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THEMA: Unterlage für Kleinst-"Dioramen"

THEMA: Unterlage für Kleinst-"Dioramen"
Startbeitrag
Daheim - 14.08.25 16:48
Immer eine Verschwendung (nicht "nachhaltig" sprich wiederverwendbar), kleine Dioramen direkt zu verkleben...welche Unterlagen nehmt ihr ? Hobby-Plast hat eine "schwierige" Oberfläche, Graukarton 3mm verzieht sich, dito Sperrholz 3mm...
ZB: Wie könnte man Graukarton wirksam sperren ?
Gruß
Gert



Hallo,
Welche Größe hat jetzt max ein Kleinstdiorama? Ich gehe mal von 10 x 15 cm aus.

Ich nehme in der Regel Reste von Styrodurplatten, die  ich mit dem Bastelmesser auf das gewünschte Format zuschneide und mehrere Schichten übereinander klebe. Das gibt genug Halt; kleine Vertiefungen können leicht realisiert werden.

Wenn Rück- und Seitenwände fest verbunden gewünsch. können sie angeklebt werden. Dafür reicht aber meist auch eine Schachtel, aus der eine Seite herausgeschnitten wird.

Stabile Wellpappe mit einer Schicht Papier umhült und geklebt tut es manchmal bei mir auch.

Grüße
Ingo
Richtig, Ingo, einfache "Sachen" wie eine Kohlenhandlung oder so, aber wenn man es einzeln auf die Anlage KLEBT, dann ist es nicht rückzugewinnen...schade !
Gert
Hallo Daheim,

Was ist denn nun jetzt ein Kleinst-diorama?

Ein Kleinstdiorama ist für mich also ein Diorama von kleiner Grundfläche also eine gestaltete Szene oder Situation, die ohne Bezüge zur Umgebung im Regal stehen kann.

Also, Beim temporären Befestigen  in der größeren Anlage hängt es vom Baumaterial der Anlage ab, als auch von Dicke und Material der Grundplatte des Kleinst-Dioramas. Da ich viel mit Pappe und Styrodur arbeite und meine  Anlage nicht transportfähig ist, würde es mir reichen, unter das Kleinstmodul mehrere Reiszwecken zu kleben und damit das Kleinst-Diorama an der gewünschten Stelle aufzustecken.
Will ich es wieder entfernen, brauche ich es nur hochzuziehen.

Grüße
Ingo F.

Hallo Gert,

Du bist diesmal aber "geizig" mit Infos zu Deinem Vorhaben

- Wie dick darf denn der Boden/Untergrund sein? Gibt es bevorzugtes Material?
Der Boden könnte bestehen aus Aluplatte, Hartpappe, Platine aus Glasfaser, MDF, Styrodur, wasserfesten Sperrholz,...

- Soll das generell leicht auswechselbar oder nur "recyclefähig" sein?
Eine leichte Entnahme könnte durch die "Schrägschnittmethode" erreicht werden, bedingt aber einen kleinen Rahmen im umliegenden Gelände. Oder man nimmt einen harten Untergrund und klebt diesen mit ein paar Punkten "Hin-und-weg-Kleber" fest. Auch Magnete könnten für Halt sorgen

- Wie sieht es mit dem Unterbau unter dem "Diorama" aus -- Rahmen, Platte, Auflagepunkte?

- Sollen die Ränder "unsichtbar" werden (verspachteln/gestalten/begrasen)?
Dadurch sind sie u.U. schwerer herausnehmbar.

Ein paar Fragen und Ideen zum Frühstück

Viele Grüße
Michael


Geiz ist.......nein, das bringt schon Deutschland um !
Also:
-aktuell eine Kohlenhandlung
-3 mm ginge (zB Graupappe ?)...muss ich da die Unterseite auch behandeln, damit sich das nicht verzieht ?
-Angleichung an die Umgebung mit Spachtel / kann man wieder rausschneiden
-Wiederverwendung ja (manche Gebäude sind zu schön...) und am Besten plan auflegen/nicht verschrauben (ok, "Hin und weg" ginge) und nur Angleichung siehe oben
-Anlage 12 mm auf Rahmen und Böcken

Alu nein, Plaste 3 mm auch nicht (Oberfläche schwer zu bearbeiten und nicht "steif"), Styrodur zu dick, wasserfestes (!) Sperrholz in 3 mm ??

Grüße
Gert
Hallo Gert,

ja, das hilft weiter

Ich würde Dir dann tatsächlich die Elektronik-Platine oder Hartpapier ( beides ca.1,5mm) mit einer dünnen Styrodurschicht drauf empfehlen. Der Zuschnitt des Hartmaterials lässt sich bewerkstelligen mit einfachem Werkzeug. Für das Styrodur würde ich entsprechenden Kleber verwenden. Dann hast Du einen weichen Untergrund zum Gestalten und eine harte, verzugfreie Unterlage zum Fixieren (ein Tropfen Kleber in der Mitte, durch die Anspachtelung am Rand hält das ausreichend).

Viele Grüße
Michael
Die hier ist so steif, die "kriegst Du nicht gebogen"... bei den geplanten Abmaßen.
https://www.architekturbedarf.de/kunststoffe/ab...ss-500-x-400-x-30-mm

Und die hier lässst sich super bearbeiten:
https://www.architekturbedarf.de/kunststoffe/pv...te-245-x-495-x-30-mm

Und da verzieht sich jeweils gar nix - egal wie nass es wird... Löten sollte man allerdings nicht dadrauf.

Gruß
Eglod


Hallo, Eglod, die kenne ich...habe meine Zeche dadrauf gebaut (in einzelnen Teilen)...durch die vielen und großen Gebäude (dadrauf geklebt) hat es Stabilität, aber nicht, wenn da nur einzelne und kleine Häuschen drauf stehen.
Frage: Graukarton 3mm...der ist stabil, wenn man erstmal eine Art Grundierung zum Porenschließen mit Acryl streicht...sollte man aber die Unterseite dann auch "zumachen" ?
Gruß
Gert


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