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THEMA: Auhagen 44 642 Fußsteig - wie habt ihr den verbaut?

THEMA: Auhagen 44 642 Fußsteig - wie habt ihr den verbaut?
Startbeitrag
Paternoster - 22.05.25 22:20
Hallo,

wer hat von Euch schon den Fußsteig verbaut? Er schaut nicht schlecht aus, die äußeren Rundungen sind sehr schön, das nur wie macht Ihr es mit den inneren Rundungen - oder stellt Ihr das Haus auf den Fußsteig? Ich kam hier nicht weiter. Vielleicht kann jemand Bilder einstellen, wenn er damit schon gebaut hat.
Vielen Dank und liebe Grüße Frank

Moin Frank,

auf dem Bild im Auhagen Shop sieht man, dass die Grundplatte des Hauses abgerundet wurde, damit sie in die Rundung des Gehsteigs passt.

Ich denke aber, das wird vom jeweiligen Haus abhängen, wie man es macht und so wirst Du hier auch unterschiedliche Antworten bekommen.

Von DM-Toys gibt es auch ein schönes Set: https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-...paignid=19892307304. Da sind die Gehsteige innen eckig. Im Vorbild stoßen die Gehsteige in der Regel ja direkt auf die Mauern eines Gebäudes oder Geländes, wie dort abgebildet.

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,

vielen Dank für die Info. Ich schau mir mal die Häuser von Auhagen an. Leider hat dann Auhagen etwas kurz gedacht, man will ja auch Häuser anderer Hersteller einsetzen. Die Fußsteige orientieren sich ja in Richtung ehem. DDR, und meine Anlage soll  ja die Wendezeit darstellen, in der ehem. Grenzregion.

Liebe Grüße Frank
https://modellbau-schoenwitz.de/media/image/pro...fusssteig-spur-n.jpg

Hallo Frank,

ich habe keine Ahnung, was Auhagen da geritten und nachgestellt hat, aber so eine Straßenecke ist mir in der Form noch nicht untergekommen! Und weil das so ist, ist das für mich Mist ®
Es tut mir leid, aber das ist weder typisch noch üblich und da ich weiß, dass hier im Forum sogar Außenanlagenplaner mitdiskutieren, würde mich deren Meinung brennend interessieren.

Wie kann man das begründen?
Der Fußweg könnte in etwa den "Krustenplatten" entsprechen, die zumeist aus Granit waren, aber vermutlich in anderen Regionen auch vielleicht aus Sandstein oder ähnlichem. An Kreuzungen gibt es jedoch eine Menge Versorgungsleitungen, die sich ebenso kreuzen, abzweigen und verteilen. Also sind dort, je nach Straßenseite stets Schieberkappen für Wasser, Feuerwehr (Hydranten) vielleicht auch Gas vorhanden und unterirdich gibt es natürlich auch Abzweigmuffen, später auch oberirdische Telefonverteiler der Post und Elt- Verteiler ("Stromkästen") der Energieversorger, der Stadtbeleuchtung, später auch der Lichtsignalanlagen (LSA).

Was ist denn da so wichtig?
Zunächst müssten diese Armaturendeckel in die Platten hineingebohrt werden und später auch wieder ausgebaut werden , wenn eine Havarie entsteht oder es "stinkt". Unmöglich ist es dann, diese keilförmigen Riesenplatten wegzuheben,

Womit hebt man diese Platten?
Früher haben mehrere Tiefbauer mit Gurten die Platten ausgehoben, Heute macht das ein Kleinbagger mit angehängtem Saugnapf.
Eine keilförmige Sonderbauart für Platten ist unhandlich und unmöglich zu verlegen aber noch viel blöder zu transportieren!. In der Herstellung müsste das Gatter extra "umgestellt" werden,....und das kostet auch extra, was Verschwendung wäre

Was wäre also richtig?
Mehrheitlich hat man sich also dazu entschlossen entweder den Medienkreuzungsbereich mit Wegedecke, Kleinst - oder Mosaikpflaster (zB gebrannte Kalksansteine) oder Hartbrandplatten auszurüsten. Es gibt aber auch die Lösung, dass die Platten stumpf herangeführt werden. Dann gibt es aber diesen Mosaiksaum zur Straße hin, der im Bogen dann die Steinecke "umsäumt".
Heute ab Epoche V ist diese Umsäumung ohnehin wichtig um die behindertengerechte Absenkung des Bordes realisieren zu können.

Fazit:
Diese Gehweglösung ist mMn. eine der unglücklicheren Produkte von Auhagen und ich kann gar nicht glauben, dass diese Formen dazu im eigenen Hause entstanden sind, denn.... in TT hat das ja weitgehend geklappt:
https://www.besserepreise.com/data/media/images/products/42657-auh.jpg

Was kann man trotzdem machen?
Wenn man unbedingt diesen Fußweg haben will und alles genau so machen möchte, dann empfehle ich in der Gehwegrücklage das Minipflaster https://i.ebayimg.com/images/g/X1gAAOSw9zdcnmLR/s-l1600.webp auszulegen und anzupassen. Das Gebäude würde auf die Platte aufgesetzt, welches dann ca 0,25cm sichtbar bleiben würde.
Im Kreuzungsbereich würde man diese unglücklichen Keile abtrennen und die Gestaltung in der beschriebenen Weise mit Produkten der Wettbewerber realisieren.

Gruß Sven
Oder mit dem 3D-Drucker selber was produzieren 😃😇.
Hier ist man frei in der Gestaltung und kann vorbildlichere Platten verlegen. Gerade die alten Bürgersteige aus Kaiserzeiten haben ja oft in der Mitte die erwähnten Granitplatten und außen feineres Pflaster.
Macht natürlich ein bisschen Arbeit.

Gruß
Falco
Und wieder mal das Gehwegthema.
Hier 2 fachgerechte Gehwegecken mit Granitkrustenplatten als Anregung. Das eine ist sozusagen die historische  Billigvariante in einer Kleinstadt, wo sich die Bürger die Bordsteine nicht leisten konnten.  Man sieht übrigens sehr schön, wie die Verlegemuster der beiden Straßen gewechselt werden.
Das andere aus der Großstadt mit Bord. Meistens sind die Streifen zwischen Bord, Platten und Hauswand mit Mosaikpflaster ausgepflastert.  Ich denke, dass das Grundübel der Auhagenplatten ist, dass sie zu schmal und zu lang sind. Länger als 1,5 m sind die Krustenplatten in der Regel nicht. Die Breiten schwanken stark so zwischen 50 cm und knapp 1 m. Das macht das Ganze lebendig.
Christian

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