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THEMA: Miniatur Wunderland in HO

THEMA: Miniatur Wunderland in HO
Startbeitrag
Oliver [Gast] - 23.04.03 11:46
Hallo,

gestern Abend kam auf NDR 3 ein Report über das Miniatur Wunderland.

Was mich mal interessieren würde ist, warum haben die den Maßstab 1 : 87 genommen und nicht 1 : 160.

Auf so einer Fläche kann ich na klar mit HO mehr als genug anfangen. Ich denke man sieht vielleicht auch auf der Entfernung HO besser.

Betriebssicherheit ?
Größerer Maßstab besser für die "Sicht" auf längeren Entfernungen ?
Mehr Auswahl in HO ?
Mehr Hersteller ?

Aber mit N denke ich, daß man das doppelte an Aufbau Möglichkeiten hat und ist billiger bei Lokbeschaffungen z.B..

Eventuell sogar billiger der Geländeaufbau.

Was meint Ihr denn So, was die Begründung sein könnte ?

Mich würde mal aber generell interssieren warum 80 % der Schauanlagen die ich gesehen habe in HO sind.

Mit freundlichen Grüßen


Oliver

Das wichtigste sagst du doch selber:
Mehr Auswahl, mehr Zubehör, mehr Betriebssicherheit, robuster, leichter zu verbasteln, man sieht mehr auf bei der großen Fläche und bei den Entfernungen. Und das Faller Carsystem. Natürlich hat H0 bei entsprechend Platz Vorteile, und N hat andere Vorteile wie alle hier wissen, das Thema wurde doch schon 1000e male durchgenudelt, jetzt auch hier? Gähn.
Hallo Stefan,

mag ja sein, daß das schon mal durchgekaut wurde.

Aber die Antworten reichen mir nicht, das ist für mich nicht ausschlaggebend.

Wenn man will kann man in N auch alles herstellen. Die stellen ja auch alles selbst her.

Die haben da gestern da auch darüber diskutiert.
Keiner von denen konnte ein Antwort geben.

Man sieht ja auch auf Messen das HO überwiegt.

Es wurde gestern auch über die Finanzierung gesprochen, für das Geld, was er in HO ausgibt, hätte er in N bestimmt 30 - 40 % mehr bekommen.

Eigentlich kann es mir auch egal sein wer Vorteile hat.

Das Warum ist die Frage.

Warum macht jeder seine Großanlagen in HO und nicht in N.

Man kann doch noch mehr rausholen aus dem Platz und dem Geld. Das sind für mich die ausschlaggebenden Punkte.

Nicht weil Pukos sicherer sind. Das Thema ist durch.

mfg


Oliver
Hallo Oliver,
wenn Du an N-Modulen entlangläufst, ist das eine feine Sache. Du hast eine Perspektive, auf die Du Dich konzentrierst und auch die Einzelheiten registrierst.

Ich glaube, dass bei einer Materialschlacht wie beim MIWULA ganz einfach mit N das Auge überfordert wäre, auch wegen der Blickdistanz zur Bahn.

Ich würde bei diesen Dimensionen auch der Technik von N nicht trauen. Schau Dir doch die Fahrstrecken an. Ic kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das rollende Material diese Beanspruchung längere Zeit durchhält.

Bei aller Liebe zu N, das sollte man doch richtig einschätzen.

Gruss
Cox
Wieso, das wäre doch mal ein guter Qualitätstest!
Das Modellbahnzentrum Lautenthal hat auch Anlagen in N und Z.
Dort müssen diese Loks nach 15 Minuten pausieren, weil sie sonst angeblich überhitzen. Ich denke schon, dass es bei den kleineren Maßstäben schwierig ist, eine Großanlage 10 Stunden lang fahren zu lassen.
Hallo,

ich denke was Cox sagt, wird stimmen. Das wird einfach zuviel fürs Auge und zu komplex.
Man ermüdet. Die Elektronik darf wahrscheinlich auch nicht ganz außer acht gelassen werden.

Den größten Langlauf, den ich jemals gemacht habe, war eine Märklin 3000er bzw. Baureihe 89.  Der Prügel lief exact 48 h mit 6 Persowagen auf 12 Volt Fahrspannung. Das Ding war warm und das ÖL fast verbraucht. Die läuft heute noch, ohne Schaden genommen zu haben.
Wenn ich die V 200 (7250 von Fleischmann) kriege kann ich ja auch mal die 48 h rasen lassen.

Ich hoffe nur, dass die nicht abraucht. Mal schauen ob ich das mache. Weil ich will nicht gleich die
Lok zum abrauchen bringen. Wäre zu Schade ums Modell und ums Geld.

Ich denke aber, daß im Langlauf gesehen, ein HO Elektromotor länger laufen kann als ein Miniaturmotor in N. Hängt aber auch denke ich von Anzahl Waggons an der Lok, sowie ob Steigungen vorhanden sind.

Wenn mein Händler mal eine billige N Lok hat gebraucht, laß ich die rasen und bringe die mal zum abrauchen und sage euch das Ergebnis wie lange die durch gehalten hat.

Mit freundlichen Grüßen


Oliver
Hallo!

Ich denke, dass die Züge auch bei einer Großanlage viel herumstehen (Bahnhöfe, Streckenhalte, Schattenbahnhof). Insofern dürfte das kein Problem darstellen.

Allerdings ist die Wartung bei größeren Modellen sicherlich etwas einfacher und das Argument mit den größeren Details für die größere Entfernung stimmt sicherlich auch.

Das bei der Planung nicht alle Entscheidungen logisch nachvollziehbar sind, ist inzwischen sogar den Erbauern bekannt (z.B. MM als Digitalsystem, im EK-Sonderheft ließen sie anklingen, dass sie mittlerweile wohl DCC verwenden würden). Die Kostenfrage hätten sie auch mit der Verwendung eines Zweileitersystems positiv beeinflussen können.

lg
ismael
Hallo Oliver, die Antwort auf Deine Frage ist u.U. wesentlich einfacher. Wir können natürlich optische Gesichtspunkte bemühen. Wir können auch die technischen Aspekte von cox werten, wobei wolfi und auch Clubs schon Erfahrungen mit größeren N-Anlagen haben. Die Wahrheit wird vermutlich ganz woanders liegen. Ich zitiere mal aus einem Prospekt einer Großanlage (Wengen) sinngemäß: Es tut uns leid ihnen mitteilen zu müssen, das der Ursprung der Anlage nicht bei der begeisternden Modellbahnerei liegt, sondern wir wollten das Leute hierkommen und ihr Geld da lassen. Fand ich erfrischend ehrlich! Wenn Du die Hefte über MIWULA aufmerksam liest und auch den Interviews, welche Herr Braun gibt aufmerksam zuhörst, wirst Du manche verräterische Formulierung finden und hören. Deswegen ist die H0-Anlage ja nicht schlecht. Im Gegenteil: Ich habe viele, viele andere überladene und / oder langweiligere Anlagen gesehen. Man sollte dies aber vielleicht weniger aus der Sicht des einfachen Modellbahner, als aus Sicht eines Geschäftsmannes sehen. Glaube mir - man hat nicht eine Sekunde an N gedacht. Und dieses Geschreibe, man wäre nach vielen Abwägungen bei M* gelandet .... Und stand da nicht irgendwo man hätte alles im Laden eingekauft? Wofür hält man mich eigentlich? Oder: Wenn Du diese Summen investierst und finanzierst - kannst Du es dir da leisten an N zu denken - am Marktführer vorbei?   Ich habe dazu eine eigene Meinung, die sehr viel mit "Aufmerksamkeit um jeden Preis" und weniger mit Modellbahn zu tun hat. Freu Dich einfach über die Anlage und stelle (den übrigens sehr empfindlichen) Herren am besten keine solchen Fragen. Gruß Bernd
Hallo

Glaube nicht dass es an der Einsatzdauer der Fahrzeuge
liegt. Bei unseren Austellungen ist zb. meine Gfn
011 066-8 bis zu 3,5 Stunden im Dauereinsatz gewesen,
ohne irgendwelche Probleme zu machen.Denke das ist auch
eine Frage der Wartung.Gutes Rollmaterial kristalisiert
sich heraus  der rest steht dann halt im BW.
Bin eher der Aufassung dass solche riesigen Flächen-
anlagen in Spur N weniger in  betracht gezogen werden
da die Flut an vorhandenem überhaupt nicht mehr Auf-
genommen werden kann.Ganz zu schweigen von dem Mehrauf-
wand an Bauzeit.
Lieber an einer schön Detailierten N-Modulanlage entlang
laufen und die Szenerie geniesen.Man braucht dafür auch
kein Fernglas und erkennt die wahre Modellbauqualität


Gruß Roschi
Jeder hat aus seinem persönlichen Blick irgendwo recht.
Der eine bevorzugt viel Betrieb auf kleiner Fläche, da kommt einen N-Spur sehr entgegen.
Der andere genießt die Natürlichkeit in einem fantastischen Diorama. Das mit langen Überlandfahrten verbunden auf einer variablen Modulanlage kann die Bedeutung der N-Spur nur hervorheben.
Gibt es schönere Alternativen??
Mir ist es dabei egal, ob der Panto stilgerecht zur Epoche ist oder ob ich mit der KBStB in grun eine Nostalgiefahrt durchs ICE-Tunnel mache.

Hallo,

solch eine Großanlage ist fast immer in HO und fast immer in M*-Wechselstrom-Pickelgleise.
Ich weiss nicht, ob die Leute, die diese Anlagen bauen von M* Sonderpreise zur Werbung kriegen oder so.
Die meisten Schau-Anlagen sind leider (damit vor allen Dingen Kinder viel zum Schauen haben) eher "Schauer"-Anlagen, wenn man Modellbahner-Maßstäbe anlegt.
Aber viele potentielle Kunden sehen diese Anlagen und sind hopps schon auf M*-Produkte geeicht.
In Sipplingen am Bodensee gab es mal in einem Museum (hat leider pleite gemacht) je eine Großanlage in HO und N. Wo standen die Leute? Bei HO! Tja, war so.

Peter A.
Die Jungs haben eine Geschäftsidee gehabt und setzen sie mit aller Macht um. Kaufen kann man alles(Fachleute und Material). Ist doch auch gut zu vermarkten, plötzlich ist der Modellbahner wieder durchgebrochen und dann bauen wir mal schnell "Die Größte.......". Bei aller Kritik, das Ding ist doch gut gelungen. Es gibt viel schlechtere.
Ich denke für solche Dimensionen (Fläche) ist H0 doch das Beste. Ich will auch bei 3m Anlagentiefe noch erkennen, was sich bewegt und nicht nur erahnen.
@ Peter W

hier wieder der H0- er

ich hab mir das in Hamburg vor drei Wochen angeschaut. Also bei der Größe kommt in N zu wenig rüber, da man als betrachter doch im ein bis zwei Meter weg ist. Und was siehst du da noch in N ? Zuhause ist N klasse, weil man schöne Gleisbilder auf kleine Flächen bekommt. Das ist idR. das maß der Dinge und wohl auch -das- Entscheidungskriterium. Wer Platz hat nimmt H0, wer viel Platz hat 1 und wer ganz viel Platz hat, nimmt 5 oder 7 Zoll. Aber spass haben bestimmt alle, egal welche Entscheidung gefallen ist.

Gruß Ingo
@ sollte für Oliver sein
Was habt Ihr denn? Im Miwula  gibt es auch N: nämlich den Grundriss des Michels, dessen Höhe TT entspricht. Für H0 reicht einfach der Platz nicht!
Ob kommerziell begründet oder auch nicht, ich denke wir sind uns einig, dass MIWULA die Entwicklung der Modellbahn positiv beeinflusst. Die wird, wie auch Wolfi's Anlage in Stuttgart, dem Modellbahnhobby einen Schub geben. Und der Schub ist auch dringend erforderlich.

Ich hätte auch Märklin genommen. Ob Marktführer oder nicht. Alleine die Wartungskosten wären für mich entscheidend. Streiten wir uns nicht über plus/minus, nehmen wir mal an, dass ein Arbeitsplatz im MIWULA ca 100.000,- Euro inclusive Oberheads kostet.

Und der teure Mann ist nur damit beschäftigt, Rädchen zu reinigen? Ich drehe auf meiner Bahn keine Stunde meine Runden, dann treten wieder die ersten Stottereien auf. Für eine kommerzielle Anlage völlig indiskutabel.

Ich möchte nicht wissen, was diese Basteleien am Car-System kosten. LCC, Life-Cycle-Costs, so heisst das neudeutsch. Dabei treten die Beschaffungskosten völlig in den Hintergrund. Wichtiger ist, was das Teil über die Lebensdauer gerechnet kostet. Wartung, Ersatzteile, Energieverbrauch. Und das mit der fummeligen N-Bahn?

Industriell betrachtet, hätte eine Modellbahn im Status Quo keine Chance. Glühbirnchen statt LED, Gleichstrommotore, verschmutzungsanfällige Stromaufnahme und so weiter.

Wenn überhaupt, dann würde ich das Unternehmen nur mit Spur 1 und modifizierten Fahrzeugen angehen. Als Vorgabe müssten die mindestens 6 Monate ohne jegliche Wartung laufen. Auf intermittierenden Betrieb ausgelegte Serienfahrzeuge können diese Bedingung nicht erfüllen.

Gruss
Cox
Hier mal ein paar ein paar Vorgaben. Wohlgemerkt, für eine kommerzielle Showanlage, mit der ich Geld verdienen will.

Für HO würde das wahrscheinlich nicht gehen, aber für Spur 1 durchaus realisierbar. Mit der Anpassung von Serienfahrzeugen würde ich Kleinserienhersteller beauftragen:

Identische, untereinander austauschbare, absolut wartungsfreie Antriebsmodule bestehend aus Motor und Getriebe für jedes Fahrzeug. Auch auf die Gefahr einer Überdimensionierung. Jedes Fahrzeug mit dem gleichen Modul.

Wartungsfreie Wälzlager in den Fahrwerken.

Selbstreinigende Schleifer, eventuell muss der gesamte Zug an einer Stelle der Anlage eine Ultraschallreinigung passieren.

Keine Relais, keine Elektromechanik.

Identische LED, keine Glühlampen. Nichts löten, Steckverbindungen für schnellen Austausch! Möglichst ohne Öffnen des Fahrzeugs. Das gilt für sämtliche Beleuchtungen der Anlage. Ich habe im Film gesehen, wie sie mit 2 Leuten Lämpchen gesucht haben. Das muss doch wohl nicht sein!

Wenn diese Forderungen erfüllt sind, und 80% der Anlage weitgehend wartungsfrei laufen, dann kann ich mir so nebenbei auch eine wartungsintensive technische Spielerei wie das Car-System leisten. Aber nur Sensibelchen auf der Anlage machen aus der Geschichte ein kaufmännisches Desaster.

Gruss
Cox




Hallo,
@ Cox,
da merkt man den Experten aus der Industrie. Stimmt, kann ich komplett unterschreiben.
Ausserdem: in Hamburg gibt es im Museum für hamburgische Stadtgeschichte (oder so ähnlich) eine schöne Spur 1 Bahn. Die hatten 3-Schienengleis jetzt umgebaut auf 2 Schienengleis von M*. Und es stimmt: das läuft.

In Dortmund auf der Messe hatte einer von den US-Bahnfans mir auch gesagt, dass die japanischen und amerikanischen N-Modelle erheblich robuster und zuverlässiger wären. Originalkommenter: "denn Sch... von Minitrix oder Fleischmann, dann könnten wir ewig schrauben. Probeweise mal einen 80-achsen-Güterzug an ne MTX-Lok gehangen, nach einer Stunde qualmte die...."

Peter A.
Hallo,

ich meine ich habe mich schon überzeugen lassen, dass HO die bessere Alternative ist als N. Auch aus BW – Gründen. Das Auge sieht schon mit. N ist überladen auf den Abmessungen.

Klar betriebswirtschaftliche Kennzahlen sind wichtig und die Lebensdauer einer Lok auf so einer Anlage sind begrenzt. Das ist meines Erachtens auch klar.

Da kommt das Thema der Robustheit wieder auf.

Aber vielleicht würde an so Aggregaten das WEGWERFEN mehr Sinn machen als Reparieren.

Ersatzteilbeschaffung, Einbau, Ausbau, Versandkosten betragen vielleicht mehr als das teil überhaupt noch wert ist.

Man müsste eine Kosten Nutzen Rechnung aufmachen und genau zu ergründen was vorteilhafter ist.

Sobald ich aber was anfassen muss kostet es Geld.

Aber ich würde schon gerne mal von denen mir mal die Betriebswirtschaftliche Kennzahlen geben lassen und diese zerlegen.

Was da raus kommt wäre bestimmt interessant.

Und dann durchrechnen mit N und HO.

Das Ergebnis wäre auch interessant denke ich.

Cox Ausführungen sind aus industrieller Sicht gar kein Thema. Super.

Nur ich muss dann aber auch gewährleisten können, daß dieser Betrieb funktioniert ohne Eingriffe.

Aber die austauschbaren Einheiten könne auch teuer zu Buche schlagen weil ich komplette Teile immer tauschen muss, obwohl vielleicht nur ein Kabel ab ist.

Es riecht nach Einweg Bahn Artikel. Spur 1 realisierbar für HO denke ich nicht.

Ich bin aber keine Dipl. Ing um das zu ermessen.

Zu dem interessiert mich auch die Steuerliche Absetzbarkeit von solchen Maßnahmen. Wenn ich das alles absetzen kann, kann ich eine Einweg Bahn machen.

Alles nur Gedanken und nun schlagt mich......

Mit freundlichen Grüßen


Oliver
Nein, Oliver, gegen Wegwerfen habe ich grundsätzlich etwas. Wenn man sich vorstellt, dass man 1 Tonne Auto nach 10 Jahren auf den Schrott wirft, weil ein bisschen papierdünnes Blech einer selbsttragenden Karosserie durchgerostet ist, kommts mir hoch.
Nein ich bin KEIN Grüner!

Spinnen wir mal rum: Wenn Du die Fahrzeug-Antriebsmodule austauschbar gestaltest, kannst Du locker 50 Stück auf Lager legen. Einfach wechseln. Die defekten Antriebe kann man sammeln und besagtem Kleinserienhersteller zusenden, der sie in Ruhe aufmöbeln kann.
So war das gedacht.

Gruss
Cox
Guten Abend...zu dem Thema Fahrverhalten in "N" kann ich nur sagen...und das meine ich ehrlich...nach mehreren Stunden Dauerbetrieb stottert eigentlich nichts.Im Gegenteil.
Momentan baue ich an einem neuen Anlagenteilstück...Wenn ich
meinen Hobbyraum betrete "werfe"ich diesen Teil der Anlage an um unterschiedliche Fahrverhalten über z.B.Wendeln zu testen.Dabei kommen lange Güterzüge sowie auch Pesonenzüge
unterschiedlichster Zusammenstellung zum Einsatz...Das mache ich um eventuelle Fehlerquellen zu orten bevor diese
Bereiche mit Landschaft überzogen werden...Selbst bei bis zu 6 stündigem Dauerbetrieb konnte ich keine Aussetzer feststellen...Die Züge fahren ABSOLUT zuverlässig...Je länger desto besser...Ich kann ehrlichgesagt nicht verstehen
warum diese Baugröße so abgestempelt wird...Wenn bestimmte Loks ein viertel Jahr stehen benötigen sie allerdings eine
kurze Einlaufphase...aber das kenn ich von HO auch...Ich habe absolutes Vertrauen in die Maschinen und es kommt sogar vor,daß ich mal verschwinde um Einzukaufen...Wenn ich
zurückkommen fahren sie noch immer...Ich glaube eher M* ist
sponsormäßig besser drauf bei Großanlagen....grüße Wolfi
Wolfi, tu mir bitte den Gefallen und sprich nicht von Hobbyraum. Wenn überhaupt, dann von Hobbysaal! Wie kann man nur so masslos untertreiben!

gruss HeNdrik
oh sorry...will doch nicht immer als Größenwahnsinniger verschrien werden...lol....
@ Wolfi
Ich wünschte, das wäre bei mir genauso. Es kann daran liegen, dass ich noch dran bastle, säge etc.
Bei Dir laufen auch (noch) keine Besucher durch?

Ich denke, wenn sich die Bautätigkeit, speziell die Holzarbeiten mal erledigt haben, gibt sich das. Aber mein Vertrauen in Dauerbetrieb mit N hält sich da noch in Grenzen.

Es ist wirklich an der Zeit, dass Du Deine Anlage mal vorstellst und man auch mal einen Gleisplan zu sehen kriegt. Wir überlegen nämlich schon die ganze Zeit, welche Routen Du fährst.

Ich denke auch nicht, dass Deine Anlage mit Miwula vergleichbar ist. Ich finde die Hamburger faszinierend, es ist aber eine rein auf Betrieb ausgelegte Action-Anlage, während Deine eigentlich Modellbau repräsentiert. Auch die Frequenz und Belastung der Züge dürfte bei Dir eine andere sein.

Ich wollte mit meinem Beitrag nur zart andeuten, dass die Hamburger einserseits professionell, andererseits technisch sehr naiv rangegangen sind. Ein Handwerksmeister verwendet auch den blauen Bosch-Hammer, und nicht den grünen. Oder?

Bitte halte uns informiert.
Einige N-Hoffnungen ruhen auf Dir!
Herzlichen Gruss nach Stuttgart

Cox

Zitat:
"Ich denke auch nicht, dass Deine Anlage mit Miwula vergleichbar ist. Ich finde die Hamburger faszinierend, es ist aber eine rein auf Betrieb ausgelegte Action-Anlage, während Deine eigentlich Modellbau repräsentiert. Auch die Frequenz und Belastung der Züge dürfte bei Dir eine andere sein.

Ich wollte mit meinem Beitrag nur zart andeuten, dass die Hamburger einserseits professionell, andererseits technisch sehr naiv rangegangen sind....."

Kann ich im Großen und Ganzen zustimmen.Aber das Risiko liegt bei den Besitzern und der Bank. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ansonsten sieht man doch Täglich im richtigen Leben, wie Subventionen und Steuergelder in den Sand gesetzt werden. Trotz "Professionalität und Rechnen".
Hallo Cox,
ohne Zweifel kennst Du Dich mit Bosch aus. Dennoch verwirrst Du mich: Ich dachte, Dein Hammer sei purpurrot (RAL 3004).
Gruß
Hans-Georg
Also, ich fand zwei Dinge bei dem Bericht sehr interessant:
1. Offensichtlich gibt es auch bei Märklin ein Staubproblem, wenn man bedenkt, wie viele Besucher jeden Tag dort durchlaufen und ihren Dreck hereintragen. )
2. Wurde auch deutlich, wie stark die Diskrepanz zwischen dem Detaillierungswunsch der Mitarbeiter und der kaufmännischen Notwendigkeit ist. Die Leute werden schließlich nach Stunden bezahlt und eine aufwendige Detaillierung findet nur statt, wenn dies für den Vordergrund notwendig ist.
Ansonsten würde ich sicherlich mir diese Anlage gerne einmal anschauen, da man manche "Schmankerl" sicherlich auch dort entdecken kann. Der Fahrbetrieb ist natürlich auf die durchströmenden Besucher ausgelegt und damit recht unrealistisch, aber ansonsten...
@ Hans-Georg
Wenn schon, dann ozeanblau-beige. Ich mache doch keine Museumsfahrten. Ich repräsentiere die moderne Bahn!

Gruss
Cox
Cox!
Das häßliche Ding, das an die Trikots weiland Turnvater Jahns gemahnt? Ich hätte Dir mehr Geschmack zugetraut. Dass Du die Farben von 1974 der modernen Bahn zuordnest, gibt mir sehr zu denken ("Mei, is des Dirndl gwoxn! Wos, Großmuata bist woan letzde Woch?"). Ob's mir in fünf Jahren auch so geht?
Gruß
Hans-Georg
Zielgruppe des MiWuLa sind Familien mit Kindern, die etwas zu sehen bekommen sollen.
Deshalb H0, kann man auch aus einiger Entfernung noch Details erkennen.
Wichtig ist auch der Autoverkehr (in N noch nicht machbar)
Im Prinzip ist MiWuLa eine tolle Show-Anlage, aber keine Dokumentation des Bahnbetriebes!
Grüße
Klaus
Thema Finanzierung:
Besucherzahlen übertreffen im MiWuLa alle Erwartungen!
Klaus
Ich will auch hin! Übernächster hesseN-Treff in Hamburg?

Gruss
Cox
Hallo,

tja, dann geht auch in das Museum für hamb. Geschichte. Die Eintrittskarte gibts mit Rabatt wenn man im MiWuLa war....(U-Bahnhof St. Pauli)
ausserdem gibt es da tolle Modelle vom HH-Hafen, wie er früher war, tolle Schiffsmodelle usw. Das Museum lohnt sich nicht nur wegen der Spur 1 Bahn.

Peter A.
stimmt!
Klaus (der seine Schüler gerade eine Klausur schreiben läßt)
@ Klaus,
ich habe mich schon immer gefragt, wohin unsere Lehrer damals während der Klausurarbeiten verschwunden sind. Jetzt weiß ich es! )
Hallo zusammen...Lieber Cox.Ich bin an die Öffentlichkeit gegangen weil ich es nicht mehr mitansehen konnte wie die HOer in den Modellbahnhimmel gehoben werden..."N" ist eine
eigenständige und vor allem eine orginalgeteue Bahn.Als der
Entwicklungsboss von Trix bei mir war (Herr Weiß) war auch er sehr angetan was in "N" möglich ist.Da ich selber lange Jahre Fahrdienstleiter auf großen Stellwerken der Bahn war
finde ich halbe Sachen nicht so toll.Ich versuche das Orginal so gut wie möglich ins Modell umzusetzen.Das gilt auch für die Steuerungstechnik.Z.B lege ich großen Wert auf
die orginale Funktion des Stellwerks.Du weißt ja ich baue dieses Projekt alleine.Umsomehr bin ich angewiesen,daß die
Z.B.Gleisfreimeldeanlage richtig funktioniert.So ist es nicht schwierig eine Rotbeleuchtung wenn sich ein Zug oder
eine Rangierfahrt bewegt hinzubekommen....Aber wann haben
alle Wagen die betreffende Weichenstraße geräumt?...Die Abschnitte waren zum Teil nur so lang wie eine Weiche.Ich war oft Monate lang beschäftigt Schaltungen aufzubauen die
auch bezahlbar sind.Kurz um:Ich beabsichtige mein Hobby nicht aufzugeben...und es den HOern richtig zu zeigen...(Was mir bei Führungen auch gelingt)
Die Miwula habe ich mir auch angeschaut...und ich muß sagen
toll gemacht...(Andere Modellbahner sind ja auch keine Trottel)...Aber eine Modellbahn im Sinne des Vorbilds ist sie nicht...das meine ich nicht hochnäßig sondern das ist so.Ich verstehe nicht warum zum Beispiel keine Unterflurantriebe verwendet wurde sondern die klobigen Märklinweichen...Da will man was aus dem Boden stampfen und doch bleibt es zum Großen Teil "Spielzeug"...Da finde ich sind wir sogar hier weiter----Grüße Wolfi
@ Wolfi,
Wenn man so mit den Leuten aus dem Forum schreibt sind wohl alle einer Meinung, dass Deine Anlage das zeigt, was in N machbar ist..... und das ist eine ganze Menge. Auf jeden Fall wird N dadurch einen Schub erhalten, stärker als durch jede Werbemassnahme.

Nur, man muss es natürlich jetzt auch publizieren, sonst verpufft das.

Aber als Gegenpart zu HO würde ich das nicht propagieren, eher als Auseinandersetzung mit dem heute üblichen Zeitvertreib. Welche Spur auch immer gewählt wird, es ist immerhin keine Playstation.

Aber wenn ich so überlege, wieviel Zeit bei Details draufgeht und wie lange ich schon bastele, scheinen mir selbst 25 Jahre für Dein Projekt ziemlich kurz. Deine Gebäude kann man nicht kaufen, also müssen sie erfasst, gezechnet und gebaut werden. Es ist halt nicht eine Ansammlung aus Katalogmodellen sondern aufwendige Einzelfertigung.

So betrachtet, scheint mir Miwula ziemlich hastig zusammengenagelt. Ich verstehe das nicht, ich habe schon für die Planung von 32m2 ein halbes Jahr verbraten.

Gruss
Cox
Hallo Cox,
Du hast auch nicht mehrere Millionen Euro von der Bank bekommen, für die Du Zinsen zahlen musst. Die Hamburger mussten schnell zu Potte kommen, um Geld zu verdienen.
Gruß
Hans-Georg
@ Hans-Georg
Absolut klar und nachvollziehbar. Die Anlage muss eine logistische Meisterleisung gewesen sein.

Aber ich hätte sie auf die vorgesehene Betriebsart hinein erst ein paar Jahre geplant und mir dann erst das Geld geliehen.

Leicht gesagt, möglicherweise standen sie durch die Räumlichkeiten unter Druck. Ich bin aber fest überzeugt, dass sie dort einen guten Teil des Profites in vermeidbaren Wartungsausgaben verbraten. Ich sehe das als oberflächlicher Betrachter aus der Distanz und kann natürlich die Details nicht beurteilen. Aber bei einigen Details aus den Filmen haben, bei mir jedenfalls, alle Warnleuchten geblinkt.

Mal eine Frage zur Technik, ich habe das nicht sehen können: Nehmen die konfektionierte Modellbahn-Elektronik oder haben sie es mit einer Industriesteuerung versucht, beispielsweise die Siemens Simatic S7 und Profibus?

Ginge das eigentlich? Kennt sich da jemand aus?

Gruss
Cox
So viel ich weis ist die Steuerung handelsüblich...Märklin,Littfinski und die Software auch.
Hallo,

wie ich 2001 über Weihnachten im MoWuLa gesehen habe, funzte da nicht alles 1000 %ig...
An diversen Monitoren sassen einige Jungs ziemlich haareraufend (kenn ich auch vom Programmieren..., bei meinen wenigen noch verbliebenen -seufz-)
Ansonsten sah an den "Bauvorhaben", die man im Nebenraum betrachten konnte, alles nach Standard-Modellbahntechnik aus, nix Industrie.
Aber mal eine Frage: heisst es nicht richtig "darf es was gescheites sein, oder muss es von Siemens kommen?....

Peter A.
Die Initiatoren des MiWuLa sind großenteils keine langfristigen Planer und Ingenieure, sondern modellbahnbegeisterte Menschen mit völlig anderen Berufen (z.B. Discothekenbetreiber, ...)
Daraus resultiert auch ein völlig anderes Herangehen. So wurde auf robuste, funktionierende und beherrschbare Technik gesetzt. Auch die Oberflurantriebe haben ihre Daseinsberechtigung, denn nur so können Weichenantriebe in weniger als 5 Minuten ausgewechselt werden. Die Betreiber vom MiWuLa können sich eben keine längerfristigen Betriebsstörungen leisten!
Im Mittelpunkt des MiWuLa steht nicht die maßstabsgetreue Darstellung einer Situation bei der großen Bahn, sondern die Besucher (spez. Familien), der begeistert werden sollen!
Hierzu benötigt man Show-Effekte (z.B. Feuerwehr) und in diesem Bereich sind die Gebrüder Braun nun sehr versiert. Schon der Umgang mit den Warteschlangen zu nachfrageintensiven Zeiten ist bewundernswert. Dermaßen gutgelaunte Wartende (auch Kinder) habe ich sonst noch nicht erlebt!
Es gelingt den Machern des MiWuLa (übrigens taucht das Wort Bahn nicht im Namen auf), auch nicht eisenbahninteressierte Familienmitglieder zu begeistern!
Insofern ist der Vergleich mit Modellbahnanlagen auch nur schwer durchzuführen.
Ich finde das MiWuLa unter diesem Aspekt gut gemacht.
Auf der anderen Seite ist Wolfgangs Anlage eine Modellbahn der Superlative, die in hervorragender Weise den Bahnbetrieb in Stuttgart dokumentiert, wofür unsere Baugröße nun wirklich sehr gut geeignet ist.
Das ist ein ganz anderes Ziel.
Insofern ist ein Vergleich auch nicht sinnvoll!
Ich finde beide Anlagen toll!
Viele Grüße
Klaus
Komma falsch gesetzt, es muß heißen:
auf) auch, nicht eisenbahninteressierte ...
Sorry
Klaus
Im Ortloff-Beitrag war unter anderem von 7 Softlok-Arbeitsplätzen zur Moba-Steuerung die Rede.


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