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THEMA: Loconet und Booster

THEMA: Loconet und Booster
Startbeitrag
bahnfather - 11.08.25 17:24
liebe Kollegen

ich plane eine neue Anlage mit der schwarzen Z21 als Zentrale ( schon vorhanden) Meine Rückmelder führe ich über Loconet Stromfühler Module zur Zentrale. Aufgrund der Größe der Anlage plane ich einen Bereich mit einem Booster zu versorgen ( ebenfalls Roco) Nun wurde hier mehrfach bérichtet, dass das Loconet mit ca 12 bis 13 Teilnehmern an seine Grenzen stösst. Frage - gilt das auch inkl der Rückmelder die mit dem Booster verbunden sind oder hat der Boostbereich dann ebenfalls wieder 12 Module zur Verfügung ?

besten Dank für Eure Antworten und beste Grüße

heinz  

Willkommen im Club.
Deine Zentrale hat doch ein umfassendes Handbuch, sogar ganz bequem als PDF Datei verfügbar. Ich würde vorschlagen sich damit zunächst mal in Ruhe zu befassen.
Grüße.
Hallo Ex Freund
Das Thema hatten wir schon einmal paar mal hier ( allerdings ohne Booster) , meines Wissens steht im Handbuch der Z21 nix von Loconet max Teilnehmern. Das ist auch kein Problem einer bestimmten Zentrale sondern von Loconet generell
Grüße
Heinz
Hallo Heinz,

es gibt verschiedene Loco-Net Rückmelder. Einige davon haben Ihrerseits Anschlüsse für den s88-Bus und könnene 5 oder mehr S88-Rückmelder anschließen, so daß jeder Loco-Net Melder bis zu 96 Rückmelder oder mehr unterstützt. Der Umweg über den Booster wäre somit nicht nötig.

Ich erinnere mich im Stummiforum hat Kaarst (bekannter Hardware-Entwickler) an einer Topolgie, wie sie Dir vorschwebt, ähnlich argumentiert. Da war auch erklärt, warum auch die Anzahl Loco-Net Rückmeldemodule beschränkt ist.

Davon abgesehen habe ich eine Topologie mit 2 Loco-Net Rückmelder sowie hieran je 2 s88-Rückmeldemodule im Einsatz. Meine Erfahrung ist, in Spur-N sind die Rückmelder nicht einfach anzuschließen und nicht sehr zuverlässig. Hier hatte ich ein Faden dazu, aber auch im Stummi-Forum habe ich ausführlich mit Kaarst diskutiert. Letztlich lag es weder am Loco-Net noch am s88-Bus, sondern an der Verkabelung zwischen Gleis und Rückmelder. Ein Mitglied im Stummi-Forum hat es technisch anschaulich erklärt. Nachdem ich die Rückmelderkabel insbesondere von Gleisspannungskabel isoliert führe, ist die Zuverlässigkeit okay - nicht perfekt. Am Stammtisch erzählte mir letzte Woche jemand, daß er sämtliche Kreuzungen zwischen Rückmelderverkabelung und Gleispannung mit abgeschirmtrn Cat-7 Kabel ausführt und seitdem Ruhe hat. Lange Rede, kurzer Sinn, ich würde heute über alternative Technologien nachdenken.

Ciao, Lutz

Hallo Lutz,

Was meinst du genau mit alternativen Technologien genau? Ich plane meine Anlage eigentlich damit, dass ich später Loconet verwende - es müssen dann ja alle Komponenten passen. Aber noch habe ich nichts gekauft - deswegen jetzt die Frage, welches Bussystem dann zu verwenden wäre.

Beste Grüße
Andreas
Grüße alle,

das sog. Problem von Loconetist die max. Höhe der Leistung für den Signalbus. Bei der Digikeijs sind das für Loconet-T Bus und einschließlich T-Bus (Booster) 600 mA. Das reicht für max. 12 Module, ab dann schwächelt die Signalqualität.  

https://www.digikeijs-wiki.com/doku.php?id=dr5000_uebersicht

  Hier schauen, da finden sich die Angaben des zu Verfügung stehenden Versorgungsstrom für den Loconet-Bus, sowie Xpress,


Ist so, hab mir deshalb einen Repeter ( gibt es z.b. bei Digitrax, Esu) zugelegt. Dieser Verstärkt das Lnet-Signal wieder und kann daran weitere Module anschließen. Aber auch hier ist wieder die Einschränkung der Höhe der zu Verfügung stehenden Leistung und muß dann weiter Repeter haben.

#3
Ein Loco-Net 4088 Modul verstärkt das Lnet-Signal nicht, ebenso ein Booster.

Das es zu Fehlanzeigen der Lnet- Rückmeldemodule kam, lag an der Entstörung im Modul. Das hat Kaarst entsprechend bei seinen verbessert.

Bei den Digikeijs haben viele es mit Wiederständen behoben, bei mir habe ich es mit Enstörkondensatoren gemacht.

Viele Grüße,

Christian


Hallo Heinz,

bei mir werkeln zur Zeit 14 LocoNet Module. Zwei mit eigener Stromversorgung, ein Handregler, ein USB/ WLAN-Modul und der Rest sind Marco, alles von Uhlenbrock. Bis jetzt habe ich noch keine Probleme mit den Daten.

Ein zusätzliche Stromversorgung habe ich zwar auch, aber die ist noch nicht notwendig.

Summa Summarum, das mit 12-13 Modulen hängt mit der Stromversorgung zusammen, was die Zentrale leisten kann und vielleicht noch mit den Leitungslängen. Ich würde mich da nicht so drauf versteifen.

Wenn der Booster einen LocoNet-Anschluss hat, wird auch wieder die entsprechende Anzahl an Modulen möglich sein. Alles andere wäre in meinen Augen ein Fehler im Design. Da hilft aber die Doku zu lesen.

Mit freundlichen Grüßen
René
Liebe Kollegen, vielen Dank für die Beiträge,
Digitalsignal bei der Leitungsverlegung vom Rückmeldesignal zu trennen, habe ich auch vor.
@#6 René welche Rückmeldemodule mit eigener Stromversorgung verwendest Du? Da kenne ich keins

Zu den Alternativen Bus Systemen gabs schon einige Threads ( auch eine Frage von mir)
Meine Kurzfassung:
S88 ist noch älter und leistungsschwächer als Loconet
CAN ist kaum standardisiert und sehr teuer
Und alles andere sind Einzellösungen einzelner Hersteller

Beste Grüße
Heinz
Hallo Heinz,

das war mehr ein Beispiel. Ich wollte nur auf die Rechnerei mit der Leistung hinaus. Meine Mini-Zentrale liefert fürs LocoNet 500mA das habe ich zu mehr als die Hälfte genutzt, die Kabellängen nur vom LocoNet sollten bei mir ca. 6m sein und noch ohne Fehler.

Ich habe nur die Marcos (68510) von Uhlenbrock verbaut. Die übernehmen sowohl Meldung als auch Schaltaufgaben. Ich möchte keinen Rechner für die Steuerung einsetzen. Die Schaltmodule bei mir haben eine eigene Stromzufuhr über einen separaten Trafo. Alles andere wird über LocoNet versorgt.

Falls du dich dafür entscheidest brauchst du aber eine Luisa dazu, der Uhlenbrock-Kram reagiert empfindlich auf fremde Zentralen. Das hat mit der H-Brücke zutun, was ich aber nicht richtig verstehe.

Ansonsten jetzt viel Spaß noch beim Recherchieren und Bauen.

Mit freundlichen Grüßen
René

Nachtrag, ich verwende alles von einem Hersteller bis auf die Lokdecoder, die sind wild gemischt.
Mal ein Beispiel:

Strom auf dem LocoNet Bus: Die DR5000 CS von ehem. Digikeijs und die aus jener mittels W-LAN Modul y.d.9401 umfrisierte y.d.7001 haben beide max. 750 mA auf dem LocoNet Bus für daran angeschlossene Verbraucher, die keine eigene Stromversorgung haben! Das beträfe u. a. kabelgebundene LocoNet Handregler z.B. Uhlenbrock Daisy II und div. Rückmeldemodule wie z.B. ein DR4088LN-CS und mit ihm zusätzlich über dessen S88 Anschlußbuchse direkt verbundene DR4088CS zur einfachen Porterweiterung zur Verfügung.
Die Fa. Digitrax in USA legt die Norm fest, dort kann man sich ebenfalls an der Quelle erkundigen. Alle gewerblichen Hersteller von Zentralen müssen eine Lizenz in USA kaufen, erhalten dann alle technischen Daten, damit sie den LN Bus in ihren Produkten nutzen können.

Anderes Beispiel:
Der RocoBus (Z21) liefert dagegen bis zu 1.000 mA am Ausgang bei den zuvor genannten 2 Zentralen. Jedoch dürfen an diesem RB-Bus nur max. 10 Module des Typs DR4088RB-CS und in Kombi mit einem DR4088CS, wenn dieser direkt mit einem RB Baustein verbunden ist, angeschlossen werden, da nur max. 160 Messfühlereingänge (ein Modul hat 16) abgearbeitet werden können.

Viel Spaß beim Zusamenstellen der Komponenten.

Hallo Heinz,

#4 am Markt gibt es eine Vielzahl von Lösungen, beispielsweise unterstützt die Z21 den CAN-Bus. Eine Empfehlung habe ich keine, ich sage nur, an Deiner Stelle würde ich mich damit beschäftigen. Ich will aber auch nicht übertreiben: mit den Maßnahmen bekommt man  das Thema weitgehend in den Griff, Ich habe knapp 100 Rückmelder (6 Module) und alle 2 Stunden habe ich etwa eine Fehlmeldung, die eine Störung im Betriebsablauf bedingt.

#5 "Das es zu Fehlanzeigen der LNet- Rückmeldemodule kam, lag an der Entstörung im Modul. Das hat Kaarst entsprechend bei seinen verbessert.": wir sprechen von unterschiedlichen Problemen. Meines Wissens hat Kaarst mit der Entstörung Problemen begegnet, die bei langen Rückmeldekabel und bei kleinen Querschnitten auftraten. Davon spreche ich nicht. Ein Versuch war damals von mir, ein Digkeijs Modul gegen ein solches von Kaarst zu tauschen. Es brachte keinerlei Besserung.

#5 "das sog. Problem von Loconetist die max. Höhe der Leistung für den Signalbus. Bei der Digikeijs sind das für Loconet-T Bus und einschließlich T-Bus (Booster) 600 mA. Das reicht für max. 12 Module, ab dann schwächelt die Signalqualität": Kaarst hat es in einem Beitrag im Stummiforum mal sehr ausführlich erklärt. Meiner Erinnerung hat dies mit der Initialisierung der LNet-Module zu tun. Die Lösung war eher einen zweiten L-Net-Buffer zu verwenden - mit einem LNet-Repeater war das Problem nicht zu lösen und wird von Fremo insbesondere bei langen Leitungen benötigt. Die Anzahl der versorgenden Geräte spielt natürlich auch eine Rolle.

#7: Wenn Du LNet verwenden möchtest, empfehle ich Dir weitere Rückmeldemodule in räumliche Nähe mit s88 zu verbinden. Damit reduzierst Du vermutlich die LNet-Module auf ein völlig unkritische Anzahl. Kaarst empfiehlt max 5 Module pro LNet-Modul  und in Summe max. 3m s88-Patch-Kabel. Mit dem s88-Bus habe ich unter diesen Bedingungen keinerlei Probleme. Bevor Du 12 LNet-Module kaufst, frage Kaarst im Stummiforum.

Ciao, Lutz
Moin,
Uhlenbrock bietet einen Loconetverteiler an. Daran kann ein Netzteil angeschlossen werden, welches wieder Strom für eine Erweiterung des Loconet zur Verfügung stellt.
Gruß, Thomas S.
Hallo Heinz,
ich verwende auch Loconet als Bus-System.

Ich nutze ein separates Digital System mit einem LocoNet-Buffer USB Vers. 3.0 von CC-CirKits mit einem Verstärker LN-ES/VT von Blücher.


Angeschlossen sind 10 8-fach Uhlenbrock 63320 Melder und 9 16-fach GBM16XL von Blücher

Damit habe im Betrieb keine Probleme und bei einem Kurzschluss meiner DR5000 läuft das Loconet weiter.

Leider wurde die Firma Blücher altersbedingt geschlossen. Lediglich die Internetseiten gibt es noch.
Inkl diverser Tipps. Einfach Mal stöbern.
https://www.bluecher-elektronik.de/

Die Belegmelder und andere Produkte werden jetzt von MXION vertrieben.
https://www.mxion.de/
Gegenüber Uhlenbrock haben die deutlich mehr individuelle Konfigurationsoptionen.
Der größte Vorteil ist m.E. man sieht über LEDs alle Zustande direkt am Melder.

Das war jetzt viel Text 🫣
Vielleicht eine Anregung für dich

Gruss Marco

liebe Kollegen

das war eigentlich ein einfache Frage ( Verdoppelt sich die Anzahl möglicher Loconet Module mit Einsatz eines Boosters- den Booster brauche ich wegen Gleisspannung , nicht nur wegen Loconet) und doch sind die Antworten sehr aufschlussreich und kompetent - die Hinweise sind wirklich alle sehr toll -  erst mal vielen Dank dafür
ich versuche wieder zusammenzufassen, was ich ( als nicht Elektro und nicht Digitalo ) verstanden habe.
Die Begrenzung der am Loconet teilnehmenden Geräte ergibt sich hauptsächlich aus der begrenzten Stromversorgung (hier scheint die Z 21 etwas mehr zu bieten als die DR5000 bzw Nachfolger YDxxx) ist aber trotzdem begrenzt. Logisch würde folgen, dass ein Booster mit eigener Stromversorgung die Anzahl der möglichen Module ebenfalls  verdoppeln würde)
Als Abhilfe werden vorgeschlagen
1. - eine Verzweigung  eines Loconet Moduls mit dem S88 Bus ( diese Möglichkeit bietet Uhlenbrock aber nicht , wenn ich das richtig verstehe, dafür die YDxxxLN CS Module).
oder 2. Einsatz eines Loconet Verstärkers ( Buffer ?)
oder 3. Einsatz eines Uhlenbrock Loconet Verteilers mit eigener Stromversorgung ( das erscheint mir dzt eine einfache und günstige Möglichkeit )
oder 4. die Belegtmelder von MXion mit eigener Stromversorgung ( ist diese Lösung auch mit der Z 21 kompatibel ? )

Ich weiss nicht ob ich alles richtig verstanden habe aber insbesondere Lösung 3 und 4 scheinen für mich interessant. S88 hab ich noch nie verwendet und damit kenn ich mich gar nicht aus
Insgesamt darf die Anzahl der Loconet Kanäle 160 ( ich plane aber über Loconet nur GBMs und 3 Kehrschleifenmodule, keine Schaltmodule) nicht übersteigen
Uhlenbrock hat den Nachteil, dass pro Modul nur 8 Gleise sensiert werden können , xxx LN CS und MXion hätten den Vorteil von 16 Kanälen.
Klar ist alles aus einer Hand ( bzw einem Hersteller) natürlich die beste Lösung , allerdings musste ich mich vor zwei Jahren , als div Module über mehr als 12 Monate nicht lieferbar waren, von der Idee verabschieden- ich habe heute sowohl mit Z 21 als auch mit x010 sowohl Uhlenbrock als auch Digikeijs ( LN CS ) sowie deren Nachfolger YDxxx also Mischverbau im Loconet im Einsatz , eigentlich ohne Probleme - (aber nicht mehr als 12 teilnehmende Module)
Und eine ganz neue Lösung wie CAN  ist teuer und soweit ich weiss nicht standardisiert ( Roco , Fichtelbahn unterschiedlich ). Gerade die Pleite von Digikeijs hat mich gelehrt, auf einen einzigen Hersteller zu setzen, ist auch nicht die beste Vorgehensweise
bitte korrigiert mich , wenn ich etwas falsch verstanden habe
herzlichen Dank nochmals

heinz

PS kann mir einer einfach erklären, was der Unterschied zwischen Loconet T und B ist ?

Ein normaler Booster verstärkt das LocoNet nicht sondern nimmt nur das Boostersignal vom Loconet Pin 1 und 6 (als input) und gibt dann das als Gleissignal wieder.

Grüße,
Harald
Hallo Heinz
Kein Problem.
Hier die Antwort zur Frage

Der LocoNet-B Port ist ausschließlich für Booster (Verstärker) reserviert, während LocoNet-T für alle anderen Module, außer Boostern, gedacht ist
Du nutzt Loconet T.

Zu den Belegmedern von mxion gibt es auch  passende KSM, so das du dort auch bis zu 6  Melder einbauen kannst.
Diese nutze ich auch 2x.

Wenn du auf der xion Seite stöberst findest du dort  auch weitere Ergänzung zur Z21.
Zudem ist das Loconet Protokoll standardisiert , somit sollte nicht dagegen sprechen.
Herr Blücher hatte damals immer sehr viel Wert auf saubere Protokolle gelegt.
Ich hätte hier keine Bedenken.


Es gibt hier im Forum bestimmt Kollegen die Die Belegmelder mit einer Z21 betreiben

LG
Marco
Heinz,

ein Booster verstärkt nicht das Lnet-Signal !

Was du brauchst nennt sich Repeter, gibt es von Digitrax und ESU. Daran kannst du wieder eine Anzahl Lnet-Module anschließen. Ich rate zu ESU, weil ich hab mir den von Digitrax geholt und der hat nur ein amerikanisches Netzteil, was man bei uns nicht gebrauchen kann, auch hat der ESU eine höhere Leistung ! Geh mal bei den 16er  Modulen von 60mA pro Modul für den Stromverbrauch aus.

Lass dich nicht durch so eine Verteiler in die Irre führen, der ist nur zum Verteilen der Loconet Kabel zu gebrauchen. Wie ne Mehrfachsteckdose. Die braucht es normal nicht, du kannst die kabel von Modul zu Modul durchverkabeln, die Reihenfolge ist dabei egal, kannst du jederzeit beliebig umstecken. Ich hab z.B. bis zu 6 M lange Buskabel ohne Probleme ( die haben ja schon Abschirmung im Kabel), auch braucht es keine Abschirmunggegenüber anderer Kabel, bei mir laufen die Kabel quer Beet.

Wo ich bei den Rückmeldern Probleme hatte war bedingt durch eine Störeinstrahlung in einer Ecke des Zimmers,
dadurch spielten alle Rückmelder  verückt.
Das Betraf aber nur 3 Lnet-Module und da auch nur die langen Meldeabschnitte (bis zu 14 Meter). Den Halte- abschnitt funktionierte ohne Probleme ( 20 cm ). Ich habe dann entsprechende Entstörkondensatoren genommen und gut wars.

Mußt du einfach mal in meinen Beiträgen lesen.....

Viele Grüße

Christian

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

kann mir einer einfach erklären, was der Unterschied zwischen Loconet T und B ist



B: Auf Pin 1 und 6 liegt ein Boostersignal. Das ist wie C und D bei Lenz. Das kan man für alle Loconetgeräte zur Stromversorgung oder als Input für Booster nehmen.

T: Das hat jemand erfunden um Geld zu sparen und das Boostersignal durch eine Gleichspannung ersetzt. Geht natürlich als Stromversorgung aber für Booster muss man ein anderes Kabel nehmen was der ganzen Idee von Loconet (alles in einem Kabel) widerspricht.


Grüße
Harald.

PS: Wenn man eine richtig große Anlage hat dann nimmt man das Gleissignal der Zentrale, sichert das 4x 1A für 4 Stränge Loconet und speist das auf Pins 1/6 ein. Dann fährt man die Anlage nur mit Boostern. Pins 2 bis 5 werden durchgeschleift.
Hallo zusammen,
Soviele Antworten…. Gerade für mich als Digital-Dummy wird es jetzt richtig schwer, alles zu verstehen.
Gut, Loconet ist genormt, viele Anbieter, sollte also alles kompatibel sein - trotzdem sagt der eine so und der andere so - puh…
Leitungen getrennt verlegen - hatte ich auch schon einmal gelesen und dann kommt hier Christian und kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es auch anders funktioniert.
Ich bin jetzt (leider) noch mehr verwirrt.
Die Suchfunktion wird also mein Freund werden (müssen).

Beste Grüße
Andreas
Signal (Pins 2-5) und Spannunsversorgung (Pin 1,6) sind bei LocoNet zwei Paar Schuhe.

Grüße,
Harald.
Hallo,

ich gebe auch nochmal meinen Senf dazu, wie ich es machen werde, wenn die IB3 diesen Monat nicht rauskommt.

Zwischen die Zentrale und allen anderen Modulen werde ich einen Optokoppler setzen, entweder die LUISA von Uhlenbrock oder das L.net von ESU, je nachdem was ich für eine Zentrale ich kaufen werde. Für die Signalverstärkung habe ich noch keine Lösung, für die Stromversorgung habe ich mich bei den Niederländern bedient (Magica Miniatura).

Vielleicht ist das auch eine Lösung für andere.

Mit freundlichen Grüßen
René
Keine Panik,

ich hab vor 8 Jahren auch erst mal nur Bahnhof verstanden. Auch erst mal die falschen Module gekauft, nicht gewust wie man mit den Rückmeldern umgeht und so einen Block einrichtet.......mußte auch bei 0 anfangen.

Wie groß ist denn deine Anlage ?

Meine hat 13 qm Fläche und es liegen ca 280m Gleis mit 106 Weichen....ect......und bin immer noch beim Verkabeln.

Viele Grüße

Christian
liebe Kollegen

mir geht es jetzt ein bisschen wie Dalmi = Andreas aus #18
Gestern dachte ich ich hätte es einigermaßen verstanden , aber dem ist wohl nicht so
Was ich jetzt aus den Beiträgen gelernt habe .
Nicht jedes Loconet Modul mit einer Stromversorgung gibt automatisch zusätzlichen Strom ins Loconet ( das gilt wahrscheinlich insbes für Booster ,die zwar das Gleissignal, nicht aber das Loconet boosten ) Schlußfolgerung : Booster erhöht die mögliche Anzahl der Loconet Teilnehmer nicht !
Allerdings wenn ein Loconet Verteiler einen Stromanschluß hat - wozu soll der sonst dienen als das Loconet zu verstärken und ich zitiere aus der Uhlenbrock Beschreibung :
"Der LocoNet-Verteiler arbeitet als LocoNet-Stromeinspeisung, wenn das zusätzliche Steckernetzteil 20206 eingesteckt wird. Dann stehen an 3 LocoNet-Buchsen des Verteilers weitere 630 mA für das LocoNet T bereit."
Das würde für mich eindeutig bedeuten, hiermit steht zusätzlicher Strom für das Loconet bereit.- was eine Erweiterung auf mehr als 12 oder 13 Module ermöglichen würde ? oder seh ich das wieder falsch ?
Einen Repeter oder Repeater konnte ich bei ESU nicht finden - habt ihr dafür eine Bezeichnung oder Teile Nr. ?
Und was Luisa genau machen soll hab ich auch noch nicht ganz kapiert - also wieder mehrere Fragen offen.
Trotzdem im Voraus Dank für Eure Geduld mit den Nichtwissenden (aber da scheine ich  ja nicht ganz alleine zu sein)

beste Grüße
heinz

PS Bitte die Elektroniker nicht jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen vor Verzweiflung aber ich mach folgende einfache Rechnung auf .
Ich verwende Loconet nur als Rückmelde BUS
wenn eine DR 5000 oder ypsilon de ...x010 mit ca 750 mA gut ist für 12 Loconet Belegtmelder , dann müsste eine Z21 mit 1000mA gut sein für sagen wir mal 15 Module - wenn dieser Loconet Verteiler nun zusätzliche 630 mA ( da steht leider nicht ob das je Loconet Ausgang gilt oder in Summe gilt) zur Verfügung stellt, müsst eine solche Konfiguration ca 20 Module vertragen. Und mit dieser Anzahl als Kombination von Uhlebrock 63320 ( vorhanden) und YDxxx käme ich mit ca 130 Belegtmeldern zurecht.Und die MXION Lösung wäre immer noch backup

Hallo,

Uhlenbrock Luisa und ESU l.net sind beides OptoKoppler. Das ist wichtig, wenn du mit Uhlenbrock-Modulen arbeitest.

Der Uhlenbrock Verteiler 62261 gibt mehr Leistung ins Netz um mehr Module anzuschließen.
Einen Repeater habe ich hier https://case-hobbies.de/LNRP-LocoNet-Repeater/de gefunden und Uhlenbrock Luisa 62280 soll auch als Verstärker arbeiten und das Signal stabilisieren.

Bei mir sieht das noch chaotisch aus. Aber alles was angeschlossen ist, bis auf die Schaltmodule wird über das LocoNet versorgt.

Mit freundlichen Grüßen
René

Die von Schwejksam zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Grüße alle,

das ist der Verteiler von Uhlenbrock:   https://uhlenbrock-shop.de/epages/98558cda-5d9...b01ad/Products/62250

Das ist der Loconet Verteiler von Uhlenbrock : https://uhlenbrock-shop.de/epages/98558cda-5d9...b01ad/Products/62261

Dies nennt sich auch "Repeater ", der Verstärkt das Lnet-Signal wieder und dann kann man weitere Module daran Anschließen, bei 630mA wären das etwa 12 Module.
Warum Uhlenbrock das nicht nicht auch als Repeater betittelt....anstatt mit Loconet-Verteiler ? Selber Schuld, sonst hätte ich mir vieleicht den gekauft.......29,90 euro ist ja ein Schnäpchn der Digitrax hat mich fast das 3 fache gekostet und mußte mir noch ein passndes Netzteil dazu kaufen, weil nur ein US-Netzteil bei war.

Repeater sind Signalverstärker, soaws gibt es auch zum Verstärken der Wlan-Signals - ist aber andere Baustelle.

Christian

guten Morgen die Runde

ist ja wirklich interessant -
@Christian alias Wuffychris - ja genauso sehe ich das auch , wobei mir ehrlich bei dem Preis von 29,90 € schon Bedenken kommen, ob das wirklich ein Signalverstärker sein kann ? zumal Du selbst für den Digitrax das mehrfache bezahlt hast
Aber seis drum, so ein Teil kann man sich mal zulegen, da ist nichts verbockt.
Ich hätte noch zwei Fragen in die Runde :
Woran merke ich eigentlich, dass nun zu viele Teilnehmer am Loconet hängen ? wie macht sich die zu geringe Stromversorgung bemerkbar ?
und .. wenn das trotz aller oben aufgeführter Optionen nicht funktioniert bliebe der Umstieg auf CAN ( Roco). Der ist aber für ca 130 Belegtmelder sündhaft teuer. Kann man eigentlich zwei Bus Systeme parallel betreiben - also 12 Loconet Module und den Rest über CAN ?  

besten Dank nochmals für Eure Expertise und beste Grüße

heinz

Nach der Beschreibung verstärkt der Uhrenbrockverteiler für 29 gar nix sondern ist nur eine extra Einspeisung für T. Ich habe schon Loconets mit über 30m betrieben aber einen Repeater, das hab ich noch nie gebraucht. Sowas kommt vielleicht bei Fremo in Sporthallen zum Einsatz.

Heinz, wie groß willst du anfangen?

Grüße,
Harald.
Hallo Heinz,

leider hab ich bei Uhlenbrock keine Anleitung zu dem Teil gefunden.

Wenn zu viele Module am Lnet hängen geht die Signalqualität in die Knie und es kommt zu falschen Daten/Datenverlust. Damit das nicht passiert brauch es dann einen Repeater, der das Signal wieder vestärkt und man an den Repeter wieder weitere Module anschließen kann. Ist dessen Leistungsgrenze ereicht, brauchts wieder einen usw........

Bei meiner Digikeijs Zentrale war nach 2 Boostern und 11 Lnet-Modulen schluß, dann fingen die Rückmeldungen an zu spinnen.

Viele Grüße

Christian
Wenn Loconetmodule korrekt funktionieren redet auf den Bus immer nur ein Teilnehmer und alle anderen hören ohne Beeinflussung des Signals nur zu. Wenn das bei dir nach nur 11 Modulen zusammenbricht dann stimmt was mit den Modulen nicht.

Grüße,
Harald.
hallo Harald

um Deine Frage, wie groß ich anfangen will  richtig einzuordnen und zu beantworten. Ich plane gerade meine vierte Anlage  ( die dritte steht noch, die anderen wurden abgerissen- aber nicht wegen Loconet - bisher  bin ich mit Loconet gut zurechtgekommen, hatte mich allerdings an die 12 Teilnehmer Begrenzung gehalten ( brauchte auch nicht mehr ) Die geplante Anlage wird ein L mit Schenkellängen von jeweils ca 3.8m und einer durchschnittlichen Schenkelbreite von 70 cm. 2 Ebenen ein SBHF  Gleislängen ca 70m  52 Weichen - Rückmelderbedarf ca 130, 3 KSM

beste Grüße und nochmals Danke fürs Mithelfen

heinz
Hört sich gut an und wenn sich alle Teilnehmer an das Loconet Protokoll halten sollten die Anzahl der Teilnehmer bei totaler Kabellänge  unter 50m  keine große Rolle spielen.

Es lohnt sich aber die Anschaffung eines Locobuffer oder ähnlichem, dann kann man auf dem Computer alle Loconet Mitteilungen mitverfolgen.

Grüße,
Harald
vielen Dank nochmals und wenn ich in einem Jahr alle Kabel verlegt habe, werde ich wieder berichten

beste Grüße

heinz
Hallo Wuffychris

Muss dich leider enttäuschen, weder das eine noch das andere ist ein Repeater, der von Uhlenbrock nennt sich LUISA. Den aktiven, den du verlinkt hast, ist nur eine Stromeinspeisung.

Ich besitze beide der verlinkten und nirgendwo steht was von Signalverstärkung.

Die Uhlenbrock-Webseite ist leider etwas unzuverlässig. Wenn Interesse besteht, schicke ich dir gern die paar Seiten per Mail. An die LUISA-Anleitung komme ich im Moment auch nicht ran.

Mit freundlichen Grüßen
René
Danke Rene für Info.
Lass gut sein, aber Danke für dein Angebot. Ich selber hab ja soweit alles. Muß noch einiges an RM- Modulen anschließen und dann hab ich noch zwei Kehrschleifen......da bin ich selber noch gespannt, ob ich das mit dem anschießen hinbekomme.....aber das Thema war ja schon oft hier im Forum.

viele Grüße

Christian
hallo Rene

ist den Luisa nicht mehr lieferbar ? - wenn ich danach auf der Uhlenbrock Seite suche bekomme ich eine Fehlanzeige ?
nachdem es auch bei ESU keine Repeater mehr gibt bliebe nur das teil von Digitrax ? Komisch, dass die alle ihre Loconet Verstärker einstellen ?
Noch eine Frage - wo auf Deinem Bild unter #23 ist das Digitrax Teil verbaut ?

beste Grüße

heinz  
Hallo Heinz,

von Digitrax habe ich nichts verbaut, ist ist alles von Uhlenbrock. Luisa habe ich nur noch bei anderen Händlern gefunden.

Der neue Booster von Uhlenbrock sieht auch aus wie ein Repeater.

Ich finde Uhlenbrock aber sehr unzuverlässig. Werde mich davon sehr wahrscheinlich trennen.

Mit freundlichen Grüßen
René
Moin,
Zitat - Antwort-Nr.: 35 | Name:

Ich finde Uhlenbrock aber sehr unzuverlässig


Das ist eine sehr dünnflüssige Aussage.
Gruß, Thomas S.
Hallo Thomas,

die Begründung gehört nicht in diesen Faden.

Ich werde Anfang September was dazu schreiben.

Gruß, René
wow jetzt bin ich aber platt
Du trennst Dich von dem ganzen Aufbau den Du in #23 im Bild festgehalten hast ? Na da bin ich auf die Begründung echt gespannt - und vor allem wodurch wirst Du das ersetzen ? ich warte bis September bis ich selbst mit der Beschaffung beginne

beste Grüße

heinz
Hallo zusammen,

in diesem Beitrag ist ja einiges Richtiges, aber auch einiger Kappes geschrieben worden.
Das möchte ich gerne noch mal richtig stellen bzw. bestätigen.

Von ESU gibt es keinen LocoNet Repeater. Von ESU gibt es lediglich einen sogenannten L-Net-Adapter. Die ECOS von ESU hat als Datenbusse lediglich den S88 Rückmeldebus und den eigenständigen CAN-Bus.
Dieser L-Net-Adapter wird über den CAN-Bus an die Ecos angeschlossen. Darüber kann man nun verschiedene - aber eben nicht alle - LocoNet Gerätschaften mit der Ecos verbinden.
Und weil dieser L-Net-Adapter eben kein vollständiges LocoNet zur Verfügung stellt, heißt er eben auch nur L-Net-Adapter und nicht LocoNet-Adapter. ( Für normale Rückmelder und Handsteuergeräte reicht es aber. )

Der Uhlenbrock Verteiler 62250 ist auch nichts weiter, als ein ganz normaler Verteiler, bestehend aus 5 LocoNet Buchsen - die alle eins zu eins miteinander verbunden sind - und einem kurzen Stück Kabel, an dem ein weiterer LocoNet Stecker hängt.

Der Uhlenbrock Verteiler 62261 ( alte Bestellnummer 62 260 ) kann da schon ein kleines bisschen mehr. Er kann zusätzlich auch als Stromeinspeisung genutzt werden. Dazu muss lediglich das Steckernetzteil 20206 mit angeschlossen werden und der Schiebeschalter von "1 = 2" die andere Stellung umgeschaltet werden.

( Und wie schon richtig erkannt, versorgen andere Loconet-Module - auch wenn sie selbst mit Strom versorgt werden - nicht das LocoNet mit weiterem Arbeitsstrom. )

Ältere Versionen dieses Verteilers - wie auch der 62260 - haben anstatt des Schiebeschalters ein Relais, welches automatisch von Verteiler nach Stromeinspeisung umschaltet, sobald ein Netzteil angeschlossen ist.
Diese Automatik bringt aber einen nicht gerade förderlichen Nachteil mit sich, weshalb auch das Design von Relais nach Schiebeschalter verändert wurde.
Denn wenn die Intellibox zuerst eingeschaltet wird und die Stromversorgung dieser Stromeinspeisung erst viel später, dann ziehen diese Relais ja auch erst sehr viel später an. Und solange diese Relais noch nicht angezogen sind muss dann die Zentrale alle Geräte, die von dieser Stromversorgung versorgt werden, erstmal mit Strom versorgen und das kann ein gutes Stück zu viel sein.
Wenn man also nun noch Verteiler dieser älteren Generation mit Relais hat, muss man unbedingt dafür sorgen, daß Zentrale und die Stromversorgung dieser Stromeinspeisungen gleichzeitig eingeschaltet werden.

Diese Verteilerplatine ist aber KEIN Repeater. Einen Repeater braucht man bei halbwegs normalen LocoNet Verkabelungen eigentlich auch gar nicht.

Beim LocoNet kommen die Störungen nämlich nicht von zu langen Kabellängen oder der Menge der angeschlossenen Module, sondern ausschlaggebend ist die Menge der Steckverbinder. Die von Digitrax genutzten sogenannten Westernstecker waren damals in den USA eben günstig und weit verbreitet. Zum Anschluss eines Telefons oder von ein paar Loconet-Modulen reichen diese Stecker vollkommen aus, aber wenn man zu viele Module in Reihe hintereinander verbindet, dann nimmt die Signalqualität eben ab.
Daher sollte das LocoNet immer tannenbaumförmig aufgebaut werden. Man hat also einen Hauptstrang, von dem dann viele kleinere Nebenstränge abzweigen. In diesen abzweigenden Nebensträngen sollten nie mehr als vier bis fünf Module hintereinander zusammengesteckt werden.

Was nun die Menge an Modulen angeht, die in einem Einspeisebereich ( einer Zentrale oder einer Stromeinspeisung ) alle zusammen angeschlossen werden, gibt es allerdings noch eine weitere Einschränkung.
Dazu muss man nun wissen, ob die angeschlossenen Module Strom aus dem LocoNet verbrauchen oder von außen mit Strom versorgt werden und somit das LocoNet nicht belasten.
Je nach Zentrale bzw. Stromeinspeisung stehen in so einem Einspeiseabschnitt ca. 500 bis 600 mA an Arbeitsstrom für die Module zur Verfügung. Ein Uhlenbrock Rückmelder 63320 verbraucht z.B. 30 mA. Man kann also so um die 16 bis 20 Rückmeldemodule an einem Einspeiseabschnitt anschließen. ( Dabei aber lieber einen weniger als einen zu viel. )


Die Uhlenbrock Luisa ( Bestellnummer 62280 ) ist hingegen ein vollständig ( zwischen den beiden LocoNet Bereichen ) galvanisch getrennter Repeater.
Dieses Modul ist nicht nur eine zusätzliche Stromeinspeisung, sondern frischt das LocoNet Signal auch wieder auf. Gleichzeitig werden die beiden LocoNet Bereiche durch Optokoppler galvanisch voneinander getrennt.
Dieses Modul wird normalerweise bei haushaltsüblichen Modellbahnanlagen und einer Umgebung aus Uhlenbrock Zentrale und Modulen gar nicht gebraucht.
Als nicht haushaltsüblich würde ich z.B. Fremo Arrangements sehen.

Der eigentliche Grund für die Entwicklung des Luisa Moduls ist allerdings außerhalb der Spurweite N zu suchen.
Man kann an einer Digitalzentrale mit einer sogenannten H-Brücke als Endstufe ( z. B einer Roco Z21 ) keine für das Märklin Gleis tauglichen Dreileiter-Gleis Rückmelder über LocoNet anschließen. Das liegt daran, daß beim LocoNet ( per Vorgabe ) die Masse des LocoNets gleich der Masse der Rückmelder entspricht. Und bei einer Zentrale mit einer H-Brücke als Endstufe, gibt es eben keine Masse.
Mit einer Luisa ( als galvanische Trennung zwischen den beiden Bereichen ) können nun auch Märklinisten den Uhlenbrock 3-Leiter Rückmelder 63330 an einer Roco Z21 betreiben.


Ganz am Ende sei aber noch ein Hinweis zu den sogenannten Start-up Zeiten bei Rückmeldemodulen gestattet.
Wenn man die Zentrale einschaltet und danach das LocoNet mit Strom versorgt wird, so senden alle Rückmeldemodule ihren Belegtmeldestatus zurück an die Zentrale ( und die dann weiter über das Interface an ein Computersteuerungsprogramm ).
Für diese Übertragung steht allerdings nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung. Und wenn es zu viele Rückmelder geworden sind, dann schaffen es nicht alle Rückmelder ihren Status über die Zentrale an den Rechner zu melden. Daher sollte man ( wenn es die Rückmelder denn anbieten ) in jedem Rückmelder eine unterschiedliche Start-up Zeit einprogrammieren, damit nun die ganzen Rückmeldungen der Reihe nach an den Rechner übertragen werden.

Mfg Oliver
Grüße alle,

wen es Intressiert: hab das hier im Netz gefunden

https://sb8908ff247817060.jimcontent.com/downlo...el_Dimo%202012-4.pdf

ist zwar von 2012, aber ganz intressant.

Christian
Hallo Oliver,

nach Aussage von Uhlenbrock soll bei jeder nicht-Uhlenbrock-Zentrale eine Luisa verwendet werden. Ich habe noch eine zweite (blaue) Zentrale und da funktionieren die Marcos von Uhlenbrock nicht direkt dran. Auch die Schaltmodule machen komische nicht reproduzierbare Sachen.

Mal so als Ergänzung.

Mit freundlichen Grüßen
René
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Aussage von Uhlenbrock soll bei jeder nicht-Uhlenbrock-Zentrale eine Luisa verwendet werden



Wo steht denn das?

Wenn das wirklich so ist, ist das dann noch "LocoNet" wenn man es nicht mit anderen Bausteinen zusammenkoppeln kann, ohne extra Gedöns?

Sagt halt auch einiges über Digitrax und wie wichtig sie es finden dass ihre Lizenznehmer die Kompabilitet einhalten. Oder geht es nur um die Lizenzgebühren?

Grüße
Harald
Hallo Harald,

das kam per Mail vom Support, wie gesagt, an einer Zentrale von mir kamen undokumentierte Fehler vor. Das wurde als pauschale Lösung für alle fremden Zentralen genannt.

Wer sich nicht an die Vorgaben hält, kann ich nicht sagen.

Mit freundlichen Grüßen
René
Hallo René,

was verstehst Du unter einer blauen Zentrale ?
Hast Du den Namen bzw. Hersteller dieser Zentrale nicht genannt, weil in diesem Forum aus diesem Namen vielleicht Kraut-, Gurken-, äh Buchstabensalat werden könnte ?
Sie also aus dem Land kommt, wo der Käse zwar auch gelb ist, der bekannteste aber keine Löcher hat ?
Ich bin halt leicht irritiert, weil die erste Zentrale aus dieser Ecke komplett schwarz mit weißer Schrift war, während die zweite ( so sieht es zumindestens auf Fotos im Internet aus ) auch mit schwarzem Gehäuse - allerdings mit blauer Schrift ist.
Oder sind diese Gehäuse in einem sehr dunklen blau gehalten, so daß es auf Bildern wie schwarz aussehen könnte ?
( Dabei habe ich sogar vor einiger Zeit diese Gehäuse haufenweise gesehen, aber ihre genaue Farbe überhaupt nicht beachtet. )

Ich möchte jetzt aber nicht abschweifen.
( Bin ich aber vermutlich , da der Text da oben kürzer ist, als der hier unten. )
Worum es mir jetzt eigentlich geht ist, daß MarCo's eigentlich nicht mit Zentralen, die eine H-Brücke als Endstufe haben, funktionieren dürften.
Zumindest wird seitens der Roco Homepage darauf hingewiesen, daß MarCo's nicht mit einer schwarzen Z21 funktionieren.

Mfg Oliver
Die DR5000 CS und folglich auch die in eine yc7001 umgebaute haben eine H-Brücke. Das sollte man stets beachten.

Mein letzter Wissensstand zu UB IntelliBox II war - ein paar Jahre her, dass Uhlenbrock einen modifizierten LocoNet Bus hat. Hab mich da nicht mehr drum gekümmert. Ob das nun nicht mehr der Fall bei der neuen IB III ist entzieht sich meiner Kenntnis und Neugier..
Hallo Oliver,

du hast mit dem Käse, bei mir leuchteten bei allen Uhlenbrock-Modulen, nicht nur die Marcos, gelbe Lämpchen auf. In der Doku hatte ich nichts gefunden und Uhlenbrock angeschrieben.

Aussage war dann wie oben beschrieben, eine Luisa dazwischen stecken, dann soll alles funktionieren. In der gleichen Mail wurde auch der August als Auslieferdatum genannt, allein mir fehlt der Glaube daran.

Wie diese H-Brücke funktioniert konnte mir leider immer noch niemand erklären. Ich verstehe es einfach nicht.

Mit freundlichen Grüßen
René
Ja hallo zusammen erst einmal,

dieser Diskussionsfaden hier fordert mich doch etwas mehr als gedacht. Ich kann nämlich überhaupt nicht gut tippen und muss daher das hier alles mit Hilfe eines Sprache zu Text Programmes eingeben. Und diese Programme kennen natürlich Modellbahn-fachspezifische Ausdrücke überhaupt nicht.

Zitat - Antwort-Nr.: 45 | Name: DCC Explosionsfreund

Mein letzter Wissensstand zu UB IntelliBox II war - ein paar Jahre her, dass Uhlenbrock einen modifizierten LocoNet Bus hat


So gesehen stimmt das nicht ganz.
Wie die Daten über den LocoNetBus transportiert werden ist genormt. Da halten sich auch alle dran.

Es gibt aber nun zwei Dinge, von welchen manche da aber nun abweichen.

Das ist zum einen die Vorgabe von Digitrax, daß die Masse des LocoNets in der Zentrale mit der Masse des Gleises verbunden sein muss.
Das funktioniert aber irgendwie mit Zentralen, die eine H-Brücke haben, nicht ( oder nur über Umwege ). Wie das Roco nun genau bei seiner schwarzen Z21 gelöst hat, weiß ich nicht. Denn da muss es schon eine irgendwie geartete Verbindung geben, denn sonst würden die Gleisbelegtmelder 63320, im Zusammenspiel mit einer schwarzen Z21, nicht funktionieren.

Hintergrundinformation: Die Uhlenbrock Gleisbelegtmelder 63320 haben keinen Anschluss für die Gleismasse. Damit sie aber funktionieren, benötigen Sie eine solche Verbindung. Und die wird eben über das LocoNet Kabel hergestellt.

Dann hat Uhlenbrock ( ich gebe es mal so mit meinen eigenen Worten wieder ) den Sprachschatz des LocoNet Protokolls um ein paar ( mehr  ) Worte erweitert.
Das sind halt Befehle um Uhlenbrock Komponenten wie z. B Lissy, MarCo, Track Control, komplett betreiben zu können.
Komponenten anderer Hersteller, die diese Erweiterung des Sprachschatzes nicht verstehen, sollten diese eigentlich ignorieren.
Aber was ist nun, wenn dort ein paar Befehle kommen, die zwar zwingend benötigt werden, aber z.B. jetzt von der anderen Zentrale nicht verstanden werden und somit auch nicht verarbeitet werden. Ob das nun einer dieser besagten Knackpunkte ist, weiß ich natürlich überhaupt nicht. Und bis ich auf die richtigen Leute treffe, die ich das fragen könnte, könnte es noch etwas dauern.

Und wichtig, der nun folgende Absatz ist reinste Kaffeesatzleserei :
Meine ganz persönliche Vermutung geht da aber doch in die andere Richtung. Dass eben die Nicht-Zusammenarbeit zwischen MarCo's und blauer Zentrale auf die Geschichte mit der H-Brücke und der Masse zurückzuführen ist.

@ René : Welche Zentrale nutzt Du denn aktuell ( wenn Du eben nicht die "blaue" Zentrale nutzt ). Auf dem Foto weiter oben könnte das nach nach einer Daisy Zentrale aussehen.

Ob die Intellibox 3 noch in den letzten Tagen dieses Monats wirklich ausgeliefert wird ?
Hardwareseitig ist sie zumindestens fertig. Ich hatte zumindestens vor eineinhalb Wochen die Möglichkeit - im Zuge eines Tests - damit schon mal spielen zu können. Eine fertige Verpackung habe ich auch schon gesehen. Es wird allerdings noch an der Software geschraubt, da die Menüführung noch nicht so richtig schlüssig ist. Auch war man noch dabei die Bedienungsanleitung zu schreiben.

Mfg Oliver

PS : Zur H-Brücke schreibe ( diktiere ) ich die Tage was. Bin jetzt schon 1, 1/2 Stunden zugange.

Zitat - Antwort-Nr.: 46 | Name: Schwejksam

Wie diese H-Brücke funktioniert konnte mir leider immer noch niemand erklären. Ich verstehe es einfach nicht.


Na dann versuche ich mich mal:
Die DCC Spannung muss ja ständig die Polarität tauschen, aus positiv wird negativ und umgekehrt. Zum einen wird darüber die benötigte Energie für die Fahrzeuge, Geräte und sonstige Stromverbraucher übertragen, zum anderen ist in der zeitlichen Abfolge dieser "Umpolungen" die Digitalinformation enthalten, die jeder DCC Decoder verstehen und entschlüsseln können muss. Das Ganze ist international genormt, daher können auch alle DCC fähigen Decoder etc. hier verwendet werden
Es muss also eine Gleichspannung ständig umgepolt werden. Im einfachsten Fall könnte man das mit einem doppelpoligen Umschalter machen. Allerdings könnte man diese Norm damit nicht einhalten, denn es muss zwischen 55- 110µs einmal umgepolt werden, je nach Dateninformation. Weil es mechanisch nicht geht, muss man dazu elektronische Schalter nehmen, die diese Zeiten einhalten können. Das sind einfach gesagt Transistoren in ganz spezieller Anordnung. Diese schalten wechselweise wie der erwähnte zweipolige Umschalter die Spannungen den jeweiligen Ausgängen zu. Dazu benötigt man im einfachsten Fall 4 Transistoren, die im Schaltplan gesehen wie ein H aussehen. Daraus entstand der Begriff H- Brücke- wird speziell dort benutzt, wo einfach eine Gleichspannung als Speisung verwendet wird.
Im Gegensatz dazu gibt es noch eine andere Methode, diese Umpolungen auf den Ausgangsanschlüssen zu erreichen. Hier werden zwei Gleichspannungen verwendet, welche Gegenpolig sind. Die erste Gleichspannung ist mit ihrem Minuspol an der besagten Masse, die zweite Gleichspannung ist mit ihrem Pluspol an Masse verbunden. Um nun am Ausgang diese Polaritäts- Umpolungen zu erreichen, genügt es jeweils einen der beiden (unverbundenen Pole) auf einen Ausgangspol zu schalten, der zweite Ausgangspol ist hier der Masseanschluss. Diese Methode benötigt hier nicht vier, sondern nur zwei Transistoren als Schalter. Allerdings wird hier eben eine zweite Gleichspannung in  gleicher Höhe benötigt.
Bei letzterer Methode ist die Masse also fest vorgegeben, bei ersterer mit einer H- Brücke gibt es diese Masse so nicht. Will man solch einen Booster in Masseschaltungen betreiben (also einen Pol der Digitalspannung daran anschließen) , so ist es grundsätzlich wichtig, dass die Spannungsversorgung dieses H- Brücken- Boosters absolut unabhängig von der restlichen Spannungsversorgung ist, weil es sonst bedingt durch diese ständige Umpolung zu Kurzschlüssen käme. Da die "Datenleitung" von der das DCC- Signal generierenden Zentrale oft massebezogen ist (z. B. Loconet), muss dieses Steuersignal durch spezielle Maßnahmen potentialfrei an solche H- Brückenbooster übertragen werden können. Im einfachsten Fall geschieht das mittels Optokoppler, die in einem Gehäuse eingangsseitig eine LED und ausgangsseitig meist einen lichtempfindlichen Transistor haben. Über diesen optischen Weg kann man diese Signale spannungsfrei in einen fremden Stromkreis übertragen.
Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich erklären. Natürlich sind in sowohl in den H- Brückenbooster als auch in den Boostern mit zwei Gleichspannungen noch weitere Elektroniken verbaut (Überlastschutz, Spannungsstabilisierung, Signalaufbereitung, Railcom- Lückenerzeugung, Acknowledge- Auswertung für CV- Auslesen etc.)
Gruß Holger
Hallo Oliver und Holger,

vielen Dank für die Arbeit.

Ich denke, ich habe das verstanden. Ja, aktuell ist da eine Daisy II dran. Ich war zu spät für die IB2 neo, jetzt hoffe ich, das ich eine IB3 bekomme. Wenn ich diesen Monat keine bekomme, aus welchen Gründen auch immer, lege ich mir eine Luisa zu und betreibe die Anlage mit einer anderen Zentrale.

Mit freundlichen Grüßen
René
Hallo,
Besten Dank für die Erklärung - jetzt habe ich es auch verstanden - sehr gut gemacht.

Ich wollte mir auch Produktinformationen holen bei Uhlenbrock - ich komme aber nur auf die Seite mit dem Webshop.
Funktioniert bei euch die Uhlenbrockseite oder ist die schon länger nicht erreichbar?

Beste Grüße
Andreas
Hi Andreas ich hab dzt bei Uhlenbrock das gleiche Problem
Und im übrigen, vielen Dank nochmals an die Threadteilnehmer. Da waren jetzt noch sehr viel wertvolle und auch gut erklärte Infos dabei , auch wenn wir von der Eingangsfrage ein Stück weggekommen sind. Aber die war ja davor schon beantwortet
Beste Grüße
Heinz
Hallo zusammen,

ja, leider stürzt die Uhlenbrock Homepage in den letzten Tagen fast täglich ab. Wenn das während der Bürozeiten bemerkt wird, wird sie aber auch meistens wieder neu gestartet. Daher ist es da am sinnvollsten, es zwischen vormittags und mittags zu versuchen. Am späten Nachmittag kann es schon wieder vorbei sein.

@ Rene
Die IB3 wird diesen Monat bestimmt nicht mehr kommen. Realistisch ist eher anfang / mitte September.
Ich würde mir jetzt - nur weil man glaubt kurzfristig weiterzukommen - nicht die Luisa kaufen.

Denn was ist, wenn die MarCo's im Zusammenspiel mit Deiner Zentrale damit dann doch nicht funktionieren. Solange da nicht wirklich irgend jemand das Zusammenspiel genau dieser Komponenten aus eigener Erfahrung bestätigen kann, wäre ich da sehr, sehr vorsichtig.
Denn je nachdem wer da gerade bei Uhlenbrock antwortet, kann es gut sein, daß die Antwort nur theoretisch richtig ist und sich hinterher in der Praxis herausstellt, daß es doch nicht wirklich funktioniert.

Ich bin selber ebenfalls an einer Lösung dieses Themenkomplexes interessiert. Ich habe vielleicht demnächst die Möglichkeit alle drei Komponenten leihweise zusammenzubekommen. Ich kann natürlich keinerlei Versprechungen über das wann und ob machen. ( Ich hoffe zumindestens in den nächsten Tagen schon mal eruieren zu können, ob ich es zumindest kurzfristig zusammen bekomme. )

MfG Oliver

PS: Schau Dir bitte noch mal den Anfang von Deinem Beitrag Nr.: 46 an. Ich bin mir da immer noch nicht so ganz genau sicher, ob Du die blaue, gelbe oder Gouda Zentrale hast.
Liebe Kollegen
Jetzt wage ich doch nochmal die schon oben gestellte Frage
Lassen sich zwei Bus,Systeme parallel betreiben
Also Loconet bis zur Maximalzahl möglicher Teilnehmer ( Belegtmelder) aber ohne die diskutierte SignalVerstärkung und was darüber hinausgeht über CAN , beides an die Z21 angeschlossen ?
Beste Grüße
Heinz
Moin,
ich habe letzten Donnerstag von Uhlenbrock die Nachricht erhalten, dass sie momentan umfangreiche Umstellungsarbeiten an ihren Servern durchführen. Aber per Mail wird schnell geantwortet und auch Bedienungsanleitungen versendet.
Gruß, Thomas S.
Hallo,

@Heinz #53: ich selber betreibe 2 LocoNet und an diesen angeschlossenen jeweils 2 S88-Meldern. Empfehlung von Kaarst: Summe aller s88-Kabel <= 3m und max 5 s88 je LocoNet-Melder. Bislang nie ein s88 Problem gehabt. Wenn ich meine Modulanlage erweitere kaufe ich mir einen LocoNet-Melder und ein paar s88-Melder. So empfiehlt es auch Kaarst. Warum wollte ich den LocoNet-Bus überhaupt so ausreizen, wie hier diskutiert? Worin seht Ihr Vorteile?

Ciao, Lutz

Hallo Heinz,

ich habe 13 LocoNet-Module inkl. Handregler an der Daisy II hängen, ohne Probleme und ohne Verstärker.

@Oliver die Zentrale hat die Bezeichnung x010 und ist blau.

Mit freundlichen Grüßen
René
Liebe Kollegen,
Ja ich weiss aus den vorangegangenen Kommentaren , mit 13 Loconet Teilnehmern muss bei sorgfältiger Kabelverlegung nicht Schluss sein, und an ein Loconet Modul ein paar weitere über S88 zu hängen wurde auch empfohlen. Mich hätte trotzdem interessiert, ob jemand der BUS Experten ein grundsätzliches Problem im parallel Betreiben von 2 BUS Systemen ( Loconet und CAN) sieht?
Nur interessehalber
Beste Grüße
Heinz
Hallo,
Ich verstehe jetzt nicht (.Digital-Dummy), warum man jetzt S88 und Loconet miteinander vermischt und wie das jetzt gerade funktioniert.
Muss die Zentrale dann den dementsprechenden Ausgang haben?
Gibt es eine Seite im Netz, wo das vielleicht mal aufgezeichnet ist?
Beste Grüße
Andreas
Hallo Andreas,

#58: es wohl eher so, daß geschichtlich s88 mit als erstes am Markt war. Die Länge des s88-Busses ist aufgrund von Limitationen sehr begrenzt. Viele Zentralen haben s88 Anschlüsse. Um die s88-Limitation zu umgehen, nutzt Du als einfachste und günstigste Methode LocoNet-Module. Die meisten LocoNet-Module und manche RS-Bus-Module haben nämlich einen s88-Anschluß. Ein s88 Anschluß an der Zentrale ist so nicht nötig (Z21). Ob Du die s88-Module an der Zentrale oder an den anderen Module anschließt, ist egal.

Ciao, Lutz
Hallo Andreas
Ich habe das so ähnlich verstanden wie Lutz
Manche Loconet Module haben auch S88 Anschlüsse. An die schließt Du weitere Module über die S88 Verbindung an (dezentral = sternförmig) ) Man erweitert quasi das Modul (in meinem Fall Belegtmelder 8 oder 16 Kanäle) um weitere Kanäle. Vorteil ( so wie ichs verstanden habe) zB alle Belegtmeldungen liegen auf dem Loconet.
Der Grund für diese Massnahme liegt wohl darin, dass die Anzahl der teilnehmenden Loconet Module begrenzt ist ( 12, 13, 15 was auch immer) Mit so einem S88 Stern erhält man die Möglichkeit , weitere zB Rückmeldekanäle zu schaffen, ohne die Anzahl der Loconet Module zu erhöhen)
Beste Grüße
Heinz

https://www.digitrax.com/tsd/KB714/loconet-overview/ lesen und nach der Zahl 40 suchen.

Grüße,
Harald
Hallo alle

Ich habe hier alles gelesen um mich zu informieren da ich mir wenn Sie da ist die Intellibox 3 kaufen will.
Und Ich mus sagen ,da habe ich nach einer weile nichts mehr verstanden .Das ist aber nicht weiter Tragisch und eigentlich werde ich das meiste wohl nie umsetzen können ,denn im Moment will ich nur meine alte Zentrale mit der ich immer zufrieden war und die ich nach 30 Jahren sogar gut Bedienen kann ersetzen da nun kleinere Macken auftreten die auch bekannt sind .Ich fahre mit dem Twin Center , INTELLIBOX 1 , wenn meine Info richtig ist.
Ich würde nun gerne wissen ob die neue Nr 3 meine Uraltversion ersetzen kann indem ich nur anschliese
an den Loconet -Stecker was die Twin ja auch schon hatte und dann erst mal weiter fahren kann mit den vielen neuen Dingen wie lange Adressen und Funktionen sowie Klartext  Programmier.ung usw .
Meine Frage an euch Profis ,ist ein einfacher Tausch Twin raus ,Intelli 3 rein , machbar .

viele Güße  und viel Hoffnung das es funktioniert könnte .
Torsten
@#61 Harald - Danke ! hab die 40 gefunden - das klingt doch schon deutlich freundlicher als 12 - selbst wenn die 40 eine Extremzahl darstellt mit einer "guten" Kabelverlegung und 20 Modulen sollte es ohne Repeater funktionieren
beste Grüße
heinz
Hallo Heinz, ( bahnfather ),

leider kann ich Dir zu Deiner Fragestellung keine genaue Antwort geben, da ich selbst zwar eine schwarze Z21 zur Verfügung habe, aber bis dato nur LocoNet Module zu Versuchszwecken mal angeschlossen habe.

Bei unserer Gemeinschaftsanlage betreiben wir zwar mehrere Datenbusse an einer Computersteuerung parallel, aber jeder Datenbus hat für sich jeweils seine eigene Zentrale. Aufgrund der Größe der Anlage hatten wir die Technik in Fahren, Schalten und Melden aufgeteilt gehabt. Die beiden letzteren waren LocoNet Busse, während es auch noch einen weiteren Selectrix Bus gibt, da die Steuerungen für Drehscheibe und Schiebebühne von der Firma Müt gekommen sind.

Da es bisher hier auf Deine Frage nicht gerade viele Antworten gegeben hat, würde ich an Deiner Stelle diese Frage auch mal im Stummiforum stellen. Dort tummeln sich zwar hauptsächlich H0 und AC-Fahrer, aber Deine Frage hat ja im Endeffekt mit Spurweite und Stromsystem überhaupt nichts zu tun.

Und was die maximale Menge von 40 Teilnehmern beim LocoNet angeht, so kann ich dazu nur sagen:  Ach wie gut, daß bei einem Bekannten die Module nicht lesen können. Der betreibt an seiner Anlage so um die 60 Loconet-Module über insgesamt vier Stromeinspeisungen, aber komplett ohne Repeater.
Der hatte aber am Anfang auch große Probleme mit dem LocoNet gehabt,  da auch er die Module anfangs ziemlich wild verbunden hat und eine gewisse Struktur bei der sogenannten Start-up Zeit überhaupt nicht beachtet hat.

Wir betreiben knapp 40 16-fach Rückmeldemodule von Blücher und hatten anfangs auch große Probleme. Aber auch eben weil die Module alle der Reihe nach hintereinander zusammengesteckt worden sind.
Erst nachdem wir konsequent das LocoNet auf Tannenbaumstruktur umgestellt hatten, waren alle Probleme auf einmal weg gewesen.
Wir benötigen allerdings auch keine Stromeinspeisungen,  da die GBM von Blücher über eine eigene Arbeitsstromversorgung verfügen.

Mfg Oliver


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