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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Sound-Decoderkiller Drehscheibe?

THEMA: Sound-Decoderkiller Drehscheibe?
Startbeitrag
NMike - 30.06.25 09:53
Liebes Forum,

gestern abend sagte plötzlich eine Arnold Digital/Sound-Lok - die eigentlich immer zuverlässig gefahren ist - plötzlich keinen Ton mehr nachdem sie auf der (Arnold) Drehscheibe für ihre Position im Lokschuppen gedreht worden ist. Kein Sound, kein Licht, kein Motor, nix!

Nun ist es ja so, dass die Loks bei der Drehung an jedem Gleisanschluss kurz Strom bekommen. Der Sounddecoder wird also 10-15mal alternierend für eine halbe Sekunde mit Strom versorgt. Kann es sein, dass die Dinger das nicht mögen?

Der digitalen Fleischmann BR50 - die ich für die ganzen Testfahrten und Einstellungen der Drehscheibe benutzt habe - scheint dies nichts auszumachen. Da geht halt nur das Licht kurz an und wieder aus.

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen? Ich überlege nun, die Drehscheibe während der Drehung vom Fahrstrom zu trennen.

LG Mike


Hallo,

hängt die Drehscheibe an einem Kehrschleifenmodul?

Wie werden die Gleise an der Drehscheibe mit Strom versorgt?

Peter
Hi Mike,

genaues weiß ich nicht, Decoder scheinen aber öfter spontan zu sterben, siehe andere Fäden dazu. Bei mir hat sich ein Sounddecoder wohl so sehr gelangweilt, dass er vom längeren Nichtstun (> 1 Jahr Pause) gestorben ist.

Die Stromzuführung zu ändern halte ich für sinnvoll, mein Vorgehen wäre aber ein anderes. Ich würde das Gleis auf der Drehbühne über frog juicer versorgen. Die polen automatisch schnell genug um, dass ein Sounddecoder sich davon nicht beeindrucken lässt. Und dieses Umpolen passiert erst, wenn die Lok auf oder von der Drehscheibe fährt.

Gruß
Gerald
Hallo,

der Meinung ich mich anschließen. Die Kontakte an der Bühne würde ich weg biegen oder ganz abzwicken, das funktioniert sowieso oft unzuverlässig, vor allem wenn die DS längere Zeit nicht benutzt wird. Die Bühne lässt sich problemlos über ein Kehrschleifenmodul versorgen. So bleibt die Lok auch in Betrieb, wenn sie gedreht wird. Bei der Überfahrt erfolgt dann eine allfällige Umpolung. sobald ein Radsatz die Schienen am Auffahrstutzen berührt.

Grüße, Peter W.
Moin Mike,
Reset der Lok schon ausprobiert? Ich habe ein ähnliches Verhalten bei 1, 2 ... Loks von Fleischmann mit Zimo MS-Dekodern, die sehr empfindlich zu sein scheinen, und da hat ein Reset geholfen. Teilweise reichte es sogar, die Lokadresse am Programmiergleis zu lesen/zu schreiben. Frage mich nicht, warum?
BG
Marco
Vielen Dank für Eure Antworten! Reset werde ich als erstes probieren. Von dem Umpolen bin ich noch nicht ganz soooo überzeugt... wenn die Decoder schon bei mehrfach kurzem ein/ausschalten Theater machen, wie wird das erst bei permanentem Umpolen sein?

Die (weisse) Z21 zeigte übrigens keinen Kurzen an (!). Die Drehscheibe selbst arbeitet 100% zuverlässig auf allen Gleisen - wie gesagt, mit FLM BR50 kein Problem.

LG Mike
@ Peter #1: die Arnold Drehscheibe benötigt kein KSM. Der Kontakt wird über eine Ringleitung hergestellt, die mit dem Anschlussgleis verbunden ist. Quasi so, als ob Du drei Schienen hast, wo Du die mittlere raustrennst, verdrehst und wieder an den Strom anschliesst. Dadurch hast Du allerdings während des Drehvorgangs keinen Strom, und auch alle Anschlussgleise bleiben stromlos solange sie nicht angesteuert werden.

Eigentlich finde ich das ganz praktisch, so kann ich meine Digitalloks einfach auf den stromlosen Gleisen stehen lassen wenn ich eine neue Lok auf der Anlage programmieren will. Und ganz generell schont es sicher auch die Decoder, wenn sie nicht permanent angeschaltet sind obwohl die jeweilige Lok evtl. in dieser Session garnicht benutzt wird. Und stehend im Lokschuppen sind die Loks sicher besser aufgehoben als liegend in einer Verpackung mit evtl abfärbendem Plastik.

Edit: Die Stromzuführung für das gesamte BW wird über eine zuführende Kato Weiche hergestellt; das bedeutet, dass ich beim Umschalten dieser Weiche automatisch das gesamte BW inkl. Drehscheibe fahrstromlos mache. Die Drehung der Drehscheibe wird dadurch nicht beeinflusst. Das probiere ich jetzt als nächstes mal aus.

LG Mike

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Hi Mike,

mir scheint es, dass du den Vorschlag mit dem KSM nicht richtig verstanden hast. Bei der Nutzung hätte die Drehbühne immer Strom, die Polarität würde automatisch erst geändert, wenn das angesteuerte Gleis anders gepolt ist.
Im Jetztzustand wird, nach deinen Aussagen, die Bühne ständig ein- und ausgeschaltet (was ich bezweifle, denn dann müssten alle Gleise ständig versorgt werden).
-> Wer versorgt den wen? Bühne die angefahrenen Gleise, oder die jeweiligen Gleise die Bühne? Wann/wie weiß ein Gleis, dass es angefahren wurde?

Gruß
Gerald

Hallo Mike,

ich hatte natürlich an die Fleischmann Drehscheibe gedacht, wo ein Schwachpunkt die Kontaktbleche von der Bühne zu den Anschlussgleisen sind. Die Technik der Arnold DS kenne ich nicht.
Arnold hatte ja lange ein eigenes Digitalsystem, und die alten Decoder waren auch nicht so wahnsinnig robust.
Ansonsten würde ich das Ganze vorerst als Einzelfall sehen.

Als erstes versuche den Decoder auszulesen. Vielleicht ist tatsächlich nur die Adresse verloren gegangen.

Grüße, Peter W.
@ Gerald: die Konstruktion der alten Arnold Drehscheibe ist schon ziemlich genial. Sie besitzt eine Ringleitung, also quasi einen umlaufenden plus/minus Draht. Dieser erhält seinen Stom durch das angeschlossene Gleis (in meinem Fall also das von der Kato Weiche ankommende BW Einfahrtsgleis, siehe Foto oben).

Die Bühne wird nun über Kontakte zur Ringleistung nur dann mit Strom versorgt, wenn sie an einem Ausfahrtsgleis zu stehen kommt. Ansonsten bleibt sie stromlos. Daher ist auch kein KSM notwendig, denn es wird ja nie irgendwas umgepolt. Drehst Du den Fahrregler nach rechts, fährt die Lok vorwärts. Drehst Du ihn nach links, fährt sie rückwärts. Immer.

Solange die Bühne nicht auf das jeweilige Anschlussgleis gestellt ist, bekommt dieses auch keinen Strom. Einziger Nachteil: es soll Leute geben, die alle ihre rauchenden Soundloks vor den Lokschuppen stellen und dort alle gleichzeitig zischen und rauchen lassen. Das geht mit dieser Konfiguration nicht.

LG Mike
Ich kann mir nicht vorstellen,  dass das ständige Ein-Aus faktisch an jedem Abgang (im Vorbeifahren) für einen Decoder gut ist...und es dürfte auch nervig sein bei Soundloks, die dann immer wieder "starten"...
Ich habe auch Kato, und sicher sind die Unijoiner zuverlässig, aber mit faktisch nur einer Einspeisung (über diese eine Weiche), das geht zB mit anderen Drehscheiben (als Arnold) nicht. Ist das im Übrigen so bei Arnold, dass die Bühne faktisch nur einseitig Strom bekommt (kA bei mir) ? Gibt ja auch Durchfahrgleise...
Gruß
Gert
… noch als Nachtrag:

der Unterschied zum analogen Betrieb ist ja nur der, dass bei Digitalbetrieb die Spannung voll anliegt. Normalerweise permanent, hier aber nach jedem Anschlussgleis im Halbsekundentakt unterbrochen bis die Bühne ihre Endposition erreicht.

Als die Drehscheibe konstruiert wurde, gab es nur Analogbetrieb. Man fuhr die Lok auf die Bühne, drehte den Fahrstrom ab und wartete bis die Bühne ihre gewünschte Position erreichte. Dann drehte man den Fahrstrom wieder auf, um in den Schuppen zu fahren. Also kein permanentes Ein/Ausschalten…

LG Mike

@ Gert #10: ich habe noch zusätzlich an jedem Gleis Kabel angebracht, um zur Not bei Kontaktproblemen auf andere Anschlüsse zurückgreifen zu können. Bisher brauche ich die allerdings nicht.

LG Mike
Hallo zusammen,
also bei der Drehscheibe wird die Bühne nur dann aus der Ringleitung versorgt, wenn man die passiven Stumpfgleise verwendet unter denen die beiden unterschiedlich langen Blechwinkel diese Rngleitung kontaktieren.
Ansonsten kann man sie auch von den Gleisanschlüssen versorgen, dann müssen aber diese stromversorgt sein.
Nachteil: bei Digitalloks geht beim Drehen das Licht (und der Sound) an und aus. Dürfte aber eigentlich keinen Decoder killen.
Ich habe meine Drehbühne mit 2 zusätzlichen Schleifringen versehen, die sie dauerversorgen. Diese Versorgung muß jetzt aber über ein KSM geführt werden, das beim Befahren der Bühne ggf. umpolt. Das hat bei mir noch keinen Decoder gekillt.
Viele Grüße
Klaus
Hi Mike,

irgendwie bin ich ein wenig irritiert. Du beklagst dich, dass sich auf der ein Decoder gestorben ist. Dann gibt es, von mehreren Leuten, inhaltlich gleichlautende Empfehlungen, die du ablehnst.

Was ist dein Anliegen?

Gruß
Gerald
Ganz einfach, Gerald. ich wüsste gerne was die Ursache ist, bevor ich irgendwas ändere. Die permanente Versorgung der Drehbühne empfinde ich als Nachteil, das habe ich versucht zu begründen und zu erklären. Und ich weiss ja nicht ob das mein Problem lösen würde. Daher die Frage, ob ein mehrfaches Ein/Ausschalten des Decoder schon mal jemals bei anderen Forummitgliedern zum Sterben des Decoders geführt hat.

LG Mike
Also gerade bei Soundloks...zB meine Vossloh braucht paar Sekunden nur zum Soundstart...und das jedesmal ? Nicht im Ernst......
Hi Mike,

falls du etwas, ganz unwissenschaftlich, auf Mehrheitsmeinung gibst, ist die Antwort klar: Umbauen.
Möchtest du es wissenschaftlich fundiert haben, bleibt dir nur, selbst erforschen (um vllt. ein paar Decoder töten).

Das es (damals) bei analog gut war, hat nur geringe Relevanz zum Thema Decoder-Sterben.

Gruß
Gerald
Gerald, ich versuche jetzt nacheinander Reset, dann Stromabschaltung während der Drehung, und wenn das immer noch nicht hilft folge ich der Mehrheitsmeinung! )

Werde leider erst am nächsten WE dazu kommen, aber berichten!

LG Mike
Hallo Mike,

ich verwende zwar eine Fleischmann Drehscheibe. Die schaltet aber auch die Gleise ein und aus. Das ganze wurde mit einem KSM ausgestattet, um Verpolungen zu verhindern. Mir ist bislang noch kein Sound-Decoder gestorben.

Gruß
Jürgen
Siehe #19: Dito bei mir...die Soundloks bleiben an...und KSM habe ich nicht nur an der Drehscheibe...überall ohne Probleme.
Gruß
Gert
@ Jürgen und Gert: d.h., wenn Ihr mit der Bühne an einem Gleis vorbeifahrt, erhält die dort stehende Lok jedesmal einen kurzen Impuls und z.B. das Licht leuchtet auf?

So ist es jetzt bei mir.

LG Mike
Hallo Mike,

das Licht schaltet sich nur bei bestimmten Modellen kurz ein, wenn sie Strom bekommen. Die in meinem Lokschuppen machen das nicht. Das kurzzeitige Einschalten bei der Vorbeifahrt der Bühne hat bisher keine Schäden verursacht.

Gruß
Jürgen
Wie gesagt FLM: Alle Abgänge doppelseitig getrennt, jeder mit eigener (Dauer-)Einspeisung, Bühne und Bühnenlicht am KSM...alle Loks im Bw unter "Dauerstrom", dadurch Sound und Licht dauerhaft an.
Gruß
Gert
Hallo Mike,


vielleicht gibt es noch eine einfache (Not)-Lösung: Strom abschalten während der Drehung.

Du brauchst dazu ein monostabiles Relais, also eines, das nur solange umschaltet, wie es Strom hat. Das schaltest Du über einen Brückengleichrichter parallel zum Motor. Plus und minus des Gleichrichters kommen an‘s Relais, die Wechselstromanschlüsse an die Stromversorgung des Drehbrückenantriebs. Die Stromversorgung der Gleise erfolgt über die Kontakte des Relais in Ruhelage.

Immer wenn der Motor an ist, zieht das Relais an und unterbricht die Stromversorgung der Gleise der Drehscheibe (den Ring unter der Drehscheibe). Und damit wird auch der Decoder nicht mehr irritiert.

Klar, das bedeutet Licht aus während der Drehung und ist nicht vorbildgerecht. Aber es erspart Dir den Umbau der Drehscheibe. Und die ganze Eletronik kostet nur wenige Euro.


Grüßle


Ralf
Gert, bei Jürgen und bei mir ist das aber anders. Da bekommen die Loks im Schuppen den Strom erst wenn die Bühne davor steht. Und bei den Fleischmann Loks habe ich das Decoderproblem ja auch nicht. Ich finde es ehrlich gesagt auch besser, wenn die Loks im Schuppen  nicht permanent unter Strom stehen.

Das Problem hatte ich bei einer Arnold CC14004.

LG Mike
@ Ralf: ja, das wäre die etwas elegantere Variante anstelle der Fahrstromabschaltung mittels Zufahrtsweiche (s.o. in #6). Eine gute Idee, danke!

LG Mike
Moin Mike,

das Verhalten ist das gleiche, wie bei Dir, Aber es ist noch kein Decoder gestorben bei mir.

Ich kann aber den Strom zusätzlich auch abschalten. Das stammt noch aus der Zeit, als ich kein KSM eingebaut hatte.

Gruß
Jürgen
Moin Jürgen, ich vermute, dass die alternierende Spannung auf der Bühne das Problem ist. Pro Umdrehung der Scheibe wird jedes Lokschuppengleis nur einmal angefahren und kurz mit Strom versorgt. Das ist unproblematisch, da der Decoder der Lok dann nur einmal kurz Strom bekommt und dann wieder abschaltet. Vergleichbar einem über eine Stopweiche geschaltetem Abstellgleis, das macht dem Decoder ja auch nichts.

Steht die Lok hingegen auf der Bühne und wird einmal um die eigene Achse gedreht, passiert sie in meinem Fall 15 Anschlussgleise. Das bedeutet, das der Decoder innerhalb weniger Sekunden 15x an- und ausgeschaltet wird. Ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer - und ich werde wohl auf Nummer sicher gehen und entsprechend Ralf’s Vorschlag den Fahrstrom während der Drehung komplett abschalten.

LG Mike
Hier noch mal eine Frage an die Elektronikspezis unter Euch:

Ziel ist ja, während der Drehung der Bühne das BW stromlos zu schalten.

Da ich ja ohnehin alle Weichen mit der Z21 App schalte, habe ich folgende Überlegung:

Die Leitung zwischen Betätigungsschalter und Drehscheibe unterbreche ich und setze ein Relais dazwischen:

https://www.conrad.de/de/p/scaleo-systems-relai...ontent=awin_deeplink

Dieses Relais wiederum schalte ich über einen Switch Decoder, der die gleiche Adresse bekommt wie die zum BW führende Stopweiche. Die Weiche schaltet den Strom für’s gesamte BW an und ab (ist schon so vorhanden).

Resultat: Fahrstrom wird nur zugeleitet wenn keine Drehung der Bühne möglich ist, und umgekehrt.

Fluppt das so?

LG Mike
Hallo in die Runde,

schwer vorstellbar das es an der Drehscheibe liegen sollte.

Was wäre es denn, wenn Soundlok über eine verdreckte Strecke fährt, wo mehrmals Soundaussetzer gibt, würde dann da Sounddecoder verabschieden. Also nein.

Du schreibt, andere digitale Lok , also die BR50, hätte keine Probleme. Also ist eine reine digitale Lok ohne Sound.

Dann schließe ich daraus, das hier wohl ne minderwertige Sounddecoder vom Hersteller verbaut wurde.

Na wie vor meide ich jede Fleischmann Soundlok. Die halten nie lange.
Welchen Sounddecoder hat denn der Arnold verbaut? Auch von Zimo? Wenn ja, dann verabschiede dich vom Zimo Sounddecoder.

Habe DSB von Minitrix, da wird pausenlos Strom unterbrochen, beim Schieben und Drehen der Bühne. Bisher haben alle  Soundslok überstanden.

Aber die Idee, die Bühneschiene stromlos zu halten, finde ich aber nicht schlecht. Ist mit wenig Aufwand machbar.

Denke, die Ursache herauszufinden, um zukünftig zu unterbinden, das dürfte sehr schwierig werden.

Grüße

Henning


Hallo Mike,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Steht die Lok hingegen auf der Bühne und wird einmal um die eigene Achse gedreht, passiert sie in meinem Fall 15 Anschlussgleise. Das bedeutet, das der Decoder innerhalb weniger Sekunden 15x an- und ausgeschaltet wird. Ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer - und ich werde wohl auf Nummer sicher gehen und entsprechend Ralf’s Vorschlag den Fahrstrom während der Drehung komplett abschalten.



Den Satz verstehe ich nicht. Die Bühne hat beim Drehen doch Dauerstrom. Nur die Loks auf den Gleisen bekommen beim Drehen kurz Strom.

Gruß
Jürgen
Nee, Jürgen, die Arnold Bühne bekommt ihren Strom von den Kontaktblechen der Stumpfgleise gegenüber der Anschlussgleise. Sie hat also nur Strom wenn sie vor einem Anschlussgleis steht bzw. an einem solchen vorbeifährt. Daher wird in meinem Fall die Lok auf der Bühne 15x innerhalb einer 180 Grad Umdrehung an- und ausgeschaltet.

Zu Analogzeiten war das eine Sicherung gegen unbeabsichtigtem Abfahren von der Bühne wenn diese nicht vor einem Anschlussgleis steht.

Die meisten gehen von der Technik der FLM Bühne aus, die funktioniert aber anders.

LG Mike
Hallo Mike,

genau da liegt das Problem. Meine Gleise werden von der Bühne aus gespeist und nicht umgekehrt.

Die Bühne wird über ein KSM angesteuert. Sobald die Bühne auf ein Gleis zeigt, wird dieses Gleis durch die Bühne gespeist. So kann ich mit einer Lok unterbrechungsfrei in ein Abstellgleis fahren.

Gruß
Jürgen
Yes, das ist des Pudels Kern. Ob ich die Bühne noch auf Dauerstrom und KSM umbaue, weiss ich noch nicht. Eine schnelle und sichere Lösung sollte die Fahrstromabschaltung sein. Dann ist es für den Decoder nichts anderes als wenn man die Lok auf ein Abstellgleis mit Stopweiche bzw. irgendeinen anderen stromlosen Abschnitt fährt.

@ Henning: ja, kann natürlich sein dass ich einfach nur ein schlechtes Exemplar der Lok erwischt habe. Aber die Soundloks sind ja auch zu teuer, als dass ich sie jetzt reihenweise auf die Bühne fahre um zu testen ob der Decoder aussteigt… da schalte ich lieber präventiv den Strom ab 😉

LG Mike
So es steht immer noch aus: welcher Decoder war es und bringt ein Reset den Decoder wieder zurück?

Grüße,
Harald.
Hallo,
hast du jetzt schon mal einen Reset gemacht?
Evtl. hast du ja Glück.
Deine Aussage das die Lok beim Drehen 15 x abgeschaltet wird ist schlichtweg Mumpitz.
Schau dir mal die Kontakttechnik deiner Bühne genau an und ebenso die Kontakttechnik deiner Lokschuppen.
Deine Lok wird beim 180 Grad drehen 3 x aus und wieder eingeschaltet - beim 3 ständigen 15° Lokschuppen mit je einer Gleislücke zwischen den Lokschuppengleisen
Dein grösseres Problem ist der 10 ständige Lokschuppen im 7,5° Winkel.
Wenn die Bühne daran vorbeifährt wird die nicht 10x ein und ausgeschaltet, sondern 20x sehr schnell nacheinander umgepolt.
Das "sehr schnell" ist dabei das Problem - damit kann der Decoder u.U. in den Programmiermodus versetzt werden, bzw. dort hängen bleiben.
Damit kannst du dir die Programmierung deines Decoders zerschiessen.
Wenn du Glück hast ist nur die Adresse weg...
Gruss Klaus
Hallo Klaus & Harald,

ich komme leider erst wieder am WE zur Anlage, um den Reset zu probieren. Die Lok ist eine neue Arnold CC14004. Welcher Decoder da verbaut ist, weiss ich (noch) nicht.

@ Klaus: Das mit dem Umpolen beim 7,5 Grad Lokschuppen muss ich testen, erscheint aber logisch da durch den kleinen Abstand die Schleifer der Drehbühne ja tatsächlich auch „zwischen den Gleisen“ Kontakt bekommen, nur halt umgekehrt. Danke für Deine genaue Beobachtung!

Was mich ein wenig wundert: ich bin doch bestimmt nicht der erste, der eine Arnold Drehscheibe im Digitalbetrieb mit einem original 7,5 Grad Arnold Lokschuppen einsetzt. Ich habe aber nirgendwo gefunden, das irgendjemand schonmal dieses Problem gehabt hat. Oder benutzen alle nur Fleischmann?

LG Mike
Moin,
in der CC ist ein Sounddecoder von Elektronik Schr.ott Ulm verbaut.

Gruß
Auch  (m)ein ESU Switchpilot Servo programmiert sich spontan um wenn die Versorgungsspannung flackert. Das geht aber mit Reset wieder zurückzusetzen.

Wenn der Decoder bei sowas umprogrammiert wird ist die Firmware sehr optimistisch gemacht. In Standard steht ganz genau wie (und nicht anders) man in den progmode gelangt.

Grüße,
Harald.
[quote nr29= name=Mike ]Die Leitung zwischen Betätigungsschalter und Drehscheibe unterbreche ich und setze ein Relais dazwischen:

Dieses Relais wiederum schalte ich über einen Switch Decoder, der die gleiche Adresse bekommt wie die zum BW führende Stopweiche. Die Weiche schaltet den Strom für’s gesamte BW an und ab (ist schon so vorhanden).
[/quote]

Der Baustein passt, aber Du schaltest ihn über einen Brückengleichrichter parallel zum Motor:

Dieses Bild
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Dein Zufahrtsgleis muss auf dem gleichen Pol isoliert sein, wie die Zuleitung zur Drehscheibe (bei mir wäre es die rote Leitung)

Den Brückengleichrichter brauchst Du, weil Dein Relais mit Gleichspannung betrieben wird und der Motor mal recht und mal linksrum dreht.  Der hier sollte es tun:

https://www.conrad.de/de/p/diotec-b40d-bruecken...inphasig-501204.html


Grüßle


Ralf

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Danke Ralf! Da werde ich mich heute mal mit beschäftigen 😎

LG Mike
Halllo Mike,

und bau es so um, wie ich es habe. Außer einem KSM brauchst Du keine Relais o.ä..

Das Zufahrtgleis hat Dauerstrom und ist mit dem Rest der Anlage verbunden. Die Bühne hängt am KSM, um einen Kurzschluss bei 180 Grad Drehung zu vermeiden.

Die einzelnen Abstellgleise haben nur Strom, wenn die Bühne darauf gerichtet ist. Dann steht die Lok am Ende stromlos, wenn die Bühne wieder weggedreht wird. Dann kannst Du auch nicht versehentlich herausfahren und ins Loch fallen.

Gruß
Jürgen
Moin Jürgen,

da muss ich mir erst mal anschauen wie ich die Arnold Bühne mit Dauerstrom versorgen könnte! Das ist ja so nicht vorgesehen, da gibt´s keine Schleifer am Boden o.ä. ... ist anders als bei FLM. Die Schleifer sitzen hier am jeweiligen Ende der Bühne und reiten die Kontaktbleche ab, daher ja auch die Umpolung wie von Klaus beschrieben.

LG Mike - der sich immer noch wundert warum das Problem bisher noch niemandem anderen aufgestossen ist
P.S. ... hab was gefunden:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1168879

... aber ich glaube da ist Ralf´s Vorschlag einfacher und sicherer

LG Mike

PPS: hier war ja nur das Licht an/aus das auslösende Problem, was mich ja überhaupt nicht kratzen würde. Mein Problem ist der Sounddecoder.
PPS...: Klar, wer möchte schon, dass speziell E-Loks und Diesel erst wieder anspringen und auf Touren kommen müssen, bevor sie loskönnen (programmierte/übliche Anfahrverzögerung)...
Gruß
Gert (der zwar einen Arnold-Schuppen, aber eine FLM-Scheibe hat )
Hallo Gert,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

(der zwar einen Arnold-Schuppen, aber eine FLM-Scheibe hat )



Ich habe dieselbe Konstellation. Damit fahre ich aber unterbrechungsfrei in den Schuppen. Da springt nichts wieder an.

Gruß
Jürgen
Wieder eine Frage an die Elektronik Experten! Ich möchte es so einfach und sicher wie möglich halten, aber mit meiner Z21 App steuern, ohne zusätzliche Relais, Gleichrichter o.ä., daher folgende Überlegung:

Ziel:

Fahrstrom an = Bühnendrehung aus
Fahrstrom aus= Bühnendrehung an

Fahrstrom schalte ich über eine Kato Zufahrtsweiche, gesteuert über die App und Weichendecoder von MU.

Kann ich dann die Bühnendrehung mit diesem Decoder ein/ausschalten und beides so kombinieren (gleiche Adresse) dass ich das o.g. Ziel erreiche?

https://viessmann-modell.com/elektronik/digital/107motorola-schaltdecoder/5213

Vielen Dank für Eure Geduld!

LG Mike

Glaube ich nicht.

Grüße,
Harald.
Hallo,

Pitte Nix Motoroller! Ich gehe davon aus Du schaltest DCC. Einen Decoder hast Du ja bereits,

Hänge ein bistabiles Relais (mit Dioden polarisieren) parallel zur Weiche an den MU Weichendecoder. Mit dem Schaltkontakt kannst Du der Drehscheibe den Strom weg nehmen.

Grüße, Peter W.
Oooops! Klar, DCC... dann der hier (Digital Relais Decoder):

https://www.ebay.de/itm/176129408070?itmmeta=01...6:g:WHoAAOSw-5xliZ-c

???

LG Mike

P.S./Edit... die Firma produziert auch Weichendecoder, die verdächtig identisch aussehen zu den MU-J00001/2/3 Decodern die DM Toys vertreibt. Ich gehe davon aus, dass es identische Produkte sind.

Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Mit dem Schaltkontakt kannst Du der Drehscheibe den Strom weg nehmen.



Wenn ich mit einem Relais den Strom wegnehmen kann, muss ich doch auch Strom über ein KSM draufgeben können. Oder liege ich falsch?

Gruß
Jürgen
Jürgen, die Drehbühne selbst hat keine eigene Stromversorgung. Ich will den Strom dem Drehscheibenschalter wegnehmen, damit ich ihn nicht versehentlich betätige während die Zufahrtsweiche gerade gestellt ist und Fahrstrom auf der Bühne ist. Ich will also quasi die digitale Version der Sicherungseinrichtung, die ich mir vorerst mit einem analogen Schalter gebastelt habe - siehe Fotos )

LG Mike



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Oh je, Mike,

wie gut, dass ich mir keine Arnold Drehscheibe zugelegt habe .

Wie hast Du die Abstellgleise angeschlossen? Per Ringleitung? Dann könntest Du die doch per Relais beim Betätigen der Bühne abschalten.

Wie handhaben das denn andere Modellbahner? Du dürftest ja nicht die einzige Arnold Drehscheibe besitzen.

Gruß
Jürgen
.....
Klingt jedenfalls furchtbar...es sei denn, man fährt konsequent analog !?
Gruß
Gert

Bei mir (FLM) gegen die Soundloks erst zur Ruhe (und Licht aus), wenn im Schuppen angekommen...und das ohne viel Aufwand...
Hallo,

verstehe ich den Faden eigentlich richtig, wenn ich herauslese, dass eine Arnold Drehscheibe mit Spannung an, Spannung aus (Drehbühne zum Gleis) die Decoder killen kann?

Eigentlich habe ich mir damals nichts dabei gedacht, als ich die jeweiligen Abstellgleise sowie Zu- und Abfahrtgleis identisch verdrahtet habe. Der Effekt mit dem Licht (undnatürlich dem Sound) ist wie weiter oben beschrieben: Lok Licht an, Licht aus.

Meinen Decodern (auch den Sounddecodern) hat es bisher nicht geschadet, das Licht und der Sound werden auf der Bühne VOR der Drehung aber auch immer abgeschaltet. Jedes Abstellgleis hat eine eigene Spannungsversorgung, welche durch die Kontakte auch zur Bühne geleitet wird. Ergo ist die Brücke so lange ohne Spannung, bis sie auf eines der Gleise trifft.

Ich kann mir aber genau so gut vorstellen, dass ein ständiges on/off den Decoder zumindest verwirrt, aber gleich zerstört??

Gruß
Freddie
Yes exactly, Freddie.

Jürgen, ich hab mich ja auch gewundert dass niemand das Problem vorher geschildert hat. Wahrscheinlich, weil es einer einfachen DCC Lok nichts ausmacht, den empfindlichen Sounddecodern aber schon - je nach Hersteller.

Für Analogbetrieb ist die Arnold Drehscheibe genial. Dafür wurde sie konzipiert. Digital geht noch, DCC und Sound ist offensichtlich für manche Decoder der Killer - jedenfalls wenn man die 7.5 Grad Teilung nutzt. Nur dann kommt es ja zur permanenten Umpolung innerhalb weniger Sekunden, wie von Klaus oben richtig beschrieben.

LG Mike

@ Jürgen:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wie hast Du die Abstellgleise angeschlossen? Per Ringleitung? Dann könntest Du die doch per Relais beim Betätigen der Bühne abschalten.



Ja, per Ringleitung - und die erhält Ihren Strom über das Zufahrtsgleis. Ob ich jetzt die Zufahrtsweiche auf Abzweig schalte oder die Ringleitung stromlos schalte, hat den gleichen Effekt. Aber ich möchte es gerne per Decoder mit der Unterbrechung des Drehschalters kombinieren, um Fehlbedienung auszuschliessen.

Klar geht das auch mit Relais (siehe Ralf‘s Lösung oben), aber mit Schaltdecoder finde ich es eleganter! Deshalb meine Frage nach einem geeigneten Schaltdecoder, der die 14 Volt Leitung zum Drehschalter unterbrechen und wieder einschalten kann.

LG Mike

@ Freddie:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Jedes Abstellgleis hat eine eigene Spannungsversorgung, welche durch die Kontakte auch zur Bühne geleitet wird. Ergo ist die Brücke so lange ohne Spannung, bis sie auf eines der Gleise trifft



Yes, but if you use the 7.5 degree loco shed, the turntable bridge contact will hit positve and negative of track a, then after turning 3.75 degrees they will hit negative of track a and positive of track b, then after doing the full 7.5 degrees will hit positive of track b and negative of track b… and so on. Because the turntable moves quite fast and - in my case - hits 10x 7.5 degree loco tracks, this means 20x reversed polarity within just a few seconds. It does not matter if your turntable gets electric current from the loco shed tracks or from the opposing blind tracks.

The locos in the shed are not in danger because they don‘t get the fast reversed polarity shots… it‘s the one on the turntable that suffers.

Greetinx from NL

Mike

Hi Mike,


Du hast von mir eine einfache, günstige und 100% betriebssichere Lösung und willst lieber eine teure, komplexe Lösung?
Das verstehe nun wer will. Ich nicht mehr.

Kauf' ein einfaches bistabiles Relais und schalte es parallel zur Weiche. Kostet wahrscheinlich 5 Euro bei Reichelt. Bauanleitungen dafür findest sicher im Internet.


Ralf

Ralf, nicht böse sein - ich bin Dir dankbar für Deinen Lösungsvorschlag und werde ihn umsetzen wenn ich keinen passenden Decoder finde! Ich würde es nur gerne mit einem Decoder probieren. Gut, der kostet dann 19€ aber das ist ja nicht sooo schlimm und ich hab noch ein paar zusätzliche Schaltausgänge die ich für etwas anderes nutzen kann.

LG Mike
Hallo,

ich gestehe, nicht alles gelesen zu haben. Gleichwohl stelle ich einmal meine Lösung vor, vielleicht kannst Du daraus "Honig saugen"! Sonst einfach ignorieren.

Ich fahre und schalte DCC. Gesteuert über TC10 Gold

Habe eine HAPO Drehscheibe, die überwiegend nur zum Drehen der Schlepptender Loks benutzt wird und es geht nur ein echtes Abstellgleis ab. Die Lok hat beim Drehen Dauerlicht.

Ein Foto vom Areal und eine Schaltskizze hänge ich einmal an

VG

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Hi Mike,


Nein, ich bin Dir nicht böse. Es völlig normal, dass Menschen ihren eigenen Weg suchen.
Und manchmal muss man sie ziehen lassen - auch wenn‘s (wie mir in dem Fall) schwer fällt zu verstehen.


Grüßle


Ralf
nochmal @ Freddie: hier auf diesem Bild kannst Du gut sehen warum die Bühne „zwischen den Gleisen“ umgepolt wird: dann treffen die Drehscheibenschleifkontakte auf je einen V-Kontakt von zwei benachbarten Gleisen.

LG Mike

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Moin zusammen,

@Christian #13:

Deinen Aufbau der Drehscheibe verstehe ich nicht so ganz. Das hättest Du doch auch mit zwei Weichen realisieren können.

Ansonsten komme ich zu dem Entschluss, dass die Arnold Drehscheibe aus der Analogzeit stammt und für einen realistischen Digitalbetrieb nicht geeignet ist. Unter realistischem Betrieb verstehe ich, dass man mit einer digitalen Soundlok unterbrechungsfrei in die Abstellung fahren kann. Hier kann man allenfalls auf die Bühne fahren, den Sound abschalten und anschließend den Fahrstrom der Abstellgleise unterbrechen. Nach Erreichen der Zielposition Fahrstrom wieder einschalten, Motor wieder anlassen, in die Abstellung fahren und Motor wieder ausschalten.

Jetzt geht es eigentlich nur um eine pragmatische Lösung, wie man es am besten umsetzt.

Gruß
Jürgen
Korrekt, Jürgen. Entweder Umbau auf dauerhafte Bühnenspeisung… sehr aufwendig mit Hohlwelle etc. … oder aber Fahrstromabschaltung während der Drehung.

LG Mike
@ #35&36 Klaus & Harald,

Reset war leider nicht möglich. Ich schicke sie ein.

LG Mike
Hallo.

Ich werde mir das mal sehr genau ansehen, ob die Kontakte tatsächlich während der Drehung einen "Umpolvorgang" auslösen wie von Mike beschrieben. Da ich noch eine zerlegte DS als Ersatzteilspender hier liegen habe, kann ich das (theoretisch) heute Abend noch schaffen. Allerdings stelle ich mir auch die Frage: was wird denn bei einer digitalen "Wechselspannung" umgepolt? Bei analogem Betrieb ist das für mich noch nachvollziehbar.... ich muss das Ersatzteil einfach mal raus kramen und mir anschauen.

Dann würde ich noch etwas dazu sagen können..

Fakt ist aber: das ein- und ausschalten der Loks auf der Bühne ist schon etwas nervig (weil komplett unrealistisch).

Gruß
Freddie
Schade und ärgerlich dass der Reset nichts gebracht hat.

Da DCC Wechselstrom ist spielt das Umpolen sowieso keine Rolle und am Eingang des Decoders sitzt erstmal ein Gleichrichter.

Grüße
Harald
Moin,

Falls mann sich ein alternative sucht zum ringschleifcontacte, es gibt bei der chinesen aich dieser dinger:

https://nl.aliexpress.com/item/1005008132607911...arch%7Cquery_from%3A

https://nl.aliexpress.com/item/1005004319994471...arch%7Cquery_from%3A

Ich könnte mir vorstellen das die praktisch sein können.

MFG Joost van Dijk
Hallo Jürgen @65 meintest Du mich??? (Bezug @13 passt nicht)

Eine Lok zu Drehen, geht mit 2 Weichen auch nicht

?????

VG
Hallo zusammen!

Ich habe diese Drehscheibe vor über 40 Jahren genutzt und kann mich dunkel erinnern, das die Bühne konstant mit Spannung versorgt wurde und die angefahrenen Gleise mittels der in die Gleisstutzen eingeschobenen Kontakte dann versorgt wurden. Wenn diese Kontakte entfernt würden, dann bekäme die Scheibe doch keine "Einspeisung", oder?

Und dann würde ich, wie es schon viele andere vorgeschlagen haben, die Bühne über ein Kurzschlußmodul versorgen.
Ich weiß nicht was das soll mit der Relaisschaltung bzw über eine Weiche. Da werden schlagartig alle abgestellten Loks mit Spannung versorgt und ein mehr oder weniger hoher Einschaltstrom fließt. Das könnte auch zu Problemen führen.
Ich finde es auf jeden Fall nett, wenn ich bei meinen abgestellten Loks den Sound hören kann oder das Licht noch an ist.

Gruß FraNk
Das Problem bei Arnold ist wohl die Stromversorgung der Bühne allgemein...bei der Scheibe von FLM kann man durch die Stromversorgung mit Schleifern um die Welle herum nicht nur beliebig lange in einer Richtung drehen (über 360 Grad !), sondern sogar Bühne und Bude kontinuierlich beleuchten (und mehr)...
Gruß
Gert

https://www.youtube.com/watch?v=auQBs1stDYg
Wie man sieht (abgesehen vom Ruckeln der Bühne ): Die Bude und die Lampe hängen einfach am Fahrstrom der Bühne dran...
@ FranNk #72: die Bühne hat keine eigene Fahr(!)Stromversorgung. Sie zieht den Strom über genau die Kontakte, die Du entfernen willst. Bei Deinem Vorschlag hast Du zwar alle Anschlussgleise schön unter Strom, kommst aber erst garnicht drauf weil die Bühne keinen Strom hat.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich weiß nicht was das soll mit der Relaisschaltung bzw über eine Weiche. Da werden schlagartig alle abgestellten Loks mit Spannung versorgt und ein mehr oder weniger hoher Einschaltstrom fließt. Das könnte auch zu Problemen führen.



- nee, nur die Lok auf der Drehbühne wird erst aus- und nach der Drehung wieder eingeschaltet. Das ist keine höhere Belastung als wenn man sie auf ein stromlos schaltbares Abstellgleis fährt oder die Anlage aus-und einschaltet.

LG Mike

@ Harald & Freddie #68 + 69: das mit dem Umpolen bei DCC muss ich mir auch nochmal überlegen. Klaus in # 36 hatte mich ja da drauf gebracht. Wenn nicht umgepolt wird, wird in jedem Fall dann aber 20x innerhalb weniger Sekunden an/ausgeschaltet. Plus noch die 3x vom 15 Grad-Lokschuppen und 1x vom Schlackengleis.

LG Mike
@NMike:

Wie willst du denn nur die Bühne aus- und wieder einschalten wenn die Versorgung über die Abgangsgleise stattfindet?
Du hattest doch geschrieben das alles über eine Ringleitung versorgt wird bis auf die Bühne.

Und warum wehrst du dich so gegen das KSM? Das wird von vielen so eingesetzt, egal ob Arnold oder Fleischmann Drehscheibe. Alle Kontakte an den Gleisen raus, die beiden Drähte für die Bühne an das KSM und schon ist Ruhe. Alle Loks sind jederzeit versorgt. Wenn eine Lok von der Bühne fährt und die Polarität passt nicht, schaltet das KSM blitzschnell um.

Statt den ganzen Klimmzügen mit Schaltern, Umpolern, Relais und Weichen würde ich ein Programmiergleis und einen zweipoligen Schalter vorsehen. Das Gleis wird ständig direkt von der z21 versorgt und parallel dazu wird die restliche Anlage zu- bzw. abgeschaltet. Damit hast du die mehr oder weniger "größte" Sicherheit für die Programmierung.

Gruß FraNk
Fakt ist: Die alte Arnold-Scheibe ist ein k.o. für digitales Fahren. Klar gibt es immer "hochinteressante" Schaltungen, dies zu irgendwie zu "umgehen"...aber das ist nur für einen ganz geringen Anteil von Forumsmitgliedern zu realisieren. Die "Anderen" SCHRECKT MAN DAMIT NUR AB ! Wollen wir das ?
Gert
@ FraNk #76:

Die Versorgung der Bühne mit Fahrstrom erfolgt im Serienzustand über die Ringleitung via Kontakte der Stumpfgleise gegenüber den Abstellgleisen wenn (!) die Bühne diese anfährt. Dann nämlich greifen die am jeweiligen Ende der Bühne angebrachten Schleifer in die V-Kontakte an den Abstellgleisen bzw. in die beiden Winkelkontakte der Stumpfgleise (siehe Foto).

In jedem Fall gilt: immer wenn die Bühne ein Abstellgleis verlässt, ist sie kurz ohne Strom - bis sie nach mindestens 3,75 Grad wieder zwei V-Kontakte trifft.

Wenn Du nun die Abstellgleise permanent unter Strom setzt, ändert sich für die Lok auf der Bühne nichts. Nur die Loks auf den Abstellgleisen bleiben permanent an. Das Problem ist aber die Lok auf der Bühne, denn die bleibt der permanenten Unterbrechung der Stromversorgung ausgesetzt.

Ein KSM würde nur etwas bringen, wenn die Bühne eine eigene Fahr(!)Stromversorgung hätte und die Polung nach einer 180 Grad Drehung an die Abstellgleise bzw. Zufahrtsgleise angepasst werden müsste. Durch die Stromversorgung über die Schleifer ist das aber nicht notwendig, denn die Bühne kriegt ja immer den gleichen Fahrstrom wie das Gleis welches sie anfährt!

Ich hoffe ich hab‘s halbwegs verständlich erklärt. Ich hänge nochmal ein Foto an, wo Du die V-Kontakte sehen kannst.

LG Mike

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@Mike,

jetzt hab ich es gefunden. Die Drehscheibe hat tatsächlich keine externe Versorgung der Bühne. Ich war der Meinung das es so mal gewesen wäre. Asche auf mein Haupt.

Aber wie wäre es mit einem Umbau: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1168879

Gruß FraNk
Tja, FraNk, bevor ich mich dazu entschliesse versuche ich erstmal mit der Abschaltung des Fahrstroms während der Drehung zu leben 😉

LG Mike
Hallo Gert (@77),

um die digital Freunde nicht abzuschrecken, kann ich auf mein Beispiel in @62 verweisen. Das Bühnengleis hat immer Anschluss dank eigener Versorgung und das KSM übernimmt die richtige Fahrtrichtung zu schalten. Geht garantiert auch ohne TC (!) mit Handschaltung.

Ist halt vielleicht auch eine sportliche Herausforderung, alte Sachen auf die neuesten  Betriebsmöglichkeiten zu basteln.

Viele Grüße
Christian
Naja, so furchtbar ist es nicht wenn während der Drehung der Fahrstrom und damit der Sound der Lok abgeschaltet ist. Die Drehscheibe ist ohnehin so laut dass sie den Loksound übertönt.

Wenn man sich damit nicht arrangieren kann… Hohlwelle mit Kabelführung und Schleifern zur Dauerfahrstromversorgung, KSM und einen GAM… wobei ich nicht weiss ob das Wechseln des Motors alleine so viel bringen wird. Der gesamte Antrieb macht halt Krach.

Vorteile der Arnold Drehscheibe: billig zu haben, sieht ziemlich gut aus, 100% zuverlässig, 7,5 Grad Teilung für schöne engständige  Lokschuppen. Kann die Kato Drehscheibe z.B. nicht, und für eine von denen kriege ich 5 Arnolds.

Mal sehen. Ein evtl. Umbau wäre ein Projekt, wenn die Anlage ansonsten fertig ist und man sonst nix mehr zu tun hat 😉

LG Mike
Moin Mike,

hier im Video kannst Du mal sehen, wie man mit einer Soundlok über eine FLM Drehscheibe in den Schuppen fahren kann:

https://www.youtube.com/watch?v=1gjs4J6Qcyk

Anfangs schaltete ich auch den Strom, und damit auch den Sound, ab wegen der Verpolung bei der 180Grad Bühnenstellung. Fahr so mal mit der Piko 216 010-9 über die Bühne. Das dauert ewig, bis sie wieder den Motor startet.
Mit KSM geht das unterbrechungsfrei.

Vielleicht wäre ja auch ein Wechsel zu einer FLM Drehscheibe eine Option. Die bekommt man auch gebraucht.

Gruß
Jürgen
Hallo, Jürgen, bei mir die gleiche Kombi einschl. Arnold-Schuppen, ABER mein Respekt, das mit der Umlackierung kriege ich so einfach nicht hin ! 🤣
Gruß
Gert
Sehr schön, Jürgen! Deine Drehscheibe ist auch angenehm leise, so dass man den Loksound noch hört. Hier zum Vergleich meine im jetzigen Zustand:

https://www.youtube.com/watch?v=IUT8WJBJgtw

Die ist lauter als jede Lok 😜

LG Mike


Hallo Mike,

die macht ja wirklich einen Höllenlärm. Aber ich denke, jetzt ist es so und man muss das beste daraus machen. Optisch sieht die Anlage jedenfalls gut aus.

Gruß
Jürgen
Hallo Mike,

ich habe ebenfalls die Arnold Drehscheibe und stehe sicher bald auch vor den analog/digitalen Problemen, sodass ich zunächst gestehen muss, Dir nicht groß weiterhelfen zu können.

Aber es haben sich ja viele gutmeinende Helfer gemeldet, bin allerdings auch der Ansicht, die Ursache sollte bekannt sein, sonst potentieren sich Fehler.

Meine Anregung: Kannst Du denn nicht einfach einmal das Anschlussbild aus der Bedienungsanleitung als Bild einstellen, dann ergibt sich vielleicht schon die Funktionsweise der Drehscheibe von Arnold?!

Leider komme ich an meine Anleitung zeitnah nicht heran, sonst hätte ich das übernommen....


Viel Erfolg und liebe Grueße

mijk
Tja Mike,

es läuft wohl darauf hinaus, dass Du Dich "für einen Tod" wirst entscheiden müssen:
- Betriebssicherheit nebst Vermeidung jeglicher Risiken = andere Drehscheibe+KSM🤗
oder
- Optik der alten Drehscheibe beibehalten und von Zeit zu Zeit Decoder nachkaufen 🫣🤑

Gruß aus Nordertown
@ # 87 mijk: ich denke, ein paar Fotos bringen mehr:

Foto 1 zeigt die Drehscheibe von unten. Du siehst die Ringleitung (Drähte), die an das schwarz-rote Kabel angeschlossen ist. Dieses ist mit dem DCC Signal verbunden (Fahrstrom).

Foto 2 zeigt die L-Kontakte zur Ringleitung

Foto 3 zeigt die V-Kontakte auf den Anschlussgleisen zum Lokschuppen

Foto 4 zeigt die Schleifer am Kopfende der Bühne. Die hat sie auf beiden Seiten, so dass sie nur dann Fahrstrom hat, wenn diese beiden Schleiferkontakte a) auf einer Seite die L-Kontakte berühren und b) dann den Strom zu den genau gegenüberliegenden Lokschuppengleisen übertragen.

Die Bühne hat KEINE(!) eigene Stromversorgung. Jedesmal, wenn sie mit den Schleifern  "zwischen den L-Kontakten" zu liegen kommt, führt sie keinen Strom. D.H. alle paar Bruchteile von Sekunden Stromunterbrechung. Quasi so, als ob Du eine Stopweiche innerhalb von ca.7 Sekunden 15x betätigst. Bestimmte Decoder mögen das nicht.

Da die Bühne selbst keine Stromversorgung hat und deshalb bei 180 Grad Drehung auch nicht umgepolt werden muss, benötigt man kein KSM und es würde auch nicht helfen. Das Problem ist, dass die Lok auf der Bühne in ganz kurzer Zeit ganz oft an- und ausgeschaltet wird und ggf. auch noch alle 3,75 Grad umgepolt wird (wenn Klaus` Theorie stimmt).

Daher die Lösung, die ich im folgenden Post erarbeitet habe.

LG Mike

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Hallo Mike,

so, wie ich die Verkabelung sehe, wird es nicht lösbar sein. Ich vermute grau, blau und lila werden die gleichen Aufgaben haben, wie bei den Weichenantrieben. Masse, links oder rechts.

Da bleibt nur Strom abschalten. Die Drehscheibe ist ebn für den Analogbetrieb konzipiert worden.

Gruß
Jürgen
@ #88 Exitus: es läuft auf genau die Lösung hinaus, die ich bereits im Einganspost erwähnt habe: Während der Drehung schalte ich den Fahrstrom aus. Momentan noch manuell, ab nächstem WE automatisch bei Drehung mit Decoder.

Procedere: die Lok fährt dann auf die Bühne. Dann: Fahrstrom aus. Lok wird gedreht, Dauer 3-10 Sekunden. Bei Erreichen des Zielgleises Fahrstrom wieder an. Lok fährt auf Zielgleis. Dann Drehung zurück - sobald die Bühne das Gleis verlässt, ist der Fahrstrom wieder aus.

Das ist für den Decoder genau so als ob man über eine Stopweiche auf einen stromlosen Abschnitt fährt und dann nach einigen Sekunden die Stopweiche schaltet und der Decoder wieder Strom bekommt. Macht dem garnix aus und ist 100% betriebssicher.

Nachteil gegenüber FLM Bühne mit KSM: kein Licht, kein Sound während der Drehung. Damit kann ich leben.

LG Mike

P.S.: nicht alle Decoder reagieren so empfindlich! Aber der ESU in meiner CC14004 sehr wohl. Der Grund warum das Problem bis jetzt niemand bemerkt hat ist a) dass die meisten die FLM Drehscheibe benutzen und b) bis jetzt anscheinend kaum jemand die Arnold/ESU Loks auf einer Arnold Drehscheibe eingesetzt hat.

Exakt, Jürgen. grau/blau/lila/braun sind via Drehschalter für die Drehung verantwortlich.

LG Mike
@ Freddie # 68: doch, Klaus aus # 13 hat recht, trotz Wechselstrom.

Wenn das egal wäre, bräuchten wir ja bei DCC grundsätzlich keine KSMs.

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn das egal wäre, bräuchten wir ja bei DCC grundsätzlich keine KSMs.


Umpolung und Phasengleichheit sind 2 Paar Schuhe.

Man kann in die Bühne einen Decoder stecken und die Bühne wie eine Lok fahren. Dann hat man genug Kabel um der Bühne einfach Fahrstrom zu geben.

Grüße,
Harald
Harald, Du musst die Kabel für eine Dauerstromversorgung des Decoders aber irgendwie in die Bühne bringen. Umbau auf Hohlwelle mit Schleifern etc. ... nee. Vielleicht später mal.

So wie es jetzt ist, würde der Bühnendecoder - genau wie der Lokdecoder - permanent an/ausgeschaltet plus permanenter Phasenwechsel. Das macht der bestimmt nicht lange mit.

LG Mike
Mike: Die Bühne hat Schleifer.

Gescheiten Decodern machen Unterbrechungen oder Phasenwechsel überhaupt gar nix.

Grüße,
Harald.
Nachdem Ihr mir Angst gemacht habt, habe ich meine vor langer Zeit gebraucht erworbene Fleischmann-Drehscheibe aus der Schublade geholt.
Problem: Wenn man den Drehschalter anschließt, dreht sich die Bühne entweder ohne anzuhalten oder sie dreht gar nicht. Das ist offensichtlich von der Position des Antriebes in der Bühne abhängig, welcher sich längs der Bühne verschieben lässt.
Dreht sich die Bühne nicht, hört man  beim Betätigen des Entrieglers ein sehr leises Klacken.
Hat einer von Euch schon mal den Antrieb ausgebaut?
Viele Grüße
Klaus

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@ Harald: jetzt verstehe ich, was Du meinst. Du willst Fahrstrom über die jetzige Versorgung des Bühnendrehmotors zuführen und diesen dann als „Lok“ betreiben. Da muss ich mal drüber nachdenken.

LG Mike
@ Klaus: das Problem des “Weiterdrehens” habe ich nur ab und zu an bestimmten Gleisen; dann drehe ich den Schalter in die entgegengesetzte Richtung und sie stoppt korrekt.

Den Antrieb ausgebaut habe ich noch nicht, aber das ist dann wohl das übernächste Projekt 😉 … aber Du hast FLM, dazu kann ich nix sagen 🤷🏻‍♂️

LG Mike
Hallo Klaus,

das hatte ich jetzt so bei meiner FLM Drehscheibe noch nicht, dass sie sich ohne anzuhalten dreht. Falls sie sich mal nicht drehte, betätige ich die Entriegelung unter der Bühne und drehe sie manuell. Dann geht sie wieder. Das sind vermutlich Kontaktprobleme.

Gruß
Jürgen


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