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THEMA: Kontaktsuche der "anderen" Art (ERLEDIGT)

THEMA: Kontaktsuche der "anderen" Art (ERLEDIGT)
Startbeitrag
Exitus - 07.07.25 09:47
Hi Folks,

ja - was steckt hinter diesem Titel?

Ich habe da zwei LED-Signale von Viessmann aus Anlagenrückbau erworben. Grundsätzlich hege ich keinen Zweifel daran, dass diese Signale vor dem Abbau funktionsfähig waren. Ich vertraue dem Verkäufer uneingeschränkt.

Das Problem ist, die Signale wurden ihrer Widerstände beraubt. Die Kabel sind zwar lang genug, aber auch alle gleichfarbig. Jetzt habe ich zwei Probleme:
1) welcher Widerstandswert ist hier anzuwenden
2) wie finde ich heraus, welches Kabel welche Wirkung hat

Es geht hier um ein Blocksignal mit rot/grüner LED und ein Gleissperrsignal mit zwei roten und zwei weißen LEDs. Beide Signale haben jeweils drei Kabel, bzw. Kupferlitzen.
Wenn ich in meiner Bastelkiste die zu 1) ermittelten Widerstände gefunden habe, wie kann ich die an den Kabeln der Signale austesten, ohne die LEDs unabsichtlich zu grillen?

Von anderen Signalen kenne ich die Zuordnung, dass ein Kabel der gemeinsame Pol ist und die beiden anderen Kabel die jeweilige LED, beim Sperrsignal LED-Gruppe ansteuert. Nur: welches Kabel ist der gemeinsame Pol und wie vermeide ich den LED-Tod?

Das ist hier die Kontaktsuche.

Wäre ja schade um die Signale.

Gruß aus Nordertown


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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ja - was steckt hinter diesem Titel?


Jedenfalls wenig Sinn und Verstand.

Hast du nicht schon tausend Mal hier gefragt, wie man LED anschließt?
Man nimmt  eine Gleichstromquelle mit einer Spannung für Signale und(!) einen Widerstand in mehr als ausreichender Größe und tastet damit die Anschlüsse ab. Bei einem Fahrstromtrafo am Gleisausgang tun es 2-3 kOhm.
Damit erhält man die Verschaltung und Polung der Dioden.
Ganz einfach.

Jürgen H.


Moin Jürgen #2

H-J hat anständig gefragt, warum dann diese barsche und respektlose Antwort?
Wenn alle Kabel die gleiche Farbe haben....... Und nicht jeder ist ein elektrischer Elektroniker mit Spezialgebiet Widerstand bei LED.

Gruß
@ Jürgen H.

Junge, wohlriechende Seife sucht alten Waschlappen zwecks gemeinsamen Schaumbades.

Tim
Und wie oft hatte wir hier schon das Thema "aussagekräftige Thementitel"?

Jürgen H.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hast du nicht schon tausend Mal hier gefragt, wie man LED anschließt?



NEIN

Danke für gar nichts.

Du solltest auf jeden Fall mal Nachhilfe in Sachen Humor nehmen, dringender Bedarf!
Hallo Hans-Jürgen!

Vorweg: Den LED-Tod vermeidest Du, in dem Du bei jedem Versuch immer einen Widerstand (1 bis 2 kΩ)  im Stromkreis hast.

Bevor Du testest, versiehst Du jedes Kabel mit einem Etikett, so daß Du die Kabel hinterher unterscheiden kannst.

Nun verbindest Du zwei Kabel mit den Polen eines 9V-Blocks. (An einem muß immer der Widerstand sein.) Nun gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. Es leuchtet eine LED. Das ist die günstigste Möglichkeit. Denn dann hast Du den Pluspol des Signals am Pluspol des 9v-Blocks angeschlossen. Am besten versiehst Du die Pluspol-Leitung sofort mit einer Diode - Kathode zum Signal hin. Es reicht eine 1N4148. Das andere Kabel versiehst Du mit einer Markierung für die Lampenfarbe. Die beiden Kabel ohne Diode bekommen jeweils einen Vorwiderstand.

2. Keine LED leuchtet. Deshalb tauschst Du die beiden Kabel an den Polen des 9V-Blocks um. Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

2a. Eine LED leuchtet. Daher verfährst Du weiter wie unter 1.

2b. Beide LED's leuchten weiterhin nicht. Dann hast Du offenbar die beiden Minuspole der LED's verbunden. Daraus folgt, daß das dritte Kabel der Pluspol sein muß. Ersetze eins der beiden Kabel durch das dritte. Nun verfährst Du weiter wie unter 1 oder 2a.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen.

Herzliche Grüße
Elmar

Hallo,

ich nehme für sowas gerne einen LED Tester, der läuft mit einer 9 V Batterie. Dazu habe ich mir einen Kabelsatz gebaut, bei manchen wie dem von Conrad/H-Tronic sind die Krokodile bereits im Lieferumfang enthalten:
https://www.conrad.de/de/p/h-tronic-led-tester-...-smd-led-174092.html

Bis 10 mA ist es für die LEDs absolut ungefährlich. Wenn bei Kontakt auf 2 Drähte mehr als 1 LED aufleuchtet, ist der gemeinsame Pluspol noch nicht gefunden - nur sehr alten Signalen haben einen gemeinsamen Minuspol, wie etwa die ÖBB Signale von Heless und AlphaModell in Spur N.

Grüße, Peter W.
Hallo Peter!

Meines Erachtens kann eigentlich nicht mehr als eine LED gleichzeitig leuchten. Denn wenn die Minuspole beider LED's miteinander verbunden sind, steht eine der beiden doch immer in Sperrichtung, oder?

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Hans-Jürgen,

wenn Du auf der Herstellerseite keine passenden Informationen zu Deinen Fragen finden solltest,
dann kannst Du dir auch mit einem Multifunktionsmessgerät, welches die Durchlassspannung einer Diode bestimmen kann, helfen.
Ein preiswertes, aber meiner Ansicht nach recht gutes Messgerät, ist vom Hersteller "KAIWEETS".
(ASIN B07SHLS639).
Bei drei Leitungen sind das drei Messungen, die dir nicht nur die Bedeutung der einzelnen Leitungen verraten, sondern du erhältst auch noch die gewünschte Durchlassspannung.
Vom Hersteller solltest du zumindest die Betriebspannung erfahren, der Rest ist dann etwas Rechnerei per Ohmschen Gesetz.
Wenn Du nicht weisst, wie man das berechnet, dann frag hier einfach nochmal nach.

* Update *
Ich habe zu lange für meinen Beitrag hier gebraucht - in der Zwischenzeit haben dir ja schon andere Forumsteilnehmer sehr gut geholfen

Schöne Grüße
Ralf aka Randor
Moin,

#6 - #9... damit kann ich was anfangen, danke.

Zuerst suche ich mal nach einem passenden ausreichend dimensionierten Widerstand und einer N-Diode.
"Diode - Kathode" Ich verwechsel das jedesmal: ist die Kathode die Seite, wo der Strich markiert ist?
Frische 9V-Batterien habe ich und ein Messgerät Voltcraft VC230 nebst Messsleitungen mit Krokodilklemmen steht mir auch zur Verfügung.

Gruß + Dank aus Nordertown
Hallo Hans-Jürgen!

Dann bist Du ja eigentlich bestens ausgestattet. Die Kathode ist das Ende mit der Markierungslinie. Ich merke mir das immer so: Die Linie markiert den Minus-Pol, weil sie selbst aussieht wie ein Minuszeichen. Ich gebe zu, es hinkt etwas, aber die Eselsbrücke funktioniert bei mir seit Jahrzehnten.

Herzliche Grüße
Elmar

Elmar

eine Eselsbrücke ist nunmal eine Eselsbrücke. Sie hat keinen intellektuellen Anspruch. Hauptsache, sie funktioniert.
Und das tut sie ja offensichtlich.

Gruß aus Nordertown
Hallo,

vorsichtig wäre ich allerdings mit dem 9V Block. 9 Volt können bei falscher Polung für LEDs tödlich sein. Der Diodentester im Multimeter arbeitet mit ausreichend geringer Spannung, da kann auch bei falscher Polung nichts schiefgehen. Wenn man die Polung nicht weiß, niemals mit Spannungen über 5 Volt testen.

Gruß Engelbert

Engelbert,

das ist generell ein wichtiger Einwand, trifft bei mir auch bei vielen Bogenlampen zu. Habe schon einige gehimmelt. Aber bei den hier vorliegenden Viessmann Signalen wird lt. Anleitung eine Betriebsspannung von 10-16 Volt angegeben. Der Widerstandswert wird leider nicht genannt.
Da ist der 9 Voltblock ungefährlich.

Gruß aus Nordertown
#3

👍😂

...muss es unbedingt ein "alter" Lappen sein?😵‍💫
Hallo,

@Elmar: Ja da hast Du Recht, egal ob gemeinsame Anode oder Kathode geschaltet ist - es können nicht mehr als 1 LED leuchten.

@Engelbert: Ich hatte noch nie einen Ausfall bei Verpolung des LED Testers, auch wenn da ein 9 V Block drin steckt.

Bei Multimetern zeigt sich oftmals das Problem, dass der Messbereich bzw. die Referenzspannung im Diodentest-Modus zu gering ist, um LEDs richtig messen zu können. Die roten leuchten mitunter ganz leicht, bei grün oder gelb tut sich nichts oder noch weniger, bei blauen und weißen LEDs gar nichts.

Grüße, Peter W.
Hallo,

ich meinte natürlich, die LED nicht direkt am 9 V Block zu testen. Das kann bei Verpolung tödlich enden.
@ Exitus: die 16 V gelten mit Schutzdiode und Vorwiderstand. Du willst aber LEDs ohne irgendwelche Schutzvorrichtungen testen.

Gruß Engelbert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Du willst aber LEDs ohne irgendwelche Schutzvorrichtungen testen.

...das habe ich so nicht gesagt.

Ich habe nach Methoden gefragt, die Zuordnung der Kabel herauszufinden, OHNE die LEDs zu zerschiessen.
Gleichwohl hatte ich bereits im Eröffnungsbeitrag geschrieben
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

1) welcher Widerstandswert ist hier anzuwenden


Ich bin zwar nicht der Elektroniker vor dem Herrn, aber das man LEDs nicht ohne Widerstand unter Spannung setzt, ist sogar mir bekannt.

Gruß aus Nordertown
Hallo Exitus,

solange du die Kabelzuordnung nicht weißt, besteht die Gefahr der Verpolung, du kannst keine Schutzdiode einbauen und der Widerstand nützt hier garnichts. Nutz den Diodentester am Multimeter, da kann nichts passieren.

Gruß Engelbert
Hallo Hans-Jürgen.

Wenn alle Stränge reißen, kann ich dir anbieten mir diese zukommen zu lassen und ich werde sie entsprechend durchprüfen und auch entsprechende Widerstände dann anbringen.
Natürlich kostenlos.

Gruß Klaro
Moin Hans-Jürgen,

ist zwar nur die Anleitung von den Ausfahrsignalen, aber...

rot/grün/gelb: 1,2 kOhm
weiß: 27 kOhm
Meine Tante meint, ich soll noch die Diode ergänzen:
"Strichseite" an das Kabel des gemeinsamen Rückleiters

Gruß

Kai

Hi Folks,

ich bin einen großen Schritt weiter gekommen und eine Ecke schlauer.

Engelbert hat die Vokabel "Diodentester" in den Raum geworfen. So ein Teil hatte ich mir mal vor einigen Jahrzehnten von CONRAD (Eigenmarke) zugelegt. Genialerweise habe ich ihn gleich wiedergefunden. Die 9 Volt Batterie hat hier ihren Platz gefunden. So konnte ich die Kabelenden reihenweise durchtesten und die Farbzuordnung der Kabel herausfinden. Ich habe sie temporär mit farbigem Schrumpfschlauch gekennzeichnet. Dieser wird allerdings erst erwärmt, wenn ich auch die Widerstände und Dioden angelötet habe.
Im Zuge dieser Testreihen stellte sich leider auch heraus, dass beim Blocksignal nur die grüne LED in Funktion ist.
Aber immerhin kenne ich jetzt die Zuordnung der Kabel zu den Signalbildern.

Wenn ich keine passenden Widerstände in meiner Kiste finde, komme ich gerne auf Dein Angebot zurück, Klaro. Danke.

Gruß aus Nordertown
(…) dass beim Blocksignal nur die grüne LED in Funktion ist (…)

Allzeit freie Fahrt!

Gute Grüße
Rainer
...wenn's wenigstens die Rote wäre, könnte ich das Signal ja noch vor einen Tunnelausgang setzen, der nur in einer Richtung befahren wird, aber so?
Freie Fahrt kann sehr gefährlich werden...

Gruß aus Nordertown
moinsens,

um LEDs zu testen hab ich mir ein Konstantstrom-Modul (KSQ2) von Schönwitz mit Klemmen am Ausgang vorbereitet,
da kann auch nichts passieren.

mfG

Ralf
Hallo Exitus,

zur Prüfung, welche LED an welchem Kabel ist, benutze ich immer mein Messgerät mit der Durchpiepsfunktion für Widerstände. Musst allerdings ggf. Experimentieren, welches Kabel die Masse bildet und die Durchflussrichtung ermitteln. Hab da auch mal einen Schwung dieser selbstbau-Signale erworben.

Liebe Grüße
André
Hi Folks,

der Drops ist gelutscht, siehe #22

Ich werde mich nur noch um die Suche nach den passenden Widerständen kümmern müssen.
Das Hauptthema ist erledigt.

Gruß aus Nordertown

PS: Nachtrag...
dass mit dem Widerstandswert für die weißen LEDs dürfte geklärt sein. Ich habe noch originalverpackte Sperrsignale gleicher Marke zum testen (an die hatte ich gar nicht mehr gedacht). Musste nur von dem weißen Schrumpfschlauch etwas freilegen, damit ich mit der Messspitze meines Messgerätes an den Pol herankam.
Das Messgerät zeigt 55,4 kOhm an. Nach dem Farbcode des Widerstandes "grün-blau-orange-gold" sollten es 56 kOhm 5% Toleranz sein - passt also.

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