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THEMA: Neue Kategorie für 3D-Druck
THEMA: Neue Kategorie für 3D-Druck
Manfred - 06.06.25 13:22
Hallo zusammen,
Ich habe zwei 3D-Drucker, einen Würstchenleger (Creality K1 max) und einen Resindrucker (Anycubic X6Ks).
Mit dem Creality hab ich schon erfolgreich hunderte Sachen gemacht, auch für die Moba, gemacht.
Mit dem Resindrucker hab ich auch einiges geschafft, aber gerade bei Teile wie z.B. Lokgehäusen massive Probleme, weil die sich nach dem Druck und Härten immer extrem verziehen.
Ich weiß nicht, wie weit das hier verbreitet ist, aber ich würde mir eine Kategorie 3D-Druck wünschen,
in der man seine Erfahrungen tauschen, Fragen stellen und auch mal STL-Dateien tauschen könnte.
Was meint ihr dazu?
VG
Manfred
Das Bild zeigt einen Kabelhalter für Decoderkabel
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Ich habe zwei 3D-Drucker, einen Würstchenleger (Creality K1 max) und einen Resindrucker (Anycubic X6Ks).
Mit dem Creality hab ich schon erfolgreich hunderte Sachen gemacht, auch für die Moba, gemacht.
Mit dem Resindrucker hab ich auch einiges geschafft, aber gerade bei Teile wie z.B. Lokgehäusen massive Probleme, weil die sich nach dem Druck und Härten immer extrem verziehen.
Ich weiß nicht, wie weit das hier verbreitet ist, aber ich würde mir eine Kategorie 3D-Druck wünschen,
in der man seine Erfahrungen tauschen, Fragen stellen und auch mal STL-Dateien tauschen könnte.
Was meint ihr dazu?
VG
Manfred
Das Bild zeigt einen Kabelhalter für Decoderkabel
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Hallo Manfred,
ausgezeichnete Idee! Austausch von Tipps und Ideen für 3D-Druck.
Grüße, Johannes
ausgezeichnete Idee! Austausch von Tipps und Ideen für 3D-Druck.
Grüße, Johannes
KurtHarders - 06.06.25 16:07
Hallo Manfred,
mit einem Resindrucker habe ich Schwellenbänder für Gleise und Weichen ohne Verzug erstellt. Auch mehrere Fahrzeuge wie z.B. einen elT1624 (Hamburger Wechselstrom S-Bahn) und viele Eisenbahnferne Gegenstände habe ich gedruckt. Für die Präzision der Drucke sind fast alle Druckparameter entscheidend:
- nicht zu kurz belichten
- eher lange Pausenzeiten zwischen den Ebenen
- Gründliches Waschen. Ich wasche mit Kaminethanol >95% im Waschtank mit Drehboden.
- Gründliches Härten
Dann den kompletten Druck für > 30min in den Gefrierschrank. Achtung. Teile fallen dann schon mal von der Druckplatte.
Mit diesem "Verfahren" habe ich selten Probleme gehabt.
Grüße, Kurt
mit einem Resindrucker habe ich Schwellenbänder für Gleise und Weichen ohne Verzug erstellt. Auch mehrere Fahrzeuge wie z.B. einen elT1624 (Hamburger Wechselstrom S-Bahn) und viele Eisenbahnferne Gegenstände habe ich gedruckt. Für die Präzision der Drucke sind fast alle Druckparameter entscheidend:
- nicht zu kurz belichten
- eher lange Pausenzeiten zwischen den Ebenen
- Gründliches Waschen. Ich wasche mit Kaminethanol >95% im Waschtank mit Drehboden.
- Gründliches Härten
Dann den kompletten Druck für > 30min in den Gefrierschrank. Achtung. Teile fallen dann schon mal von der Druckplatte.
Mit diesem "Verfahren" habe ich selten Probleme gehabt.
Grüße, Kurt
Hallo Kurt,
wieso Gefrierschrank?
Gruß Micha
wieso Gefrierschrank?
Gruß Micha
KurtHarders - 07.06.25 08:34
Hallo Micha,
das gedruckte Teil "klebt" ja an der Bauplattform. Dies besonders stark, wenn man - wie ich - gerne platt auf der Plattform druckt. Also wenig bis keine Stützen, aber volle Haftung. Durch die "Schrumpfung" der Plattform lösen sich die Teile von der Plattform. Das habe ich z.B. mit einem Modell einer Speisepumpe genutzt, um diese kleinen Teile ohne Gewalt von der Plattform zu lösen.
Grüße, Kurt
das gedruckte Teil "klebt" ja an der Bauplattform. Dies besonders stark, wenn man - wie ich - gerne platt auf der Plattform druckt. Also wenig bis keine Stützen, aber volle Haftung. Durch die "Schrumpfung" der Plattform lösen sich die Teile von der Plattform. Das habe ich z.B. mit einem Modell einer Speisepumpe genutzt, um diese kleinen Teile ohne Gewalt von der Plattform zu lösen.
Grüße, Kurt
[N]-Fan Thomas F. - 07.06.25 08:40
Hallo Manfred,
ich habe ewig gesucht nach Infos aber Fehlanzeige. Probleme dieser Art die sich vermehrt aus unserem Maßstab und feinden 3D-Druck-Teilen ergeben, sind leider bei der heutigen Technik normal. Ich selbst wollte nie mit dem 3D-Druck beginnen. Die meisten drucken große massive Strukturen, habe ich für Freunde auch gemacht, da funktioniert das alles gut. Ich wollte eigentlich nie mit 3D-Druck anfangen, da man ja nichts wirklich brauchbares zum Drucken findet und zur Arbeit und dem Modellanlagenbau wollte ich nicht nicht noch mit anderen Dingen verzetteln, zumal mir klar war, dass man dann doch in ein CAD-System zur Modellerstellung einsteigen muss. Aber das ist knapp 3 Jahre her und ich habe seither eine ähnliche Hardware wie Du. Den Creality K1C und den Elego Satur 3 Ultra. Die Erfahrungen haben gezeigt, die primären Parameter der Resindrucker ist meist nahezu perfekt. Man kann mit den Parametern spielen, das bringt in der Regel keinen so beeindruckenden Vorteil. Allein die Belichtungszeit hängt mom Resin ab. Helleres Resin benötigt weniger, dunkleres etwas mehr an Belichtungszeit. Aber das ist Dir sicher auch schon aufgefallen. Und nur nicht automatisch durch das Programm supportieren lassen!
Nun zu Deinem Problem: Wenn man kleine Modelle, ich habe mit einem Kalkkübelwagen angefangen, druckt, hat man immer einen leichte Biegung, egal welchen Winkel. Dieser Effekt verbessert sich bei stärkeren Supporten und wenn Du mit Supporten aushärtest. Aber dann gehen oft die Modelle kaputt, da sich diese Supporte nur schlecht oder gar nicht entfernen lassen. Bei leichten Supporten ist die Nacharbeit zu aufwändig. Also mache ich es mit guten Erfolg so: Ich konstruieren ein Modell und nach dem Druck wird es sofort desupportiert. Dann lasse ich es ca. 12h trocknen. Und danach habe ich für diese komplexen Modell, wie Wagenkasten eine Aushärtevorrichtung konstruiert. Darin klemme ich mein Modell ein und härte es aus. Ergebnis ist ein nahezu perfektes Modell. Natürlich muss für jedes Modell eine eigene Vorrichtung konstruiert und angepasst werden Dazu verwende ich den Creality mit PLA, ist top. Sehr fest und stabil dafür. In der Regel fixieren 6 M3 Schrauben den UV-Halter.
Ach so, kleine Strurkuren oder komplexe Modelle mit kleinsten Anhängen (z.B. Wagenkästen mit Griffen und Haken) wasche ich nur mit der Hand, keinesfalls mit meiner Waschmaschine. Noch nie hatte ich Unsauberkeiten, wenn man langsam und ordentlich arbeitet. Im Gegenlicht auffällige Schichtstrukturen habe ich noch nie wegbekommen. Auch eine Verringerung der Schichthöhe (Z-Achse) hat bei mir (x Versuche!) keinerlei Vorteile gebracht. Lediglich die mass. Verlängerung der Druckzeit. In der Regel drucke ich je nach Modell mit einem Winkel von 45-65 Grad.
Also, das sind meine Erfahrungen! Leider habe ich bisher keine anderen Lösungen gefunden. Manchmal muss man die Modelle zum Druck auch teilen. Ich konstruiere gerade den MK4 Transit der DR und da ist der Dachüberstand ein Problem, was ich gerade versuche zu lösen. Manchmal füge ich gegen den Verzug zusätzlich Querstreben ein, härte aus und entferne diese wieder, wenn nötig.
Herzliche Modellbahngrüße und schönes langes Wochenende, Thomas
ich habe ewig gesucht nach Infos aber Fehlanzeige. Probleme dieser Art die sich vermehrt aus unserem Maßstab und feinden 3D-Druck-Teilen ergeben, sind leider bei der heutigen Technik normal. Ich selbst wollte nie mit dem 3D-Druck beginnen. Die meisten drucken große massive Strukturen, habe ich für Freunde auch gemacht, da funktioniert das alles gut. Ich wollte eigentlich nie mit 3D-Druck anfangen, da man ja nichts wirklich brauchbares zum Drucken findet und zur Arbeit und dem Modellanlagenbau wollte ich nicht nicht noch mit anderen Dingen verzetteln, zumal mir klar war, dass man dann doch in ein CAD-System zur Modellerstellung einsteigen muss. Aber das ist knapp 3 Jahre her und ich habe seither eine ähnliche Hardware wie Du. Den Creality K1C und den Elego Satur 3 Ultra. Die Erfahrungen haben gezeigt, die primären Parameter der Resindrucker ist meist nahezu perfekt. Man kann mit den Parametern spielen, das bringt in der Regel keinen so beeindruckenden Vorteil. Allein die Belichtungszeit hängt mom Resin ab. Helleres Resin benötigt weniger, dunkleres etwas mehr an Belichtungszeit. Aber das ist Dir sicher auch schon aufgefallen. Und nur nicht automatisch durch das Programm supportieren lassen!
Nun zu Deinem Problem: Wenn man kleine Modelle, ich habe mit einem Kalkkübelwagen angefangen, druckt, hat man immer einen leichte Biegung, egal welchen Winkel. Dieser Effekt verbessert sich bei stärkeren Supporten und wenn Du mit Supporten aushärtest. Aber dann gehen oft die Modelle kaputt, da sich diese Supporte nur schlecht oder gar nicht entfernen lassen. Bei leichten Supporten ist die Nacharbeit zu aufwändig. Also mache ich es mit guten Erfolg so: Ich konstruieren ein Modell und nach dem Druck wird es sofort desupportiert. Dann lasse ich es ca. 12h trocknen. Und danach habe ich für diese komplexen Modell, wie Wagenkasten eine Aushärtevorrichtung konstruiert. Darin klemme ich mein Modell ein und härte es aus. Ergebnis ist ein nahezu perfektes Modell. Natürlich muss für jedes Modell eine eigene Vorrichtung konstruiert und angepasst werden Dazu verwende ich den Creality mit PLA, ist top. Sehr fest und stabil dafür. In der Regel fixieren 6 M3 Schrauben den UV-Halter.
Ach so, kleine Strurkuren oder komplexe Modelle mit kleinsten Anhängen (z.B. Wagenkästen mit Griffen und Haken) wasche ich nur mit der Hand, keinesfalls mit meiner Waschmaschine. Noch nie hatte ich Unsauberkeiten, wenn man langsam und ordentlich arbeitet. Im Gegenlicht auffällige Schichtstrukturen habe ich noch nie wegbekommen. Auch eine Verringerung der Schichthöhe (Z-Achse) hat bei mir (x Versuche!) keinerlei Vorteile gebracht. Lediglich die mass. Verlängerung der Druckzeit. In der Regel drucke ich je nach Modell mit einem Winkel von 45-65 Grad.
Also, das sind meine Erfahrungen! Leider habe ich bisher keine anderen Lösungen gefunden. Manchmal muss man die Modelle zum Druck auch teilen. Ich konstruiere gerade den MK4 Transit der DR und da ist der Dachüberstand ein Problem, was ich gerade versuche zu lösen. Manchmal füge ich gegen den Verzug zusätzlich Querstreben ein, härte aus und entferne diese wieder, wenn nötig.
Herzliche Modellbahngrüße und schönes langes Wochenende, Thomas
Hallo Kurt, Thomas,
Danke für Eure Tips.
Die werde ich bei nächster Gelegenheit mal testen.
Ich denke, bei der 'riesigen' Resonanz hat es sich erübrigt, über eine eigene Kategorie zu dem Thema nachzudenken.
Schade eigentlich.
VG
Manfred
Danke für Eure Tips.
Die werde ich bei nächster Gelegenheit mal testen.
Ich denke, bei der 'riesigen' Resonanz hat es sich erübrigt, über eine eigene Kategorie zu dem Thema nachzudenken.
Schade eigentlich.
VG
Manfred
[N]-Fan Thomas F. - 08.06.25 11:49
Hallo Manfred,
Wieso, kann doch trotzdem gemacht werden?
Du kannst mich auch gerne bei Problemen Kontaktieren, Daten sind hionterlegt.
Beste Grüße, Thomas
Wieso, kann doch trotzdem gemacht werden?
Du kannst mich auch gerne bei Problemen Kontaktieren, Daten sind hionterlegt.
Beste Grüße, Thomas
Ich würde eine eigene Kategorie auch befürworten. Schaue auch gerne im Stummiforum gerne in dieser Rubrik nach.
Grüße und noch schöne Pfingsten,
Albert
Grüße und noch schöne Pfingsten,
Albert
Servus,
mach doch eine Umfrage bezüglich deines Kategorie-Vorschlags.
Solche Umfragen machen mächtig Eindruck !.png)
z.B.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1418613&sb1
VG Freetrack
mach doch eine Umfrage bezüglich deines Kategorie-Vorschlags.
Solche Umfragen machen mächtig Eindruck !
z.B.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1418613&sb1
VG Freetrack
Hallo Manfred,
Benenne den Thread doch einfach z.B. in „Fragen zum 3D-Druck“ oder so um und schon haben wir einen Faden, in dem man solche Fragen sammeln kann. Sinn würde es machen, den 3D-Druck ist ja heute nun eine etablierte Technik im Modellbahnhobby.
Zu Deiner Ausgangsfrage:
Verformungen beobachte ich immer dann, wenn ich dünne Wände (<0.4mm) drucke. Über 0.4mm Wanddicke sollte es eigentlich nicht mehr auftreten. Ein Patentrezept dagegen habe ich nicht.
Angeblich soll man die Drucke in warmer Umgebung aushärten. Die Wärme soll die Spannungen beim Aushärten ausgleichen.
Die von Thomas in #5 genannte Vorrichtung hört sich interessant an, kann ich mir aber noch nicht bildlich vorstellen. Vielleicht kann er ein Foto beisteuern.
Ich versuche i.d.R. dagegen anzukonstruieren, also Verstärkungen einzubringen, ggf. auch welche, die ich später beim Zusammenbau erst entferne – siehe Fotos.
Ansonsten entferne ich ähnlich wie Thomas die Supports direkt nach dem Waschen und lasse die Teile dann ausgiebig im Dunklen trocknen, bevor ich sie endgültig aushärte.
Grüßend, Sascha
Die von sfre zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Benenne den Thread doch einfach z.B. in „Fragen zum 3D-Druck“ oder so um und schon haben wir einen Faden, in dem man solche Fragen sammeln kann. Sinn würde es machen, den 3D-Druck ist ja heute nun eine etablierte Technik im Modellbahnhobby.
Zu Deiner Ausgangsfrage:
Verformungen beobachte ich immer dann, wenn ich dünne Wände (<0.4mm) drucke. Über 0.4mm Wanddicke sollte es eigentlich nicht mehr auftreten. Ein Patentrezept dagegen habe ich nicht.
Angeblich soll man die Drucke in warmer Umgebung aushärten. Die Wärme soll die Spannungen beim Aushärten ausgleichen.
Die von Thomas in #5 genannte Vorrichtung hört sich interessant an, kann ich mir aber noch nicht bildlich vorstellen. Vielleicht kann er ein Foto beisteuern.
Ich versuche i.d.R. dagegen anzukonstruieren, also Verstärkungen einzubringen, ggf. auch welche, die ich später beim Zusammenbau erst entferne – siehe Fotos.
Ansonsten entferne ich ähnlich wie Thomas die Supports direkt nach dem Waschen und lasse die Teile dann ausgiebig im Dunklen trocknen, bevor ich sie endgültig aushärte.
Grüßend, Sascha
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Hallo,
Ich bin da noch in Read-only mode, ich habe keinen Drucker aber ich weiß nicht, wie lange bei mir dieser Zustand stabil bleiben soll. Auch deshalb bin ich ganz Ohr.
LG,
Gabor
Ich bin da noch in Read-only mode, ich habe keinen Drucker aber ich weiß nicht, wie lange bei mir dieser Zustand stabil bleiben soll. Auch deshalb bin ich ganz Ohr.
LG,
Gabor
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