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THEMA: Neustart: Anlage für lange Züge EP VI (z.B. ICE mit 9 Wagen)

THEMA: Neustart: Anlage für lange Züge EP VI (z.B. ICE mit 9 Wagen)
Startbeitrag
Martin_L - 18.06.25 13:09
Hallo zusammen,
nach langer Pause wollte ich mal wieder eine Anlage bauen. Als Kind hatte ich bereits eine kleine Platte, wobei ich mit dem ICE 1 Startset von Fleischmann, das ich von meinen Eltern zu Weihnachten bekam, angefangen habe. Damals passte aber nur ein Zug 3 Wagen in den Bahnhof. Vielleicht ist es etwas sentimental, aber ich mag den ICE und ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass bei meiner neuen Anlage ein möglichst vollständiger ICE 1 schon in den Bahnhof passen sollte (zusammen mit weiteren aktuellen Zügen, wie ICE4, Railjet etc.).
Natürlich ist der Platz wie so oft ein Thema und ein voller ICE mit 12 Wagen bzw. gar ein 14 Teiliger ICE 4 "Deutschland" gehen sich nicht aus, aber die aktuelle Version mit 9 Wagen beim ICE 1 bzw. die 7-teilige des ICE4, die wären schon fein.

Also hab ich mir Wintrack besorgt und einen ersten Versuch eines Gleisplans gestartet.
Um solch lange Züge bei meinem zur Verfügung stehenden Platz von ca 2,60x2,30 m unterzubringen, schien mir eine Anlage mit L-Form und Kopfbahnhof sinnvoll. Als Gleismaterial fiel meine Wahl auf einen Mix aus Tomix für den Bahnhofsbereich (wegen DKW und langen Weichen (aber nicht so lang wie Kato)) und Kato für die Strecke (wegen der Kurvenüberhöhung, den Betonschwellen und den großen Radien). Die maximale Steigung ist 2,7%. Als Vorbild hab ich mich etwas an München, mit Bahnhofshalle und Flügelbahnhof orientiert. Die beiden weiteren Gleise im Bahnhof könnten bspw. für eine Rollende Landstraße oder einen Autozug dienen.
Da die rechte obere Fläche noch so leer war hatte ich entweder eine Großstadt mit Straßenbahn oder eine Nebenbahn überlegt (wobei ich letztere mal geplant habe).


Im Anhang hab ich meinen Versuch angefügt. Was haltet ihr davon? Gibt es Verbesserungsvorschläge? Habt ihr vielleicht bessere Ideen um einen großen ICE-Bahnhof zu realisieren oder sollte ich vielleicht doch noch auf ein oder zwei Wagen verzichten?

Viele Grüße
Martin

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Hallo Martin,

eine tolle Idee und m.E. auch ein spannendes, weil herausforderndes Thema. ich arbeite seit geraumer Zeit an etwas ähnlichem (siehe Bild).

Ich hätte folgende Überlegungen zum Einstieg:

1) Bist Du sicher, dass Du keine Möglichkeit "brauchst", auch mal einen Zug kreisen zu lassen?

1a) Nach meiner Erfahrung ist Automatikbetrieb, auch semi-geführt schön, hat aber seine Grenzen, sobald "Besuch" an die Anlage kommt; besonders wenn große Teile nicht sichtbar sind. Da meine Kinder (4+1) sich nicht recht an die allgemeinen Tf-Vorgaben halten wollen, ist für so einen Fall ein Rundkurs eine sinnvolle Ergänzung.

1b) Das Umsetzen von (Reise-)Zügen im Kopfbahn kann reizvoll sein, aber auch schnell an Grenzen kommen, wenn binnen Minuten der IC, der Flixtrain, ein Nachtzug und der historische Rheingold in kurzer Folge einfahren... hierfür eine (verdeckte) Ausfahrt ohne Kopfmachen zu haben ist zwar leicht vorbildwidrig, aber betriebsfreundlich.

2) Ist die Form vorgegeben? Sie ist zwar gefällig, weist aber je nach Positionierung im Zimmer diverse Herausforderungen der Zugänglichkeit auf. Um diese beurteilen zu können wäre eine Einordnung dazu hilfreich; auch, ob nicht eine andere Form mehr Möglichkeiten bietet.

3) Es werden sicherlich bald Stimmen kommen, die Dir vorwerfen, dass der Entwurf zu voll oder mit "Straßenbahnradien" umgesetzt sei. Lass Dich davon nicht beirren, der Spielwert bei dir ist sehr hoch und ich selbst finde große Freunde an solchen Anlagen!

4) Den Schattenbahnhof kann man noch erheblich optimieren. Aber auch dafür braucht es mehr Infos, damit die Zugänglichkeit gegeben ist.

Viele Grüße
Fabian

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Hallo Martin,
Wenn eines Deiner Hauptanliegen ist lange Zuege fahren zu sehen - hast Du vielleicht schon einmal an eine "an der Wand entlang" Anlage gedacht anstelle des Konzepts einer "klassischen" Flaechen-Anlage?
"An der Wand entlang" mit relativ geringen Anlagen Segment Tiefen und "Zungen", die in den Raum hineinragen?
Da kannst Du sehr viel "lange" Strecken unterbringen....
Gruesse
FreddieW
Kopfbahnhof in Spur N, und dann mit Oberleitung, da wirst Du auf Dauer nicht mit glücklich, gerade bei den Triebwagen will man die ja Fahren sehen, ich würde da eher auf einen Zwischenbahnhof an einer Schnellfahrstrecke setzen, und vielleicht noch einer "alten" ein-zweigleisigen Strecke darunter, um auch mal Güterzüge oder so einsetzen zu können, EIne Nebenbahn mit einem weiteren Kopfbahnhof würde ich ebenso nicht anlegen, denn gerade die kleinen und kurzen Loks zicken in N leider immer noch gerne mal herum

Ist aber just my opinion

hi,

hier vielleicht eine idee zur schattenbahnhoff:

https://www.youtube.com/watch?v=XHDn9Lb5BLc

Auf dem bildschirm sieht mann wie die schattenbahnhofe verbunden sind.

Diese anlage hat mir immer faziniert ... kopfbahnhof aber auch guterzuege auf der anlage

mfg,
Guus
Hallo Martin!

Als ich vor ca. 45 Jahren meine Anlage plante, gab es den ICE noch nicht, sehr wohl jedoch den InterCity. Und der kürzeste IC, den es damals gab, war ein IC zwischen Bremen und München, der tatsächlich "nur" sieben Wagen hatte, zwei Wagen 1. Klasse, einen Speisewagen und vier Wagen 2. Klasse. Das wurde für meine Anlage das Maß für den längsten Zug, und es hat sich durchaus bewährt.

Auf meiner Anlage kann ich auch einige Hochgeschwindigkeitszüge in vorbildgetreuer Länge einsetzen, die erst später aktuell wurden: ICE 2, ICE-T, ICE 3, TGV, Thalys. All diese Züge sehen sehr gut aus. Ich kann sie nicht in Doppeltraktion fahren, aber das stört mich nicht. Und ich habe auch einen arg verkürzten ICE 1, genau mit sieben Wagen, wie damals der InterCity zwischen Bremen und München. Er hat keine maßstäbliche Länge, aber er sieht trotzdem sehr gut aus, und alle Besucher staunen, wie "lang" dieser Zug doch ist. Ein "Portrait" findest Du übrigens auf meiner Homepage.

In Epoche VI gab aus auf den IC-Linien, die aus InterRegio-Linien hervorgegangen waren, häufig IC-Züge mit sechs bis sieben Wagen, davon einer 1. Klasse, ein Bistro-Wagen und vier bis fünf Wagen 2. Klasse.

Wenn Du wirklich einen ICE 4 einsetzen willst, achte darauf, daß bei diesem Zug alle Wagen Überlänge haben. Das ist wichtig z. B. bei der Breite von Tunnelportalen im Bogen. Außerdem mußt Du in Kurven den Gleisabstand vergrößern, weil es sonst im Begegnungsverkehr zu unliebsamen Berührungen kommen kann. Ich selbst muß aus diesem Grund auf den ICE 4 verzichten.

Herzliche Grüße
Elmar

Hallo zusammen,
danke schonmal für die Antworten, Ich versuche mal so viele wie möglich zu beantworten:

@ #1 ftranschel

zu 1) und 2):
Die Idee des Kopfbahnhofes kam hauptsächlich aufgrund von Platzüberlegungen zu stande, ich hab mal die Raumsituation (trockener Kellerraum) angehängt. Zwar wäre ein Durchgangsbahnhof schon schön, aber ich hab bisher keine Idee gehabt, wie ich das in diesem Rahmen bei der gewünschten Länge verwirklichen könnte. Auch eine verdeckte Ausfahrt hatte ich überlegt (ich hatte den verdeckten ("gemogelten") Kopfbahnhof schon einmal gesehen) aber auch hier fehlt mir die Idee, wie ich die Ausfahrt unterbringe (ist ja dann quasi ein Durchfahrtsbahnhof).

zu 3):
Das mag sein, aber weiter Radien gehen kaum, oder? Zugegeben, die Nebenstrecke ist wirklich sehr eng Dake für deine motivierenden Worte!

zu 4):
Ja, da hatte ich so meine Probleme... Bin nur so wieder mit den beiden Gleisenden zusammen gekommen, aber auch nur irgendwie. Da würde ich mich sehr über eine Hilfestellung freuen. Das Ganze ist mein erster Gleisplan, da ist generell sicher noch einiges verbesserungsfähig.

@ #2 FreddieW
An sich eine gute Idee, weiß aber auch grad nicht, ob das bei meinem Raum eine bessere Lösung wäre.

@#3 gruby911
- Oberleitung war nur angedeutet geplant (Masten).
- Ja, ein Durchfahrtsbahnhof wäre klassich, aber ich hab den bei meinem ersten Planungsversuch nicht hinbekommen (mit mehr als 2 Gleisen und schöner Weichenstraße). Hast du da vielleicht eine Idee?
- der zweite Kopfbahnhof war auch mehr eine Notlösung, habs nicht mehr geschafft, die Strecke wieder nach unten zu führen ohne Höhenkollisionen. Inwiefern zicken die Loks?

@#4 piksov
Danke, da sind wirklich gute Anregungen dabei. Da muss ich schauen, was ich davon verwerten kann.

@#5 ElmarW
Danke dir. Wirklich eine sehr schöne Anlage, die du hast!!! (Auch danke für die ganzen Umbauberichte )
Was den ICE 4 angeht, da bin ich mal davon ausgegangen, dass Kato-Züge auf Kato-Gleisen funktionieren. Ist das etwa nicht so? Danke für den Tip mit den Tunnelportalen.

Viele Grüße
Martin

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Servus Martin,

bezüglich deiner Raumskizze habe ich den Eindruck, dass die Anlage zu groß geplant ist.

Ich gehe davon aus, dass sie auf Rollen steht, damit du von Nord/Ost auch zukommst.

Dein Endbahnhof, bei dem du häufiger eingreifen musst, sowie der Schattenbahnhof, sind nur durch Vorschieben zugänglich. Der Gaszähler kostet dich ca. 15 cm vom ohnehin schon sehr schmalen Gang, sobald du die Anlage schräg vorziehst.

Du kommst an sich schon schwer rein, und wenn du in den SBhf eingreifst, musst du dich da auch noch bücken können....

Bei dem Raum-Grundriss würde ich zu einer U-Form "an der Wand entlang" tendieren. Am Gaszähler vorbei mit 2 Wenden jeweils hinter den Türen.

VG Freetrack

ich würde erst mal klären, ob es mehr eine Spielbahn sein soll, wie Sein Entwurf, oder ob Du vielleicht doch mehr in Richtung Vorbildnähen gehen  soll.

Auf alle Fälle würde ich mich nicht von dem Gleis mit der Bogenüberhöhung blenden lassen, das sieht so bescheiden aus wie die früheren Neigetechnikwagen von Fleischmann.

Außerdem gibt es bessere Gleis-Systeme als Kato!!

helko
Moin Martin,

Du hast einen Raum mit ausreichend Platz. Allerdings bin ich bei meinen Vorrednern und würde zu Schenkeln raten, am besten ein U!
Etwas ähnliches habe ich hier https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1456593#aw48 Lothar zunächst als grobe Idee vorgeschlagen. Du hättest sogar noch mehr Platz.

Wenn ich die Zahlen in Deiner Skizze richtig lesen kann, hat der Raum eine Breite von 3,6m, rechts 2,8 m. Brauchst Du beide Türen als Durchgang oder könnte eine Tür geschlossen bleiben? Wie muß man an den Gaszähler ran?

Versuch mal die Platte so zu planen, daß Du rechts und oben 75cm vor der Wand hast und dann einen 120 - 130 cm breiten Schenkel im Raum mit 50 - 60cm Abstand von der linken Wand.

LG Rimbert
erledigt

Sehr netter Entwurf! Im Kopfbahnhof würde ich noch kurze Stumpfgleise für Loks zum Lokwechsel vorsehen. Ebenso eine Umsetzmöglich für die Nebenbahn.  Das BW sollte die Lokbehandlung vor der Drehscheibe bekommen. Auch Drehscheiben können im Vorbild mal ausfallen! Gerne auch mit Sägefahrt erreichbar

Hallo zusammen,
entschuldigt die späte Rückmeldung, ich war ein paar Tage nicht da.

@#7 Freetrack, #9 RJK, #10 Henri
OK, ich versuchs mal mit ner U-Form. Die Türen brauche ich leider beide und zum GAszähler müsst ich hald n paar mal im Jahr zur Ablesung hinkommen. Ich hoffe dann geht sich noch ein Bahnhof mit der Wunschlänge aus. Mal schauen, wird vmtl. ein bißchen dauern, bis ich da was zusammengeplant habe, so "schnell" wie ich bin

@#8 helko
ich wäre bei einem guten mix aus Spielbahn und Real, wobei es nicht zu viel Realbetrieb wird (die Verspätungen kann man nicht sinnvoll planen). Was würdest du bei Vorbildnähe vorschlagen?
Ich fand Kato insofern auch gut, weil Gleisbett schon dabei, das, wie ich hier im Forum schon gesehen habe, auch recht gut aufgehübscht werden kann. Und es hat moderne Betonschwellen und schaut nicht aus wie EP I-IV so wie Fleischmann u.ä. Welches System würdest du denn vorschlagen?

@#10 Erz III D
Danke für dein Lob!
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Im Kopfbahnhof würde ich noch kurze Stumpfgleise für Loks zum Lokwechsel vorsehen. Ebenso eine Umsetzmöglich für die Nebenbahn.  Das BW sollte die Lokbehandlung vor der Drehscheibe bekommen. Auch Drehscheiben können im Vorbild mal ausfallen! Gerne auch mit Sägefahrt erreichbar


Kannst du mir ne kleine Skizze machen, wie du das meinst?
Mal schauen ob es überhaupt beim Kopfbahnhof bleibt, man spart aber zumindest an einer Seite eine Weichenstraße, daher schon charmant, aber mal weiter ans Planen und schauen, was bei rum kommt.

Viele Grüße
Martin
wenn ich mich nicht irre, gibt es von Peco auch Betonschwellen, .

Aber vor allem würde ich bei dem begrenzten Platz nicht mit Strassenbahnradien Planen

Bilder sind z.B. 240*240 cm, der See und das Industrie-Gelände sind Wartungsluken



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Ich würde ebenfalls Durchgangsgleise ins Auge fassen. Denn eines Tages denkst Du an einen schönen Güterzug und dann... Das nur raus wie rein könnte mit der Zeit langweilen. Vielleicht gefällt Dir ein Mix aus beidem, denke an Stralsund und Dresden. Während man kürzere Regionalzüge komplett am Kopfbahnsteig sieht, könnten die deutlich längeren ICE, EC und Cargos tatsächlich in einem halb verdeckten Durchgangsgleisbereich verschwinden. Oder wie in Köln-Deutz oben Regiohalte, Fern und Güter fahren durch, unten im Bogen Bahnsteige für Fern und weitere Regios.

Denn ein reiner Kopfbahnhof braucht ganz andere Gleisstrukturen für Rangierbewegungen im Vorfeld. Wenige Kopfgleise brauchen weniger davon. Und falls der Platz reicht, dann denke an eine längere Paradestrecke. Die N macht einiges möglich, wenn man auf mehreren Ebenen arbeitet.

Gruß
Olaf

Meine 50 Pfennig: Auf jeden Fall sei ein Durchgangsbahnhof empfohlen. Zugbegegnungen und Überholungen sind so möglich. Der kann ja zusätzlich auch Stumpfgleise haben. Aber mit einem gut ausgebauten Durchgangsbahnhof kann man sogar mit einer eingleisigen Hauptstrecke und vielleicht einer Nebenbahn als Stichstrecke umfangreichen Betrieb realisieren. Treffpunkt der Züge ist dann eben immer der Bahnhof. Fällt natürlich weg, wenn die Hauptbahn zweigleisig ist.

Ein langer Bahnsteig ist bei Deiner L-Form naturgemäß schwierig. Bei mir ist das L länger, der Bahnhof befindet sich längs der langen Innenkante parallel zum Rand (ich weiß, Frevel 😀), kann dafür aber auch einen Siebenwagenzug aufnehmen.
Die Überlegung könnte bei Dir also auch sein, den Bahnhof an die lange Kante zu legen. Nachteil ist freilich, dass der relativ weit weg und noch dazu an der Wand läge. Könnte man aber machen, wenn man das Gelände nicht komplett mit Häusern zubaut.

Mit Haupt-Bahnsteigen von 1,10 m Länge, vielleicht 1,20 m, solltest Du eigentlich hinkommen.

Viele Grüße
Falco
Hallo Martin, eine platzsparende Anordnung des Bw durch inkaufnahme von Sägefahrten gab es z..B in Hagen Eck.
http://www.bahnen-wuppertal.de/assets/images/Z-...sey-SPOR-800-578.jpg
Behandlungsanlagen kamen erst und dahinter die Abstellung um die Drehscheibe.
Viele Grüße heute mal aus Polen.

P.S. Noch zum Kopfbf.   Sehr platzsparend ist Z.B. der Normalspurteil in Luzern. Bis 1967 sogar noch eine eingleisige Zufahrt
Das gibt es tatsächlich öfter. In Rottweil liegt das (ehemalige) BW auch hinterm Bahnhof und ist von diesem nicht direkt erreichbar, sondern nur im Zickzack.
Servus zusammen,
nachdem ich mit Rimbert in Kontakt war und er so nett war, ein paar Gleisplanvorschläge zu generieren (nochmals vielen vielen Dank dafür!!!), wollte ich mit euch den aktuellen Stand teilen.
Da sich herausgestellt hat, dass der ursprünglich geplante Kellerraum doch nicht so gut für eine Anlage geeignet ist, musste der ursprüngliche Plan leider aufgegeben werden. Stattdessen würde die Anlage in ein DG Zimmer wandern, wobei aber nur noch ca 4x1 m zur Verfügung stehen. Rimbert hat mit Kato geplant, da mir Peco tatsächlich zu mühsam ist. Und wie man an der Anlage von NMike sieht, geht mit Kato ja auch einiges.
Wie findet ihr den Entwurf? Habt ihr Verbesserungsvorschläge?

Viele Grüße
Martin

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Das sieht ziemlich gut aus! Bei 4m Länge kannst Du die Steigungen moderat halten und bei 1m Breite den grossen Kato Doppelgleisradius unterbringen. Eins fällt mir auf: links wäre genug Platz, um eine Drehscheibe mit Ringlokschuppen unterzubringen (den Lokschuppen in den Radius hineinbauen) sowie evtl. ein paar zusätzliche Abstellgleise. Das kostet zwar evtl. etwas Landschaft, erhöht aber später den Spielwert ungemein.

Ach übrigens… ich empfehle die Arnold Drehscheibe 😜😜😜

LG Mike
Hallo,

ein Durchgangsbahnhof einer Großstadt in dieser Größe benötigt keine Bw - aber was früher mal jede Stadt hatte das war eine Ortsgüteranlage und ein paar Industriegleisanschlüsse. Man könnte zusätzlich auch ein Bahnpostamt oder ein Containerkran mit einbinden. Damit kann man dann mit einer Rangierlok manuell viel fahren während der Betrieb auf der zweigleisigen Hauptstrecke automatisiert ablaufen kann.

Grüße
Markus
So wie ich den Plan lese, ist das ein „gemogelter Kopfbahnhof“. Und da braucht es definitiv eine Drehscheibe, wenn man auch mal Dampfloks fahren lassen will. Sofern epochenbedingt nicht schon zurückgebaut, wäre ein BW also durchaus plausibel.

Aber da kommt bei mir wahrscheinlich der Spielbahner durch 😉

LG Mike
Hi,

wenn dort eine ICE fährt, ist das bestimmt EP VI. Deswegen kann, neben dem BW (Lokabstellplatz) entfallen, dort würde heute auch nichts mehr passieren. Auch dieses Umfahrgleis im Bahnhof und diesen Gleisstummel am Bahnsteig könnte man weglassen, besonders sinnvoll sind sie nicht.
Dafür könnten die Gleiswechsel in die Gerade wandern und so mehr Platz für die Bahnsteige schaffen. Die von Markus vorgeschlagenen Rangiermöglichkeiten wären eine sinnvolle Ergänzung. Im Bahnhof Montabaur gibt es, neben der Hochgeschwindigkeitsstrecke, Güterwagengleise.

Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: NMike

So wie ich den Plan lese, ist das ein „gemogelter Kopfbahnhof“.



Hallo Mike,

für ein Kopfbahnhof würde man neben einem Bw auch noch viele Warte- und Abstellgleise benötigen, So viel Platz steht Martin gar nicht zur Verfügung. Bei einem Kopfbahnhof müsste man auf durchfahrende lange Güterzüge verzichten. Anstelle „gemogelter Kopfbahnhof“ würde ich den Plan eher als angedeuteter Durchgangsbahnhof bezeichnen,

Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: GuteSeite

wenn dort eine ICE fährt, ist das bestimmt EP VI.



Hallo Gerald,

ab 1984 war der IC-Experimental (410) unterwegs. Ab Juni 1991 dann der ICE 1 (401). Der Einsatz eines ICE bedeutet nicht automatisch Epoche VI.

Grüße
Markus

dream on,,,,

Viele Grüße
Andreas
Moin zusammen! Ist da nicht schon ein kleines BW angedeutet unterhalb/vor dem Bahnhof, aber nur mit Weichen? In diesem Fall plädiere ich weiterhin für eine Drehscheibe. Die vielen in den 70ern bis 90ern produzierten, aber nie benutzten und in verstaubten Schachteln auf Dachböden und in Kellern wartenden Arnold Drehscheiben wollen befreit und benutzt werden!

Aber wenn es ein Durchgangsbahnhof für lange Züge werden soll, dann würde ich tatsächlich die volle Diagonale zwischen den beiden Tunnelportalen dafür ausnutzen. Das gäbe dann schöne lange Bahnsteige. Bei Bedarf auch leicht geschwungen (falls die verfügbaren Radien den Winkel nicht zulassen) das geht auch mit Kato… entweder mit deren Flexgleisen oder zu „Flexgleis“ umgesägten Einzelschienen.

LG Mike

P.S. das soll kein Gemeckere an dem schönen Plan sein, nur Anregungen!
ich fange mal an mit Größenwahn, oder: bist du nicht willig, brauch ich Gewalt

das fangt mit der 4 spurigen Ausfahrt mit Strassenbahnradien an und hört dem lieblosen Nebenbahngeschlängel in Regionen auf, wo du niemals mehr richtig ankommst; daß der SchaBa deinen Wunschzug nicht aufnehmen, krönt das Ganze.
Hmmmm Helko… sprechen wir da von dem Plan aus #19? Da sehe ich keine Nebenbahn, wohl aber einen rund 7m langen 4-gleisigen Schattenbahnhof. Da passt eigentlich alles an Zügen drauf, sogar mehrfach. Die Ausfahrt aus dem Bahnhof und dem Schattenbahnhof liegen hinter der Kulisse. Finde ich gut geplant. Es fehlt nur eine Drehscheibe 😜

Wo ich zustimme: Viele Weichen liegen hinter der Kulisse oder in verdeckten Ebenen, bei 1m Anlagentiefe muss man da sicherstellen dass man da später auch noch gut drankommt. Z.B durch eine abnehmbare Kulisse und Ausschnitte in den unteren Ebenen.

LG Mike
Hallo Martin,

als Erfahrungsanregung vielleicht mal mein Entscheidungsweg:
ich fahre Digital, ohne sklavische Festlegung auf Epochen -
80% meiner Züge fahren in "festen Verbänden" - einzige Bedingung: der jeweilige Zug insgesamt "muss stimmig" sein z.B.: da fährt also eine BR216 in alter Farbgebung mit 4-5 Silberlingen und Steuerwagen, eine moderne Railon BR189 mit mindestens 10 Wechselkesselcontainernwagen, Ein Rheingold mit 7-10 Stück entsprechenden Schnellzugwaggons neben ein BR86 Dampflok mit 10-15 Stück 2-achsigen Pritschenwagen, der 7 teilige Frecciarossa....usw.

Nach Umzug hatte ich die Chance auf eine neue Modellbahnplanung und wollte auch lange Züge fahren lassen / grossen Bahnhof etc.

Jetzt am Ende meiner Planung ist meine Tendenz: Ja, ich baue eine lange Paradestrecke (Hundeknochen mit zusätzlichen Schattenbahnhof), wo sie alle Auslauf haben, aber der Bahnhof wird NUR eine kleiner regionaler Bahnhof mit Durchgangsgleisen und Ausweichmöglichkeiten mit kleinem Nebenbahnanschluss.  

Der Plan sieht dann wie folgt aus: Die grossen langen Züge fahren dort nur durch, die kleiner Regionalzüge messen an den Ausweichplattformen die höherrangigen vorbei lassen und nebenbei gibt es einen Nebenbahnanschluss mit etwas Nebenbetrieb.


S0rry, nach Urlaub nur den ganz oben getackerten Plan gesehen.

Der andere ist aber ist aber auch nicht so das Gelbe vom ----

in #1 hatte er doch Wintrack, wieso dann später ein völlig unübersichtliches Programm

zurück zum Plan
Wieso muss es immer zweigleisig sein, wenn man nur Strassenbahnradien zur Verfügung hat. Und selbst diese könnte mensch wegtarnen...
Auch ICE fuhren mal Umwege oder eingleisige Strecken

Guten Morgen zusammen,

@#19 - 23, 25
Danke Mike, Markus und Gerald für eueren Input. Tatsächlich war es eher als angedeuteter Durchgangsbahnhof zu sehen, daher wenig BW. Mehr Bahnsteig und etwas Güterverkehr/Güterverlade wäre aber vielleicht tatsächlich nicht schlecht.

@#28
Danke Stef1704 für deinen Vorschlag. So kenne ich das tatsächlich vom Bahnhof Pfaffenhofen, wo die ICE zuw. München und Nürnberg sowie Güterzüge durchfahren und nur die Regionalzüge bzw. der München-Nürnber-Express halten. Ich denk mal über deinen Vorschlag nach, ob das was wäre.

@#24
Andreas, ich werte deine Antwort mal so, dass du den Gleisplan nicht gut/unrealistisch etc. findest und mir sagen willst, dass ich weiter von einer Bahn mit langen Zügen träumen soll, mich aber damit abfinden soll, dass es nix wird. Liege ich damit richtig?

@#26, 29
Helko, der erste Plan wurde verworfen. Jetzt geht es, wie Mike schon gesagt hat um den Plan aus #18. Diesen hat mir netterweise Rimbert erstellt, wobei er auch angeregt hat, diesen hier im Forum zur Diskussion zu stellen. Er hat ein Planungsprogramm für Mac benutzt, weshalb das jetzt anders aussieht, als du das vielleicht von wintrack gewohnt bist. Unübersichtlicher ist das mMn nicht, aber das ist wohl Geschmacks-/Ansichtssache.
Dein Vorschlag wär also eine eingleisige Strecke, bei der alle Kurven im Tunnel sind, sodass man die Radien nicht sehen muss, oder wie darf ich deinen Beitrag verstehen? Vielleicht kannst du das ja kurz skizzieren, wie du das machen würdest.
Zugegeben, ich würde ja gerne Radien von >2m verbauen, wer nicht, aber das geht sich hald leider nicht aus. Und ja, man könnte mit Flexgleisen noch einige cm beim Radius rausholen, aber größer als 0,5m bei 1m Anlagenbreite wirds hald nicht. Da spare ich mir die Flexgleisverlegerei.
Wenn du auf den vorderen Teil (Paradestrecke) abzielst, da bin ich tatsächlich auch noch nicht so ganz glücklich, hier wäre eine Flexgleislösung mit einem schönen Schwung und nicht so starren Kurvernradien vielleicht nicht ganz verkehrt.

Viele Grüße
Martin
ist zwar nur 280*80 cm, sieht sicher gefälliger aus, als eine erzwungene Doppelspur

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Ich finde gerade die Kato Doppelgleise genial. Daher plädiere ich für eine Doppelstrecke. Auf meiner Anlage sind die grossen Radien verbaut, also knapp 1m Durchmesser. Nie und nimmer würde ich das in einen Tunnel verstecken wollen, das sieht einfach super aus wenn die Züge von der überhöhten Kurve in den Gegenbogen zum Bahnhof hineingleiten.

Wir müssen uns bewusst machen, dass wir eine Modellbahn bauen. Ich halte nicht mehr viel von dem Anlagenbau-Credo der letzten 30 Jahre, dass man alle Radien ausser Flexgleisen verstecken soll, viele Etagen mit Gleiswendeln usw., so dass letzten Endes 80% der Fahrstrecke unterirdisch ist und man nur auf 20% seine Züge tatsächlich sieht. Und es muss auch der Spieltrieb befriedigt werden, sonst wird es schnell langweilig wenn die Züge nur immer einmal quer über den sichtbaren Anlagenausschitt fahren. Da können die Landschaft noch so schön und die Radien noch so geschwungen sein. Deshalb sollten ausreichende Rangier/umsetz/Spielmöglichkeiten eingeplant werden, anstatt zu versuchen einen winzigen Ausschnitt möglichst realistisch zu machen und dann so zu tun, als ob der Rest neben/hinter/unter diesem Ausschnitt garnicht existiert 😉 … ist ja auch ne Form von Selbstbetrug 😎

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

so dass letzten Endes 80% der Fahrstrecke unterirdisch ist und man nur auf 20% seine Züge tatsächlich sieht.



Ich weis nicht, wo dieser irrsinn herkommt??
Wenn mensch z.B. am berühmten 3 Bahnenblick steht, sieht er doch auch den überwiegenden restlichen Teil der Schwarzwaldbahn von Villingen nach Offenburg auch nicht

Der Untergrund ist nichts anderes wie ein Parkhaus und wie das aussieht, interessiert im Normalfall auch niemand, es wird einfach benutzt!!

Wie gesagt, Helko, dass ist nur meine persönliche bescheidene Meinung... es ist und bleibt eine Modellbahn. Es kann gar keine masstäbliche Verkleinerung einer tatsächlichen Landschaft sein. Und wir schauen in der Regel aus der Vogelperspektive da drauf. Ich würde den Spielwert gleichrangig setzen mit der realistischen Darstellung.

Wer gerne ein Parkhaus bauen will, soll das ruhig machen )

LG Mike
Moin zusammen,

als "Planverursacher" möchte ich die eine oder andere Anmerkung nicht umkommentiert lassen. Zunächst einmal danke für die vielen Beiträge und die - meist - sachliche und wertschätzende Kommunikation.

#28 Stef: Deine Einschätzung dazu, was darf auf meiner Anlage fahren, teile ich zu 100%. So läuft das bei mir auch. Auch bei mir sind mindestens 80% in festen Verbänden unterwegs. Erlaubt ist dabei, was mir gefällt.

Um die Idee eines Bahnhofes für lange Züge zu realisieren, wird in meinem Ansatz der Bahnhof aber nur angedeutet. Das Bahnhofsgebäude könnte z.B. Sternschanze von MKB sein, das entweder angeschnitten wird oder ein Stück in die Hintergrundkulisse hineinragt. Bahnsteiggleise für zwei Meter lange Züge sind ja auf einer Anlage mit 4m Länge nicht glaubwürdig unterzubringen. Und warum muß ich eigentlich den ganzen Zug sehen, wenn er im Bahnhof hält? Die Bahnsteiggleise haben Längen zwischen 180 und 230 cm. Der Bahnsteig selber hat eine Länge von 120 cm mit Halle. Da kann man beide Wünsche (lange Züge fahren und im Bahnhof halten) kombinieren. Un der interessierte Betrachter sieht auch noch was der Zug auf dem Weg zum SBhf macht.

Der kleinste Radius im sichtbaren Bereich ist übrigens 38cm.

Die Anlage ist jetzt 95cm breit, die Erreichbarkeit im hinteren Bereich ist nicht optimal, aber von unten und mit einer Hand kommt man zumindest ran. Der Abstand zwischen den beiden Ebenen beträgt 10cm, es sind nur zwei Weichen nicht von oben erreichbar. Der Hosenträger zwischen Bahnhof und Schattenbahnhof ermöglicht es von jedem Bahnhofsgleis auf jedes SBhfsgleis zu kommen.

Ich habe den Plan zwischenzeitlich noch ein wenig verfeinert. Wie Mike richtig geschrieben hat, ist ein dreiständiger Lokschuppen eingeplant. Die Anbindung habe ich geändert. Zusätzlich habe ich ein lange Ausziehen oder Abstellgleis eingeplant. Außerdem habe ich das Umfahrgelis des Bahnhofes etwas eleganter angebunden. Ob eine Drehscheibe berücksichtigt werden soll oder nicht, ist letztlich Geschmacksache und damit Entscheidung von Martin. Ansonsten teile ich die Einschätzung von NMike, daß ein gesunder Mix aus Spielfreude, Fahr- und Rangierbetrieb wichtiger ist, als eine reine realitätstreue Landschaftsgestaltung.

Ich habe bewusst die sichtbaren Bahnsteiggleise zu Gunsten einer großzügigen Weichenstraße und Bahnhofszufahrt gekürzt. Der Zug kommt aus dem Tunnel und soll nicht sofort in Bahnhof den Bahnhof fahren. Kann man auch anders machen. Die Idee ist im rechten Bereich die Stadt hinter dem Bahnhof darzustellen und links vorne Raum für Landschaft zu haben. Das geht natürlich auch anders, man könnte z.B. einen Industrieanschluß vorsehen.

Martin wollte auch eine Brücke untergebracht haben, deshalb die Andeutung einer Bogenbrücke in Draufsicht auf der Hauptstrecke.

Das mal als meine Gedanken. Für die Weiterentwicklung müsste Martin sich überlegen:
- längere Bahnsteiggleise ja oder nein?
- im linken Bereich Landschaft / Drehscheibe oder Industrieanschluß.
Dann kann man im nächsten Schritt entweder direkt anfangen zu bauen (Methode NMike) oder sich noch etwas Gedanke über die Landschaftsgestaltung machen (meine Methode)

LG Rimbert

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Moin Martin,

um Dir die Entscheidung etwas greifbarer zu machen, habe ich mal zwei Varianten gezeichnet:
Industrie und Drehscheibe.

Die Gleisführung bei der Drehscheibe ist sicherlich ausbaufähig, mir ging es erstmal um die Proportionen.

Die Drehscheibenvariante gefällt mir persönlich nicht so gut, das erschlägt und wirkt wie gewollt und nicht gekonnt.

Die Industrievariante hat was, Deine Burg ist vielleicht nicht mehr so glaubwürdig unterzubringen, aber daß vor der Stadt ein Industriegebiet liegt, würde der ganzen Anlage einen beeindruckenden Gesamteindruck geben. Durchgangsbahnhof einer großen Stadt mit Industriegebiet.

Bin gespannt auf Eure Meinungen.

LG Rimbert

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Hallo zusammen!
@Rimbert:
Vielen Dank für die weitere Verbesserung des Plans!
Die Variante mit dem Industriegebiet ist wirklich sehr reizvoll, würde mir so gefallen. Da müsste ich glatt mal schauen, was es da für modelle gibt, die man da verwenden könnte. Die Brücke muss nicht unbedingt sein, wär bei einer Anlage mit städtischenm Fokus vmtl. auch eher sinnlos, wenn nix da ist, was von der Brücke überquert wird. Burg kann man auch erst mal weg lassen, wenn sich beim Bau ein Plätzchen ergibt würds mich zwar freuen, aber wenns nicht passt, dann nicht. Bei dem Plan geht jetzt wenigstens auch ein bissl rangieren und Güterzüge fahren lassen, was ich in dem Fall wichtiger finde. Was ist denn der kleinste Radius im nicht sichtbaren Bereich? Ist für den Kato ice 4 relevant, da geht minimal 282mm.
Die länge der Bahnsteiggleise sollte so passen, wenn nicht mehr viel länger. Zur Not kann ja auch die Halle gekürzt werden, um mehr sichtbaren Zug im Bahnhof zu haben.
Ich wär für einen mix aus euren Ansätzen, ein halbwegs gut geplantes Konzept, wobei sich die Feinheiten beim Bau ergeben

@Helko
Danke dir für deine ehrliche Meinung, auch wenn ich sie nicht teile. Ich bin da tatsächlich mehr bei NMike. Klar wäre eine 100% naturgetreu Nachbildung gewaltig, aber dass das ist hald nicht realisierbar und mir gehts nicht um perfekten Realismus.
Auch verstehe ich deine Abneigung gegen eine doppelglesige Strecke nicht. Und die Argumentation, eine eingleisige Strecke zu machen, weils besser aussieht und dann die ICEs da fahren zu lassen, weil sie hald von der mehrgleisigen Hauptstrecke umgeleitet wurden, finde ich persönlich auch nicht das gelbe vom ei. Zwar ist es schon richtig, dass sich ein Schnellzug (ice ic ec) auch mal auf eine eingleisige Strecke verirren (hab selbst schon gesehen, wie sich ein >10teiliger EC den Zirler Berg Richtung Innsbruck gequält hat, weil die Strecke München Rosenheim dicht war), aber das ist dann die Ausnahme und wenns permanent wird, ists irgendwann auch nicht mehr sonderlich realitätsnah meiner Meinung nach, mit wenigen Ausnahmen (der ICE von zwischen Garmisch und München ein oder zwei mal die Woche am Wochenende). Die überwiegende Zahl wird eher auf mehrgleisigen Neubaustrecken am Weg sein. Aber gut, so hat jeder seinen eigenen Geschmack und sein eigenes noch akzeptierbares Verhältnis an Realitätsnähe zu Spielbahn.

@Stef (#28)
Ja auch bei mir wird sich auch mal eine Dampflok (01, 18 bzw. S3/6) zu den modernen Zügen gesellen.

Viele Grüße
Martin
Moin Martin,

freut mich, daß Dir der Plan gefällt. Ich finde die Idee mit den Industriegleisen auch inzwischen echt gut. Der kleinste Radius den ich verwendet habe, ist im rechts Bahnhof innen und im SBhf innen 249mm. Das wären nach meiner Planung zwei Gleise, auf denen der ICE dann halt nicht fährt

LG Rimbert
Hallo,

gerade wenn der Platz limitiert und fahren wichtig ist, würde ich persönlich einen Bahnhof komplett weg lassen und dafür lieber eine Paradestrecke mit geschwungenen Linien und großen Radien bauen. Dann macht das Ansehen langer Züge richtig Freude und so ein ICE darf auch mal etwas zügiger fahren.

VG
Nico
Hallo Martin!

Es gibt übrigens im Netz der DB eine eingleisige Strecke, die seit immerhin 53 Jahren planmäßig von IC- bzw. ICE-Zügen befahren wird. Das ist der Streckenabschnitt Münster - Lünen, Teil der Strecke Münster - Dortmund. Obwohl diese Strecke ein wirkliches Nadelöhr ist, haben es weder die Bahn noch die Verkehrspolitik zustandegebracht, hier in 53 Jahren ein zweites Gleis zu bauen. Wir Fahrgäste dürfen es ausbaden.

Herzliche Grüße
Elmar


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