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THEMA: PIKO BR 216/SmartDecoder XP 5.1 Probleme

THEMA: PIKO BR 216/SmartDecoder XP 5.1 Probleme
Startbeitrag
Birdman - 25.05.25 12:15
Hallo zusammen,

ich wärme das/mein Thema nochmal auf, eventuell hat ja jemand eine Idee oder sogar dasselbe Phänomen:
Ich habe vier Sound-Loks von Piko der BR 216/V160: 40525 / 40527 / 40529 / 40531.
Bei allen vier treten genau dieselben zwei Probleme auf:
1. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei allen deutlich zu niedrig, konnte ich aber mit der Trimmfunktion (CV 66/95) beheben, so dass mich dieses Phänomen nicht mehr wirklich stört

2. Nach einiger Zeit Betrieb lässt sich der Sound/das Motorgeräusch nicht mehr abstellen. In der Z21-App lässt sich zwar das entsprechende Icon korrekt ausschalten, der Sound beibt aber an. Wirklich abschalten lässt sich der Sound dann nur, wenn man kurz den Fahrregler nach oben zieht und gleich wieder auf Null stellt. Das Problem tritt auch nicht immer auf, gleich zu Beginn nach Einschalten der Anlage überhaupt nie, sondern erst wenn die Loks einige Zeit gefahren sind.

Die Anlage wird über die schwarze Z21 gesteuert. Auch mit der WLAN-Maus lässt sich der Sound dann nicht ausschalten, liegt also nicht an der App. Alle Decoder haben die neueste Firmware aufgespielt und am Decoder an sich liegt es wohl auch nicht, eher an der Kombi Decoder/Lokmodell. Denn ich habe zwei weitere Piko-Loks mit diesem Decodermodell, da treten beide Probleme nicht auf.

Der Piko-Support hatte auch keine Idee, außer das es vielleicht an einer kurzen Störung der Kommunikationsverbindung Zentrale-Lok liegen könnte. Glaube ich nicht daran, denn alle anderen Funktionen der Loks lassen sich dann trotzdem schalten.

Vielleicht fällt Euch ja was ein.

VG Martin

Moin Martin,

also 1. ist jetzt kein Problem mehr, gut. Wir fahren die Loks mit 19V problemlos.

Zu 2. würde ich versuchen das Problem zuerst mit einer anderen DCC Steuerung zu replizieren.
Dann sieht man weiter.

Ansonsten sind die beschriebenen Probleme in meinem Umfeld und mir nicht bekannt. Weder noch.

Gruß Rolf
Hallo Martin!
Kann leider auch keine Hilfe leisten, habe aber das gleiche Problem mit der 191 von Piko. Korrekt das gleiche Verhalten wie bei Dir und auch mit der gleichen Zentrale etc.

Habe dann einfach kurz die Stoptaste gedrückt  und wieder ein und dann war Ruhe, was natürlich keine Lösung ist.

Bin gespannt ob da was kommt, da muss jemand schon tief drin stecken 🤔.

BG, Lutz!
Hallo Rolf,

leider habe ich nur die eine Zentrale, kann also nix Alternatives testen.

Hallo Lutz,

dann scheint es da vielleicht am Zusammenspiel mit der Z21 zu hängen. Mit dem Decoder gab es da ja anfänglich auch Soundprobleme, die sich mit CV 250=8/9 temporär beheben liessen. Mal schauen, ob es noch Ideen gibt.
Hallo Martin,

Ich habe noch die Möglichkeit mit einer Piko-Zentrale zu testen, aber leider nicht mehr heute.
Bleibe aber dran und berichte.

BG, Lutz! 🥥
Hallo,
ad1: Definiere "Geschwindigkeit zu niedrig". Nach m. M. ist diese total angemessen, Hauptsache kein Raser! Da sind Loks von GFN weitaus schlimmer, manche Dieselloks gehören zu den Hochgeschwindikeitsfahrzeugen.

ad2: Mit meiner Lenz LZV200 habe ich solche "Ungereimtheiten" nicht. Ist halt die Z21, irgendwie alles Jip und "Talahon", kein weitere Kommentar ....

VG
Ralf
Hallo Ralf,

ad1: Geschwindigkeit deutlich unterhalb des Vorbilds, von dem empfohlenen Modellbahnaufschlag ganz zu schweigen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

2. Nach einiger Zeit Betrieb lässt sich der Sound/das Motorgeräusch nicht mehr abstellen. In der Z21-App lässt sich zwar das entsprechende Icon korrekt ausschalten, der Sound beibt aber an. Wirklich abschalten lässt sich der Sound dann nur, wenn man kurz den Fahrregler nach oben zieht und gleich wieder auf Null stellt. Das Problem tritt auch nicht immer auf, gleich zu Beginn nach Einschalten der Anlage überhaupt nie, sondern erst wenn die Loks einige Zeit gefahren sind.



Definiere "Nach einiger Zeit". Bezieht sich das auf eine Lok oder auf die Anlage und betrifft es dann mehrere Loks gleichzeitig?

Ich kenne des Phänomäen nicht, habe aber auch nur eine weiße z21 und FW versionen 1.5 bis 1.8
Hallo,

bzgl. (1) Geschwindigkeit: Ich habe das gleiche Problem. Eine Lok mit original Piko Sound Decoder als auch eine weitere mit Eigenbau-Decoder. Ich muss die Geschwindigkeit max hochsetzen damit 100kmh erreicht wird (ohne Modellaufschlag)

bzgl (2) … evtl. gibt es einen Kausalzusammenhang zwischen Massnahme (1) und dem Problem (2). Setze doch testhalber die beiden CVs wieder auf „Normalmaß“ zurück und schaue ob Problem (2) verschwindet.

VG, Frank
Hallo Uli,

exakt definieren lässt sich das nicht. Manchmal reichen 3-4 Minuten, manchmal tritt es dann auch mal nicht auf und der Sound schaltet normal ab. Das macht es auch etwas schwierig, den Fehler zu finden.

Hallo Frank,

sehr gute Idee. Auf die einfachsten Dinge kommt man manchmal nicht von selber. Werde ich austesten und danach auch mal einen kompletten Reset.
Ich habe auch die BR 216. Die Geschwindigkeit des Originals erreicht meine im Werkszustand auch nicht, allerdings nicht tragisch, da ich sie auf meiner Minianlage sowieso mit max. 100 Km/h fahren lasse. Nach einigem Herumprobieren an den Motor CVs hat sie die Geschwindigkeit des Originals auch gut geschafft, aber wie gesagt, ist für mich nicht von Belang.

Ich denke schon, daß der Decoder bei zu geringer Spannung nicht korrekt arbeitet, an meiner DCC-Ex (läuft nur mit 12V) funktioniert die Maschinenraumbeleuchtung nicht, an der z21 funktioniert sie.
Hallo Runde!

Habe getestet.
Wie gesagt, bei mir nicht BR 216 sondern BR 191 098-3, aber Decoder5.1 von Piko.
Getestet mit PSC-Wlan, 30 Minuten wie normaler Fahrbetrieb - mal langsamer, mal schneller auch zwischendurch mal ausschalten.
Was soll ich sagen, sie steht immer noch auf dem Tisch und "knurrt" obwohl alles ausgeschaltet ist.
Mein Fazit, an der Zentrale liegt es nicht. Bleibt wohl nur der Decoder.

Kommt noch Bildchen.

BG, Lutz!

Die von LW zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Lutz,

Danke für den Test.

Wobei es am Decoder alleine auch nicht liegen kann. Ich habe ja zwei V200 von Piko mit dem gleichen Decoder (selber Firmwarestand) auf derselben Anlage und dort tritt das Problem nicht auf.

VG Martin
Hallo Martin!

Mich wirft es nun nicht um, also ist kein k.o. Fehler.
Da müsste bestimmt jemand mit mehr Decoder-Kenntnissen ran um das zu klären. Ist aber schon interressant.
Man(n) wird sehen .

BG, Lutz!
Hallo Martin

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Martin

Alle Decoder haben die neueste Firmware aufgespielt

Könntest du bitte dazu schreiben, welche Version es ist? Wenn man den Faden in ein oder zwei Monaten öffnet, könnte es schon wieder eine andere sein.

Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Rolf

also 1. ist jetzt kein Problem mehr, gut. Wir fahren die Loks mit 19V problemlos.

Ernsthaft??? Du erwartest, dass es keine Probleme gibt, wenn du einen 12-V-Motor mit bis zu 17 V quälst?

Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich denke schon, daß der Decoder bei zu geringer Spannung nicht korrekt arbeitet, an meiner DCC-Ex (läuft nur mit 12V) funktioniert die Maschinenraumbeleuchtung nicht, an der z21 funktioniert sie.



Hallo,

das liegt nicht am Decoder sondern an dem auf der Lok-Platine verbauten SUSI Modul. Das steuert die Maschinenraumbeleuchtung und will mindestens 13.6V am Gleis haben. Den Decoder trifft hier keine Schuld.


VG, Frank
Hallo Frank!

Bei meinem Test (#11) lagen 15V am Gleis an und hat auch nicht so recht geklappt.

BG, Lutz!

Sorry, Dein Bezug lag auf was anderem 🫣
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: Dietrich M. schrieb am 26.05.25 10:47


Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Rolf

also 1. ist jetzt kein Problem mehr, gut. Wir fahren die Loks mit 19V problemlos.

Ernsthaft??? Du erwartest, dass es keine Probleme gibt, wenn du einen 12-V-Motor mit bis zu 17 V quälst?

Dietrich



Moin,

Ich bin zwar nicht Rolf, ABER.

Warum immer wieder dieses VODOO mit minimalster Spannung?
Viele Decoder funktionieren damit nicht richtig!

D&H hat mir schon vor vielen Jahren empfohlen mit ca 17 Volt zu fahren.

Der Motor wird auch nicht bei 5 Volt Überspannung gequält!
Zum Anderen, kann man sehr leicht die max Spannung mit CV5 (bei den meisten Decodern) einstellen.
Ergo kommt am Motor - ein Minimum an zu viel Spannung an.

Im Übrigen, es ist nur zum Nachdenken für die Mitleser gedacht, ich hab keinen Bock auf diese endlose Diskussion über die Spannung. Ich fahre seit ca. 15 Jahren mit ca 17 Volt und es funktioniert seit dem tadellos.
Probleme mit komischem Regelverhalten gibt es bei Motoren, die max 5V vertragen, dort braucht es bei Zimo und D&H andere Decoder (deren Typbezeichnungen ich nicht im Kopf habe)

Viele Grüße, Franzi
@fschum Hallo Namensvetter. Danke, wieder was gelernt, war mir neu, daß da noch ein SUSI Modul verbaut ist.

Da es erwähnt wurde, daß die Lok im Stillstand knurrt, das ist bei meiner Piko auch so, ich habe dem bisher keine Bedeutung beigemessen, da sie sich ansonsten hervorragend verhält.

Ob CV5 die Motorspannung ändert, mag vielleicht bei Piko so sein, das weiß ich nicht.
OT: Bei Zimo ist es nicht so. Laut S. Hubinger von Zimo begrenzen CV5 und 6 die Umsetzung der externen Fahrstufen von der Zentrale in die internen 255 Fahrstufen des Decoders, die Motorspannung wird über CV57 eingestellt. Er empfiehlt, CV5 und 6 auf "1" zu stellen, ist wohl ein adaptiver Modus und dann CV57 bis zur Sollgeschwindigkeit abzusenken. Ich denke, er weiß, wie "seine" Decoder funktionieren. Und man kann nicht ausschließen, daß es bei anderen Decodern auch so ist und denen nur die Möglichkeit fehlt, die Spannung einzustellen.
CV5 begrenzt nicht die Maximalspannung sondern nur die maximale PWM Periode (also z.B. 60% bei 153 von 255). Dadurch wird die durchschnittliche Spannung natürlich geringer aber die Maximalspannung und der Maximalstrom bleibt der selbe.

Grüße,
Harald.
Naja, die "durchschnittliche" Spannung wird nicht geringer, die Spannmung bleibt bei PWM immer gleich. Es ändert sich nur die Pulsbreite. Was bei manchen Motoren, man kennt es von vielen Computerlüftern, bei niedriger Drehzahl durch schmale Pulse zum Knurren führt. Warum das bei der Piko Lok im Stand auftritt, bzw. ob der Motor oder der Lautsprecher die Geräuschquelle ist, müßte man direkt mal ermitteln.
Hallo Frank  (#18),

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Er empfiehlt, CV5 und 6 auf "1" zu stellen, ist wohl ein adaptiver Modus und dann CV57 bis zur Sollgeschwindigkeit
abzusenken.



ich habe exakt diese Frage auf dem Zimo-Stand in Dortmund gestellt und zwei Zimo-Mitarbeiter haben mir eine etwas abweichende Antwort gegeben, die mir auch plausibel erscheint.
1 . CV5 auf 220 stellen - das gibt dem Dekoder bei Vmax noch eine Regelreserve.
2. CV57 anschließend runterregeln, bis Vmax = Vsoll. Hierbei sollte man etwa 7 Volt Motorspannung nicht unterschreiten, was auch meiner Erfahrung entspricht, denn das Fahrverhalten eine Kato ICE4 war anschließend grausam. In diesem Fall CV5 weiter anpassen.

Vorteil der Vorgehensweise: die Anzahl verfügbarer Fahrstufen wird maximiert, d.h. die Lok ist feinfühliger steuerbar.

Ciao, Lutz
Richtig, den Wert 60 sollte man bei CV57 nicht unterschreiten, wenn das nicht reicht, dann CV5 "von oben her" beschneiden. Sonst wird das Fahrverhalten instabil.
Ob man CV5 auf 1 oder 255 stellt, ist letztendliche relativ egal, Hauptsache ist, der Decoder kann die vollen Fahrstufen des Reglers auf seine internen 255 Stufen umsetzen.
Wie gesagt, die Aussagen stammen von S. Hubinger von Zimo, mit dem ich vor ein paar Wochen fast eine Stunde wegen einem defekten Decoder telefoniert habe.

Aber wir sind ja hier bei Piko Decodern, denen leider ein paar Sachen fehlen, die Zimo, ESU und Andere bieten, dafür wieder Anderes können.
Zu 2.
Sind das Funktionen ab F13 oder größer? Wenn ja, kannst du versuchsweise in der App, bei den Eigenschaften der Z21, die zyklische Wiederholung dieser Funktionen aktivieren.

Gruß von Aron
Hallo Aron!

Bist Du ein Nachtmensch?

Deine Frage: Nein, F1 - Fahrgräusch.

BG, Lutz!
Hallo Aron,

wie schon Lutz schreibt, ist es F1. Aber auch wenn es eine höhere F-Taste wäre, das zyklische Ein- und Ausschalten hat schon mein dicker Daumen ohne Erfolg probiert.

Ansonsten kurze Rückmeldung: Ich hatte gestern Nachmittag mit den ersten Tests gemäß der obigen Tipps begonnen. Leider kam dann Murphy überraschend zu Besuch. Kurzzeitig dachte ich, eine Lösung durch Umstellen einer CV gefunden zu haben. Nach Rückstellung zeigte sich aber, dass dies wohl nicht die Ursache war, da der Fehler dann auch nicht wieder auftrat. So wie bei den weiteren 3-4 Dutzend Versuchen. Heute Nachmittag gibt es einen neuen Anlauf. Vielleicht ist der Fehler ja auch nur ein verzweifelter Ruf nach mehr Aufmerksamkeit.

VG Martin
Zu Beitrag #12:

Dann vergleiche mal die CV - Werte der Problemloks mit den anderen. Und dann kannst du auch noch die Decoder tauschen.

Weiterer Ansatzpunkt wäre Pufferspeicher oder unterschiedliche Bestückung der Lok-Platinen mit Kondensatoren.

Weitere Möglichkeiten um die Fehlerquelle einzukreisen wäre, Test mit anderer Zentrale (Zweitzentrale ist heute Stand der Technik 😀).
Und ich würde testweise auch mal Railcom an der Zentrale ausschalten.

Uli
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Naja, die "durchschnittliche" Spannung wird nicht geringer, die Spannmung bleibt bei PWM immer gleich



Den Durchschnitt bei 60% PWM wo wir 60% der Zeit 15V und 40% der Zeit 0V haben kannst du selber ausrechnen.

Ja, die Spannung wenn sie denn an ist bleibt immer gleich. Bei einer PWM von 0% haben wir übrigens eine durchschnittliche Spannung von 0V

Grüße
Harald
Stell eine andere Lok mit gleicher Adresse wo du mir F1 das Licht steuerst aufs selbe Gleis dann siehst du ob  F1 auf dem Gleis für die Adresse an oder aus ist.

Ich rate Bug im Decoder.

Grüße
Harald
Hallo Harald,

verstehe ich jetzt nicht so ganz, was das bringen sollte. Ich schrieb ja zu Beginn, dass es bei F1 aus aber nicht ausschaltendem Loksound reicht, kurz eine Fahrstufe zu schalten und der Sound dann sofort stoppt. Also scheint F1 ja aus zu sein.
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Franzi

ich hab keinen Bock auf diese endlose Diskussion über die Spannung.

Da bin ich voll bei dir.
Meine Ingenieurs-Sicht dazu ist recht einfach. Es gibt seit vielen Jahren eine NEM-Normempfehlung für N (und H0) von 14 V für die digitale Gleisspannung. Alle Decoder oder Fahrzeuge, die damit nicht funktionieren oder zu langsam sind, sind FEHLKONSTRUKTIONEN.

Dietrich
#25

Hallo Martin,

mit dem zyklischen Schalten der F-Tasten ist nicht Dein dicker Daumen gemeint . Die F-Tasten-Einschaltbefehle werden zyklisch von der Station gesendet, weil es vorgekommen ist, das ein Geräusch oder eine Beleuchtung die mit F-Tasten höher 13 geschaltet werden, plötzlich im Betrieb aus gingen. Bei einigen Stationen kann dieses "Auffrischen" der Einschaltbefehle in den Einstellungen zur Station, angewiesen werden.

Also nix dicker Daumen   - oder doch?

BG, Lutz!
@30

Amen oder andersrum was hat die NEM damit zutun was Hersteller entwickeln und oder Empfehlen?!
Wie sagtest Du, deine Meinung, gerne.
Schonmal einen Raucher bei 14V Gleisspannung gesehen? Egal, weiter machen.

Gruß Rolf
Hallo,

ja, gestern beim Vereinsabend den MTX Big Boy mit serienmäßigem Rauchsatz gesehen. z21 mit 15 Versorgung, also Gleisspannung bei etwa 14 V DCC. Raucht.

Grüße, Peter W
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: Dietrich M. schrieb am 27.05.25 10:26

Hallo

Da bin ich voll bei dir.
Meine Ingenieurs-Sicht dazu ist recht einfach. Es gibt seit vielen Jahren eine NEM-Normempfehlung für N (und H0) von 14 V für die digitale Gleisspannung. Alle Decoder oder Fahrzeuge, die damit nicht funktionieren oder zu langsam sind, sind FEHLKONSTRUKTIONEN.

Dietrich



wow ... der Herr Ingenieur ...

dabei lassen der Herr Ingenieur geflissentlich weg, dass es bei Allen Konstruktionen Tol(l)eranzen nach Unten UND nach Oben gibt ...
Wo nach Ihrer geflissentlichen Meinung direkt beim Überschreiten der - siehe Zitat: NEM-Normempfehlung - um 0.0001% zur absoluten Katastrophe mit Brand und Explosion kommt ...

Wer Sarkasmus findet, darf ihn gern behalten ....

Ich halte mich dann eher an die Herstellerempfehlung, die (Hersteller) zumindest wissen, was in Ihrem Produkt eingebaut ist.

Viele Grüße, Franzi
Hallo Rolf

Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: Rolf

Schonmal einen Raucher bei 14V Gleisspannung gesehen?

Das ist überhaupt kein Problem. Was bei 12 V DC raucht, raucht auch bei 14 V DCC problemlos.
Man darf nur nicht versuchen, eine Seite des Raucheinsatzes an Schienenpotenzial (Gehäusemasse) zu legen. Dann kommt dort nur noch die halbe Leistung an, entsprechend etwa 9 V.    

Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich halte mich dann eher an die Herstellerempfehlung, die (Hersteller) zumindest wissen, was in Ihrem Produkt eingebaut ist.


Dann kannst du aber Mischen von Herstellern vergessen. Andersrum: TCS keepalives machen puff bei über 16V. Wahrscheinlich berufen die sich dabei sogar noch auf einen Satz in der Norm nach NMRA RP obwohl im nächsten Satz 24V steht.

Die Alternative ist der Hersteller mit dem M(ittelleiter), da ist alles aus einer Hand.

Grüße
Harald
@35

Genau so wird aber die Spannung für den Raucher abgegriffen, halbe Spannung. Man kann die volle Spannung nehmen, wer sich das Verhalten der Decoder dann ansieht versteht schon wieso es eben so nicht gemacht wird. Das hier auszuführen erspare ich mir. Bei so vieles Ingenieures da kommt gleich die NEM Polizei.

Wenn der Raucheinsatz in der pseudo MTX BigBoy dann hops geht war es auch wieder nix.
Nix für ungut, abgesehen davon raucht auch sie erst richtig ab mindestens 15V Gleisspannung. Das ist mehr oder weniger so in etwa dass, was die MS2 an das Gleis abgibt mit ihrem hauseigenen Steckernetzteil.

Gruß Rolf
Hallo Rolf

Zitat - Antwort-Nr.: 37 | Name: Rolf

Genau so wird aber die Spannung für den Raucher abgegriffen, halbe Spannung.

Ja, und dann willst du die Lok durch höhere Gleisspannung trotzdem zum Rauchen bringen? Kein guter Plan.

Zitat - Antwort-Nr.: 37 | Name: Rolf

Man kann die volle Spannung nehmen, wer sich das Verhalten der Decoder dann ansieht versteht schon wieso es eben so nicht gemacht wird. Das hier auszuführen erspare ich mir.

Was genau spricht denn dagegen? Du kannst den Ausgang entsprechend dimmen für eine passende Raucher-Spannung. Gute Decoder modulieren dann diese Spannung auch noch je nach Lastzustand der Lok. So gibt es eine perfekte "Dampf"-Lok bei vernünftiger Gleisspannung.

Zitat - Antwort-Nr.: 37 | Name: Rolf

Wenn der Raucheinsatz in der pseudo MTX BigBoy dann hops geht war es auch wieder nix.

Warum soll der Raucheisatz denn "hops gehen"? Märklin kann schon seit vielen Jahren Raucheinsätze mit Decodern ansteuern, ohne dass diese sterben.

Dietrich
@38

Keine Ahnung was mit höherer Spannung gemeint ist. Entweder der Decoder erhält seine Reserve die er zur Lastregelung braucht oder nicht. Je nach Anlage recht individuell.

Interessant, wo sind die perfekten Dampfloks und von welchem Hersteller in Spur N? Was eine vernünftige Gleisspannung sein soll erschließt sich mir nicht wirklich, eines ist aber sicher eine zu geringe Gleisspannung z. B. 14V belastet jeden Decoder unvernünftig, um mal in diesem Duktus zu bleiben. Für einen Kringel ohne Höhen und Tiefen reicht es wohl alle Mal.

Was den nun, H0 Märklin oder Minitrix Spur N. Was ich von Märklin gesehen habe sind meist vor sich hin spuckende Raucherzeuger die nach den ersten Probegängen nicht mehr aktiviert werden. Selbst bei meinem Märklin BigBoy ist das Ergebnis bestenfalls als mäßig zu beschreiben.

Mit rauchigem Gruß
Rolf

PS:
Entschuldigung Martin, das ich Deinen Thread mit so einem unnützen Zeug vollkommen OT zugemüllt habe.
Ich schließe mich der gemachten Äußerungen an und vermute auch das der Decoder eine etwas eigenwillige Betriebsauffassung hat, sprich er hat nen Schuss. Ich würde ihn komplett neu Aufspielen, wenn Du da keine Möglichkeit hast oder es keinen Erfolg zeigt, dann einschicken. Mir selbst ist das mit einem 4.1 passiert, der dann anstandslos getauscht wurde.

Hallo an alle,

habe auch die Piko BR216 (40523) und meine zeigt genau das gleiche Verhalten: Kein Erreichen der Vorbildhöchstgeschwindigkeit und nach längerem Betrieb kein Abschalten des Motors mehr möglich. Habe nach einem Decoder-Update auf die neueste Version auch das Soundprojekt neu aufgespielt, beide "Probleme" bestehen weiterhin! Scheint für mich Standard zu sein 😉

Grüße Stephan

@Northy #39: Einen defekten Decoder würde ich mit ziemlicher Sicherheit ausschließen. Nochmal zur Erinnerung: Ich besitze 4 Loks dieses Modells mit diesem Decoder und bei allen treten beide Fehler identisch auf. Es wäre schon ein großer Zufall, wenn eine komplett defekte Charge in alle diese Modelle eingebaut worden wäre, zudem auch andere von diesen Fehlern berichten.

Und ich habe noch zwei andere Modelle von Piko mit genau diesem Decoder die diesbezüglich fehlerfrei laufen. Ich gehe eher davon aus, dass es am Soundprojekt für eben dieses Modell liegt. Leider hat sich Piko schon vor längerer Zeit auf eine entsprechende Anfrage nur in Schweigen gehüllt bzw. etwas von möglichen Kommunikationsproblemen gemurmelt.

Bei einer Lok wurde das komplette Projekt übrigens vor einigen Wochen mehrfach komplett mit dem Piko SmartProgrammer neu aufgespielt. Mehrfach, weil der tolle Programmer mir nach jeder zweiten Änderung die Soundfunktionen komplett zerschossen hat. Das aber nur am Rande.

Weiterer Zwischenstand:
Zur Info: Der Firmwarestand ist bei allen 6 Loks mit dem Decoder die 17, also die vier (BR216) mit dem Fehler als auch die zwei (BR221) ohne Fehler.

Die Rücksetzung der Trimmfunktionen (CV 66/CV95) auf die Standardwerte 128 ergab keine Änderung am Problem des Nichtausschaltens Motorsound

Kurzzeitig hatte ich an eine Lösung geglaubt, indem ich CV 250 wieder auf den Standardwert 0 gesetzt habe. Danach war der Fehler weg. Gegenprobe mit erneut gesetztem Wert: Fehler immer noch weg. Na ja, längeres Testen hat ergeben, dass die Einstellung keinen EInfluß hat. - Zur Erinnerung: hier hatte ich bei allen Loks mit diesem Decoder die 8 bzw. 9 eingetragen, da es anfänglich Probleme mit der Z21 gab. Dies wurde von Piko auch so kommuniziert. Mit der aktuellen Firmware ist das aber behoben, die CV 250 also nicht mehr notwendig. -

Einen vorgeschlagenen Abgleich der CV-Einstellungen zwischen den BR216 und BR221 habe ich noch nicht vorgenommen, da ich dazu erst noch eine Lok einlesen muss. Das dauert immer eine ganze Weile.

VG Martin
Hallo Martin!

Hartnäckig bist Du, dass muss man Dir lassen und ganz ehrlich, mich freut es! Auch das Du versuchst das Problem mit dem Programmer zu Leibe zu rücken, finde ich tolll (sogar mit drei l ).
Nach Deinem 41er Post bist Du so weit wie ich, bin gespannt wie es weiter geht. Ich habe es innerlich auf "geht nich" verschoben.
Weiter viel Erfolg und Geduld!

BG, Lutz!
Hallo Lutz,

den Programmer habe ich schon vor einer Weile wieder zurückgeschickt. Das war wirklich eine Katastrophe damit, ich habe bei zwei verschiedenen Lokmodellen ein wenig an den Funktionseinstellungen rumprobiert. Nach jeder zweiten Änderung (manchmal sogar nach jeder) waren dann plötzlich alle Soundfunktionen weg. Und das lag nicht an meinen Einstellungen, denn nach Rücksetzung war immer noch alles weg. Vielleicht bin ich auch nur zu doof dafür,

Das Auslesen der CV-Werte mache ich nun mit der DecoderPro-Software von JMRI. Dauert zwar immer eine ganze Weile, ist aber ganz nützlich.

VG Martin
Hallo Martin,

Du willst es eben wissen. Prima!

Ich halte es für einen Bug im Code und der wird so klein sein....

BG, Lutz!
Hallo Martin,

da ich derzeit in Urlaub bin kann ich Euch leider nicht proaktiv unterstützen.

Ich habe das Aufspielen der Fw mit dem Pico Programmer durchgeführt. Alle CV Änderungen allerdings mit dem Programmer von D&H.
Da es nie klar war ob die Änderung überhaupt auf dem Decoder gespeichert war oder nur ein Speicherabbild der Grafikkarte darstellte.
Deine Vermutung das es dann eine ganze Charge sein müsste die diesen Fehler hat, weckte bei mir die Erinnerung von einem Dialog mit Pico Service bei dem, verschwommen, so etwas erwähnt wurde. Chargen Probleme, die dann eine Anpassung der Fw mit sich bringen könnte.
Ehrlich gesagt ist mir das damals schon zufiel Kaffeesatz gewesen worauf ich auf original mit Pico Sounddecoder bestückte Modelle verzichtete. Es ist halt dann Arbeit die Fremddecoder mit allen Funktionen anzupassen, ist dann kein Plug n‘ Play mehr je nach der Art des Decoders (651, Next18 oder 658).

Um nicht alles nochmals durchzulesen in diesem Thread, hattest Du eine Service Anfrage an Pico gestellt?

Gruß Rolf
Hallo Rolf,

ja, hatte ich. Wegen der Geschwindigkeiten gab es keine Antwort, wegen Soundstop nur was in Richtung "eventuell Kommunikationsprobleme Lok - Zentrale." Da wäre ich selber nicht drauf gekommen.
Hallo Martin,

Danke, ich werde im Club das Szenario mal nachstellen. Bleibt nur noch eine Anfrage an Roco/ Fleischmann übrig.
Hallo Northy,

bin gespannt. Allerdings nicht so einfach, da der Fehler ja nicht immer auftritt. Also nicht wundern, wenn erstmal nur Fragezeichen in den Gesichtern der Mitglieder zu sehen sind.

VG Martin
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das Auslesen der CV-Werte mache ich nun mit der DecoderPro-Software von JMRI. Dauert zwar immer eine ganze Weile, ist aber ganz nützlich.



Ich hoffe, du liest die CVs im Hauptgleismodus aus? Sonst dauert es wirklich eine halbe Ewigkeit. Und das Vergleichen geht mit DecoderPro auch ganz gut.

Ich exportiere meine CV Werte aber auch nach Excel. Da klappt das vergleichen auch ganz gut
Hallo Uli,

habe ich noch nicht probiert, werde ich dann mal machen. Bisher nur Programmgleis. Wo genau kann man denn im Programm zwei CV-Listen vergleichen? Hatte ich gesucht, aber nicht gefunden.
VG Martin
Hallo Martin,

CV lesen auf dem Hauptgleis ca. Faktor 10 schneller !

Zum Vergleichen, einfach eine gespeicherte Lokomotive zum Programmieren öffnen und dann in der Sicht CV-Tabelle die Funktion Vergleichen starten, anschließend siehst du welche CVs mit der aufgegleisten Lok übereinstimmen und welche Unterschiede bestehen.

Gruß Uli
Hallo Birdmann,

da du schwarzes Z21 hast, denke ich, dass du mit niedriger Volt die Lok steuert.

Ich hatte vorher z21 (Weiß) und dieser ist mit 18 Volt festgelegt. Damit hatte ich mit Piko keine Probleme.

Als ich CS3 mit 15 Volt angefangen habe, haben alle Piko Loks mit 5.1 verrückt gespielt. Dann mit 19 Volt angeschlossen und ohne Probleme laufen alle Loks wieder.

Grüße Henning
Hallo Henning,

müsste nachsehen, sind aber glaube ich 17 Volt. Erklärt auch noch nicht, weshalb der gleiche Decoder bei einem Modell Probleme bereitet und beim anderen nicht.

VG Martin
#51 Hallo Uli,
das Vergleichen in JMRI geht dann aber nur über das Programmiergleis, richtig? Habe es gerade mal ausprobiert, beim POM Vergleich wird das Gespeicherte mit derselben Lok verglichen.
Jetzt läuft es erstmal eine Weile über das Programmiergleis.
VG Martin
Das ist richtig, beim POM Vergleich müssen die Lokadressen identisch sein. Das kann man aber mit einer Kopie der Vergleichslok erreichen.
Lokeintrag in Decoder pro duplizieren und Adresse ändern, ohne in den Decoder zu schreiben. Anschließend Vergleichslok mit gleicher Adresse und Decodertyp aufgleisen und vergleich starten


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