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THEMA: Piko BR101 (Sound) Verbesserungsversuch
THEMA: Piko BR101 (Sound) Verbesserungsversuch
RAI_CCC - 22.07.25 11:23
Hallo zusammen,
ich habe mir ja damals die neu Herausgebrachte Piko 101 gekauft, die ich allerdings geraume Zeit später als "Fehlkauf" deklarieren musste.
Kurze Zusammenfassung:
Lok erreichte nicht die V/max, beschleunigte zu schnell, blieb während der Fahrt nach ein paar Metern stehen.
Habe das Modell zweimal reklamiert, monatelange Wartezeiten, beim zweiten Mal hat der Piko-Service laut Reparaturzettel einen neuen Motor eingebaut.
Hat alles nichts gebracht, so daß ich den leidigen Piko-Decoder XP5.1 rausgeschmissen und durch einen ZIMO MS590 ersetzt hatte.
Damit wurde die Lok zwar besser, war aber bei 15V Gleisspannung immer noch etwas zu langsam, und die Beschleunigung per CV3 entsprach auch nicht zu 100% meinen Wünschen.
Ich habe die Lok dann analog mit meinem TRIX-Trafo aus meiner Jugendzeit getestet, bei dem ich bei "Vollgas" 17V am Gleis gemessen und Bedenken hatte, daß die Lok aus der Kurve fliegt, so schnell war die unterwegs. Und bei 15V erreicht sie wohl immer noch die Vorbild-V/max.
Also: Motor ok, analog ok, digital mit Sound nicht ok.
Logische Schlussfolgerung: es liegt an der Platine, an vielleicht zuvielen Kondensatoren und Widerständen, die den Decodern das Leben schwer machen. Aber wo soll man bei dieser Platinenbestückung anfangen, ich bin ja beileibe kein hierauf spezialisierter Elektroniker.
Aber eine Idee hätte ich: den Kondensator C3 auslöten unter der Vorraussetzung, daß dieser die Motorkontakte überbrückt (siehe Bild). Kann mir dies vielleicht jemand bestätigen?
Das wäre vielleicht ein Versuch unter der Rubrik "kleine Ursache, große Wirkung".
Bin auch für weitere Maßnahmen offen, sofern mit meinen Möglichkeiten realisierbar.
Ich möchte die 101 gerne sauber auf der Anlage fahren sehen, weil es eine richtig gut konstruierte Lok ist.
MfG
Rainer
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ich habe mir ja damals die neu Herausgebrachte Piko 101 gekauft, die ich allerdings geraume Zeit später als "Fehlkauf" deklarieren musste.
Kurze Zusammenfassung:
Lok erreichte nicht die V/max, beschleunigte zu schnell, blieb während der Fahrt nach ein paar Metern stehen.
Habe das Modell zweimal reklamiert, monatelange Wartezeiten, beim zweiten Mal hat der Piko-Service laut Reparaturzettel einen neuen Motor eingebaut.
Hat alles nichts gebracht, so daß ich den leidigen Piko-Decoder XP5.1 rausgeschmissen und durch einen ZIMO MS590 ersetzt hatte.
Damit wurde die Lok zwar besser, war aber bei 15V Gleisspannung immer noch etwas zu langsam, und die Beschleunigung per CV3 entsprach auch nicht zu 100% meinen Wünschen.
Ich habe die Lok dann analog mit meinem TRIX-Trafo aus meiner Jugendzeit getestet, bei dem ich bei "Vollgas" 17V am Gleis gemessen und Bedenken hatte, daß die Lok aus der Kurve fliegt, so schnell war die unterwegs. Und bei 15V erreicht sie wohl immer noch die Vorbild-V/max.
Also: Motor ok, analog ok, digital mit Sound nicht ok.
Logische Schlussfolgerung: es liegt an der Platine, an vielleicht zuvielen Kondensatoren und Widerständen, die den Decodern das Leben schwer machen. Aber wo soll man bei dieser Platinenbestückung anfangen, ich bin ja beileibe kein hierauf spezialisierter Elektroniker.
Aber eine Idee hätte ich: den Kondensator C3 auslöten unter der Vorraussetzung, daß dieser die Motorkontakte überbrückt (siehe Bild). Kann mir dies vielleicht jemand bestätigen?
Das wäre vielleicht ein Versuch unter der Rubrik "kleine Ursache, große Wirkung".
Bin auch für weitere Maßnahmen offen, sofern mit meinen Möglichkeiten realisierbar.
Ich möchte die 101 gerne sauber auf der Anlage fahren sehen, weil es eine richtig gut konstruierte Lok ist.
MfG
Rainer
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Hi Rainer,
Versuch doch bitte was passiert wenn am (zimo) decoder die niederfrequente steuerung eingestellt wird.
(also nicht 20Khz/40Khz)
ehm ... ich glaube dass die MS/MN decoder nuer noch 20Khz konnen?
mfg,
Guus
Beitrag editiert am 22. 07. 2025 13:11.
Hallo,
es ist doch einfach, mit dem Pieps-O-Meter festzustellen, ob der Kondensator nun parallel zum Motor liegt oder nicht.
Auslöten und Kapazität messen. Ich wetter der hat mindesten 470 nF wenn nicht 1 µF. Gerne einfach machen und im ausgebauten Zustand die Kapazität messen. Im Zweifelsfall baue alle 3 aus.
Grüße, Peter W.
es ist doch einfach, mit dem Pieps-O-Meter festzustellen, ob der Kondensator nun parallel zum Motor liegt oder nicht.
Auslöten und Kapazität messen. Ich wetter der hat mindesten 470 nF wenn nicht 1 µF. Gerne einfach machen und im ausgebauten Zustand die Kapazität messen. Im Zweifelsfall baue alle 3 aus.
Grüße, Peter W.
Hallo Peter,
ja, piepsen sollte natürlich immer als erstes kommen...😊
Also: Motor grau hat direkte Verbindung zu C3, Motor orange auch, aber nur über R1.
Mein derzeitiger Piep-O-Meter kann keine Kondensatoren messen, ich hab noch ein älteres, geeignetes Gerät irgendwo rumliegen, muß ich aber erst suchen...
C1-3 auslöten bleibt ohne Folgen? Wahrscheinlich ja, hab erst vor kurzem beim Piko VT98 vier Kondesatoren + einen Widerstand ausgelötet.
@ Guus
Danke, ich habe es notiert und werde es testen.
MfG
Rainer
ja, piepsen sollte natürlich immer als erstes kommen...😊
Also: Motor grau hat direkte Verbindung zu C3, Motor orange auch, aber nur über R1.
Mein derzeitiger Piep-O-Meter kann keine Kondensatoren messen, ich hab noch ein älteres, geeignetes Gerät irgendwo rumliegen, muß ich aber erst suchen...
C1-3 auslöten bleibt ohne Folgen? Wahrscheinlich ja, hab erst vor kurzem beim Piko VT98 vier Kondesatoren + einen Widerstand ausgelötet.
@ Guus
Danke, ich habe es notiert und werde es testen.
MfG
Rainer
Condensator am motor kann mann rausnehmen, und brauchen nicht durch draehte ersetzt zu werden.
Spulen -mussen- durch draehte ersetzt werden.
mfg,
Guus
Ich bin gespannt. Meine 101 von piko hat genau das selben Verhalten. Allerdings war das ein analoge Variante welche direkt auf digital ohne Sound umgerüstet wurde (dh18 oder kühn n45-18)
Es liegt nicht an den Decoder weil bei beide war das Verhalten gleich. Allerdings beim kühn etwas weniger langsam.
Mfg Joost van Dijk
Es liegt nicht an den Decoder weil bei beide war das Verhalten gleich. Allerdings beim kühn etwas weniger langsam.
Mfg Joost van Dijk
Interessant wäre auch, ob Piko hier mittlerweile nachgebessert hat, nachdem die Service-/Reparaturabteilung sicher einiges zu tun hatte mit der 101. Glaube ich aber fast nicht.
Und interessant wäre auch: was passiert, wenn man den Riesen-Kondensator operativ entfernt? Wofür ist der eigentlich zuständig?
Rainer
Und interessant wäre auch: was passiert, wenn man den Riesen-Kondensator operativ entfernt? Wofür ist der eigentlich zuständig?
Rainer
Dass ist de 'strompuffer' , wie ein Zimo Staco 'stay-alive-controller/condensator' , um kurze strom unterbrechungen zu uberfahren.
mfg,
Guus
Ok, dann lasse ich den mal drin, obwohl er bei dieser Lok eigentlich nicht gebraucht wird, meine Gleise sind sauber und sauber verlegt, und die Peco-Weichen machen auch keine Probleme. Hat aber vielleicht mit dem Sound (und dessen Aufrechterhaltung) zu tun, ich weiß es nicht.
Da ich den MS590 vor einiger Zeit aus der 101 ausgebaut und in einer anderen Lok weiterverwendet habe (die 101 war seither z-gestellt), habe ich einen ZIMO MX618N18 eingebaut.
C1, C2 und C3 sind jetzt ausgelötet. Die Fahrprüfung auf meinem Testoval war recht positiv:
sie läuft sauber, braucht dennoch einen Tick zu lange, um auf die Höchstgeschwindigkeit zu kommen, aber längst nicht mehr so gravierend wie damals nach dem Kauf.
Was noch auffällt: in CV5 ist nach Wert 160 Ende, eine weitere Erhöhung nimmt sie nicht mehr an, fährt hier aber ca. 200 km/h bei CV57=150, Gleisspannung ist 15V.
MfG
Rainer
Da ich den MS590 vor einiger Zeit aus der 101 ausgebaut und in einer anderen Lok weiterverwendet habe (die 101 war seither z-gestellt), habe ich einen ZIMO MX618N18 eingebaut.
C1, C2 und C3 sind jetzt ausgelötet. Die Fahrprüfung auf meinem Testoval war recht positiv:
sie läuft sauber, braucht dennoch einen Tick zu lange, um auf die Höchstgeschwindigkeit zu kommen, aber längst nicht mehr so gravierend wie damals nach dem Kauf.
Was noch auffällt: in CV5 ist nach Wert 160 Ende, eine weitere Erhöhung nimmt sie nicht mehr an, fährt hier aber ca. 200 km/h bei CV57=150, Gleisspannung ist 15V.
MfG
Rainer
@ Joost
Fährt denn die Lok mit dem Analog-Stecker problemlos?
Rainer
Fährt denn die Lok mit dem Analog-Stecker problemlos?
Rainer
Um ehrlich zu sein hab ich denn nur digital probiert. Und da mein testkreis gerade nicht brauchbar ist, kann ich es auch nicht testen.
Mfg Joost van Dijk
Mfg Joost van Dijk
N-Bahner96 - 22.07.25 18:37
Moin,
15V Gleisspannung heißt hinterm Decoder am Motor auch schon nur noch 13,5V (2x Diodenspannung + Shunts).
Zudem wird die Lok schneller wenn sie warm läuft, vllt ist sie etwas ölig oder einige Lager einen My zu eng.
Gruß
Hannes
15V Gleisspannung heißt hinterm Decoder am Motor auch schon nur noch 13,5V (2x Diodenspannung + Shunts).
Zudem wird die Lok schneller wenn sie warm läuft, vllt ist sie etwas ölig oder einige Lager einen My zu eng.
Gruß
Hannes
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Hannes
Zudem wird die Lok schneller wenn sie warm läuft, vllt ist sie etwas ölig oder einige Lager einen My zu eng.
Kann man bei dieser Lok kaum richtig einschätzen. Im Neuzustand brauchte sie damals mit dem XP5.1 geschätzt zehn Meter, bis sie endlich ihre V/max erreicht hatte, was auch das Einmessen in TrainController unmöglich machte.
MfG
Rainer
MarksintpancrasNL - 23.07.25 21:06
Ich fahre alle Br101 van Piko (keine Sound) mit eine Lenz Silver next18 decoder und ich habbe eine Gúte Geschwindigkeit- curve. Meine streckengeschwindigkeit ist max 100km/u.
MfG,
Mark
MfG,
Mark
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