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THEMA: Interessanter Blog Artikel eines Modellbahnhändlers
der Blog enthält eigentlich für mich weder etwas neues, noch etwas unerwartetes. Aber vielleicht sollten den Blog mal diejenigen lesen, die hier oft fragen, wann ein bestimmter Artikel denn nun erscheint bzw. zu kaufen ist
Schmunzelnde Grüße
Frank
So ziemlich jede Industrie ist heutzutage global vernetzt, sei es direkt mit Produktionen in verschiedenen Ländern oder indirekt aufgrund Zulieferern. Das Management dieser Ketten ist tägliche Arbeit von vielen tausend Angestellten in diesen Firmen und klappt zu 99,9% völlig reibungslos.
Wenn nicht irgendwo ein Containerschiff hängen bleibt kriegen wir doch meistens gar nichts davon mit!
Selbst wenn es mal zu Verzögerungen kommt, dann sprechen wir hier von Tagen oder wenigen Wochen - nicht Jahre wie es in der Modellbahnindustrie üblich ist.
Alleine schon die Aussage eine Konstruktion kann nicht geplant werden, das dauert halt auch mal Monate - da fasse ich mir an den Kopf! Den Spruch möchte ich mal von unseren Konstrukteuren hier im Unternehmen hören!
Also eine wortreiche Erklärung dafür, dass es eigentlich nichts zu erklären gibt.
Gruß
Eglod
und ich kann bei der Aussage
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Alleine schon die Aussage eine Konstruktion kann nicht geplant werden, das dauert halt auch mal Monate - da fasse ich mir an den Kopf! Den Spruch möchte ich mal von unseren Konstrukteuren hier im Unternehmen hören!
aufgrund der Erfahrung in MEINEM Unternehmen nur an den Kopf fassen!
Ich bin in relativ engem Kontakt mit unseren Entwicklern, und weiß deshalb aus eigener Erfahrung, daß in den allerseltensten Fällen eine Konstuktion/Entwicklung so abläuft wie gewünscht. Oft dauert es länger als geplant.
Zugegeben, nicht Monate, dazu sind unsere Produkte zu "primitiv" im Vergleich mit einem Moba-Artikel in der Konstruktion, aber es dauert etwas länger, wenn etwas nicht so passen will wie gewünscht, und deshalb die Planung nicht mehr Einhalt bar ist.
Und nein, dann (noch) mehr Überstunden, um es möglich zu machen, geht auch nicht. Irgendwann ist jeder Entwickler am Ende seiner Leistungskraft!
Also bitte, ohne daß du Erfahrungen direkt aus dem Moba-Bereich hast, unterlasse solche Aussagen!
Andere Branchen, andere Anforderungen, andere Probleme und Verzögerungen!
Gruss
ChristiaN
Grüße,
Harald.
nach längerer Pause muss ich mich bei diesem Thema doch auch noch einmal zu Wort melden.
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Bahnalltag
Also es tut mir sehr leid das so sagen zu müssen, aber der Blogbeitrag ist einfach nur Blödsinn!
So ziemlich jede Industrie ist heutzutage global vernetzt, sei es direkt mit Produktionen in verschiedenen Ländern oder indirekt aufgrund Zulieferern. Das Management dieser Ketten ist tägliche Arbeit von vielen tausend Angestellten in diesen Firmen und klappt zu 99,9% völlig reibungslos.
Wenn nicht irgendwo ein Containerschiff hängen bleibt kriegen wir doch meistens gar nichts davon mit!
Dem stimme ich zu 100% zu!
Probleme sind nicht die unterschiedlichen Orte der Produktentstehungsphase, also von der Idee bis zur Umsetzung und Produktion. Problem ist einzig und alleine das verantwortliche Management, dass seinen Laden und dessen Organisation nicht im Griff hat.
Ich selbst hatte für einen global agierenden Konzern gearbeitet. Da kamen Ideen aus der USA, die Entwicklung zum Teil aus Kanada und Deutschland, Komponenten wurden ind China beschafft und produziert wurde in meinem Werk n Tschechien. Traten Probleme auf wurden diese binnen weniger Tage gelöst. Dafür gibt es seit vielen Jahren Kommunikationsmittel, die nahezu alles ermöglichen. Notfalls setzt man ein Meeting an, bei dem eine Kamera mit in die Produktion geht.
Ich sage immer, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, wo kein Wille ist, da ist die Ausrede. Und nichts anderes ist dieser Blog! Eine Ausrede für das unfähige Management einiger Modellbahnhersteller, die heute meist von geldgierigen und geweinnorientierten Investoren geführt werden. Herzblut, wie z.B. bei Piko, fehlt heute bei den meisten Modellbahnherstellern.
Das ist meine Meinung zu dem Thema.
Gruß aus Südmähren
Heidi
schon mal gesehen, wer diesen Text geschrieben hat? Nix Händler. Und auch geschaut welches Markenlogo da drüber steht? Und das in Kombination - wie alt wird dieser Text jetzt sein... sicher nicht neu.
Fakt ist, das kann ich auch meiner Baustoff-Erfahrung sagen, wenns aus Fernost kommt kann keiner sagen was wann wie kommt, es ist alles pure Überraschung.
Je konkreter ein Artikel angekündigt wird, bei der Modellbahn sehr konkret, desto schwieriger ist es, das (rechtzeitig) zu bekommen. Bei Unterhaltungselektronik gehts einfacher, es wird einfach was als "neu" ausgeliefert, auch wenns hinter den Kulissen schon 3 Jahre + gelaufen ist. Und nachher ist es kein Fehler, sondern eine Ausstattung - alles nur eine Frage des Marketing.
Manchmal zaubern mir die Nr. 0 in diesem Forum wirklich ein Lächeln ins Gesicht...
Viele Grüße
Christian Strecker
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Christia-N
aus eigener Erfahrung, daß in den allerseltensten Fällen eine Konstuktion/Entwicklung so abläuft wie gewünscht. Oft dauert es länger als geplant.
Zugegeben, nicht Monate, dazu sind unsere Produkte zu "primitiv" im Vergleich mit einem Moba-Artikel in der Konstruktion, aber es dauert etwas länger, wenn etwas nicht so passen will wie gewünscht, und deshalb die Planung nicht mehr Einhalt bar ist.
Das stimmt so wohl, dennoch kann man dem auch entgegen wirken. In den meisten Firmen sind die Entwickler so etwas wie Halbgötter. Sie Planen und konstruieren Produkte in ihren "kleinen Kämmerlein". Diese Art der Produktentwicklung ist aber nicht mehr zeitentsprechend. Bei uns z.B. gabe es immer Entwicklungsteams, die aus Kollegen aus den Bereichen Marketing, Vertrieb, Produkentwicklung, Arbeitsplanung Produktion und Versand bestanden. So konnten schon früh Probleme erkannt und weitestgehend abgestellt bzw. vermieden werden und wenn es dann doch einmal Probleme gab, waren i.d.R. immer alle Kollegen auch bereit einmal eine Sonderschicht oder einen Samstag in den Prozess einzuschieben.
Das ganz hat etwas mit Führung und zufriedene Mitarbeiter zu tun, also eine Managementaufgabe!
Gruß aus Südmähren
Heidi
Das bedeutet, dass wir hier zum reinen Konsumland verkommen. Wovon sollen all die Renten, Sozialleistungen etc. in Zukunft bezahlt werden? Da der politische Wille nicht da ist, um den Sozialstaat einzudämmen und die unternehmensfeindliche Bürokratie in Deutschland abzubauen, kann der Staat sich das Geld nur noch von denen holen wo in der breiten Masse noch etwas zu holen ist… z.B. Leute die sich ein ganzes Leben lang eingeschränkt haben um im Alter mietfrei in der eigenen Immoblie zu wohnen. Keine guten Aussichten 🤷🏽♂️
LG Mike
in so kurzer Abfolge knackig richtige Beiträge hier, hat das Forum selten gehabt (bis ich fertig getippt habe hoffe ich, dass das so bleibt 😆
Der Beitrag ist ja auch "Asbach" aus dem Jahre 2013! Inzwischen gab es Corona und plötzlich für alle auf einmal das Teams, Webex usw usf. 🥱
Ich kann heute bequem eine Konstruktionszeichnung in Pakistan am Original sofort ändern. Habe ich schon mit der Maus gemacht! Geht!
Ich kann aus der Wohnstube des Wohnsitzes meines Vertrauens eine Maschine in Wales neu programmieren, ja ach!
Das ist ja nun wirklich alles ....nicht mehr nur kalter, sondern vertrockneter Kaffee von übergestern, der den schönen Kaffeehumpen vom Lieblings- RAW nur noch unnütz verunstaltet!
Aber eine schöne Erinnerung ist der Artikel vom Manfred allemal So muss es früher gewesen sein, in der DDR als es immer nichts gab und die Ausreden so lang wie "das Kapital" und unter der Hand doch fast alles verfügbar war.
Schluss mit den Märchen!
Sollte das ein aktueller Artikel sein, dann schließe ich mich kurzerhand dem Eglod an.
Es wird ganz einfach angekündigt, wenn der Container durch die Inventur ist und dann gehts ab zum Kunden, denn machen wir uns nichts vor:
Geheimhaltung wegen Doppelentwicklung ist doch bei der Modellbahn völlig fehl am Platze, weil sich das Zeug, selbst wenn es nebeneinander steht locker verkauft....siehe Baureihe 01, 44, 143/243 ......und immer von den Platzhirschen Mtx und Flm oder 155/250 von Mtx und Arnold. Geht doch!
Danke fürs teilen und bitte entsorgen. Danke 🤔
Gruß Sven
Als Hersteller kann ich mich dem nur anschließen:
Ich nenne nie ein konkretes Datum für die Veröffentlichung eines neuen Produkts. Und zwar genau aus diesen Gründen. Es gibt einige Dinge, die ich schon vor zwei Jahren verkaufen wollte, und ich bringe sie erst jetzt in den Verkauf.
Und wir machen das alles selbst :)
Grüß,
Tomáš Volek, KaModel
Und wieso schafft es Piko, kurz nach der Ankündigung die Modelle auf den Markt zu bringen?
Die im Block erwähnten möglichen Komplikationen sind für mich als Verbraucher nur billige Ausreden und mangelndes Management. Was bitteschön dauert 7, in Worten SIEBEN, Jahre von Ankündigung bis Auslieferung eines simplen D-Zug Wagen (Touropa)?
Und man weiß nie, ob ein angekündigtes Modell dann auch wirklich kommt.
Beispiele? Berliner S-Bahn Hobbytrain 2018, Arnold 03.2, 03.10 2015 usw
Ich erwarte nicht viel. Aber etwas mehr Ehrlichkeit von den Herstellern schon.
Gruß aus Berlin
Ralf
Selten das ich soviel Dampf ablasse. War aber mal nötig
Ihr merkt schon, dass der Blogeintrag aus grauer Urzeit ist? Der Autor ist Anfang des Jahres in den Ruhestand gegangen, nachdem er die letzten Jahre bei Liliput war.
Aber wenn es gut für die Seele ist, weitermachen.
Cheers
Jens
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Ralf aus Berlin
Und wieso schafft es Piko, kurz nach der Ankündigung die Modelle auf den Markt zu bringen?
Muss mein Produkt halt erst ankündigen, wenn es quasi schon fertig auf meinem Schreibtisch steht.
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: Birdman
Muss mein Produkt halt erst ankündigen, wenn es quasi schon fertig auf meinem Schreibtisch steht.
Na ja, eine frühe Bekanntgabe kann dem Hersteller nutzen, das Interesse besser abzuschätzen und somit die Produktionsmenge. Wer will schon zu wenig oder zuviel produzieren, womöglich Restbestände mit großen Rabatten loswerden müssen? Extrem ist ja in der Hinsicht der japanische Hersteller Greenmax (und ggf. auch noch andere): Die arbeiten nur nach Vorbestellungen und produzieren dann die Menge (vielleicht plus X).
Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Ralf aus Berlin
Und wieso schafft es Piko, kurz nach der Ankündigung die Modelle auf den Markt zu bringen?
Sehr richtig.
Was ich mich auch schon lange frage:
Wie schaffen es die besten 100m-Läufer, schon ca. 10 Sekunden nach dem Startschuss durch's Ziel zu laufen.
Wo doch allein der Bau eines Leichtathletik-Stadions oft Jahre braucht. Da ist sicher was faul.
VG Freetrack
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Der Autor ist Anfang des Jahres in den Ruhestand gegangen, nachdem er die letzten Jahre bei Liliput war.
Und plötzlich kann Liliput liefern und liefert sehr gute Modelle!
Grüße, Peter W.
so anders ist es wohl noch immer nicht in der Modellbahnwelt.Was man so hört von den Händlern,Fachpresse und Herstellern gibt genau das wieder.
Aber das hier so viele Experten sind für die Welt der Modellbahnindustrie, find ich schon bemerkenswert.Modelleisenbahner wissen sowieso immer am Besten wie es laufen muss und sind oft relativ altklug...
Es muss "Made in Germany" sein, aber darf doch nichts kosten.
Gruß
Thomas
Tüftler Manfred Böbel hat ja u.a. die liliputsche Köf III ins Laufen gebracht und vorher bei Fleischmann u.a. die sagenhafte 70er-Tenderdampflok - beides Mini-Loks mit fantastischen Fahreigenschaften.
Sein Renteneintritt hat - um das guter Ordnung halber und trotz Deines "
I.ü. schätzen wir alle ja eher akkurat zu Ende entwickelte als "quick&dirty"-Produkte.
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: Thorge
Aber das hier so viele Experten sind für die Welt der Modellbahnindustrie, find ich schon bemerkenswert.Modelleisenbahner wissen sowieso immer am Besten wie es laufen muss und sind oft relativ altklug.
Das hat nichts mit Besserwisserei oder Altklug zu tun! Industrieunternehmen sind meistens jedenfalls, gleich aufgebaut. Um ein Unternehmen erfolgreich und kundenorientiert zu führen, ist es egal, welcher Branche das Unternehmen angehört. Viele Unternehmen haben noch heute veraltete Hirachieebenen, die für einen reibungslosen Produktentstehungsprozess hinderlich sind. Erfolgreiche und kundenorientierte Unternehmen hingegen setzen da auf Teamwork und zwar nicht personelles Teamwork sondern interdisziplinäres Teamwork der Abteilungen! Wer das nicht erkennt, wird auf langer Sicht an Erfolglosigkeit zugrunde gehen, was ja auch die "alteingesessenen" Moabmarken zeigen!
Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: Thorge
Es muss "Made in Germany" sein, aber darf doch nichts kosten.
Wer so denkt, lebt noch in der Vergangenheit. "Made in Germany" ist schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr. Da wurde Deutschland bereits von vielen Industrieländer überholt.
Viele Grüße aus Südmähren
Heidi
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Christia-N
aufgrund der Erfahrung in MEINEM Unternehmen nur an den Kopf fassen!
Es tut mir leid dass zu sagen, aber ich muss @bahnalltag in #2, insbesondere mit
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name:
Alleine schon die Aussage eine Konstruktion kann nicht geplant werden, das dauert halt auch mal Monate - da fasse ich mir an den Kopf! Den Spruch möchte ich mal von unseren Konstrukteuren hier im Unternehmen hören!
Und auch @Heidi in #6 vollinhaltlich Recht eben.
Bei den vielen, oft jahrelangen, Projektverzögerungen von Modellen drängten sich mir schon länger gewisse Zweifel auf wie dort entwickelt und gearbeitet wird.
Ich war selber einige Jahre mit Entwicklung und später Projektleitung von Produkten beschäftigt, welche von der Komplexität mindestens mit der Entwicklung von z. B. Loks vergleichbar waren. Auch hier waren Entwicklung, Management, Herkunft der Zukaufkomponenten, Fertigung etc. nicht nur über Europa, sondern weltweit verteilt.
Und selbstverständlich gab es genaue Terminvorgaben und eine Planung aller "Milestones" welche einzuhalten war (und auch wurde). Sicherlich gab es öfters unvorhergesehene Probleme, aber eines war unumstößlich: der Liefertermin. Das vor allem in Hinblick darauf dass es starke intermationale (fernöstliche) Konkurrenz gab, und eine Verzögerung um Monate in einem Markt mit zu der Zeit sinkenden Preisen das gesamte Produkt dann ebenfalls nur zu einem niedrigeren Preis verkauft hätte werden können. Oder es wegen zwischenzeitlich weiter entwickelter, besserer Konkurrenzprodukte wahrscheinlich überhaupt obsolet geworden wäre.
Die Modellbahnindustrie scheint hier anders zu ticken - statt sinkender steigende Preise, und die potenziellen Käufer kaufen wegen "haben wollen" vermutlich auch bei nicht eingehaltenen Lieferversprechen.
Soweit meine 2ct
Didi
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: em200a
Bei Unterhaltungselektronik gehts einfacher, es wird einfach was als "neu" ausgeliefert, auch wenns hinter den Kulissen schon 3 Jahre + gelaufen ist.
Dem möchte ich dezidiert widersprechen (siehe auch mein obiges Posting #21 vorletzter Absatz).
Ein Consumer Electronic-Gerät, z. B. eine Digitalkamera, Flatscreen-TV, usw., mit dem Design und der Spezifikation von vor 2 bis 3 Jahren würde von der Fachpresse und Interessenten zerrissen werden, es wäre unverkäuflich, auch nicht zu einem niedrigeren UVP.
Bei der Modellbahn ist es hingegen möglich.
LG Didi
Selten soviel Qwatsch gehört. Alles in einem Pott, egal ob klein oder groß, eigene oder (teilweise) ausgelarge Konstruktion und/oder Produktion, usw.
Kopfschüttelnd..
LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Heidi
Erfolgreiche und kundenorientierte Unternehmen hingegen setzen da auf Teamwork und zwar nicht personelles Teamwork sondern interdisziplinäres Teamwork der Abteilungen!
Klar, erfolgreiche Unternehmen setzen bei ihren Projekten auf "Matrixorganisation".
Aber wer das und anderes Geschriebene für "Qwatsch" (sic!) hält hat wenig verstanden.
Didi
Auch Piko hatte sich mal mit der HO 83er zahlenmäßig vertan und da hat der Inhaber zumindest öffentlich, vor allem aber PR-tauglich so getan als das er zugeben würde, dass er selbst die Stückzahlen gedrückt hatte und nun "persönlich" 🤣🤣 die nachgefertigten Exemplare - im Aktenkuli - per Charterflugzeug - demütig hinter sich hergezogen hat. 😁
Das eine nennt man Marktforschung und das andere authentischen Markenauftritt.
Übrigens, die Fa, Kres, fertigt mit über......Mitarbeitern.....naja aber immerhin auch in Deutschland und steckt z.T. längst nicht mehr in Deutschland gefertigte Produkte zu einem neuen Produkt zusammen und verpackt sie dann in einer schönen PVC-Hülle die wir dann als hübsches Modell bezeichnen.
Auch hier authentischer Markenauftritt und regelmäßiger Bericht zur Lage auf Messen und Ausstellungen.
Ist kein Gliederzug zumindest in Einzelteilen sichtbar, ist mit ihm nicht zu rechnen! Ist er da, ist er da!
Jedenfalls muss früher das Leben ohne Hochgeschwindigkeitsdatennetz toll gewesen sein und die Leute haben solche Artikel noch geglaubt.
Heute ist die Schnittstellenproblematik eben für gute Konstruktionsarbeit absolute Geschichte...oder sollte es zumindest sein:
Andererseits ist sicher auch absehbar die Modellbahn früher oder später ein Teil der Geschichte, wie das lineare Fernsehen oder die Papierzeitung.
Gruß Sven
„Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert - sie arbeiten während der Arbeitszeit.“
😜
LG Mike
ich vermute, der Blog ist recht alt. Die letzten Beiträge von Manfred Böbel finde ich aus dem Jahr 2015.
Auch wenn das inhaltlich nachvollziehbar ist, verhält sich das bei den Herstellern unterschiedlich. Liliput ist da Spietzenreiter. Daher geben die auch kein Datum an. Dann folgt Minitrix mit dem Verschieben von Terminen. Fleischmann und Hornby liefern eigentlich recht zeitnah. Mit wenigen Ausnahmen.
Gruß
Jürgen
für meinen Eindruck hat sich hier eine ganze Menge Spekulation zusammengesammelt. So ein wenig erscheint mir das wir das berühmte Motto: Der Ehrliche ist mal wieder der Dumme.
Die einen Hersteller outen sich früh, versuchen Fehlproduktion und Übermengen zu vermeiden. Und werden dann hier dafür verhauen, wenn es länger dauert, weil sie nach Meinung der Foristen ihre Produktion nicht in Griff haben.
Die anderen machen eine Einschätzung über die Verkaufbarkeit eines Modells und behalten diese für sich. Sie produzieren und outen die Neuheit erst, wenn sie sicher sind, dass sie den Markt bedienen können. Und bekommen von den Foristen großes Lob, wegen ihrer tollen Lieferfähigkeit. Ob im Hintergrund vorher dasselbe Schlamassel getobt hat, weiß keiner von uns.
So ziemlich jedes Projekt kämpft in der Realität damit, dass etwas schief geht. Schlüsselpersonen, die krank werden, Fehler in der Produktion, weil die Kommunikation schief ging, Materialengpässe oder Verzögerungen, wegen zu hoher Auslastung zentraler Dienstleister: Es gibt viele Möglichkeiten, dass ein Projekt schief geht, die Risikopuffer aufgebraucht sind und nur noch Verspätung oder Abspecken übrig bleibt. Selbst gute und erfahrene Manager zucken da manchmal nur noch mit den Schultern.
Auf der anderen Seite gehen Hersteller, die im Verborgenen entwickeln, ein hohes Risiko ein, sich zu verschätzen und viel zu viele Exemplare zu produzieren, die dann das Lager verstopfen. Sie sind dann gezwungen, überzählige Exemplare weit unter der Gewinnschwelle zu verramschen. Das zahlen wir dann alle bei den gut geschätzten Modellen per Risikoaufschlag mit. Ist das wirklich besser als Warten?
Also, liebe Foristen: Bitte etwas mehr Gleichmut und Verständnis, wenn's mal nicht läuft. Modellbahn ist heute ein hochkomplexes Produkt mit (viel zu) vielen Möglichkeiten, wo etwas schief gehen kann. Mir ist es lieber, wenn ich mal länger warten muss, aber dafür nicht die Überbestände mitbezahlen muss, die aufgrund zu optimistischer Einschätzung der Verkaufszahlen entstanden sind.
Grüßle
Ralf
ich schrieb ja, für mich ist das nachvollziehbar.
Gruß
Jürgen
Ich habe festgestellt, dass man meistens auch ohne Vorbestellen ein Modell einer Serienfertigung bekommt und dieses auch noch im Sonderangebot mit Abschlag zum Listenpreis von 20% am Markt verfügbar war. Jüngstes Beispiel ist das Modell der EuroDual von Sudexpress. Das Warten hat sich also wieder einmal gelohnt auch ohne Bestelllisten und Merkzettel. PIKO meldet regelmäßig in seinen Werbevideos, dass man von der Freigabe zum Bau des Modells über die Planung, Handmuster, Tests, Freigabe Fertigmodell, Verschiffung und Auslieferung an die Händler ca. 15 Monate braucht. Das geht deshalb, weil PIKO sein eigenes Werk in China hat. Heisst PIKO hat offenbar nach wie vor kein Glaskugelproblem wie einige Konkurrenten. Wer natürlich Exklusive Modelle haben möchte und diese streng limitiert sind, der wird sich wohl auf eine Warteliste setzen lassen müssen. Wünsche Allen weiterhin fröhliches Warten auf den Tag X.
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