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THEMA: Arnold HN2577 Stromkabel gehen ab

THEMA: Arnold HN2577 Stromkabel gehen ab
Startbeitrag
AB - 18.07.25 22:06
Guten Abend,

ich habe einen Arnold Hornby HN2577 ETR610 Pendolino,

bei diesem Zug der Triebkopf blieb nach ca. 2 Stunden stehen sind innerhalb kürzester Zeit alle 4 Kabel an den Radschleifern gebrochen also abgegangen.

Das geht bei 400,- Euro gar nicht finde ich.

Habe ich da jetzt ein Montagsmodell oder ist das bei euch auch so gewesen?

Will  man das löten schmilzt meist etwas am Drehgestell und die Radschleifer verschieben sich.

Furchtbar!!!

Der Zug fährt gerade wieder seit einigen Minuten

Gruß

Andreas

Ich muss noch ergänzen dass die Stromkabel zu den Radschleifern eine gewisse Reserve haben. Da kann man schon mal neu verlöten.

Irgendwie sind die Kabel zu dünn oder mit Lot überzogen und sind dann zu steif und brechen.

Habe versucht neben der Lötung noch die Kabel noch leicht an die Drehgestelle anzukleben das es keinen spitzten Winkel vom Kabel zur Lötstelle mehr gibt.

Aber die müssten ein viel hochwertigeres lötfesteres Material für die Drehgestelle verwenden.

Vielleicht liegt es auch an meinem billig Lötkolben der in der Spitze schlecht Temperatur kriegt. Da muss ich einen neuen hochwertigeren kaufen der nervt mich schon seit Monaten.

Gruß

Andreas
Hallo Andreas,

Dauerbrenner-Kernfrage:

was bitte ist HN2577 ???

Bitte Baureihe daneben schreiben, denn wer hat schon sämtliche Bestellnummern im Kopf ...
Das hilft, dass sich direkt Foristen mit Kenntnissen zu einem speziellen Modell äußern können.

Wäre zwar einfacher gewesen, werde jetzt aber dennoch nicht noch extra googeln.

Trotzdem viel Erfolg.

uNdercover
Hallo Andreas,

ich hab auch schon zwei ETR610 auf dem Reparaturtisch im Verein gehabt, weil nach ca. 1 Stunde Betrieb Kontaktprobleme auftraten. Nach Durchmessen hab ich festgestellt, dass jeweils der selbe Draht am Drehgestell abgebrochen ist.
Ich hab den Verdacht, dass der Draht am Ende der Lötstellen direkt nach oben geleitet wird und dort durch die Drehbewegung des Drehgestelles am Lötzinn die feinen Drähte abbrechen.
Ich hab nach neu anlöten den Draht in einem Bogen erst weggelenkt und dann nach oben geleitet. Bis jetzt funktionieren die beiden Triebwagen.
Empfehlen daher den Draht zu prüfen, ob der Draht locker von der Lötstellen nach oben führt und wen nicht, dann die Reserve nach unten zum Drehgestell zu ziehen.
Alternative wäre auch den m. E. etwas starren Draht gegen hochflexible Decoderlitze zu ersetzen... musste ich an einer Arnold HNxxxx E94 auch schon machen, weil der Draht leicht bricht beim Service am Motor.
Bei Löten gilt wie immer, schnell und heiß löten, dann bleibt der Kunststoff eher unversehrt. Zu kleiner Lötkolben führt dazu, dass man die Radschleiferzunge zu lange einheizen muss, bis das Lötzinn schmilzt.

Schöne Grüße aus München
Peter

PS.: Empfehlung für alle ETR610 - Besitzer mit Peco 10° Kreuzungen
Bei uns (NFM) hatten drei verschiedene Triebwagen ein Radsatz-Innenabstand von ca. 7,3mm und damit sind sie sporadisch auf der Kreuzung falsch abgebogen. Mit ~7,5mm ist das nicht mehr passiert...
Hallo,

passiert auch bei Jägerndorfer, z.B. bei den ÖBB City Jet Dostos. Grund sind auch hier zu dünne, unelastische Drähte, zu kleine Durchführungslöcher und es wurde bei der Montage vergessen, Kabelschleifen zu lassen, die Kabel wurden nach innen gezogen. Dann reißen sie ab.

Grüße, Peter W
Hallo,

man hat ja Garantie, daher zurück zum Händler.

Es besteht ja die Hoffnung daß der Hersteller es dann lernt wenn ihm 50-100 Händler auf die Füße treten.

Peter
Moin,

auf der Intermodellbau 2025 verriet mir der Vertreter einer anderen Moba-Firma, dass inzwischen rund 50% der Reklamationen auf abgerissene Drehgestellkabel zurückzuführen sind.

Früher gab es robuste Metallblattfedern (die man in extrem seltenen Schadensfällen einfach durch ein anderes Stück Blech ersetzen konnte).

Dann fertigte man diese Federn aus falschen Metall-Legierungen (nicht flexibel, sondern verbiegend oder brechend).

Sodann konstruierte man Drehgestellblöcke (Fleischmann) so, dass das zuviele Fett von den Zahnrädern ausgerechnet genau auf die Kontaktbleche gespritzt wurde.

Und dann trieb man den Teufel mit dem (auch digital induzierten) Beelzebub aus, und nun haben wir die Bescherung:

Bei wievielen Tfz ich die Drehgestellkabel inzwischen bereits neu anlöten bzw. austauschen habe müssen, ist nur noch peinlich. Und das Problem vergrößert sich eher, da die Kunststoff-Umhüllungen der Litzen sukzessive aushärten - mit dann noch höherer Kabel- bzw. Lötstellen-Bruchquote: Freude!

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Garantie


In dem Fall lötet der Händler oder Herstellerservice die gleichen, mistigen Drähte wieder an oder tauscht die Ware aus bis das Lager leer ist. Bei dem getauschten Modell tritt dann in kürzester Zeit das gleiche Problem wieder auf. Danach kann man sich die Gewährleistung aufzeichnen und kriegt mit viel Glück das Geld zurück.

Soweit der Nutzen dieser Garantien und Gewährleistungen.

Grüße, Peter W
Hallo

mit der Art von QM wäre ich längst pleite...

Peter
Guten Abend,


jetzt sind wenn man den zweiten Triebwagen wegen des Spitzenlicht 7 von 8 Kabeln abgegangen.

Das Löten auf den Arnold Plastik Drehgestellen ist eine Katastrophe.

geht bei 350,- Euro gar nicht.

Ersatzdrehgestelle von Arnold sind seit Monaten ausverkauft und auch Fischer Modell liefert seit Monaten nicht.

Der Zug fährt gerade bei mir aber ich hätte gern zur Sicherheit einige neue Drehgestelle.



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