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THEMA: Pufferspeicher auf Funktion testen
THEMA: Pufferspeicher auf Funktion testen
RJK - 15.06.25 17:27
Moin,
ich probiere nach und nach meine Fähigkeiten im Verbessern von Loks zu steigern. So habe ich meine BR E 75 von Minitrix digitalisiert (PD10MU), GAM, LED und einen STACO4 Pufferspeicher eingebaut. Funktioniert alles und die Lok fährt. Nun möchte ich testen, ob der Einbau des Pufferspeichers erfolgreich war. Ich nehme an, wenn ich die Lok während der Fahrt von Gleis hebe, müssten die Räder sich noch ein Moment weiter drehen. Das ist nicht der Fall.
Wie kann ich feststellen, ob der Speicher funktioniert?
LG Rimbert
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ich probiere nach und nach meine Fähigkeiten im Verbessern von Loks zu steigern. So habe ich meine BR E 75 von Minitrix digitalisiert (PD10MU), GAM, LED und einen STACO4 Pufferspeicher eingebaut. Funktioniert alles und die Lok fährt. Nun möchte ich testen, ob der Einbau des Pufferspeichers erfolgreich war. Ich nehme an, wenn ich die Lok während der Fahrt von Gleis hebe, müssten die Räder sich noch ein Moment weiter drehen. Das ist nicht der Fall.
Wie kann ich feststellen, ob der Speicher funktioniert?
LG Rimbert
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Ohne Sound sollte das paar Sekunden weiterlaufen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie gut D&H mit STACO zusammenarbeitet. Das habe ich noch nie kombiniert. Auf jeden Fall muss bei D&H mit CV137=2 der Energiesparmodus deaktiviert werden, damit der externe Puffer die Ausgänge "am Leben erhält".
Gruß
Andi
Gruß
Andi
Hallo,
Andi hat schon das Wesentliche geschrieben. Du musst unbedingt besagten Wert in den CV 137 eintragen!
Und ja, sämtliche Stacos arbeiten hervorragend mit D&H Decodern zusammen und der PD10MU ist ja auch ein solcher.
Mit GAM, ohne Sound, solltest du auf Auslaufzeiten im knapp 2-stelligen Sekundenbereich kommen.
LG
Woffi
Andi hat schon das Wesentliche geschrieben. Du musst unbedingt besagten Wert in den CV 137 eintragen!
Und ja, sämtliche Stacos arbeiten hervorragend mit D&H Decodern zusammen und der PD10MU ist ja auch ein solcher.
Mit GAM, ohne Sound, solltest du auf Auslaufzeiten im knapp 2-stelligen Sekundenbereich kommen.
LG
Woffi
Hallo zusammen
CV137 (Energiesparmodus) hat KEINEN direkten Einfluss auf den Motor. Der hat nur auf die Funktionsausgänge einen Einfluss.
Energiesparmodus EIN: Die Funktionsausgänge schalten bei fehlendem Gleiskontakt aus. Somit steht mehr Pufferenergie für den Motor zur Verfügung.
Energiesparmodus AUS: Das Licht wird bei fehlenden Gleiskontakt ebenfalls aus dem Puffer versorgt. Das verhindert das Flackern der Lampen, dafür steht weniger Energie für den Motor zur Verfügung.
Kommt halt darauf an, was einem wichtiger ist.
Gruss, Kessi
CV137 (Energiesparmodus) hat KEINEN direkten Einfluss auf den Motor. Der hat nur auf die Funktionsausgänge einen Einfluss.
Energiesparmodus EIN: Die Funktionsausgänge schalten bei fehlendem Gleiskontakt aus. Somit steht mehr Pufferenergie für den Motor zur Verfügung.
Energiesparmodus AUS: Das Licht wird bei fehlenden Gleiskontakt ebenfalls aus dem Puffer versorgt. Das verhindert das Flackern der Lampen, dafür steht weniger Energie für den Motor zur Verfügung.
Kommt halt darauf an, was einem wichtiger ist.
Gruss, Kessi
Moin,
vielen Dank für eure Tipps. Inzwischen geht leider gar nichts mehr an der Lok. Ich fürchte, ich habe beim Versuch die Goldcaps im Bereich des Führerhauses unterzubringen, den Decoder gehimmelt. Ich gebe es jetzt erstmal auf, zuviel Lehrgeld zu zahlen.
vielen Dank für eure Tipps. Inzwischen geht leider gar nichts mehr an der Lok. Ich fürchte, ich habe beim Versuch die Goldcaps im Bereich des Führerhauses unterzubringen, den Decoder gehimmelt. Ich gebe es jetzt erstmal auf, zuviel Lehrgeld zu zahlen.
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Andi
Ohne Sound sollte das paar Sekunden weiterlaufen.
Hallo,
ich bin nicht so optimistisch. Ist abhängig von der Größe des Kondensators und der Stromaufnahme.
Beispiel:
Geht man von einem Gesamtstrom der Lok von 0,2 Ampere aus, dann entspricht das bei 16V Gleisspannung (= Spannung am Kondensator) einem Widerstand von 80 Ohm.
Der Kondensator entlädt sich exponentiell. Nach einer Zeit Tau = R x C ist die Spannung am Kondensator noch 50% der ursprünglichen Spannung, also 8 Volt. Für einen Kondensator von 1000uF wäre Tau = 80 x 0,001 = 0,08 Sekunden, d.h nach ca. 80 Millisekunden liegen noch 8V am Motor an. Die Lok wird also langsamer und nach einer Zeit von 5 x Tau = 0,4 Sekunden ist der Kondensator komplett entladen. Wie lange die Lok dann noch fährt ist auch von ihrer Schwungmasse abhängig. Auf jeden Fall hat der Decoder abgeschaltet.
Infos zu "Kondensator im Gleichstromkreis" siehe https://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0205301.htm
Gruß Uli
Hallo Rimbert,
schade das es nicht geklappt hat.
Ich hatte eine Lok mit GAM und Staco3 ausgestattet mit Licht und einem PD10 MU. Die lief nach Abschaltung des Stromes (Stopp an der Zentrale gedrückt) noch ca. 20cm weiter.
Das war mir dann doch zuviel und ich bin davon wieder abgerückt damit die Lok bei Kurzschluß nicht alles in Grund und Boden fährt, sie ist ja dann nicht mehr kontrollierbar.
Ich benutze jetzt die Fischer-Modell Ladeschaltung mit 660uF Kondensatorkapazität. Damit ruckelt nichts mehr, es gibt auch kein Flackern. Damit kann sie zwar nur 1cm weiterfahren, aber sie fährt damit auch in Kriechgeschwindigkeit ohne jeden Aussetzer
Gruß
Carsten
schade das es nicht geklappt hat.
Ich hatte eine Lok mit GAM und Staco3 ausgestattet mit Licht und einem PD10 MU. Die lief nach Abschaltung des Stromes (Stopp an der Zentrale gedrückt) noch ca. 20cm weiter.
Das war mir dann doch zuviel und ich bin davon wieder abgerückt damit die Lok bei Kurzschluß nicht alles in Grund und Boden fährt, sie ist ja dann nicht mehr kontrollierbar.
Ich benutze jetzt die Fischer-Modell Ladeschaltung mit 660uF Kondensatorkapazität. Damit ruckelt nichts mehr, es gibt auch kein Flackern. Damit kann sie zwar nur 1cm weiterfahren, aber sie fährt damit auch in Kriechgeschwindigkeit ohne jeden Aussetzer
Gruß
Carsten
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