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THEMA: Lichtmodifikation Arnold 156 (HN2168) GELÖST

THEMA: Lichtmodifikation Arnold 156 (HN2168) GELÖST
Startbeitrag
Spätstarter - 15.06.25 13:37
Hallo ans Forum,
irgendwie steh ich auf dem Schlauch bei einer Lichtmodifkation meiner Arnold 156 (HN2168).
Die Lok hat eine 6-polige Schnittstelle, Front- und Schlusslicht. Mit dem üblichen Problem, dass das Schlusslicht immer leuchtet.
Die Lokplatine ist relativ übersichtlich, so daß eine Modikation sprich Abschaltbarkeit des Schlusslichtes eigentlich relativ einfach sein sollte.
Ich benutzte ESU LP5, der einfach zugängliche Funktionsausgänge mit Kabeln mitbringt.
Mit Auspiepen habe ich ermittelt, daß die 4 SMD-Widerstände (R1..R4, alle 1 kOhm) auf der Platine für die Lichter gedacht sind (was keine Überraschung ist).
Das Foto zeigt eine Seite mit den Widerständen R3 und R4. Oben sind die Widerstände direkt mit den LF und LR-Ausgängen des Decoders verbunden. Die unteren Lötpunkte der Widerstände gehen dann an die Lötpunkte für die Lichtplatine (RL1 für Schlusslicht, FL1 für Frontlicht.
Statt die SMD-Widerstände rauszulöten, möchte ich sie einfach umgehen. Dazu habe ich einen separaten 1 kOhm-Widerstand mit einem Funktionsausgang des Decoders verbunden und auf der anderen Seite mit dem von der Hauptplatine abgetrennten RL1-Kabel der Lichtplatine.
Und nun: die rote LED leuchtet ständig, läßt sich nicht ausschalten.
Das gleiche mit dem anderen Funktionsausgang des Decoders.
Ich habe schon öfters die Aux1 und Aux2-Ausgänge eines ESU-Decoders für Lichtfunktionen benutzt. Bisher nie mit diesem Verhalten wie hier.
Probeweise habe ich dann die Dauerplusversorgung der Lichtplatine von der Hauptplatine abgelötet und mit dem Dauerplus des Decoders verbunden. Aber auch hier das gleiche Verhalten, Dauerlicht.
Vielleicht hat jemand von euch bei einer Arnoldlok auch schon mal so eine Lichtveränderung vorgenommen und kann mir helfen, das Problem zu verstehen.
Danke im voraus,
viele Grüße
Frank

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Moin Frank,

1 mOhm => 0,001 Ohm. Der Widerstand auf deinem Bild ist ein 1 Kilo Ohm=> 1000 Ohm.

Also ein Widerstand von 1KOhm ist ein typischer Widerstand bei dieser Spannungshöhe als Vorwiderstand an einer LED,

MfG Heiko
sorry, mein Fehler, kein milli-Ohm, sondern korrekt 1 kilo Ohm. Der originale SMD und mein Ersatzwiderstand haben den gleichen Widerstandswert.
Danke Heiko für deinen HInweis, habe ich im Orignalpost auch gleich korrigiert.
VG Frank
Hallo Frank,

irgendwann wurde der Lichtumbau bereits im Forum thematisiert. Ich schätze, im Verlauf der Modellvorstellung.
Auch Carsten von 1001-Digital hat den Umbau vorgestellt, allerdings an einer 250, was keinen großen Unterschied machen sollte.

https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...res-schlusslicht.php

Schöne Grüße aus Berlin
Danke für den Link Carsten,
Die Umrüstung dort benutzt die vorhandenen Widerstände, ansonsten eigentlich alles gleich wie bei mir.
Eine 250 ist sicher sehr vergleichbar mit der 156. Auch hier die 6-polige Schnittstelle, nur ein Zimo statt ESU, was aber egal sein sollte.
Vorgehen dort ist eigentlich auch identisch zu meinem. Das ist ja wirklich ein einfacher Umbau, zumindest scheinbar.
Probeweise habe ich meinen Widerstand an Aux1 auch noch an die rote LED an der anderen Seite angeschlossen, auch hier Dauerlicht.
Wenn garnichts hilft, werde ich auch die SMD-Widerstände rauslöten.
Vielleicht hat noch jemand eine Idee.
Viele Grüße
Frank
Nun habe ich das Rätsel gelöst.
Der Decoder ist defekt, bzw. die beiden Aux1 und Aux2.
Ich habe einen anderen Esu genommen und die Schlußlichter an Aux1 und 2 angeschlossen und nun kann ich sie beide schalten. Nun noch mappen und alles ist wie gewünscht.
Das ist schon ein Trauerspiel.
Ich kenne es, daß LF oder LR eines Esu-Decoders nicht funktionieren, wobei dann der Funktionsausgang keinen Strom geliefert hat. Dann habe ich immer Aux 1 oder 2 genommen, auf LF oder LR gemappt und gut war.
Aber das nun beide Aux1 und Aux2 defekt sind, habe ich zum ersten Mal bei Esu erlebt. Grummel.
Naja, danke für eure Antworten.
Viele Grüße
Frank
Hallo Frank

Schön, dass du bereits eine Lösung hast. Ich habe inzwischen meine 156 geöffnet, um zu sehen, wie ich es gelöst habe.

Ich habe meine Standardlösung für nicht-wendezugfähige Streckenloks angewendet: Kein Schlusslicht nötig, daher habe ich die Zuleitungen (braun) abgelötet.

Aber der Komplett-Umbau wäre auch einfach: Bei R2 und R4 die Leiterbahnen in Richtung Decoder auftrennen und dann vom Widerstand zu Aux 1/2 verdrahten.

Dietrich
Hi Dietrich,
genau diese Option (auftrennen der Leiter zu den Widerständen alternativ zum Rauslöten der Widerstände) hatte ich auch überlegt.
Aber ich wollte eben möglichst wenig an der Hauptplatine verändern.
Nun ist alles verlegt, gemappt und funktioniert 😊
Ich bin froh, dass ich eine mögliche Macke des Decoders noch geprüft habe. 2 kaputte Ausgänge konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, tja, wieder was gelernt.
VG Frank
Leiterbahnen müssen hier allerdings an sich nicht angefasst werden. Gab vor einiger Zeit hier im Forum einen Bericht dazu[1].
Lediglich die zwei relevanten Widerstände einseitig ablöten und dann Litzen/CuL für die beiden Aux am Decoder anlöten.

Hatte meine 156 die Tage nun auch fertig umgebaut. SMB von justandersson, ZIMO MS491N und STACO4 (zwischen Platine und Gehäuse ist genug Luft für die Komponenten).

[1] https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=729336#aw54


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