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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Planung meiner ersten grossen N-Anlage – was ist verbesserun

THEMA: Planung meiner ersten grossen N-Anlage – was ist verbesserun
Startbeitrag
Prouge - 22.07.25 17:39
Hallo zusammen

Ich habe meine erste grössere Anlage geplant und wäre sehr froh um Feedback von erfahrenen Modelleisenbahnern.

Ein paar Eckdaten:
• Rund 60 m Gleislänge
• L-Form
• Verwendet wird Peco Code 55 (N-Spur)
• Hauptsächlich für moderne SBB-Personenzüge wie den Giruno und den SBB-Dosto.

Geometrie:
• Kleinster Radius: 220 mm (nicht in einem Gleiswendel)
• Alle Gleiswendel ausser einem verwenden einen Radius von 350 mm
• Ein einzelner Gleiswendel hat einen Radius von 310 mm (inneres Gleis) mit 2.6 % Steigung
• Maximale Steigung im restlichen Verlauf: 2.8 %
• Eine Gerade hat kurzfristig 3.1 % Steigung

Anpassungen am Gleisplan:
• Es ist eventuell ein kleiner Rangierbereich mit 1–3 Abstellgleisen geplant

Fragen an euch:
1. Momentan gibt es noch keine Weichen zum Wechseln zwischen den beiden Hauptgleisen. Ich hatte vor, diese Funktion in der tiefsten Ebene umzusetzen. Würdet ihr das so lassen oder an mehreren Stellen Wechselmöglichkeiten einplanen?

2. Was haltet ihr generell vom bisherigen Anlagenkonzept?

3. Seht ihr kritische Punkte im Hinblick auf Betriebssicherheit und Fahrverhalten (z. B. wegen Steigungen oder Radien)?

Ich freue mich über eure Einschätzungen, Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf mögliche Problemstellen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Gruss,
Yanick

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Hallo,

ich bin kein Experte und auch gilt: dit muss es gefallen.

Mir persönlich gefallen die beiden engen Kurven außen so gar nicht.

Auch arg viel Strecke am Anlagenrand lang und viel unterirdische Gleise..

Letztlich ist hslt die Frage, was msn später genau fahrbetriebstechnisch umsetzen möchte...

Tipp: weniger ist manchmsl mehr: zB weniger Fahrstrecke und dafür größere Kurvenradien...

LG
Hallo Yanik!

Im Grunde enthält Dein Plan zwei parallel geführte eingleisige Strecken mit jeweils einem Überholgleis im Bahnhof. Das eröffnet relativ wenige betriebliche Möglichkeiten. Es sollte z. B. möglich sein, daß im Bahnhof ein Zug endet und die Fahrtrichtung wechselt, vielleicht sogar mit Umsetzen der Lok. Noch interessanter wäre es, wenn eine Nebenbahn abzweigen würde. Dann könnte ein Zug von der Haupt- auf die Nebenbahn wechseln und umgekehrt. Solche Möglichkeiten machen das Spielen mit der Modellbahn erst abwechslungsreich.

Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

erste grössere Anlage


Hallo Yanick,

was verstehst Du unter "größere Anlage"? Die Größe der Anlage ist entscheidend dafür, was man drauf bauen kann.  Die maximalen Maße der Anlage wären hilfreich. Die Anmerkungen von Marcel und Elmar kann ich nur unterstreichen. Insbesondere der Bahnhof braucht etwas mehr Weichen und Gleise um einen halbwegs abwechslungsreichen Betrieb zu machen.
Bei einer Neuplanung würde ich, wenn es der Platz erlaubt, gleich von vornherein keine Radien unter 300mm vorsehen. Die von dir vorgesehenen Züge sehen dann in den Kurven  schon etwas besser aus.
Bin auf die Metamorphose deiner Planungen gespannt.

Gruß aus Berlin

Ralf
Hallo zusammen

Vielen Dank für euer Feedback!
Ich werde versuchen, einige eurer Vorschläge umzusetzen, auch wenn der Platz leider nicht allzu viel Spielraum lässt.

Zur Ergänzung: Ich habe noch ein Bild mit den Massen hochgeladen.

Mir ist bewusst, dass viel unterirdisch stattfindet – dennoch ist es mein Ziel, mehrere Ebenen einzubauen und einen Schattenbahnhof zu integrieren.

Gruss
Yanick


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Moin Yannik,

aus meiner Erfahrung würde ich Dir folgende Tipps für die Planung Deiner Anlage geben:

- keinen Radius unter 250, besser 300 mm.
- maximal 2,5% Steigung
- möglichst keine Gleiswendel
- gute Erreichbarkeit aller Gleise sicherstellen

Wenn ich es richtig sehe, möchtest Du die Anlage landschaftlich in deiner Heimat ansiedeln. Du möchtest Brücken und Berge darstellen. Zugleich ist es bei deinen Anlagenmaßen schwer starke Höhenunterschiede zu erreichen. Thema ist also zweigleisige Hauptstrecke in den Bergen mit Durchgangsbahnhof einer Kleinstadt.

Mein Vorschlag daher: Beginne mit der Gestaltung des Bahnhofes. Dazu schau Dir Bilder von anderen Anlagenplänen oder Vorbildbahnhöfen an. Es sollte bei einem Bahnhof möglich sein, aus beiden Richtungen auf alle Gleise zu kommen. Meist gibt es noch ein kurzes Stumpfgleis für z.B. Triebzüge. Plane den Bahnhof so, daß der längste Zug den Du haben möchtest darin an mindestens einem Gleis gut halten kann. Bei Deiner Anlagengröße kannst Du gut 120cm lange Züge planen. Dafür brauchst Du dann ca. 140cm Bahnhofsgleislänge. Den Bahnhof solltest Du versuchen schräg auf der Anlage unterzubringen, am besten über beide Schenkel des L, im leichten Bogen sieht auch gut aus. Wenn der Bahnhof steht, er braucht noch ausreichend Platz für eine Bogen in jedem Schenkel des L, gehts an den nächsten Schritt.

Du musst Dir überlegen, ob Du die Züge im Kreis oder im Hundeknochen fahren lassen möchtest. Du hast jetzt die Kreisvariante gewählt. Das hat in meinen Augen den Nachteil, daß man zweimal den Höhenunterschied zur unteren Ebene überwinden muß. Beim Hundeknochen muß man das nicht. Bei dem von Dir angestrebten Landschaftsvorbild kannst Du eine Ebene unterhalb des Bahnhofes unterbringen und eine oberhalb. Das gibt Möglichkeiten für Brücken und Querungen.

Zum Schluß würde ich dann schauen, wie Du Abstellgleise in den verdeckten Teil der Anlage unterbringen kannst.

Als alter "Planungsfuchs" sind das meine ersten Tipps für den Einstieg. Wenn Du jetzt noch weitere Fragen hast, können wir die hier gerne besprechen. Ich freue mich auf Deine Rückmeldung.

LG Rimbert
Hallo Yannik
Bin auch der Meinung weniger ist mehr, wenn es schon eine Gebirgsanlage geben soll.
Warum nicht auf der ganzen länge der Anlage ein hin und her System, und so an höhe gewinnen?
Das war damals meine Aufgabe für die neue Anlage die auch nur 80cm Tief ist, siehe Bilder

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So ist es eine Schauanlage wo Züge im Blockabstand kreisen ohne dass jemand eingreift.  Willst du das?

Grüße,
Harald.
Ich bin selbst gerade mit der Planung meiner Anlage beschäftigt, und ja ich würde das Konzept nochmals überdenken, denn:

1.) Willst Du den Zügen nur zusehen? Ohne einzugreifen; dann macht es Sinn mehr zweigleisige Strecke  mit Linksverkehr zu planen

2.) In meinen Augen wird das aber auch langweilig, besonders wenn man die Züge alle eh unterirdisch verkehren lässt, ich bin kein Freund davon relativ teures PEKO Material  unterirdisch zu verbauen, um dann festzustellen , dass ich bei jeder Entgleisung unter der Anlage herkriechen muss.

daher lieber weniger unterirdisch, oder mit einfacheren Konzepten wie rampen wenn Du eh platz hast di so im 2% bereich liegen, und baue die Anlage so, dass Du auch einen Themenbereich Industrie / Hafen etc hast wo Du während die Züge fahren, auch rangieren und Züge zusammenstellen kannst (Kannst und nicht musst)

Auch Doppelstockzüge fahren ja meist von A nach B, und bringen Pendler an den Arbeitsplatz, und der kann ja ruhig in einer Fabrik liegen.

Man muss letztendlich auch den Faktor Reinigung der Schienen nicht aus den Augen verlieren je mehr Du unten versteckst, je mehr muss Du dort auch "vorstellig" werden.

Und in meinen Augen ist bei viel Platz eher wichtig dass man einen Fiddleyard hat der offen liegt, an dem man von Hand Züge zusammenstellen kann, als Schattenbahnhöfe

LG

Patrick

Hallo Yanick,

ich schließe mich der Meinung der anderen an, daß der jetzige Entwurf wirklich nicht mehr Charakter hat als eine schnöde Schauanlage. Auch der "Bahnhof" bietet nicht mehr als ein moderner, stromlinienförmiger, aber ansonsten lebloser Nahverkehrshaltepunkt mit Überholmöglichkeit für Fernverkehr und Güterzüge. Kein Raum für irgendeiner Art von Güterabfertigung oder Abstellung. Keine Anschlußgleise für irgendeiner Art von Industrie. Kein Element, das die Anlage spieltechnisch irgendwie interessant macht,

Natürlich, wie auch andere sagen, es muß letztlich Dir gefallen. Es gibt durchaus Leute, denen reicht das. Vielleicht auch, weil sie sich mehr auf das Bauen und Gestalten konzentrieren wollen als auf das Fahren. Ich denke da zum Beispiel an den britischen YT-Kanal "Everard Junction". Der Erbauer hatte seine erste Anlage mit größerem Bahnhof und Betriebsbahnhof unter anderem auch deshalb abgerissen, weil er festgestellt hatte, daß er eigentlich gar nicht gerne rangiert. Er hat dann eine viergleisigen Rundkurs gebaut, aber selbst er hat dann noch wenigstens eine kleine Nebenbahn und ein paar Abstellgleise realisiert. Leider mußte er aber auch diese Anlage aufgrund eines Umzugs abreißen (von einem Neubau ist leider nichts bekannt, was sehr schade ist, da der Erbauer wirklich Geschick hat).

Klaus
Hallo,

gut: "moderne Bahn" ist halt so, bei sowas gibt es kaum Güterverkehr (vergleichbar an solchen Strecken wäre in D z.B. Garmisch-Partenkirchen - Innsbruck wo es auf deutscher Seite auch keinen Güterverkehr mehr gibt).

Aber ich habe meine Bedenken das bei der Anlage der Zugriff auf entgleistes Rollmaterial immer und vor allen Dingen überall sicher gegeben ist.

Auch würde mich die lange Bauzeit ohne Betrieb abschrecken. Das führt schnell zu Frust.

Nicht alles was mit Software machbar ist muss man auch machen... Weniger Wendel, dafür flacher mit großzügigeren Radien sind für Rollmaterial (und Nerven) besser. Plan auch lieber mit Übergangsradien, bei Strecken in Steigung immer vorteilhafter.

Schlaf liefer noch einmal drüber.

Peter
Wenn Du gerne so viel "unter Tage" bauen möchtest, wäre es eine Überlegung, an den verdeckten Stellen mit einem schnell zu verlegenden und zuverlässigen Gleissystem zu arbeiten (Kato) und Peco Code 55 auf die sichtbaren "Show-Strecken" zu beschränken. Dann geht´s flotter und Du bist schneller am fahren )

Ansonsten bin ich mit meinen Vorrednern d´accord... überdenke noch mal alles bzgl. Rangier/Umsetzmöglichkeiten etc., damit es Dir nicht langweilig wird sobald alles fertig ist. Vielleicht einen Containerbahnhof?

LG Mike
Hallo,

Ich kann aus Erfahrung sagen, daß zu viel Untertagestrecke im späteren MoBa-Alltag schnell öde wird. Man ist unbewußt immer in Lauerstellung, ob "da unten" alles in Ordnung ist und reibungsfrei läuft, ohne reell etwas davon zu haben in Form entspannten Zusehens, wie die Züge durch die Modellandschaft eilen.

Im vorliegenden Plan kommt dazu, daß es sich mangels z.B. abzweigender Nebenstrecke immer um dasselbe Fahrthema handelt. Ich würde die Planung diesbezüglich überarbeiten.

Grüße, Jürgen
Wenn du einen modernen Triebzug wie den Girundo fahren lassen willst, brauchst Du eine lange lange gerade Strecke. Und du darfst nur von der Kurveninnenseite auf den Zug schauen. Das heißt, auf der von Dir hier präsentierten Anlagenfläche kommt eine große lange Kurve von einem zum anderen Ende hin; das kann dann auch gerne ein langer Personenbahnhof sein. An den Enden dann wahlweise enge Kurven oder Wendeln. Verdeckt.

Viel besser und auf der Höhe der Zeit wäre für die von Dir geplanten Züge eine AdW-Anlage, die gar nicht tief sein muß, beispielsweise 20cm, und auch in ein bestehendes Zimmer eingegliedert werden kann. Nach Möglichkeit kannst Du auch mehrere Etagen übereinander bauen.

Christoph
Hallo zusammen,

nochmals vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten!

Ich habe nun eine zweite Version der Anlage geplant, in die ich viele eurer Tipps einbezogen habe.

- Im sichtbaren Bereich beträgt der Mindestradius jetzt 300 mm, und die maximale Steigung von 2,5 % wird nirgendwo überschritten. Im nicht sichtbaren Bereich liegt der kleinste Radius bei 249 mm.

- Um mehr Fahrbetrieb zu ermöglichen, habe ich einen zweiten Bahnhof ergänzt – eine kleine Mischung aus S-Bahn-Station und Industriebahnhof.

- Die Bahnsteiglänge im Hauptbahnhof beträgt ungefähr 1300 mm.

- Im Schattenbahnhof verwende ich nun ebenfalls Kato Unitrack-Gleise.

Noch eine kleine Ergänzung: Ich plane keinen manuellen Fahrbetrieb, sondern möchte die Züge automatisiert steuern. (Gefällt mir einfach besser – bin eher der Software-Typ 😄)

Die 3D-Bilder sehen momentan noch nicht besonders gut aus, da mir einige WinTrack-Erweiterungen fehlen. Ich denke aber, sie vermitteln dennoch einen ersten Eindruck. Beim Kopfbahnhof ist eine kleine Industrieanlage mit Fachwerkhäusern geplant, beim Hauptbahnhof ein kleiner Stadtbereich.

Vielen Dank für euer Feedback!

Gruss,
Yanick



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Hallo Yanick,

ich bin auch der Software-Typ, da haben wir schonmal eine Gemeinsamkeit. Außerdem ist damit die (noch nicht gestellte?) Frage beantwortet, ob die Anlage digital betrieben werden soll.

1. Ja, der neue Plan ist eine verbesserte Weiterentwicklung.
2. Er muss DIR gefallen, alles andere ist nicht wichtig.
3. Für MICH wirkt diese 3-Etagen-Struktur viel zu wuchtig und unglaubwürdig. Die orthogonale Ausrichtung der Strecken an den Anlagenkanten ist optisch langweilig und wirkt unnatürlich.

Die Hochebene mit dem Kopfbahnhof halte ich für dringend verbesserungsbedürftig.
1. In der Realität würde ein solches Plateau nie so eckig angebunden. Die Gleisführung (dann auch noch in einer engen Kurve) ist statisch unmöglich.
2. Der Kopfbahnhof sollte an Ende wenigstens noch einen Gleiswechsel haben, damit eine Lok umgesetzt werden kann.
3. Die Tunneleinfahrt der unteren Doppelgleis-Strecke sollte um mindestens 120° vorverlegt werden. Oder wo führt eine Bahnstrecke direkt unter einem Bahnhofsgebäude hindurch? Dann könnte diese (überdeckte!) Ecke auch besser gestaltet werden, z.B. mit Burg, Ausflugscafé oder Steinbruch.
4. Die "Bergbahn" muss nicht die langweiligen drei parallelen Gleise haben. Da oben halten nur eine kleine S-Bahn (Triebwagen), vielleicht eine Museumbahn (Dampflok mit Donnerbüchsen), und kleine Güterzüge (Sägewerk, Steinbruch, Brauerei). Das kann man "geschwungener" gestalten.

Was soll die blöde S-Kurve am Ausgang des Schattenbahnhofs? Die untere Harfe (dann mit Rechtsweichen) kann auch direkt in den linken Schenkel laufen und sanft in die Kurve nach oben gehen.

Wenn du für den Hauptbahnhof ein so schönes großes Empfangsgebäude verwenden willst (bei der geplanten Bahnsteiglänge angemessen), dann sind vier Gleise ungeschickt. Das EG hat einen Hausbahnsteig, jeder Inselbahnsteig kann zwei weitere Gleise erschließen. Also entweder 3 oder 5 Gleise, vielleicht auch 3 Bahnsteiggleise + 1 Güterumfahrungsgleis.

Fazit: Das Ganze wirkt viel zu eckig und linear, hat aber Entwicklungspotenzial.

Erfolgreiche Planung wünscht
Wolfgang
Moin Yanik,

da ich ja sehr gerne Pläne zeichne, habe ich mich auch mal an Deinem Thema und der Fläche versucht.

Die Grundidee ist, den Bahnhof in der Mitte eines Hundeknochens zu platzieren. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit mehr Höhenunterschied hinzubekommen. Die untere Ebene ist jetzt 14cm unter dem Bahnhof. Den Schattenbahnhof verlege ich an beiden Ende in die Kehre des Hundeknochens. In der oberen Ebene ist der innere Radius jetzt nur 22,3 cm. Es fehlt ein wenig der Platz. Auch ist es mir  noch nicht gelungen, die Bahnhofsgleise auf 120cm zu bringen.
Aber es soll erst einmal nur ein Gedankenanstoß sein. Du sollst ja selber deine Planungserfahrung sammeln und ausprobieren.

LG Rimbert

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Hallo,

für mich ist es aus praktischer Erfahrung wichtig, möglichst geringe Steigungen zu haben. Auch die verdeckten Strecken (Tunnel, Schattenbahnhöfe) sollten sehr gut erreichbar sein - also in geringer Griffweite vom Anlagenrand.

Auch wenn die Strecke zu nahe am Anlagenrand verläuft, wäre mir die Absturzgefahr bei Unfällen zu hoch.

Viele Grüße

Robert
Hallo zusammen,

inzwischen ist etwas Zeit vergangen, und ich habe meine Anlage weiter ausgearbeitet. Der aktuelle Plan passt für mich sehr gut, auch wenn er noch nicht ganz final ist und die landschaftliche Gestaltung noch offen bleibt.

Gerne hätte ich noch einmal eure Einschätzung dazu:
Um eine möglichst flache Steigung von rund 2 % realisieren zu können, habe ich einen doppelten Gleiswendel geplant, insgesamt mit vier Gleisen. Nun frage ich mich, ob ich bei der Planung vielleicht etwas über das Ziel hinausgeschossen bin und zu viele Schattenbahnhofsgleise vorgesehen habe.

Wie seht ihr das?
Würdet ihr weiterhin auf zwei Ebenen setzen und die damit verbundene Komplexität in Kauf nehmen, oder eher auf eine Ebene reduzieren und dafür einen einfachen, übersichtlichen Kreiswendel bauen? Eventuell brauche ich auch einfach nicht so viele Abstellgleise für meine Anlagengrösse?

Vielen Dank für eure Meinungen und Inputs!

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Hallo Prouge ,

Ich kann aus eigener Erfahrung nur empfehlen lieber ein Gleis zu viel zu verbauen als eins zu wenig...

Ich hatte am Anfang 4 Aufstellblöcke á 11m (je 13 Segmente) als sequentiellen Zugspeicher gebaut...ich dachte das langt dicke.

Mittlerweile ist SBHF 2 in Betrieb,3 im Bau und 4 in Planung...

Aus Gründen der Abwechslung im sichtbaren Bereich ist mir persönlich eine grosse Zugauswahl wichtig...

Ich hoffe ich konnte helfen

VG
Bernd
Moin Yanik,

ich glaube, Du willst da zuviel. Einen viergleisigen Gleiswendel auf der Fläche betriebsicher zu betreiben, finde ich nicht nur sehr anspruchsvoll, es kostet auch sehr viel Strecke, auf der Züge fahren, die man nicht sieht. Insofern kommt von mit immer mehr oder weniger der gleiche Ratschlag: Nur eine Ebene unter der Hauptebene; den SBhf mit möglichst wenig Weichen als sequentiellen Zugspeicher ausführen. Anbindung möglichst per Rampe, damit wird der sichtbare Teil der Strecke länger. Wenn Du über eine Wendel anbinden willst, die Wendel auch bereits als Teil des Zugspeichers planen. Möglichst lange Abstellmöglichkeiten sind sinnvoll. Ich habe meine SBhf inzwischen auch umgebaut, um die Abstelllänge zu erhöhen. Wobei ich die Länge von Bernd schon extrem finde. Ich erweitere jetzt auf 63 m, da werden über 50 Züge drauf passen. Die wollen auch erstmal gekauft sein

LG Rimbert
Moin Rimbert,
da liegen wir gar nicht soweit auseinander...
SBHF 1 für lange Züge,meine Maximale Zuglänge ist 1,90 ,Der ist voll mit 21 Zügen.
SBHF 2 mit 4 Aufstellblöcken á 3 Segmenten für kurze Züge (<90cm),auch voll
SBHF 3 ebenfalls 3x4 Segmente für kurze Züge (<108cm)
und SBHF 4 wird noch mal für lange Züge...

da bin ich bei der Kapazität bei ca 55 Zügen...

Ich wollte nur darauf Hinweisen das man (so es der Platz zulässt) lieber ein Gleis mehr verbaut als man glaubt zu brauchen...

Hätte ich die Folgen der "Zugsucht" vorher abschätzen können hätte ich gleich den SBHF grösser gebaut,im Nachhinein ist es etas...mühselig

VG
Bernd
Guten Morgen,

wäre es vielleicht eine Idee, den Bahnhof komplett zu verlegen, so dass er sich mit dem L-der Anlage leicht knicken lässt,  und ihn deutlich zu verlängern, allenfalls noch ein Lade- und Verschiebegleise dazu zu nehmen und die engen Radien so gut es geht zu verstecken? Die Paradestrecke könnte man lassen wo sie ist.

Viele Grüße

Andras
Moin Bernd,

es hörte sich nach viel mehr an Da sind wir wirklich nicht weit auseinander, deshalb ja auch immer mein Plädoyer für den sequentiellen Zugspeicher, der maximale Abstelllänge auf gegebener Fläche bietet.

LG Rimbert

Hallo Yanick,

falls Du beabsichtigst irgendwann einen ICE 4 von Kato auf der Anlage fahren zu lassen, gibt es zu bedenken das der erst ab einem Radius 282mm geeignet ist.

Gruß
Andi
Guten Tag Yanick,

deine Vorstellungen lassen sich auf einem L-Layout von 230 x 175 cm mit 100 cm Schenkelbreite für die vorgesehenen Normalspurfahrzeuge weder betriebssicher noch optisch gefällig umsetzen. Selbst für Meterspur reicht das Platzangebot kaum aus.

Zitat - Antwort-Nr.: 25 | Name: B.Brecht/Dreigroschenoper

Mache einen Plan und sei ein helles Licht, mache einen zweiten Plan, gehen tun sie beide nicht.


Freundlicher Gruß

Hannah

Moin Yanick,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

deine Vorstellungen lassen sich auf einem L-Layout von 230 x 175 cm mit 100 cm Schenkelbreite für die vorgesehenen Normalspurfahrzeuge weder betriebssicher noch optisch gefällig umsetzen. Selbst für Meterspur reicht das Platzangebot kaum aus.

Ich sehe das anders als Hannah. Es kommt immer auf darauf an, welchen Anspruch an Spielbahn oder Vorbildnähe man hat.

Du willst in erster Linie Personenzüge fahren lassen und das automatisch gesteuert. Ich habe meinen Plan aus #16 mal weiter entwickelt. Der Bahnhof bietet jetzt Platz für Züge bis 130 cm Länge. Der Schattenbahnhof ist 14cm unter dem Bahnhof und hat drei Gleise mit je ca. 6m Länge.  Das ganze weiterhin als Hundeknochen. Das obere Ende des Hundeknochen bildet den Abzweig einer eingleisigen Strecke in eine Kehre. Der nicht sichtbare Teil ist lang genug, um dort je Richtung einen Zug zu "parken" um dem Eindruck ein wenig entgegen zu wirken, der Zug tauche sofort wieder auf.

Das ganz als Anregung für die Weiterentwicklung deiner Planung.

LG Rimbert



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