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THEMA: Alte Fleischmann BR 50 blockierende Räder
THEMA: Alte Fleischmann BR 50 blockierende Räder
aron - 14.06.25 02:14
Neben den offensichtlichen Ursachen für blockierte Treibräder, wie verharzte Achsen oder zu stramme Stromabnehmer ist mir ein weiterer Grund untergekommen. In den letzten Jahren wurden bei meiner Fleischmann 7175 BR50 die Treibräder immer unzuverlässiger. Verharzung konnte ich nicht ausmachen und die Stromabnehmer hat keiner verbogen.
Nach langer Betrachtung habe ich den Vorläufer entfernt und sofort drehten sich die Räder auch auf der Geraden. Zumindest bei halber Geschwindigkeit. Offensichtlich hebt der Vorläufer die vorderen Treibräder von der Schiene ab und verhindert den Kraftschluss. Die Besonderheit dieser Lok ist, der Vorläufer wird von der Pufferbohle auf die Schiene gedrückt. Also keine Feder oder Gravitation sondern Druck durch den Lokrahmen selbst.
Offensichtlich haben sich im Laufe der Jahrzehnte die Treibachsen in den Rahmen eingeschliffen, wodurch die Pufferbohle tiefer kam und auf dem Vorläufer aufsetzte. Das hob die vorderen Treibräder von der Schiene ab.
Zur Reparatur habe ich die Vorläuferachse durch Abnehmen eines Rades entfernt. Danach mit einem 0,9 mm Bohrer das Achsloch zu einem Langloch nach oben erweitert. Mal von links, mal von rechts, um es möglichst gleichmäßig um rund 0,3 mm zu verlängern. Nach dem Einsetzen der Achse und montieren des Vorläufers läuft die Lok wieder mit drehenden Treibrädern.
Gruß von Aron
Nach langer Betrachtung habe ich den Vorläufer entfernt und sofort drehten sich die Räder auch auf der Geraden. Zumindest bei halber Geschwindigkeit. Offensichtlich hebt der Vorläufer die vorderen Treibräder von der Schiene ab und verhindert den Kraftschluss. Die Besonderheit dieser Lok ist, der Vorläufer wird von der Pufferbohle auf die Schiene gedrückt. Also keine Feder oder Gravitation sondern Druck durch den Lokrahmen selbst.
Offensichtlich haben sich im Laufe der Jahrzehnte die Treibachsen in den Rahmen eingeschliffen, wodurch die Pufferbohle tiefer kam und auf dem Vorläufer aufsetzte. Das hob die vorderen Treibräder von der Schiene ab.
Zur Reparatur habe ich die Vorläuferachse durch Abnehmen eines Rades entfernt. Danach mit einem 0,9 mm Bohrer das Achsloch zu einem Langloch nach oben erweitert. Mal von links, mal von rechts, um es möglichst gleichmäßig um rund 0,3 mm zu verlängern. Nach dem Einsetzen der Achse und montieren des Vorläufers läuft die Lok wieder mit drehenden Treibrädern.
Gruß von Aron
Beitrag editiert am 14. 06. 2025 03:07.
Das ist mal ein guter Tip! Vor allem gut beobachtet. Vielen Dank
Mike
Mike
dickrowland - 14.06.25 08:47
I will try that, sounds good.
Hallo Aron,
werde ich auch testen.
Hab vor Jahren auch schon viel getestet, aber auch den Gedanken das evtl die Räder ausgehebelt werden kam ich nie.
Obwohl die 50er mit Kabinentender meine Lieblingslok isr, waren die und alle anderen FLM 50er bisher zum Stillstand verdonnert.
Gruss Klaus
werde ich auch testen.
Hab vor Jahren auch schon viel getestet, aber auch den Gedanken das evtl die Räder ausgehebelt werden kam ich nie.
Obwohl die 50er mit Kabinentender meine Lieblingslok isr, waren die und alle anderen FLM 50er bisher zum Stillstand verdonnert.
Gruss Klaus
Hier eine kurzes Video, wie die Flm. BR50 jetzt bei halber Geschwindigkeit auf der Geraden läuft. Vor Umbau blockierten die Räder zu 90%. Bei Maximalgeschwindigkeit folgen die Räder aber nur bedingt der Bewegung.
http://fstramp.com/BR50.mp4
Gruß von Aron
http://fstramp.com/BR50.mp4
Gruß von Aron
Hallo Zusammen
Wenn dem so wäre, müssten meine alten 50iger mir neuer Pufferbohle "wie geschmiert" laufen, da diese definitiv nicht auf die Vorläufer drücken.
Nun, das Verhalten ähnelt trotzden aber im Nornalfall dem im Film,.. insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten.
Es hilft zB. nur der regelmäßige Einsatz von Waschbenzin, denn tatsächlich ist es simpler Anlagendreck, der sich mit Ölrückständen vermischt. Das sieht man dann auch an den unbehandelten bzw unlackierten Plasteradsternen die dadurch "vorbildgerecht" verdrecken und ein Indiz dafür abgeben, wie es zwischen unlackierter Bodenplatte und dem metallischen "Gleitlager" zugehen könnte.
Eine neue Lackierung der Bodenplatte habe ich noch nicht gemacht, aber das ist zur nächsten Reinigung in der Tat mal geplant und stand schon Lange auf der TD- Liste.
Mal gucken, was DANN passiert
Gruß Sven
Wenn dem so wäre, müssten meine alten 50iger mir neuer Pufferbohle "wie geschmiert" laufen, da diese definitiv nicht auf die Vorläufer drücken.
Nun, das Verhalten ähnelt trotzden aber im Nornalfall dem im Film,.. insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten.
Es hilft zB. nur der regelmäßige Einsatz von Waschbenzin, denn tatsächlich ist es simpler Anlagendreck, der sich mit Ölrückständen vermischt. Das sieht man dann auch an den unbehandelten bzw unlackierten Plasteradsternen die dadurch "vorbildgerecht" verdrecken und ein Indiz dafür abgeben, wie es zwischen unlackierter Bodenplatte und dem metallischen "Gleitlager" zugehen könnte.
Eine neue Lackierung der Bodenplatte habe ich noch nicht gemacht, aber das ist zur nächsten Reinigung in der Tat mal geplant und stand schon Lange auf der TD- Liste.
Mal gucken, was DANN passiert
Gruß Sven
Hallo Aron,
für halbe Geschwindigkeit rast die aber ganz schön, und ich mein auch zu erkennen, das, wenn die in den Bogen fährt, die Räder sich langsamer drehen. Oder haben mein Augen mich da betrogen?
Ein wenig Teflonöl auf die gereinigten Achsen geben wirkt bei meinen 50ern wahre Wunder
Flüssigkeit verdunstet und die Trockenschmierung bleibt bestehen.
Mit dem Aushebeln kann ich mir auch mal anschauen.
Gruß Detlef
PS: bei meiner ersten 50 Kab bewegten sich damals die Räder gar nicht unhd saßen komplett wegen verharztem Öl / Fett fest, war mit der BR38 gute Projekte zum lernen. Waren mit der Beschreibung so auch bei eBay gekauft.
für halbe Geschwindigkeit rast die aber ganz schön, und ich mein auch zu erkennen, das, wenn die in den Bogen fährt, die Räder sich langsamer drehen. Oder haben mein Augen mich da betrogen?
Ein wenig Teflonöl auf die gereinigten Achsen geben wirkt bei meinen 50ern wahre Wunder
Flüssigkeit verdunstet und die Trockenschmierung bleibt bestehen.
Mit dem Aushebeln kann ich mir auch mal anschauen.
Gruß Detlef
PS: bei meiner ersten 50 Kab bewegten sich damals die Räder gar nicht unhd saßen komplett wegen verharztem Öl / Fett fest, war mit der BR38 gute Projekte zum lernen. Waren mit der Beschreibung so auch bei eBay gekauft.
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