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THEMA: Seitenschneider nachschleifen/schärfen
THEMA: Seitenschneider nachschleifen/schärfen
Peter W. - 03.07.25 13:46
Hallo,
hat jemand Tipps für mich wie man am besten einen Seitenschneider nachschleifen kann, der leider ab Werk vernietet ist und die Zerlegung sehr aufwändig wäre?
Es wurde im Verein etwas zu hartes abgezwickt, auch ein guter Knipex gibt manchmal auf. Ich habe gestern mit einer Proxxon und einem Schleifstein gearbeitet. Ich konnte die Riefen heraus arbeiten und die Klingen einigermaßen wieder parallel kriegen, aber die Schneide kriege ich nicht mehr richtig scharf, schon gar nicht watenfrei.
Grüße, Peter W.
hat jemand Tipps für mich wie man am besten einen Seitenschneider nachschleifen kann, der leider ab Werk vernietet ist und die Zerlegung sehr aufwändig wäre?
Es wurde im Verein etwas zu hartes abgezwickt, auch ein guter Knipex gibt manchmal auf. Ich habe gestern mit einer Proxxon und einem Schleifstein gearbeitet. Ich konnte die Riefen heraus arbeiten und die Klingen einigermaßen wieder parallel kriegen, aber die Schneide kriege ich nicht mehr richtig scharf, schon gar nicht watenfrei.
Grüße, Peter W.
Hallo,
ich selbst habe das oft gemacht, mit mässigem Erfolg:
- DAS IST aber nur eine Notlösung.
Soweit ich weiss, passt dann das Mat.Gefüge nicht mehr.
Die Werkzeuge sind i d Regel vergütet. Zum Teil NACH deren Schliff im Werk?!
Zum Teil auch Schmiedeteile.
Du wirst nicht glücklich mit der Aktion auf lange Sicht
Da hilft meist nur Downgrading / Ersatz.
Gruß
Wutz
PS: Der Handschliff lässt bei uns ungeübten meist die richtige Geom. flöten gehen.....
ich selbst habe das oft gemacht, mit mässigem Erfolg:
- DAS IST aber nur eine Notlösung.
Soweit ich weiss, passt dann das Mat.Gefüge nicht mehr.
Die Werkzeuge sind i d Regel vergütet. Zum Teil NACH deren Schliff im Werk?!
Zum Teil auch Schmiedeteile.
Du wirst nicht glücklich mit der Aktion auf lange Sicht
Da hilft meist nur Downgrading / Ersatz.
Gruß
Wutz
PS: Der Handschliff lässt bei uns ungeübten meist die richtige Geom. flöten gehen.....
MobafaN160 - 03.07.25 14:01
Hi Peter
Downgrading. Richtig schärfen ist komplex und in D auch nicht bezahlbar.
Ich nehme die neue Knips für Elektronik, die alte für Häuschen basteln. Irgendwann dann die Äste im Garten
).png)
LG ChristiaN
Downgrading. Richtig schärfen ist komplex und in D auch nicht bezahlbar.
Ich nehme die neue Knips für Elektronik, die alte für Häuschen basteln. Irgendwann dann die Äste im Garten
LG ChristiaN
Hallo,
ja das habe ich befürchtet. Ja, die Geometrie ist hinüber. Also beim nächsten Mal lasse ich die Riefen drin und kürze damit die nächste Motorwelle..png)
Hut ab vor dem Kollegen mit seiner Strama:
https://forum.zerspanungsbude.net/viewtopic.php?t=72052
Grüße, Peter W.
ja das habe ich befürchtet. Ja, die Geometrie ist hinüber. Also beim nächsten Mal lasse ich die Riefen drin und kürze damit die nächste Motorwelle.
Hut ab vor dem Kollegen mit seiner Strama:
https://forum.zerspanungsbude.net/viewtopic.php?t=72052
Grüße, Peter W.
MobafaN160 - 03.07.25 14:54
Hi Peter
Egal wie hart, die Knipex sind zu empfindlich für hartes, die Schneidfläche zu klein.
Ich nehme zB für Federdraht und härteres die billigste Kneifzange, die tun das, und wenn nicht, dann weg.
LG ChristiaN
Egal wie hart, die Knipex sind zu empfindlich für hartes, die Schneidfläche zu klein.
Ich nehme zB für Federdraht und härteres die billigste Kneifzange, die tun das, und wenn nicht, dann weg.
LG ChristiaN
Hallo,
ahhhh das berühmte Loch in der Schneide....
Wenn man sich noch erinnern kann wann, wie und wo man den Kneifer gekauft hat und was man noch alles im Korb hatte, dann darf man sich ärgern. Hat man mindestens eines der Punkte vergessen, dann darf man das Werkzeug wegwerfen oder im Garten zum Abknipsen von Bindedraht nehmen.
Bei uns gibt es jedenfalls noch einige Fachbetriebe, deren junge Unternehmer zT. hochqualifiziert sind und in nächster Generation sich gerade anschicken weiter den elterlichen Betrieb zu führen und .....eigentlich alles schleifen können. Dazu haben sie auch zT hochmodernes Equipment bis hin zu entsprechenden Glühöfen zum Härten in der Werkstatt stehen.
Soweit der Hoffnungsschimmer.
Aber! Der Stundenlohn, alle Nebenkosten und Refinanzierungen für die handwerkliche Arbeit an einem Unikat, stehen gegen den Fabrikpreis aus dem Pressautomaten.
Mit etwas Glück kann man beim Handwerker sogar einen neuen Seitenschneider extra "vom Experten empfohlen" mitnehmen und hat im Verhältnis zur Reparatur immer noch gespart.
Vom Gesparten kann man dann locker ein Wiener Schnitzel vom Jungschwein im Landgasthof oder auf der Alm bestellen und vom Lehrgeld ein Bier dazu kommen lassen.
Mit dieser Alternative vor Augen dürfte die Entscheidung eigentlich gar nicht so schwer fallen.
Gruß Sven
ahhhh das berühmte Loch in der Schneide....
Wenn man sich noch erinnern kann wann, wie und wo man den Kneifer gekauft hat und was man noch alles im Korb hatte, dann darf man sich ärgern. Hat man mindestens eines der Punkte vergessen, dann darf man das Werkzeug wegwerfen oder im Garten zum Abknipsen von Bindedraht nehmen.
Bei uns gibt es jedenfalls noch einige Fachbetriebe, deren junge Unternehmer zT. hochqualifiziert sind und in nächster Generation sich gerade anschicken weiter den elterlichen Betrieb zu führen und .....eigentlich alles schleifen können. Dazu haben sie auch zT hochmodernes Equipment bis hin zu entsprechenden Glühöfen zum Härten in der Werkstatt stehen.
Soweit der Hoffnungsschimmer.
Aber! Der Stundenlohn, alle Nebenkosten und Refinanzierungen für die handwerkliche Arbeit an einem Unikat, stehen gegen den Fabrikpreis aus dem Pressautomaten.
Mit etwas Glück kann man beim Handwerker sogar einen neuen Seitenschneider extra "vom Experten empfohlen" mitnehmen und hat im Verhältnis zur Reparatur immer noch gespart.
Vom Gesparten kann man dann locker ein Wiener Schnitzel vom Jungschwein im Landgasthof oder auf der Alm bestellen und vom Lehrgeld ein Bier dazu kommen lassen.
Mit dieser Alternative vor Augen dürfte die Entscheidung eigentlich gar nicht so schwer fallen.
Gruß Sven
Hallo,
"Egal wie hart, die Knipex sind zu empfindlich für hartes..."
NEIN Knipp* hat def. spezielle Zangen die für harten Draht geeignet sind!
WE
"Egal wie hart, die Knipex sind zu empfindlich für hartes..."
NEIN Knipp* hat def. spezielle Zangen die für harten Draht geeignet sind!
WE
Hallo,
es steht doch drauf: Fe d=1,4 Aber wenn man damit irgendeinen Federstahl kürzen möchte, geht das schief. Dafür nehme ich persönlich lieber die Billigzange aus dem Baumarkt, da hat die Schneide dann ein Loch, und man kann noch ein paar Löcher daneben hinein machen.
Grüße, Peter W.
es steht doch drauf: Fe d=1,4 Aber wenn man damit irgendeinen Federstahl kürzen möchte, geht das schief. Dafür nehme ich persönlich lieber die Billigzange aus dem Baumarkt, da hat die Schneide dann ein Loch, und man kann noch ein paar Löcher daneben hinein machen.
Grüße, Peter W.
Hallo Zusammen,
davor haben mich meine Vereinskollegen im Vorfeld schon gewarnt, für Federstahlkürzungen einen normalen Seitenschneider zu verwenden. Daher verwende ich einen Spezial-Seitenschneider von Formann.
https://www.fohrmann.com/de/spezial-seitenschne...te.html?number=24913
Der bekommt kein Loch in die Schneide!
Viele Grüße
Andrei
davor haben mich meine Vereinskollegen im Vorfeld schon gewarnt, für Federstahlkürzungen einen normalen Seitenschneider zu verwenden. Daher verwende ich einen Spezial-Seitenschneider von Formann.
https://www.fohrmann.com/de/spezial-seitenschne...te.html?number=24913
Der bekommt kein Loch in die Schneide!
Viele Grüße
Andrei
Beitrag editiert am 03. 07. 2025 16:28.
MobafaN160 - 03.07.25 16:54
Hi Wutz
Hatte mal Knipex angeschrieben und gefragt welche für Federdraht. Die mit dem höchsten HC versucht, hatte dann eine Zahn. Eine Kneifzange kostet unter €10 und tuts schmerzfrei.
LG ChristiaN
Hatte mal Knipex angeschrieben und gefragt welche für Federdraht. Die mit dem höchsten HC versucht, hatte dann eine Zahn. Eine Kneifzange kostet unter €10 und tuts schmerzfrei.
LG ChristiaN
Hi.
Zum kürzen von Federstahl nimmt man doch die kleine Trennscheibe mit Flexwelle, oder Akku-Kleinbohrmaschine.
Ab einem Durchmesser von 0,8 geht das Tod sicher schief. Wer Löcher möchte, gerne.
Das Nachschleifen ohne dazu die passende Maschine zu haben, keine Chance. Die Geometrie muss stimmen, ansonsten entsorgen.
Gruß Klaro
Zum kürzen von Federstahl nimmt man doch die kleine Trennscheibe mit Flexwelle, oder Akku-Kleinbohrmaschine.
Ab einem Durchmesser von 0,8 geht das Tod sicher schief. Wer Löcher möchte, gerne.
Das Nachschleifen ohne dazu die passende Maschine zu haben, keine Chance. Die Geometrie muss stimmen, ansonsten entsorgen.
Gruß Klaro
Hallo.
Ich hatte auch schon mehrere Seitenschneider, bei denen mir der Verkäufer (mündlich) versichert hat, dass er auch für Federstahldraht geeignet ist. Es war aber nicht so.
Nun habe ich seit mehreren Jahren so einen hier: https://www.fohrmann.com/de/xuron-schneider-stahl-und-eisen.html?number=24915
Da sind keine Riefen bis jetzt rein gekommen, er schneidet problemlos ab 0,5 mm bis 2 mm Federstahldraht. Bei mir hat der schon mehrere 100 solcher Schnitte machen müssen.
Mein Papa sagte immer, wer billiges Werkzeug kauft, der kauft mehrfach. Qualität hat nun mal auch ihren Preis.
Nur mal so etwas OT: Das vom Schwein, egal wie jung das war ist kein Wiener Schnitzel, sondern nur Wiener Art und muss auch so bezeichnet werden. Ein Wiener Schnitzel ist grundsätzlich aus Kalbsfleisch.
Gruß und schönes WE,
Harald
Ich hatte auch schon mehrere Seitenschneider, bei denen mir der Verkäufer (mündlich) versichert hat, dass er auch für Federstahldraht geeignet ist. Es war aber nicht so.
Nun habe ich seit mehreren Jahren so einen hier: https://www.fohrmann.com/de/xuron-schneider-stahl-und-eisen.html?number=24915
Da sind keine Riefen bis jetzt rein gekommen, er schneidet problemlos ab 0,5 mm bis 2 mm Federstahldraht. Bei mir hat der schon mehrere 100 solcher Schnitte machen müssen.
Mein Papa sagte immer, wer billiges Werkzeug kauft, der kauft mehrfach. Qualität hat nun mal auch ihren Preis.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Vom Gesparten kann man dann locker ein Wiener Schnitzel vom Jungschwein im Landgasthof oder auf der Alm bestellen und vom Lehrgeld ein Bier dazu kommen lassen.
Nur mal so etwas OT: Das vom Schwein, egal wie jung das war ist kein Wiener Schnitzel, sondern nur Wiener Art und muss auch so bezeichnet werden. Ein Wiener Schnitzel ist grundsätzlich aus Kalbsfleisch.
Gruß und schönes WE,
Harald
Zweisystemlok - 03.07.25 18:39
Der kleine Knipex hat imho HRC = 0,8 (Härtegrad), der hält keinen Federstahl oder so auf Dauer aus.
Für solche Sachen nehme ich meinen 40 Jahre alten Belzer Dowidat, der kann Pianodraht (Klavierseiten) bis 2,0 (oder 2,5mm) Durchmesser!
Gruß, Micha
Für solche Sachen nehme ich meinen 40 Jahre alten Belzer Dowidat, der kann Pianodraht (Klavierseiten) bis 2,0 (oder 2,5mm) Durchmesser!
Gruß, Micha
MobafaN160 - 03.07.25 22:18
Hi Klaro
Habe mit der Scheibe schon eine Weiche gehimmelt, der Servoddraht wurde sehr heiss und die Schwelle schmolz an dem Loch.
Wenn, dann immer pusten und kurz abwarten bis es wieder abkühlt.
Ganz zu schweigen das man die Schiene dabei erwischen kann.
LG ChristiaN
Habe mit der Scheibe schon eine Weiche gehimmelt, der Servoddraht wurde sehr heiss und die Schwelle schmolz an dem Loch.
Wenn, dann immer pusten und kurz abwarten bis es wieder abkühlt.
Ganz zu schweigen das man die Schiene dabei erwischen kann.
LG ChristiaN
Hallo zusammen
ich hab eine Knipex "Pianodraht"
Die ist schon alt und immer noch fit
Ansonsten lasst die Finger von X Y Z Baumarkt Zeugsl
Es gibt auch die Firma Hoffmann Werkzeuge Holex* Garant*
Einfach mal nachsehen.
Ich schneide sicher keinen FSD mit dem Trennschneider da werd ich ja nicht fertig....
WE
ich hab eine Knipex "Pianodraht"
Die ist schon alt und immer noch fit
Ansonsten lasst die Finger von X Y Z Baumarkt Zeugsl
Es gibt auch die Firma Hoffmann Werkzeuge Holex* Garant*
Einfach mal nachsehen.
Ich schneide sicher keinen FSD mit dem Trennschneider da werd ich ja nicht fertig....
WE
#11 Danke Harald für die Aufklärung nach deutscher Lesart.🙄
Die von mir benutzte Bezeichnung ist exakt jene, die in Südtirol GRUNDSÄTZLICH so und nicht anders verwendet wird.
Allerdings handelt es sich dabei um die "Billigvariante" die in diesem Jahr exakt und überall genau 20.Euro kostete.
"Wiener Schnitzel vom Kalb" war aus dem Stall für 28 und aus glücklicher Haltung für 38 Euro zu haben. Tot waren sie aber alle genauso wie der Knipping. ☝️😬
🖐😁
Gruß Sven
Die von mir benutzte Bezeichnung ist exakt jene, die in Südtirol GRUNDSÄTZLICH so und nicht anders verwendet wird.
Allerdings handelt es sich dabei um die "Billigvariante" die in diesem Jahr exakt und überall genau 20.Euro kostete.
"Wiener Schnitzel vom Kalb" war aus dem Stall für 28 und aus glücklicher Haltung für 38 Euro zu haben. Tot waren sie aber alle genauso wie der Knipping. ☝️😬
🖐😁
Gruß Sven
Ich auch nicht, zu viele Kollateralschäden durch Hitze, die Temp. ist nicht gut, ohne Erfahrung kann man den Draht ausglühen.
Zweisystemlok - 04.07.25 17:25
>Ich schneide sicher keinen FSD mit dem Trennschneider da werd ich ja nicht fertig....
Ganz wichtig, die Funken in einer Plastiktüte auffangen und einfrieren, kann man bei Bedarf dann auftauen und als Kohlegrillanzünder benutzen 😎
Gruß, Micha - Pianodraht!
Ganz wichtig, die Funken in einer Plastiktüte auffangen und einfrieren, kann man bei Bedarf dann auftauen und als Kohlegrillanzünder benutzen 😎
Gruß, Micha - Pianodraht!
Ich kappe eingebauten Federstahldraht nur mit der Trennscheibe. Damit kann man auch gleich etwas entgraten und vermeidet Schäden durch Krafteinwirkung.
Für losen Draht nehme ich eine Kombizange. Sofern sie ihrem Namen gerecht wird, hat sie oben drauf eine Nut für derlei Aufgaben.
Das mit dem Einfrieren würde ich auch gern mal versuchen, habe leider keinen Platz mehr in der Kühlung. Hatte 10l heisses Wasser übrig...
Jürgen H
Für losen Draht nehme ich eine Kombizange. Sofern sie ihrem Namen gerecht wird, hat sie oben drauf eine Nut für derlei Aufgaben.
Das mit dem Einfrieren würde ich auch gern mal versuchen, habe leider keinen Platz mehr in der Kühlung. Hatte 10l heisses Wasser übrig...
Jürgen H
Einfach neben rum dazu füllen, das nützt den Platz effizient aus und speichert maximale Energie, und damit Strom. Das Gefriergut isst doch sowieso keiner mehr .png)
SCNR, Peter W
SCNR, Peter W
badenbahner - 06.07.25 08:11
Moin,
ich nutze die Einkerbung um feine Drähte abzuisolieren.
Geht wunderbar.
Und ein NEUEN Seitenschneider gönne ich mir gern!
Viele Grüße
Simon
ich nutze die Einkerbung um feine Drähte abzuisolieren.
Geht wunderbar.
Und ein NEUEN Seitenschneider gönne ich mir gern!
Viele Grüße
Simon
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