1zu160 - Forum



Anzeige:
Neues von Lemke Collection - Hobbytrain / KATO

THEMA: Erfahrung Qualität Gleisbettungsstreifen

THEMA: Erfahrung Qualität Gleisbettungsstreifen
Startbeitrag
bahnfather - 08.06.25 22:05
liebe Kollegen

Ich hatte mich nach einigen Vorversuchen zur Schallisolation bei meiner Anlage für die getränkten Moosgummi Streifen und darauf Peco Gleise verklebt entschieden - funktioniert auch leidlich. Jetzt gibt es ( ob neu oder von mir nur übersehen?) auch Bettungsstreifen von Woodland - die sind deutlich weicher , würden also besser isolieren , allerdings hat der ( geschlossenporige) Schaum auch eine wesentlich niedrigere Dichte. Hat jemand mit diesen Streifen schon Langzeiterfahrung - früher sind ja diese Schaumstoff Gleisbette mit der Zeit einfach zerbröselt ?

beste Grüße und Danke für Eure Infos

heinz  

Hallo Heinz

Ich habe solche mit Peco Gleis benutzt. Die Gleise habe ich mit Weissleim festgeklebt. Ein teil davon ist eingeschottert. Bis heute, etwa 3 Jahre keine Veränderung in der Materialqualität. Dämpfungseffekt eher minimal. Der Bahndamm sieht aber doch gut aus.
Grüsse
Robert
Heinz, solange Du die Gleise schotterst wirst Du immer wieder Schallbrücken haben die die Isolierung obsolet machen.
Wenn dann muss Du doppelt isolieren, erstens die ganzen Flächen auf denen Du Gleise verbaust und zweitens dann nochmal die eigentliche Gleisbettung welche Du dann auch schotterst.
Ich habe mittlerweile drauf verzichtet. Die große Bahn fährt auch nicht geräuschlos. 😉

Mobagruß Kai
liebe Kollegen

vielen Dank - ja Kai physikalisch hast Du absolut recht und das habe ich auf einer meiner Anlagen mal auch so umgesetzt - auf eine 12mm Sperrholzplatte mittels einzelner Gumminoppen nochmals 4mm Sperrholz verklebt , auf die ich dann die Gleise verlegt habe - na ja das ging anfangs ganz gut aber irgendwann läuft etwas Kleber doch in Bohrlöcher und schon ist die Körperschallbrücke wieder da - allerdings hab ich trotz der nicht perfekten Isolation doch deutliche Unterschiede zwischen "verklebt auf Platte" und "isoliert verklebt und geschottert" wahrgenommen. Wenn der Bettungsstreifen breit genug ist , um das Schotterbett aufzunehmen , kann man den Rand mit Grasbüschen kaschieren ( funktioniert aber auch nicht perfekt

beste Grüße

heinz

Hallo Heinz,

  "....Bettungsstreifen von Woodland - die sind deutlich weicher , würden also besser isolieren..."

Da kann ich dir leider nicht zustimmen. Weicher bedeutet nicht, dass die Schalldämmung besser ist, eher im Gegenteil: Auch Moosgummi ist wegen der zu geringen Masse nicht geeeiget.
Ich habe dazu zahlreiche Berichte hier im Forum verfasst (Stichworte Resorb, Geräuschdämmung). Wenn du Wert legst auf eine optimale Geräuschdämmung, dann kenne ich aktuell nichts wirkungsvolleres als Resorb - vorausgesetzt elastische Verklebung sowohl beim Resorb, als auch beim Gleis und beim eventuellen Schotter (sofern man nicht eine Fertiggleis mit Bettung verwendet).

Weitere Hinweise auch unter
www.modellbahn-atelier-henschen.de

Ergänzender Hinweis: Bei Fertiggleisen mit Hohlkammerbettung bringt dieses eine gewisse Eigenresonanz mit sich, die sich durch Abkoplung vom Untergrund nicht wirklich effektiv angehen lässt.

Viele Grüße
Frank

Hallo Heinz.

Habe bereits schon einmal unsere Schallisolierung beschrieben.
Wir haben zwischen Eisenbahnplatte/ Geländeuntergrund , wo dann der Kork oder anderes Material verwendet wird, Filsstreifen in entsprechender Breite darunter gepackt. Somit gibt es keine direkte Verbindung zum Gelände.
Außerdem ist die Ausdehnung kalt/warm damit auch erschlagen. So ein Bett ist wesentlich leiser als herkömmliche.
Selbst ist den Kurven ist der Fils gut verlegbar.

Gruß Klaro
Moin,

ich kann bzgl. Geräuschdämmung nur das bestätigen, was Frank geschrieben hat. Ich nutze bei offener Rahmenbauweise 10mm Sperrholz und darauf zweimal 3mm Resorb. Bei der Verklebung bin ich inzwischen von elastisch zu Patex-Montagekleber übergegangen, ohne (für mich) wahrnehmbare Verschlechterung der Geräuschentwicklung.

LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: PoetRandy

Weicher bedeutet nicht, dass die Schalldämmung besser ist, eher im Gegenteil: Auch Moosgummi ist wegen der zu geringen Masse nicht geeeiget.



Servus,

kann mir das jemand physikalisch ableiten, wie sich über eine sehr weiche, aber leichte Dämmung Schall auf die Platte darunter übertragen kann?

Danke VG Freetrack
Hallo FreeTrack,

Schallabsorption ist das Zauberwort: https://de.wikipedia.org/wiki/Schallabsorption

Ciao
U
Und wer es weniger wissenschaftlich möchte, der macht einfach den Praxistest - ein Streifen Moosgummi und ein Streifen Resorb - Gleis drauflegen, fahren und hinhören   

Viele Grüße
Frank


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;