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THEMA: Ladegut mit Seilen sichern
THEMA: Ladegut mit Seilen sichern
JoJoZug - 28.06.25 19:57
Hallo Forum,
ich habe eine Möglichkeit gesucht, Seile am Boden festzumachen. Da ist mir so ein Band mit SMD LED`s ins Auge gefallen. Gleich mal ausprobiert und gefällt mir.
Grüße Thomas
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ich habe eine Möglichkeit gesucht, Seile am Boden festzumachen. Da ist mir so ein Band mit SMD LED`s ins Auge gefallen. Gleich mal ausprobiert und gefällt mir.
Grüße Thomas
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Hi.
Die Leinen sind schon Recht dick, gegenüber dem Produkt.
Ich würde mir nach einer dünnen, weißer Gummischnur umsehen. Ich habe so ein Teil.
So etwas müsste man in einem gut sortierten Nähladen bekommen.
Gummischnur hat den Vorteil, dass man unter geringer Spannung die Leinen dann festkleben kann.
Gruß Klaro
Die Leinen sind schon Recht dick, gegenüber dem Produkt.
Ich würde mir nach einer dünnen, weißer Gummischnur umsehen. Ich habe so ein Teil.
So etwas müsste man in einem gut sortierten Nähladen bekommen.
Gummischnur hat den Vorteil, dass man unter geringer Spannung die Leinen dann festkleben kann.
Gruß Klaro
Hallo Klaro,
Gummischnur ist eine gute Idee, und sieht aus wie ein gespanntes Seil.
Gruß Thomas
Gummischnur ist eine gute Idee, und sieht aus wie ein gespanntes Seil.
Gruß Thomas
Hallo Thomas & Klaro,
Um Seile zur Befestigung von Ladegut nachzubilden verwendet ich mehrfach / vielfach (je nach Dicke der darzustellenden Seile) verzwirbelten Naehzwirn in verschiedenen Farben....
Diese Seile befestige ich mit einem Troepfchen schnell abbindenden Cyanoacrolyte Kleber entweder an den Wagenboeden, Seitenwaenden (Innen) oder an den Ladegeruesten - je nachdem....
Gruesse
FreddieW
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Um Seile zur Befestigung von Ladegut nachzubilden verwendet ich mehrfach / vielfach (je nach Dicke der darzustellenden Seile) verzwirbelten Naehzwirn in verschiedenen Farben....
Diese Seile befestige ich mit einem Troepfchen schnell abbindenden Cyanoacrolyte Kleber entweder an den Wagenboeden, Seitenwaenden (Innen) oder an den Ladegeruesten - je nachdem....
Gruesse
FreddieW
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Hallo zusammen
ich verwende, die farbigen Packstreifen von den Weinachts- packet, halbiere die der länge nach.
und klebe sie auch fest an an den Seitenwände oder am Chassis Ramen
sieht dann aus als wären es Spannset
Henri
ich verwende, die farbigen Packstreifen von den Weinachts- packet, halbiere die der länge nach.
und klebe sie auch fest an an den Seitenwände oder am Chassis Ramen
sieht dann aus als wären es Spannset
Henri
Hallo.
Als Alternative geht auch die alte Arnold- Gummi- Oberleitung, die ist dunkelgrau.
Ich verwende die auch für die Trossen am Mobilkran, siehe Bild.
Gruß,
Harald
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich würde mir nach einer dünnen, weißer Gummischnur umsehen. Ich habe so ein Teil.
So etwas müsste man in einem gut sortierten Nähladen bekommen.
Als Alternative geht auch die alte Arnold- Gummi- Oberleitung, die ist dunkelgrau.
Ich verwende die auch für die Trossen am Mobilkran, siehe Bild.
Gruß,
Harald
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Hallo Freddie.
Frage zu deinem Kleber.
Ist das ein Sekundenkleber der weiße Rückstände hinterlässt?
Oder UV Kleber?
Info erbeten.
Gruß Klaro
Frage zu deinem Kleber.
Ist das ein Sekundenkleber der weiße Rückstände hinterlässt?
Oder UV Kleber?
Info erbeten.
Gruß Klaro
Hallo,
ich benutze immer den Hin & Weg Kleber von Noch. Klebekraft ist ausreichend und man kann ihn wieder entfernen bzw. alles ändern wenn man möchte.
Gruß Tobi
ich benutze immer den Hin & Weg Kleber von Noch. Klebekraft ist ausreichend und man kann ihn wieder entfernen bzw. alles ändern wenn man möchte.
Gruß Tobi
zu#6 Klaro,
Der Cyanoacrylite Kleber, den ich verwende (ich lebe in UK), ist ein 2-Komponenten Industrie Kleber, der in ca 5 - 10 Sek abbindet bzw aushaertet.
Er hinterlaesst keine weissen oder anders farbige Flecken, sondern haertet transparent aus - ergo bei kleinsten Mengen unsichtbar...
Gruesse
FreddieW
Der Cyanoacrylite Kleber, den ich verwende (ich lebe in UK), ist ein 2-Komponenten Industrie Kleber, der in ca 5 - 10 Sek abbindet bzw aushaertet.
Er hinterlaesst keine weissen oder anders farbige Flecken, sondern haertet transparent aus - ergo bei kleinsten Mengen unsichtbar...
Gruesse
FreddieW
Hi,
ich habe da eine Verständnisfrage: Gibt es bei den 1:1-Wagen auf/in dem Wagenboden Stellen, an denen sich Seile oder Ähnliches befestigen lassen?
Mir sind von der Eisenbahn nur Anschlagpunkte an äußeren Rahmen, bzw. Träger bekannt.
Gruß
Gerald
ich habe da eine Verständnisfrage: Gibt es bei den 1:1-Wagen auf/in dem Wagenboden Stellen, an denen sich Seile oder Ähnliches befestigen lassen?
Mir sind von der Eisenbahn nur Anschlagpunkte an äußeren Rahmen, bzw. Träger bekannt.
Gruß
Gerald
Hallo,
mit den dicken weißen "Tauen" kann ich mir keine korrekte Niederbindung vorstellen...
Ich kenne zum Niederbinden
- ausgeglühten und verdrillten Eisendraht
- Ketten
- Seile habe ich nur in Verbindung mit Planen auf Bildern gesehen
- in modernerer Zeit Textilgurte und Spannbänder
Die Ösen und Haken, an denen die Niederbindungen befestigt werden, sind mir nur aussen am Rahmen aufgefallen, die Böden bestehen ja meistens nur aus Bohlen (auf denen man aber was festnageln kann), da dürften Ringe eher nicht eingebaut worden sein. Bei Metallböden mag das anders sein.
Um nicht über die Bordwände abzuspannen, habe ich gesehen, dass die Abspannungen zwischen Boden und beweglichen Seitenwänden durchgeführt wurden. Manchmal werden die Bindungen auch um "nicht dafür vorgesehene Möglichkeiten" am Waggonuntergestell geschlungen.png)
Die "Anker" für die Taue in #0 könnte ich mir eher an den Transportgütern selbst vorstellen zum Befestigen der Bindungen. Aber so, wie oben gezeigt, frage ich mich, wie die festgemacht wurden am Boden...
Viele Grüße
Michael
mit den dicken weißen "Tauen" kann ich mir keine korrekte Niederbindung vorstellen...
Ich kenne zum Niederbinden
- ausgeglühten und verdrillten Eisendraht
- Ketten
- Seile habe ich nur in Verbindung mit Planen auf Bildern gesehen
- in modernerer Zeit Textilgurte und Spannbänder
Die Ösen und Haken, an denen die Niederbindungen befestigt werden, sind mir nur aussen am Rahmen aufgefallen, die Böden bestehen ja meistens nur aus Bohlen (auf denen man aber was festnageln kann), da dürften Ringe eher nicht eingebaut worden sein. Bei Metallböden mag das anders sein.
Um nicht über die Bordwände abzuspannen, habe ich gesehen, dass die Abspannungen zwischen Boden und beweglichen Seitenwänden durchgeführt wurden. Manchmal werden die Bindungen auch um "nicht dafür vorgesehene Möglichkeiten" am Waggonuntergestell geschlungen
Die "Anker" für die Taue in #0 könnte ich mir eher an den Transportgütern selbst vorstellen zum Befestigen der Bindungen. Aber so, wie oben gezeigt, frage ich mich, wie die festgemacht wurden am Boden...
Viele Grüße
Michael
zu #9 & #10 Gerald & Michael,
Es sollte in diesem Zusammenhang die "ketzerische" Feststellung erlaubt sein, dass wir hier ueber, gegenueber den 1:1 Originalen um 160 mal verkleinerte Modelle bzw "Modell" Ladegut Befestigungen sprechen....
Im Kreis von befreundeten N-Spur Mobanern handeln, basteln & arbeiten wir haeufig (aus "Machbarkeits" Gruenden) eher nach einer ungeschriebenen "30 cm Regel" die besagt, dass alles was aus einer Entfernung von >30 cm nicht mehr klar, eindeutig und sauber erkennbar ist, haeufig bis zu einem gewissen Grad vernachlaessigbar ist.
Fuer Ladegut Befestigungen im N Maszstab - egal ob Seile, Spanngurte oder Ketten, heisst das, dass es - abhaengig von der Art des (Gueter)Wagens zB mit oder ohne Seiten- / Bordwaende - u U egal ist wo und wie die Befestigungen am Wagen(boden) oder Seiten-/ Laengstragern angebracht sind...
Alles was der Betrachter aus einer Entfernung von >30 cm sieht, sind vernuenftig proportionierte (weder zu "dicke" noch zu "duenne") Seile, Spanngurte oder Ketten, die das Ladegut in moeglichst realistischer Weise halten....
Wer es allerdings ganz genau machen will, kann natuerlich an den entsprechenden Stellen des Wagens winzige Haken. Oesen usw anbringen, die aber im N Maszstab selbst unter Benutzung von Uhrmacher Werkzeugen oft viel zu grob und gross ausfallen, sodass hier die Maszstaeblichkeit schnell ad absurdum gefuehrt wird....
meint "ketzerisch"ππ§
FreddieW
Es sollte in diesem Zusammenhang die "ketzerische" Feststellung erlaubt sein, dass wir hier ueber, gegenueber den 1:1 Originalen um 160 mal verkleinerte Modelle bzw "Modell" Ladegut Befestigungen sprechen....
Im Kreis von befreundeten N-Spur Mobanern handeln, basteln & arbeiten wir haeufig (aus "Machbarkeits" Gruenden) eher nach einer ungeschriebenen "30 cm Regel" die besagt, dass alles was aus einer Entfernung von >30 cm nicht mehr klar, eindeutig und sauber erkennbar ist, haeufig bis zu einem gewissen Grad vernachlaessigbar ist.
Fuer Ladegut Befestigungen im N Maszstab - egal ob Seile, Spanngurte oder Ketten, heisst das, dass es - abhaengig von der Art des (Gueter)Wagens zB mit oder ohne Seiten- / Bordwaende - u U egal ist wo und wie die Befestigungen am Wagen(boden) oder Seiten-/ Laengstragern angebracht sind...
Alles was der Betrachter aus einer Entfernung von >30 cm sieht, sind vernuenftig proportionierte (weder zu "dicke" noch zu "duenne") Seile, Spanngurte oder Ketten, die das Ladegut in moeglichst realistischer Weise halten....
Wer es allerdings ganz genau machen will, kann natuerlich an den entsprechenden Stellen des Wagens winzige Haken. Oesen usw anbringen, die aber im N Maszstab selbst unter Benutzung von Uhrmacher Werkzeugen oft viel zu grob und gross ausfallen, sodass hier die Maszstaeblichkeit schnell ad absurdum gefuehrt wird....
meint "ketzerisch"ππ§
FreddieW
Hallo Freddie, deiner "Ketzerei" möchte ich meine Kettenbefestigungen dagegensetzen. auf den Zweitboden/Bodenatrappen aus Chipkarten oder Balsa/Bambusbrettchen lassen sich mit 0,3 Draht wunderbare Ösen gestalten. Zwei 0,3 Bohrungen im Boden, den Ösendraht mit eingefädelter Kette durchgesteckt und auf der Unterseite umgebogen. Dann noch einen winzigen Tupfen rostroter Farbe drauf und fertig.
Ich meine das kann sich sehen lassen.
Gruss πtto
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Ich meine das kann sich sehen lassen.
Gruss πtto
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Hi Freddie,
zum einen war es von mir erstmal eine Frage, wenn auch mit einem Hintergedanken, der die Ausführung anzweifelte.
Aus 30 cm Abstand kann ich, trotz Brille für starke Kurssichtigkeit, mit der das Gesehene kleiner wird, noch gut erkennen, wohin die Abspannung geht. Und an der Wagenunterseite gibt es gewöhnlich viele Stellen, an denen sich etwas befestigen lässt, zur Not auf mit Kleber. Ich sehe keinen technischen Grund, weshalb die Halter auf dem Boden geklebt werden müssen.
Hi Ottopa,
die technische Umsetzung ist recht pragmatisch gelungen, bleibt die Frage nach den Abspannpunkte und zusätzlich, wie der Traktor in den Wagen gekommen ist. Wird er mit einem Kran hinein und wieder heraus gehoben?
Gruß
Gerald
zum einen war es von mir erstmal eine Frage, wenn auch mit einem Hintergedanken, der die Ausführung anzweifelte.
Aus 30 cm Abstand kann ich, trotz Brille für starke Kurssichtigkeit, mit der das Gesehene kleiner wird, noch gut erkennen, wohin die Abspannung geht. Und an der Wagenunterseite gibt es gewöhnlich viele Stellen, an denen sich etwas befestigen lässt, zur Not auf mit Kleber. Ich sehe keinen technischen Grund, weshalb die Halter auf dem Boden geklebt werden müssen.
Hi Ottopa,
die technische Umsetzung ist recht pragmatisch gelungen, bleibt die Frage nach den Abspannpunkte und zusätzlich, wie der Traktor in den Wagen gekommen ist. Wird er mit einem Kran hinein und wieder heraus gehoben?
Gruß
Gerald
Hallo FreddyW,
eine weitere "ketzerische" Antwort
, nachdem Otto für die Ketten schon eine Lösung gezeigt hat: Die Ösen an den Wagen sind aussen eigentlich schon vorhanden, man müsste sie nur noch durchbohren; machen die wenigsten, 0,3mm-Löcher (oder kleiner!) sind nicht jedermanns Sache
Aber Zwirn als "ausgeglühten Rödeldraht" nimmst ja auch Du her, das passt doch
Und würde auch in #0 besser passen.
"Spanngurte" mit Spanner gib/gab es bei Eichhorn, die sind dann aus geätztem Blech und sollten auch entsprechend gut verarbeitbar sein.
Nur die "Schiffstaue" sind halt schon deutlich auffällig (auch mit mehr als 30cm Abstand
), wobei noch dazukommt: Ich weiß nicht, ob die überhaupt zulässig wären wegen Dehnung, "Knoten", etc...
Aber eine Idee zu den "dicken Seilen": Seit einiger Zeit (Epoche VI) habe ich bei Kränen so ähnlich aussehende "Hebeschlaufen" gesehen, das scheinen dicke Kunststoffseile zu sein, die in einer textilen Schlauchhülle "verpackt" sind (wohl als Schutz). Da dürften diese weißen Schnüre gut verwendbar sein.
Mir sind die SMD-Hüllen auch schon aufgefallen, allerdings habe ich aber bisher noch nichts Sinnvolles als Anwendung dafür gefunden. Wäre schade, wenn sich dafür keine passende Verwendung finden ließe. Die Idee als Ankerpunkt könnte ausbaufähig sein, evtl. mit dünneren Drähen oder Ketten (siehe auch https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1354373 ). Weitere Ideen gesucht).png)
Viele Grüße
Michael
eine weitere "ketzerische" Antwort
Aber Zwirn als "ausgeglühten Rödeldraht" nimmst ja auch Du her, das passt doch
"Spanngurte" mit Spanner gib/gab es bei Eichhorn, die sind dann aus geätztem Blech und sollten auch entsprechend gut verarbeitbar sein.
Nur die "Schiffstaue" sind halt schon deutlich auffällig (auch mit mehr als 30cm Abstand
Aber eine Idee zu den "dicken Seilen": Seit einiger Zeit (Epoche VI) habe ich bei Kränen so ähnlich aussehende "Hebeschlaufen" gesehen, das scheinen dicke Kunststoffseile zu sein, die in einer textilen Schlauchhülle "verpackt" sind (wohl als Schutz). Da dürften diese weißen Schnüre gut verwendbar sein.
Mir sind die SMD-Hüllen auch schon aufgefallen, allerdings habe ich aber bisher noch nichts Sinnvolles als Anwendung dafür gefunden. Wäre schade, wenn sich dafür keine passende Verwendung finden ließe. Die Idee als Ankerpunkt könnte ausbaufähig sein, evtl. mit dünneren Drähen oder Ketten (siehe auch https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1354373 ). Weitere Ideen gesucht
Viele Grüße
Michael
Beitrag editiert am 30. 06. 2025 15:47.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
"Spanngurte" mit Spanner gib/gab es bei Eichhorn, die sind dann aus geätztem Blech und sollten auch entsprechend gut verarbeitbar sein.
https://www.eichhorn-modellbau.de/?s=15016&post_type=product
https://www.eichhorn-modellbau.de/produkt/tension-chain-15017
Gruß
Eglod
Na denn man Tau wie man so sagt.
https://www.dbcargo.com/resource/blob/5155770/0...l1_01042022-data.pdf
Eigentlich müsste man nach Studium der Unterlage keine Worte mehr verlieren. π
Hallo Zusammen,
natürlich sind die Idee und die Arbeit von Thomas interessant und alles ist erlaubt, was gefällt. Die Nachnutzung von Dingen in der Modellbahn ist ja auch eine feine Sache. Danke fürs Zeigen und es sollte allen zugleich Mut machen, die eigenen Arbeiten mal zur Diskussion zu stellen.
Allerdings wurde der Begriff "Niederbinden" wohl falsch interpretiert.
Ich zeichne mir im Modell gelegentlich die Richtung auf, in die das Ladegut rutschen könnte und das muss ich ja gedanklich manchmal sogar beim Auto machen.
Wenn ich eine Kiste Bier auf diese Weise im Kofferaum über Kreuz „niederbinde“ ist das Gebinde beizeiten herausgerutscht und möglicherweise ziehe ich dann für eine Weile die Ortspolizisten magisch an, weil sie stoppeln - und nach Restalkohol suchen wollen. π¬
Die Kräfte wirken also in und gegen die Fahrtrichtung und natürlich seitlich.
Genau dort ist der "Kreuzbund" als Ladesicherung aber unwirksam also da ist nix! Luft! Die Elemente auf dem Wagen, würden sich durch die Seile zwängen, da keine kraftschlüssige Fixierung vorhanden ist.
Ziel der Ladesicherung ist es ja, dass man zunächst aus einzelnen Ladegütern möglichst ein ganzes Ladegut zusammenpackt und dieses als Ganzes mit möglichst kurzen Gurten, Drähten, Seilen oder Ketten fixiert um größere Dehnungen der Anschlagmittel oder Sicherungselemente auszuschließen.
Lösung/Fazit:
Niederbinden über Kreuz ist „Praxisverneinend“.
Auch die Idee „dann eben parallel über die Länge des Wagens zu verspannen entspricht nicht der Forderung nach möglichst kurzen Sicherungsmitteln.
Insofern müsste Ottos Traktor vorn und hinten mit Ketten im Dreieck verzurrt werden und in verkeilten Hemmschuhen oder einem Gestell verankert werden (geringe Auflagefläche der Räder). Der Balsaeinsatz könnte dafür nachgearbeitet werden. https://th.bing.com/th/id/R.eff69bd5255f89d52a...;sres=1&sresct=1
Die runden Elemente des TE würde man ebenso in ein gezimmertes Gestell verbringen. Der bisherige Einsatz müsste dazu ausgeschnitten werden. Die Elemente würden dann mit je zwei Spanngurten gesichert indem man ein durchgehendes Brett auflegt und auf den Außenwänden die vier Fixpunkte definiert.
Längssicherungen entfallen,
Aber wie gesagt.
Die hier beigefügte Lektüre gehört in jeden Mobaraum und alles ist gut π
Gruß Sven
https://www.dbcargo.com/resource/blob/5155770/0...l1_01042022-data.pdf
Eigentlich müsste man nach Studium der Unterlage keine Worte mehr verlieren. π
Hallo Zusammen,
natürlich sind die Idee und die Arbeit von Thomas interessant und alles ist erlaubt, was gefällt. Die Nachnutzung von Dingen in der Modellbahn ist ja auch eine feine Sache. Danke fürs Zeigen und es sollte allen zugleich Mut machen, die eigenen Arbeiten mal zur Diskussion zu stellen.
Allerdings wurde der Begriff "Niederbinden" wohl falsch interpretiert.
Ich zeichne mir im Modell gelegentlich die Richtung auf, in die das Ladegut rutschen könnte und das muss ich ja gedanklich manchmal sogar beim Auto machen.
Wenn ich eine Kiste Bier auf diese Weise im Kofferaum über Kreuz „niederbinde“ ist das Gebinde beizeiten herausgerutscht und möglicherweise ziehe ich dann für eine Weile die Ortspolizisten magisch an, weil sie stoppeln - und nach Restalkohol suchen wollen. π¬
Die Kräfte wirken also in und gegen die Fahrtrichtung und natürlich seitlich.
Genau dort ist der "Kreuzbund" als Ladesicherung aber unwirksam also da ist nix! Luft! Die Elemente auf dem Wagen, würden sich durch die Seile zwängen, da keine kraftschlüssige Fixierung vorhanden ist.
Ziel der Ladesicherung ist es ja, dass man zunächst aus einzelnen Ladegütern möglichst ein ganzes Ladegut zusammenpackt und dieses als Ganzes mit möglichst kurzen Gurten, Drähten, Seilen oder Ketten fixiert um größere Dehnungen der Anschlagmittel oder Sicherungselemente auszuschließen.
Lösung/Fazit:
Niederbinden über Kreuz ist „Praxisverneinend“.
Auch die Idee „dann eben parallel über die Länge des Wagens zu verspannen entspricht nicht der Forderung nach möglichst kurzen Sicherungsmitteln.
Insofern müsste Ottos Traktor vorn und hinten mit Ketten im Dreieck verzurrt werden und in verkeilten Hemmschuhen oder einem Gestell verankert werden (geringe Auflagefläche der Räder). Der Balsaeinsatz könnte dafür nachgearbeitet werden. https://th.bing.com/th/id/R.eff69bd5255f89d52a...;sres=1&sresct=1
Die runden Elemente des TE würde man ebenso in ein gezimmertes Gestell verbringen. Der bisherige Einsatz müsste dazu ausgeschnitten werden. Die Elemente würden dann mit je zwei Spanngurten gesichert indem man ein durchgehendes Brett auflegt und auf den Außenwänden die vier Fixpunkte definiert.
Längssicherungen entfallen,
Aber wie gesagt.
Die hier beigefügte Lektüre gehört in jeden Mobaraum und alles ist gut π
Gruß Sven
Hallo Zusammen,
Eigentlich wollte ich ja garnicht weiter in die Diskussion einsteigen - aber, wie so oft, sind interessante Ideen in diesem Faden entwickelt worden.
Zu 'Seilen' als Ladegut Befestigungen:
Michael, Du hast voellig recht - 'Seile' werden im Allgemeinen schon lange nicht mehr als Befestigungen verwendet, allein schon wegen der Dehnungsfaehigkeit von (Hanf- oder auch Nylon-)Seilen - siehe Vertaeung von Schiffen. Bestenfalls sieht man gelegentlich noch Seile nur um Abdeckplanen oder Papier-/Stroh- oder aehnliche Ballen in Position zu halten....
Die Abspann Gurte von Eichhorn sind mir bekannt und sehr schoen. Habe davon selber eine ganze Reihe "verbastelt".
Otto's Loesung wegen der "Haken" und "Oesen" ist sicherlich eine interessante und pragmatische Loesung. Bei einigen meiner zB mit Ketten "verzurrten" Ladeguetern wie zB Panzern auf Tiefladern waere diese Methode m M nach jedoch kaum anwendbar.
Zu 'Ketten':
Michael, vor langer Zeit hast Du mich dankbarerweise darauf aufmerksam gemacht, dass schweres aber trotzdem empfindliches Ladegut, das mit Ketten gehalten wird, durch Unterlagen unter den Ketten geschuetzt wird. Ich hatte das dann auch sofort bei mir bzw einigen Ladeguetern korrigiert.
Hier koennte man tatsaechlich die eingangs vorgestellten Plastik Schlaeuche als Ketten Schutzummantelung verwenden.
Ich hatte dazu Schrumpfschlaeuche aufgeschnitten.
Mit der weiter oben erwaehnten "30 cm Regel" wollte ich eigentlich nur ausdruecken, dass viele der minutioesen Kleinigkeiten im rollenden Zug Verband garnicht auffallen bzw wahrgenommen werden - wohl aber, wenn man jeden einzelnen Wagen fuer sich alleine genau betrachtet.
Ich persoenlich halte es da mit dem Ausspruch vom unvergessenen WeWaWe (Werner Walter Weinstoetter von der Miba)..."Hauptsache ist, dass es stimmig wirkt und aussieht"....
Gruesse
FreddieW
PS: Sven's interessanten Beitrag hatte ich (noch) nicht gelesen - Sven hatte ihn gepostet waehrend ich noch schrieb....
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Eigentlich wollte ich ja garnicht weiter in die Diskussion einsteigen - aber, wie so oft, sind interessante Ideen in diesem Faden entwickelt worden.
Zu 'Seilen' als Ladegut Befestigungen:
Michael, Du hast voellig recht - 'Seile' werden im Allgemeinen schon lange nicht mehr als Befestigungen verwendet, allein schon wegen der Dehnungsfaehigkeit von (Hanf- oder auch Nylon-)Seilen - siehe Vertaeung von Schiffen. Bestenfalls sieht man gelegentlich noch Seile nur um Abdeckplanen oder Papier-/Stroh- oder aehnliche Ballen in Position zu halten....
Die Abspann Gurte von Eichhorn sind mir bekannt und sehr schoen. Habe davon selber eine ganze Reihe "verbastelt".
Otto's Loesung wegen der "Haken" und "Oesen" ist sicherlich eine interessante und pragmatische Loesung. Bei einigen meiner zB mit Ketten "verzurrten" Ladeguetern wie zB Panzern auf Tiefladern waere diese Methode m M nach jedoch kaum anwendbar.
Zu 'Ketten':
Michael, vor langer Zeit hast Du mich dankbarerweise darauf aufmerksam gemacht, dass schweres aber trotzdem empfindliches Ladegut, das mit Ketten gehalten wird, durch Unterlagen unter den Ketten geschuetzt wird. Ich hatte das dann auch sofort bei mir bzw einigen Ladeguetern korrigiert.
Hier koennte man tatsaechlich die eingangs vorgestellten Plastik Schlaeuche als Ketten Schutzummantelung verwenden.
Ich hatte dazu Schrumpfschlaeuche aufgeschnitten.
Mit der weiter oben erwaehnten "30 cm Regel" wollte ich eigentlich nur ausdruecken, dass viele der minutioesen Kleinigkeiten im rollenden Zug Verband garnicht auffallen bzw wahrgenommen werden - wohl aber, wenn man jeden einzelnen Wagen fuer sich alleine genau betrachtet.
Ich persoenlich halte es da mit dem Ausspruch vom unvergessenen WeWaWe (Werner Walter Weinstoetter von der Miba)..."Hauptsache ist, dass es stimmig wirkt und aussieht"....
Gruesse
FreddieW
PS: Sven's interessanten Beitrag hatte ich (noch) nicht gelesen - Sven hatte ihn gepostet waehrend ich noch schrieb....
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Beitrag editiert am 30. 06. 2025 16:49.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Gerald
und zusätzlich, wie der Traktor in den Wagen gekommen ist. Wird er mit einem Kran hinein und wieder heraus gehoben?
Das Spannen der Ketten war so mühsam. Da habe ich beschlossen, der Traktor bleibt immer drauf.
(zumindest auf dem Zwischenboden π)
π€£tto
Hallo liebe Verladebeamte,
eine kleine Ergänzung zu dem Vorschriften-Link von SSEB Sven #16.
In diesem schon etwas älteren DB-Video wird Ladungssicherung anschaulich gezeigt. Vor allem auch was passiert, wenn die Sicherung nicht den Vorgaben entspricht:
https://www.youtube.com/watch?v=sKr6hbtQKyA
Viel Spaß beim Schauen
Gruß
Eberhard
eine kleine Ergänzung zu dem Vorschriften-Link von SSEB Sven #16.
In diesem schon etwas älteren DB-Video wird Ladungssicherung anschaulich gezeigt. Vor allem auch was passiert, wenn die Sicherung nicht den Vorgaben entspricht:
https://www.youtube.com/watch?v=sKr6hbtQKyA
Viel Spaß beim Schauen
Gruß
Eberhard
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