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THEMA: Verdrahtung von Fichtelbahn GBM

THEMA: Verdrahtung von Fichtelbahn GBM
Startbeitrag
Frodolf - 07.06.25 16:05
Hallo,

ich hatte bis vor ein paar Jahren DR4088 von Digikeijs verwendet und bin dabei mit dem roten Kabel auf C. Die schwarzen Kabel von den jeweiligen getrennten Schienenabschnitten gingen in die Inputs 1-16.

Die Unsicherheit über die Zukunft Digikeijs' und einen Umbau meiner im Rohbau befindlichen Anlage nahm ich zum Anlass, auf BiDiB-Geräte von Fichtelbahn umzusteigen. Es wird empfohlen, an jedes Gleis mit verdrillten Doppeladern ranzugehen.

Unverständnis 1: Wenn alle Leitungen eines der Pole (DCC1-Reihe) eh alle verbunden sind, warum wird empfohlen(!), KEINE "Ringleitung" zu legen und stattdessen immer beide Schienen zu trennen und mit Adernpaaren zum GBM zu gehen? Ist ja doch ein gewisser höherer Aufwand.

Unverständnis 2: Wenn ich mit dem Multimeter eine Durchgangsprüfung auf der "Masse"-Reihe mache, höre ich, dass alle verbunden sind. Aber wie kann es sein, dass das gleiche auf der "Pluspol"/DCC2-Reihe passiert?? Mindestens auf einer der Reihen müssten doch die Pins voneinander getrennt sein, damit das ganze System funktioniert?!

Die Bahnen fahren, aber ich begreif grad nicht, wieso und würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet, es zu verstehen.

Florian


Servus Florian,

zu Unverständnis 1 kann ich dir sagen, dass Christoph Schörner von Fichtelbahn, aber auch Entwickler von Open-DCC von einer Ringleitung abraten, weil es in der Praxis offenbar so doch eher zu Störungen kommt bzw. auch die Fehlersuche schwieriger sein kann, wenn die Gleisabschnitte nicht beidseitig getrennt sind. Soweit zumindest meine Erinnerung.

zu Unverständnis 2 würde ich raten, dass Loks ja auf allen Gleisabschnitten durchgehend detektiert werden, unabhängig vom Fahrbetrieb, und das geht ja nur mit beiden Polen.

VG Freetrack
Moin Florian,

Zu Unverständnis 1, der Aussage von Freetrack #1 stimme ich zu, findest du übrigens auch im Wiki beschrieben.
https://forum.opendcc.de/wiki/doku.php?id=gbm:v...sabschnitte_2_leiter
Bei Boosterübergängen muss immer beidseitig getrennt werden und das wird gerne vergessen, wenn sonst nur einseitig getrennt wird.

Zu Unverständnis 2, DCC1 ist direkt durchverbunden (Widerstand 0 Ohm), das ist auch auf der Platine sichtbar.
DCC 2 muss grundsätzlich auch eine Verbindung haben, schließlich gibt es ja nur zwei DCC Leitungen, allerdings sind zwischen den einzelnen Abgängen auch Widerstände verbaut, dadurch solltest du keinen Widerstand von 0 Ohm messen, dann hättest du einen Defekt.
Die Belegtmeldung wird in Abhängigkeit von DCC2 gemessen, aber über eine zusätzliche 3. (Sensor-) Leitung.
Hier gibt es die Bestückung und Schaltpläne für den GBM16T, da kann man sich das gut anschauen:
https://www.fichtelbahn.de/pdf/BiDiB_GBM_1.8.1_pcb_all.pdf

Schöne Grüße
Lukas



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