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THEMA: neue DCC Loks laufen schlecht
Vor Jahren hatte ich mal eine kleine H0 Anlage und nun bin Ich digital Einsteiger und absolut neu auf dem Gebiet. Ich plane eine Spur N Anlage auf ca. 3m x 1,20m zu bauen. Eigentlich wollte ich mir ein Starter Set und zusätzliche Gleise holen, aber das hat sich irgendwie nicht ergeben, weil ich nichts richtiges gefunden habe. Zudem sei gesagt, dass ich zur Zeit im Ausland bin und der Versand von kleinen Loks einfach günstiger ist als eine Starter Packung.
So weit so gut.
Also habe ich mir hier eine Packung Peco Flexgeise und eine Zentrale gekauft und habe mir dann nacheinander drei Loks bestellt. Zum Testen habe ich einfach mit 4 Flexgleisen und zwei Einspeisungen ein kleines Oval auf dem Tisch gebaut.
Gekauft habe ich mir eine Fleischmann BR 210, eine V100 und eine Minitrix V220.
Die BR210 fährt ruckelig und das Licht geht an und aus. Nach einem Richtungswechsel bleibt sie immer stehen und nichts geht mehr, komplett tot. Dann klopfe ich neben der Lok auf den Tisch oder schubse sie an und das Licht geht wieder an und sie will wieder. Manchmal klappt es auch, wenn sie nicht nach 2 cm wieder stehen bleibt. Einmal in Fahrt auf höchster FS läuft sie eigentlich recht normal, außer hier und da mal Aussetzer. Es ist als wenn der Radstand zu schmal ist und sie kein Kontakt bekommt. Gleise und Räder sind blitzblank mit Isoproplyl Alkohol gereinigt. Ist ja eh alles neu.
Die V100 fuhr anfangs noch schlimmer und hat immer nur 10cm Sprünge gemacht, dann gestoppt, alles tot. Dann habe ich sie angestupst und wieder dasselbe. Bei der Lok habe ich dann cv8 Reset gemacht und seitdem läuft sie gut.
Die V220 von Minitrix läuft am besten (sie läuft normal), vielleicht kommt das durch mehr Anpressdruck, weil sie schwerer ist. Nie irgendwelche Aussetzer. Aber da habe ich mich zu früh gefreut, denn das klappt nur in eine Richtung. Sobald man einen Fahrtrichtungswechsel macht, zwitschert sie wie eine Grille, als wenn da etwas mit den Zahnrädern nicht in Ordnung ist. Ich habe das mal mit dem Handy gefilmt und bei Dropbox hochgeladen.
https://www.dropbox.com/scl/fi/gat4ohotcs9vsyic...st=istytmve&dl=0
Würde mich freuen, wenn mir die Profis weiterhelfen können!
Viele Grüße,
Sven
Gruß
Gert
Das ist DIE Problemzone in Spur n.
Fehlerbild hört sich sehr nach schlechter Stromabnahme an.
Gruß, Oli
ich habe verstanden die Loks sind neu. Ich kenne derartige Kontaktprobleme. Bei neueren Produktionen werden i.d.R. brünierte Radsätze verwendet. Diese Brünierung gibt weniger guten Kontakt und muss sich erst „einschleifen“. Dazu zählen auch die Radschleifer. Das dauert ….
Die 220 habe ich auch und zwar ein paar davon. Auch hier kann ich das Rattern in eine Richtung bestätigen- nicht bei allen aber bei ca. der Hälfte. der Loks Ja, ich tippe ebenfalls auf das Getriebe. Und ja - es nervt !!!
>Die BR210 fährt ruckelig und das Licht geht an und aus.
Drehgestelle auseinander nehmen und die Radschleifer kontrollieren, wenn auf den Innenseiten noch Öl/Fett hängt, kein Wunder.
>Die V100 fuhr anfangs noch schlimmer
Beim Reset hast Du eventuell auch den Fehlerspeicher, also CV30, zurückgesetzt.
>Die V220 von Minitrix läuft am besten (sie läuft normal),
Wenn die anfängt zu "singen", stimmt da aber auch was nicht?
Leg die Loks mal auf den Rücken und kontrolliere mal mit einer 9 Volt Batterie, ob die Achsen wirklich sauber sind. (siehe Bild, ist jetzt nicht so super positioniert) einfach nacheinander die 4 Achsen testen ob der Motor losdreht, Licht angeht, etc.
Jede Achse wo nichts passiert, hat irgendein Problem (Dreck, verbogener Radschleifer, Kabelbruch vom Radschleifer zur Platine, etc.), da mußt Du dann mal Systematisch drangehen.
Gruß, Micha
Edit: Wir hatten am Freitag, siehe hier -> https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1461304&start=1
auch wieder das Phänomaen, das teilweise die Digitalloks am alten Roco Verstärker mit Multimaus weitaus manierlicher gefahren sind, als an einer Z21.
Die von Zweisystemlok zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
bei mir hatten zwei V100 von Fleischmann ein ähnliches Problem.
Ursache war letztlich, dass die Stromabnahme an einem Drehgestell kaputt war. Daher war die Stromabnahme ungenügend und die Loks stockten ständig.
Messen kann ich im Moment nicht, da ich kein RMS Multimeter habe. Ich dachte, dass es bei zwei Einspeisungen und 4 Gleisen langen würde. Auf dem Programmiergleis verhalten sich die Loks auch so. Ich probiere es morgen mal mit weiteren Kabeln, ist schon spät hier.
Es ist alles blitzblank. Ich habe die Räder und Schienen mit Alkohol gereinigt.
Ja, es nervt wirklich! Und ich möchte die neuen Loks ungern aufschrauben und daran herumfummeln. Zudem bin ich nicht der Experte im kleine Sachen löten, falls ein Kabel abgeht.
Die V100 und V220 hat keine Kontaktprobleme. Es ist eigentlich nur die Br210, die andauernd anhält und stottert. Ich hatte sie schon mit Blei beschwert, das hatte aber auch nichts geholfen.
Also erstmal Kabel anlöten und einfach laufen lassen und auf Besserung hoffen...
Beschriebenes deutet überwiegend auf Kontaktfehler der Lokomotiven hin. Hilft nur Loks auseinander nehmen und Ursache beseitigen. Tipps wurden schon aufgezeigt.
Die Brünierung ist nach wenigen Runden soweit abgeschliffen / abgefahren, sodass sie in der Regel kein Hindernis weiterhin ist. Gleis putzen ist das A & O einer Modellbahn.
Geheimtipp: alle NEUKÄUFE immer und weiterhin MIT einem guten (gerne gebrauchten) ANLOGTRAFO zunächst EINFAHREN. 15 Minuten bei mittlerem Tempo je Richtung reichen. Decoder werden auch weiterhin mit freigeschaltetem Analogbetrieb ausgeliefert. Wird schon einen Grund haben warum. Nämlich um sie sicher einzufahren. Bereits hier sieht man ob das Modell einen generellen Fehler an sich hat.
Viel Spaß mit deiner Modellbahn.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Es ist als wenn der Radstand zu schmal ist und sie kein Kontakt bekommt.
...genau hier solltest Du nochmal ansetzen. Besonders "gemein" wäre der Umstand, dass die nicht stromabnehmenden Achsen das korrekte Maß haben, die Lok in der Spur halten, die Kontaktachsen ein schmaleres Maß haben und nur durch die Fliehkraft in der Seitenbewegung kurzzeitig Kontakt aufnehmen.
Hier hilft nur intensives Testen und Nachmessen.
Gruß aus Nordertown
Zentrale ist eine Esu Ecos.
Ich habe es eben mal mit 9V Batterie getestet. 220 und V100 geht Licht und Sound an und Räder drehen.
Bei der 210 passiert gar nichts. Aber vielleicht treffe ich nicht richtig mit den Polen. Ich muss mir diesen Clip für die 9V Batterien irgendwo abknipsen und dann mit Kabel ranhalten. Aber egal wie ich ranhalte, es passiert bei der Lok gar nichts
es sind eigentlich fast immer Stromabnahmeprobleme wenn eine neue Lok digital schlecht(er) läuft als analog.
Wenn eine Lok nicht auf die 9 V Batterie reagiert, ist der Kontakt so lausig, dass der Decoder nicht einmal startet.
Ausnahme sind Piko Decoder, wo die Mindestspannung ab Werk mitunter zu hoch eingestellt ist.
Grüße, Peter W.
ich gehe mal davon aus, es sind Fleischmann Modelle. Bei der V100 sind das in der Regel verölte Drehgestelle. Auch bei den 210/218ern Modellen kenn ich das. Ich hatte bei allen die Drehgestelle zerlegt und gereinigt. Seither fahren sie gut.
Gruß
Jürgen
Ja, die BR210 ist Fleischman. Die vom Video oben ist Minitrix.
Soll ich bei der BR210 einfach mal schnelltrocknenden Kontaktreiniger durchjagen? Der ist ja für Platinen usw., wenn ich dann schon eine Besserung sehe, dann kann ich die ja immer noch komplett auseinander nehmen.
Ich traue mich nicht so richtig, die komplett zu zerlegen, weil sie ja noch neu ist.
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Sven
Die BR210 fährt ruckelig und das Licht geht an und aus. Nach einem Richtungswechsel bleibt sie immer stehen und nichts geht mehr, komplett tot. Dann klopfe ich neben der Lok auf den Tisch oder schubse sie an und das Licht geht wieder an und sie will wieder. Manchmal klappt es auch, wenn sie nicht nach 2 cm wieder stehen bleibt. Einmal in Fahrt auf höchster FS läuft sie eigentlich recht normal, außer hier und da mal Aussetzer.
Bei dieser Lok macht es KEINEN Sinn, selbst Hand anzulegen. Tausche sie um, auch wenn es etwas aufwändiger ist.
bei meinen 218ern und der 210 habe ich lediglich die Drehgestelle reinigen müssen. Den Versuch würde ich wagen. Wenn das nichts bringt, kann man sie immer noch zurückschicken. Auch ich habe den Eindruck, dass die Stromaufnahme bei den neuen Modellen ab 2020 gefühlt schlechter geworden ist. Geändert wurde die Anordnung der Schleifkontakte von den Drehgestellen zum Chassis.
Auch bei einer Minitrix 211 hatte ich das. Da lagen die Schleifer nicht alle an den Rädern an.
Auf jeden Fall sollten auch die Gleise gereinigt werden.
Gruß
Jürgen
welcome to N Scale, würde ich mal sagen! Also das mit den Kontaktproblemen bei Spur N und Fleischmannloks, kenne ich auch, und auch bei anderen Marken. Ich schreibe immer wieder darúber. Bei Fleischmann ist es sehr einfach diees Problem mit einigen Schritten zu beheben.
1.) Entölen, sowohl der Hersteller und so mancher Modellbahner erfreuen sich an zu kurzen Ölwechselintervallen, der Hersteller ab neu macht wohl zuviel des Guten und viele versuchen dann das Problem mit noch mehr öl zu lösen, also das Lokgehäuse runter, die Drehgestelle raus und reinigen, ich mache es mit einem Ohrenputzer und Benzol. Dabei sollte man auch die Kontakte wieder anbiegen, denn häufig verlieren diese so ein bisschen die nötige Resistenz.
2.) Zusammenbauen ohne Gehäuse und testen, wenn es jetzt geht kann man es so lassen ich füge allerdings noch einen weiteren Schritt ein und dann ist für immer Ruhe.
Die Klammern an den Platinen die dann den Strom von den "Schleifern" des Drehgestells nach oben fuhren sind meist nämlich das Hauptproblem, ich löte dort jeweils eine Decoderlitze an und diese an die Platine, dann hast Du schon mal einen Problempunkt weniger,
3.) Dann löte ich eine Decoderlitze an den Stromabnehmer des Drehgestells an die Klammer die an der Unterseite des Chasis vorbeiführt, Die muss nicht sehr lang sein denn soweit schlagen die Drehgestelle nicht aus, und dann hast Du ruhe mit dem Ganzen
als öl verwende ich im Übrigen nur die der Marke Labelle aus den USA da gibt es auch ein Kontaktöl, davon je einen klitzekleinen Tropefen auf die Innenseite der Räder
et voila das Wunder sollte funktionieren
Ich habe alle meine BB7200-BB22000 von Fleischmann so behandelt und es ist Ruhe
Erstmal vielen Dank fuer die Hinweise.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
1.) Entölen, sowohl der Hersteller und so mancher Modellbahner erfreuen sich an zu kurzen Ölwechselintervallen, der Hersteller ab neu macht wohl zuviel des Guten und viele versuchen dann das Problem mit noch mehr öl zu lösen, also das Lokgehäuse runter, die Drehgestelle raus und reinigen, ich mache es mit einem Ohrenputzer und Benzol. Dabei sollte man auch die Kontakte wieder anbiegen, denn häufig verlieren diese so ein bisschen die nötige Resistenz.
Ich habe bei den Fleischmann Loks die Drehgestelle in Isopropylalkohol für 15 Min gebadet, mit Q-Tip gereinigt und getrocknet. Die Loks laufen soweit völlig normal. Bei der nächsten Wartung werde ich das mal mit den Litzen probieren. Dann sind sie ja auch schon etwas älter.
Mit der Minitrix vom Video meines ersten Beitrags habe ich noch nichts gemacht, da es sich eher um ein mechanisches Problem handelt, glaube ich.
Und natürlich ist mir gleich ein Malheur passiert. Oder vielleicht auch nicht, ich bin mir nicht sicher. Nach der Reinigung habe ich auf dem Arbeitstisch den kleinen Pin (siehe angehängtes Bild) gefunden. Ich bin mir nicht sicher, ob der überhaupt zu einer Lok gehört. Aber wenn ich die Ersatzteilliste von der BR210 durchgucke, dann könnte es eine Richtfeder sein. Ich habe aber keine Ahnung, vielleicht weiß das ja jemand und kann mir weiterhelfen. Ich wüsste nicht mal, wo das Teil hinkommt.
Gruß, Sven
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Sollte hier reinpassen. Fallen schnell raus. Die Funktion ist mir aber bis heute nicht bekannt.
Grüße
Frank
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die Federn stecken im Chassis hinter den Kupplungsdeichseln. Einfach in die kleine Öffnung unten einstecken. Am besten etwas fixieren, die Federn fallen gerne heraus.
Die drücken von hinten auf die Deichseln, damit sich diese nicht nach unten neigen.
Gruß
Jürgen
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