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THEMA: Interpretation eines Trennungsbahnhofs

THEMA: Interpretation eines Trennungsbahnhofs
Startbeitrag
segfaulr - 21.05.25 20:51
Moin!

Ich möchte mich kurz vorstellen: Stefan, Ü50, Software-Entwickler. Als Kind sind mein Vater und ich immer auf Bahnhöfe in der Umgebung gefahren, um "Züge zu gucken". Mit ungefähr 10 Jahren ging es los mit Spur N, Arnold, davon liegen hier immer noch 8 analoge Lokomotiven herum (die leider nicht mehr fahren).

40 Jahre später hat sich die Situation umgekehrt. Früher hatte ich kein Geld, dafür Zeit, heute etwas Geld übrig, aber wenig Zeit.

Vor kurzem bin ich mit einer Z21 und Tomix bzw. KATO Gleisen und einiger digitalen Loks wieder neu eingestiegen. Seitdem feile ich an einem Plan.

Daher möchte ich jetzt einen davon vorstellen.

Thema der Anlage soll nur ein einzelner Bahnhof sein, der Rest läuft im Schatten ab.
Zeit 1960-1980, von den letzten Dampfloks bis zur 103 und einem Intercity.

Leider bin ich nicht der ultimative Bahnexperte, aber ich lese dieses Forum seit über einem Jahr täglich.

Was erhoffe ich mir von diesem Post? Nun, jede Idee, Kritik, jeder Vorschlag ist willkommen. Wie interpretiert Ihr diesen Plan? Wo steht das Bahnhofsgebäude? Ist der Güterbereich realistisch? Sind es zuviele oder zuwenig Gleise? Ist dort eine Köf stationiert (habe eine neue Liliput ergattern können)? Ist die Drehscheibe notwendig? Usw.

So, nun der Gleisplan und eine kleine 3D Übersicht. Den Schatten (noch nicht geplant) habe ich hier ersetzt durch Ovale. Maße sind ca. 4,3m x 1,3m.

Vielen Dank, falls Ihr Euch die Mühe macht, mir zu antworten!

Stefan


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Hallo Stefan!

Bei vielen Trennungsbahnhöfen würde das Bahnhofsgebäude zwischen den Gleisen 2 und 3 stehen. Die räumliche Trennung der Strecken findet also quasi schon am "linken" Bahnhofsende statt. Das ist aber nicht zwangsläufig so. Es gibt natürlich auch Gegenbeispiele.

Hinsichtlich der Gleisnumerierung würde ich die jeweils zu einem bestimmten Bahnhof führenden Gleise auch zu Nummerngruppen zusammenfassen. Beispiel: Die Gleise nach B bekommen die Nummern 1 bis 5, die nach C die Nummern 11 bis 13.

Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Maße sind ca. 4,3m x 1,3m.


Bevor Du weiter malst:

Hast Du Dir die Eingriffstiefe mal bewusst gemacht?

Weitere Frage: wie willst Du die Anlage steuern, händisch oder per SW. Davon hängt dann auch die Gestaltung deines Schattens ab
Moin Stefan,

ich finde Du hast zunächst einen interessanten Gleisplan gezeichnet, der viele Rangier- und Betriebsmöglichkeiten erlaubt. Du solltest für Dich jetzt Fahr- und Rangierabläufe gedanklich durchspielen, um zu prüfen, ob Gleislängen passen und Weichen dort sind wo man sie braucht.

Dem BW wurde ich mehr Gleise / Abstellmöglichkeiten spendieren. Es gibt sehr schöne Beispiele, wir man eine BW aufbauen kann und welche Funktionen es haben sollte. Einfach mal googeln, da bekommst Du gute Anregungen.

Des Weiteren würde mich interessieren, wie im Raum die Anlage stehen wird. Bei 130 cm Tiefe musst du von beiden Seiten an die Anlage gut herankommen können. Wenn Dein Raum ca. 4,80 x 3,2 m hat, dann kannst Du die Anlage quasi frei in den Raum stellen.

LG Rimbert
Moin,
ich versteh den Sinn der Bahnsteigkanten an 11 und 12 nicht. 12 ist noch ok, aber bereits unüblich. Es gibt keinen Grund für eine 3. Bahnsteigkante an dieser Strecke. Zudem ist Gleis 11 nicht von links erreichbar, das ist eindeutig ein zu Pz-lastiger Plan. Sieht aus wie S-Bahn und zusätzlich zu Kanten für Regio/Fernbahn, und das rechts auf eingleisig.

Dagegen muss die Kante der 5 an die 4. Gleis 5 zudem schlecht erreichbar.

Zudem sollte das Empfangsgebäude zwischen die Strecken.

Der Güterverkehr ist allgemein zu groß und gleichzeitig miserabel betrieblich erreichbar. Diese Gz-Aufgaben sollten Gleis 11, 12, 4 und 5 erfüllen, 11 und 12 gar nicht erreichbar, 4 und 5 zu kurz. 1 und 2 sind dafür eigtl. die falschen Gleise, aber die einzig nutzbaren.
Das erst mal die betrieblichen und vorbildfremden Fakten.
polle
Hallo,

das mit Gleis 5 ist mir auch aufgefallen. Ein Zug aus A-Stadt kann gar nicht den gesamten Bahnsteig nutzen. Die Kreuzungskonstruktion zwischen Gleis 1 und 5 ist mir auch etwas zu suspekt. Hindert mehr. Wenn Gleis 4 für durchgehende (Güter-) Züge gedacht ist, besteht das Problem, daß auch der Bahnsteig an Gleis 1 nicht voll ausgenutzt werden kann. Ich würde das weglassen und Gleis 4 und die mittlere Kreuzung überdenken.

Was mich optisch auch ein bißchen bedrückt, ist der Knick im Bahnhof. An sich ganz gut, nicht alles so streng gerade zu machen, aber für so einen Knick bräuchte man schon eine glaubhafte Begründung (z.B. in der Topographie oder in der städtischen Bebauung). Ich weiß jetzt nicht, wie die Radien sind, aber das könnte auch zu unschönen Abständen von langen Wagen zu den Bahnsteigen führen (bzw. umgekehrt zu Kontakten).. Versuche mal vielleicht, die Bahnsteige über die gesamte Länge in einem leichten Bogen anzuordnen. Als Anregung empfehle ich, mal die "Gleiswüste" (H0) bei YouTube anzuschauen.

Klaus

https://www.youtube.com/@ModellbahnGleiswueste
Hallo zusammen,

bei all' der (großteils berechtigten) Kritik möchte ich vorausschicken: ich sehe schon sehr viel Gutes in diesem Plan. Das Grundprinzip und viele Details gefallen mir sehr gut.

1) Insbesondere das Güterzug-Durchfahrgleis von/nach C-Stadt gefällt mir.
Das dürfte gerne auch für die Relation nach B-Stadt existieren, aber das würde dann wohl den Rahmen sprengen?

2) Das Emfangsgebäude würde ich nach oben setzen. Vom EG aus müsste die Gleisnummerierung beginnen.

3) Ein EG in Mittellage würde zwar gut zu diesem Bf passen. Es bräuchte aber eine Zufahrt. Und damit dort Busse halten (und wenden) können, bräuchte man viel Platz in der Breite, was dann noch viel, viel mehr Platz in der Länge erfordert.
Ausweg: Keilbahnhof.

4) Es fehlt noch mindestens ein Gz-Einfahr-Ausfahrgleis. Hier ist zu überlegen, was der Bahnhof darstellen soll. Ist es der einzige bzw. Haupt-Bahnhof einer kleineren Stadt? Oder ist es ein Vorstadt-Bahnhof einer Großstadt?
Im ersteren Fall sollten es zwei Gz-Einfahr-/Ausfahrgleise sein. Im einen wird ein eingefahrener Gz zerlegt, im anderen werden ausfahrende Gz'e gebildet.
Bzw. je nach Tageszeit zwei eingefahrene Gz'e nacheinander zerlegt und später zwei ausgehende Gz'e parallel gebildet.
Wenn es ein Vorstadt-Bf ist, kommen die für unseren Ort bestimmten Güterzüge schon in der richtigen Reihenfolge der Güterwagen vorsortiert an, nämlich aus dem benachbarten Rangierbahnhof der Großstadt.
Hier genügt dann 1 Güterzug-Einfahr-/Ausfahrgleis.

5) Mir gefällt es auch, dass in der Relation nach B-Stadt 4 Bahnsteigkanten vorhanden sind. Hier können Züge des Nahverkehrs von Fernzügen überholt werden. Oder die bereits angesprochenen S-Bahnen enden bzw. wenden.
Oder es kann auch mal ein Touristik-Sonderzug dort enden und für eine gewisse Zeit dort stehen.

6) Braucht es die Weichenverbindungen in den Abstellgleisen? Wozu sind die gedacht?

7) Wo sind die Ladestellen? Ortsgüteranlage, Ladestraße, Seitenrampe, Stirnrampe, ggf. Brennstoffhandel, Anschließer (ortsansässige Firmen). Dies ist noch nicht ausgereift.

8) Auch das Bw ist noch nicht ausgereift. Es müsste auch besser angeschlossen werden.

9) Die Stumpfgleise der Schutzweichen am Bahnhofskopf Ri B-Stadt könnten verlängert werden zu Lokwartegleisen. Je nach Platz evtl  auch so lang, dass dort ein Kurswagen oder Postwagen samt Rangierlok dort hineinpasst.
Werden für dein Betriebskonzept noch weitere Lokwartegleise benötigt?

10) Es wurde schon angesprochen: der Hosenträger bei Gleis 4 und 5 kostet Bahnsteiglänge. Entweder extrem nach links verschieben. Oder auflösen.

11) Den linken Bahnhofskopf müsste man sich noch genauer anschauen. Hierzu müsste man aber dein Betriebskonzept wissen, insbesondere ob Züge aus A-Stadt hier enden und wenden.

12) In diesem Zusammenhang: Abstellgleise für Reisezugwagen?
Für Verstärkungswagen oder gar ganze Garnituren?
Das musst du wissen, ob du das willst. Es könnte den Rahmen sprengen. Aber es gäbe auch Anlass für Rangierfahrten. Und es könnte auch gut sein, Platz für ein, zwei Eyecatcher zu haben. Z.B. ein paar Museumswagen der lokalen Eisenbahnfreunde. Oder/und einen besonderen Zug, wie z.B. ein Nachtzug oder ein Touristikzug oder Autoreisezug, der dort seine Abstellung hat.

13) Es wurde schon angesprochen, dass Radien am Bahnsteig besonders heikel sind (Gleisabstand zum Bahnsteig).
Hier am besten zuvor ein Muster bauen, welchen Mindestradius du brauchst (Innenseite und Außenseite), damit es für dich erträglich aussieht.

14) Steht dir der Raum unbegrenzt zur Verfügung? Wohnst du im eigenen Haus?
Es ist vielleicht zu überlegen, den Bahnhof als eigenes, transportfähiges Teil (Segmente) zu bauen? Notfalls ein, zwei Schuhnummern kleiner?

Fazit: so ein Bahnhof, wie du ihn planst, hat schon was, das wird bestimmt eine feine Sache

Soweit erstmal von mir.

Viel Erfolg!

Hallo,

Ich würde entweder einen Keilbahnhof machen zwischen Gl. 2 und 3, aber dann dürfen die 2 Halbbahnhöfe nicht parallel sein, oder die Bahnsteige so umordnen  dass zwischen 2 und 3 rechts oder in Gleismitte ein Hosenträger reinpasst. Dadurch könnten einzelne Regionalzüge auch spitzkehren, also aus dem einen Tunnel ins Andere zurückfahren. Bei parallelen Gleisen würde man in echt diese Mögluchkeit (vor 1994 ;) ) genutzt gehabt haben.

LG,

Gabor
Moin,

für mich sieht der Gleisplan eher nach Epoche VI aus, wo schon viel der ursprünglich mal vorhandenen Anlagen zurück gebaut worden ist. Wenn der Wunsch nach Epoche III und frühe IV besteht dann sollte auch darauf eingegangen werden. S-Bahnen gab es in den 60ern nur in ganz wenigen Ballungsräumen, München seit Olympia so weit ich das mitbekommen habe.

Stefan,

vielleicht schaust du dir mal die Vorbildsituation von Erfurt Hbf vor dem Umbau in den 2000ern an. Da findest du mit Sicherheit ein paar gute Idee.
Die Gütergleise, ich nehme an, das sind die mit 8x, sind für mich zu wild angeordnet. Ich würde die eher parallel zum Bahnhof legen und wie oben schon erwähnt zwei Gleise Gz Ein- und Ausfahrgleise, das Durchfahrtgleis würde ich weg lassen bei so einem kleinen Bahnhof. Zum Rangieren auf den Gleisen 8x braucht es ein Ziehgleis, ansonsten müsstest du über 50 und folgende ziehen wenn du kein Streckengleis berühren willst.

Du müsstest mal erläutern wozu du die einzelnen Gleise gedacht hast, dann könnte man darüber diskutieren.

Das Bw, an die Drehscheibe sollte in Epoche III einen Lokschuppen haben, das ganze würde ich zwischen den Gleisen 3x und 5x anordnen. Für das Bw brauchst du mindestens drei Gleise, auf die Schnelle hab ich das hier gefunden

http://module.eakj.de/?p=930

dann könnten die Gleise 3x Abstellgleise für Reisezüge sein (eine Museumsbahn wird es in den 60ern noch nicht gegeben haben). Aber Dieselloks gab es schon, da braucht es also mindestens eine Tankstelle im Bw.

Die Gleise 50x würde ich weiter nach vorn ziehen und links offen lassen, also Prellbock statt Weiche. Das erste Gleis vor der ganzen Harfe als Ziehgleis, damit bei Rangieren so wenig wie möglich Weichen überfahren werden.

Ich für mich hätte mit der Gütersituation so mein Thema. Ehrlich gesagt würde ich dem Güterverkehr weniger Präsenz geben. Wenn wir mal annehmen, dass der richtige Rangierbahnhof, so wie in Erfurt, nicht parallel zum Personenbahnhof liegt sondern in Längsrichtung, dann könnte ich mir ein paar Gütergleise wie deine 8x als Gleise des tatsächlichen Güterbahnhofs, also Ladestrasse, Güterschuppen usw vorstellen. Zugbildungsaufgaben würden dort nicht stattfinden, stattdessen werden die Wagen der einzelnen Ladestellen in einer Übergabe zusammengefasst, die dann mit einer Rangierlok zum virtuellen Rangierbahnhof gebracht werden. In dem Fall brauchst du natürlich max ein Gleis um von den Gütergleisen auf die Strecke zu kommen.

Der Personenbahnhof gefällt mir ganz gut, auch die linke Weichenstrasse. Rechts würde ich je abgehende Strecke ein Stumpfgleis vorsehen und ein kleines mittleres EG zwischen den Strecken, wie in Erfurt damals. Strassenzufahrt braucht das nicht, die Strasse und der Ort sind nödlich, also hinten auf deiner Anlage. Die Gleise des Bahnhofs liegen also eine Etage über dem Ort, sozusagen.

Grüße Torsten





Moin Stefan,

ein meiner Meinung nach gutes Vorbild wäre z.B. der Bahnhof Altenbeken. Nicht zu überladen, mit Bw und auch interessanten Zügen.

Rolf Ertmer aus Paderborn baute ihn z.B. vor vielen Jahren auf seiner Repa-Bahn nach..

Gruß
Jürgen
Hallo Stefan!

Ich möchte mich Jürgens Empfehlung gern anschließen. Altenbeken ist ein durchaus interessantes Vorbild, ebenso Ottbergen. Das liegt an derselben Strecke und ist noch etwas kleiner. Beide haben übrigens gemeinsam, daß die Gleise auf beiden Seiten des Bahnhofsgebäudes parallel verlaufen. Es ist also keineswegs ein Naturgesetz, daß ein Trennungsbahnhof zwangsläufig immer ein Keilbahnhof sein muß.

Beide Bahnhöfe haben übrigens auch gemeinsam, daß es auf der Trennungsseite noch ein Verbindungsgleis gibt. Dadurch ist es möglich, mit Fahrtrichtungswechsel von B nach C zu gelangen. Altenbeken hat noch zwei weitere Besonderheiten:
Beidseitig des Bahnhofsgebäudes gibt es auf der Nordseite zwei, auf der Südseite drei durchgehende Bahnsteiggleise. Zusätzlich gibt es einige Kopfgleise, die (zwischen B und C) auf das Bahnhofsgebäude zulaufen. Ich habe diese Gleise noch in Betrieb erlebt. Heute ist das leider nur noch ein Biotop.
Außerdem hat Altenbeken eine Verbindungskurve (Gleisdreieck) zwischen B und C, so daß man sogar ohne Fahrtrichtungswechsel von B nach C gelangen kann. Diese Verbindungskurve war und ist vor allem wichtig für den Güterverkehr. Vor ca. 40 Jahren wurde sie einmal täglich auch von einem Schnellzugpaar genutzt.

Herzliche Grüße
Elmar
Nachtrag:

den Hosenträger zwischen Gleis 4 und 5 braucht man eigentlich überhaupt nicht (obwohl er mir als Blickfang und Charakterelement des Bahnhofs irgendwie gut gefällt).

Die Zufahrt zum Bw muss man sowieso "eine Weiche weiter nach links versetzen", damit man ohne Sägefahrt wenigstens Gleis 2 erreicht.
(Ich würde aber statt einer DKW unbedingt zwei einzelne Weichen verwenden. Das erspart an dieser neuralgischen Stelle viel Ärger!)

Damit entfällt schon mal die eine Diagonale des Hosenträgers. Und die andere Diagonale dann auch :-D

Für die Dampflokzeit müsste die Erreichbarkeit des Bw's eigentlich noch weiter verbessert werden (wenn es sich um einen Trennungsbahnhof weitab vom nächsten Knoten handelt).
Hier sind verschiedene Lösungen denkbar.

Man kann sich aber gut vorstellen, dass mit der ausklingenden Dampflokzeit und dem aufkommenden Knotenpunktkonzept der DB das Bw seine Glanzzeit schon hinter sich hat und die entsprechenden Weichenverbindungen zwischenzeitlich zurückgebaut wurden.
Stark vereinfacht ausgedrückt.

Moin!

Leute, Ihr seid klasse!

Das sind genau die Ideen, das Feedback und die Kritik, die ich mir erhofft hatte!

Vielen Dank schon mal!

Natürlich hatte ich tagsüber auf dem Handy schon geschaut, was Ihr schreibt und mich sehr gefreut!

Ich bin gerade eben erst nach Hause gekommen und versuche im Laufe des morgigen Vormittags auf die einzelnen Punkte einzugehen!

Bis dahin!

Viele Grüße
Stefan
Hallo Stefan,

weil du so nett geantwortet hast: darf es auch noch ein unorthodoxer Vorschlag sein?

Aufbauend auf der guten Idee, sich an einem Vorbildbahnhof wie Altenbeken oder Ottbergen zu orientieren:
was hältst du von Oberammergau?

Das ist als Endbahnhof natürlich alles andere als ein Trennungsbahnhof.

Aber um "Altbergen" oder "Ottbeken" bedienen zu können, müsstest du dich fast clonen oder Personal einstellen..
Und so eine Anlage mit Trennungsbahnhof wird natürlich eine ziemliche Materialschlacht. Alleine schon die Anzahl der Weichen!

Bei Oberammergau könntest du gemütlich einen Zug nach dem anderen fahren lassen und nach Belieben Im Endbahnhof rangieren.
Nach Oberammergau sind sogar der ET 403, der VT 601/602 und der Gläserne Zug gekommen. Auch eine 103 ist denkbar als Ausstellungslok zu einer Fahrzeugschau anlässlich eines Jubiläums oder als Sonderzug mit Ausnahmegenehmigung (fiktiv)..
Du könntest dann eine längere Strecke realisieren. Und wenn dir das nicht reicht, noch eine zweigleisige Paradestrecke mit automatisiertem Betrieb.

Nur so als Idee. Alternativ Berchtesgaden.

Wenn dir das als Gegenentwurf gefallen sollte, sollte man das besser in einem separaten Faden diskutieren, deshalb schließe ich das hier ab und habe nichts davon gesagt 😉

Bis morgen bzw. heute . . .


Moin,
Ottbergen abgespeckt ist durchaus in Ordnung
https://www.sporenplan.nl/figuren/tekeningen/db_schaal/ottbergen-74.jpg
Ich schlage noch Wilthen vor
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Gleisplan_Bf_Wilthen.png
Oder noch minimalistischer Oberoderwitz
https://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/sta0327.htm
polle
Moin zusammen,

zum Bahnhof Ottbergen kann ich nur empfehlen, Videos über die Modellbundesbahn in Brakel anzuschauen. Im Mittelpunkt steht da der Bahnhof Ottbergen mit seinem bekannten Dampflok Bw. Ich war schon zweimal dort. Die Anlage ist ein Traum.

Interessant ist die Zeit der 44er im Weserbergland. Heute sieht der Bahnhof etwas traurig aus. Bis auf wenige Gleise alles zurückgebaut. Die Stellwerke stehen aber noch. Aber ein Trennungsbahnhof ist Ottbergen immer noch.

Gruß
Jürgen.
es geht auch einfach, z.B. Waiblingen.

Aber offen bleibt doch noch immer die Eingriffstiefe.

Und der TE "meldet" sich auch nicht mehr
Hallo helko
(siehst du, es funktioniert auch mit Anrede)

Der TE wird vllt schlafen, arbeiten, frühstücken, für Nachwuchs sorgen und und und

Es gibt sicher viele Gründe warum er mitten in der nacht nicht online ist.

Trotzdem, guten Morgen und Gruß
Hallo @helko,

ich wollte als einfache Alternative schon den Bf Goldshöfe in den Ring werfen, aber das ist ja nicht das Ziel des TE. Dann könnte man als minimalistische Lösung auch gleich eine Abzweigstelle auf freier Strecke wählen.
(Was an sich auch keine schlechte Lösung wäre).

Wenn ich seinen Gleisplan richtig interpretiere,  geht es ja darum, auch Züge auf die Seite zu nehmen bzw. den Nahverkehr durch den Fernverkehr überholen zu lassen und dazwischen noch Güterzüge durchzuschleusen. Und somit einen richtig abwechslungsreichen Betrieb machen zu können, wenn man es mal krachen lassen will.

Die Eingriffstiefe ist natürlich der Knackpunkt bei diesem Projekt.

Btw: er hat sich doch gemeldet.
Guten Morgen!

Ich versuche schon mal ein paar Antworten zu geben:

#1 Elmar
Ja, bei den Gleisnummern war ich mir ziemlich sicher, dass ich das nicht richtig gemacht habe.
Falls am Ende ein brauchbarer Plan herauskommt, kann man die sicher noch umnummerieren.

#2 Helko
Ja, die Eingriffstiefe ist mir bewusst. Ich bin ein ziemlich langer Lulatsch mit langen Armen und dazu käme  ich von beiden Seite an die Anlage. Von daher ist das also kein Problem.

Die 1,3m kommen ja aktuell nur durch die Ovalverbindung, die am Ende so ja nicht umgesetzt werden würde. Wenn ich diese Gleise ausblende, hat der Bahnhof nur noch eine Tiefe von 0,94m.

Da ich Software-Entwickler bin, reizt mich natürlich die Steuerung durch einen Computer.

#3 Rimbert

Danke für das Feedback. Ja, zu den einzelnen Bewegungen im Bahnhof hatte ich mir natürlich ein paar Gedanken gemacht, ich habe nur von der Rangiererei nicht allzu viel Ahnung.

@all

In den Grundzügen waren meine Gedanken ungefähr so:

Die Strecke v/n A wurde kürzlich erst zweigleisig ausgebaut, in der Zukunft soll die Strecke v/n B auch zweigleisig werden. Die Verbindung A<->B ist auch elektrifiziert, nach C jedoch nicht. Die Gleise 11 und 12 sind relativ neu.

Durchgehende Züge zwischen A und B können also mit Eloks bespannt werden. Die Strecke nach C wird hauptsächlich mit Diesel gefahren. Dampfloks sind insgesamt nur noch selten anzutreffen.

Mein Fuhrpark umfasst aktuell 601, 103, E32, E91, V200, ein Schienenbus, 86, 42, 03, ETA150, eine Köf III, diverse Güterwagen, Silberlinge, beige IC-Wagen, Umbauwagen, Schürzenschnellzuwagen usw.

Von und nach C soll jeweils nur der Schienenbus, kurze Personenzüge mit 3 kurzen Wagen und kürzere Güterzüge verkehren, die im Bahnhof ggfs. umsortiert und nach A oder B weitergeleitet oder in der Ortsgüteranlage (das sollen die 80er Gleise sein) bearbeitet werden.

Was die Radien angeht: Durch die Verwendung der langen Peco-Weichen in den Hauptgleisen ergibt sich quasi ein anständiger Radius. Der sollte überall also > 700 sein.

Wow, ich bin erst bei Beitrag #4 und noch so viel vor mir. Dazu später.

Aber noch #17 brummi

Ja, leider habe ich nicht soviel Zeit, wie ich gern hätte, um all dieses tolle Feedback zeitnah zu beantworten. Aber ich bin hier zumindest lesend wirklich täglich unterwegs, versuche natürlich alle Fragen zeitnah zu beantworten. Wenn ich in der Flut etwas übersehe, bitte ich um Nachsicht und eine freundliche Erinnerung.

Viele Grüße
Stefan

Ach, eins noch:

Ich wohne in der Region um Aachen und hier gibt es z.B. den Bahnhof Herzogenrath (Strecke Aachen / Mönchengladbach, mit Abzweig in die Niederlande und eine Euregiobahn nach Stolberg Rheinland), den Güterbahnhof Aachen West, mit Abzweig nach Belgien und natürlich den Aachener Hauptbahnhof, ebenfalls mit Abzweig nach Belgien.

Alle liegen irgendwie in oder an einer Kurve (der Hbf sogar in einer S-Kurve, wenn man so möchte).

Daher wohl mein Wunsch nach einem gebogenen Bahnhof.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Da ich Software-Entwickler bin, reizt mich natürlich die Steuerung durch einen Computer.


Hallo Stefan,

das müsstest du noch genauer erläutern.

Wenn du automatisierten Betrieb machen möchtest, dann sind Bw und Ortsgüteranlage &Co nur schmückendes Beiwerk?
Das könnte man dann abgespeckt darstellen. Also fast so lassen, wie du es dargestellt hast.
Bzw. das ergibt sich dann später im Rahmen der Ausgestaltung der Anlage.

Viele Grüße . . .
Hallo!

Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: DACH

Wenn du automatisierten Betrieb machen möchtest, dann sind Bw und Ortsgüteranlage &Co nur schmückendes Beiwerk?



Nein, mit meiner Köf möchte ich schon manuell rangieren, Züge zusammenstellen, mal eine Lok drehen und vor einen Zug spannen usw.

Nur im nördlichen Teil sollen die langen Personenzüge und Durchgangsgüterzüge automatisch fahren.

Ich überlege gerade, dass ich dann natürlich hauptsächlich an dem südlichen Teil der Anlage stehe, mit meiner Multimaus in der Hand, so dass ich näher am Güterbereich bin.

Beiwerk wäre es nur dann, wenn ich mal keine Lust auf Rangieren habe und einfach nur die automatisch fahrenden Züge betrachten möchte.

So zumindest meine Idee, das sollte doch gehen?

Viele Grüße
Stefan
#6 Guten Morgen DACH,

schaue Dir mal den Bahnhofsvorplatz und seine Zufahrt von Crailsheim an.

Mit freundlichen Grüßen

Tf150150
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Da ich Software-Entwickler bin, reizt mich natürlich die Steuerung durch einen Computer.


Heisst das TC & Co??
Dann denke über einen sequentiellen Zugspeicher "vor". Natürlich muss der Untergrund angepasst werden, ohne den augenblicklichen Kreisverkehr

Mahlzeit Tf150150,

du wirst lachen, genau an u.a. Crailsheim habe ich dabei gedacht . . .
Nur als Anregung von mir, da ich auch eine Art Trennungsbahnhof gebaut habe, in den von beiden Seiten je zwei Strecken einmünden, nämlich eine eingleisige nichtelektrifizierte und eine zweigleisige elektrifizierte: Der Bahnhof hat fünf Gleise, von denen zwei (Hausgleis 1 und Gleis 2)  der eingleisigen Strecke gehören und drei der zweigleisigen. Das mittlere Gleis 3 hat aber beidseitig auch eine Überleitung zur eingleisigen Strecke, sodass dort z.B. ein Lokwechsel und ein Übergang zwischen den Strecken stattfinden kann.

Von der linken Seite her münden also beide Strecken parallel ein, wobei es wie gesagt eine Weichenverbindung zumindest zum Mittelgleis aus beiden Strecken gibt. Bis zum rechten Ende des Bahnhofsgebäudes liegen die Bahnsteige parallel. Rechts davon beschreiben Gleis 1 und 2 nun aber einen leichten 10-Grad-Linksbogen und entfernen sich so schon im Bahnhofsbereich von der Hauptstrecke. Die dazu nötigen gekrümmten Bahnsteige bzw. den Verzweigungsbahnsteig Gleis 2/3 habe ich mit dem 3D-Drucker selber hergestellt.
Die zweigleisige Strecke hingegen verläuft zunächst gerade und führt ihre drei Gleise wieder auf zwei zusammen. Außerdem gibt es eine bogenartige Linksabzweigung des mittleren Gleises 3 hin zur bereits entfernter liegenden eingleisigen Strecke, in die sie außerhalb des Bahnhofes einmündet.

Meiner Meinung nach sieht das recht nett aus und bietet viele Varianten zum Spielen. Natürlich sollte man genügend Entkupplungsgleise im Bahnhof verbauen, um Lokwechsel oder Kurswagenumstellungen durchzuführen zu können.

Viele Grüße
Falco
Hallo Falco!

Hast Du eventuell ein paar Fotos von Deiner Anlage? Das hört sich richtig gut an.

Viele Grüße
Stefan
Hallo helko!

Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: helko

Heisst das TC & Co??
Dann denke über einen sequentiellen Zugspeicher "vor". Natürlich muss der Untergrund angepasst werden, ohne den augenblicklichen Kreisverkehr



Ja, so der Plan.

Viele Grüße
Stefan
Hallo Stefan,

das Ganze ist noch im Bau befindlich, aber bereits befahrbar.
Das erste Foto ist die Einfahrt von links (plus allerlei Abstellanlage), die anderen beiden zeigen die Mitte und den rechten Teil des Bahnhofes.

Der Kringel links im Bild von 2 und 3 gehört zur Innenstadtstrecke der vom restlichen System abgetrennten Zahnradbahn und soll hier keine Rolle spielen. Könnte man natürlich auch als Straßenbahn realisieren.
Vom Gleisplan her führt die zweigleisige Hauptstrecke im Prinzip profan außen um die L-förmige Platte rum, während die eingleisige eine Acht mit Überführung beschreibt. So hat man reichlich Fahrmöglichkeiten.
Auf einen Schattenbahnhof oder mehrstöckigen Betrieb habe ich verzichtet, aber dafür gibt es ja ein BW mit Drehscheibe. Ferner noch eine kleine Nebenbahn, die auf Bild 3 von der Gleis-3-Überleitungsstrecke rechts abzweigend unter der Brücke durchführt.

Wichtig war mir, dass neben dem Fahrbetrieb der Bahnhof groß genug ist, um Schnellzüge mit sieben Wagen aufnehmen zu können. Damit passt sich auch ein halbwegs realistischer Schnellzug an den Bahnsteig.

Viele Grüße
Falco

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