könnte man diese mit Sekundenkleber ausfüllen. Dies erschien mir aber zu unsicher. Es sollte erreicht werden, dass ein über diese Trennung rollendes Metallrad keinen Kontakt zwischen den beiden Schienenstücken hat.
Ich verwende dazu Reste von Plastbausätzen, konkret die Plastbäume von Bausätzen. Ideal sind hier silbern eingefärbte Reste. Diese werden auf ca. 1 cm auf die Stärke des Spaltes mittels einer Schlüsselfeile zurechtgefeilt (Bild 1). Dann wird dieser Abschnitt abgekniffen und mittels einer kleinen Zange in den Spalt eingedrückt. Sekundenkleber (vor dem Einbringen und danach) sichert das Ganze (Bild 2). Ausreichend trocknen lassen.
Als nächstes werden die überstehenden Reste mittels einer Trennscheibe vorsichtig entfernt (Bild 3).
Innen wird die Plaste mittels einer Schlüsselfeile der Form des Schienenprofils angepasst (Bild 4).
Vorteil dieser Methode – es können auch verunglückte Trennstellen, sprich größere Zwischenräume geschlossen werde.
Ergebnis der etwas frimeligen Arbeit ist, das der Modellbahnzug über die Trennstelle gleitet als ob das Schienenprofil nicht getrennt ist.
Das Ergebnis ist im Bild 5 zu sehen.

Gruß Hans - Joachim

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